Palmer positioniert sich gegen Cancel Culture

Von Felizitas Küble

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer räumt zwar ein, seine umstrittene Aussage sei ein Fehler gewesen, womit er die sprachliche Stillosigkeit anspricht. Zugleich hält er daran fest, daß sein Motiv gerade nicht rassistisch war; vielmehr wollte er rassistisches Gedankengut durch ironisches Entlarven kritisieren. („Mit dem Stilmittel der Satire aufzeigen, wie heutzutage vollkommen haltlose Rassismusvorwürfe wirklich jedem zu Verhängnis werden können“, so Palmer, der zudem beklagte, sein Posting sei aus dem Zusammenhang gerissen worden.)

Der springende Punkt jenseits dieser Erbsenzählerei ist aber ohnehin ein anderer, ein grundsätzlicher, nämlich die mehrheitliche Ausgrenzungswut seiner Partei ganz im Sinne der „identitätspolitischen“ Cancel Culture.

Diese fanatische Strömung akzeptiert nur stromlinienförmige Gleichschaltung und gebärdet sich noch verbissener als den bisherigen linken Zensurwahn namens „Political correctness“ (PC): Bereits in den 90er brachte die geistig wache und nonkonforme Wochenzeitung „Junge Freiheit“ einen Anti-PC-Aufkleber heraus (siehe Abbildung).

Palmer hat seine Partei in ihrem Erregungsmodus sogar ermutigt, ein Ausschlußverfahren gegen ihn anzustrengen, denn damit kann er beweisen, wie absurd der Rassismus-Vorwurf gegen ihn ist und dabei auch sonst noch einige Stühle geraderücken.

Ganz im Sinne von Sahra Wagenknecht und ihrer neuen Streitschrift wendet sich der grüne OB gegen die „selbstgerechten Lifestyle-Linken“, jene Besserverdienenden und Bildungsbürgerlichen, die gerne „rechts“ leben und links daherreden bzw. grün oder tiefrot wählen, wohl auch, um ihr Gewissen zu beschwichtigen nach der Devise: „Ich tue damit etwas für die Umwelt“ usw….

Für den eigenständig denkenden Palmer kommt es nicht infrage, sich bei der „Generation beleidigt“ zu entschuldigen oder sich einer anti-freiheitlichen Ausgrenzung zu unterwerfen.

Es geht um den Kern der liberalen Demokratie

In der „Welt am Sonntag“ vom 9. Mai 2021 erschien auf Seite 6 ein Artikel unter dem Titel „Boris Palmer äußert sich“. Darin stellt der grüne Politiker – dessen Corona-Politik in Tübingen erstaunlich erfolgreich gelaufen ist – klar:

„Ich kann Ächtung und Existenzvernichtung wegen angeblich falscher Wortwahl niemals akzeptieren“. Es gehe ihm bei seiner Kritik um den „Kern der liberalen Demokratie“.

Palmer wendet sich in seinem Statement in der „Welt am Sonntag“ gegen ein ausuferndes „Jakobinertum“ von Denunzianten und linken Fanatikern: „Die Welt wird einfach nicht besser, wenn man Menschen gesellschaftlich ächtet und ihre berufliche Existenz vernichtet, weil sie einen ungeschickten Satz gesagt haben, den man absichtlich falsch versteht“.

Dieses Ausgrenzungs-Phänomen passiere in letzter Zeit „leider“ immer häufriger und trage den Namen Cancel Culture.

Er fügt hinzu: „Gegen diese um sich greifende Ideologie wehre ich mich mit jeder Faser meines politischen Daseins.“

Das neue Jakobinertum entwickle sich, so schreibt Palmer abschließend, „zu einer ernsthaften Gefahr für die offene Gesellschaft. Dem entgegenzutreten, halte ich für eine Bürgerpflicht.“

Der bekannte Bestsellerautor, evangelische Theologe und ehem. ZDF-Moderator Peter Hahne (siehe Foto) hat den biographischen Hintergrund Palmers (Elternhaus, Vorfahren, spezifische Prägung) in „Tichys Einblick“ sehr anschaulich geschildert.

Sein Artikel ist gerade für die aktuelle Debatte sehr aufschlußreich: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/boris-palmer-und-der-remstal-rebell-der-apfel-faellt-nicht-weit-vom-stamm/

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


GOTT allein ist der Souverän der Kirche

Die konservative Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT aus Berlin hat sich unter dem Titel „Moderne Ketzerei linker Traditionszertrümmerer“ deutlich gegen Segnungsfeiern für Homo-Paare und für sonstwie allerlei „Liebende“ ausgesprochen.

Dietmar Mehrens schreibt in einem heute veröffentlichten Online-Artikel, die Rebellen-Aktionen seien für öffentlich-rechtliche Medien ein „gefundenes Fressen“:

„Denn das Vorhaben hatte der Vatikan zuvor ausdrücklich untersagt. Selbst der reformorienterte Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, zeigte sich wenig amüsiert von dem Tabubruch; gehört er doch als Deutschlands Oberkatholik zu denen, die den Ausgleich zwischen Kurie und „Kirche von unten“ suchen müssen.“

Der Autor stellt sodann fest:

„Der grundsätzliche Denkfehler, der den linken Reformern nicht auszutreiben ist, besteht in der Vorstellung, Kirche und Staat hätten denselben Souverän: das Volk. Der Souverän der Kirche ist aber gar nicht das Volk, sondern: Gott.

Doch die Segnung von homosexuellen Paaren weisen, so Mehrens, in eine entgegengesetzte Richtung:

„Hier soll Gott gleichsam gezwungen werden, seine Meinung darüber zu ändern, was richtig und was verfehlt ist, weil die Menschen es so wollen.“

Abschließend schreibt der Verfasser, ein „resolutes Eingreifen“ wäre eine „angemessene Reaktion“, nämlich wenn der Vatikan den ungehorsamen Geistlichen die „Lehrerlaubnis entziehen“ würde.

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AfD verlangt von Maas Solidarität mit Israel

Seit Montagabend feuert die islamische Terror-Organisation Hamas vom Gazastreifen aus hunderte Raketen auf Israel, sieben Raketen wurden auf Jerusalem abgeschossen. Erstmals seit 2014 wird auch Jerusalem attackiert.

Das israelische Abwehrsystem „Iron Dome“ fängt die meisten Raketen ab.

Während der Nacht folgten weitere 200 Raketenangriffe, die auf den Süden des Landes gerichtet waren.

Zehntausende von israelischen Familien mussten die Nacht in Luftschutzbunkern verbringen, zahlreiche Bürger wurden verletzt, zwei Frauen starben.

Die israelische Luftwaffe reagierte auf den Terror mit Angriffen auf Waffenlager, Angriffstunnel und Häuser von Terroristen im Gazastreifen. Dabei sollen bislang 23 Menschen getötet worden sein.

Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto), Bundesprecher der AfD, erklärt dazu:

„Die massiven Angriffe, die von der islamistischen Terrorgruppe Hamas gegen Israel geführt werden, richten sich gezielt gegen die Zivilbevölkerung: Die Raketen gehen auf Wohngebieten, Schulen und Kindergärten nieder, nicht auf militärischen Einrichtungen.

Dass die Zahl der Verletzten und Ermordeten nicht schon jetzt deutlich höher ist, liegt allein an der wirksamen Raketenabwehr der israelischen Armee – den Terror und das Leid, dem die israelische Zivilbevölkerung durch die Raketenangriffe ausgesetzt ist, mindert es nicht.

Dass Bundesaußenminister Maas angesichts dieser Situation gleichwohl ‚beide Seiten‘ zur Mäßigung aufruft, zeigt, dass für ihn Merkels Bekenntnis aus dem Jahr 2008, wonach ‚die Sicherheit Israels‘ für sie als Bundeskanzlerin ‚niemals verhandelbar‘ sei, wenig bedeutet.

Denn Sicherheit kann es für ein Land nur geben, wenn es sich vor Terror schützen und laufende Angriffe schnellstmöglich beenden kann. Die Bundesregierung muss sich deshalb eindeutig hinter Israel und seine Bemühungen stellen, die eigene Bevölkerung vor terroristischen Angriffen zu schützen. Eine Relativierung ist hier nicht angebracht.“ 

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Klima-Greta agitiert jetzt gegen Israel

Nach dem Anti-Israel-Tweet der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg ruft jetzt auch die radikale Klima-Organisation „Fridays for Future“ Empörung hervor – mit ihrer Sympathie für die palästinensischen Terrororganisationen, die Hunderte von Raketen auf Israel abgefeuert haben.

Nach dem bisherigen Stand starben mindestens zwei israelische Frauen, viele Israelis wurden schwer verletzt, Schulen wurden angegriffen – und Greta mit ihren über fünf Millionen Twitter-Followern teilt einen Kommentar der kanadischen Israel-Boykotteurin Naomi Klein.

Anne Will betrieb in ihrer vorigen Sendung Reklame für die FFF-Bewegung. Bei diesen ultralinken „Aktivisten“ kommt es immer wieder zu israel-feindlichen Äußerungen. Jetzt wirft ausgerechnet Luisa Neubauer von FFF dem Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen dreist und ohne jeden Beweis Antisemitismus vor.

Oded Horowitz, Vorsitzender des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, erklärt dazu: „Wer Antisemitismus nutzt, um im Wahlkampf zu punkten, verhöhnt dessen tägliche Opfer.“– Es sei „äußerst befremdlich“, wie der Vorwurf der Judenfeindlichkeit „hier strategisch eingesetzt wird“. (Siehe Belege dazu: https://www.welt.de/politik/deutschland/article231036601/Luisa-Neubauers-Maassen-Vorwurf-Juedische-Gemeinden-in-NRW-sind-erbost.html)

Auch die FDP-Bundestagsfraktion hat sich durch ihren medienpolitischen Sprecher Thomas Hacker sehr kritisch über die Anne-Will-Sendung geäußert: „Einzelne Personen in eine politische Ecke zu stellen, das geht nicht. Die Meinungsbildung muss bei den Zuschauern erfolgen.“

Weiteres dazu: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/antisemitismus-fridays-for-future-luisa-neubauer/

Quellen u.a.: Newsletter von Beatrix v. Storch, Die Welt-online und Cicero-Kulturmagazin
 


Roger Köppel würdigt die Heilige Schrift

Roger Köppel wurde 2001 Chefredakteur der Weltwoche und gab dem einst linksliberalen Blatt einen konservativ-liberalen Kurs. Von 2004 bis 2006 leitete er in Berlin die Tageszeitung Die Welt, danach kehrte er zur Weltwoche zurück. Seit 2015 ist er Mitglied im Schweizer Nationalrat und gehört der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) an.

Über die Bibel sagte er im Podcast, sie sei seine „Buchempfehlung“. „Wenn Sie in Ihrem Leben ein Buch – oder noch einmal – lesen wollen, dann lesen Sie die Bibel. Wenn man die Bibel gelesen hat, muss man keine anderen Bücher mehr lesen – alle anderen Bücher sind gleichsam eine Fußnote zur Bibel. Denn die Bibel handelt von allem, was den Menschen angeht – aber eben auch von dem, was über den Menschen hinausgeht.“

Dieses Buch sei „voller Weisheit“ und „das wichtigste und zugleich unterschätzteste Buch des Abendlandes“.

Der Journalist kritisiert daraufhin, dass in der Kirche allerdings gar nicht mehr richtig aus diesem Buch vorgetragen werde. „Unsere Pfarrer und Priester predigen vor allem gegen Trumps, gegen die Konzerne und gegen den Klimawandel; sie müssten eigentlich aus der Bibel predigen.“

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://www.pro-medienmagazin.de/roger-koeppel-bibel-ist-das-wichtigste-buch/


Der ISLAM als Schicksalsfrage für Europa

Von Dr. Udo Hildenbrand

Wahrscheinlich machen sich sehr viele Menschen Gedanken über die Zukunft Europas. Sorgenvoll beobachten sie dabei die Vorgänge im Zusammenhang mit der Migrationswelle aus insbesondere islamischen Ländern.

Dazu kommen die vielfältigen Probleme und Schwierigkeiten, die sich aus den religiösen und kulturellen Verschiedenheiten und Gegensätzen mit der Religion Mohammeds ergeben.

Auch die Informationen über die weltweite Christenverfolgung gerade auch in islamisch dominierten Ländern bereiten Sorgen. Dazu kommt das insbesondere in Europa schwächelnde Christentum mit seinen spezifischen Problemen.

In Verantwortung auch für ihre Kinder und Kindeskinder, für die künftigen Generationen fragen sich nicht nur besorgte Eltern hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung: „Wie wird Deutschland, wie wird Europa in dreißig/vierzig Jahren aussehen? Werden die Muslime in Europa aufgrund der muslimischen Immigration und des Geburtenüberschusses zur wahlentscheidenden Minderheit, oder gar zur Bevölkerungsmehrheit auf dem europäischen Kontinent? Wird der Islam künftig tatsächlich das Schicksal Europas bestimmen“?

Westlicher Kunstbegriff „Islamismus“

Welche islamischen Gelehrten mit Rang und Namen, welche einfachen an Koranschulen in einem islamischen Land differenzieren zwischen Islam  und Islamismus?

Mit dem westlichen Kunstbegriff Islamismus als fundamentalistische, radikale Variante zum Islam will man hierzulande jene Problemzonen und dunklen Fakten des Islams verharmlosen oder verschleiern, die mit westlichen Wertvorstellungen inkompatibel sind.

Oder kurz formuliert: Alles, was am Islam fanatisch, aggressiv und terroristisch ist, wird als Islamismus deklariert. Der Unterschied zwischen Islam und Islamismus ist jedoch nur gradueller, keineswegs prinzipieller Art.

Bei Unsicherheit  frag doch einfach auch mal Erdogan. Er gibt dir die erhellende Antwort: „Es gibt keinen moderaten und nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam. Und damit hat es sich.“ – Basta! Übrigens: Haben nicht alle Muslime gemeinsam mit den sogenannten „Islamisten“ ein und denselben Koran?

So stellt Johannes Röser, ehem. Chefredakteur der Zeitschrift Christ in der Gegenwart, zu dieser Problematik fest:

Die bloß beschwichtigende Wortakrobatik, die meint, mit dem Kunstbegriff ´islamistisch´ die düsteren Fakten aussondern zu können, ist nichts als Kosmetik, die reale Problemzonen übertüncht. Einzig an den Muslimen liegt es, Verantwortung zu übernehmen für jene innerislamischen Traditionen und Interpretationen, mit denen sich die Dschihadisten in Treue zum Ur-Islam sehen.“

Gehört d e r Islam zu Deutschland?

Ein ehemaliger Bundespräsident, eine noch amtierende Bundeskanzlerin, zahlreiche Politiker, sogar Kirchenleute bejahen diese Frage, vertreten aber eine eindeutige Minderheitenmeinung. Nur 22% der in einer Umfrage Befragten teilen diese ominöse These von der Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland.

Die Verteidiger erkennen bei sich offensichtlich keinen Widerspruch, wenn sie die These „DER Islam gehört zu Deutschland“ mit großem Nachdruck vortragen und nahezu im gleichen Atemzug voller Überzeugung, jedoch bar jeglicher Logik betonen: „DEN Islam gibt es nicht“.

Dazu kommt: Natürlich gibt es DEN Islam, genauso wie es DAS Christentum, DEN Buddhismus, DEN Hinduismus, DEN Kommunismus, DEN Atheismus usw. gibt. Alle Religionen und Weltanschauungen unterteilen sich in Konfessionen und in verschiedene Strömungen.

Jene, die immer noch unbeirrt an dieser umstrittenen These festhalten, sind vor allem auch zu fragen: Haben sie sich jemals kundig gemacht, welche Lehren in den Moscheen und Koranschulen der sehr divergierenden islamischen Glaubens- und Rechtsschulen auch hier in Deutschland vertreten und vermittelt werden?

So in der asch‘aritischen, maturidischen,mu‘tazilitischen, in der salafitischen, sunnitischen und in der schiitische Glaubensschule, sowie in den hanbalitischen, hanafitischen, malikitischen und schafi‘itischen Rechtsschulen.

Was wird da in den Glaubensschulen gelehrt und in den Moscheen gepredigt, wie wird da in den Rechstschulen geurteilt etwa über Freiheit und Toleranz, über Religions- und Meinungsfreiheit, über Gleichberechtigung von Mann und Frau, über Polygamie, Zwangsverheiratung und Sklaverei, über Parallelrechtsprechung und die herabsetzende Haltung gegenüber den „Ungläubigen“, schließlich auch Lehren über die soziale Ausgrenzung und lebensbedrohenden Zugriffe bis hin zur Todesstrafe für Islam-Abtrünnige?

Was steht da nicht alles unüberbrückbar unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und den Gesetzen unseres Landes gegenüber?

Möglicherweise müssen sich jene Politiker/innen und Interessensvertreter/innen eines Tages einen leichtfertigen Umgang mit unseren demokratischen Werten vorwerfen lassen, die heute die These von der Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland auch aus wahltaktischen oder ideologischen Gründen vertreten.

Mit dem Vorwurf der Fahrlässigkeit und der Verantwortungslosigkeit müssen sie sich dann – wenn es vielleicht schon zu spät ist – konfrontieren  und fragen lassen: „Warum habt Ihr die Erkenntnis einfach ignoriert bzw. zu spät realisiert, dass das islamische Wertesystem mit unserer freiheitlich-demokratischen Werteordnung grundsätzlich nicht kompatibel ist?“

Wer behauptet, der Islam gehöre zu Deutschland und habe auch Europa mitgeprägt, der möge zugleich darlegen, welche konkreten Anregungen und Werte, welche zivilisatorischen, geistig-kulturell und sozial prägenden Leistungen der Islam für das Werden des freiheitlich-demokratischen Europas in der Vergangenheit tatsächlich eingebracht hat und in heutiger Zeit einbringt.

Hat die Religion Mohammeds etwa mit irgendwelchen nennenswerten philosophischen Grundüberlegungen oder technischen und kulturellen Errungenschaften die deutsche Kultur, unsere Gesellschaft-, Staats- und Rechtsordnung mitgeprägt?

Christentum von jüdischer Tradition mitgeprägt

Dagegen ist der christliche Glaube in der Verbindung mit der jüdischen Tradition die einzige identitätsstiftende religiöse Kraft, von der die Kultur Europas und Deutschlands über Jahrhunderte hinweg entscheidend geprägt wurde und heute noch weithin gesprägt ist.

So stellt der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, klar:

„Der Islam gehört zu Deutschland.“ – Mit diesem Satz kann nicht gesagt werden, dass der Islam die deutsche Staatsordnung, Rechtsordnung , Gesellschaftsordnung und Kultur geprägt hat.“

Dennoch: In einer spezifischen Hinsicht gehört auch der Islam zu Deutschland, zu Europa. Inwiefern nun plötzlich doch ?

Weil er in negativer Weise das Überleben des Westens in langen Jahrhunderten hat fraglich werden lassen. Denn die Religion Mohammeds hat bekanntlich den europäischen Kontinentin einem Zeitraum von etwa 1000 Jahren vielfach und immer wieder bedroht, ihm militärische Abwehrschlachten aufgezwungen und gegen ihn – letztlich vergeblich – angekämpft.

Ständig schwebte das Damoklesschwert des Islams über Europa.

So hat der Islam durch die Fülle kriegerischer Auseinandersetzungen faktisch auf die Geschichte Deutschlands und Europas massiven Einfluss genommen und dadurchauch mitgeprägt, allerdings als schwere Last und Bürde. Hätte diese Religion schon im 8. Jahrhundert diesen Kampf gewonnen, wären heute Freiheit und Demokratie höchstwahrscheinlich Fremdwörter für den europäischen Kontinent.

Die Sache mit den  Muslimen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die unser freiheitlich-demokratisches  Grundgesetz und die Gesetze unseres Landes vollumfänglich anerkennen und beachten, steht auf einem anderen Blatt. Sie gehören zu Deutschland.

Dennoch bestehen berechtigte Zweifel: Können überzeugte Muslime, die den Koran ohne Einschränkung ernstnehmen, zugleich auch wirklich überzeugte Demokraten sein ?

Wie soll daszusammengehen, was die Geschäftsordnung des Koordinierungsrates der Muslime in Deutschland (2007) zusammenbringen möchte: „Koran und Sunna des Propheten Mohammed“ und „Bundesrepublik Deutschland“?

Wie soll das übereinstimmen, ohne dass auf einer der Seiten massive, letztlich verfälschende Einschnitte gemacht werden müssten ? Islam und freiheitlich-demokratische Grundordnung: Eine unlösbare Spannung, die letztlich nur Muslime lösen können!

Nicht aber durch die Auflösung unseres freiheitlich-demokratischen Wertesystems, nicht durch die Aufhebung der Trennung von Religion und Staat, die den Prinzipien islamischer Staaten zutiefst wirderspricht. Dies zu verhindern, ist vordringliche Aufgabe aller politischen und gesellschaftlichen Verantwortungsträger in den demokratischen Ländern.

Nach Adonis, der als der bedeutendste arabische Gegenwartsdichter gilt, ist die Trennung von Staat und Religion die unabdingbare Bedingung für eine moderne demokratische Gesellschaft:

„Wenn es keine Trennung von Religion und Staat gibt, wird es keine Demokratie geben, keine Gleichstellung für die Frau. Dann behalten wir ein theokratisches System.

Unser Autor Dr. theol. Udo Hildenbrand aus Bühl in Baden ist katholischer Priester war zuletzt Spiritual eines Klosters im Schwarzwald.

Von ihm stammt u.a. das Buch “Wortmeldungen zum Islam” (siehe Abbildung); es ist für 11,80 € portofrei bei ihm erhältlich  – per Mail: udo.hildenbrand@gmx.de


Hamas muß Angriffe auf Israel sofort einstellen

Die Führung in Gaza verrät die Zukunft der Palästinenser

Der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf Ziele in Israel hält unvermindert an. Hierzu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt:

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verurteilt den fortwährenden Raketenbeschuss auf Ziele in Israel von Seiten der radikalislamischen Hamas. Die neue Eskalation der Gewalt führt der Welt eindrücklich vor Augen, wie fragil die Sicherheitslage in der Region ist.

Der Beschuss Jerusalems lässt die Absicht militanter Palästinenser erkennen, unter Inkaufnahme unschuldiger ziviler Opfer maximale Zerstörung anzurichten. Die Führung der Palästinenser ist deshalb aufgefordert, sich unmissverständlich von der Gewalt aus den eigenen Reihen zu distanzieren.

Das Waffenarsenal der Hamas im Gazastreifen scheint unerschöpflich. Offensichtlich gibt es aus israelfeindlichen Staaten und von Terrororganisationen, die ihnen als verlängerter Arm dienen, genügend Nachschub. Die Menschen in Israel leben in der dauerhaften Angst vor Raketenbeschuss und Bombenanschlägen. Sich hiergegen zur Wehr zu setzen, ist das legitime Recht Israels.

Die Jahrzehnte des ungelösten Konflikts haben zu großen Enttäuschungen auf beiden Seiten geführt. Mit jeder Friedensinitiative, die im Sande verläuft, wächst die Frustration. Auf palästinensischer Seite ist eine ganze Generation herangewachsen, die von einseitiger Anti-Israel-Propaganda verblendet ist

. Das Zerrbild vom ‚Feind Israel‘ versperrt vielen Arabern den Blick auf den übergroßen eigenen Anteil am Schicksal der Palästinenser, deren politische Interessen im ideologischen, religiös überzeichneten Kampf der eigenen zerstrittenen Führung auf der Strecke bleiben.

Die Haltung vor allem der Hamas-Führung ist destruktiv und gegen die wahren Interessen der Palästinenser gerichtet. Die Führung in Gaza verrät ihr eigenes Volk. Sie bringt die Menschen um die Chance, in Frieden zu leben.

Der legitime Abwehrkampf Israels gegen den Raketenterror wiederum sollte nicht die Annäherung des Landes an die arabische Welt gefährden.

Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und einigen arabischen Staaten gehörte zu den herausragenden politischen Ereignissen des vergangenen Jahres. Sie war ein historisches Zeichen dafür, dass scheinbar ewige Feindschaft einer konstruktiven, pragmatischen Zusammenarbeit weichen kann. Die Annäherung nährte zugleich die Hoffnung, in Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern einer Zweistaatenlösung einen Schritt näherkommen zu können.

Trotz der sich wieder verhärtenden Fronten bleibt dieses Ziel ein zentrales außenpolitisches Anliegen, das die volle Unterstützung der CDU/CSU-Fraktion hat.“


Der Heilige Geist deckt der Welt auf, was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht bedeuten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Joh 16,5-11.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Jetzt gehe ich zu dem, der mich gesandt hat, und keiner von euch fragt mich: Wohin gehst du?
Vielmehr ist euer Herz von Trauer erfüllt, weil ich euch das gesagt habe.

Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch senden.

Und wenn ER kommt, wird ER die Welt überführen (und aufdecken), was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist;
Sünde: dass sie nicht an mich glauben;
Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht;
Gericht: dass der Herrscher dieser Welt gerichtet ist.

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Scharfe Kritik an Ärzte-Forderung nach Impf-Pflicht für Kinder und Jugendliche

Auf dem Deutschen Ärztetag – der Hauptversammlung der Bundesärztekammer – haben rund 250 Delegierte der 17 deutschen Ärztekammern die Bundesregierung aufgefordert, „unverzüglich eine Covid-19-Impfstrategie für Kinder und Jugendliche zu entwickeln und vor dem Winter 2021/22 umzusetzen“.

Das „Recht auf Bildung mit Kita- und Schulbesuch“ könne im Winter 2021/22 „nur mit einer rechtzeitigen Covid-19-Impfung gesichert werden“. Weiter hieß es im Abschlussprotokoll des Ärztetages: „Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien nur mit geimpften Kindern zurück“.

Hierzu erklärt der AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto):

„Schwere oder gar tödliche Corona-Verläufe bei Kindern und Jugendlichen sind extrem selten – sagt die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie. Für Kinder und Jugendliche dürfte damit das Risiko einer Impfung mit nicht hinlänglich klinisch durchgetesteten Impfstoffen- ohne Erfahrung hinsichtlich möglicher langfristiger Wirkungen – größer sein, als der für sie kaum messbare Nutzen.

Wenn der Deutsche Ärztetag trotzdem fordert, allen nicht geimpften Kindern den Schulbesuch zu verwehren, ist das nicht akzeptabel, denn mit der in Deutschland geltenden gesetzlichen Schulpflicht ist untrennbar das Recht auf schulische Bildung verbunden.

Ein Staat aber, der aus Gründen des Kindeswohls zum Schulbesuch verpflichtet, kann für diesen Besuch nicht gleichzeitig einen körperlichen Eingriff zur Voraussetzung machen, der die Gesundheit der betroffenen Kinder einem bislang nicht kalkulierbaren Risiko aussetzt.

Eltern müssen das Recht haben und behalten, sich ohne jegliche Diskriminierung gegen eine Covid-Impfung ihrer Kinder auszusprechen.“

Co-Bundessprecher Tino Chrupalla ergänzt dazu:

„Der Ärztetag will tief in das Recht von Eltern und Kindern auf ein selbstbestimmtes Leben eingreifen. Bisher gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Kinder und Jugendliche Treiber der Pandemie sind. Auch ist bislang kein sicherer Impfstoff für Kinder- und Jugendliche entwickelt und erprobt worden.

Dennoch mutet ihnen der Ärztetag die mit einer Impfung verbundenen gesundheitlichen Risiken zu. Mehr noch: Wer sich nicht fügt, soll sein Recht auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe verlieren. Was der Ärztetag fordert, ist also nichts anderes als die Impf-Pflicht für Kinder und Jugendliche. Das ist ungeheuerlich!“

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