Importierter Judenhaß auf unseren Straßen

Ein johlender Mob brüllt fahnenschwenkend antisemitische Parolen vor der Synagoge, Polizisten stehen untätig daneben und lassen sie gewähren. Archivaufnahmen vom 9. November 1938?Nein, die Bilder sind unerträglich aktuell, die Fahnen sind türkische, palästinensische und arabische

Vor der harten Realität des Nahostkonflikts zerplatzen die Lebenslügen der deutschen Gesinnungsrepublik wie Seifenblasen.

Der islamische Antisemitismus, der sich auf den Straßen austobt, ist dagegen ein Spiegel, in den keiner gerne blickt. Denn dieses Problem hat man selbst importiert und ins Land gelassen, und es hat inzwischen solche Dimensionen erreicht, daß die Verantwortlichen zu feige sind, sich noch damit anzulegen.

BILD: Anti-Israel-Demonstration in Berlin (Foto: M. Leh)

Vom Wegschauen und Beschwichtigen wird der islamische Antisemitismus, der sich im deutschen Migrations- und Multikulti-Wunderland ausgebreitet hat, indes weder verschwinden noch weniger gewaltgeneigt werden. Mit schönen Worten wird der Schutz, den Deutschlands jüdische Bürger zu Recht erwarten, nicht zu gewährleisten sein.

Die Sicherheit seiner jüdischen Bürger kann der deutsche Staat nur ermöglichen, wenn er nicht Hunderttausende ihrer ärgsten Feinde unkontrolliert ins Land läßt und in seiner Mitte duldet und hofiert.

Quelle und vollständiger Beitrag von Michael Paulwitz hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/der-islamische-antisemitismus-lebensluegen/


MARIA: Nicht „Miterlöserin“, sondern edle Mitarbeiterin im Heilswerk Christi

Von Felizitas Küble

In dem bekannten Interview-Buch „Gott und die Welt“ äußert sich Papst Benedikt (damals Kardinal Ratzinger) im Abschnitt „Von den Dogmen“ auch zum Thema: Ist Maria eine „Miterlöserin?“ – Der Glaubenspräfekt stellt fest:

„Die Antwort der Glaubenskongregation darauf lautet, daß das, was damit gemeint ist, in anderen Titeln Marias in besserer Weise ausgesagt ist, während die Formel „Miterlöserin“ sich von der Sprache der Schrift und der Väter zu weit entfernt und daher Mißverständnisse hervorruft.“

Gemeint sind also die Heilige Schrift und die Aussagen der antiken Kirchenväter (Patristik) aus der christlichen Frühzeit.

Sodann erklärt Kardinal Ratzinger:

„Was ist richtig daran? Nun, richtig ist, daß Christus nicht außerhalb von uns oder neben uns stehenbleibt, sondern mit uns eine tiefe, neue Gemeinschaft bildet… Dieser große Austausch ist der eigentliche Inhalt der Erlösung, die Einschränkung des Ich und das Hineinreichen in die Gemeinschaft mit Gott.

Weil Maria die Kirche als solche vorwegnimmt und sozusagen Kirche in Person ist, so ist dieses „Mit“ in ihr exemplarisch verwirklicht.

Aber über diesem „Mit“ darf man nicht das „Zuerst“ Christi vergessen. Alles kommt von IHM, wie besonders der Epheser- und der Kolosserbrief sagen; auch Maria ist alles, was sie ist, durch IHN.

Das Wort „Miterlöserin“ würde diesen Ursprung verdunkeln.

Eine richtige Intention drückt sich in einem falschen Wort aus. Für die Dinge des Glaubens ist gerade die Kontinuität mit der Sprache der Schrift und der Väter wesentlich; die Sprache der Schrift ist nicht beliebig manipulierbar.“

Damit erklärt der spätere Papsst Benedikt damals als Glaubenspräfekt: dieser Begriff „Miterlöserin“ ist sprachlich und inhaltlich zu weit von Bibel, Dogma und kirchlicher Überlieferung.

Zugleich können wir aber feststellen: Die selige Jungfrau Maria ist das edelste Geschöpf Gottes und zugleich die wichtigste Mitarbeiterin am Heilswerk Christi.

Dazu kommt: Eine Erlöste kann keine Erlöserin sein, auch keine Miterlöserin im eigentlichen Sinne. Die Gottesmutter ist die Ersterlöste und Vollerlöste des Neuen Bundes. Das ist amtliche kirchliche Lehre, sogar ein Dogma, nämlich das der makelosen Empfängnis – ihr Freisein von der Erbsünde ist ein Gnadenakt Gottes, wie es im Immaculata-Dogma heißt – und zwar „im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers des Menschengeschlechtes“.

Durch Gottes Gnade und Erwählung ist die Madonna schon im ersten Augenblick ihres Daseins von Erbschuld frei bzw. davor bewahrt geblieben.

Sowohl biblisch wie dogmatisch besteht kein Zweifel, daß Maria zur erlösungsbedürftigen Menschheit gehört, wenngleich bei ihr die Erlösung eine „Voraus-Erlösung“ und durch die Aufnahme in den Himmel eine „Voll-Erlösung“ war – damit änderte sich der Zeitpunkt (Maria wurde nicht wie wir erst durch die Taufe erlöst), aber nicht der göttliche Gnadenakt der Erlösung als solcher.

Als Erlöste kann Maria nicht zugleich Erlöserin sein, auch nicht Miterlöserin.

Es gibt zwar durchaus eine Mitwirkung der Gläubigen am Gottesreich, schreibt Paulus doch, daß wir für Christi Leib, die Kirche, ergänzen sollen, was insoweit an seinem Heilswerk noch „fehlt“, das freilich an sich vollkommen ist und keinerlei Ergänzung bedarf; es geht um die Mitwirkung am kirchlichen Heilswerk auf geschöpflicher Ebene – und eben hier ist die Gottesmutter die Erste: von allen Geschöpfen ist sie das edelste und heiligste – und die erste Christin, die erste Erlöste und Begnadete des Neuen Bundes.

Mögen es manche auch noch so oft wiederholen und fordern (vor allem die Anhänger der kirchlich nicht anerkannten Amsterdamer Erscheinungen), es bleibt dabei:
Das Dogma „Maria Miterlöserin“ wird nie kommen, die Kirche wird es nie einführen.
Warum nicht?

Ganz einfach: weil es weder in der Bibel noch in der kirchlichen Tradition den nötigen Rückhalt findet.

Selbst wenn man also den Ausdruck „Miterlöserin“ mit entspechenden Auslegungen, Fußnoten und Einschränkungen richtig verstehen könnte, so ist er insgesam in seiner Wirkung äußerst mißverständlich bis irreführend und daher bei weitem nicht dogma-reif, weil ein Dogma stets aus einem Guß ist – und nicht durch x-Fußnoten und Anmerkungen eingeschränkt wird. Bei einer unklaren Sachlage kann man es nämlich gleich ganz bleiben lassen, statt einen theologischen Eiertanz zu vollziehen.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Kardinal Brandmüller: Es geht nicht „nur“ um ein Schisma, sondern um Häresie

Nach Auffassung von Kurienkardinal Walter Brandmüller geht es bei der Frage, ob es sich angesichts von Forderungen des Synodalen Weges um ein Schisma handelt, nicht so sehr um ein kirchenrechtliches Thema, „um Gehorsam und Ungehorsam gegen Papst und Kurie, der bei gutem Willen durch einen Ausgleich von Interessen zu beheben wäre“.

Es stehe „wesentlich Größeres auf dem Spiel“. Im Konflikt zwischen Rom und Deutschland geht es „um fundamentale Wahrheiten des Glaubens, der auf göttlicher Offenbarung beruht“. Das sagte der Kardinal in einem Beitrag für das Internetportals „kath.net“.

Er nennt bespielhaft die selbst von Bischöfen in Frage gestellte Unauflöslichkeit der Ehe und die Forderung, eine Wiederverheiratung kirchlich anzuerkennen, das Priestertum für Frauen (ausgehend von der untersten Stufe, der Diakonweihe).

Beiden Forderungen liege „die Leugnung des Glaubens zugrunde, womit zum Schisma die Häresie hinzukommt“. Damit seien aber „die Grundlagen des Glaubens verlassen – und damit die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche“.

Kardinal Brandmüller resümiert: „Es gilt also, im Blick auf die aktuelle kirchliche Situation im deutschen Sprachraum illusionslos festzustellen, dass hier Schisma und ‚Häresie‘ gleichermaßen drohen.“ – Bezugnehmend auf den in Frankfurt tagenden Synodalen Weg kommt Kardinal Brandmüller zu dem Schluss: „Wenn also auf dem in Frankfurt eingeschlagenen Weg weitergegangen werden sollte, würden die beiden Tatbestände sowohl von Häresie als auch von Schisma erfüllt – und die damit verbundenen Folgen eintreten.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.kathnews.de/in-deutschland-drohen-schisma-und-haeresie-gleichermassen


Prof. Meuthen: Wachsende Angst unter Juden ist eine „Schande für Deutschland“

Verbrannte Israelflaggen, Aufmärsche vor Synagogen, hasserfüllte Sprechgesänge gegen Juden: Zahllose Muslime nehmen die Vorgänge im Nahen Osten zum Anlass, ihren Antisemitismus auch in Deutschland freien Lauf zu lassen. Für das Wochenende kündigen sie weitere Aktionen an. In Berlin fordern Israelfeinde „eine palästinensische Kampfwoche“.

Dazu erklärt Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto), Bundessprecher der AfD:

,,Das antisemitische Gebrüll muslimischer Migranten vor einer Gelsenkirchener Synagoge ist widerlich. Solche Szenen haben in Deutschland nichts verloren. Dass die Polizei nicht sofort rigoros einschritt, ist Staatsversagen.

All das ist Folge einer katastrophalen Einwanderungspolitik, die nicht erst seit 2015 Konflikte in unser Land importiert, die nicht unsere sind. Diese Politik mündet in einem offen zur Schau gestellten Antisemitismus auf deutschen Straßen.

Anti-israelische Schlachtrufe werden von Muslimen auch deshalb skandiert, weil sie wissen, dass sie keine Sanktionen erwarten. Sie werden weder abgeschoben noch juristisch zur Rechenschaft gezogen.

Jüdisches Leben in Deutschland muss geschützt werden. Dass Juden in Deutschland immer mehr in Angst leben müssen, ist eine Schande für unser Land.

Dass politische Entscheidungsträger, die diese Zustände zu verantworten haben, nun auf stumm schalten, ist entlarvend. Ihr Schweigen ist ohrenbetäubend.‘‘

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FDP-Politiker: JA zum Existenzrecht Israels

Stellungnahme der FDP-Parlamentarier Frank Schäffler und Christian Sauter:

Die palästinensische Terrororganisation Hamas hat seit Dienstagabend aus dem Gaza-Streifen über 1000 Raketen auf die israelische Stadt Tel Aviv abgefeuert, nachdem die Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis, besonders in Jerusalem, zuletzt wieder zugenommen haben.

Bei dem bislang schwersten Raketenangriff seit Beginn des Nahost-Konflikts starben mehrere Menschen, hunderte wurden verletzt. Allein das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome verhinderte weit höhere Opferzahlen.

Israel reagierte mit verstärkten Angriffen auf Ziele im Gazastreifen, u. a. zerstörte die israelische Luftwaffe das Polizeihauptquartier der Hamas. Mehrere hochrangige Mitglieder der Hamas wurden bei den Angriffen getötet.

„Die Angriffe der Hamas verurteile ich auf das Schärfste. Israel hat das Recht und die Pflicht, seine Bürger zu schützen“, urteilt der Verteidigungspolitiker Christian Sauter.

Das Existenzrecht Israels sei klarer Teil deutscher Staatsräson. Antisemitische Ausschreitungen in Deutschland sind scharf zu verurteilen und die Hintergründe dazu klar zu benennen.

Quelle: https://mailchi.mp/6490235393ce/corona-manahmen-bundeswehr-liegenschaften-brexit-5153864?e=381694bcc7


INSA: 60% wollen, daß christliche Feiertage weiterhin das öffentliche Leben prägen

Größte Zustimmung bei Wählern von CDU/CSU und AfD

60 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die christlichen Feiertage auch in Zukunft das öffentliche Leben in Deutschland prägen sollten. Dagegen sind nur 16 Prozent der Befragten gegenteiliger Ansicht; 17 Prozent geben an, nicht zu wissen, wie sie dies einschätzen sollen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Erfurter INSA-Meinungsforschungs-Instituts, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Mit zunehmendem Alter steigt die Zustimmung zur Aussage:

Während der Wert in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen noch bei 41 Prozent liegt, beträgt er unter den 30- bis 39-Jährigen schon 49 Prozent. Von den 40- bis 49-Jährigen stimmen 60 Prozent zu, unter den 50- bis 59-Jährigen 67 Prozent. Am höchsten ist der Zustimmungswert in der Gruppe der über 60-Jährigen mit 71 Prozent.

Die Erhebung, für die 2.055 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 7. und dem 10. Mai befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Partei-Affinität auf:

Wähler der Grünen (57 Prozent) und der Linken (59 Prozent) stimmen der Aussage zwar mehrheitlich, aber weniger häufig zu als Wähler der SPD (66 Prozent), der FDP (68 Prozent) und deutlich weniger als Wähler der Union und der AfD (je 77 Prozent).

Foto: Bistum Regensburg


Unionsfraktion: Wir stehen an der Seite Israels

Zur Lösung der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten ist der Platz der EU an der Seite der USA, ersetzen kann sie deren Führungsrolle nicht.

Der Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen auf Ziele in Israel wurde unvermindert fortgesetzt. Immer mehr Ziele in Israel geraten unter Beschuss.

Hierzu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Johann David Wadephul:

„Gerade in diesen schweren Stunden muss Deutschland fest an der Seite Israels stehen. Als CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag verurteilen wir den anhaltenden Raketenbeschuss Israels durch die terroristische Hamas aufs Schärfste.

Diese Eskalation der Gewalt und die Inkaufnahme ziviler Opfer – jüdischer ebenso wie muslimischer – muss sofort enden.

Die Hamas trägt die volle Verantwortung für die Eskalation der Gewalt, die durch nichts zu rechtfertigen ist. Einmal mehr zeigt die Hamas ihr grausames Gesicht: Sie nimmt zivile Opfer auch in den eigenen Reihen sowie die Zerstörung wichtiger Infrastruktur billigend in Kauf, um eigene politische Ziele durchzusetzen.

Das ist zynisch und schadet vor allem den Interessen der jungen palästinensischen Bevölkerung, die sich mehrheitlich nach Frieden, Bildung und wirtschaftlicher Perspektive sehnt. Dies bietet die Hamas nicht.

Israel hat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, sein eigenes Staatsgebiet und die eigene Bevölkerung zu schützen. Hierfür erhält Israel selbstverständlich die volle Unterstützung Deutschlands. Die Sicherheit Israels ist und bleibt Teil der deutschen Staatsräson.

Die Lösung der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten bleibt eine zentrale Aufgabe für die internationale Diplomatie. Dabei sollten Deutschland und die gesamte EU sich eng mit der US-Administration koordinieren und deren Verhandlungsbemühungen unterstützen. Ersetzen kann die EU die Führungsrolle der USA nicht.

Es ist alarmierend, wie groß das Waffenarsenal ist, über das die Hamas verfügt, und in welcher Frequenz die Hamas mittlerweile Raketensalven in Richtung israelischer Städte abfeuern kann. Dies gilt auch für das Arsenal der radikalislamischen Hisbollah, die Israel vom Libanon aus bedroht. Die internationale Staatengemeinschaft hat zu lange tatenlos zugesehen, wie diese Arsenale aufgebaut wurden und zu eine m stetig größeren Sicherheitsrisiko für die gesamte Region geworden sind.

Dies muss uns allen eine Lehre sein. Nach dieser Krise müssen wir eine Initiative starten, um den Abbau dieses Waffenarsenals durchzusetzen und um den Waffen- und Technologieschmuggel nach Gaza und in den Libanon zu unterbinden.

Der Iran trägt maßgeblich die Verantwortung für diese Aktivitäten. Der Waffen- und Technologieschmuggel ist Teil der feindseligen Strategie des Irans gegen die Sicherheit Israels. Dessen müssen wir uns bewusst sein, und auch dies wird für uns handlungsleitend bei den Gesprächen mit dem Iran sein. Das aggressive Verhalten des Irans in der Region muss ebenso auf den Tisch wie das Ende des Nuklearprogramms.

Dass die Eskalation der Gewalt durch die Hamas hierzulande zu abscheulichen antisemitischen Entgleisungen geführt hat, ist nicht hinzunehmen. Diese Straftaten müssen mit aller Härte des Rechtsstaats geahndet und verurteilt werden. Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz. Auch hierfür setzt sich die CDU/CSU-Fraktion entschieden ein.“


Zur aktuellen Debatte: Die Segnung gehört zu den Sakramentalien der Kirche

Von Prof. Dr. Johannes Stöhr

Vor allem in lateinamerikanischen Ländern ist das Apostolat der Segnungen sehr verbreitet. Auch außerhalb der Kirchen und Kapellen suchen dort viele Gläubige mit erstaunlichem Eifer den priesterlichen Segen bei besonderen Familienereignissen und Festtagen, für ihre Wohnungen und Arbeitsgeräte.

Bei uns sind allerdings viele der traditionellen Segnungen und Bräuche vergessen, noch mehr als der Besuch der hl. Messe am Sonntag. Dem Niedergang entgegenzuwirken, ist eine wichtige pastorale Aufgabe.

Verschiedene Pressemeldungen berichteten demgegenüber von absonderlichen Segnungen von Homo-Paaren durch kirchliche Amtsträger. Nuntius Nikola Eterović erklärte in diesem Zusammenhang:  Auch Theologieprofessoren „müssen sich danach richten, was die Kirchenlehre sagt, und die ist zum Beispiel nachzulesen im Katechismus“[1].

So gibt es immer wieder aktuellen Anlass, die Lehre der Kirche zu Segnungen und Sakramentalien Erinnerung zu rufen.

Definition

Segnen, benedicere‚ bedeutet schon vom Wort her, von jemandem Gutes reden, loben, preisen. Sinn und Bedeutung von Segnungen oder Sakramentalien sind ausführlich im kirchlichen Rechtsbuch definiert und im Katechismus behandelt.

Christus selbst segnete die Kinder, die Kranken, ja die Aussätzigen; er segnete Brote und Fische, segnete Wasser und wandelte es in Wein. Mit seinem Segenswort hat er Dämonen ausgetrieben, ja selbst Tote erweckt (Mt 10,8; Mk 6,7). Und so wirkten auch die Jünger (Mk 6,13); der Herr ließ sie über jedes gastliche Haus den Frieden herabrufen (Mt 10,12 f.).

BILD: Bischof Rudolf Voderholzer segnet betagte Jubiläums-Ehepaare im Regensburger Dom

Die Kirche sollte nach dem Willen Christi sein Heilswirken auch in den Segnungen fortsetzen und so segnet sie die Menschen in ihren vielfältigen Lebenssituationen, ihre Werkzeuge und Güter und heiligt Personen zum Gottesdienst.

Segnungen gehören zu den Sakramentalien[2]. Schon das Wort verweist auf den Zusammenhang mit den Sakramenten. Der theologische Begriff findet sich sehr deutlich auch systematisch erklärt bei Petrus Lombardus[3], Wilhelm von Auvergne († 1249) und Thomas von Aquin.

Sie stellen eine breite Fülle sehr verschiedener Lebensäußerungen der  Kirche dar und sind Ausdrucksformen des fürbittenden Gebetes der Kirche. Sie umgeben gewissermaßen die Sakramente und verlängern diese in den Alltag der Christen hinein. Manche haben auch einen direkten Bezug auf einzelne Sakramente (z.B. auf die Taufe).

Ausführlich handelt das kirchliche Rechtsbuch von den Sakramentalien[4] und bringt eigens eine klare Definition: „Sakramentalien sind heilige Zeichen, durch die in einer gewissen Nachahmung der Sakramente Wirkungen, besonders geistlicher Art, bezeichnet und kraft der Fürbitte der Kirche erlangt werden“[5]. Damit wird ein Konzilstext wiederholt[6].

Auch der Katechismus der katholischen Kirche kommt mehrmals auf den Begriff zu sprechen[7]: „Als Sakramentalien bezeichnet man die von der Kirche eingesetzten heiligen Zeichen, die dazu bestimmt sind, die Menschen auf den Empfang der Frucht der Sakramente vorzubereiten und die verschiedenen Lebensumstände zu heiligen“[8].

BILD: Kardinal Leo Burke empfängt in Wisconsin den Primiz-Segen eines Neupriesters

Der Katechismus definiert und stützt sich dabei auf das  Konzil[9]: „Außerdem hat die heilige Mutter Kirche Sakramentalien eingesetzt. Diese sind heilige Zeichen, durch die in einer gewissen Nachahmung der Sakramente Wirkungen besonders geistlicher Art bezeichnet und kraft der Fürbitte der Kirche erlangt werden.

Durch diese Zeichen werden die Menschen bereitet, die eigentliche Wirkung der Sakramente aufzunehmen; zugleich wird durch solche Zeichen das Leben in seinen verschiedenen Gegebenheiten geheiligt“.

Wirksamkeit von Segnungen

Sakramentalien fördern die Frömmigkeit mit den ihnen eigenen Riten und ihr Vollzug bedeutet ein verdienstliches gutes Werk. Doch wirken sie nicht aus sich heraus. Sie sind religiöse Vollzüge, aber nicht schon kraft des äußeren Zeichens direkt gnadenwirksam wie die Sakramente. Ihre Kraft kommt ihnen fürbittweise zu durch das Weihegebet der Kirche, und den damit verbundenen Glauben und das Vertrauen des einzelnen Spenders und Empfängers.

Auch die subjektiven Bemühungen des Spenders oder Empfängers sind wesentlich mitbestimmend für ihre Wirksamkeit.

Sakramentalien verleihen keine heiligmachende Gnade, können jedoch zur Vermehrung der Gnade disponieren. Sie wirken zwar nicht schon aus einer von Christus selbst eingestifteten übernatürlichen Wirkkraft des heiligen Zeichens, ex opere operato, und auch nicht einfach nur in Abhängigkeit von Vollzieher oder Empfänger; sie wirken jedoch grundsätzlich kraft kirchlicher Vollmacht durch die Fürsprache der Kirche, die ja als Braut Christi stets heilig ist (ex opere operantis ecclesiae).

BILD: Auch bei der kirchlichen Hochzeit wird das Brautpaar gesegnet

Eine Verleihung aktueller Gnaden geschieht durch die Sakramentalien nicht unmittelbar; die Kirche kann nicht einem äußeren Zeichen die Kraft geben, Sünden oder Sündenstrafen nachzulassen. Sie können vielmehr nur indirekt, dispositiv, zur Verleihung aktueller Gnaden beitragen[10].

Die Sakramentalien haben ihre Kraft aus ihrem andächtigen Gebrauch, sie regen die Empfänger zu frommer Disposition auf die Gnade an, haben aber vor allem durch das Gebet der Kirche eine besondere Kraft der Fürbitte vor Gott, die grundlegend ist für die eigene Bemühung der Gläubigen. Bei fehlender Disposition sind die frommen Formulierungen ungültig. Es fehlt die wie bei den Sakramenten erforderliche Intention, kirchliches Tun zu vollziehen.

Die Sakramente und die Sakramentalien sind einander äußerlich ähnlich, aber dennoch wesensverschieden. Sakramente haben ihre Kraft unmittelbar vom Christus, ihr eigentlicher und unmittelbarer Spender ist Christus selbst; die heilbringenden Geheimnisse des Lebens und Sterbens Christi haben in den Sakramenten eine neue geheimnisvolle Wirklichkeit, die in jedem Raum und zu jeder Zeit zugänglich ist.

Im Sakramentale ist die Wirklichkeit Jesu Christi nicht in derselben Weise gegenwärtig, sondern die Kirche als fürbittende und weihende. Sakramentale Segnungen nicht direkt vom Allmachtswort des Erlösergottes, sondern von den Gebeten und der Fürsprache der Kirche getragen und deshalb nicht so wirkungsmächtig wie ein Sakrament, aber weit wirkmächtiger als Privatgebete des einzelnen Christen. Aktuelle Gnaden können von ihnen kommen und Böses verhindert werden.

Sie gehen auch auf viele zeitliche und irdische Güter, insofern diese Mittel sind zur Erreichung der ewigen Güter. Zugleich bereiten Sie den Weg für die Sakramente zu deren fruchtbarer Wirksamkeit.

Einige Weihen werden ein für alle Mal gespendet und nie wiederholt, wenn Personen Christus und dem Dienst der Kirche geweiht werden bzw. Orte und Gegenstände für den liturgischen Gebrauch[11]. Was einmal durch Weihe oder Segnung für den Gottesdienst geweiht oder gesegnet worden ist, darf nicht zweckentfremdet werden[12]; es kann seine Weihe wieder verlieren, z.B. auch durch ein Dekret der zuständigen kirchlichen Autorität.

Verschiedene Arten von Sakramentalien

Es gibt sehr verschiedene Arten von Sakramentalien: Weihen und Segnungen, Exorzismen, Prozessionen und Rituale; sie umfassen sowohl Personen als auch Gegenstände. Heiligung im strengen Sinne betrifft natürlich nur Personen.

Man kann Benediktionen, konstitutive und invokative Sakramentalien unterscheiden. Konstitutive Segnungen sind teilweise dem Bischof reserviert. Die invokativen Segnungen rufen allgemein den göttlichen Segen über Personen oder Dinge herab.

Sie sind von der Kirche „in einer gewissen Nachahmung der Sakramente“ eingesetzt. Es sind entweder Dinge (Weihwasser, Ölweihe, konsekrierter Altar) oder Handlungen. Sie werden aber auch außerhalb der Sakramentenspendung angewandt. Eine Person oder Sache wird durch die konstitutive Segnung, die mit einer Salbung verbunden ist,  dauernd dem profanen Gebrauch entzogen und dem Dienste Gottes geweiht bzw. (objektiv) heilig (Segnung von Glocken, Kirchen, Altarweihe, usw.).

Konstitutive Segnungen sind jene, die eine Person zu einer objektiv geheiligten machen. (Ordensprofess, die sog. niederen Weihen vor der Spendung der Priesterweihe, Abtsweihe, Jungfrauenweihe)[13]. Exorzismen können Sachen oder Personen betreffen.

Kirchliche Vollmachten

Das Maß der Wirksamkeit von Segnungen hängt nicht zuletzt auch von der jeweiligen Vollmacht des Spenders ab, die recht verschiedenartig sein kann. Dem Priester sind im offiziellen Rituale[14] die unterschiedlichsten Gebete und Segensformeln anvertraut; er handelt im Namen und mit direktem Auftrag der Kirche; einige Segnungen sind dem Bischof reserviert. Beim Tischgebet kann der Familienvater das Brot segnen.

Einige Sakramentalien gehen auf Christus selbst zurück (z. B. die Fußwaschung). Der Spender eines Sakramentale muss die jeweils nötigen kirchlichen Vollmachten haben[15]. Im Benediktionale ist im Einzelnen festgelegt, wer als Spender in Frage kommt.

 „Neue Sakramentalien einführen oder anerkannte verbindlich auslegen, einzelne von ihnen abschaffen oder verändern, kann allein der Apostolische Stuhl“[16].  „Bei der Vornahme bzw. der Spendung der Sakramentalien sind die von der kirchlichen Autorität gebilligten Riten und Formeln genau einzuhalten“[17].

Abstufung der Spendervollmachten

„Je mehr eine Segnung das kirchliche und sakramentale Leben betrifft, desto mehr ist ihr Vollzug dem geweihten Amt vorbehalten“[18].

Bei der Bischofsweihe werden die Worte gesprochen: „Was immer Du segnest, möge gesegnet sein, was immer du heiligst, möge geheiligt sein, und die Auflegung dieser geweihten Hand gereiche allen zum Heile“.

Spender von Sakramentalien ist nach kirchlichem Recht in der Regel der dazu bevollmächtigte Kleriker[19]. Näherhin: „Weihen und Weihungen können gültig diejenigen vornehmen, welche die Bischofsweihe empfangen haben, sowie Priester, denen es von Rechts wegen oder durch rechtmäßige Ermächtigung gestattet wird“[20].

Die Ordnungs- und Aufsichtspflicht des Bischofs gilt wie für Sakramente so auch für Sakramentalien[21]. „Segnungen kann, mit Ausnahme der dem Papst oder den Bischöfen vorbehaltenen, jeder Priester vornehmen“[22]. „Der Diakon kann nur jene Segnungen vornehmen, die ihm von Rechts wegen ausdrücklich gestattet werden“[23].

Einige Sakramentalien können gemäß den liturgischen Büchern nach dem Ermessen des Ortsordinarius auch von Laien gespendet werden, welche die entsprechenden Eigenschaften haben[24].

Öffentliche Einrichtungen werden durch einen Amtsträger gesegnet, der die Kirche in diesem Bereich vertritt. Daher sind dem Bischof Segnungen vorbehalten, in denen eine besondere Beziehung zur Diözese sichtbar wird; Priester, Diakone oder beauftragte Laien segnen im Leben der Pfarrgemeinde oder im örtlichen öffentlichen Leben; Eltern können in der Familie Kinder und Mahlzeiten segnen.

Benediktionen kann jeder Priester erteilen, sofern sie nicht Papst oder Bischöfen oder anderen reserviert sind[25]. Eine ohne Bevollmächtigung erteilte Benediktion kann ungültig sein[26].

Eine Minimalvoraussetzung für die Gültigkeit bei der Spendung von Sakramentalien ebenso wie bei Sakramenten ist der Wille, so tätig zu sein, wie es die Kirche will (intentio faciendi quod facit ecclesia).

Empfänger

Empfänger der Sakramentalien sind zuerst die gläubigen Katholiken; Segnungen können aber mit Einschränkungen auch Katechumenen oder Nichtkatholiken erteilt werden[27], damit sie das Licht des Glaubens oder auch damit zusammen die leibliche Gesundheit erhalten.

Das kirchliche Strafrecht weiß um Ausschlussbestimmungen nicht nur von Sakramenten, sondern auch von den Sakramentalien in Bezug auf Spender[28] und Empfänger[29].

Die Lebensverbindung mit Christus und rechte Disposition ist Voraussetzung für die Gültigkeit.

Aber gibt es nicht auch bei Sündern viele gute Eigenschaften und Taten, die man segnen könnte? Sicher, nicht alle Taten von Sündern sind Sünde, wie Luther meinte. Auch mörderische Diktatoren haben Tiere gefüttert, Kinder gestreichelt und Straßen gebaut. Aber ihre nur natürlich guten Werke sind nicht im Geringsten verdienstlich für die Ewigkeit, sondern irdisch-vergänglich[30]. „Was nützt es Dir, wenn du die ganze Welt gewinnst, aber Schaden erleidest an Deiner Seele?“ (Mk 8, 36; vgl. 1 Kor 13, 1-3). Man könnte auch nicht einzelne Werke und Qualitäten losgelöst von der sündigen Person segnen.

Objekte

Gesegnet werden können materielle Objekte oder Orte, die einem guten Zweck geweiht werden sollen (Altarweihe, Konsekration eines Kelches; Kirchenweihe, Kerzenweihe, Palmzweige, Friedhofssegnung).

Es bietet sich eine Fülle von Segenstexten und Bräuchen an[31]. Sakramentalien sind die Segnung der Palmzweige am Palmsonntag, die Spendung des Aschenkreuzes, die Fußwaschung am Gründonnerstag, der Blasiussegen, die Kreuzverehrung am Karfreitag, das Weihwasser, das Taufgedächtnis und die kirchliche Begräbnisfeier. Aber natürlich nichts, was nur zu einem moralisch verwerflichen Zweck gebraucht werden kann, wie etwa Drogen und Tötungsgifte. Widersinnig wäre es natürlich auch, Kindertötungs­kliniken, Streuminen oder Bordelle zu segnen.

Segnung von Tieren, zumal von Nutztieren ist allgemein gesehen keineswegs unerlaubt. Doch wenn jemand auf die Idee kommen sollte, deshalb auch Flöhe, Wanzen, Stechmücken, Mistkäfer, Küchenschaben oder Ähnliches zu segnen, dürfte er sich beim Psychiater vorstellen.

Schwieriger ist es bei Personen: Da kommt es auf die Disposition an. Denn wichtiger noch als die Weihe von Gegenständen ist die Weihe oder Segnung von Personen (Jungfrauenweihe, Ordensprofess, Benediktion eines Abtes oder einer Äbtissin). Bei derartigen Segnungen geht es nicht nur um Urteile des gesunden Menschenverstandes oder etwa Geschmacksfragen, ob jemand sympathisch, eklig oder hässlich erscheint.

Die Segnung von unbußfertigen Homo-Paaren ist schon mit dem Begriff des Segens als einer kirchlichen Handlung unvereinbar und ungültig. Konsequent, aber gar nicht zeitgeistkonform wäre dann auch die Segnung von Ephebophilen oder Pädophilen…

Folgerungen

Sakramentalien sind in den vielfältigsten Lebensbereichen der Kirche, der unverlierbar heiligen Braut Christi, sehr wichtig. Der Versuch einer Spendung von Segnungen an unbußfertige öffentliche Sünder ist nicht nur grob geschmacklos und skandalös, sondern eine unkirchliche und ungültige Handlung, ein Missbrauch priesterlicher Vollmachten.

Bei der Spendung ist auch Rücksicht zu nehmen auf das mögliche scandalum, das schlechte Beispiel, auf den Eindruck, Mangelhaftes, ja Sündhaftes gutheißen zu wollen; und im konkreten Fall scheint es, man zweifele an der Sündhaftigkeit der widernatürlichen homosexuellen Handlungen. Segnung von Homo-Paaren bedeutet dann praktisch auch Verführung zu weiteren Sünden. Auch gerät man heutzutage auch leicht in den Verdacht, selbst zu homosexuellen Seilschaften zu gehören.

Bei den Sakramenten unterscheidet man in Bezug auf die menschlichen Empfänger Sakramente der Lebenden und der Toten; letztere besagen, dass durch Taufe und Buße jemandem die Gnaden Christi zuteilwerden können, dem das Gnadenleben noch fehlt, der aber disponiert ist und bereut. Sakramentalien sind nun aber analog zu den Sakramenten der Lebenden zu verstehen (einmal abgesehen davon, dass unter bestimmten Bedingungen auch ein Exorzismus vorgenommen werden kann).

Fehlende Disposition und verlorenes Gnadenleben lassen demnach keinen Segen zustande kommen; der Gnadenstand – und nicht nur einzelne aktuelle Gnaden – ist die Voraussetzung für die Wirksamkeit.

Wenn heute einige allzu sehr an Publicity Interessierte spektakuläre Segnungen von permanenten Sündern vornehmen, so bedeutet dies nicht nur ein befremdliches Fehlen kirchlicher Grundeinstellung, des sentire cum ecclesia, sondern auch ein Defizit des gesunden Menschenverstandes und guten Geschmacks, ein Unsinn reinster Güteklasse.

Es handelt sich ja bei Segnungen um kirchliche Vollzüge, abhängig von den jeweiligen für das Wirkungsmaß bestimmenden sehr unterschiedlichen Vollmachten der Spender und von der gnadenhaften Christusverbundenheit der Empfänger. Wer nicht versteht, dass es sich dabei um kirchliches Tun handelt, das sündhafte Bedingungen ausschließt, kann folglich auch nicht zu Recht eine missio canonica beanspruchen, d.h. im Namen und Auftrag der Kirche aufzutreten.

Unser Autor Prof. Dr. theol. Johannes Stöhr aus Koln ist katholischer Priester und Schriftleiter der Fachzeitschrift „Theologisches“. – Dieser Beitrag erschien zuerst in „Theologisches“; siehe hier: http://www.theologisches.net/images/2019—Theol—01–02.pdf


[1]    Kath.net 27. 10.2018.
[2]    Vgl. u. a.: Matías Augé, „Sacramentales“, GranEncRialp 20 (1971, 1979)  617-619; F. Diekamp/C. Jüssen, Katholische Dogmatik, III, 12Paderborn 1954, 67-70; A. Michel, Sacramentaux, DThC XIV, 465-482.
[3]    Sent., IV, 6, 7.
[4]    Z.B. im CIC, can. 1166-1172.
[5]    CIC, can. 1166: „Sacramentalia sunt signa sacra, quibus, ad aliquam sacramentorum imitationem, effectus praesertim spirituales significantur et ex Ecclesiae impetratione obtinentur”.

[6]    Vaticanum II, Sacrosanctum Concilium, 60.
[7]    KKK n. 1667-1668, 1670-1672, 1677-1678.
[8]    KKK 1677.
[9]    KKK 1667; SC 60.
[10] Thomas, S.th. III, q. 65 a. 1 ad 6 et ad 8.

[11] Vgl. KKK, Nr. 1672.
[12] CIC, can. 1171.
[13] Vgl. KKK, 1672.

[14] Rituale romanum ex decreto Sacrosancti Oecumenici Concilii Vaticani II renovatum, auctoritate Pauli PP. VI editum, Ioannis Pauli PP II cura recognitum, 1972ff.; Parsch, Pius (Hrsg.), Bärsch, Jürgen. Lieger, Paulus (Übers.), Römisches Rituale, deutsch: Festgabe für Rudolf Pacik, Pius Parsch (Hrsg.). Würzburg: Echter, 2012.

[15] Vgl. die verschiedenen Vollmachtsberechtigungen im CIC, can. 1169–1170.
[16] CIC, can. 1167, § 1.
[17] CIC, 1167 § 2.
[18] KKK, 1668.
[19] CIC, can. 1168.
[20] CIC, can. 1169 § 1.
[21] CIC, can 392 § 2.
[22] Ib. § 2.
[23] Ib. § 3.
[24] CIC, can. 1168.

[25] CIC, can. 1147 § 2.
[26] CIC, can. 1169 § 2, 3.
[27] CIC, can. 1170: „Benedictiones, imprimis impertiendae catholicis, dari possunt catechumenis quoque, immo, nisi obstet Ecclesiae prohibitio, etiam non catholicis”. Vgl. CIC/1917, can. 1149.

[28] CIC 1331 § 2; can 1335; can. 1352 § 1; CIC/1917: can. 2262, 2275 Nr. 2.
[29] CIC/1917, can. 2275 Nr. 2; can 2291 Nr. 6, 2375.
[30] Vgl. Johannes Stöhr, Würdigung von Lebenswerten bei Kapitalsündern? Zur Vergessenheit der Gnadenlehre, Theologisches 45 (Sept./Okt. 2015) 439-454
[31] Vgl. Bischöfl. Seelsorgeamt Regensburg (Hrsg.), Segnungen und Weihen, 2Regensburg 1974.

Fotos: Bonifatius-TV, Bistum Regensburg, Dr. E. Breburda, Evita Gründler, Archiv


Rezzo Schlauch vertritt OB Palmer – Dennis Aogo: „Kann Ironie natürlich erkennen“

Wie der SWR gestern auf seiner Online-Nachrichtenseite berichtet, wird Boris Palmer im Parteiausschlussverfahren von seinem grünen Parteikollegen Rezzo Schlauch unterstützt. Tübingens Oberbürgermeister wird damit im anstehenden Verfahren des baden-württembergischen Landesverbands von einem früheren Vorsitzenden der grünen Bundestagsfraktion vertreten.

Der 73 jährige Rechtsanwalt Rezzo Schlauch gilt als Realo und als „grünes Urgestein“. Er hat bereits den politisch aktiven Vater von Boris Palmer, den sog. „Remstall-Rebellen“ Helmut Palmer, vor Gericht vertreten.

Der bekannte Bestsellerautor, evangelische Theologe und ehem. ZDF-Moderator Peter Hahne (siehe Foto) hat den biographischen Hintergrund Palmers (Elternhaus, Vorfahren, spezifische Prägung) in „Tichys Einblick“ anschaulich geschildert.

Sein Artikel ist gerade für die aktuelle Debatte aufschlußreich: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/boris-palmer-und-der-remstal-rebell-der-apfel-faellt-nicht-weit-vom-stamm/

Mittlerweile hat sich auch der „betroffene“ Dennis Aogo zu der „umstrittenen“ Äußerung von Palmer zu Wort gemeldet: Er habe inhaltlich nichts gegen seine Aktion, bemängele nur die sprachliche Ebene. Er könne die von Palmer zu seiner Verteidigung vorgetragene Ironie „natürlich erkennen“. Für ihn sei das Thema damit „durch“.

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