INSA: 60% wollen, daß christliche Feiertage weiterhin das öffentliche Leben prägen

Größte Zustimmung bei Wählern von CDU/CSU und AfD

60 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die christlichen Feiertage auch in Zukunft das öffentliche Leben in Deutschland prägen sollten. Dagegen sind nur 16 Prozent der Befragten gegenteiliger Ansicht; 17 Prozent geben an, nicht zu wissen, wie sie dies einschätzen sollen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Erfurter INSA-Meinungsforschungs-Instituts, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Mit zunehmendem Alter steigt die Zustimmung zur Aussage:

Während der Wert in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen noch bei 41 Prozent liegt, beträgt er unter den 30- bis 39-Jährigen schon 49 Prozent. Von den 40- bis 49-Jährigen stimmen 60 Prozent zu, unter den 50- bis 59-Jährigen 67 Prozent. Am höchsten ist der Zustimmungswert in der Gruppe der über 60-Jährigen mit 71 Prozent.

Die Erhebung, für die 2.055 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 7. und dem 10. Mai befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Partei-Affinität auf:

Wähler der Grünen (57 Prozent) und der Linken (59 Prozent) stimmen der Aussage zwar mehrheitlich, aber weniger häufig zu als Wähler der SPD (66 Prozent), der FDP (68 Prozent) und deutlich weniger als Wähler der Union und der AfD (je 77 Prozent).

Foto: Bistum Regensburg


8 Kommentare on “INSA: 60% wollen, daß christliche Feiertage weiterhin das öffentliche Leben prägen”

  1. Holger Jahndel sagt:

    DEUTSCHLAND
    ERZBISCHOF WOELKI
    „Die katholische Kirche ist keine Demokratie“
    Veröffentlicht am 20.08.2011 | Lesedauer: 8 Minuten
    Von G. Facius, M. Kamann, B. Schmiemann

    https://www.katholisch.de/artikel/2940-ohne-kirche-keine-demokratie

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  2. Anonymous sagt:

    Von solchen Umfragen halte ich nicht viel.

    Wie sieht denn die „Prägung“ aus? Bei gefühlt 90 % von denen, die dafür sind, geht es ausschließlich um den Freizeitaspekt. Da darf man sich nicht in die Tasche lügen.

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  3. Onkel Guido sagt:

    wobei man hier bemerken muß das viele „christliche Feiertage“ von der Religion sehr emanzipiert wurden
    Am besten sieht man das an Weihnachten da wurde das Christkind vom Weihnachtsmann und seinen Kobolden am Nordpol abgelöst

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    • Anonymous sagt:

      Genau so ist es.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Nun, den christlichen Heiligen St. Nikolaus gab es schon länger.
      Und der Weihnachtsmann geht schon auf das 17 oder 18. Jahrhundert und die Romantiker zurück. Hinter ihm verbirgt sich der Astral-Mythos des großen Sternen-Jägers und Sternbild Orion. Ähnlich wie auch hinter Robin Hood, beide beschenken die Leute und besonders auch die Armen. Das ist die Symbolik dahinter, daher auch die Elfen und Wichtel aus der Sage und dem Mythos, Coca-Cola entwickelte und kommerzialisierte das in den USA dann weiter.

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      • Onkel Guido sagt:

        richtig und genau das will heute die große Mehrheit

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      • Holger Jahndel sagt:

        Auch in der Bibel gibt es Sternensymboliken. Und astrologische Bezüge – so etwa auch im äthiopischen Henoch-Buch, aus dem der Judas-Brief im Neuen Testament der Bibel auszugsweise zitiert.
        Im Alten Testament der Bibel wird auch der Tierkreis bzw. Zodiak als Hebräisch „Mattaroth“ bzw. „Mazzaroth“ als Konstellation erwähnt und als gottgeschaffen anerkannt.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Die ersten Christen kannten kein Sola Scriptura

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