Islamischer Antisemitismus: „Christliche“ Eiertänze, statt Roß und Reiter zu benennen

Von Felizitas Küble

Derzeit lesen wir landauf und landab wohlfeile bis heuchlerische Erklärungen von kirchlichen Stellen und Würdenträgern, die vor Antisemitismus warnen und jedweden Judenhaß verurteilen.

Was aber auffällt – das gilt auch für die hier im CF bereits veröffentlichte Stellungnahme von Erzbischof Woelki – ist das komplette Totschweigen der Tatsache, daß fast alle israelfeindlichen und antijüdischen Ausschreitungen von radikalen Muslimen, arabischen Migranten oder Türken begangen werden.

Dieser islamische Antisemitismus wird noch garniert von Kommunisten (!) wie der MLPD, über deren Israelhaß wir seit Jahren im CHRISTLICHEN FORUM berichten (siehe hier ein anti-israelisches Wahlkampfplakat dieser linksextremen Partei).

Nun kommen die rotgrünen Aktivisten „gegen rechts“ – auch innerhalb der Kirche – in peinsame Erklärungsnöte, weshalb sie es tunlichst vermeiden, hinsichtlich der schändlichen Ausschreitungen Roß und Reiter zu benennen und den system-immanenten Antisemitismus im Islam (der bereits in Koran und Haditen grundgelegt ist) auch nur zu thematisieren, geschweige den (über)fälligen Klartext zu liefern.

Doch es geht immer noch schlimmer nämlich mit einseitige Parteinahme für Palästinenser-Interessen ausgerechnet in diesem Krieg der Hamas gegen Israel. So schrieb z.B. der katholische Mainzer Weihbischof Udo Bentz allen Ernstes: „Die Würde und die Sicherheit der Palästinenser, die von den geplanten Vertreibungen ….. betroffen sind, darf nicht weiter untergraben werden. Es ist Unrecht.“

Ein Unrecht ist vielmehr dieses dreiste Verwechseln von Opfern und Tätern!

Aber auch die EAD (Evangelische Allianz in Deutschland), von der man früher stets gute Stellungnahmen gewohnt war, hat sich in dieser Causa nicht mit Ruhm bekleckert, sondern eine teils höchst verstörende Pressemeldung veröffentlicht:

Nach anfänglichem Phrasendreschen („Christen stellen sich an die Seite jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger„) wird Israel zwar huldvoll das Recht auf Verteidigung zugebilligtwenngleich es dann heißt, es müsse „alles unternommen werden, um die Konflikte in Israel friedlich zu lösen“ – was heißt hier „Konflikte IN Israel“? – Es geht in erster Linie um einen Hamas-Krieg von außen g e g e n den jüdischen Staat.

Zudem handelt es sich bei den – teils sogar gewalttätigen – Ausschreitungen auf unseren Straßen und vor Synagogen nicht nur um „antisemitische Vorkommnisse„.

Aber es kommt danach noch doller:
„Auch wenden wir uns gegen ideologisch begründeten Antisemitismus, der in diesen Tagen vielfach von islamistischen Gruppen ausgeht, der aber auch von der radikalen Neuen Rechten oder linksextremen Gruppen mit befördert wird.“

(Der ursprüngliche Wortlaut dieser EAD-Meldung klingt noch weitaus absurder: „Auch wenden wir uns gegen ideologisch begründeten Antisemitismus, der sehr häufig von der Neuen Rechten, aber auch islamistischen oder linksextremen Gruppen ausgeht.“

Was wird hier unter der „Neuen Rechten“ verstanden und inwiefern ist diese „radikal“?Von linksideologischer Seite wird Jahrzehnten bald jede öffentlich aktive Persönlichkeit, die sich dem allgegenwärtigen Linksdrall in Politik und Medien widersetzt, flugs der „Neuen Rechten“ zugeordnet – ein typisches Totschlagwort, um sich jede faire und sachliche Auseinanderstetzung zu ersparen.

Selbst jüdische Intellektuelle wie Henryk Broder oder der Historiker Michael Wolffsohn werden schon lange mit dieser rhetorischen Keule diffamiert – attackiert werden damit auch theologisch konservative Christen wie etwa der Bestseller-Autor Peter Hahne (ehem. ZDF-Moderator), der langjährige EAD-Generalsekretär Hartmut Steeb oder der prominente Evangelist Ulrich Parzany.

Es steht fest, daß die judenfeindlichen Exzesse auf unseren Straßen islamisch, arabisch-migrantisch und linksradikal motiviert sind. Hinsichtlich der Berliner Krawalle mit 93 verletzten Polizisten gab sogar Innensenator Geisel (SPD) inzwischen zu, daß es sich bei den Chaoten um „300 bis 400 junge Männer, arabischstämmig gehandelt habe.

Die sogenannten „Neuen Rechten“ sind folglich ein herbeigesehntes Hirngespinst von links, um das eigene verbohrte Weltbild samt Feindbild nicht infrage stellen zu müssen.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das CHRISTOFERUSWERK in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

DIESER TEXT wurde auch auf „Philosophia Perennis“ von Dr. David Berger übernommen: https://philosophia-perennis.com/2021/05/19/islamappeasement-deutscher-kirchenmaenner-wiederkehr-des-kirchlichen-antisemitismus/

Siehe ergänzend hierzu einen Artikel von Peter Hahne mit weiteren Fakten und Klarstellungen: https://charismatismus.wordpress.com/2021/05/15/linkes-gutmenschentum-entlarvt-wo-bleibt-die-solidaritat-mit-dem-judischen-staat/


15 Kommentare on “Islamischer Antisemitismus: „Christliche“ Eiertänze, statt Roß und Reiter zu benennen”

  1. juetz sagt:

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2021/gotteshaus-fur-alle/

    Besonders interessant ist der Leserkommentar eines K.Twiel:
    “ …Erbaut auf dem Fundament der Petri-Kirche. Berlin, das neue Rom? Mal sehen, ob Gott seinen Segen dazu gibt.
    Ein Beispiel für die von Bedford Strohm erwähnte grassierende Islamophobie in Frankreich zeigt der „Wochenblick“ aus Österreich am 26.05.21:
    … erschreckender Zerfalls Frankreichs; schon über 150 Distrikte sind beherrscht von Islamisten; Unterwanderung der Sicherheitsbehörden, Terrormorde sogar im Pariser Polizeipräsidium; ethnische Konflikte und Bandenkämpfe mit teils mehrtägigen Straßenschlachten, die Polizei oft machtlos; Muslimjugendliche zusehends radikal und staatsfeindlich. Nicht zu reden von der Blutspur des immer grausameren Terrors bis hin zu Enthauptungen auf offener Straße. Frankreich innerlich „metastasiert (!) durch die unheilbare Islamismus-Krankheit“. Und so weiter, unfassbar schreckliche Islamophobie. …“

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    • Holger Jahndel sagt:

      Leider nehmen die dummen irrationalen Linken die Islamisten auch noch in Schutz.
      Wegen der zu hohen Steuern der Linken wählen auch viele Franzosen LePen und Fronde Nationale. Gerade auch Mittelstand und Mittelschicht, das Sozialsystem war in Frankreich auch niemals so stark ausgebaut wie in Deutschland und es wurde stärker auf dem Weg in die Dienstleistungsgesellschaft deindustrialisiert.
      In den 90er Jahren gelang die Integration der Muslime und Zuwanderer aus dem Magreb und der Levante noch. Weil der Sozialdemokrat Jospin damals noch eine soziale arbeitnehmerfreundliche Politik machte, dies änderte sich dann leider unter dem neoliberalen Jaques Chirac. Da radikalisierten sich die Muslime bzw. Moslems dann und gingen zu den Islamisten. Siehe auch Cheminade von der französischen LaRouche Bewegung und den Soziologen Emmanuel Todd.

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  2. juetz sagt:

    „…Ferner bezog er Stellung zu dem von der rheinischen Synode im Papier „Lobbyistin der GOTT-Offenheit“ geäußerten Vorschlag, die Kirche solle „öffentlich genauso für den hörbaren Muezzinruf eintreten wie für das Glockengeläut der Kirchen“. Es sei eine Stärke, dass man anderen Religionsgemeinschaften das Recht auf Religionsausübung nicht versage, sondern sich dafür einsetze. Was das konkret bedeute, müsse man diskutieren. …“

    https://www.idea.de/artikel/rheinischer-praeses-muslimische-feste-nicht-ignorieren

    Also man soll die Religion, die den dreieinen Gott leugnet, öffentlich rufen lassen: Allah ist größer und Mohammed ist sein Prophet.?
    So heisst das nämlich korrekt übersetzt.

    Wann stehen die ersten Buddhastatuen in Deutschland .. aber die richtig großen, so wie in Kamakura ..?

    Irgendwo habe ich mal gelesen: wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht.

    Darauf wartet der Islam nur … und seine Vertreter, denn er hat sich nun mal die Welteroberung auf die Fahne geschrieben, da beisst die Maus keinen Faden ab.
    Warum hört man nicht auf Leute wie Hamad Abdel Samad und Sabatina James, Bassam Tibi usw.?
    Das bedeutet doch nicht, dass man den Menschen islamischen Glaubens mit Feindschaft begegnet, aber es muss Grenzen geben.

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Zur Auseinandersetzung mit dem Islam siehe auch den Heiligen und Kirchenlehrer Thomas von Aquin und den Seligen und Märtyrer Raymundus Lullus bzw. Ramon Lull und den Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus.

    Siehe auch die Artikel des internationalen Gatestone-Institutes und den Weblog „Philosophia Perennis“ von David Berger als Theologen und Gerhoch Reisegger

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  4. nathalie sagt:

    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/gewalt-bei-antisemitischen-hetz-demos-in-deutschland-tel-aviv-bombardieren-bruel-76405918.bild.html

    Unsere Politiker und Medien tun so, als wäre Judenhass und Israelhass von Migranten, überwiegend von Moslems, was ganz, ganz Neues.
    Die wissen genau, dieser Hass auf Juden und Christen ist auch in Deutschland schon lange alltäglich.
    Z. B. in Schulen werden jüdische Kinder von Moslems gemobbt. Es gibt ja nur extrem wenig jüdische Kinder. Die können sie als erstes fertig machen.
    Gibt es an einer Schule mehr Moslems und nur zwei christliche Kinder oder auch Atheisten, dann kommen die dran.
    Und das ist nur ein Beispiel.
    Jetzt tun wieder alle so empört und überrascht und versprechen das Blaue vom Himmel.
    Wie „das lassen wir nicht durchgehen, wir stehen zu Israel“ und bla, bla, bla.
    Aber es folgen keine Taten, alles nur leere Worte, wie immer.

    Und alles wird immer schlimmer.

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  5. Peter Kiefer sagt:

    Vielen Dank, Anonymous,

    „Zuerst mal sollte man Antissemitismus nicht pauschal mit Antiisraelismus vermengen“, „Sodann sollte man zur Kenntnis nehmen, dass Antisemitismus in verschiedenen Gruppen vorkommt.“

    Ohne Ihre Hinweise wüsste der Rest der Welt nicht, wie er sich diesem Thema nähern sollte, deshalb hier ausdrücklich meine Hochachtung!

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  6. Holger Jahndel sagt:

    Jihad Watch by Robert Spencer, siehe auch die Artikel des internationalen Gatestone-Institutes und den Weblog „Philosophia Perennis“ des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger http://www.jihadwatch.org

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  7. Anonymous sagt:

    Zuerst mal sollte man Antissemitismus nicht pauschal mit Antiisraelismus vermengen. Nicht jeder, der sich gegen isrtaelische Politik ausspricht, ist ein Antisemit.

    Sodann sollte man zur Kenntnis nehmen, dass Antisemitismus in verschiedenen Gruppen vorkommt. Bei Muslimen wie bei Rechtspopulisten und Rechtsextremen wie bei bestimmten linken Auswüchsen.

    Zumal der klassische Antisenmitismus bei Hitler ja Hand in Hand mit antisemitischen Muslimen arbeitete.

    Antisemitismus bei Muslimen spricht andere Antisemiten nicht frei. So einfach ist das. Ubnd so zu tun, als gäbe es nicht originär deutschen rechten Antisemitismus, ist schlicht falsch.

    Aber differenzieren möchte nicht jeder.

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