Zahl kindlicher Gewaltopfer angestiegen: Polizeigewerkschaft übt Kritik an Politik

„Die Polizei hat ihre Hausaufgaben gemacht“

Die gestern vom Bundeskriminalamt (BKA) und dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) vorgestellten Zahlen zu kindlichen Gewaltopfern sind nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) nicht überraschend, aber erschreckend.

Mit fast 5.000 Fällen von Misshandlungen Schutzbefohlener wurde eine Zunahme um 10 % im Vergleich zu 2019 registriert. 115 Kinder kamen gewaltsam zu Tode, davon 115 jünger als sechs Jahre alt.

DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt (siehe Foto) kommentierte die Statistik in Berlin:

„Die Corona-Krise hat die Lage vieler Kinder und Jugendlicher verschärft. Sie sind verstärkt Misshandlungen und Gewalt ausgesetzt. Fehlende Kontrollmechanismen, wie sie Kindergarten, Schule und Vereine normalerweise bieten, begünstigen Täter darin, sich an Schutzbefohlenen zu vergehen. 

Die Politik, vor allem in den Ländern, hätte bereits zu Beginn der Krise ihre Beratungs- und Hilfsangebote massiv ausweiten müssen. Das bis jetzt damit gewartet wurde, ist unverantwortlich.  

Die Polizei hat ihre Hausaufgaben gemacht. So wurde die polizeiliche Opferberatung für Kinder, Frauen und Familien in den letzten Jahren systematisiert. Polizei und Justiz können jedoch nicht allein das Problem der Gewalt im familiären Nahfeld lösen.

An dieser Stelle sind auch Politik und Gesellschaft gefordert, ausreichend Schutzräume für Kinder, Jugendliche und Frauen zu schaffen. Außerdem fordern wir als DPolG mehr interkulturelle Angebote, für den Umgang mit häuslicher Gewalt bei Familien mit Migrationshintergrund.“

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-mehr-schutzraeume-fuer-kinder-und-jugendliche-schaffen/


4 Kommentare on “Zahl kindlicher Gewaltopfer angestiegen: Polizeigewerkschaft übt Kritik an Politik”

  1. juetz sagt:

    Kennt man?
    https://www.cpv-online.org/index.php?id=298#sprungmarke01

    Ruft mir wieder in Erinnerung für diese mehr zu beten.
    Es ist mir beeindruckend und vorbildlich, wie diese am Wort Gottes festhalten, die jeden Tag so viel Böses und Übles sehen müssen … wie GOTT beisteht usw …

    Hilflos steht man davor und ich freue mich jedes Mal, wenn sie einen Kinderschänderring hochnehmen können … gut, dass wir vieles nicht wissen, das würde die Ermittlungen gefährden, vor allem in Zeiten dieser Medienvielfalt .. und Foren usw ..

    Aber wir sollten auch beten für diese Erwachsenen, die scheinbar komplett überfordert sind, manche wohl einfach wirklich total verderbt und bösartig, dass der HERR eingreift und die Kinder entzieht und die Erwachsenen zurechtbringt.

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  2. Wutmensch sagt:

    Wieder wird unter den Teppich gekehrt, wie viele Kinder durch die Migrationspolitik sexuelle Gewalt erlebt haben, oder sind das keine Opfer? Wer verkauft die Drogen, importierte Drogenhändler und in der Beschaffungskriminalität werden Kinder für perversen Sex angeboten, auch das sind Fakten.

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  3. Peter Kiefer sagt:

    Es ist zum Heulen: letztes Jahr kamen 115 Kinder gewaltsam zu Tode, und alle unter sechs Jahren. Verrottete Gesellschaft!
    Und dann noch Karl Lauterbach (möglicherweise): Hätten die sich alle impfen lassen, wären sie noch am Leben!

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