Schwere Sorgen der Grünen Jugend: Dorf Negernbötel soll sich umbenennen

Die Grüne Jugend Segeberg hat die Umbenennung des schleswig-holsteinischen Dorfes Negernbötel gefordert. „Der Ortsname N***rnbötel enthält das sehr verletzende und rassistische N-Wort“, lautete ein Kommentar von der Grünen Jugend, der mit der Forderung schloß: „N***rnbötel umbenennen!“

Die Bewohner des 1000-Seelen-Ortes reagierten auf den Vorstoß mit Unverständnis.

Die Sprecher der Grünen Jugend Segeberg, Marlene Jakob und Lennart Stahl, räumten gegenüber der Bild-Zeitung ein, daß der plattdeutsche Ortsname zwar keinen rassistischen Ursprung habe. Doch Plattdeutsch sei „keine sehr verbreitete Sprache mehr“.

Heute würde man den Namen jedoch „mit dem rassistischen, Jahrhunderte zur Unterdrückung von schwarzen Menschen genutzten N-Wort“ assoziieren. Sie schlugen den Negernbötelern vor, ihr Dorf stattdessen „Näherbötel“ zu taufen.

Negernbötel wurde laut Homepage der Gemeinde im 12. Jahrhundert gegründet. Das plattdeutsche Wort „Bötel“ bedeutet Siedlung, „Negern“ steht für näher. Damit wollten die Bewohner verständlich machen, daß die Siedlung Negernbötel näher am Kloster Segeberg lag, als die Siedlung Fehrenbötel. Die war weiter entfernt, was im Plattdeutschen mit dem Begriff „Fehren“ ausgedrückt wird.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/gruene-jugend-fordert-umbenennung-von-negernboetel/


4 Kommentare on “Schwere Sorgen der Grünen Jugend: Dorf Negernbötel soll sich umbenennen”

  1. Juetz sagt:

    Die grüne Jugend sollte vielleicht mal mit solchen entspannten Menschen diskutieren?
    https://www.berliner-zeitung.de/news/zum-mohrenkopf-schwarzer-chef-verteidigt-namen-seines-restaurants-li.109529

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  2. killema sagt:

    „Heute würde man den Namen jedoch „mit dem rassistischen, Jahrhunderte zur Unterdrückung von schwarzen Menschen genutzten N-Wort“ assoziieren“—-

    Ich glaube, es müssen gewisse Ungereimtheiten zurecht gerückt werden. „Mit dem rassistischen Jahrhundert zur Unterdrückung von schwarzen Menschen genutzten N-Wort assoziieren“…Lassen wir die Geschichte sprechen. Das Sklaventum im Ende 17 bis 18ten Jahrhunderts. Es muss festgehalten werden, dass Hauptlinge der Stämme Menschenjagden durchführten und junge Menschen in die Sklaverei verkauften. Die Sklavenhändler brauchten sich dann die Finger nicht schmutzig machen beim Nachschub an Menschen. Auch sollte man ruhig aussprechen, dass es hier in der BRD Afris gibt, die am Menschenhandel der übelsten Art beteiligt sind.

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  3. Stefan Kunz sagt:

    Geschichtsbewustsein, Kultur und Traditionen für Grüne Jugend eine Schande! Weil daraus lernen, widerspricht der Grünen Unlogik auf dem Weg zurück zur Steinzeit.

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  4. Grantlhuber sagt:

    Benennt endlich die „Porta Nigra“ in Trier um!
    Irgendwas wo das Wort „schwarz“ nicht drin vorkommt.

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