Petition: Tibetischen Sänger Drakpa freilassen!

Der populäre tibetische Sänger Lhundrub Drakpa (siehe Foto) ist im Juni 2020 zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

Er wurde festgenommen, weil er in einem Song über die Unterdrückung der Tibeter unter chinesischer Besatzung gesungen hatte.

Lhundrub saß vor der Verurteilung bereits mehr als ein Jahr im Gefängnis. Es wurde ihm verweigert, einen Rechtsbeistand seiner Wahl einzuschalten.

Während der Haft wurde Lhundrub verprügelt – und er ist weiter in Gefahr, von den chinesisch-kommunistischen Behörden gefoltert zu werden.

Auch dass er in der Haft zu Tode kommt, ist nicht ausgeschlossen. 

Bitte helfen Sie mit, die Freilassung von Lhundrub Drakpa zu erreichen, in dem Sie sich an der Online-Petition von „International Tibet Network“ beteiligen, die Sie unter folgendem Link erreichen: https://actions.tibetnetwork.org/de/freiheit-fur-lhundrub-drakpa

Quelle: http://www.akm-online.info/


8 Kommentare on “Petition: Tibetischen Sänger Drakpa freilassen!”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Der Dalai Lama ist nicht direkt ein Feind des Christentums. Er hält es nur für eine niedere Sichtweise gegenüber dem weiterentwickelten komplexeren Buddhismus.

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Epoch Times Deutschland Zeitung

    https://www.epochtimes.de/

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  3. Juetz sagt:

    https://globalgedacht.org/buddha-und-die-frauen/

    Mir ist das einfach wichtig.
    Vor allem für Frauen aus Maria 2.0 wäre das wichtig, denn: in keiner Religion – also für mich ist unser Glaube eigentlich keine Religion in dem Sinne, sondern eine Person, nämlich Jesus Christus, der Mensch gewordene Gott – sind Frauen so aufgewertet, respektive wieder in ihre von Gott Jesus Christus gemeinte Position gesetzt worden wie in der Christlichen.

    Auch wenn wir unterschiedliche Aufgaben haben …. aber anstatt die Männer zu stärken, in Gebet und Unterstützung – wobei ja viele Frauen heimliche Herrscherinnen waren .. und sind, auch die Geschichte der Päpste zeigt da ja einiges – meinen sie, es sei mal gschwind so leicht, die Führung zu übernehmen und zu leiten.
    Paulus hat gesagt, dass Lehrer und Leiter einem strengeren Urteil unterliegen werden in Gottes Gericht. Auch wir als Christen müssen uns ja vor Gott verantworten, es kommt ja alles ans Licht.

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  4. Juetz sagt:

    Niemand sollte unterdrückt werden, das ist eine Binsenweisheit, ich weiss.
    Aber die Tibeter wurden auch schon lange von ihrer Mönchskaste unterdrückt und Frauen haben dort auch sehr wenig Rechte, in diesem Buddhismus. Geht nur völlig unter.

    https://www.ideaschweiz.ch/artikel/das-lachen-des-dalai-lama-ist-nicht-echt

    https://zeltmacher.eu/buddhismus-christentum/das-laecheln-des-dalai-lama/

    http://marcus-hammerschmitt.de/styled-8/parenti.html

    Zitat:
    „…Oft beschweren sich westliche Anhänger des Buddhismus, dass die religiöse Kultur Tibets durch die chinesische Besatzung unterminiert werde. In einem gewissen Grad stimmt das auch. Viele der Klöster sind geschlossen, und die Theokratie scheint zu einem Großteil Geschichte zu sein. Ob die Herrschaft der Chinesen Verbesserungen oder Katastrophen gebracht hat, ist nicht das zentrale Thema hier. Die Frage ist: Was für ein Land war das alte Tibet? Ich bestreite die angeblich rein spirituelle Natur der tibetischen Kultur vor der Invasion. Wir können religiöse Freiheit und Unabhängigkeit für Tibet unterstützen, ohne die Mythen über das alte Tibet zu akzeptieren. Der tibetische Feudalismus steckte in einem buddhistischen Gewand, aber beides ist nicht ein und dasselbe. In Wirklichkeit war das alte Tibet kein vergessenes Paradies. Es war eine rückständige, unterdrückerische Theokratie mit enormen Unterschieden zwischen den Privilegierten und den Armen, Lichtjahre von Shangri-La entfernt. ..“

    Der Dalai Lama – im übrigen erwarten sie auch ihren „Erlöser“ – ist ein Feind des Christentums.

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    • Guten Tag,
      es stimmt, daß die Tibeter vor der kommunistischen Invasion (die so oder so ein Verbrechen bleibt) von ihrer Mönchskaste unterdrückt wurden, wobei der Lamaismus eine Sonderform des Buddhismus darstellt.
      Darüber habe ich in unserer KOMM-MIT-Zeitschrift bereits in den 90er Jahren seitenlang geschrieben, als der Dalai Lama noch von allen Seiten hochgejubelt wurde, auch auf Kirchentagen usw.
      Die maoistische Diktatur in China hat die Tibeter aber nicht von ihrer Mönchsherrschaft befreien wollen, sondern wollte schlicht das Land erobern – auch einem demokratischen Rechtsstaat wäre es also nicht anders ergangen.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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      • Bernhard sagt:

        Wobei „das Land erobern“ sehr relativ ist.

        Tibet war seitdem 18 Jahrhundert chinesische Kolonie. Es war zwar nicht in chinesische verwaltungsstrukturen eingebunden, stand aber unter chinesischer Herrschaft. Nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs, als China in die Herrschaftsbereiche einzelner Kriegsherren zersplittert war, erklärte Tibet sich unabhängig; diese Unabhängigkeit wurde aber von keinem Staat der Welt anerkannt. Als die Kommunisten China Stück für Stück eroberten – was trotz aller politischer und ethischer Bedenken doch eine Einigung des Landes darstellte – war für sie klar, dass Tibet auch in den chinesischen Herrschaftsbereich gehört. Für uns nicht erfreulich, staatsrechtlich aber zumindest nicht abwegig.

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      • Guten Tag,
        dieser sachlich gehaltene Artikel der „Deutschen Welle“ spricht immerhin von einer de-facto-Unabhängigkeit Tibets vor der kommunistischen Eroberung: https://www.dw.com/de/china-und-tibet-eine-chronik/a-4077728
        Zudem heißt es für die Zeit danach:
        „Die Unterstützer des Aufstands verschwinden zu Tausenden in Gefängnissen und Lagern, Grundbesitzer und Klöster wurden enteignet. Zwischen 1966 und 1976 beginnt in ganz China die Kulturrevolution, die die „Zerstörung des Alten“ zum Ziel hat. In Tibet werden religiöse Feste abgeschafft, das Besuchen von Tempeln, tibetische Sitten, wozu schon das Überreichen von Geschenken zählt, sind verboten, fast alle der 6000 Klöster und Tempel werden geplündert.“
        Das ist so oder so verbrecherisch – wie immer man Tibets vorherige „Unabhängigkeit“ einschätzt.
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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      • Holger Jahndel sagt:

        Nun ja, leider kam durch die chinesische Invasion – siehe auch die Epoch Times Deutschland Zeitung dazu – dann auch Tyrannei und Unterdrückung und Massenmord und Zerstörung tausender Klöster und Bibliotheken und kulturelle Auslöschung der Tibeter und Unterdrückung.
        Nichts kann das rechtfertigen. Auch wenn es freilich vorher eine mittelalterliche Feudalgesellschaft in Tibet war, mit Sklaverei und Folter.

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