These „Krankenhausauslastung“ widerlegt  

Im Jahr 2020 wurden für die stationäre Behandlung von Corona-Patienten nur rund zwei Prozent aller Betten und knapp vier Prozent der Intensivbetten benötigt, so das renommierte Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI).

Die Bettenauslastung in Krankenhäusern, inklusive der Intensivstationen, sank im Jahr 2020 um ganze 13 Prozent auf ein Allzeittief.   

Die Ergebnisse dieser Studie haben durchaus eine gewisse politische Brisanz.  

Dazu teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete Paul Podolay, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, mit:   

„Laut RWI war die Bettenauslastung in Deutschland nie am Limit – im Gegenteil. Dies nicht nur betr. Corona-Patienten und Intensivstationen, sondern gilt auch für alle anderen stationären Betten, die z.B. mit Krebspatienten belegt werden.  

Hat der Lockdown etwa auch Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Krebserkrankungen verhindert? Natürlich nicht. Doch muss man sich fragen, was mit diesen Menschen passiert ist und hoffen, dass sie nicht als Corona-Tote gezählt wurden, oder eine potentiell lebensbedrohliche Diagnose verschleppen, weil sie sich nicht in medizinische Behandlung begeben.  

Man kommt nicht umhin, sich zu fragen, ob Deutschland die Pandemie auch ohne Lockdown und unermessliche menschliche, gesundheitliche und finanzielle Kollateralschäden bewältigt hätte.“  


Türkei betreibt eine „schleichende Islamisierung“ in Nord-Syrien

Die Menschenrechtsorganisation „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV) beklagt eine „schleichende Islamisierung jesidischer Dörfer in der nordsyrischen Region Afrin. Das Präsidium für Religionsangelegenheiten in der Türkei, Diyanet, lasse „vermehrt Moscheen in jesidischen Dörfern in der nordsyrischen Region errichten“, heißt es in einer Mitteilung:

Damit versuche der türkische Staat die Islamisierung der einst multi-religiösen Region voranzutreiben und eine besonders radikale Auslegung des sunnitischen Islam zu verbreiten, wie die GfbV kritisiert. Über seinen deutschen Ableger DITIB versuche dieselbe Behörde, ihre religiösen Ansichten auch in deutschen Schulen zu tragen.

„Jesidische Quellen berichten uns vom Bau einer Moschee im einst jesidischen Dorf Shadere, südlich von Afrin-Stadt. Dort leben noch 45 Personen jesidischen Glaubens – vor der türkischen Besatzung waren es 450“, berichtet Kamal Sido, der Nahostexperte der GfbV. „Nachdem die meisten vertrieben waren, hat die Türkei dort radikale Muslime angesiedelt. Sie unternehmen regelmäßig Raubzüge gegen die einheimische kurdische Bevölkerung.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2021-06/tuerkei-vermehrt-moschee-bauten-in-jesidischen-doerfern-gfbv.html


Nordkorea: Gewalt als öffentliche Show

Barbarische Machtdemonstration soll von Erfolglosigkeit ablenken

Nordkoreas kommunistischer Diktator Kim Jong-Un hat einen Familienvater vor den Augen seiner Familie und etwa 500 weiterer Personen öffentlich hinrichten lassen. Das Opfer war beschuldigt worden, südkoreanische Musik illegal verkauft zu haben.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mitteilt, ist es das erste öffentlich vollstreckte Todesurteil auf Grundlage des 2020 eingeführten „Anti-Reaktionäre-Gedanken-Gesetzes“, das bekannt wurde.

Die Machtdemonstration soll von den Misserfolgen des Regimes ablenken – wirtschaftlich wie in den gescheiterten Erpressungsversuchen bei den Atomverhandlungen mit den USA, so Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

Sei Lee aus Wonsan, der Hauptstadt der südöstlich gelegenen Provinz Gangwon, wurde bezichtigt, illegal Musik aus Südkorea über verschiedene Datenträger gehandelt zu haben.

Von der staatlichen Propaganda zuvor als „anti-sozialistisches Element“ bezeichnet, wurde er nach übereinstimmenden Medienberichten öffentlich von einem Erschießungskommando der Kommunistischen Partei (KP) hingerichtet. Nicht nur seine Familie, sondern geschätzt 500 weitere Menschen wurden gezwungen, dabei zuzusehen. 

IGFM: „Zeichen, dass Regime unter Druck steht“

Die IGFM verurteilt diese „unmenschliche makabere Show“: „Diese barbarische Hinrichtung soll von der Erfolglosigkeit des Regimes ablenken. Obwohl wir an Meldungen über schwerste Menschenrechtsverletzungen aus Nordkorea leider gewöhnt sind, ist diese öffentlich zelebrierte Hinrichtung besonders schockierend und entsetzlich!“

Nach Auffassung der IGFM ist die neuerliche Repression und Gewalt ein „Zeichen, dass das Regime unter großem Druck steht. Traditionell nimmt mit steigendem Druck auch die Gewalt neue Züge an“, so IGFM-Sprecher Lessenthin.

Der Getötete wurde auf Grundlage eines im Jahr 2020 eingeführten Gesetzes exekutiert, welches „anti-sozialistische Gedanken und Handlungen“ unter Strafe stellt. Während man für solche „Vergehen“ zuvor mit Lagerhaft und Zwangsarbeit bestraft wurde, sieht das Gesetz nun die öffentlich vollzogene Todesstrafe vor.

IGFM-Sprecher Lessenthin (siehe Foto) betont: „Auch wenn es kaum vorstellbar ist, so ist dieses Gesetz und seine Anwendung eine weitere Eskalationsstufe der Gewalt des Kim-Regimes gegen die eigene Bevölkerung. Wer sich ein Video aus Südkorea ansieht, muss mit lebenslanger Haft oder dem Tod rechnen.“

Die Bedrohung der Menschen wird noch verstärkt, da ihnen bis zu sieben Jahre Lagerhaft drohen, wenn „anti-sozialistische Handlungen“ nicht gemeldet werden. Die IGFM verurteilt diese erzwungenen Denunziationen durch das Regime und fordert ein Ende der Systems von Sklaverei, Folter, und Umerziehungslagern.

Weitere Infos zu Nordkorea


Niemand, der auf GOTT hofft, wird zuschanden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 25 (24),1-2.3-4.5-6.8-9.

Zu dir, HERR, erhebe ich meine Seele.
Mein Gott, auf dich vertraue ich.
Lass mich nicht scheitern,
lass meine Feinde nicht triumphieren!

Denn niemand, der auf dich hofft, wird zuschanden;
zuschanden wird, wer dir schnöde die Treue bricht.
Zeige mir, HERR, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!

Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.
Denk an dein Erbarmen, HERR,
und an die Taten deiner Huld;
denn sie bestehen seit Ewigkeit.

Gut und gerecht ist der HERR,
darum weist ER die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet ER nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt ER seinen Weg.

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Papst fordert Bischöfe weltweit dazu auf, kirchliches Strafrecht auch anzuwenden

Von Dr. Gero Weishaupt

Papst Franziskus hat durch den Präsidenten des Päpstlichen Rates für Gesetzestexte in einer Pressekonferenz das bereits angekündigte neue kirchliche Strafrecht vorgestellt.

Die entsprechende Apostolische Konstitution „Pascite gregem Dei“ vom 23. Mai 2021 mit den neuen Normen zum 6. Buch des Kirchlichen Gesetzbuches (CIC/1983) tritt am 8. Dezember 2021 in Kraft.

Das revidierte Strafrecht ist das Ergebnis eines mehrjährigen Redaktion. Nachdem Papst Benedikt XVI. im Jahr 2007 diese Reform in die Wege geleitet hatte, wurde ein erster Entwurftext (Schema) erstellt und 2011 an die Bischofskonferenzen und Kirchenrechtler zur Formulierung von Bemerkungen zugesandt.

In seinem Vorwort zur Apostolischen Konstitution „Pascite gregem Dei“ schreibt der Papst u.a.:

„Bei der Überarbeitung (des Strafrechtes) wurde auch das Prinzip angewandt, die Fälle zu beschränken, in denen die Möglichkeit zur Verhängung einer Strafe dem Ermessen der zuständigen Autorität überlassen wird. Dadurch soll … die kirchliche Einheit bei der Verhängung von Strafen gefördert werden, besonders wenn es um Straftaten geht, die in der Gemeinschaft größeren Schaden anrichten und größeres Ärgernis verursachen.“

In der Vergangenheit war die Möglichkeit des Ermessens oft eine Bremse für die Strafverfolgung, sie machte das Strafrecht praktisch unbrauchbar (W. Aymans). 

„Die Nachlässigkeit eines Hirten bei der Anwendung des Strafrechts macht deutlich, dass er seine Aufgabe nicht recht und treu ausübt …“, so der Papst in aller Deutlichkeit.

Dr. Gero Weishaupt ist katholischer Priester, Publizist und Kirchenrechtler. – Erstveröffentlichung seines Beitrags hier: https://www.kathnews.de/nichtanwendung-des-strafrechts-ist-vernachlaessigung-des-bischoeflichen-hirtenamtes


FREIE WÄHLER nachgefragt: Eine Alternative für politisch heimatlose Christen?

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

„Die Freien Wähler (FW) gewinnen immer mehr an Boden“, schreibt die Tagespost in ihrer Ausgabe vom 27. Mai 2021 auf S. 5 und fragt „Sind sie eine Alternative für heimatlose Christdemokraten?“

Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender der FW im Bayerischen Landtag und Sohn des ehemaligen Ministerpräsidenten Max Streibl, gibt in einem Interview Aufschluss darüber.

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband FORUM DEUTSCHER KATHOLIKEN

Auf die Frage, wofür die Freien Wähler stehen, sagt er:

„Wir Freien Wähler haben keinen ideologischen Überbau, sondern suchen pragmatische Lösungen im Sinne des Gemeinwohls. Wir setzen uns ein für solide Staatsfinanzen, starke Kommunen, gleichwertige Lebensverhältnisse, die bäuerliche Landwirtschaft, umweltfreundliche Energieversorgung… Der gesunde Menschenverstand war schon immer unser Kompass, wir sehen uns unserem Gewissen verpflichtet“.

Streibl fügt noch an: „Kardinal Wetter hat recht: Wir brauchen in der Politik Christen, die auf der Grundlage unseres Menschenbildes Entscheidungen treffen“.

Und da die Freien Wähler bei den nächsten Wahlen zum Bundestag kandidieren, sagt Streibl: „Die Wahrung des Grundsatzes der Subsidiarität ist eine Perspektive, die wir auf Bundesebene wieder in den Fokus rücken werden“. Das alles klingt gut.

Der Interviewer bohrt weiter nach und merkt an:

„Viele Christen werden aber aufschrecken, wenn es in ihrem Wahlprogramm heißt: Wir stehen bei Schwangerschaftsabbrüchen zum gesellschaftlichen Konsens und wollen die bestehenden gesetzlichen Regelungen beibehalten“.

BILD: Teilnehmerin eines Gebetszugs für das Leben in Münster

Der Interviewer konstatiert: „Überhaupt fällt auf, dass ihr Programm zu etlichen Fragestellungen lediglich den rechtlichen Status Quo wiederholt“ und meint: „Das dürfte angesichts der Debatten um Suizid-Beihilfe, Euthanasie oder Leihmutterschaft wenig sein. Kann sich der Wähler darauf verlassen, dass sie nicht wie bei der „Ehe für Alle“ umfallen?“

Darauf antwortet Streibl: „Aus unserer Sicht war die Abstimmung über ‚Ehe für Alle‘ sinnvoll, weil große Teile heute nicht mehr zwischen Ehe und Lebenspartnerschaft unterscheiden… Die langjährige Debatte wurde durch die Gewissensentscheidung im Bundestag beendet. Die Gleichstellung ordnet zahlreiche gesetzliche Regelungen und dient dem Bürokratieabbau“.

Streibl versucht diese Haltung damit zu begründen, die Freien Wähler seien „auf Landes- und Bundesebene eine junge politische Kraft, die aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte heterogen ist und ein sehr großes bürgerliches Meinungsspektrum abdeckt“.

Ob bei dieser Argumentation heimatlos gewordene Christdemokraten bei den Freien Wählern eine neue Heimat finden?

Das christliche Meinungsbild zu Abtreibung, Ehe für alle, Suizidbeihilfe, Euthanasie, Leihmutterschaft ist klar und unterliegt nicht wechselnden Mehrheitsmeinungen.

Wähler, die ihr Christsein ernst nehmen und ihr Gewissen danach ausrichten, erwarten von ihren Parlamentariern nicht nur die Regelung der „Lebensverhältnisse“ und „Lebenssituationen“, sondern dass ihre Abgeordneten dafür kämpfen, auch Änderungen herbeizuführen, aber nicht nur bestehende Verhältnisse protokollieren.


Linksextreme bündeln sich zur „Antifa.NRW“

Wie die Tageszeitung WELT am 30. Mai online berichtet, hat sich im Frühjahr in Nordrhein-Westfalen ein neues Netzwerk namens „Antifa.NRW“ zusammengeschlossen. Das Ziel dieser Linksradikalen besteht darin, ihren Gewaltradius zu erweitern.

Der Landesverfassungsschutz verzeichnet derzeit eine Ausweitung der Antifa-Aktivitäten

Und das schreiben diese Linksextremen laut WELT ungeniert auf Facebook: „Gewalt gegen Faschisten ist sehr wohl eine politische Haltung und Handlung. Faschisten gehören mit allen Mitteln und auf allen Ebenen bekämpft.“

BILD: Wild geklebte Antifa-Propaganda auf Verkehrsschildern in Münster

Bekanntlich ist für diese Antifa-Radikalen jeder ein „Faschist“, der rechts von ihnen selber steht.

Die neue Organisation will nach eigenen Angaben „antifaschistische Aktivitäten bündeln, die Schlagkräftigkeit einzelner Gruppen, Aktionen und Zusammenhänge stärken und ihnen ein öffentlichkeitswirksameres Sprachrohr bieten, um so die antifaschistische Bewegung in NRW insgesamt zu stärken“.