Burkina Faso: Islamisten-Terror mit 138 Toten

Mindestens 138 Menschen sind in Burkina Faso einem in der Nacht von Freitag auf Samstag durchgeführten Überfall von Dschihadisten zum Opfer gefallen – weitere Opfer sind möglich. Sicherheitskräfte berichteten, dass die Leichen in Solhan (Provinz Yagha) in einem Massengrab bestattet wurden, dutzende Menschen wurden verletzt.

Unter den Toten sind Militärs, Zivilisten, Frauen, Männer, Kinder. Der Angriff gilt als blutigster Anschlag seit Beginn der radikal-islamischen Gewalt im Land seit 2015.

Die Agentur AFP berichtet, dass die Terroristen um 2 Uhr nachts angegriffen hatten. In den Häusern sei es zu wahren Hinrichtungen gekommen. „Zusätzlich zu den menschlichen Opfern, den verheerendsten, die wir bisher verzeichnet haben, wurden Häuser und der Markt in Brand gesetzt“, sagte eine andere Sicherheitsquelle. Es werde befürchtete, dass „die vorläufige Zahl“ von Toten noch steigen könne.

Die Behörden von Burkina Faso haben unterdessen eine 72-stündige Staatstrauer angeordnet. Ein Beamter der Sicherheitsdienste erklärte, dass bis Montag „Männer eingesetzt wurden, um nach den Angreifern zu suchen“ und die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, während sie die Opfer beerdigen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2021-06/burkina-faso-terrorismus-opfer-staatstrauer-sohlan.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Zweidrittel-Mehrheit gegen Gender-Sprache

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

„Fast zwei Drittel der Deutschen lehnen eine gendergerechte Sprache ab“ (Laut Umfrage von Infratest Dimap). Es sind 65% der Gesamtbevölkerung.

Die Frauen bewerten die Gendersprache insgesamt leicht positiver. Doch auch sie lehnen zu 59% eine „stärkere Berücksichtigung unterschiedlicher Geschlechter im Rahmen einer gendergerechten Sprache“ ab.

Selbst bei den Anhängern der Grünen sind 48% gegen die Gendersprache, 47% befürworten sie.

BILD: Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Dachverband FORUM DEUTSCHER KATHOLIKEN

Das Nein zur Gendersprache wächst inzwischen: Nach der o.a. Umfrage stieg die Ablehnung von 2020 auf 2021 von 56% auf 65%, d.h. um 9% (!), bei Frauen von 52% auf 59%.

Gender ist eine Ideologie. Sie hat nicht nur mit Sprache zu tun. Unter dem Deckmantel der „Gerechtigkeit gegenüber Frauen“ wird Menschen eine scheinbare Selbstbestimmung über ihr Geschlecht übergestülpt.

Besonders jüngere Menschen werden zur Geschlechtsumwandlung animiert. Sie werden in ihrer Identität verunsichert. Ideologen wissen: Der Verlust des Geschlechtsbewusstseins raubt den Menschen Selbstsicherheit und die positiven Eigenschaften, die sich daraus ergeben. Verunsicherte lassen sich besser manipulieren und beherrschen.

Im biblischen Schöpfungsbericht heißt es „Als Mann und Frau erschuf er sie“ (Genesis). Diese Bestimmung soll seitens der Gender-Ideologie überwunden werden!


Die Abtreibung und ihre fatalen Auswirkungen

Von Klaus Hildebrandt

Die unmittelbaren und weitreichenden Folgen von Abtreibung sind vielen Bürgern immer noch nicht bewusst. Die Politik umschreibt Abtreibung mit Vokabeln wie „reproduktive Gesundheit“, die viele nicht verstehen.

Wie hartnäckig und zutiefst menschen- und bürgerfeindlich die EU ist, das sieht man an dem im Jahre 2013 gescheiterten sog. Estrela-Bericht, der nun unter anderem Namen neu aufgelegt wurde und über den schon am kommenden Montag das Europäische Parlament abstimmen wird, obwohl es unter der Präsidentschaft von Martin Schulz (SPD) seinerzeit klipp und klar feststellte, dass die EU keine Kompetenz beim Thema Abtreibung habe.

Woher holt sie sich nun diese Kompetenz?

Hier wird sich einfach über geltendes Recht hinweggesetzt, wie wir dies zurzeit in Deutschland schon bestens kennen. Mit der dt. Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen, die eifrig an der Genderfront kämpft, ist eben vieles möglich. Als sie Bundesverteidigungsministerin war, forderte sie die Umrüstung von Kampfpanzern auf „schwangerengerecht“, was für mein Empfinden schlichtweg „exotisch“ ist.

Nun sollen Ungeborene unter dem Deckmantel der „Menschenrechte“ sogar ganz verschwinden.

Vielen Bürgern ist nicht bewusst, welche weitreichenden Konsequenzen und Auswirkungen, welche direkten und indirekten Folgen die Abtreibung auf den Einzelnen, aber auch auf uns alle hat. Hier einige Beispiele, die mir spontan einfallen und auch jedem einleuchten dürften:  

– Der unwiederbringliche Verlust menschlichen Lebens
– die psychischen Folgen insbesondere für die Frau
– die Verhärtung des zwischenmenschlichen Umgangs (siehe Feminismus)
– der Verlust jeglichen Respekts vor dem Leben und die enge Verwandtschaft zur Euthanasie
– massive Diskriminierung von Kranken und Behinderten (siehe Trisomie 21)
– negative Auswirkungen auf die partnerschaftlichen Beziehungen 
– Gezielte (Früh-)Sexualisierung der Gesellschaft
– zunehmender gesellschaftlicher Egoismus an breiter Front
– Massenmigration infolge fehlender Kinder (Bevölkerungsschwund)
– allgemeiner Verstoß gegen das Grundgesetz und gegen die Würde des Menschen
– Verstoß gegen Gott und die Natur
– sich der Verantwortung für die Folgen des eigenen Handelns und für die Schwächsten zu entziehen
– Ausgrenzung und Kriminalisierung von abtreibungskritischen Personen
– Diskriminierung von Ärzten, die aus Gewissensgründen keine Abtreibungen vornehmen wollen
– politischer Genderzwang und Förderung des Linksextremismus 
– Anschläge auf Abtreibungsgegner bzw. Lebensrechtsorganisationen und deren Gebäude, Büros und   Privateigentum (Auto, Haus)
– volle und überteuerte Altenheime, wobei eine Betreuung der Alten und Gebrechlichen zuhause bzw. in der Familie viel menschenfreundlicher und auch finanziell billiger wäre
– Zunahme des staatlichen Einflusses auf das Privatleben der Bürger
– sich der Freude am eigenen Nachwuchs und der Familie zu berauben
– tiefer Eingriff in die Fortpflanzungstechnik und eklatanter Missbrauch der Medizin, die eigentlich dem    Lebensschutz dienen sollte   

Last but not least: Kinder sind eine Freude und große Bereicherung fürs Leben. Wer keinen Nachwuchs möchte, der/die sollte sich das gut überlegen und  sich nicht auf ein schnelles Abenteuer einlassen, und schon gar nicht abtreiben.

Eine kinderlose Gesellschaft ist eine arme Gesellschaft, die nur ihren eigenen Vorstellungen und Lüsten nachgeht. Wer sich aber die Mühe macht und Kinder richtig und verantwortungsvoll erzieht, gewinnt dadurch in der Regel die besten Freunde fürs Leben.

BILD: Unser Robben-Aufkleber – seit 30 Jahren ein Renner, vor allem bei der Jugend

Deutschland mit einer Geburtenrate von nur rd. 1,5 Kinder pro Frau gehört zu den extrem kinderarmen Länder. Entsprechend ist auch der Umgang miteinander, nämlich alles andere als freundlich.  

Kinder sind nicht perfekt und machen Fehler, was in Deutschland nicht gerne gesehen wird. Kinder sorgen auch für Erneuerung, weil sie unvoreingenommen sind. Wer Kinder liebt, der liebt auch sein Land und seine Nachbarn, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.    

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