Zur UEFA-Ablehnung der Regenbogencausa: Wie wird es bei der WM in Katar zugehen?

Die UEFA hat die Beleuchtung der Allianz-Arena im Regenbogen-Stil untersagt. Damit entspricht sie einer Intervention des ungarischen Außenministers, der sich zu Recht gegen dieses politische Statement im Rahmen der diesjährigen Europameisterschaft gewehrt hat.

Mariana Harder-Kühnel, familienpolitische Obfrau der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, begrüßt die Entscheidung der UEFA:

„Die Überheblichkeit, mit der Deutschland anderen EU-Mitgliedstaaten inzwischen begegnet, ist völlig fehl am Platz. Ein vielbeachtetes Fußballturnier dafür zu instrumentalisieren, die Politik Ungarns zu kritisieren, steht uns weder zu, noch ergibt sich irgendein Zusammenhang mit der Europameisterschaft.

Ungarn ist stattdessen für seine Politik zu beneiden. Es stellt nicht nur die herkömmliche Familie als Keimzelle der Gesellschaft in den Vordergrund, sondern verfolgt auch in Sachen Migrationspolitik eine völlig andere Agenda, die auch uns gut zu Gesicht stehen würde.

Jeden Einsatz für Vielfalt und Toleranz lässt die deutsche Politik hingegen vermissen, wenn es um die im kommenden Jahr in Katar stattfindende Weltmeisterschaft geht.

Bis heute ist Homosexualität in dem islamischen Land verboten und wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft, außerdem werden dort Homosexuelle ausgepeitscht. Spannend ist dahingehend die Frage, ob man auch während der kommenden Weltmeisterschaft eine bunte Beleuchtung der Stadien in Katar fordert, dort ebenfalls mit ‚Respect‘-Emblem auf dem Trikot aufläuft und eine Kapitänsbinde im ‚Rainbow-Look‘ trägt.“


7 Kommentare on “Zur UEFA-Ablehnung der Regenbogencausa: Wie wird es bei der WM in Katar zugehen?”

  1. nathalie sagt:

    Sieh dir den Regenbogen am Himmel an, welch ein schönes Zeichen.
    Es ist ein Zeichen von Gott selbst an uns Menschen.
    So steht es in der Bibel beschrieben. Gott hat uns mit dem Regenbogen ein Versprechen gegeben so steht es beschrieben in der Geschichte der Arche Noah.

    Dieses Heilige Zeichen wird von der LGBT missbraucht für ihre Zwecke.
    Leider wehren sich noch nicht mal die Kirchen dagegen.

    Der Regenbogen ist Symbol unserer jüdisch-christlichen Kultur. Der besten Kultur, die es auf dieser Erde gibt.
    Deshalb darf der Regenbogen von niemand missbraucht werden.

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  2. killema sagt:

    Warum eigentlich genießen Bürger mit diverser Sexualausrichtung solch einen Sonderstatus?
    Was macht sie anderen Menschen gegenüber so exclusiv und wertvoll?-

    Das ist einfach beantwortet. Schwul und Lesbisch und Gendersexual ist die große Mode heute. Wer nicht in ist, ist out. Wir normalen Menschen haben uns nach diesen Leuten zu richten. Die deutsche Gesellschaft geht mit rasender Geschwindigkeit der Ver…..g entgegen.

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  3. Margot Hintzpeter sagt:

    Dazu fällt mir ein Wort ein: Pharisäer.

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  4. Thomas May sagt:

    „Sicher sind nun alle Empörten für einen Boykott der Fußball-WM 2022 in Katar. Vor der Bundestagswahl sollten sie diese Forderung klar in Worte fassen, damit der Wähler weiß, woran er ist. Merkwürdigerweise vernimmt man dazu keine Regung“ (https://www.welt.de/debatte/article232021741/Debatte-um-Regenbogen-Politische-Enthaltsamkeit-ist-Frage-der-Klugheit.html).

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  5. Marienzweig sagt:

    Wenn LGBT-Gruppen für ihre Anliegen auf die Straße gehen und sich ihnen Leute anschließen, die sie dabei unterstützen, ist das ihre Sache und geht den Staat nichts an.
    Demo ist Demo, aber dasselbe gilt auch für den Sport:
    Fußball ist Fußball und hat mit privat ausgelebter Sexualität einzelner Bevölkerungsgruppen herzlich wenig zu tun.
    Die Politik, die Medien, Teile der Öffentlichkeit schäumen über die Entscheidung der UEFA, sich nicht vereinnahmen zu lassen.
    Hoffentlich bleibt sie bei ihrer Entscheidung und knickt am Ende nicht doch noch ein.
    Warum eigentlich genießen Bürger mit diverser Sexualausrichtung solch einen Sonderstatus?
    Was macht sie anderen Menschen gegenüber so exclusiv und wertvoll?

    Gefällt 2 Personen

    • Peter Kiefer sagt:

      Gratulation für eine gelungene Analyse und die richtigen Fragen am Schluss Ihres Kommentars. Verständlich ist dieses ganze ‚Gedöns‘ (Ex-Kanzler von der SPD) sowieso nicht, denn wir hatten schon einen schwulen Ministerpräsidenten in Hessen, einen schwulen Regierenden Bürgermeister in Berlin, einen eben solchen in Hamburg von der CDU, einen schwulen Außenminister von der FDP, und wir haben zur Zeit einen schwulen Bundesgesundheitsminister, wieder von der CDU.

      Armbinde und Regenbogenfahne: Diese wohlfeile Zurschaustellung des eigenen ‚Gutmenschentums‘ ist dem grassierenden Tugend-Terror geschuldet, Moral-Theater in Vollendung, politisches ‚Frömmlertum‘, auf den Punkt gebracht im heutigen „Weltwoche daily“ (unbedingt empfehlenswert!):
      https://www.weltwoche-daily.ch/?utm_source=Newsletter&utm_medium=email&utm_content=Weltwoche+daily+-+Die+andere+Sicht&utm_campaign=Weltwoche-Daily+%28Live%29+Mittwoch&vgo_ee=kF26bUEl7UL1u3EA3%2FxUxAA3SuMkJhmkGexv49sZvNU%3D

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      • Marienzweig sagt:

        Vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung!

        „Gesinnungskorsett“ – das ist eine sehr treffende Bezeichnung, die Roger Köppel in seinem von Ihnen verlinkten Kommentar benutzt.
        Was tut ein Korsett?
        Es zwängt ein – und vermittelt damit den Eindruck einer guten Figur.
        Falls sich damit eine etwas beleibtere Frau besser fühlt, kann sie das gerne tun, da sie es ja freiwillig anlegt.
        Aber ein Korsett für alle wäre Zwang.
        Und genau dieses Gesinnungskorsett wird zum Zwang, der allen auferlegt werden soll – von Leuten, die sich herausnehmen, die Inhalte bestimmen zu können.
        Eine „gute Figur zu haben“ bedeutet in diesem Zusammenhang also, die richtige, die erwünschte Meinung zu haben.

        Lassen wir uns das eigene Denken nicht vorschreiben.
        Sie nicht, Frau Küble nicht und auch nicht die Menschen, die auf dieser Seite und anderswo kommentieren – und auch ich nicht.

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