Das Höfesterben nicht staatlich begünstigen

In einer Kleinen Anfrage (BT-Drs. 19/30730) erkundigte sich die AfD-Bundestagsfraktion über die Auswirkungen der von der Bundesregierung beabsichtigten Klimaschutzmaßnahmen auf die deutsche Landwirtschaft. Die Frageschwerpunkte lagen auf dem beabsichtigten Umbau der Nutztierhaltung und der zum 1. Januar 2021 eingeführten nationalen CO2-Bepreisung.

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, erklärt zu den Antworten der Regierung, der geplante Umbau der Nutztierhaltung wäre ein „endgültiger ‚Todesstoß‘ für die kleinen und mittleren Tierhaltungsbetriebe.“

Ein weiterer Einwand lautet, die Bundesregierung mache bei der nationalen CO2-Bepreisung einen „fatalen Denkfehler“, wenn sie mein, dass die höheren landwirtschaftlichen Produktionskosten über die Produktpreise weitergegeben würden und somit zu keiner Mehrbelastung für die Betriebe führen.

Protschka erklärt hierzu: „Das ist schon deshalb nicht möglich, weil die deutschen Bauern sich im internationalen Wettbewerb befinden und mit den Dumpingpreisen der Agrarimporte konkurrieren müssen. Kompensationszahlungen, wie sie für andere Sektoren vorgesehen sind, gibt es für die Landwirtschaft nicht.“

Daher sei die nationale CO2-Bepreisung eine zusätzliche Belastung für die deutschen Bauern. Stattdessen sollten die Familienbetriebe in der Landwirtschaft geschützt werden.

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7 Kommentare on “Das Höfesterben nicht staatlich begünstigen”

  1. Proteste der Bauern

    Unter schwarzen Fahnen

    https://jungefreiheit.de/kolumne/2013/ein-wirtschaftssystem-am-ende-erster-teil/

    „3 vor 12 – Bauern in Not“
    Landwirte protestieren gegen Agrarpaket
    21. Oktober 2019 7 Kommentare
    BONN. Landwirte aus ganz Deutschland haben für den morgigen Dienstag Proteste gegen das Agrarpaket der Bundesregierung angekündigt. Die zentrale Demonstration wird am Hauptsitz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in…

    weiter

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/landwirte-protestieren-gegen-agrarpaket/

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  2. Lämmchen sagt:

    Früher wurden keine sinnlosen Energiewenden und die Bahn subventioniert, sondern die Versorgungswirtschaft, denn ohne diese bricht auf Dauer alles zusammen und die Menschen hungern und können nicht mehr produktiv tätig sein.
    Wie viele Menschen stehen heute schon an der Tafel an, weil sie sich Essen, also Nahrung nicht mehr leisten können.
    Man schafft mit solchen hirnrissigen Vorhaben Hunger und Elend und einseitige Nahrung schadet der Gesundheit, Natur und dem ökologischen Gleichgewicht und der Körper braucht tierische Vitamine. Wenn wir das alles importieren wollen, sind wir eines Tages pleite und Hunger breitet sich mitten in Deutschland aus.
    Solche spinnigen Ideen, wie sie Möchtegern-Verkehrsminister Hofreiter vorhat und die auch noch subventioniert werden, braucht kein Mensch und ohne funktionierende Energiewirtschaft wird aus der Mobilität ein Zauberwort.
    Die Menschen brauchen vor allem Nahrung und deshalb sind die Subventionen, die in die Landwirtschaft gehören, fehlgeleistet für hirnrissige Projekte, davon wird keiner satt und kann auch keiner überleben, das bedeutet selbst inszenierter Hungertod.

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    • Hamster sagt:

      Ausgerechnet Herr Hofreiter von der Grünen Verkleidungspartei, die gerne das Label Öko hätten, will Planfeststellungsverfahren abschaffen, was natürlich zu einer ökologisch geprägten Wirtschaft ohne Mittelalte- Standard gehört. Planfeststellungsverfahren setzen ein hohes Allgemeinwissen, über Biologie (Hassfach für den Grünen Kretschmann), Naturschutz, Kenntnisse über den neuesten technologischen Stand und natürlich das heute rassistische Fach Mathematik und logisches Denken voraus.
      Da das Fach sehr komplexes Wissen voraus setzt, war es nicht jedermanns Lieblingsfach, aber notwendig, um Natur, Umwelt und Ökologie zu schützen. Daran sieht man das unterirdische Bildungsniveau der Grünen, womit sie auch nachfolgende Generationen beglücken wollen und das sie eine Naturschutz, Ökologie und Umweltschutz Killerpartei sind.

      PLANFESTSTELLUNGSVERFAHREN DIENEN DAZU; DAMIT WIRTSCHAFT UND ERHALTUNG NATÜRLICHER RESSOURCEN NICHT IN KONFLIKT KOMMEN; DAMIT EINE HARMONIE ZWISCHEN WIRTSCHAFT UND ÖKOLOGIE UND NATURSCHUTZ GEWÄHLRLEISTET WERDEN KANN UND SIE SIND VOR JEDEM BAUVORHABEN DURCH ZU FÜHREN!

      Damit wäre den Stuttgartern die Rodung des Schloßwaldes als grüne Erholungsoase erspart geblieben, wo sich Studienabbrecherin Claudia Roth von der Grünen Käfer und Froschschutzpartei theatralisch wegen dem ausgerotteten Schluchtenkäfer in Szene setzte. Uns wären auch riesige WIRTSCHAFTSSCHÄDEN ERSPART GEBLIEBEN, 40 Millionen für Hafenausbau weg, WENN DIE PLANFESTSTELLUNGSVERFAHREN VORHER ORDENTLICH GEMACHT WORDEN WÄREN! So aber, wie es bei den Grünen üblich ist, wird erst vor Ende des Projektes geklagt, Grüne Klageweiber kennen sich aus, damit 40 Millionen weg sind, der Hafenausbau Geschichte, wegen zwei seltenen Grashalmen, die auch umgesiedelt hätten werden können.

      Warum gibt es Plan Feststellungsverfahren, um den Schaden für die Wirtschaft gering zu halten und unsere natürlichen Ressourcen zu schützen, für Grüne ein Fremdwort. Nun ja, bis auf den Pups, den alle Tiere mal lassen, auch grüne Sesselfurzer, ist diese CO2 Klimakiller Panik grober Unfug, um den Bürgern mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Außerdem brauchen Pflanzen, die uns nähren, Kohlendioxid zum atmen. Künast und Co. nichts

      Für die Landwirtschaft ist es wichtig, welche Flächen verfügbar sind und natürlich gedüngt werden können mit Kuhfladen, Pferdemist, eben so, was die Tiere im Ausscheidung-Prozess hinterlassen, wie viel Tierhaltung ist nützlich für die vorhandene Natur, denn die Hinterlassenschaften sind natürlicher Dünger und wie viel Biogas-Anlagen gefüttert werden müssen.

      Der natürliche Dünger ist durch die Tiere da, wird aber verpönt, weil die Grünen für ihre Ideologie wieder Geld brauchen.

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    • Selbst die gutgemeinte Tafel-Initiative kann und wird ausgenutzt – die ARGE rechnet die mittlerweile in die Agentur für Arbeit Leistungen ein bzw. in die Hartz4 Sätze, um die heimlich hinterrücks runterkürzen und senken zu können, obwohl das eine rein private Initiative ist und nichts offizielles und theoretisch jederzeit wegfallen kann und tatsächlich ehrenamtlich ist.

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  3. Kommt es zu einer Renaissance der EFTA?
    Wie weiter nach dem Abbruch der Verhandlungen über den Rahmenvertrag?
    von Dr. rer. publ. Werner Wüthrich

    https://www.zeit-fragen.ch/archiv/2021/nr-14-15-juni-2021/kommt-es-zu-einer-renaissance-der-efta.html

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  4. Stefan Kunz sagt:

    Das ist doch nur die Vollendung der politischen Agenda. Mann arbeitet doch seit über 20 Jahren an der Zerstörung der deutschen Landwirtschaft und dem Aufbau von neuen LPG. Und die Subventionierung: man kann doch die Bauern damit so wunderbar erpressen.

    Wie niedrig ist eigentlich mittlerweile der Selbstversorgungsgrad?

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