Plagiatsjäger sieht Baerbock jetzt kritischer

Der bekannte Plagiatsjäger Stefan Weber hat sich mit diversen Plagiatsstellen in Baerbocks JETZT-Buch befaßt. Sein Konkurrent Martin Heidingsfelder hingegen hatte die Vorwürfe gegen die grüne Kanzlerkandidatin zunächst als Petitessen bzw. Kleinigkeit angesehen.

Nun hat er aber laut FOCUS-online von heute (5.7.) seine Meinung geändert, denn die Politikerin habe nicht nur aus populären Schriften abgekupfert, sondern aus einer wissenschaftlichen Studie des Thinkthanks (der Denkfabrik) „Agora Energiewende“, ohne das Zitat kenntlich zu machen.

Das gehe einfach nicht: „Sie sollte in Sack und Asche gehen.“ – Daher ändere sich seine „Bewertung der Sachlage“.

Quelle für die Zitate: https://www.focus.de/politik/deutschland/martin-heidingsfelder-sollte-in-sack-und-asche-gehen-plagiatsjaeger-findet-pikante-stelle-in-baerbock-buch_id_13467657.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_TOP_THEMEN

HINWEIS: Peter Hahne befaßt sich hier ebenfalls mit der Causa Baerbock: https://charismatismus.wordpress.com/2021/07/05/grune-baerbock-verliert-jetzt-auch-in-den-jubelmedien-von-gestern-viele-unterstutzer/

Inzwischen ist sogar die linksgrüne „taz“ von Baerbock abgerückt: https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-Annalena-Baerbock/!5784037/


Israel hilft bei der Brandbekämpfung in Zypern

Wegen Israels enger Beziehungen zu Zypern, mit Schwerpunkt auf gegenseitiger Hilfe in Notzeiten, genehmigte der neue israelische Premierminister Naftali Bennett am Samstagabend (3.7.), dass Israel am nächsten Tag zwei Löschflugzeuge und Flammschutzmittel entsendet. 

Außenminister Yair Lapid sprach mit seinem Amtskollegen, dem zypriotischen Außenminister Nikos Christodoulides, und sagte, dass Israel alles tun werde, um Zypern bei der Kontrolle der Ereignisse zu unterstützen.

Auf der Grundlage des bestehenden Kooperationsabkommens zwischen den Feuerwehr- und Rettungsdiensten beider Länder prüften der Minister für öffentliche Sicherheit, Omer Bar-Lev, und der Kommissar für Feuerwehr und Rettungswesen, Dedy Simhi, die Möglichkeiten der Unterstützung.

Demnach schickte Israel Flugzeuge der Nationalen Feuerwehr- und Rettungsstaffel, um die zypriotischen und internationalen Kräfte bei den Löscharbeiten zu unterstützen.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Israel-schickt-Hilfe-nach-Zypern.aspx


Münsterland/Greven: Ein Toter und ein Schwerverletzter durch Messerangriff

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster:

Nach dem Messerangriff in einer kommunalen Unterkunft in Greven am Sonntagabend (4.7., 21:17 Uhr), bei dem ein 35-jähriger Mann getötet und ein 43-jähriger Mann schwer verletzt wurde, ergab die Obduktion des Leichnams im Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster heute (5.7.) ein eindeutiges Ergebnis.

„Ursächlich für den Tod waren zahlreiche Messerstiche in den Oberköper und Hals des 35-Jährigen“, teilte Oberstaatsanwältin Barbara Vogelsang zum Ergebnis mit.

Erste Ermittlungen der Mordkommission zum Tathergang haben ergeben, dass es zwischen dem Beschuldigten und dem 43-jährigen deutschen Bewohner zu einem Streit gekommen sein soll.

Der 35-jährige Aserbaidschaner wollte die Auseinandersetzung schlichten und wurde dabei selbst von dem 25-jährigen Afghanen mit einem Messer attackiert. Durch den Angriff erlitt der 35-Jährige tödliche Verletzungen.

Warum die beiden Männer in Streit gerieten, ist weiter unklar“, erklärte Kriminalhauptkommissar Dirk Bommert. „Die Mordkommission ermittelt in alle Richtungen, es gibt aktuell jedoch keine Hinweise darauf, dass die Tat politisch motiviert war. Der Beschuldigte hat sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen eingelassen.“

Die Staatsanwaltschaft Münster hat beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen Totschlags gegen den 25-jährigen Beschuldigten gestellt.

Der 43-jährige Deutsche wird in einem Krankenhaus behandelt, er befindet sich nicht in Lebensgefahr. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/4960508?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push

Hinweis: Etwa zeitgleich geschah eine Messerattacke in Munderkingen: Opfer tot, Täter ebenfalls ein afghanischer Asylbewerber, der abgeschoben werden sollte: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/toedliche-messerattacke/


Grüne Baerbock verliert jetzt auch in den Jubelmedien von gestern viele Unterstützer

Von Peter Hahne

Die Grünen liefern gerade Ideal-Material für politische, juristische und journalistische Seminare und den Stammtisch:

Neue Funde: Baerbock soll acht Passagen aus einem einzigen Artikel abgeschrieben haben Doch diesmal kommen sie damit nicht durch.

Die Grünen haben den „Fehler“ gemacht, in einem Rundumschlag wie mit einer Schrotflinte ihr Angriffsziel von den üblichen Verdächtigen, den „rechten“ Erzfeinden des „echten Gefährdungspotenzials der Demokratie“ auf alle anderen zu erweitern.

Pech, denn nun gibts es keine Unterstützer mehr, selbst in den Jubelmedien von gestern nicht mehr.

Keine? Nein, das wäre doch gelacht.

Ausgerechnet Institutionen, die ihre (Zwangs-)Finanzierung euphemistisch als „Demokratieabgabe“ verkaufen, verhökern ihr Gewissen um das Linsengericht ihrer Glaubwürdigkeit willen.

Ohne Kritik des Arbeitgebers darf der Berliner ARD-Korrespondent Philipp Menn im WDR eine eigene Verschwörungstheorie entfalten: „CDU-Influenzer und der Springer-Konzern“ würden eine „Kampagne gegen Baerbock“ betreiben. Zum Schluss seiner „Einschätzung“ ruft er unverhohlen zur Wahl der Grünen auf.

Ganz zu Schweigen von einem Dutzend Pro-Baerbock-Tweets des ZDF-Rechtsexperten Felix-W. Zimmermann, „an den Plagiatsvorwürfen ist nichts dran.“ – Sicher ist es reiner Zufall, dass Kollege Zimmermann früher in der Kanzlei des renommierten Medienanwalts Christian Schertz gearbeitet hat, der Baerbock juristisch vertritt.

Täglich kommen neue Vorwürfe gegen die Kanzlerkandidatin der Grünen, sei es im Lebenslauf oder jetzt in ihrem Buch, dessen Titel „Jetzt“ plus Covergestaltung sogar auch bereits einen „Vorläufer“ hat.

Doch der Bürger hat ein Recht zu erfahren, wer da glaubt, unsere Nation regieren und vertreten zu können. Und Informationen dazu zu geben, ist die grundgesetzliche Pflicht der Medien.

Die Palette der Kritiker ist erstaunlich breit, von links bis rechts, falls es so etwas überhaupt noch gibt:

Der einst Baerbock bejubelnde Spiegel spricht vom „Sargnagel für ihre Kandidatur“. Laut Focus verspielt Baerbock „immer mehr, was für das Kanzleramt unabdingbar ist.“ Die FAZ fordert von den Grünen gar eine „Entschuldigung statt Empörung.“

Allen Kommentatoren ist gemeinsam: Die Frau, die auszog, ihr Glück zu versuchen, ist vom Pech verfolgt, keine Glaubwürdigkeit mehr zu haben. „Wieder getroffen an ihrer verwundbarsten Stelle: dem Charakter,“ so der Spiegel.

Wir danken Peter Hahne für seine freundliche Abdruckgenehmigung. – Erstveröffentlichung und vollständiger Beitrag hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/medienbeschimpfung-im-baerbock-skandal-fjs-als-schutzpatron-der-gruenen/


Papst gratuliert 100-j. Philosophen Morin

Papst Franziskus würdigt den französischen Philosophen und Soziologen Edgar Morin. Der aus einer jüdischen Familie stammende Denker – ein Kritiker der Globalisierung – feiert am 8. Juli seinen hundertsten Geburtstag.

Dazu erreichte ihn jetzt ein Glückwunschtelegramm aus dem Vatikan, unterzeichnet von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im Auftrag des Papstes. Franziskus nennt Morin in dem Text „einen privilegierten Zeugen der rapiden Veränderungen, die unsere Welt und unsere Gesellschaft durchmachen“.

Morin habe mit seinen Analysen „das Hoffnungsvolle an dieser Entwicklung herausgearbeitet“, weise aber zu Recht auch auf die „Risiken und Gefahren“ hin. „Angesichts der großen Möglichkeiten, die der wissenschaftliche und technische Fortschritt der Menschheit eröffnet, erinnern Sie auch an die Notwendigkeit eines moralischen und intellektuellen Fortschritts, um Katastrophen zu verhindern.“

Das Telegramm ist außergewöhnlich lang und in sehr herzlichem Ton verfasst. Dass ein Papst einem Philosophen per Telegramm zum Geburtstag gratuliert, ist ungewöhnlich.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2021-07/papst-franziskus-edgar-morin-frankreich-philosoph-globalisierung.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE