Grüne Baerbock verliert jetzt auch in den Jubelmedien von gestern viele Unterstützer

Von Peter Hahne

Die Grünen liefern gerade Ideal-Material für politische, juristische und journalistische Seminare und den Stammtisch:

Neue Funde: Baerbock soll acht Passagen aus einem einzigen Artikel abgeschrieben haben Doch diesmal kommen sie damit nicht durch.

Die Grünen haben den „Fehler“ gemacht, in einem Rundumschlag wie mit einer Schrotflinte ihr Angriffsziel von den üblichen Verdächtigen, den „rechten“ Erzfeinden des „echten Gefährdungspotenzials der Demokratie“ auf alle anderen zu erweitern.

Pech, denn nun gibts es keine Unterstützer mehr, selbst in den Jubelmedien von gestern nicht mehr.

Keine? Nein, das wäre doch gelacht.

Ausgerechnet Institutionen, die ihre (Zwangs-)Finanzierung euphemistisch als „Demokratieabgabe“ verkaufen, verhökern ihr Gewissen um das Linsengericht ihrer Glaubwürdigkeit willen.

Ohne Kritik des Arbeitgebers darf der Berliner ARD-Korrespondent Philipp Menn im WDR eine eigene Verschwörungstheorie entfalten: „CDU-Influenzer und der Springer-Konzern“ würden eine „Kampagne gegen Baerbock“ betreiben. Zum Schluss seiner „Einschätzung“ ruft er unverhohlen zur Wahl der Grünen auf.

Ganz zu Schweigen von einem Dutzend Pro-Baerbock-Tweets des ZDF-Rechtsexperten Felix-W. Zimmermann, „an den Plagiatsvorwürfen ist nichts dran.“ – Sicher ist es reiner Zufall, dass Kollege Zimmermann früher in der Kanzlei des renommierten Medienanwalts Christian Schertz gearbeitet hat, der Baerbock juristisch vertritt.

Täglich kommen neue Vorwürfe gegen die Kanzlerkandidatin der Grünen, sei es im Lebenslauf oder jetzt in ihrem Buch, dessen Titel „Jetzt“ plus Covergestaltung sogar auch bereits einen „Vorläufer“ hat.

Doch der Bürger hat ein Recht zu erfahren, wer da glaubt, unsere Nation regieren und vertreten zu können. Und Informationen dazu zu geben, ist die grundgesetzliche Pflicht der Medien.

Die Palette der Kritiker ist erstaunlich breit, von links bis rechts, falls es so etwas überhaupt noch gibt:

Der einst Baerbock bejubelnde Spiegel spricht vom „Sargnagel für ihre Kandidatur“. Laut Focus verspielt Baerbock „immer mehr, was für das Kanzleramt unabdingbar ist.“ Die FAZ fordert von den Grünen gar eine „Entschuldigung statt Empörung.“

Allen Kommentatoren ist gemeinsam: Die Frau, die auszog, ihr Glück zu versuchen, ist vom Pech verfolgt, keine Glaubwürdigkeit mehr zu haben. „Wieder getroffen an ihrer verwundbarsten Stelle: dem Charakter,“ so der Spiegel.

Wir danken Peter Hahne für seine freundliche Abdruckgenehmigung. – Erstveröffentlichung und vollständiger Beitrag hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/medienbeschimpfung-im-baerbock-skandal-fjs-als-schutzpatron-der-gruenen/


12 Kommentare on “Grüne Baerbock verliert jetzt auch in den Jubelmedien von gestern viele Unterstützer”

  1. Anonymous sagt:

    Viel später, als vorgeschrieben

    Baerbock meldet Ehrenämter nach

    Bundestagsabgeordnete müssen Nebentätigkeiten innerhalb von drei Monaten anmelden. Die Grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock legt nun gleich drei ehrenamtliche Funktionen offen – diese liegen aber teilweise schon Jahre zurück. Geld will sie für keines der Ämter bekommen haben.

    https://www.n-tv.de/politik/Baerbock-meldet-Ehrenaemter-nach-article22687626.html

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  2. Anonymous sagt:

    Kommentar von Ulrich Reitz

    Nicht nur Plagiate, auch Fehler in Baerbocks Buch – und ein gemein nützliches Stipendium

    40 abgeschriebene Textstellen ohne Quellenangaben sind es jetzt. Das ist selbst bei einem vergleichsweise dünnen und augenscheinlich ausschließlich zu Wahlkampfzwecken geschriebenen Buch viel.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/bundestagswahl/kommentar-von-ulrich-reitz-nicht-nur-plagiate-auch-fehler-in-baerbocks-buch-und-ein-gemein-nuetzliches-stipendium_id_13487291.html

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  3. Eine 31jährige als Regierungschefin einer führenden Industrienation? Überschaubare Lebenserfahrung, keinerlei Berufserfahrung außerhalb der Politik und noch keinerlei Funktion in einer Regierung ausgeübt. Bereits gravierende Wissenslücken offenbart und den Lebenslauf „kreativ“ gestaltet.
    Eine Gesellschaft, welche ernsthaft diskutiert, ob sie Kanzlerin werden kann, hätte diese auch vollauf verdient…

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  4. Anonymous sagt:

    Wegen Bundestags-Mandat

    Böll-Stiftung zahlte Baerbock 40.000 Euro für Promotion – doch die brach einfach ab

    Annalena Baerbock wollte eigentlich einen Doktor-Titel erwerben. Doch mit steigendem Erfolg ihrer Karriere im deutschen Bundestag brach sie das Vorhaben kurz vor Schluss ab. Während der Promotionszeit wurde sie mit rund 40.000 Euro von der Böll-Stiftung finanziert.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/wegen-bundestags-mandat-boell-stiftung-zahlte-baerbock-40-000-euro-fuer-promotion-doch-die-brach-einfach-ab_id_13473792.html

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  5. "GsJC" sagt:

    In einem bekannten Bewerbungsvideo hat die Kanzlerkandidatin der „Grünen“ sehr viel zum Thema Landwirtschaft und den Fähigkeiten des Herrn Habeck zu erkennen gegeben. Da mussten einige bisher wohlgesonnene Redaktionen umdenken – sicherheitshalber!

    Solche seltsamen Vergleiche, die einer Herabwürdigung des Gegenüber gleichkommen und eher einen Platz im Verband deutscher Viehzüchter finden sollte, lassen für zukünftige Staatsempfänge nicht viel Gutes erahnen. Da sind Peinlichkeiten vorprogrammiert.

    „Ihr Sand, Kamele, Schafe und Erdöl! Ich Völkerrecht und E-Autos!“

    MfG

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  6. Adolf Breitmeier sagt:

    Keine Bange. Frau Bärbock ist bei den Grünen innen beliebt, sie ist die Ikone, die gewählt werden soll, und zwei Wochen vor der Wahl zaubert man Habeck aus dem Hut – und dann wird eben der ideale Schwiegersohn gewählt. Ein Horrorszenario!!! Die Grünen innen in irgendeiner Form an der Regierung zu beteiligen bedeutet, dass der derzeitige Irrsinn von Wahnsinn abgelöst wird/würde.

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  7. […] Grüne Baerbock verliert jetzt auch in den Jubelmedien von gestern viele Unterstützer — CHRISTLIC… […]

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