Gottes Auge ruht auf denen, die ihn fürchten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 33 (32),2-3.10-11.18-19.

Preist den HERRN mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
Singt ihm ein neues Lied,
greift voll in die Saiten und jubelt laut!

Der HERR vereitelt die Beschlüsse der Heiden,
ER macht die Pläne der Völker zunichte.
Der Ratschluss des HERRN bleibt ewig bestehen,
die Pläne seines Herzens überdauern die Zeiten.

Das Auge des HERRN ruht auf denen, die ihn fürchten,
die seine Huld erwarten,
dass ER ihre Seele dem Tod entreiße und sie,
wenn sie hungern, am Leben erhalte.

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Prof. Jörg Meuthen kritisiert Anprangern von Polen und Ungarn durch die EU

Zur heutigen EU-Plenardebatte über Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte in Polen und Ungarn erklärt Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto), Leiter der AfD-Delegation im EU-Parlament und Bundessprecher der AfD:

,,Es vergeht kaum eine Plenarwoche, in der die EU die angeblichen Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte in Polen und Ungarn nicht anprangert. Das liegt vor allem daran, dass beide Länder konservativ regiert werden, was dem linken EU-Mainstream nicht passt. Wer sonst immer Vielfalt predigt, aber damit nur die eigene Einfalt meint, ist nicht glaubwürdig.

Die gegen Polen und Ungarn erhobenen Vorwürfe basieren häufig auf Unwahrheiten oder Verdrehungen. Man nehme etwa die Mär von den LGBT-freien Zonen, die es in Polen angeblich geben soll – es gibt sie nicht: Einige südostpolnische Gebietskörperschaften haben lediglich Resolutionen verabschiedet, in denen sie sich zur ,Kommunalen Charta der Rechte von Familien‘ und gegen die ,Demoralisierung‘ kindlicher Erziehung bekannten. Das Kürzel ,LGBT‘ kommt darin an keiner Stelle vor.

Das Märchen von den LGBT-freien Zonen geht auf Aufkleber zurück, die eine polnische Zeitung hat produzieren lassen. Diese Aufkleber tragen die Aufschrift ,LGBTIQ-ideologiefreie Zone‘ und wurden an einige Ortsschilder geklebt. Nur: Eine ,LGBT-ideologiefreie‘ Zone ist nicht gleich eine ,LGBT-freie‘-Zone, und der Sticker einer nationalkonservativen Zeitung kein offizielles Dokument einer Stadt.

Auf ähnlich valider Faktenlage wird nun das neue ungarische Gesetz diskutiert, das bereits nahezu das gesamte EU-Establishment kritisiert, offenbar ohne es gelesen zu haben: Wenn die Ungarn Einflüsse der LGBT-Ideologie als schädlich erachten und ihre Bürger, Werte und Traditionen vor diesen schützen möchten, dann ist das deren gutes Recht.

Anstatt ständig angebliche Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit in Polen und Ungarn anzuprangern, wäre das EU-Parlament gut damit beraten, sich mit den Rechtsbrüchen diverser Entscheidungsträger auf europäischer Ebene betreffend des eigenen Vertragswerks zu befassen.‘

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Mali: Ordensfrau Gloria seit über vier Jahren in Geiselhaft von Islamisten

Es sind bereit vier Jahre und fünf Monate vergangen, seitdem die kolumbianische Ordensschwester Gloria Cecilia Narváez, von Dschihadisten in Mali entführt wurde.

Die „Gruppe für die Unterstützung des Islams und der Muslime“, ein in Mali aktiver Ableger von Al-Qaida, bekannte sich am 1. Juli 2017 zu der Entführung und veröffentlichte im Internet ein Video, das die in der Wüste im Norden Malis inhaftierte Ordensfrau zeigt.

Im September 2017 hatten die kolumbianischen Behörden auf den prekären Gesundheitszustand von Schwester Gloria hingewiesen. „Sie lebt, aber sie hat Probleme mit einem Bein und ihren Nieren“, so General Fernando Murillo, Kommandant der kolumbianischen Polizei, der für die Ermittlungen wegen der Entführung zuständig ist.
Die französische Geisel Sophie Pétronin, die zusammen mit Schwester Gloria gefangen war und inzwischen freigelassen wurde, hat den Ernst von deren Gesundheitszustand bestätigt.

Quelle: Fidesdienst


Farbanschlag auf Hamburgs CDU-Zentrale

Mutmaßliche Linksextremisten haben einen Farbanschlag auf die CDU-Zentrale in Hamburg verübt. Unter anderem hinterließen die Täter am Wochenende die Parolen „Checkt eure Privilegien“ und „Ploß, du Sexist“ an den Wänden, berichtet die Hamburger Morgenpost.

Hamburgs CDU-Chef Christoph Ploß kommentierte die Attacke: „Solche Einschüchterungsversuche zeigen das radikale Potential einer ideologischen Minderheit, die mit allen Methoden der Gesellschaft ihre identitätspolitischen Vorstellungen aufzwingen will.“

Ploß hatte in der Vergangenheit gegen die Gender-Sprache Stellung bezogen und sich gegen deren Verwendung in Behörden ausgesprochen.

BILD: Auch unser Redaktionshaus in Münster wurde schon mehrfach von Linksradikalen attackiert, teils mit Farbanschlägen, teils durch Klebebänder mit der Aufschrift: „Sexistische Kackscheiße“ (wie hier)

Die Polizei geht von einem politisch motivierten Anschlag aus. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/farbanschlag-hamburger-cdu/


Iran: Frauenrechtlerin Nasrin Sotoudeh trotz Hitze fünf Stunden in LKW eingesperrt

Schikane statt medizinischer Behandlung: Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) von Reza Khandan erfahren hat, wurde dessen Frau, Nasrin Sotoudeh (siehe Foto), am Montag fünf Stunden lang bei großer Hitze in einem kaputten Lastwagen ohne Klimaanlage eingesperrt.

Nach Informationen ihrer Familie sollte die bekannteste politische Gefangene des Iran angeblich wegen einer Infektion und Atemwegs- sowie Herzproblemen in die Gerichtsmedizin der Stadt Qarchak gebracht werden.

Dort wartete die Familie am Morgen allerdings drei Stunden lang vergeblich.

Die IGFM fordert das iranische Regime auf, Nasrin Sotoudeh medizinische Behandlung sowie Familienbesuche zu ermöglichen und die unschuldig inhaftierte Frauenrechtlerin umgehend freizulassen.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage im Iran


MARIENLOB aus dem christlichen Altertum

Sei gegrüßt,
Maria, heilige Mutter Gottes!
Sei gegrüßt,
kostbarer Schatz der Schöpfung.
Sei gegrüßt,
Tabernakel des HERRN,
den die Welt nicht fassen konnte.

Mutter und Jungfrau,
Urbild und Zepter des Glaubens,
aus dir ging unser Retter hervor,
der den Tod besiegte.

Sei gegrüßt,
durch dich hat das Licht,
Gottes eingeborener Sohn,
all jene erleuchtet, die in der Finsternis sind
und im Schatten des Todes wandeln.

Kirchenlehrer Cyrill von Alexandrien
(370 – 444 n. Chr.)