Berlin und München tilgen „Schwarzfahren“

Die Münchner Verkehrsgesellschaft verzichtet künftig aus Angst vor Rassismus-Vorwürfen auf den Begriff „Schwarzfahren“. Hieß es bislang auf Hinweisschildern in Bussen, U- und Straßenbahnen „Schwarzfahren kostet 60 Euro!“, steht dort nun: „Ehrlich fährt am längsten“.

Es handle sich dabei um eine „Maßnahme für eine zeitgemäßere Kommunikation“, erläuterte ein Sprecher der Verkehrsgesellschaft gegenüber der Bild-Zeitung.

Schon 2012 hatte der Arbeitskreis Panafrikanismus München die Tilgung des Wortes „Schwarzfahren“ gefordert, da das Wort „wie viele Begriffe und Konzepte der deutschen Sprache einen rassistisch konnotierten, ideologischen Hintergrund“ habe.

Der Sprachwissenschaftler Eric Fuß erläuterte hingegen, daß der Ausdruck von dem jiddischen Wort „shvarts“ (Armut) stamme. Gemeint seien also arme Menschen, die sich keinen Fahrschein leisten könnten, und nicht schwarze.

Der Berliner Senat hatte 2020 ein „Diversity-Landesprogramm“ für die „Mitarbeitenden der Berliner Verwaltung“ beschlossen. Darin wurden verschiedene Formulierungen als nicht politisch korrekt bewertet, wozu auch „schwarzfahren“ oder „anschwärzen“ zählten. Stattdessen heißt es nun in Berlin „Fahren ohne gültigen Fahrschein“ und „melden“.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/munchen-streicht-schwarfahren/


6 Kommentare on “Berlin und München tilgen „Schwarzfahren“”

  1. Anonymous sagt:

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    Ob Styling, Coloration oder die richtige Haarpflege: Hier findest du alles, was dein Haar schöner macht!

    https://www.schwarzkopf.de/de/home.html

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  2. Anonymous sagt:

    21.04.2009

    Schwarz hören und sehen kommt teuer zu stehen

    https://www.merkur.de/lokales/regionen/schwarz-hoeren-sehen-kommt-teuer-stehen-214265.html

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  3. juetz sagt:

    Tut ir leid,
    Berlin.
    Schwarz anmalen?
    Oder am besten dann gleich ganz ohne?
    Entsexualisierung von Brüsten.
    Wer fühlt sich dann diskriminiert?
    Die, die keine haben .. ?

    Was für ein Wahnsinn … Deutschland ist verloren.
    Der weltliche synodale Weg umgekehrt.

    https://www.n-tv.de/panorama/Frauen-fordern-Akzeptanz-fuer-nackte-Brueste-article22674379.html

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  4. Onkel Guido sagt:

    ich entnahm der Zeitung heute Morgen: es heißt hier in Wien jetzt reisen ohne Fahrschein

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  5. Peter Kiefer sagt:

    Es kommen schwere Zeiten auf uns zu, denn das ‚Schwarzfahren‘ zu eliminieren, ist nur der Anfang, und es wird alle betreffen. Nicht nur der LIDL-Eigentümer wird seinen Namen ändern müssen, um die erwartbaren Boykott-Aufrufe von verrückten SprachpolizistInnen (Gender-gerecht?) zu vermeiden, auch Physiker werden Probleme bekommen (wie nennen sie in Zukunft ein ‚Schwarzes Loch?), die Lebensmittel-Industrie (wie werden Schwarzkümmel oder Schwarzwurzel in Zukunft heißen?). Ich wohne im Schwarzwald, wo werde ich in Zukunft wohnen? Das größte Problem aber wird wohl die Umbenennung der Funktionäre, Mitglieder und Sympathisanten der Union sein, die ja im täglichen Sprachgebrauch mit ‚Schwarze‘ bezeichnet werden.

    Während Vera Lengsfeld von ‚geistiger Verwahrlosung‘ unserer Eliten spricht, benutze ich ein einfaches Adjektiv: Verblödet!

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  6. juetz sagt:

    Was wird man eines Tages, in näherer Zukunft zu der Farbe Schwarz sagen dürfen?
    Sehr sehr dunkles Grau?
    Maximal pigmentiert?

    Und bei Rot? Ich denke da an Rothaut ..
    Gelb … China und so ..

    Aber darf man denn dann weiterhin Langnase, Kartoffel, Biodeutsche, Schweinefleischfresser … Weißbrot usw sagen?

    Ja, darf man.
    Rassismus gegen Weiße gibt es nicht. Ist alles nur Retourkutsche.

    https://www.amazedmag.de/rassismus-gegen-weisse-erklaerung/

    So muss man wahrscheinlich die bunte Kölner Sylvesterparty auch einordnen.
    https://www.deutschlandfunk.de/sexuelle-gruppen-gewalt-gegen-frauen-vom-tahrir-platz-zum.2852.de.html?dram:article_id=342591

    Das macht man einfach so in deren Ländern, auch mit den einheimischen Frauen. Frauen als Jagdwild.
    Macht die Welt bunter.

    *Ironie off.

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