Green Deal vernichtet deutsche Bauernhöfe

Mit dem Green Deal möchte die EU-Kommission die europäische Landwirtschaft radikal umbauen. Für mehr Nachhaltigkeit soll künftig unter anderem der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Düngemitteln sowie Antibiotika deutlich reduziert und der Anteil des ökologischen Landbaus ausgebaut werden.

Der nun veröffentlichte Abschlussbericht der vom Bundeskabinett eingesetzten Zukunftskommission Landwirtschaft enthält Empfehlungen, wie diese vorgegebene Transformation umgesetzt werden kann.

BILD: Bauernprotest in Münster gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung und der EU

Zu den Empfehlungen der Kommission und den Zielen des EU-Green Deal erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka:

„Wir importieren deutlich mehr Lebensmittel nach Deutschland als wir exportieren. Würden wir den Vorschlägen der Zukunftskommission Landwirtschaft folgen, dann würde die landwirtschaftliche Produktion in Deutschland stark abnehmen und die Lebensmittelpreise erheblich ansteigen.

Beides führt dazu, dass wir künftig noch mehr Lebensmittel importieren müssen und noch mehr deutsche Bauernhöfe ihre Hoftore für immer schließen.

Wir fordern deshalb, dass endlich das Wohl der Bauernfamilien wieder in den Mittelpunkt gerückt wird und vernünftige politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden. Die Landwirte wollen keine weiteren finanziellen Abhängigkeiten oder planwirtschaftliche Umverteilungen, sondern von ihrer eigenen Hände Arbeit leben.

Eine sichere Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln, der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie die Pflege und der Erhalt unserer Kulturlandschaft ist nur gemeinsam mit einer wirtschaftlich tragfähigen Landwirtschaft möglich.“


4 Kommentare on “Green Deal vernichtet deutsche Bauernhöfe”

  1. Fink sagt:

    Ich stimme Herrn Breitmeier völlig zu, denn der Green Deal ist keineswegs ökologisch, noch auf Naturschutz bedacht, sondern eine Erfindung 2005 aus Brüssel, für ein neues Abzocke-Modell der Bürger. Man hat, obwohl Wasser, Boden und Luft zu natürlichen Gaben der Menschheit gehören, daraus für die Finanzoligarchen Handelsobjekte gemacht. Rot Grün verkaufte unsere Wasserrechte an Französische Konzerne, Altmeier legt mit JEFTA für japanische Konzerne nach. Ohne Kohlendioxid gäbe es kein Leben auf der Erde, weil es die Pflanzen zum Leben brauchen und es uns über die Photosynthese als Sauerstoff zurück geben. Sozusagen das ökologische Gleichgewicht sind.
    Um das Wesen dieses Handelspapiers zu verschleiern, wurde es CO2 Zertifikat genannt, anstatt schädliche Immissionen durch Industrieabgase beim Namen zu nennen. Konzerne, die alle Möglichkeiten der Technik ausgeschöpft haben, Industrieabgase unschädlicher zu machen, müssen für die Rest schädlichen Industrieabgase teuer an Brüssel für deren Bürokratie löhnen. Dies zur künstlichen Abzocke, jetzt zur Dummheit, die einen ganzen europäischen Kontinent durch diese inkompetenten Schwätzergestalten auch noch in die Hungersnot treiben kann.
    Je mehr Bevölkerung man hat, desto mehr muss man mit Nahrungsmitteln versorgen und der Druck durch politische Vorgaben ist enorm. Wenn 1990/91 der Feldhamster nahezu vom Aussterben durch die Monokultur und Intensivierung der Landwirtschaft bedroht war, so hat sich die Population jetzt wieder durch Umsicht der Landwirte erholt, weil sie eben nicht allein auf Pestizide und Monokultur setzen und wissen, wie wichtig Ackerstreifen und Windschutzstreifen sind. Bäume, Sträucher, natürliche Rückzugsorte für die Tiere und Schutz vor Boden Erosion.
    Was plant der Verein von Brüssel, um jeden Acker Wassergräben zu ziehen, der natürliche Schutz der Tiere fällt weg, die Bodenerosion kann weiter wüten und im Sommer bricht man sich fast die Knochen, wenn die Gräben ausgetrocknet sind und in Regenzeiten überschwemmt es Acker und Ernte.
    Dabei hatten wir eine Wissenschaft, die genau die saisonalen Wetterungleichheiten ausgleichen sollte, gehabt, die Meliorationswissenschaft, die in das Reich der Antike der DDR verfrachtet wurde. Eine Bevölkerung muss man selber versorgen können und insofern ist die Milchmädchenrechnung falsch, mehr auf Importe als Exporte zu setzen, das macht jedes Land erpressbar. Das ist genauso, wie man früher im Mittelalter ganze Burgen durch Hunger ausgeräuchert hat.
    Die Landwirte brauchen Unterstützung und als Versorgungsdienstleister mit Grundnahrungsmitteln auch Subventionen, die für hirnrissige Projekte verschleudert werden, die den Menschen nicht satt machen. ,

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  2. Adolf Breitmeier sagt:

    Wie dumm (um nicht zu sagen: wie blöd ) muss man sein, wenn man sich bei der Nahrungsmittelbeschaffung total abhängig von anderen macht? Ich habe den Krieg und vor allem die Hungerzeit der Nachkriegszeit erlebt. Ohne eigene Landwirtschaft wären weitere Millionen Menschen an den Folgen des Krieges durch Hunger gestorben. Dummheit scheint einen Namen zu haben: Altparteien. ,,Wir“ sind im Begriff, die industrielle Wirtschaft zu ruinieren (Auflagen, hohe Steuern, COzweibesteuerung, Stromverteuerung, Rohstoffe werden sowieso weltweit teurer) na, dann können wir auf Grund der unkontrollierten Zuwanderung bald mit Plünderung, Mord (habe wir ja jetzt schon) Vergewaltigung (haben wir auch schon) und Totschlag rechnen – und jetzt soll auch die Landwirtschaft vernichtet werden. Lasst erst den Hunger kommen, dann geht es richtig rund.

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    • Stefan Kunz sagt:

      Dem kann man nur zustimmen!
      Als bereits zerstörter deutscher Landwirt rätselte ich seit Jahren über diese Vorgänge.
      Anfangs wurde im Westen zerstört, um ehemalige LPG, mittlerweile in Investoren Hand, zu fördern. Mittlerweile werden außerhalb der EU hochsubventionierte Agrarindustrie-Unternehmen , meist als AG aufgebaut, um dort jenseits von Vorschriften billig zu produzieren und mit extremen Gewinnspannen dann zurück in die EU zu importieren.
      Selbst wenn man die EU-Agrarwirtschaft als eins sieht, wird es nie ausreichen, um eine Agrarvollversorgung zu erreichen. Aber bitte nicht so!

      Jegliches scheinbare Tierschutz-Theater, Veggi-Theater sind übrigens meines Erachtens die Waffen der Lobbyisten und Altparteien, nur merkt das der Bürger erst bei steigender Überteuerung von Lebensmitteln.
      Direkter ist dieses System für jeden nur durch die DUH. Denn eine Regierung, die sich scheinbar vor solchen Vereinen versteckt, ist meist tief darin involviert.

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  3. […] Green Deal vernichtet deutsche Bauernhöfe — CHRISTLICHES FORUM […]

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