Besteht zwischen Klimawandel, Jetstream und Flutkatastrophe ein Zusammenhang?

Politiker der etablierten Parteien bis hinein in die CDU und sogar Innenminister Seehofer (CSU), Grüne sowieso und natürlich auch die öffentlich-rechtlichen Medien sowie selbsternannte Umweltexperten erklären derzeit übereinstimmend, die Erderwärmung bzw. ein „menschengemachter Klimawandel“ sei die Hauptursache für das verhängnisvolle Unwetter in vielen Regionen von NRW und Rheinland-Pfalz.

Doch in Fachkreisen denkt man hierbei differenzierter, z.B. beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach, immerhin eine staatliche Stelle.

DWD-Meteorologe Andreas Friedrich sagte zur BILD-Zeitung: „Ein solches regionales Unwetter ist ein Einzelereignis, das ist Wetter. Die Behauptung, der Klimawandel ist schuld, ist so nicht haltbar.“

In der WELT am Sonntag (WamS) von heute (18.7.) erschien auf S. 3 ein Beitrag unter dem Titel „Ist der Klimawandel verantwortlich?“

Darin wird u. a. auf die Jetstream-Theorie – die vor allem vom ZDF vorige Woche schnell verbreitet wurde – eingegangen, der zufolge die globale Erwärmung Höhenwinde vermehrt ins Schlingern bringe. In Folge dieses Jetstreams würden „Wetterlagen länger verharren, Regen einen Ort verstärkt unter Wasser setzen“.

Dazu heißt es weiter: „Doch das widerspricht dem Stand der Wissenschaft. Eine Häufung verharrender Wetterlagen sei in Mitteleuropa nicht festzustellen, berichten Klimaforscher im Fachmagazin „Geophysical Research Letters“. Dies ist keine Überraschung, wie andere Studien zeigen. Ob der Jetstream verstärkt schlingere, erscheint einer Studie aus „Science Advantes“ zufolge unklar.“

Eher das Gegenteil erscheint klar, so die WamS hierzu, denn die angebliche Wirkung der Erderwärmung auf den Jetstream sei gerade „erneut widerlegt“ worden – dies hätten Klimaforscher im April auf der Jahrestagung der „European Geosciences Union“ berichtet.

Übrigens sind Elektro-Autos mit ihren spannungsgeladenen Hochvolt-Batterien bei Unfällen äußerst riskant und erst recht bei Hochwasser für Fahrer und Retter tödlich. – Näheres zu dieser Problematik hier: https://www.welt.de/wirtschaft/elektrotechnik/article159793495/Bergung-von-Elektroautos-ist-lebensgefaehrlich-fuer-Retter.html

Weitere Infos zu diesem Themenkreis hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/meteorologen-klimawandel-flut-politiker1/

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Mehrheit der Deutschen kritisch zum Gendern

Eine klare Mehrheit der Deutschen findet die Verwendung sog. geschlechtergerechter Sprache in den Medien unwichtig. Auf eine entsprechende Frage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF antworteten 48 Prozent, ihnen sei dies „überhaupt nicht wichtig“. Weitere 25 Prozent sagten, sie fänden dies „nicht so wichtig“. 20 Prozent meinten hingegen, es sei „wichtig“, sechs Prozent finden dies „sehr wichtig“.

Ebenso deutlich war das Ergebnis auf die Frage, ob Medien Trennungszeichen einfügen oder Sprechpausen machen sollten. Hier sagten 71 Prozent, dies sei „nicht gut“. 25 Prozent finden dies hingegen „gut“, vier Prozent gaben „weiß nicht“ an. Die Ergebnisse decken sich mit einer Reihe weiterer Umfragen.

Eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der JUNGEN FREIHEIT von Anfang Juni ergab, daß eine große Mehrheit der Deutschen den Gendersprech ablehnt. 58 Prozent empfänden es als störend, wenn in den Medien gegendert werde. Dem standen 19 Prozent entgegen, die nicht vom Gendern genervt sind. 16 Prozent antworteten mit „weiß nicht“ und sieben Prozent machten keine Angaben.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2021/gendersprech-medien-mehrheit-umfrage/

Gemälde: Evita Gründler


Das satirische Gedicht „Sprachverderbnis“ aus dem 17. Jahrhundert bleibt aktuell

Fast jeder Schneider
will jetzt und leider
Der Sprach erfahren sein
und redt Latein,
Welsch und Französisch,
halb Japonesisch,
wann er ist doll und voll
der grobe Knoll.


Der Knecht Matthies
spricht: bonae dies,
wann er guten Morgen sagt
und grüßt die Magd;
die wendt den Kragen,
tut ihm Dank sagen,
spricht: Deo gratias,
Herr Hippocras.


Ihr böse Teutschen,
man sollt euch peutschen,
daß ihr die Muttersprach
so wenig acht.
Ihr liebe Herren,
das heißt nicht mehren,
die Sprach verkehren
und zerstören.

Ihr tut alles mischen
mit faulen Fischen,
Und macht ein Misch-Gewäsch,
ein wüste Wäsch,
ich muß es sagen,
mit Unmut klagen,
ein faulen Hafen Käs,
ein seltzams Gfräß.


Wir hans verstanden
mit Spott und Schanden,
wie man die Sprach verkehrt
und ganz zerstört.
Ihr böse Teutschen,
man sollt euch peutschen.
In unserm Vatterland;
pfui dich, der Schand!

Johann Michael Moscherosch

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Altötting: Oberschlesier-Wallfahrt am 24./25.7.

  • 67. ST. ANNA–WALLFAHRT der OBERSCHLESIER nach ALTÖTTING am 24. und 25. Juli 2021
    Programm/Ablauf:
  • Samstag, 24. Juli 2021:
    19 Uhr Vorabendmesse in der Basilika. Zelebrant ist Pfarrer Raimund Schrott, Nördlingen.
  • Sonntag, 25. Juli 2021:
    10 Uhr Festgottesdienst in der St. Anna Basilika. Hauptzelebrant ist Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, Erfurt, Beauftragter für Vertriebenen– und Aussiedlerseelsorge – in Konzelebration mit heimatlichen Priestern.
    14 Uhr Andacht zu Ehren der heiligen Mutter Anna in der Stiftspfarrkirche mit Pfarrer Raimund Schrott, Nördlingen. Anschließend Verabschiedung der Pilger vor der Gnadenkapelle durch Br. Norbert Schlenker und dem Landesvorsitzenden der Landsmannschaft der Oberschlesier, Damian Schwider.
    Die musikalische Begleitung am Sonntag erfolgt durch die Altöttinger Hofmusik.
  • Veranstalter: Landsmannschaft der Oberschlesier, Landesgruppe Bayern e.V. Organisation: Norbert Gröner, Vilsstraße 4a, 84562 Mettenheim, Tel. 08631-351 98 42
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