Israel: Rathaus in Tel Aviv in deutschen Farben

Der israelische Staatspräsident Isaac Herzog erklärt zur Flutkatastrophe in Deutschland:  

„Im Namen des israelischen Volkes habe ich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dem deutschen Volk ein besonderes Beileidsschreiben und mein tiefstes Beileid zu den jüngsten verheerenden Überschwemmungen gesendet, die Hunderte von Menschenleben forderten und durch die Tausende noch vermisst sind.“ 

Das Rathaus in Tel Aviv erscheint in den Farben Deutschlands   – Das Rathaus von Tel Aviv leuchtete gestern Abend (18.7.) in Solidarität mit allen, die  von der schrecklichen Flutkatastrophe betroffen sind, in den Farben von Deutschland.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin


Hirnforschung und Spiritualität: Der Mensch neigt von Natur aus zur Religion

Ist der Mensch nicht nur als eine höhere Stufe seiner Kulturentwicklung, sondern vielmehr seit alters her „unheilbar religiös“? Sind das Bedürfnis nach Glaube und Frömmigkeit, nach einem „höheren“ Lebenssinn und „Spiritualität“ tief in seinem Wesen verankerte Neigungen?

Hat der Schöpfer in der menschlichen Natur und sogar in den „Hirn-Regionen“ gleichsam seine Spuren hinterlassen – auch in physiologischer Hinsicht? Oder läßt sich die menschliche Religions-Sehnsucht allein neurologisch oder psychologsich erklären?

Diese Fragen werden zwischen Theologen, Philosophen, Psychologen, Ethnologen und Neurowissenschaftlern seit langem teils kontrovers, teils übereinstimmend diskutiert.

In einem Artikel des Deutschlandfunks vom 15. Juli 2021 heißt es unter dem Titel „Spiritualität ist tief in der menschlichen Natur verwurzelt“ u.a.:

„Neurowissenschaftler konnten nachweisen, dass Spiritualität und Religion in einem überraschend alten Teil des Gehirns verankert sind.“

Christian Röther schreibt weiter über das „aquäduktale Grau“, mit dem ein „ziemlich alter Teil des menschlichen Gehirns“ definiert ist und das auch „zentrales Höhlengrau“ genannt werde:

„Dieses Grau ist an ganz grundlegenden Gefühlen beteiligt, wie Schmerz, Angst und Fluchtreflexen. Und offenbar hat es auch mit Religion und Spiritualität zu tun. Das hat ein US-amerikanisches Forscherteam jetzt herausgefunden, um den Neurowissenschaftler Michael Adam Ferguson.

Laut Verfasser ist Prof. Ferguson Dozent an der medizinischen Fakultät der Harvard University und Neurowissenschaftler in Boston: „Er hat sich spezialisiert auf „Neurospiritualität“ – also auf eine Mischung aus Hirnforschung und Spiritualitätsforschung.“

Der Neuro-Forscher erklärt, die „biologischen Grundlagen“ für die „religiöse Musikalität“ seien nicht in einem „einzelnen Gottesknopf“ zu suchen, vielmehr seien „unterschiedliche Hirnareale an religiösen Gefühlen beteiligt“.

Gleichzeitig gelte natürlich: „Dass alle Menschen diese Hirnareale haben, bedeute aber nicht automatisch, dass auch alle Menschen religiös sein müssten.“

Gemälde: Evita Gründler


„Reporter ohne Grenzen“ gegen Spähsoftware

Als Feind des Internets prangerte Reporter ohne Grenzen (RSF) schon im Vorjahr das Spyware-Unternehmen NSO Group aus Israel an, nun belegt das „Pegasus-Projekt“, eine Recherchearbeit der Süddeutschen Zeitung, Forbidden Stories und weiterer internationaler Medien das Ausmaß der Menschenrechtsverstöße, die dessen Spähsoftware ermöglichte.

Mehr als 180 Journalisten aus 20 Ländern befinden sich unter den Personen, die als mögliche Ziele von digitalen Übergriffen mithilfe der Spähsoftware „Pegasus“ identifiziert wurden. Teils fanden sich konkrete Spuren vergangener Angriffe. Reporter ohne Grenzen zeigt sich schockiert über die Vielzahl der Staaten, die Medienschaffende überwacht haben sollen, und fordert einen sofortigen Stopp des globalen Handels mit digitalen Überwachungstechnologien.

RSF-Geschäftsführer Christian Mihr erklärt: „Weltweit missbrauchen Staaten die zunehmenden Möglichkeiten digitaler Totalüberwachung, um Journalistinnen und Menschenrechtsverteidiger mundtot zu machen. Und Unternehmen wie die NSO Group und ihre Heimatstaaten nehmen dies billigend in Kauf. Nicht zu vergessen, dass auch mit deutscher Spyware zahlreiche Menschenrechtsverletzungen begangen wurden.”

Drei Viertel der Unternehmen, die mit Spähsoftwareprogrammen wie „Pegasus“ handeln, stammen aus Europa, den USA und Israel.

Während der zivilgesellschaftliche Einsatz für Reformen in Deutschland und der EU zu einer – wenn auch mehr als unvollständigen – Überarbeitung der gesetzlichen Vorgaben zum Export von digitaler Überwachungstechnologie führte, bleibt der internationale Handel weitestgehend unreguliert.

Quelle und vollständige Meldung hier: www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/hoechste-zeit-zu-handeln


Stiftung Warentest: FFP2-Masken oft nicht ok.

Medienberichten zufolge hat die Stiftung Warentest erneut FFP2-Masken geprüft. Demnach sei die Filterwirkung laut „test“-Zeitschrift durchgehend hoch. Manche könnten aber das Atmen stark beeinträchtigen. Andere säßen nicht unbedingt optimal.

Wegen geringen Atemkomforts sind sieben Masken laut Untersuchung „wenig geeignet“, darunter von chinesischen Herstellern und beim Drogerie-Discounter erhältliche. Wer sie trage, bekomme eher schlechter Luft als unter Masken mit hohem Atemkomfort. Sieben weitere Masken sind laut „test“ wegen der Passform nur eingeschränkt geeignet.

Wichtig sei es, den sicheren Sitz des Atemschutzes selbst zu überprüfen. Der Test über FFP2-Masken ist online zu lesen unter http://www.test.de/masken.


Prof. Hoping kritisiert „Traditionis custodes“

In einem Interview mit dem Domradio übt der renommierten Freiburger Liturgiewissenschaftler Prof. Dr. Helmut Hoping scharfe Kritik am jüngsten Gesetzesakt von Papst Franziskus zur überlieferten Liturgie.

Mit seinem Motu Proprio „Traditionis custodes“ habe der Papst „die Unterscheidung zwischen zwei Formen des römischen Ritus, die Benedikt XVI. vorgenommen, als illegitim widerrufen. Das von Papst Benedikt erlassene “Summorum Pontificum“ sei damit tot, stellt Hoping fest.

Außerdem befänden sich die Priestergemeinschaften, die der klassischen Messe verbunden sind, durch Papst Franziskus nun im „rituellen Nirgendwo“,  da es laut „Traditionis custodes“ nur eine Ausdruck der „lex orandi“ gebe.

Die Behauptung des Papstes, dass viele, die der überlieferten Form der römischen Messe anhängen, die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils nicht mittragen“, sei nach Hoping „zumindest für die katholische Kirche in Deutschland ungerecht – den Diözesanpriestern gegenüber, der Petrusbruderschaft gegenüber und den Gläubigen gegenüber, die der alten Messe verbunden sind“.

Prof. Hoping schließt nicht aus, dass infolge der faktischen Aufhebung von „Summorum Pontificum“ „einige Gläubige zur Piusbruderschaft gehen oder zurückgehen werden“. „ Man darf nicht übersehen“, erinnerte Hoping, „dass es mit ‚Summorum Pontificum‘ gelungen ist, Gläubige von der Piusbruderschaft für die Einheit mit den Bischöfen und dem Papst zurückzugewinnen“.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.kathnews.de/traditionis-custodes-fuehrt-zur-spaltung-statt-zur-einheit


Meine Stärke und mein Lied ist der HERR

Aus der heutigen Lesung der kath. Kirche:
Buch Exodus 15,1 ff.

Ich singe dem HERRN ein Lied,
denn ER ist hoch und erhaben.
Rosse und Wagen warf ER ins Meer.
Meine Stärke und mein Lied ist der HERR,
er ist für mich zum Retter geworden.

ER ist mein Gott, ihn will ich preisen;
den Gott meines Vaters will ich rühmen.
Der HERR ist ein Kämpfer,
Jahwe ist sein Name.

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