GOTT erbarmt sich über alle, die ihn fürchten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 103 (102),6-7.8-9.10-11.12-13.

Der HERR vollbringt Taten des Heiles,
Recht verschafft ER allen Bedrängten.
ER hat Moses seine Wege kundgetan,
den Kindern Israels seine Werke.

Der HERR ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
ER wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.

ER handelt an uns nicht nach unsern Sünden
und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.
Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.

So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt ER die Schuld von uns.
Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der HERR über alle, die ihn fürchten.

.


3 Kommentare on “GOTT erbarmt sich über alle, die ihn fürchten”

  1. Papst Pius V. ein „Massenmörder“? Die unbekannte Geschichte der Waldenser in Kalabrien
    STREIFLICHTER DER GESCHICHTE

    https://katholisches.info/2021/07/23/papst-pius-v-ein-massenmoerder-die-unbekannte-geschichte-der-waldenser-in-kalabrien/

    https://katholisches.info/

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  2. Apropos Mittelalter:

    „Gar so finster war Europas Mittelalter doch nicht: Vor tausend Jahren waren die Territorien nördlich und westlich der Alpen die einzige Region auf der Welt, in der es keine Sklaven gab. Adlige Güter wurden hier von Bauern bewirtschaftet, die in unterschiedlichen Stufen abhängig und unfrei waren. An die Stelle der Sklaverei trat die Leibeigenschaft. Anders als Sklaven gehörten Leibeigene zur Gesellschaft und fristeten, zwar am unteren Ende der sozialen Leiter, ein halbwegs menschenwürdiges Dasein. Niemand durfte sie verkaufen oder verschleppen. Als die (christlich geprägten) Normannen 1066 England (durch Herzog Wilhelm II. aus der Normandie (Nordfrankreich)) eroberten, unterdrückten sie dort die Reste der Sklaverei rigoros. Im ‚Sachsenspiegel‘, dem (ältesten) Gesetzeswerk (Rechtsbuch) des deutschen Mittelalters, wurden Mitte des 13. Jahrhunderts sowohl Leibeigenschaft als auch Sklaverei aufgehoben. Frankreichs König Philipp der Schöne schenkte 1299 allen Leibeigenen auf seinen Krongütern die Freiheit, weil ‚jegliches menschliche Geschöpf, welches nach dem Bild unseres Herrn geformt ist, kraft des natürlichen Rechts frei sein muss‘. Da war es schon, das ’natürliche Recht auf Freiheit‘, fast 500 Jahre vor der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, mitten im sogenannten finsteren Mittelalter.“

    Siehe auch Hermann Benjes Buch „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?“ und die Historiker Thomas E. Woods und Egon Flaig und Gustav Ruhland. http://www.vergessene-buecher.de

    Siehe auch Prof. Binswanger.

    http://www.zeit-fragen.ch

    Das liberale Venedig war der einzige Ort im christlichen Abendland, wo auch mit christlichen Sklaven gehnadelt werden durfte. Ideologisch liberale finanzkapitalistische wucherische Oligarchie der Plutokraten als Oligarchen.
    Es waren auch nur die christlichen Humanisten, welche sich für soziale Maßnahmen einsetzten. Nicht die ideologisch liberalen Humanisten des Grißbürgertums mit seinen Freimaurer- und Kaufmannslogen und freimaurerischen Kaufmannslogen der Patrizier. Welche zwar soziale und politische Freiheiten und Liberalisierungen und Rechte forderten –
    aber von sozialer Gerechtigkeit und sozialen Rechten und dem Wucher-Verbot überhaupt nichts hören bzw. wissen wollten. Damals wie heute…im Neoliberalismus und „Objektivismus“ nach Ayn Rand als sozialdarwinistischem Ordoliberalismus und Raubtierkapitalismus.

    Indes, für welche politische Ordnung führten die Muslime ihre Heiligen Kriege mit dieser Vehemenz und diesem Erfolg? Für die Scharia. Eine politische Ordnung, die erstens Herren und Unterworfene streng absondert, zweitens die politische und soziale Ordnung der menschlichen Verfügung weitgehend entzieht. Bleiben wir beim ersten Aspekt: In der Scharia sind die Muslime die Herren, die Anhänger anderer Buchreligionen – Christen, Juden, Parsen, Buddhisten – Unterworfene, „Dhimmi“; dabei handelte es sich nicht um religiöse Minderheiten, sondern um gewaltige Mehrheiten, vor allem in Syrien, in Anatolien, oder um die Christen Nordafrikas.

    Die Unterworfenen durften keine Waffen tragen, sie waren wehrunfähig, somit keine vollwertigen Männer. Christen und Juden mußten besondere Farben oder Kleidungsstücke tragen (diese Diskriminierung führte zum Judenstern), um als „Dhimmi“ kenntlich zu sein; sie durften nicht auf Pferden reiten, sondern nur auf Eseln, damit sie ständig an ihre Erniedrigung erinnert wurden; sie zahlten einen Tribut (Jizya), den sie persönlich entrichteten, wobei sie einen Schlag an den Kopf erhielten. Sie mußten sich von Muslimen schlagen lassen, ohne sich wehren zu dürfen; schlug ein „Dhimmi“ zurück, dann wurde ihm die Hand abgehackt, oder er wurde hingerichtet. Die Zeugenaussage eines „Dhimmi“ galt nicht gegen Muslime; diese brauchten für Vergehen an einem „Dhimmi“ nur halbe Strafe zu tragen; und wegen eines solchen Unterworfenen konnten sie nie hingerichtet werden. Umgekehrt waren grausamste Hinrichtungsarten überwiegend den „Dhimmi“ vorbehalten.

    Sogar jene Diskriminierung der Juden, zu der vierhundert Jahre nach dem Islam die Westkirche auf dem IV. Laterankonzil von 1215 schritt und die uns so barbarisch anmutet, bezweckte und erreichte keine Erniedrigung dieses Ausmaßes. Eine besondere Drangsalierung brachte die türkische Herrschaft: seit 1360 wurde in unregelmäßigen Abständen bis zu einem Fünftel aller christlichen Kinder in die Sklaverei abgeführt. Sie wurden zwangsbekehrt.

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