Neue Corona-Maßnahmen: Grundrechte mißachtet und Zusagen gebrochen

Heute haben Bund und Länder sich darauf geeinigt, ungeimpfte Personen nur bis zu einer Inzidenz von 35 von der Testpflicht zu befreien.

Für den Zugang zu Freizeiteinrichtungen wie Restaurants, Veranstaltungen und Sportstätten oder körpernahen Dienstleistungen, Unterkünften sowie Krankenhäusern und Altenheimen ist dann ein Test nötig.

Zudem sind die Corona-Tests ab 11. Oktober nicht mehr kostenfrei.

Stephan Brandner, Vize-Bundesvorsitzender der Alternative für Deutschland, ist entsetzt, dass die Impfpflicht nun nicht nur durch die Hintertür, sondern ganz offensichtlich kommt, entgegen dem, was beispielsweise Gesundheitsminister Spahn und der sächsische Ministerpräsident Kretschmer mehrfach versprochen hatten.

Gerade ärmere Menschen würden durch die teuren Tests gleichsam in die Impfung getrieben.

Brandner erklärt dazu, die deutsche Politik „bewegt sich immer wieder auf Irrwegen“, die Gesellschaft werde ein weiteres Mal „gespalten“.

Wer nicht genügend Geld oder triftige Gründe habe, werde „an der Ausübung seiner Grundrechte gehindert“.

Brandner wörtlich:Grundrechte sind keine Geimpften-Rechte. Sie stehen jedem zu, unabhängig von finanziellen Mitteln und Impfstatus. Die Regierenden treten unser Grundgesetz immer weiter mit Füßen“.

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New Yorks Gouverneur Cuomo tritt zurück

Der Abtreibungspolitiker reagiert damit auf Sex-Vorwürfe

New Yorks linksgerichteter Gouverneur Andrew Cuomo hat seinen Rücktritt eingereicht. Elf Frauen hatten ihm vorgeworfen, sie sexuell belästigt zu haben.

Die BILD am Sonntag vom 8. August hatte auf S. 10 unter dem Titel „Klima der Angst“über die Anschuldigungen berichtet. Bei den Ermittlungen seien 179 Zeugen befragt worden. 74.000 Beweisstücke wurden ausgewertet; die Beweislast sei „überwältigend“.

Der 85 Seiten lange Ergebnis-Report bescheinigte den betroffenen Frauen „Glaubwürdigkeit“.

BILD: Lebensrechts-Demonstration gegen Abtreibungsgesetze

Das Blatt schreibt abschließend: „Es hagelt Aufforderungen zum Rücktritt – selbst aus der eigenen Partei, selbst von US-Präsident Joe Biden.“

Das will schon etwas heißen, denn die beiden Demokraten-Politiker sind befreundet. Daß die Republikaner den Rücktritt Cuomos verlangten, ist ohnehin klar.

Cuomo mußte im Dezember 2020 eine juristische Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof wegen seiner Corona-Politik einstecken: jüdische Vertreter hatten gemeinsam mit katholischen Kirchenoberen gegen ihn geklagt und Religionsfreiheit eingefordert – mit Erfolg, denn der Supreme Court lehnte Cuomos Maßnahmen als verfassungsfeindlich ab.

Zugleich erwies sich Cuomo – ein Taufschein-Katholik wie Joe Biden – als entschiedener Abtreibungspolitiker: Sein äußerst liberales Gesetz gegen die Ungeborenen (Abtreiben bis zum 9. Monat) feierte er derart, daß er alle Wahrzeichen New Yorks in rosa Licht einhüllte.

Interessanterweise kamen die Aufforderungen, den fanatischen Abtreibungsbefürworter aus der Kirche auszuschließen, vor allem von evangelikaler Seite – und dies zu Recht.

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Merkels Testpflicht-Plan für ungeimpfte Gottesdienstbesucher wurde gekippt

Die Beschlußvorlage der Bundeskanzlerin für die künftigen Corona-Maßnahmen hatte vorgesehen, daß nicht-geimpfte Besucher von Gottesdiensten jeweils einen Negativ-Test vorzeigen müßten.

Das wäre ein weiterer drastischer Schritt in eine gesellschaftliche Spaltung bzw. eine Zweiklassen-Gesellschaft und in eine diskriminierende Impf-Apartheid gewesen (die in anderen Bereichen allerdings jetzt eingeführt wird – etwa bei kostenpflichtigen Tests).

Dieser Merkel-Plan fand jedoch keine Mehrheit in der Bund-Länder-Runde, so daß es nun für die Kirchen keine neuen Vorgaben gibt.

Wie das DOMRADIO meldet, hat der Vertreter der katholischen Bischofskonferenz in Berlin, Karl Jüsten, im Vorfeld betont, dass sich die bisherige Praxis – auch ohne Test-Forderung – bewährt habe, denn es sei „bei Gottesdiensten es zu keinem großen Infektionsgeschehen“ gekommen – weder auf katholischer Seite noch auf bei der EKD:

Zugleich erinnerte Jüsten an den „hohen Wert der verfassungsrechtlich geschützten Religionsfreiheit“.

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Frankreich: Brandstifter ermordete Priester

Der Täter wurde 2016 vom Papst empfangen

Die Polizei hat in der westfranzösischen Gemeinde Saint-Laurent-sur-Sèvre am Montag einen Afrikaner festgenommen, der einen Geistlichen ermordet haben soll. Der 40-j. Mann aus Ruanda habe sich gestellt und die Tat gestanden.

Gegen den Mann war bereits wegen des Brandes in der Kathedrale von Nantes im Sommer 2020 ermittelt worden. Gegen ihn habe eine Ausweisungsverfügung vorgelegen.

Im vergangenen Sommer waren in Frankreich bei islamistischen Anschlägen in Kirchen mehrere Personen ermordet worden. In der nordfranzösischen Stadt Saint Etienne du Rouvray töteten zwei Bewaffnete einen Geistlichen. Im südfranzösischen Nizza ermordete ein Tunesier in einer Kirche im Oktober 2020 drei Menschen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2021/kirchenbrandstifter-toetet-priester/

Weitere Information:
Der Täter Abayisenga ist im Jahre 2016 von Papst Franziskus in einer Gruppe „sozial ausgegrenzter“ Personen aus Nantes empfangen worden. (Siehe bei dieser Nachricht die letzte Zeile: https://www.rnd.de/panorama/frankreich-mord-an-franzoesischem-priester-fassungslosigkeit-und-wut-7BQO5BPPJ5GHXCONVAULEL54KQ.html)

Gemälde: Evita Gründler


USA: Pfizer zahlte Strafe von 2,3 Mrd. Dollar

Unter dem Titel „Pfizer muss Rekordbuße zahlen“ meldete das Handelsblatt-online am 2.9.2009, der US-amerikanische Pharma-Riese Pfizer müsse 2,3 Milliarden Dollar wegen seiner „Vermarktungspraktiken bei einigen Medikamenten“ zahlen.

Das „weltweit größte“ Pharmaunternehmen wurde vor 12 Jahren in einem juristichen Vergleich mit dem US-Justizministerium zu dieser Strafsumme verpflichtet wegen „unsauberer Marketingpraktiken“: „Das ist die höchste Summe, die bisher ein Pharmakonzern bei solchen Verfahren aufbringen musste.“

Der Hauptgrund dafür war laut Handelsblatt die strafbare Vermarktung des Medikaments Bextra in „nicht genehmigten Anwendungsgebieten“, womit die Vorschriften der Zulassungsbehörde FDA verletzt wurden.

Auch hinsichtlich der Verbreitung des Medikaments Zyvox habe es – wie Pfizer selber einräumte – „bestimmte unangemessene Aktivitäten“ gegeben. Zudem zahlte das Unternehmen eine hohe Strafsumme wegen seiner Werbepraxis für das Antipsychotikum Geodon.

Noch präziser und deutlicher berichtete seinerzeit die österreichische Zeitung DIE PRESSE online. Dort heißt es zu den – so wörtlich – „betrügerischen Werbepraktiken“: „Pfizer hat ein Medikament, dass gegen Arthritis zugelassen ist, auch für andere Anwendungen vermarktet.

Der Konzern habe mit „illegalen Werbepraktiken“ eine Straftat begangen und sich dieser auch schuldig bekannt: „Der Konzern soll Bextra auch für Anwendungen vermarktet haben, für die das Mittel gar nicht zugelassen war.“

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Das Herz des Gerechten vertraut auf Gott

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 112 (111),1-2.5-6 ff

Wohl dem Mann, der den HERRN fürchtet und ehrt
und sich herzlich freut an seinen Geboten.
Seine Nachkommen werden mächtig im Land,
das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet
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Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist,
der das Seine ordnet, wie es recht ist.
Niemals gerät er ins Wanken;
ewig denkt man an den Gerechten.

Er fürchtet sich nicht vor Verleumdung;
sein Herz ist fest, er vertraut auf den HERRN.
Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie;
denn bald wird er herabschauen auf seine Bedränger.

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Israel: Impf-Hochburg führt wg. steigender Infektionen erneut Corona-Restriktionen ein

Unter dem Titel „Israel tritt auf die Corona-Bremse“ berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Online-Ausgabe vom 4. August 2021 darüber, es habe dort „fast 4000 Neuinfektionen an einem Tag“ gegeben:

„Die Zahl schockiert die Israelis, die bereits den Sieg über die Pandemie gefeiert hatten. Die Regierung schwenkt nun um und erlässt neue Beschränkungen.“

Weiter heißt es, die Tendenz bei den Corona-Tests sei „steigend“, der R-Wert liegt relativ hoch bei 1,4.

Noch bedenklicher ist folgendes: „Die Anzahl ernster Erkrankungen verdoppelt sich derzeit alle zehn Tage. Und das in einem vorbildlich durchgeimpften Land“.

Infolgedessen werde in Israel – so die SZ – die Maskenpflicht, die für Innenräume bereits wieder eingeführt worden sei, nun auch für Freiluft-Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern reaktiviert und weitere Restriktionen etwa hinsichtlich der Tests beschlossen.

Soweit die SZ – nun hier ein weiterer Hinweis:

Die bislang sehr impf-freundlich aufgetretene Weltgesundheitsorganisation WHO hat Anfang August 2021 die Regierungen aufgefordert, mit der Verabreichung einer dritten Impf-Dosis noch abzuwarten. Anscheinend bekommt sogar die WHO inzwischen „kalte Füße“ hinsichtlich der gentechnisch basierten Vakzine und deren weitgehender Unwirksamkeit vor allem bezüglich der weitverbreitete Delta-Variante.

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