39% Frauen schätzen sich als abergläubisch ein

39 Prozent der Frauen und 21 Prozent der Männer in Deutschland dürften dem kommenden Freitag, dem 13. August, wenig entspannt entgegensehen.

So hoch ist der Anteil der Deutschen, die sich als abergläubisch oder eher abergläubisch einschätzen, wie eine Befragung von Statista und YouGov zeigt.

Was sich zudem aus der Grafik herauslesen lässt: Viele Männer sind diesbezüglich besonders resolut. 42 Prozent gaben an, absolut nicht abergläubisch zu sein.

Diese Beobachtung trifft auch auf die älteren Bevölkerungsschichten zu. 37 Prozent der Befragten, die 55 Jahre oder älter sind, sehen sich gar nicht als abergläubisch.

Aberglaube als Begriff hat sich erst im 15. Jahrhundert weitläufig etabliert, das Konzept existiert schon seit der Antike. Teilaspekte des Aberglaubens, beispielsweise die besondere Wirkung von Symbolen oder das Beeinflussen der Außenwelt durch Sprüche und Rituale, finden sich auch im Magischen Denken.

Außerdem Teil der Umfrage von Statista und YouGov: Die positive oder negative Wahrnehmung von Aberglaube in Deutschland und die Top 3 der Glücksbringer und schlechten Vorzeichen.

Text / Grafik: https://de.statista.com/infografik/25505/anteil-der-aberglaeubischen-menschen-in-deutschland/


Israelischer Außenminister besucht Marokko

  • Der israelische Außenminister Yair Lapid ist gestern (Mittwoch, 11. August 2021) zu einem historischen Besuch nach Marokko aufgebrochen. Es wird der erste Besuch seit der Unterzeichnung des Normalisierungsabkommens und der erste Besuch eines israelischen Außenministers seit 2003 sein.
  • Lapid und seine Delegation wurde zunächst von seinem marokkanischen Amtskollegen Nasser Bourita empfangen. Die beiden unterzeichneten drei Abkommen zur Stärkung der Zusammenarbeit und Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

    Außenminister Lapid erklärte: „Frieden und die lang zurückreichende Freundschaft werden von Menschen erneuert, die alte Konflikte zu überdenken wissen. In erster Linie durch seine Majestät König Mohammed VI., durch seine Weitsicht und seinen Mut. Wir sind ihm dankbar.“

    Während seines Besuchs wird Lapid auch die israelische diplomatische Vertretung in Rabat einweihen.

    Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Au%C3%9Fenminister-Lapid-zu-Besuch-in-Marokko.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+12.08.2021


    JF-Chef Stein über „Panikmodus“ und „gesellschaftliche Isolation“ von Skeptikern

    Unter dem Titel „Die Panik geht weiter“ befaßt sich Dieter Stein, Chefredakteur der konservativen Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT, am heutigen Donnerstag (12.8.) mit der aktuellen Corona-Politik.

    Er beklagt die Rückkehr von „Hsyterie“ und „Panik-Modus“ spätestens seit der kürzlichen Bund-Länder-Runde.

    Der Autor fährt fort: „Weit über die Hälfte ist in Deutschland indes geimpft (…), die Infektionszahlen im Keller, die Intensivbetten leer – was soll also noch der Alarmismus?“

    Aus seiner Sicht ist „der Punkt ist längst erreicht, an dem die Risikoabschätzung wieder in die Hände der Bürger gelegt werden muß.“ – Der Impfdruck „insbesondere auf kleine Kinder“ sei ein Skandal. Dasselbe gelte betreffs der diesbezüglichen „Nötigung“ auf die Ständige Impfkomission“.

    Die geimpfte Mehrheit der Bürger in Deutschland werde – so Stein abschließend – von den geplanten Lockerungen für Geimpfte profitieren: „Einschränkungen für Impfverweigerer werden die meisten kaltlassen. Insofern wird die Politik auf diese Hebel setzen: Mehr Freiheit für die große Mehrheit und Skeptiker gesellschaftlich isolieren.

    Quelle für die Zitate: https://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2021/corona-die-panik-geht-weiter/


    BUCH-Tip: Jüdische Spuren im Sudetenland

    Rund 120.000 Juden lebten in den 1920er Jahren in Böhmen, Mähren und Mährisch-Schlesien, also im Gebiet der heutigen Tschechischen Republik. Die weitaus meisten waren deutschsprachig und etwa 25.000 von ihnen lebten im deutsch besiedelten Grenzland, das seit etwa dem Jahr 1900 immer öfter „Sudetenland“ genannt wurde.

    Genau wie anderswo in der Habsburger-Monarchie und in anderen Ländern Europas haben diese Menschen mit Intelligenz und Kreativität, Geschick und Fleiß enorm viel zu den kulturellen und wirtschaftlichen Erfolgen ihrer Heimat beigetragen.

    Seit der rechtlichen Gleichstellung des 19. Jahrhunderts waren sie ein allgemein respektierter und gleichberechtigter Teil der Bevölkerung Böhmens und Mährens, im deutsch-tschechischen Nationalitätenstreit des 19. Jahrhunderts standen sie mit großer Mehrheit auf der deutschen Seite.

    Der Zerfall Österreich-Ungarns nach dem Ersten Weltkrieg brachte das erste Zerwürfnis zwischen Deutschen und Juden im Sudetenland, wobei viele Juden sich noch lange nach 1918 als Deutsche verstanden und auch als solche akzeptiert worden sind.

    Erst der Aufstieg des Nationalsozialismus brachte den endgültigen Bruch und dann die Katastrophe für die jüdische Bevölkerung der böhmischen Länder. Fast zwei Drittel wurden im Holocaust ermordet.

    Die Überlebenden stießen 1945 auf eine Tschechoslowakei, deren Regierung sich verbal pro-jüdisch gab und 1948 den neugegründeten Staat Israel sogar militärisch unterstützte.

    Im eigenen Land sah es anders aus. Die tschechoslowakischen Behörden verschleppten die Rückgabe des vor 1945 „arisierten“ Eigentums und verweigerten sie ab 1948 ganz.

    Den Überlebenden wurde bedeutet, dass sie in ihrer Heimat keine Zukunft hätten, die meisten zogen die Konsequenz und emigrierten. Nur noch etwa 3.000 Juden wurden 1980 im Gebiet der heutigen Tschechischen Republik gezählt, ihr materielles und immaterielles Erbe war in der sozialistischen Tschechoslowakei dem Verfall und dem Vergessen preisgegeben.

    Dieses Buch geht den jüdischen Spuren im ehemaligen Sudetenland nach, den Friedhöfen und Synagogen, einstigen Privathäusern, aber auch den nichtmateriellen Hinterlassenschaften.

    Die acht tschechischen, deutschen und jüdischen Autoren beschreiben für ausgewählte Städte und Bezirke, was nach der Barbarei der Nazizeit und der anschließenden jahrzehntelangen Vernachlässigung übrig geblieben ist von einer Gemeinschaft, die zu den Erfolgen ihrer Heimat einen Beitrag geleistet hat, der ihre zahlenmäßige Größe bei weitem überstieg.

    Das Beispiel einzelner Persönlichkeiten und Familien macht eine dramatische Geschichte anschaulich und greifbar.

    BUCH-Daten: Wilfried Heller (Hrsg.): „Jüdische Spuren im ehemaligen Sudetenland“ – Mit Beiträgen von Stanislav Děd, Eva Doležalová, Wolf-Dieter Hamperl, Wilfried Heller, Tomáš Kraus, Werner Pöllmann, Sebastian Schott und Blanka Soukupová.

    Taschenbuch im Format A 5 (21 x 14,7 cm), 165 Seiten, mit 46 Abbildungen, davon sieben Landkarten und Stadtpläne, ISBN 978-3-945127-261.

    Weitere Infos hier.

    Quelle und Bestellungen hier: http://verlag-inspiration.de/home.html


    Trump widerlegt Reichen-Mythos in USA

    Unter dem Titel „Das Märchen von der Herrschaft der Reichen in Amerika“ schreibt der Historiker und Soziologe Dr. Dr. Rainer Zitelmann im Debatten-Magazin „The European“ am 9. August über die bekannte These, in den USA würden „die Reichen die Politik“ bestimmen.

    Der Autor widerspricht dieser Vorstellung:

    „Dass mit Donald Trump ein Milliardär Präsident wurde, scheint die These zu bestätigen, doch wenn man näher hinschaut, beweist gerade Trumps Wahl das Gegenteil.

    Selbst Benjamin I. Page und Martin Gilens, die prominentesten Vertreter der These, dass die Politik von Reichen bestimmt werde, räumen in ihrem Buch „Democracy in America?“ ein: „Die meisten Großspender – und die meisten republikanischen Denker und Amtsinhaber – unterstützten andere Kandidaten”.

    Und weiter: “Trumps Positionen standen in direktem Widerspruch zu den Ansichten der wohlhabenden Spender und der wohlhabenden Amerikaner im Allgemeinen.“

    Donald Trump sei gerade nicht der Wunschkandidat der Reichen gewesen, erläutert der Politikwissenschaftler weiter, denn wenn sie „die Politik bestimmen“ würden, dann hätte Trump die Wahlen 2017 nicht gewonnen, sondern Hillary Clinton.

    Dr. Zitelmann fährt fort:

    „Page und Gilens müssen einräumen: „Der finanziell besser ausgestattete Kandidat verliert manchmal, wie Hillary Clinton.“ Clinton und ihre Verbündeten, einschließlich ihrer gemeinsamen Ausschüsse mit der Demokratischen Partei und der sie unterstützenden Super-PACs, sammelten nach Angaben der Federal Election Commission über den gesamten Zyklus mehr als 1,2 Milliarden Dollar. Trump und seine Verbündeten sammelten etwa 600 Millionen Dollar.“

    Der Autor zitiert Edwards und Bourne, die konstatieren, Trumps damaliger Sieg sei „nicht auf den Einfluss der Wohlhabenden zurückzuführen, sondern eher auf den Widerstand der Basis gegen die wohlhabenden Eliten an der Küste.”

    Quelle für die Zitate: https://www.theeuropean.de/rainer-zitelmann/bestimmen-die-reichen-die-politik/


    Buurmann fordert Toleranz für Nichtgeimpfte

    Der Kölner Schauspieler, Regiesseur und Blogger Gerd Buurmann äußert sich in einem gestern veröffentlichten Artikel unter dem Titel „Die Politik eröffent den Gladioatorenkampf“ zur zunehmenden Polemik gegenüber ungeimpften Bürgern, etwa wenn diese öffentlich als „Abschaum“ diffamiert würden, die angeblich „mitschuld“ seien am „Tod vieler Menschen“, wie ein Comedyshow-Veranstalter behauptet habe.

    Empört schreibt der Künstler dazu: „Wenn ich sowas lese, möchte ich mir selbst meine Impfung wieder aus dem Körper saugen und sie diesem Typen vor die Füße spucken.“

    Grundsätzlich plädiert das FDP-Mitglied Buurmann für Respekt und Toleranz: Unabhängig davon, wie man zu der Frage der Impfung steht, ob man für die Impfung ist oder dagegen, ob man selbst geimpft ist oder nicht, ob man seine eigenen Kinder impfen lässt oder nicht, wer andere Menschen verunglimpft und entmenschlicht, steht nicht auf der richtigen Seite.

    Er fährt fort: „Unabhängig von dem medizinischen Nutzen des Impfstoffs wird hier die Impfung zu einer Taufe erhoben, die überhaupt erst dafür sorgt, das jemand als Mensch anerkannt und nicht mehr als „Abschaum“ diffamiert wird. In einem solchen Umfeld ist mir nicht zum Lachen zu Mute.“

    Der Autor findet diese „ganze Entwicklung erschreckend“ und erinnert an das „christliche Prinzip der Nächstenliebe“.

    Abschließend schreibt er u.a.: „Es gibt keinen Grund, seinen Nächsten zu diffamieren, vor allem dann nicht, wenn man selber geschützt ist, ob nun durch eine Impfung oder durch andere Maßnahmen.“

    Quelle für die Zitate: https://tapferimnirgendwo.com/2021/08/11/die-politik-eroeffnet-den-gladiatorenkampf/


    Mein Einspruch zum „Weltklima-Bericht“

    Von Peter Kiefer                                                                                          

    „Der Planet schwebt am Abgrund.“ – Das sagt zumindest die Fachfrau an der Spitze des Bundesumweltministeriums nach der Lektüre des sechsten Weltklimaberichts. Sie ist zwar keine Klimatologin, hat aber immerhin ein abgeschlossenes Studium (Germanistik, Politikwissenschaft) und ist gestählt in zwei Landeskabinetten (Nordrhein-Westfalen unter Hannelore Kraft).

    Nun muss man wissen, dass der Weltklimarat kein wissenschaftliches Gremium ist, sondern ein politisches, und schon die Abordnung zu diesem Gremium folgt einer gewissen Agenda.

    FOTO: Das Gasometer in Oberhausen

    Sein Ruf ist durchaus umstritten:

    ‚Verein zur Manipulation der Massen‘ (Max Erdinger), auch die Autoren von Unerwünschte Wahrheiten (Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning) verweisen auf die Intransparenz der Auswahl von Autoren und die Zusammensetzung des Gremiums, in dem viele Mitglieder von Umweltaktivisten-Organisationen sind, aber keine Wissenschaftler, die die Behauptung ‚menschengemacht‘ relativieren.

    Entsprechend ist dann auch das Ergebnis: Die globale Erwärmung ist eindeutig menschengemacht. Die Folgen sind fatal. (so Christine Elsner, ZDF).

    „Sie muss natürlich menschengemacht sein, weil ansonsten ein Weltklimarat seine Berechtigung verlöre“, merkt Max Erdinger ironisch an – und wo er recht hat, hat er recht. Er fügt hinzu: „Es ist nur logisch, daß die Experten, die für den Weltklimarat Berichte anschaffen gehen, nichts liefern, aus dem die Überflüssigkeit des Weltklimarates hervorgehen würde.“

    Der Spiegel titelte: „Der Planet schwebt in Lebensgefahr und mit ihm seine Bewohner“. – Was müsste getan werden, um den Weltuntergang abzuwehren?Die Bundesumweltministerin meint: „Alle Wahlprogramme müssten revidiert werden“. – Der Vorsitzende des Weltklimarates, ein Mann aus Südkorea, „legt dar, dass CO2 und andere Treibhausgase schnell und nachhaltig reduziert werden müssten.“

    Ob’s noch reicht vor den Bundestagswahlen? Ersteres schon, letzteres eher nicht!

    Spaß beiseite, jeder weiß: Es gibt den Klimawandel. „Wer einigermaßen seine Latten am Zaun hat, überlegt sich, wie er mit diesem Wandel leben kann, anstatt sich auf das völlig größenwahnsinnige Projekt einzulassen, ihn zu stoppen.“ (Max Erdinger)

    PS: WELTWOCHE-Chef und SVP-Parlamentarier Roger Köppel aus der Schweiz hat das Papier des Klimarates in seinem heutigem Weltwoche daily auseinander genommen:


    Polizei: Wendt diskutierte bei Servus-TV

    Der Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt (siehe Foto), diskutierte in der Talksendung „Klartext“ bei Servus TV mit dem Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Jörg Schindler über die Rolle der Polizei sowie den Stellenwert der inneren Sicherheit im Wahlkampf.

    Wendt sagte, wenn es Vorwürfe gegen die Polizei gebe, werden diese von unabhängigen Staatsanwaltschaften untersucht.

    Die Polizei müsse zunehmend gesellschaftliche Konflikte begleiten und schlichten und werde selbst häufiger Zielscheibe von gewalttätigen Angriffen.

    Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/talk-ueber-die-rolle-der-polizei-in-der-gesellschaft/