Burkina Faso: Terroranschlag mit 47 Toten – Islamisten berufen sich auf den Taliban-Sieg

47 Menschen, darunter dreißig Zivilisten, vierzehn Soldaten und drei Hilfskräfte der Armee wurden am gestrigen 18. August bei einem Dschihadisten-Anschlag auf einen Militärkonvoi im Norden Burkina Fasos getötet.

Präsident Kaboré hat heute, am 19. August, eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen, um der Opfer zu gedenken.

Die Ortschaft Gorgadji, in der sich der Überfall ereignete, liegt in der Provinz Séno im Norden von Burkina Faso, die als Dreiländereck bekannt ist, wo Burkina Faso an Mali und Niger grenzt. Das Gebiet wurde wiederholt von radikal-islamischen Gruppen heimgesucht, die Angst und Schrecken verbreiten.

Der Rückzug der Amerikaner und des Westens aus Afghanistan und die Ankündigung, dass die französische Militäroperation „Barkhane“ in Mali Anfang 2022 enden wird, haben die Dschihadisten in der Sahelzone beflügelt.

In einer Audiobotschaft vom 10. August wartete Iyad Ag Ghali, der Anführer der Gruppe für die Unterstützung des Islam und der Muslime (GSIM), nicht erst auf die Einnahme von Kabul, um den Sieg der Taliban in Afghanistan zu begrüßen, sondern zollte dem „Islamischen Emirat Afghanistan anlässlich des Abzugs der amerikanischen Invasionstruppen und ihrer Verbündeten“ bereits im Vorfeld seine Anerkennung.

Quelle: Fidesdienst


Chef der Ärztezeitung beklagt Vereinnahmung: Die STIKO-Mitglieder sollen zurücktreten

Unter dem Titel „Kommentar zur Impfposse“ ruft der Chefredakteur der Ärzte-Zeitung am 17. August die Mitglieder der STIKO (Ständigen Impf-Kommission) zum Rücktritt auf.

Denis Nößler schreibt, am 2. August sei es beim Thema Impfung zum „Bruch zwischen Politik und Wissenschaft“ gekommen:

„Damals entschieden die Gesundheitsminister, die Corona-Impfung ab 12 Jahren zu propagieren, ohne wissenschaftliche Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Die wurde im Vorfeld nicht einmal konsultiert von den Ministern, glaubt man STIKO-Mitglied Ulrich Heininger.“

Es sei „sträflich“, so der Autor weiter, „dass die Politik sich in der Impfdebatte an der Wissenschaft versündigt hat“. – Die „politischen Entscheider“ hätten sich dafür entschieden, die Wissenschaft habe „der Politik zu folgen und die Argumente für deren Entscheidungen zu liefern“.

Er zieht die Schlußfolgerung: „Statt sich weiterhin vereinnahmen und so ihre gute wissenschaftliche Reputation missbrauchen zu lassen, sollten die STIKO-Mitglieder die Reißleine ziehen und gemeinsam ihre Ämter in der Kommission niederlegen.“

Zudem kritisiert der Chef der Ärzte-Zeitung, das „ganze Spiel“ gehe gerade weiter, „weil die Gesundheitsminister seit dem 9. August die Gabe der dritten Impfdosis als Booster propagieren.“ – Dafür gäbe es aber, so Nößler, „nicht einmal Zulassungen“.

Quelle für die Zitate: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Die-STIKO-Mitglieder-sollten-zuruecktreten-422036.html


Gründe und Hintergründe für den Siegeszug der Taliban in Afghanistan

Von Peter Kiefer

Verstörende Bilder, Videos und Nachrichten schrecken die Menschen auf, die Ungereimtheiten in der Berichterstattung tun ein übriges.

Der amerikanische Präsident sprach von 350.000 Soldaten, die von den USA bewaffnet und ausgebildet wurden, und von maximal 70.000 bewaffneter Taliban, und kann den Siegeszug der Taliban bei diesen Zahlenverhältnissen nicht verstehen, ebenso nicht die Flucht des von den Amerikanern mit Millionen gehätschelten Präsidenten, der noch vor kurzem öffentlich betont hat, sein Volk nicht allein zu lassen. (Er machte sich per Helikopter aus dem Staub, in vier Autos ließ er sich das angehäufte Cash nach bringen; laut youwatch vom 18.8.2021 164 Millionen US$ – Gauner gibt es überall).

Der profunde Kenner Afghanistans (und des Orients), Dr. Sarajuddin Rasuly, spricht von ganz anderen Zahlen. Nach ihm besteht die komplette afghanische Armee aus maximal „50.000 Mann, der Rest waren alles Verwandte der ehemaligen Kommandeure, der Minister, des Präsidenten, ihre Chauffeure, ihre Bodygards und ihre Angestellten im Allgemeinen. Alle waren registriert als Soldaten, standen aber nicht im Dienst des Staates. Das gesamte Budget für die Armee wurde von den Kommandanten, Minister und Präsidenten verbraucht.“ (Alexander Wallasch bei reitschuster.de vom 18.8.2021)

Interessant sind die Anmerkungen Dr. Rasulys über den Einmarsch der Taliban in Nord-Afghanistan, wo die dortigen Kommandanten Widerstand geleistet hätten, weil ihnen von der afghanischen Armee Unterstützung zugesagt war, die jedoch besagter Präsident zurückzog.

Dieses eigenartige Verhalten des Präsidenten könnte nur erklärt werden, wenn man wüsste, was in Doha vereinbart wurde – dort saßen nämlich die Taliban mit am Tisch. Auch die Verhaltensweise der Amerikaner ließe sich dann wahrscheinlich nachvollziehen.

Ursprünglich sollte der Abzug der amerikanischen Streitkräfte erst am Jahrestag des Angriffs auf das World Trade Center – das traumatische 9/11 – abgeschlossen sein, natürlich mit dem in den Vereinigten Staaten üblichen Brimborium zum Ende einer ‚erfolgreichen Friedensmission‘.

Auch sollten unter allen Umständen Bilder wie damals in Saigon vermieden werden, wo Botschaftspersonal per Hubschrauber aus dem Botschaftsgebäude evakuiert wurde. Es kam alles anders, und dafür steht ‚Sleepy Joe‘ heftig in der Kritik, hat er doch – ganz ähnlich wie der afghanische Präsident – noch kurz vorher genau das Gegenteil öffentlich vorgetragen.

Der Nebel ist bis heute undurchdringlich!

So ähnlich verhält es sich auch mit den Konsequenzen, die sich aus dieser Situation ergeben. Während von interessierter Seite, vor allem in Deutschland, von Hunderttausenden von Gefährdeten ausgegangen wird, die unter akuter Lebensgefahr stehen und deswegen unbedingt außer Landes gebracht werden müssten – Demonstrationen in deutschen Großstädten zeigen bereits, wohin sie gebracht werden sollen – vertritt Dr. Rasuly eine andere Sicht der Dinge:

„Der Flüchtlingsstrom hat zwei Gesichter. Das eine ist die tatsächliche Gefahr für die Menschen, die dann das Land verlassen. Zum anderen aber sind fünfzig Prozent der Flüchtlinge jene, die einfach die Situation nutzen, in ein Land zu kommen, wo sie für immer in Sicherheit sind, sich wirtschaftlich verbessern können und ihre Kinder Bildung bekommen, also Zukunft haben.“

Die Reaktion der deutschen Politiker, die für das miserable Management dieser ‚Affäre‘ ganz allein verantwortlich sind, zeigt bereits, wohin die Reise geht.

Von Rücktritt natürlich keine Rede, stattdessen werden die Gutmenschen bedient und die Grenzen geöffnet, und es scheint sogar möglich – siehe die Demonstrationen – dass an Bahnhöfen und Flughöfen auch wieder Teddybären geworfen werden.

Wie üblich werden Stimmen, die auf die Gefahren einer weiteren Zuwanderung aus Gesellschaften, die sich schlecht bzw. überhaupt nicht integrieren lassen, hinweisen, als Ausländerfeinde, Rechtsextreme oder gleich als Nazis verteufelt.

Das ist der krönende Abschluss von 16 Jahren Angela Merkel, die als ‚beste Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland‘ in die Geschichtsbücher eingehen wird.

In Leipzig hatte sie im September 2019 ihre 17. Ehren-Doktorwürde erhalten – und es gibt noch Länder, die sich für die Zuwendungen, die sie während Merkels vier Regierungsperioden erhalten haben, noch nicht angemessen bedankt haben. So wird die Ehrung durch die Johns Hopkins Universität im Juli dieses Jahres wohl nicht ihre letzte gewesen sein.

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Gott neigte sich zu mir und hörte mein Rufen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 40 (39),2.4ab.7-8.9-10.

Ich hoffte, ja ich hoffte auf den HERRN.
Da neigte ER sich mir zu und hörte mein Rufen.
ER legte mir ein neues Lied in den Mund,
einen Lobgesang auf ihn, unsern Gott.

An Schlacht- und Speiseopfern hast du kein Gefallen,
Brand- und Sündopfer forderst du nicht.
Doch das Gehör hast du mir eingepflanzt;
darum sage ich: Ja, ich komme.
In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen ist.

Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude,
deine Weisung trag‘ ich im Herzen.
Gerechtigkeit verkünde ich in großer Gemeinde,
meine Lippen verschließe ich nicht;

HERR, du weißt es.