Afghanistan: Aufnahme in islamischen Nachbarländern als „naheliegende“ Lösung

Von Peter Kiefer

Die Reaktion deutscher Politiker auf das selbst gemachte Desaster in Afghanistan, über das komplette Parteien-Spektrum von ganz links bis ganz rechts, zeigt eindeutig, dass nicht Vernunft gefragt ist, sondern Gefühl, Empathie.

Dabei gerät in Vergessenheit, dass immer dann, wenn die Politik von Gefühlen beherrscht wird, es dem Abgrund näher geht.

Das war bei allen Fehlentscheidungen unserer großartigen Kanzlerin so, angefangen bei der Euro-Rettung, der Griechenland-Rettung, über den Atomausstieg, dem Ausstieg aus der Kohle-Verstromung, genannt Energie-Wende, bis zur Grenzöffnung aus humanitären Gründen. Und jetzt also die nächste Fehlentscheidung besagter Kanzlerin, nur hat sie diesmal die Unterstützung fast aller, was die Geschichte auch nicht besser macht.

Dass die sog. ‚Asyl-Industrie‘ ein Interesse daran hat, möglichst viele Afghanen in unsere Sozialsysteme einzuladen, ist nachvollziehbar, schließlich lebt sie davon, im wahrsten Sinne des Wortes. Unzählige NGOs werden vom Steuerzahler alimentiert, Winkeladvokaten würden ohne entsprechendes Klientel nicht überleben, diverse Parteien keinen Nachwuchs rekrutieren können, und die vielen Gutmenschen hätten keine Möglichkeit, sich einen Heiligenschein aufzusetzen.

Gerade letztere wären wesentlich glaubwürdiger, wenn sie sich persönlich um ‚ihre‘ Flüchtlinge kümmern, sie bei sich zuhause aufnehmen würden, statt mit bemalten Papp-Schildern „Wir haben Platz“ zu demonstrieren. Meines Erachtens ist es zu billig, sich selbst den Heiligenschein des Humanismus aufzusetzen, aber die Rechnung dem Nachbarn – ergo dem allgemeinen Steuerzahler – zu schicken.

In diesem Zusammenhang haben mutige Menschen aufgrund der Erfahrung von einem halben Jahrhundert sog. Integrationspolitik darauf hingewiesen, dass nicht alle Kulturen kompatibel sind, vor allem jene, die in islamisch geprägten Ländern üblich ist.

Im Falle Afghanistans ist es nun mal Fakt, dass es ausschließlich von Ländern umgeben ist, die überwiegend von Muslimen bevölkert sind, und selbst auf dem Weg ins 10.000 Kilometer entfernte gelobte West-Europa – und da vor allem Deutschland – liegen zig islamisch geprägte Länder, sogar sehr reiche wie Saudi-Arabien oder die Emirate.

Kann einer der Gutmenschen einen rationalen Grund nennen, warum diese Leute ausgerechnet in das christliche Abendland wollen?

Gibt es vielleicht doch einen höheren Grund? Vielleicht die Islamisierung des dekadenten Westens? Zumindest der türkische Despot hat das in aller Öffentlichkeit gesagt: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ (1997) – Gefunden auf: https://www.myzitate.de/recep-tayyip-erdogan/

Daran sollten sich die Gutmenschen erinnern, statt den Zuzug von noch mehr schlecht bzw. gar nicht integrierbaren Menschen zu fordern.

Wie wär’s denn mit der Finanzierung von Camps in den angrenzenden Nachbarländern? Die islamischen Herrscher könnten schlecht nein sagen, würden sie doch sonst ihr Gesicht verlieren. Eingedenk der Probleme (Morde, Ehrenmorde, Vergewaltigungen, Gruppen-Vergewaltigungen usw.), die westliche Gesellschaften mit Zuwanderern aus Afghanistan haben, wäre das auf jeden Fall die bessere Lösung.

Denken Sie darüber nach!


17 Kommentare on “Afghanistan: Aufnahme in islamischen Nachbarländern als „naheliegende“ Lösung”

  1. Holger Jahndel sagt:

    In der Tat meinte auch der nigerianische Präsident, dass jede Menge, ja sogar überwiegend Kriminelle aus Afrika nach Europa kommen.

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  2. Holger Jahndel sagt:

    In der Tat forderten auch die reichen saudi-arabischen Golfstaaten immer nur von Deutschland und der EU die Aufnahme von muslimischen Flüchtlingen aus Syrien, weigerten sich selbst aber, ihren Beitrag zu leisten und ihre muslimisch-islamischen Glaubensbrüder aufzunehmen.

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  3. Juetz sagt:

    Tut mir leid ..

    https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Mit-Tricks-wurden-Ortskraefte-von-Listen-entfernt-article22761285.html

    Ich kann mir das gar nicht richtig anhören, der Schmerz und die Wut des Redners, auch wenn er ruhig bleibt, teilt sich mit … und wie schrecklich für die, die dachten, einer guten Sache zu dienen.

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  4. Juetz sagt:

    Doch noch einen:
    https://www.nzz.ch/feuilleton/afghanistan-war-in-den-70er-jahren-ein-weltoffenes-land-ld.1641476

    Tjaha.
    Geopolitik bestimmt den Kurs der „Weltmächte“ .. der sogenannten. Wer sichert den westlichen Reichtum und die westliche Bequemlichkeit .. zumindest für die Eliten … ?

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  5. Juetz sagt:

    Nur noch diesen:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article233316835/Gefechte-am-Flughafen-Kabul-Mehr-junge-Maenner-und-weniger-Familien.html

    Ich habe eine Bekannte, die so manches wohl mitbekommt, weil sie Soldaten kennt .. und die ebenso meinte: was da abläuft, wird hier gar nicht berichtet ..

    Natürlich nicht.

    Wann wurde schon jemals aufrichtig berichtet?
    Siehe Julian Assange.
    Und 9/11 ist bis heute nicht aufgeklärt und erklärt.

    Die USA haben sich die Taliban herangezogen .und der Westen hat profitiert… und jetzt …

    Wie heisst es doch in einem Gedicht: „Die Geister, die ich rief .. “
    Goethe?

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  6. Juetz sagt:

    Jaha, Grenzen schliessen mit Kontrollen geht nur bei Corona:

    https://www.n-tv.de/panorama/Ministerium-Auch-Kriminelle-sind-eingereist-article22759805.html

    Natürlich ist das jetzt nicht das beste Beispiel, weil unsere irre Bundesregierung – sorry, aber das muss mal raus – es nicht fertigbringt, Menschen zu retten, von denen sie minimum seit einem halben Jahr wussten, dass es brenzlig wird.
    Aber vielleicht gehört auch das zu irgendeiner Agenda, von wem auch immer.
    Und so haben es die Weißen immer gemacht: Engländer, Franzosen, Amerikaner, Deutsche – Einheimische benutzt und dann vergessen.

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  7. Thomas May sagt:

    In der Diskussion wird die Unterscheidung zwischen „außer Landes bringen“ (in die Anrainerstaaten Afghanistans) und „in Deutschland aufnehmen“ zu wenig beachtet.
    Diese trifft zum Beispiel der Münsteraner Weihbischof Dr. Stefan Zekorn (Artikel „Für Aufnahme von Flüchtlingen gerüstet“ in den „Westfälischen Nachrichten“ vom 20.08.2021).
    Der Kreis der in Deutschland aufzunehmenden Personen aus Afghanistan dürfte im Wesentlichen die „Ortskräfte“ und jene Personen, denen gegenüber vertragliche Verpflichtungen bestehen, betreffen.
    Laut Zekorn müsse die Aufnahmebereitschaft für Flüchtlinge gelten, „die ein Recht auf Asyl haben“.
    Dem ist voll zuzustimmen, und genauso ist es zu handhaben, denn „in einem Staat … können nur das Gesetz und die Verfassung die maßgebende Linie sein. Keine sogenannte Moral darf sich darüber hinwegsetzen. Andernfalls ist der Rechtsstaat am Ende“ (Rupert Scholz am 27. Januar 2020 im Zusammenhang mit Merkels Migrationspolitik in einem Interview in der „Welt“).
    Zekorn sieht die deutsche Gesellschaft „für eine mögliche Aufnahme geflüchteter Menschen gut gerüstet“.
    Ist sie das?
    Inwieweit diese Aufnahme akzeptiert und bejaht wird, ohne unsere Gesellschaft ein weiteres Mal zu spalten, wird nicht zuletzt von der (plausiblen) Höhe ihrer Zahl abhängen.
    Hurra-Humanitarismus ist kontraproduktiv, und die von Baerbock geforderten 50.000 sind mit Sicherheit viel zu hoch gegriffen.

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  8. nathalie sagt:

    Der Autor hat Recht. Die Afghanen gehören in ihre islamischen Nachbarländer.
    Es gibt 57 islamische Länder.
    Die Afghanen gehören nicht zu uns.

    Mit welchem Recht bilden sämtliche Moslems sich ein, dass wir sie rundum versorgen?
    Das wir sie ernähren, dass sie kostenlos wohnen, dass sie auch noch Krankenversichert sind. Und auch noch kostenloses Wlan haben.
    Reichlich frech und dreist diese Ansprüche an uns, die Ungläubigen.

    Ich käme mir ziemlich schäbig vor, in ein anderes Land zu gehen und zu erwarten das die
    Menschen dort mich voll versorgen.

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  9. David sagt:

    Wir haben uns selbst auf die schräge Ebene gesetzt. Jetzt geht es immer schneller abwärts. Ein Heilsbringer oder Heilsbringerin ist nicht in Sicht.

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  10. […] Afghanistan: Aufnahme in islamischen Nachbarländern als „naheliegende“ Lösung — CHRISTLICHES… […]

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