Christliche Flüchtlinge im Asylheim bedroht

Sie flüchten vor religiöser Anfeindung und sehen sich in Asylunterkünften erneut damit konfrontiert: Christen, die aus muslimischen Ländern nach Westeuropa gekommen sind.

Rami Dabbas berichtet in der Zeitschrift «Israel heute» von Fällen, die sich in Deutschland ereignet haben – so z.B. Muhammad al-Mossawy.

Der Iraker fand einst vom islamischen zum christlichen Glauben. Im überfüllten Asylheim setzten ihn seine muslimischen Mitbewohner unter Dauerdruck mit der Forderung, zum Islam zurückzukehren. Die Polizei holte ihn dann aus der Unterkunft.

Muslime würden, so schreibt Rami Dabbas weiter, in deutschen Flüchtlingsunterkünften versuchen, religiöse Macht über Christen und andere Nicht-Muslime zu gewinnen und sie dem Islam zu unterwerfen.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.jesus.ch/neuigkeiten/international/deutschland/395935-christliche_fluechtlinge_von_muslimischen_asylbewerbern_bedroht.html

Gemälde: Evita Gründler


Virologe Kekulé beklagt eine „trügerische“ Sicherheit durch Corona-Impfungen

Der Virologe Dr. Alexander Kekulé hat im ZDF-Talk von Markus Lanz am Donnerstag (2.9.) vor einem „Herbstorkan“ der Infektionen gewarnt, wie FOCUS-online berichtet.

Das führt der Professor aus der Universität Halle auch auf die trügerische Sicherheit durch die Impfung zurück: „Das Problem ist, dass die geimpften Erwachsenen das Virus zu einem hohen Prozentsatz weitergeben können.“

Der Virologe sagte weiter, der Impfschutz liege „bei der Delta-Variante zwischen 50 und 70 Prozent.“

Fazit von Prof. Kekulé: „Das heißt, wir haben jetzt im Herbst nicht nur eine Welle der Ungeimpften, sondern auch eine nicht erkannte, unsichtbare Welle der Geimpften…Dieser Tarnkappenbomber ist es, der die Inzidenz hochtreibt.“

Diese Virenverbreitung durch Geimpfte sei jetzt „das Problem“ für die Ungeimpften.

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WHO und EU derzeit nicht für Dritt-Impfung

Während Politiker und Medien hierzulande zu „Booster“-Impfungen drängen und einige Bundesländer damit schon begonnen haben, äußern sich dazu die WHO (Weltgesund-heitsorganisation) sowie die EU sehr zurückhaltend bis ablehnend, ebenso der Deutsche Hausärzteverband.

Die WHO hatte die Regierungen bereits im August aufgefordert, keine Drittimpfungen durchzuführen, zumal in Afrika erst 2% der Menschen überhaupt gegen Covid geimpft seien. Zudem wurde grundsätzlich bezweifelt, ob diese „Auffrischungen“ erforderlich seien.

Wie der Deutschlandfunk am 1.9. meldete, hält die Krankheitsbekämpfungsbehörde der EU derzeit eine allgemeine dritte Impfung gegen das Coronavirus nicht für notwendigaußer bei „Patienten mit geschwächtem Immunsystem“.

Der Deutsche Hausärzteverband beklagte unterdessen, es sei ärgerlich, dass die Politik erneut voranpresche und dadurch für Verunsicherung sorge. Er verlangte, erst einmal auf eine Empfehlung der STIKO (Ständigen Impfkommission) zu warten.

Außerdem gibt es derzeit keine Zulassung von der EMA (europäischen Arzneimittelbehörde) für „Booster“-Impfungen.

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Haltet unerschütterlich fest am Glauben

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Kol 1,21-23.

Brüder! Auch ihr standet Gott einst fremd und feindlich gegenüber; denn euer Sinn trieb euch zu bösen Taten.
Jetzt aber hat ER euch durch den Tod seines sterblichen Leibes versöhnt, um euch heilig, untadelig und schuldlos vor sich treten zu lassen.

Doch müsst ihr unerschütterlich und unbeugsam am Glauben festhalten und dürft euch nicht von der Hoffnung abbringen lassen, die euch das Evangelium schenkt.
In der ganzen Schöpfung wurde das Evangelium verkündet; ihr habt es gehört, und ich, Paulus, diene ihm.

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Merkels Bilanz zum EU-Deal mit der Türkei

Beatrix von Storch

Vor fünf Jahren hat Merkel stolz ihren „EU-Türkei-Deal“ präsentiert, der die Lösung aller Migrationsprobleme sein sollte. 18. März 2016: Die EU schließt mit der Türkei und ihrem Despoten Erdogan einen Deal, um angeblich eine Unterbindung oder zumindest Reduzierung der Fluchtbewegung über die Türkei in die EU zu erreichen.

Und was ist das Ergebnis dieses Deals?

Meine schriftliche Anfrage an die Bundesregierung bringt Licht ins Dunkel:

Seit April 2016 wurden durch die EU-Mitgliedstaaten insgesamt 30.477 Personen auf der Grundlage der EU-Türkei Erklärung im Rahmen des 1:1 Mechanismus aufgenommen und 2.140 Personen durch die Türkei zurückgenommen. Das ist die Mathematik der Bundesregierung.

Die Türkei schickt uns fröhlich (illegale) Migranten, während sie selbst praktisch keinen zurücknehmen. Es war nicht anders zu erwarten.

Deutschland muss seine Grenzen selbst schützen, um nicht von ausländischen Despoten abhängig zu sein. Denn: Grenzen schützen ist normal – und wird von jedem anderen Land der Welt selbstverständlich durchgeführt.


Sprache begründet Kultur: Offener Brief an den Theaterintendanten Dieter Hallervorden

Lucia Tentrop, Wundtstraße 40-44 in 14057 Berlin

An den Intendanten
des Schlosspark-Theaters in Berlin                                                                              

Sehr geehrter Herr Hallervorden,

großartig! Sie tun genau das, was seit eh und je Aufgabe eines Theater-Leiters ist: Sie schützen unsere Kultur,  hier unser Kulturgut Sprache, vor dem destruktiven Zugriff einer zu allen Zeiten trägen bzw. geistlosen Masse, die den Menschen nicht zum Guten erhebt, sondern herunterzieht, assimiliert und verschlingt.

Die hochentwickelte Sprache unserer Kulturvölker ist neben der christlichen Religion, in der das WORT seinen höchsten Sinn erreicht, eine Grundlage unserer europäischen Geisteswelt.

Sprache dient der gemüthaften, sozialen und sachlichen Verbindung eines Volkes oder einer Gruppe untereinander, aber auch dem Einzelnen zum Begreifen, Verstehen und Ausdrücken seiner inneren Welt.

Wenn wir Menschen unsere Erkenntnisse und Gefühle nicht mehr sprachlich gestalten und mitteilen können, werden wir krank. Sprechen und Denken gehören zusammen. Albert Einstein konnte schwierige Probleme nur im Abseits seiner Englisch sprechenden Kollegen in seiner deutschen Muttersprache durchdenken.

Maßgeblich für die Kraft und des Niveaus  unserer deutschen Sprache sind die Werke unserer Religion, Dichtung, Literatur und vor allem des Theaters. Die Franzosen wissen das besser als wir, weil sie sich im Gegensatz zu uns Deutschen das Selbstbewusstsein ihrer Sprache als hohes Gut bewahrt haben. Wir haben nicht so etwas wie die Académie francaise. Jeder macht, was er will.

Aber noch in meiner eigenen Schul-, Gesang- und Theaterausbildung war die Bühnen-Hochsprache offizieller gesellschaftlicher Maßstab im Deutsch- und Sprechunterricht. Wo ist er geblieben?

Entspricht die öffentlich geduldete Zerstörung unseres Kulturguts dem ausgeleierten Freiheits-Begriff einer Demokratie, die nicht mehr die Kraft hat, die Freiheit des Menschen von egozentrischer Willkür zu unterscheiden?        

Während eine frühere deutsche Mentalität der männlichen Ich-Vergöttlichung sich des weiblichen Mediums unserer Geisteswelt, der Muse, bemächtigte und unser melodisches Liedgut und die deutsche Oper politisch vereinnahmte, so vereinnahmt heute eine weiblich betonte deutsche Politik das männliche Prinzip unserer Kultur: unsere gemeinsame Sprache, das Wort, den Logos.

Ist das feministische Klagen über die ewige Benachteiligung der Frau, der es in unserm Land noch nie so gut ging wie heute, nicht die weibliche Strategie einer ehemals maskulinen Hybris?

Natur Mensch Umwelt

Wer sicht nicht unterwirft und mitmacht, macht sich verdächtig, bekommt schlechtere Noten an der Universität, wird am Arbeitsplatz gemobbt oder erhält erst gar keinen usw. Über Strategien der Angst kann man  auch heute wieder Kultur und Gesetz außer Kraft setzen. Schon 2006 kippte eine lautstarke öffentliche Meinung de facto die staatlich garantierte  Freiheit der Wissenschaften zugunsten ihrer eigenen Politik (Vorlesung von Papst Benedikt XVI. in der Regensburger Universität).   

Auf jeden Fall haben Sie, sehr geehrter Herr Hallervorden, einen Orden für den Schutz unserer Sprache als Grundlage des Denkens und unserer Kultur verdient.

Wie viele Theatermacher sonnen sich mit ihren verqueren Inszenierungen und ihrer Lust am Negativ an den Ufern der Gosse und fördern die destruktiven Orgien unserer Medien und Mänaden, die den Geist unserer Kultur zerrei- reißen!

Ihr mutiger Einsatz für unsere Sprache aufgrund eigener Erfahrungen in einer unseligen Zeit verdient allgemeinen Dank. Er sollte zum Denken anregen und und sachlich reflektiert werden.    

Mit aufrichtiger Hochachtung: 
Lucia Tentrop    

Unsere Autorin Lucia Tentrop ist katholische Theologin, Musikerin, Malerin und Pädagogin; hier ihre Homepage: www.lucia-tentrop.de                                 


Unser Stand hielt dem Regen stand – rege Gespräche über Bluttests bei Schwangeren

Von Cordula Mohr

Am Samstag, dem 28. August, gab es ab 10 Uhr unseren Infostand der ALfA (Aktion Lebensrecht für alle e.V.) auf dem Trakaiplatz in der Innenstadt von Rheine.

Unser Regionalverband Münsterland bot den Passanten vielseitiges Schriftenmaterial zum Mitnehmen.

Wir Lebensrechtler wollten dabei vor allem über den Praena-Test informieren, der kürzlich als Kassenleistung für Schwangere zugelassen wurde und von Lebensrechtsverbänden als „Rasterfahndung nach behinderten Kindern im Mutterleib“ kritisiert wird, was häufig zur Abtreibung führt.

Doch der Beginn der Informationsaktion war buchstäblich düster, es gab ständig Regenschauer und Nieselregen.

Umso erfreuter waren wir, als C&A uns erlaubte, den Stand unter das Überdach vor dem Kleidergeschäft zu stellen, so dass die Broschüren und Schriften trocken blieben.

Positiv überrascht waren wir auch von der einhelligen Kritik an der Kassenzulassung des Bluttests gegen Ungeborene, der vor allem gegen Trisomie-Kinder gerichtet ist.

Cordula Mohr mit ihrer Tochter und einem weiteren ALFA-Mitglied

Besonders Heilpädagogen, die sich beruflich mit behinderten Menschen beschäftigen, waren entsetzt über diese vorgeburtliche Selektionsmethode, die Kinder mit Down-Syndrom ausgrenzt.

Dabei wurde betont, daß gerade diese „Downies“ oft  liebenswerte und kreative Personen sind, die vielfach recht gut mit ihrem Leben klarkommen und sogar schon in Filmen mitgespielt haben.

Etliche Jugendliche interessierten sich vor allem für die Embryonenmodelle aus Kunststoff und waren überrascht über diese detailgenaue Ausführung eines ungeborenen Babys im dritten Monat.

Auch das sogenannte Post-Abortion-Syndrom, die seelischen Auswirkungen bzw. psychischen Belastungen einer Abtreibung, wurden zum Gesprächsstoff der jungen Passanten. Das vielseitige Material,  das auf dem Infostand auslag, wurde von jung und alt gerne mitgenommen.

Unsere Autorin Cordula Mohr aus Rheine ist Familienmutter, ALfA-Vorsitzende im Münsterland und Vize-Vorsitzende der CDL (Christdemokraten für das Leben) in NRW




Nigeria: Fünf entführte Schülerinnen geflohen

Nach der Entführung von 73 Schülern im nordnigerianischen Bundesstaat Zamfara ist fünf von ihnen die Flucht gelungen.

Die Mädchen konnten demnach fliehen, als die Entführer ihre Geiseln in kleinere Gruppen aufgeteilt hatten. Die Polizei bestätigte die Angaben.

Bewaffnete waren am Mittwochmittag in eine weiterführende Schule in Kaya im Landkreis Maradun eingedrungen und hatten 73 Schüler verschleppt. Die katholischen Bischöfe des Landes äußerten sich besorgt angesichts der vielen Entführungen der meist christlichen Schulkindern durch radikal-islamische Gruppen wie Boko Haram.

In Nigeria sind vor allem im Nordwesten allein seit Jahresbeginn rund 1.500 Schüler entführt worden. Damit wird Lösegeld erpresst.

Quelle. https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2021-09/nigeria-fuenf-entfuehrten-schuelerinnen-gelingt-die-flucht.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE