Desinformationen der Tagesschau zur Fluthilfe

Bundestagsvizepräsident Kubicki (FDP): „Perfides Manöver“ der Bundesregierung

Die Tagesschau berichtete in ihrer Abendausgabe vom 7. September, alle Bundestagsfraktionen – mit Ausnahme der AfD – hätten dem Fluthilfefonds zugestimmt. Dabei handelt es sich um eine völlig irreführende Berichterstattung, denn selbstverständlich hat auch die AfD-Fraktion ausdrücklich für die Fluthilfe gestimmt.

Allerdings hat sich die Fraktion entschieden gegen das sog. Omnibusverfahren gewendet, mit dem von der Bundesregierung die Abstimmung über die Fluthilfe mit der Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes verbunden worden war. Dinge, die thematisch nichts miteinander zu tun haben.

Die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Alice Weidel (siehe Foto), fordert die ARD zu einer Richtigstellung und Erklärung auf:

„Selbstverständlich steht die AfD-Fraktion an der Seite der Flutopfer und setzt sich für jede Art von Hilfe ein, die den betroffenen Menschen vor Ort gegeben werden kann. Unsere Fraktion hat ebenso wie alle anderen Fraktionen geschlossen für die Fluthilfe gestimmt – wir haben uns aber bei der Abstimmung, bei der die Fluthilfe auf skandalöse Weise mit dem Infektionsschutzgesetz vermengt worden war, enthalten.

Knapp drei Wochen vor einer Bundestagswahl die Position der größten Oppositionsfraktion falsch darzustellen, kann besonders in dieser wichtigen Frage nicht einfach so stehenbleiben.“

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Bernd Baumann, ergänzt:

Die Bundesregierung hat bewusst die beiden völlig unterschiedlichen Themen Fluthilfe und die Änderung des Infektionsschutzgesetzes in ein Gesetz gepackt, um die Abgeordneten in Gewissensnot zu bringen. Die AfD-Fraktion ist …entschieden gegen erneute Grundrechtseinschränkungen durch eine weitere Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes.

Aus diesem Grund hatte die AfD-Fraktion vor der Endabstimmung beantragt, über die beiden unterschiedlichen Teile des Gesetzes getrennt abzustimmen. Bei dieser Abstimmung hat die AfD-Fraktion selbstverständlich für den Fluthilfefonds gestimmt. Dass dies von der Tagesschau nicht erwähnt wird, ist ein Skandal.

Wie umstritten dieses Omnibusverfahren ist, zeigt sich an den zahlreichen persönlichen Erklärungen, mit denen Bundestagsabgeordnete gestern gegen dieses Verfahren protestiert haben, darunter Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki, der von einem ‚perfiden Manöver‘ gesprochen hat. Doch auch darüber kein Wort in der Tagesschau.“


Autokonzerne werden zum Feindbild stilisiert

Pressemitteilung von FAKTENKONTOR:

Eigentlich ist die Internationale Automobil-Ausstellung die Einladung ins Wohnzimmer der Automobilindustrie. PS-Boliden, schicke Models am Wagenblech und beeindruckende Bühnenshows waren Kennzeichen dieser Messe. 2021 ist das vorbei.

Der Wechsel hin zu einer modernen Mobilitätsmesse reicht dem kritischen Publikum allerdings nicht. Fortschritte in 7-Meilen-Stiefeln werden im Umweltschutz gefordert – und die Autokonzerne laufen hinterher.

Die Automobilindustrie tut viel, um nachhaltiger zu werden. Nach einem schleppenden Start ist man nun auf der Überholspur bei der Elektromobilität. Wasserstoff-Motoren werden pilotiert. BMW zeigt rechtzeitig vor der IAA das Konzept eines Recycling-Autos.

Doch: Das reicht den NGOs (Nichtregierungsorganisationen) und der kritischen Öffentlichkeit nicht. Die Automobilhersteller wachsen langsam in die Rolle von Waffenherstellern hinein: Mit ihren Produkten wird die Umwelt schwer geschädigt. Gäbe es die Autos nicht, wäre die Luft besser, der Klimawandel würde gebremst werden und weniger Menschen würden krank werden.

Das ist faktisch arg schlicht gedacht, denn in diesem Gedankenbild wird vergessen, dass es Abermillionen Autofahrer gibt, die auf ihr Gefährt nicht vezichten wollen.

Aus Kommunikationssicht ist es aber allemal leichter, die bösen großen Konzerne anzugreifen als die große Mehrheit der Bevölkerung. Wer öffentlichen Druck aufbauen will, darf seinen Verbündeten – den einfachen Menschen – nicht auf die Zehen treten.

So liefert die IAA einen idealen Anlass, die Automobilindustrie öffentlich vorzuführen. Und die Autokonzerne: Sie üben sich bei ihre Nachhaltigkeitsthemen in vornehmer Zurückhaltung.

Ob eAutos oder Recycling – in der Liste der meistgenannten Themen tauchen diese Punkte eher hinten auf. Das Feld wird damit zu sehr den NGOs überlassen. Das ergibt eine Medienanalyse des IMWF, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurde.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.faktenkontor.de/krisen-pr-blog-mediengau/krisen-pr-automobilindustrie-wird-zur-getriebenen-auf-der-iaa/

Fotos: Dr. Edith Breburda


Metropolit Hilarion über den gemeinsamen Eucharistieglauben mit der kath. Kirche

Katholiken und Orthodoxe erkennen an, dass „in dem eucharistischen Brot und Wein nach der Konsekration nicht nur die symbolische, sondern die volle und reale Gegenwart Christi zu glauben ist“.

Diese Worte des russischen Metropoliten Hilarion von Volokolamsk, des Vorsitzender der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, zum gemeinsamen Glauben der katholischen und orthodoxen Christen könnten Auswirkungen auf das Leben zahlreicher Gemeinden in aller Welt haben.

Der Metropolit hielt am 6. September eine Ansprache beim Internationalen Eucharistischen Kongresses in Budapest, der am Sonntag, dem 12. September, mit der Festmesse von Papst Franziskus enden wird.

Als Katholiken und als Orthodoxe – so der ranghohe Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche – „glauben wir, dass das Brot und der Wein der Eucharistie der wahre Leib und das Blut unseres Herrn Jesus Christus sind“.

Für Katholiken und Orthodoxe ist die Eucharistiefeier „nicht nur ein Gedenken an das letzte Abendmahl, sondern auch dessen Verwirklichung für jeden Gläubigen, der daran teilnimmt“, und der Zelebrant „wirkt in der Eucharistie nicht für sich selbst. Im Namen Jesu Christi selbst spricht er die Worte aus, die Christus beim letzten Abendmahl gesprochen hat. Und es ist Christus selbst, der das Sakrament für diejenigen spendet, die ihm folgen, nicht ein Priester oder ein Bischof“.

In Bezug auf die Darstellung der Eucharistie in der orthodoxen Kunst ging Metropolit Hilarion „insbesondere auf die traditionelle Ikonographie der ‚Gemeinschaft der Apostel‘ ein und beschrieb sie als einen beredten Ausdruck des Glaubens an die Eucharistie als eine Kraft, die die Einheit der Kirche bildet“.

Auch Ioannis Zizioulas, Metropolit von Pergamon (Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel), der von vielen als der größte lebende Theologe betrachtet wird, verweist auf die Eucharistie als Quelle der Einheit der Kirche, als wirksames Werkzeug der göttlichen Gnade, das allein die volle sakramentale Gemeinschaft zwischen den Kirchen wiederherstellen und die Wunden heilen kann, die im Laufe der Geschichte die Christen getrennt haben.

Quelle: Fidesdienst


AT-Prophetie: „Christus wird der Friede sein“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Micha 5,1-4a

So spricht der HERR: Du, Betlehem-Efrata, so klein unter den Gauen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll. Sein Ursprung liegt in ferner Vorzeit, in längst vergangenen Tagen.

Darum gibt der HERR sie preis, bis die Gebärende einen Sohn geboren hat. Dann wird der Rest seiner Brüder heimkehren zu den Söhnen Israels.

ER wird auftreten und ihr Hirt sein in der Kraft des HERRN, im hohen Namen Jahwes, seines Gottes. Sie werden in Sicherheit leben; denn nun reicht seine Macht bis an die Grenzen der Erde.
Und ER wird der Friede sein.

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Unser PLAKAT zum Fest der Geburt Mariens

Marien-POSTER aus dem KOMM-MIT-Verlag

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen DIN-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 €, vier Stück nur 6 €  – jeweils inkl. Porto (Betrag evtl. in Briefmarken beilegen). – Per Tel. 0251 – 616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de


Debatte zum Synodalen Weg: Zustimmung zur Initiative von Bischof Rudolf Voderholzer

Erklärung des Forums Deutscher Katholiken:

Jeder nachdenkliche katholische Christ weiß, dass nicht allein wegen der Aufdeckung des sexuellen Missbrauchs durch Priester eine Umkehr und Erneuerung unserer Kirche dringend erforderlich ist.

Dieser Aufgabe wollte sich der Synodale Weg annehmen, aber an seinen Methoden, Zielen und Inhalten gibt es zunehmend Kritik.

Vor Beginn der 2. Vollversammlung vom 30. September bis 2. Oktober hat Bischof Dr. Voderholzer eine eigene Homepage eingerichtet, um zu den Foren und Themen des Synodalen Weges alternative Textvorschläge einzubringen. Sie stammen von Mitgliedern der jeweiligen Foren sowie von verschiedenen Instanzen des päpstlichen Lehramtes.

Er hat bekanntlich mit wenigen anderen Bischöfen als Mitglied des Synodalen Weges von Anfang an versucht,
sowohl Bestimmungen der Satzung und Geschäftsordnung als auch die thematischen Inhalte der einzelnen Foren zu verändern – ohne Erfolg!
Sein zentrales Thema war die Neuevangelisierung, die auch im Mittelpunkt des Briefes von Papst Franziskus “an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland” stand.


Besonders ärgerlich ist die erste Reaktion auf solche Alternativ-Texte, die von Mitgliedern des Synodalen Weges pauschal ohne Befassung mit den Inhalten zurückgewiesen werden. Das ist kein Zeichen einer guten Dialogkultur!

Als Forum deutscher Katholiken fordern wir:
Liebe synodale Schwestern und Brüder, bewahrt die Macht in der Kirche als sakrale Macht, damit sie sich nicht zu einer ideologisch verabsolutierten Macht verselbständigt, sondern ihren ultimativen Bezugspunkt immer im erlösenden Geschehen von Kreuz und Auferstehung Jesu Christi behält.

Der Erzbischof von Paris, Mgr. Michel Aupetit, hat in seiner Predigt bei einer Hl. Messe an einer Gedenkstätte in Frankreich Ende August angemahnt: “Wir müssen die Brüderlichkeit wieder neu aufbauen”.

Deshalb sollte sich kein Verfasser von alternativen Stellungnahmen, auch wenn er angegriffen und marginalisiert wird, entmutigen lassen und seine Bemühungen einstellen.

Das “Forum Deutscher Katholiken” versteht die begrüßenswerte Initiative von Bischof Voderholzer nicht als „zugleich eine Hoffnung und eine Illusion” (Peter Winnemöller).

Wir stimmen der Auffassung von Bischof Voderholzer zu, dass ein synodaler Weg “gut und zielführend” nur dann sein kann, wenn er “mit und in der ganzen Kirche gegangen wird.”

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzener des Forums Deutscher Katholiken     
Prof. Dr. Werner Münch, Schirmherr der Kongresse „Freude am Glauben“

Foto: Bistum Regensburg