Grußwort der AfD zum Marsch für das Leben: Abtreibung ist Krieg gegen ungeborene Kinder

Am Samstjag, den 18. September 2021 findet in Berlin zum 17. Mal der Marsch für das Leben statt. Veranstalter ist der „Bundesverband Lebensrecht“, der sich als Zusammenschluss deutscher Lebensrechtsorganisationen für den Schutz des Menschenlebens einsetzt – von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.

Der Bundesvorstand der AfD hat zum diesjährigen „Marsch für das Leben“ ein längeres Grußwort verfasst, aus dem wir hier die wichtigsten Abschnitte dokumentieren:

Am 4. September 2016 wurde Mutter Teresa von Papst Franziskus heiliggesprochen. Sie hatte sich mit ihrer Arbeit um die Armen, die Kranken und Sterbenden verdient gemacht und dabei wahre Nächstenliebe praktiziert. Für Mutter Teresa war jedes Leben von unschätzbarem Wert. Sie wusste außerdem: „Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder“.

Doch ihre Weisheit droht mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten.

Viele werdende Mütter fühlen sich von unserer Gesellschaft offenbar so sehr im Stich gelassen, dass sie nur in der Abtreibung die Lösung ihrer Probleme sehen.

Die AfD ist die einzige Partei im Deutschen Bundestag, die dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen will und sich stattdessen für die Rechte ungeborener Kinder stark macht. Andere Parteien mögen es vergessen haben, aber Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates. Das ist das Versprechen unseres Grundgesetzes, das wir hochhalten.

Der Staat muss endlich seine familien- und kinderfeindliche Haltung aufgeben und jungen Menschen Perspektiven zur Familiengründung geben, damit schwangere Frauen eine Abtreibung gar nicht mehr in Erwägung ziehen müssen. Wir wollen eine Willkommenskultur für Kinder – und zwar für alle Kinder!

„Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt“. Dieser Satz, Gustav Heinemann zugeschrieben, verdeutlicht die Mission des Marsches für das Leben: ob christlich oder weltlich begründet – wir als Gesellschaft müssen die unveräußerliche Würde eines jeden Menschen achten.

Das muss auch für die künftige, noch ungeborene Generation gelten.

Es grüßt Sie in dankbarer Verbundenheit,

Ihr Bundesvorstand der Alternative für Deutschland:
Prof. Dr. Jörg Meuthen, Tino Chrupalla, Dr. Alice Weidel, Stephan Brandner, Beatrix von Storch, Carsten Hütter, Christian Waldheim, Joachim Kuhs, Dr. Sylvia Limmer, Joachim Paul, Jochen Haug, Stephan Protschka, Dr. Alexander Wolf, Joana Cotar


6 Kommentare on “Grußwort der AfD zum Marsch für das Leben: Abtreibung ist Krieg gegen ungeborene Kinder”

  1. Juetz sagt:

    https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article233453684/Schwangerschaftsabbruch-Eine-Konfliktberaterin-erklaert-was-in-der-Situation-hilft.html

    Zitat:
    “ …Zilian: Anhand der Erfahrungen in den Familienaufstellungen, die ich auch anbiete, würde ich schätzen, dass ein durchgeführter Abbruch für bestimmt 90 Prozent der Frauen im Alter noch mal zum Thema wird. Oft überlegen sie Jahre später, wie alt das Kind jetzt wäre, ob es ein Mädchen oder Junge wäre. Leiden Frauen unbewusst darunter, kann sich das in körperlichen Symptomen äußern. Probleme mit der Hüfte etwa oder Migräne und Unruhezustände. …“

    Mal abgesehen davon, dass ich Familienaufstellung ablehne … finde ich das doch interessant, dass sie mit diesem Wissen den Schein zum Abbruch mitgibt und sich nicht wie Abby Johnson auf die andere Seite schlägt. Auf dem Bild im Artikel trägt sie eine Kette mit Kreuz …

    Ich habe mir jetzt nach langem Überlegen das Buch von Abby Johnson, Lebenslinien … bestellt .. der Film ist zwar gut, aber ein Buch ist besser.
    Ich komme nicht um das Thema herum .. überall ist das präsent, es ist gut, dass es so ist, aber auch anstrengend. Man denkt ohnehin jeden Tag dran.
    Seit ich aber katholisch werde, lerne ich zu beten für mein Kind – das jetzt erwachsen wäre, und vielleicht schon selbst Kinder hätte …

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  2. Herbert Nowitzky sagt:

    Liebe Frau Küble,
    vielen Dank, dass Sie noch einmal auf das schreiende Unrecht der „Abtreibung“ aufmerksam machen. Dieses vermeintliche Recht von Frauen, über ihren eigenen Körper bestimmen zu können, widerspricht nicht nur den wichtigen Artikeln 1 und 2 unseres Grundgesetzes, sondern auch der biologischen Realität!
    Artikel 1 GG Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
    Artikel 2 Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit … (1) und das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich …(2)
    Biologisch gesehen, sind Mutter und heranwachsendes Kind zwei unterschiedliche, unterscheidbare Personen, was sich u.a. an den beiden unterschiedlichen Blutkreisläufen zeigt. Das Kind ist also nicht Teil der Mutter, sondern ein eigenständiges Wesen, das zwar bis zur Geburt von der Mutter abhängig ist und auch noch eine gewisse Zeit danach. Aber diese Abhängigkeit bedeutet nicht, dass es sich hier um eine Person handelt. Der Mensch ist von Anfang an, von der Zeugung bis zu seinem Tod ein sich ständig veränderndes Wesen, sowohl körperlich als auch geistig/seelisch, so dass auch die embryonale Entwicklung zum Menschsein dazu gehört. Wer meint, dass die Frühzeit dieser Entwicklung ein kaum wahrnehmbares „Nichts“ ist, irrt. Der Herzschlag des Ungeborenen ist bereits ab der 6. Schwangerschaftswoche vernehmbar!
    Es gibt aber auch noch eine geistliche Sicht: Kinder sind eine Gabe GOTTES (Psalm 127,3), ein Geschenk des HERRN an die Eltern und auch an die Gemeinschaft eines Volkes.
    Die Freude einer Mutter und des Vaters über das geborene Kind bestätigt das, auch wenn es nicht jedem bewusst ist!
    Die Freude über Hundewelpen ist ja auch schon groß und wird heute häufig rührend in den Mittelpunkt der medialen Welt gestellt – so als ob sie mit der Freude über ein Kind vergleichbar ist.
    Kinder haben es nicht immer leicht im Leben. Das war auch schon zur Zeit von Jesus so. Als selbst Seine Jünger Eltern mit ihren Kindern den Zugang zu Ihm abwehren wollten, wies ER das zurück: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen, denn solchen gehört das Himmelreich (Mt 19,14; 18,1-5).
    Linke, grüne und feministische Kreise, aber auch CDU/CSU und Kirchenleitungen befürworten seit langem das vermeintliche Recht auf Abtreibung – ganz entgegen der biblischen Weisung.
    Friedliche Demonstrationen für das Lebensrecht auch der Ungeborenen werden gerade auch von der links-grün-feministischen Community angegriffen und müssen durch starke Polizeikräfte abgesichert werden.
    Interessant, dass auch der in den Medien verhasste Ex-Präsident Trump sehr wohl um diese Situation wusste und konservative Richter in die höchsten Gerichte wählen ließ, die nun zumindest in Texas, aber auch in anderen Bundesstaaten, einen Schwangerschaftsabbruch ab dem Beginn des wahrnehmbaren Herzschlags eines Kindes (etwa 6. Schwangerschaftswoche) gesetzlich. verbieten. Wann wird Deutschland, wann die EU diesem Schritt folgen? Der Kommissionspräsidentin v. d. Leyen (CDU) wird doch die Problematik bewusst sein!?
    Und noch etwas zum Schluss: Die genannten oft militant vorgehenden links-grünen Kreise befürworten die sogenannte „Abtreibung“, das Morden ungeborener Kinder, setzen sich aber oft ebenso militant für die Aufnahme ungezählter Kinder aus kulturfremden, meist islamischen Ländern ein. Dabei wird mit rührenden Bildern von Kindern mit großen Kulleraugen geworben.
    Das ist pure Heuchelei und soll Zustimmung für die illegale Einwanderung von Fremden bei einer zweifelnden Bevölkerung erlangen. Leider machen auch die Kirchen hier gemeinsame Sache mit der Politik. Ist das etwa ein gewollter heimlicher Austausch der Bevölkerung? Dagegen müssen wir uns gerade auch als Christen wehren!
    Wer es möglich machen kann, sei am kommenden Wochenende am 18. September mit dabei, wenn in Berlin der „Marsch für das Leben 2021“ stattfindet.
    Mit freundlichem Gruß
    Herbert Nowitzky

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  3. dorrotee sagt:

    Die AfD ist tatsächlich die einzige Parte,i die sich für das ungeborene Leben einsetzt.

    Die Grünen und Linken und SPD wollen ein Menschrecht auf Abtreibung und Abschaffung des Paragrafen 218.

    CDU und FDP wollen es halten, so wie es bislang war. Und damit kann kein Lebensrechtler zufrieden sein. Siehe vor allem die Spätabtreibungen und die Selektion von Downkindern per Bluttest.

    Nur die AfD ist aktiv bemüht, eine Kehrwende in Sachen Abtreibung zu vollziehen.

    Allen Teilnehmer viel Erfolg in Berlin bei der Demo.

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  4. Juetz sagt:

    „Viele werdende Mütter fühlen sich von unserer Gesellschaft offenbar so sehr im Stich gelassen, dass sie nur in der Abtreibung die Lösung ihrer Probleme sehen.“

    Möge die AfD bitte in ihr Programm aufnehmen, dass Mütter eine Minimumrente, weil sie Kinder haben, von 1000 Euro bekommen.
    Egal ob 1 oder 5 Kinder .. wobei 5 Kinder bei Europäern ja als klimaschädlich und asozial gelten.

    Meine Güte, was sind die Europäer, die mehrheitlich tatsächlich weiss bis hellbraun sind, für ein verderbtes Volk .. der Himmel weint.

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