Berlin: Opernsängerin nach Impfung krank

Wie die Berliner Zeitung am 17. September 2021 online meldet, hat sich die Opernsängerin Bettina Ranch, die nach Impfung schwer erkrankte, darüber beklagt, daß ihr Neurologe sich geweigert habe, eine Meldung an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) auszufüllen, das Nebenwirkungen nach Impfung registriert.

Sie solle sich selber darum kümmern, er habe keine Zeit dafür, so die Begründung des Mediziners und Impf-Befürworters: „Wenn ich das alles melden sollte, könnte ich die Praxis zumachen“ – anscheinend war sie nicht der erste entsprechende „Fall“.

Vor vier Wochen haben wir HIER darüber berichtet, daß bei vielen Impfgeschädigten keine Meldung an das PEI erfolgt, teils weil der betreffende Arzt impf-euphorisch orientiert ist, teils weil er den Arbeitsaufwand scheut.

Laut der „Welt am Sonntag“ kostet der PEI-Fragebogen eine halbe Stundeund die Zeitung bezweifelt, daß sich alle Mediziner dieser Mühe unterziehensiehe jetzt dieses prominente Beispiel aus Berlin, worin beide erwähnten Motive (Zeitaufwand, Impf-Sympathie) zugleich eine Rolle spielen.

Ihre Impfung vor einem Monat bezeichnet die Sängerin als „schlimme Erfahrung“. Wenig später bekam sie Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und sie bemerkte „Veränderungen an der Sing- und Sprechstimme.“Die Ärzte hätten „eine Ataxie (Störung der Bewegungskoordination)“ und eine „leichte Facialisparese“ festgestellt. Ranch musste daraufhin alle Auftritte absagen.

Sie wünsche sich, dass Komplikationen nach Impfung „zunehmend ernster genommen“ werden. Frau Ranch erklärte weiter: „Mich bewegen die zahlreichen Berichte von ebenfalls auf verschiedene Art Betroffenen sehr.“

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Heute Abend beginnt jüdisches Sukkot-Fest

Heute Abend (20.9.) beginnt das jüdische Laubhüttenfest, das an die Wüstenwanderung der Hebräer nach dem Auszug aus Ägypten erinnert.    ​​

Fünf Tage nach Yom Kippur (Versöhnungsfest) wird Sukkot gefeiert, das die Bibel (Lev. 23,34) als das „Fest der Laubhütten“ bezeichnet.

Sukkot ist eines der drei Feste, die bis ins Jahr 70 n. Chr. mit großen Pilgerfahrten zum Jerusalemer Tempel gefeiert wurden und daher als die Wallfahrtsfeste bekannt sind. Sukkot erinnert an den Auszug aus Ägypten (13. Jh. v. Chr.), außerdem wird für eine reiche Ernte gedankt.

In einigen Kibbuzim wird Sukkot als Chag Ha-Asif (Erntefest) gefeiert. Hier stehen dann Themen wie das zweite Einbringen des Getreides und die Ernte der Herbstfrüchte, der Beginn des landwirtschaftlichen Jahres und der erste Regen im Mittelpunkt.  

Während der fünf Tage zwischen Yom Kippur und Sukkot errichten Zehntausende von Haushalten und Geschäften Sukkot–Laubhütten, in denen man vorübergehend lebt und vor allem die täglichen Mahlzeiten einnimmt.

Diese Laubhütten sind jenen Hütten nachgebildet, in denen die Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten in der Wüste lebten.  

Auch werden Palmwedel, Zitrusfrüchte (Etrogim), Myrten- und Weidenzweige erworben, die für den Ritus der Festgebete an Sukkot als Schmuck unverzichtbar sind.

Im ganzen Land errichtet man Laubhütten auf Parkplätzen, Hausdächern, Rasenanlagen und öffentlichen Plätzen. Jede Militärbasis hat ihre Laubhütte. Einige Israelis verbringen das Fest und die folgenden sechs Tage in ihrer Laubhütte.  

Nach dem eigentlichen Festtag wird das Laubhüttenfest gemäß der Thora (Lev. 23,36) für weitere sechs Halbfeiertage fortgesetzt. Während dieser Woche – jeder Tag ist halb Alltag und halb Festtag – sind die Schulen geschlossen, zahlreiche Geschäfte und Firmen schließen gänzlich oder sind halbtags geöffnet.

Viele Israelis verbringen diese Tage an Sukkot oder Pessach an den Erholungsorten im ganzen Land.  

Die Woche nach dem Laubhüttenfest und somit dieser gesamte Festtagszyklus enden mit Shmini Atzeret, der „heiligen Versammlung am achten Tag“ (Lev. 23,36), der mit Simchat Thora, dem Thorafreudenfest (Fest der Gesetzesfreude), verbunden wird.

Die Feiern an Shemini Atseret/Simchat Thora konzentrieren sich auf die Thora – die Fünf Bücher Mose. Das Fest ist dafür bekannt, dass öffentlich mit den Thorarollen im Arm getanzt wird.

An Simchat Thora werden Schluss und Anfang der Thora gelesen, damit kommt der Jahreszyklus der Thoralesungen zu einem Abschluss und wird sogleich wieder aufgenommen. Nach Sonnenuntergang richten viele Gemeinden meist unter freiem Himmel weitere Festaktivitäten aus, die nicht mehr durch die rituellen Bestimmungen des Feiertages eingeschränkt werden.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/Feiertage/Pages/Sukkot.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+20.09.2021#p

Fotos: Konrad Ruprecht


Südafrika: Erzbischof beklagt den Ahnenkult

Der Erzbischof Buti Tlhagale von Johannesburg äußerte sich in einer Ansprache an eine Gruppe neuer Missionare u.a. kritisch über den Einfluß von magischen Ahnenkulten.

Der katholische Oberhirte erinnerte daran, dass diese Ahnenverehrung oft ein Hindernis für eine Evangelisierung sei, da viele Menschen im Land immer noch an die allgegenwärtige Präsenz der Ahnen glauben.

Erzbischof Tlhagale wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass alte magische Volkspraktiken auch von Katholiken nicht selten mit dem christlichen Glauben vermischt würden.

So gäbe es Fälle, in denen Menschen am selben Tag zu zwei Beerdigungen derselben verstorbenen Person gingen, weil es eine Andacht für die Vorfahren und eine Messe in der Kirche gebe. Dies verstünden diese Menschen dann als eine Art doppelte „Versicherung“ für das Jenseits.

Quelle: vatikanischer Fidesdienst


Bundesrat pro Werbeverbot für Abtreibung

Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag eine Initiative der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Hamburg, Thüringen und Bremen zur Streichung des Werbeverbotes für Abtreibungen (§ 219a Strafgesetzbuch – StGB) abgelehnt.

Für die Christdemokraten für das Leben (CDL) erklärt die Bundesvorsitzende, Susanne Wenzel:

„Die links-grünen Abtreibungsbefürworter sind auch mit dem x-ten Versuch gescheitert, das Werbeverbot für Abtreibungen abzuschaffen. Hinter der Initiative der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Hamburg, Thüringen und Bremen stand lediglich eine Minderheit.

Die Mehrheit der Bundesländer hält am Werbeverbot für Abtreibung fest und ist diesem von SPD, Grünen und Linker initiierten Antrag nicht gefolgt. Die CDL begrüßt dieses Votum ausdrücklich.

BILD: Frau Wenzel (Mitte) an einem Infostand der CDL

Der grüne Justizsenator des Landes Berlin, Dr. Dirk Behrendt, hat in seiner Antragsbegründung geradezu vergessen lassen, dass er auch für Antidiskriminierung zuständig ist.

Mehrfach betonte der Senator, dass „radikale Lebensschützer“„sachliche Information“ unmöglich machen würden, indem sie betroffene Frauen auf ihrem Weg in die Abtreibungseinrichtung durch Gehsteigberatungen „belästigen“. Ein Arzt dürfe lediglich noch darüber informieren, dass er Abtreibungen durchführe. Konkrete und sachliche Informationen z. B. über den Ablauf und Abtreibungsmethode seien hingegen nicht mehr möglich.

Dazu ist festzuhalten, dass z. B. die Aussage von Frau Dr. Hänel, der Vorkämpferin für die Abschaffung des § 219 StGB, es würde „Schwangerschaftsgewebe“ bei der Abtreibung entfernt, schlicht falsch und von einer sachlichen Information geradezu Lichtjahre entfernt ist.

Überhaupt ließ der Grünenpolitiker sachliche Aussagen vermissen in seinen Ausführungen, dafür gab es eine Menge Ideologie. So behauptete Herr Behrendt, es ginge bei der Information über „Schwangerschaftsabbrüche“ lediglich darum, über „erlaubtes Verhalten“ zu informieren, da der § 218 StGB Abtreibungen „erlaube“ und diese damit rechtlich ebenso einwandfrei sei „wie eine Herzoperation“, über die schließlich auch informiert werden dürfe.

Das ist jedoch falsch. Der § 218 StGB formuliert lediglich die Bedingungen, unter denen von einer Bestrafung abgesehen wird. Zu einer „erlaubten“ Handlung wird die Abtreibung indes dadurch nicht.

Die Aussagen des Berliner Justizsenators waren lediglich der Versuch, Abtreibung zu einer normalen ärztlichen Dienstleistung wie die Entfernung eines Muttermals oder eben die genannte Herzoperation, umzudefinieren. Eine Abtreibung aber ist nichts anderes als die Tötung eines Menschen und kann schon allein deshalb nie eine „normale“ medizinische Dienstleistung sein. Für den Tötung kann und darf nicht geworben werden.

Erfreulicherweise sehen das auch die Ländervertreter so, wie die deutliche Mehrheit für die Beibehaltung des Werbeverbotes gezeigt hat.

Die links-grünen Parteien betonen fortwährend, dass gerade sie für eine an den Menschenrechten orientierte Politik stehen. Das Recht auf Leben aber gehört offenbar für SPD, Grüne und Linke nicht dazu.“


Leipzig: Linksextreme drohen Kriminaldirektor

Bei der Demonstration „Wir sind alle LinX“ haben sich Linksextremisten in Leipzig mit Lina E. solidarisiert, die der gemeinschaftlich begangenen gefährlichen Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung angeklagt ist und sich in Untersuchungshaft befindet.

Bei der Demonstration beschädigten Linksextremisten mehrere Gebäude mit Pyrotechnik, Steinen und Flaschen, griffen die Polizeidirektion an; sie drohten dem Kriminaldirektor und Leiter des Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrums (PTAZ), Dirk Münster, an, ihn bei einem Terrorattentat zu ermorden wie einst die RAF den Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer: ‚Bald ist er aus dein Traum, dann liegst du im Kofferraum.‘

Anmelderin der Demonstration war die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel.

In einer AfD-Pressemeldung heißt es dazu:

„Seit fast zwei Jahren warnen die Sicherheitsbehörden davor, dass in Leipzig ein neuer Linksterrorismus entsteht. Trotzdem gehen die Regierungen in Bund und Ländern nicht konsequent gegen die gefährlichen Linksextremisten dort vor.

Einer Deeskalationsstrategie folgend, durften die Polizeibeamten nicht einmal das Transparent mit der Morddrohung einziehen und sofort die Personalien der Terrorsympathisanten aufnehmen. So macht sich der Staat zum Gespött von Demokratiefeinden. Diese falsche Toleranz für Gewaltverbrecher muss aufhören.“

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Lauterbach ruft Gastronomie zur 2G-Regel auf

Wie der Nachrichtensender N-TV berichtet, hat der SPD-Politiker und „Gesundheitsexperte“ Karl Lauterbach wieder einmal vor einem schlimmen Corona-Infektions Herbst gewarnt und eine „sehr viel höhere Impfquote“ gefordert, bevor eine „Normalität“ in absehbarer Zeit möglich sei (also Verzicht auf Lockdowns).

In diesem Zusammenhang rief er Restaurants und Clubs dazu auf, nur noch Geimpfte und Genesene einzulassen. Dabei ging Lauterbach nicht darauf ein, daß es z.B. in Münster unlängst nach einer Party zur Infektion von 86 Teilnehmern nach strikter 2G-Einlaßregel gekommen ist. (Näheres siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2021/09/18/munster-86-corona-infizierte-nach-2g-party-kein-einziger-nicht-geimpfter-war-zugegen/)

Weiter heißt es in der ntv-Meldung, zukünftig solle laut Lauterbach „kein Mittel“ ausgeschlossen werden, um mehr Menschen zum Impfen zu bewegen.

Dabei brachte er ausdrücklich auch „die Zahlung sogenannter Impfprämien“ ins Gespräch, wenngleich er vorher „sehr skeptisch“ darüber gedacht habe.

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Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 126 (125),1-2ab.2cd-3.4-5.6.

Als der HERR
das Los der Gefangenschaft Zions wendete,
da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen
und unsere Zunge voll Jubel.

Da sagte man unter den andern Völkern:
„Der HERR hat an ihnen Großes getan.“
Ja, Großes hat Gott an uns getan,
dessen waren wir fröhlich.

Wende doch, HERR, unser Geschick,
wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen,
werden mit Jubel ernten.

Sie gehen hin unter Tränen
und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen wieder mit Jubel
und bringen ihre Garben ein.

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