Österreich: Zwei doppelt-geimpfte katholische Bischöfe an Corona erkrankt

Der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics ist Covid-infiziert und schwer grippekrank. Der 58-Jährige ist zweifach gegen Corona geimpft.

Heute (22.9.) wurde zudem bekannt, dass St. Pöltens Weihbischof Anton Leichtfried (54 J.) ebenfalls an Covid-19 erkrankt ist (er nur mit leichten Symptomen). Auch er hat bereits zwei Spritzen erhalten.  

Sowohl Zsifkovics als auch Leichtfried nahmen am 12. September 2021 an einem Gottesdienst mit Papst Franziskus in Budapest teil

Quelle und vollständige Meldung hier: https://kurier.at/chronik/burgenland/burgenland-bischof-aegidius-zsifkovics-ist-an-corona-erkrankt/401744232


Debatte in Thüringen: Erst-Stimme für CDU-Mann Maaßen, Zweit-Stimme für die AfD

Wenige Tage vor der Bundestagswahl herrscht in der Thüringer AfD Uneinigkeit, welchen Direktkandidaten man im Wahlkreis 196 unterstützen soll. Dort tritt der ehem. Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen (siehe Foto) für die CDU an. Für die AfD bewirbt sich Jürgen Treutler.

Derzeit deutet alles auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Maaßen und dem Kandidaten der SPD hin.

In der AfD gab es Überlegungen, zur Wahl Maaßens aufzurufen. Dem erteilte der Landesverband aber eine klare Absage.

Doch das sieht man in der AfD-Fraktion des Suhler Stadtrats anders. In einer Mitteilung rief sie dazu auf, mit der Zweitstimme die AfD zu wählen und mit der Erststimme den konservativen CDU-Mann Maaßen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/afd-wahl-maassen/

Foto: Michael Leh


Rechtsanspruch auf Zugang zu Arzt-Praxen: Keine Beschränkung durch 3G-Regel möglich

Mitteilung der KVWL (Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe):
Es erreichen uns zahlreiche Anfragen unserer Mitglieder, ob Zugangsbeschränkungen zu Praxen von Vertragsärzten/-psychotherapeuten, wie z.B. über die Anwendung der 3G-Regel, zum Schutz des Praxispersonals oder auch der Patienten zulässig sind.

Der Wunsch einer Zugangsbeschränkung über die Anwendung der 3G-Regel in Praxen von Ärzten bzw. Psychotherapeuten kollidiert jedoch mit dem Rechtsanspruch der gesetzlich Versicherten auf einen uneingeschränkten, bedingungsfreien Zugang zu einer ärztlichen/-psychotherapeutischen Behandlung, der auch in Zeiten der Corona-Pandemie besteht.

Konkret heißt das: Vertragsärzte/-psychotherapeuten können die Behandlung von Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht von der Einhaltung der 3G-Regel abhängig machen.

Allerdings ist es vertretbar, Patienten, die nicht geimpft oder genesen sind und ohne einen Test in die ärztliche- bzw. psychotherapeutische Praxis kommen möchten, bestimmte Praxiszeiten anzubieten, um andere Patienten nicht zu gefährden. Diese Termine müssen genauso zeitnah wie die der übrigen Patienten vergeben werden. Wir hoffen, Ihnen hiermit eine praktikable Lösung anbieten zu können.

Quelle: https://www.kvwl.de/mediathek/telegramm/pdf/telegramm_114_2021_09_17.pdf


Zur Fortpflanzungsmedizin in Deutschland: Den Embryonenschutz gesetzlich verstärken

Von Prof. Dr. med. Paul Cullen

Heutzutage kann es dazu kommen, daß ein Kind mit nicht weniger als fünf Elternteilen (beide juristische Eltern, der biologische Vater und die biologische Mutter sowie die sog. „Leihmutter“, besser gesagt „Mietmutter“) zur Welt kommt.

Daß eine solche Konstruktion viele ethische, rechtliche, psychologische und gesundheitliche Frag­en aufwirft, liegt auf der Hand. Dennoch wird die Reproduktionsmedizin in der Öffentlichkeit fast aus­nahmslose als „Fortschritt“ und „Errungenschaft“ dargestellt.

Über mögliche negative Fol­gen und Risiken, insbesondere für die betroffenen Kinder, spricht kaum jemand. Über das offen­sicht­liche Potential zur Ausbeutung der „Mietmütter“ genausowenig.

Auch der subtile, aber stets vor­handene und zunehmende Wunsch, das Ungewünschte auszuselektieren und dem Gewünschten auf die Sprünge zu helfen, die schleichenden Neo-Eugenik also, kommt kaum zur Sprache.

Dieses Schweigen überrascht umso mehr vor dem Hintergrund, daß inzwischen jedes 40. Kind in Deutsch­land mithilfe solcher Techniken geboren wird.

Ein wichtiges Bollwerk gegen die Verzweckung von Menschen vor ihrer Geburt war bisher das Embryonenschutzgesetz. In den 30 Jahren seit Inkrafttreten dieses Gesetzes hat die Fortpflanzungsmedizin eine rasante Entwicklung erfahren.

Eine rationale Antwort hier­­auf wäre gewesen, den Embryonenschutz so zu verbessern, daß der menschliche Em­bryo auch vor diesen neuen Techniken geschützt bleibt. Wir erleben aber das Ge­gen­­teil:

So hat die Nationale Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) als vielleicht wichtigster wissenschaftlicher Berater der Politik 2019 und 2021 ausführliche Stell­ungnahmen veröffentlicht mit dem Ziel, das Embryonenschutzgesetz so zu entkernen, daß am Ende weder vom Begriff „Embryo“ noch vom Begriff „Schutz“ viel übrig bleibt.

Auf diesem Wege soll das vol­le Spektrum der heutigen Fortpflanzungsmedizin und Embryonen­forschung in Deutschland ermöglicht werden. Wir müssen damit rechnen, daß in der kommenden Legislaturperiode versucht wird, die Vorschläge der Leopoldina gesetzlich umzusetzen.

Dies müssen wir nicht nur verhindern, sondern dafür sorgen, daß der Embryonenschutz gesetzlich verstärkt wird, um auch diese neue Möglichkeiten der Verfügbarmachung von Menschen am Anfang ihrer Existenz abzuwenden.

Unser Gastautor Prof. Dr. Paul Cullen ist Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“ und Vorstandsmitglied des BVL (Bundesverband Lebensrecht). Dieser Dachverband organisiert den jährlichen Marsch für das Leben in Berlin: https://www.bundesverband-lebensrecht.de/marsch-fuer-das-leben/


Doppelgeimpfter Schauspieler Dziallas starb an Folgen einer Covid-Infektion

Wie das Nachrichtenmagain FOCUS am 21. September online berichtet, ist der Schauspieler, Regisseur und „Großstadtrevier“-Star Wilfried Dziallas mit 77 Jahren verstorben – und zwar „trotz doppelter Impfung an den Folgen einer Corona-Erkrankung“.

Der Hamburger wirkte in diversen Krimiserien (Tatort, Polizeiruf, SOKO usw) mit, sodann spielte er eine der Hauptrollen in „Großstadt“-Revier; er arbeitete zudem am Ohnsorg-Theater.

Kürzlich haben wir über eine nach Impfung eingetretene, schwerwiegende Erkrankung der Berliner Opernsängerin Bettina Ranch berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/2021/09/20/berlin-opernsangerin-nach-impfung-krank/


Die Menschenwürde gilt auch für Ungeborene

Von Hartmut Steeb

Wir haben hoffentlich gelernt: Wir müssen das menschliche Leben schützen, besonders die vulnerablen (verletzlichen, gefährdeten) Gruppen von Menschen. Wir dürfen das auch nicht nur dem Staat überlassen. Jeder ist gefordert, mitzuhelfen.

Leider ist inzwischen der Ort, der für Menschen der sicherste sein sollte, zum „gefährlichsten“ geworden. Die Weltgesundheitsorganisation beziffert die Zahl der jährlichen Abtreibungen auf 73 Millionen. Ihr menschliches Leben wird durch einen gewaltsamen Eingriff abrupt beendet.

Wer kann sich die Zahl von 73 Millionen vorstellen? Halten wir uns vor Augen, dass jedes Jahr ca. 60 Millionen Tote zu beklagen sind, also Menschen, die nach ihrer Geburt sterben.

Es sterben weltweit also mehr Menschen unnatürlich vor der Geburt als natürlich und unnatürlich nach ihrer Geburt.

In Deutschland geht das Statistische Bundesamt von etwa 100.000 Abtreibungen jährlich aus. Und da gibt es noch eine beträchtliche Dunkelziffer, zumal es für die Statistik noch nicht einmal eine Plausibilitätskontrolle gibt, also z.B. einen Vergleich mit den über die Kranken- und Sozialkassen abgerechneten Abtreibungen.

Aber auch wenn die Zahl stimmen würde: Den im Jahr 2020 zu begrüßenden 773.000 Geburten stehen dann ca. 13% Schwangerschaften gegenüber, die durch den absichtlich herbei geführten Tod des Kindes beendet wurden.

Auch wenn man Sterbezahlen nicht einfach vergleichen kann und will. Muss die Frage nicht doch erlaubt und gestellt werden, ob die Quantität von Todesfällen nicht doch auch bei der Entschlossenheit berücksichtigt werden muss, mit der sich die Gesellschaft für den Schutz des Lebens einsetzt?

Die Situation der Abtreibung mit den millionenfachen Tötungen weltweit und der hunderttausend-fachen Tötung in Deutschland, Jahr um Jahr, ist der schlimmste Menschenrechtsskandal auf der ganzen Welt.

Keine Bevölkerungsgruppe ist so vulnerabel, wird so massenweise diskriminiert – mit Todesfolgen – wie die ungeborenen Kinder.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen“ (Artikel 1 Grundgesetz). Eine schlimmere Würdeverletzung als das Töten ist schwerlich vorstellbar. Deshalb sind und bleiben wir unterwegs, auch um an diesen Verfassungsauftrag zu erinnern.

Unser Gastautor Hartmut Steeb war jahrzehntelang Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz; er ist Vorsitzender des TCLG (Treffen christlicher Lebensrechts-Gruppen) und stellv. Vorsitzender des BVL (Bundesverband Lebensrecht). Dieser Dachverband organisiert den jährlichen Marsch für das Leben in Berlin: https://www.bundesverband-lebensrecht.de/marsch-fuer-das-leben/