Buch-Tip zur Debatte um das „Bild der Frau“, die Madonna und das Frauenpriestertum

Buch-Daten: Dr. Gabriele Waste: Immaculata und Bild der Frau. 2. Auflage, Hardcover. 128 Seiten. Verlagsbuchhandlung Sabat. ISBN 978-3-943506-83-9. Preis 14,95

Die österreichische Philosophin und Autorin Dr. Gabriele Waste, die eine Reihe theologischer und kirchenpolitischer Werke verfaßt hat, beschäftigt sich in diesem Buch mit der besonderen Sendung Mariens im Heilswerk Gottes.

Dabei wird vor allem die Heilige Schrift und die kirchliche Überlieferung ins Auge gefaßt, um die Würde der Gottesmutter zu erläutern, vor allem im Hinblick auf ihre makellose Empfängnis (Immaculata), also ihre Bewahrung vor der Erbsünde durch einen Gnadenakt Gottes im Hinblick auf die Verdienste unseres Erlösers Jesus Christus (so erklärt es das kirchliche Immaculata-Dogma).

Die Madonna als Erst-Erlöste und Voll-Erlöste des Neuen Bundes nimmt eine einzigartige Stellung in Gottes Heilsplan ein, was die Verfasserin auch mit der Mariologie (Marienlehre) der hl. Edith Stein begründet, jener jüdischen Frau aus Schlesien, die zur katholischen Kirche fand und als Ordensfrau in den Karmel eintrat, bevor sie ihrer Herkunft wegen im KZ Auschwitz ermordet wurde.

Im zweiten Teil befaßt sich die Autorin mit dem „Wesen des Priesteramts“ und leitet daraus ab, daß das Frauenpriestertum damit nicht vereinbar ist, denn der Priester handelt „in persona Christi“ (an Christi Statt) bei der Sakramentenspendung: Eucharistie, Absolution und Krankensalbung.

ER ist als Sohn Gottes unser Lehrer, König und Hohenpriester zugleich. Die Verfasserin zeigt auf, daß die Forderung nach der Frauenpriesterweihe angesichts des christlichen Trinitätsglaubens und der Selbstoffenbarung Gottes „dogmatisch unmöglich“ ist und einen Rückfall in eine „mythologische Denkweise“ darstellen würde.

Das gehaltvolle Buch der Philosophin ist tiefschürfend, geistig anspruchsvoll und vor allem für Studenten und Theologen geeignet.

Weitere Bücher von Dr. Waste und Bestellmöglichkeit hier: https://www.vb-sabat.de/autoren-von-a-z/waste-gabriele/#cc-m-product-19224740925


Frankreich: Weiter Proteste gegen Impfpflicht

Von Felizitas Küble

In unserem Nachbarland demonstrieren seit über zwei Monaten am Wochenende zehntausende Bürger gegen die faktische Impf-Pflicht in Gesundheits- und Pflege-Berufen (bislang sind über 80% in diesem Sektor geimpft) und gegen den damit verbundenen „Gesundheitspass“.

Dieses Zertifikat entspricht der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) und gilt auch für einige Einkaufszentren und den Fernverkehr (also nicht nur für Kinos,Theater, Gaststätten etc). Der Gesundheitspaß wurde eingeführt, um die stockende Impfentwicklung voranzutreiben.

Auch für das kommende Wochenende sind wieder Kundgebungen angekündigt. Der anhaltende und „zähe“ Protest in Frankreich – weitaus stärker als in Deutschland – hängt nicht nur damit zusammen, daß dort das Demonstrationsrecht vom Staat großzügiger gehandhabt wird (hierzulande wurden mehrere kritische Kundgebungen im Vorfeld verboten).

Allgemein gehen die Menschen dort in weitaus größerer Zahl auf die Straße, wie schon die hunderttausendfachen Teilnehmer bei den Protesten gegen die „Ehe für alle“ oder die Gelbwesten-Unruhen gezeigt haben.

Außerdem reitet das „linke Lager“ dort im Unterschied zu Deutschland keineswegs voll auf der Impf-Welle. Viele Gewerkschafter in Frankreich haben sich an den Demonstrationen beteiligt, sogar betont linke Gewerkschaften wie CGT und SUD, in denen das Pflegepersonal organisiert ist. Mit der Impf-Pflicht und dem Gesundheitspaß werde in ihre Rechte als Arbeitnehmer eingegriffen, argumentieren die Betroffenen.

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Freie Wähler mit 2,4% bei den Kleinen vorn

Die Freien Wähler sind der „Große unter den Kleinen“, schreibt die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ über die Bundestagswahl-Ergebnis der FW. Unter den sogenannten Sonstigen sind sie mit 2,4% die stärkste Kraft geworden. Dies entspricht einem Plus von 1,4 Prozent im Vergleich zur Wahl 2017.

In Bayern, wo die Freien Wähler in einer Koalition mit der CSU die Landesregierung bilden, verbesserten sie sich um 4,3 Prozent und erreichten 7,5 Prozent.

Der FW-Bundes-Chef und bayerische Landesvorsitzende Hubert Aiwanger ist zugleich Vize-Ministerpräsident des Freistaats. Er erregte den Zorn von MP Söder wegen seiner „Impf-Verweigerung“, was zu wochenlangen Mediendiskussionen führte.

Wir haben sowohl hierüber wie über weitere Themen zu Aiwanger und den Freien Wählern in unserem Blog berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/?s=aiwanger

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Wo und wie Führungskräfte online aktiv sind

Pressemeldung von „Faktenkontor“:

Im Vergleich zu Internet-Nutzern, die weder beruflich als Influencer in den Sozialen Medien arbeiten noch den klassischen Meinungsbildnern angehören, neigen letztere mehr als doppelt so stark dazu, eigene Beiträge auf YouTube zu veröffentlichen: Elf Prozent der Meinungsbilder posten hier regelmäßig eigene Inhalte. Unter den „Ottonormalusern“ tun dies lediglich fünf Prozent.

Die Meinungsbildner setzen hier nicht nur stärker auf die Präsentation eigener Inhalte, sondern interagieren auch mehr mit anderen YouTube-Nutzern:

Der Anteil der Meinungsbildner, die regelmäßig Videos mit einem „Daumen hoch“ Anerkennung zollen oder diese an andere weiterempfehlen, liegt eineinhalbmal so hoch wie der der einfachen Onliner. Die Quote derjenigen, die sich in den Diskussionen in den Kommentaren engagieren, fällt fast doppelt so hoch aus.

Anders sieht es auf TikTok aus: Meinungsbildner schenken Inhalten auf dem chinesischen Exportschlager zwar viel Aufmerksamkeit und zeigen sich auch hier überdurchschnittlich reaktiv, dafür aber eher zurückhaltend, wenn es darum geht, dort eigene Inhalte zu verbreiten:

Auf Facebook sind die klassischen Meinungsbildner zwar sowohl im Hinblick auf eigene Posts als auch Reaktionen auf Beiträge anderer User durch Likes, Shares, Kommentare und dem Anklicken dargebotener Links aktiver als die breite Masse der User, aber der Vorsprung fällt hier weniger prägnant aus als bei YouTube.

Darüber hinaus stellen sich klassische Meinungsbildner als die eifrigsten Leser und Diskussionsanstoßer in Internet-Foren und auf Twitter heraus.

Quelle und vollständige Nachricht mit Info-Grafiken hier: https://www.faktenkontor.de/corporate-social-media-blog-reputationzweinull/entscheider-engagement-wo-fuehrungskraefte-und-multiplikatoren-wirklich-zuhoeren-und-antworten/

Ergänzende Meldung hier: https://de.statista.com/infografik/22854/umfrage-zur-wahrnehmung-von-werbung/?utm_source=Statista+Newsletters&utm_campaign=b28549bdf7-All_InfographTicker_daily_DE_PM_KW39_2021_Di&utm_medium=email&utm_term=0_662f7ed75e-b28549bdf7-314533529


Der HERR hört das Seufzen der Gefangenen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 102 (101),16-17.18-19.20-21.29.22.

Die Völker fürchten den Namen des HERRN
und alle Könige der Erde seine Herrlichkeit.
Denn der HERR baut Zion wieder auf
und erscheint in all seiner Macht.

ER wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu,
ihre Bitten verschmäht ER nicht.
Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht,
damit das Volk, das noch erschaffen wird, den HERRN lobpreise.

Denn ER schaut herab aus heiliger Höhe,
vom Himmel blickt ER auf die Erde nieder;
ER will auf das Seufzen der Gefangenen hören
und alle befreien, die dem Tod geweiht sind
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Die Kinder deiner Knechte werden in Sicherheit wohnen,
ihre Nachkommen vor deinem Antlitz bestehen,
damit sie den Namen des HERRN auf dem Zion verkünden
und sein Lob in Jerusalem.

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Jordanien und Ägypten begrüßen israelische Friedensverträge mit Bahrain und den VAE

Der israelische Premierminister Naftali Bennett traf Sonntagabend (26.9.) in New York am Rande der UN-Generalversammlung mit dem bahrainischen Außenminister Dr. Abdullatif bin Rashid Al Zayani und dem Staatsminister im Außenministerium der VAE (Vereinigten Arabischen Emirate), Khalifa Shaheen Almarar, zusammen.

Die Drei wiesen darauf hin, dass in diesem Monat der Jahrestag der Abraham-Abkommen be​gangen wird.

FOTO: Trump vermittelte die israelisch-arabischen Friedensschlüsse vom September 2020

Ministerpräsident Bennett erklärte, dass Israel bestrebt sei, die Beziehungen zu den VAE und Bahrain in allen Bereichen zu stärken und fügte hinzu, dass er hoffe, dass sich weitere Länder der Region dem Kreis des Friedens anschließen werden.  

Premierminister Bennett erklärte dazu:

„Ich hielt es für wichtig, dass wir uns am Jahrstag der Abraham-Abkommen treffen, das aus unserer Sicht sehr bedeutsam ist.

Zunächst möchte ich Ihnen sagen, dass ich den jordanischen König und den ägyptischen Präsidenten getroffen habe, die natürlich sehr erfreut sind über die sich entwickelnden Beziehungen zwischen unseren Ländern, und ich möchte Ihnen versichern, dass sie fortgesetzt werden. Wir sind standfest und glauben an diese Beziehung, und wir wollen sie so weit wie möglich ausbauen.“ ​

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Premierminister-Naftali-Bennett-.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+27.09.2021


CDL gratuliert dem Lebensrechtler Hüppe

Pressemitteilung der Christdemokraten für das Leben (CDL):

Trotz des desaströsen Abschneidens der CDU bei der Bundestagswahl gibt es neben dem großen Schatten auch Licht.

Wir gratulieren unserem stellv. CDL-Bundesvorsitzenden Hubert Hüppe (siehe Foto) ganz herzlich zu seinem Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag.

Hüppe hatte sich u.a. bereits als ehem. Behindertenbeauftragter der Bundesregierung in besonderer Weise für das Lebensrecht aller Menschen eingesetzt und sich als Garant einer Politik erwiesen, die sich am christlichen Menschenbild orientiert.

Die CDL wünscht ihrem Vize-Bundesvorsitzenden alles Gute und immer eine glückliche Hand.

Foto: Felizitas Küble


USA: Corona-erkrankter Kardinal Burke ist auf dem Weg der Genesung

Raymond Leo Burke (siehe Foto), der amerikanische Kardinal und frühere Präfekt des obersten Vatikangerichtshofs (der Apostolischen Signatur in Rom), der unlängst schwer an Covid erkrankte, konnte am 3. September 2021 die Klinik verlassen und befindet sich mittlerweile in häuslichen Rehamaßnahmen in der Nähe seiner Verwandten.

Der theologisch konservative Kirchenmann und Lebensrechtler dankt den „Brüdern und Schwestern in Christus“ für alle „treuen und großherzigen Gebete„, vor allem aber Gott für die Erhörung der Fürbitten. Sein priesterlicher Sekretär sei nun aus Rom gekommen, um ihn bei Büroarbeiten und der Reha zu unterstützen.

Sein noch deutlich angeschlagener und erschöpfter Zustand mache „stetige Fortschritte“, so der Kardinal in einem Rundschreiben, aber die Genesung erfolge „langsam“, weshalb er versuche, „in Geduld zu wachsen“: Anscheinend werde es wohl einige Wochen dauern, bis er zu seinen normalen Akvititäten zurückkehren könne.

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