Hamburg: Corona-Ausbruch bei 2G-Regel

Hamburg ist bekannt als Vorreiter für die 2G-Option, die seit Ende August 2021 für alle Publikumseinrichtungen gilt.

Nun gibt es in der Hansestadt einen größeren Corona-Ausbruch auf St. Pauli – und zwar in einem Lokal mit 2G-Regel, wie die NDR am 5. Oktober berichtet: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/St-Pauli-Corona-Ausbruch-in-Bar-mit-2G-Regeln,corona8844.html

Von 200 Menschen haben sich 20 mit Corona angesteckt, somit 10%. Es wurde kein Nicht-Geimpfter eingelassen.

In anderen Städten gab es bereits ähnlich große Ausbrüche unter Geimpften, teils in Pflegeheimen (z.B. Oberhausen), vor allem aber in Münster mit 86 Infizierten nach einer Feier mit 2G-Regel.


6 Kommentare on “Hamburg: Corona-Ausbruch bei 2G-Regel”

    • Guten Tag,
      das läuft heute schon auf fast allen Kanälen, während Corona-Ausbrüche bei 2G-Regel wohl weniger interessant sind – sei es im Pflegeheim oder bei Partys.
      Übrigens gelten alle amtlich als „ungeimpft“, die nur eine Erst-Impfung haben bzw. deren Zweit-Impfung nicht schon seit vierzehn Tagen verstrichen ist.
      Meine eigene Freundin Irmgard Greive (siehe Nachruf hier im Blog) erkrankte einige Zeit nach der Erst-Impfung an Corona, bekam Lungenentzündung und starb schon bald danach. Natürlich war sie statistisch „ungeimpft“, da ja der „volle“ Immunschutz durch die zweite Spritze fehlte.
      Beim RKI wurden Patienten mit unbekannten Impf-Status einfach den „Ungeimpften“ zugerechnet (was statistisch dann zu deren Lasten ging): https://charismatismus.wordpress.com/2021/10/06/warum-die-impf-effektivitat-bei-rki-daten-sank-unbekannter-impfstatus-galt-als-ungeimpft/
      So kann man auch mit Daten umgehen.
      Sogar dem sehr impf-freundlichen „Spiegel“ kam das merkwürdig vor, weshalb er diese unkorrekte Sache aufdeckte.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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      • juetz sagt:

        Das tut mir sehr leid.
        Und das habe ich nicht gewusst … ich weiss ohnehin nicht, was ich davon halten soll … und habe nur eine andere Meinung mal teilen wollen.
        Aber ich mache es lieber wieder wie bisher, dass ich mich da komplett zurückhalte.

        Aber wie ja so richtig im Nachruf steht:

        „Der Tod bedeutet für uns Christen nicht nur eine schmerzliche Trennung, sondern zugleich eine Brücke in die Ewigkeit, denn durch unser Gebetsgedenken sind wir weiter mit unseren lieben Verstorbenen verbunden, die uns in der Treue zu Christus vorausgegangen sind…“

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      • Guten Tag,
        natürlich können Sie einen „andersgerichteten“ Link setzen, ich habe schon tausende von Links freigeschaltet, welche irgendeine alternative Sicht aufzeigen wollten, warum auch nicht.
        Eben weil das hier offen diskutiert wird, habe ich ja darauf auch reagiert.
        Meine Freundin starb in Christus, das ist die Hauptsache (Tatsache ist leider auch, daß sie sich nicht impfen lassen wollte, aber gedrängt wurde – wie so viele, die ich kenne – gestern hatte ich einen Gast hier, dem es genauso erging – er hat dem Druck und den staatlichen Daumenschrauben nicht mehr standgehalten, ist aber nicht wie vor impf-kritisch).
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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  1. Thomas May sagt:

    Impfpropagandisten kommen zunehmend unter Druck.
    Weil man einfach nicht zur Kenntnis nehmen oder zugeben will, dass der Impfschutz doch nicht so umfänglich ist wie behauptet und sich der Unterschied des Infektionsrisikos zu Ungeimpften mit der sprunghaft ansteigenden Zahl der Impfdurchbrüche (inzwischen über 50.000) laufend relativiert, verfällt man auf allerlei Ausflüchte.
    So wird bezweifelt, dass alle Anwesenden gemäß 2G tatsächlich geimpft waren, es könnten sich ja Ungeimpfte „reingeschmuggelt“ haben, womöglich mit Hilfe gefälschter Impfpässe.
    Für manche hat bereits die bloße Möglichkeit (ohne dass ein behördliches Ermittlungsergebnis vorliegt) den Charakter eines Beweises.
    Inzwischen lässt sich auch das Narrativ, die Corona-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser seien alle ungeimpft, nicht mehr aufrechterhalten:
    „Für Aufsehen sorgten Daten aus Israel: Dort sind 60 Prozent der Menschen, die mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt werden, geimpft“ (https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/impfung-durchbruch-krankenhaus-101.html).
    Allerdings man hat gleich eine Erklärung parat, die entkräften soll:
    „Doch Experten wie Jeffery Morris, Professor für Biostatistik an der Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania, warnen: Die Schlussfolgerung, dass die Impfung nach einigen Monaten nicht mehr wirke, sei zu kurz gegriffen. Der Anteil der Geimpften unter den Covid-Patienten im Krankenhaus in Israel sei zwar hoch, das sei aber vor allem auf die hohe Impfquote gerade unter der älteren Bevölkerung in Israel zurückzuführen. Es gebe nur noch wenige Ungeimpfte, die schwer an Covid erkrankten. Das verzerre das Bild“ (ebenda).
    Dieser Logik muss man erst auf die Sprünge kommen: Eine hohe Impfquote unter den Älteren wird als Grund für die große Anzahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern insgesamt angeführt.
    Kurz gesagt: Je mehr Geimpfte, desto mehr Covid-Fälle – alles Durchbrüche?
    Inzwischen gilt in Israel (mit einer offiziellen Impfquote von 64,5 Prozent Doppeltgeimpften, Stand 6. Oktober 2021) die Maxime: „nachimpfen“, 3. Impfung, vielleicht bald die 4. Impfung… eine endlose Impfspirale?
    Gleichzeitig wird von Professor Morris – wohl eher unfreiwillig – eingeräumt, dass tendenziell die jüngeren Ungeimpften (die einen Bevölkerungsanteil von 35,5 Prozent ausmachen) offenbar vergleichsweise selten an Covid (schwer) erkranken.

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  2. dorrotee sagt:

    Also diese 2G Regel bringt nichts. Und mit welcher Arroganz die Betreiber das teils in Gesprächen rechtfertigen, ist schon abartig.
    Die machen richtig Stimmung gegen die Ungeimpften.

    Das Argument ist immer dasselbe. Wenn ein Ausbruch von Corona kommt, verläuft dieser harmlos. Die werden sich noch wundern. Ungeimpfte seien selbst schuld. Sie könnten sich ja impfen lassen. Diese angeblich unsolidarischen Ungeimpften.

    J&J ist von der WHO als ungenügend in der Schutzwirkung eingestuft worden. Einige Länder verwenden diesen auch wegen der Nebenwirkungen nicht mehr.

    Ein Fehler ist es, die Geimpften nicht mehr testen zu lassen.

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