Aufruf von EuroProLife: „1000 Kreuze für das Leben“ am 9. März 2013 in Münster:

Gebetszug am Samstag, den 9. März 2013 in Münster 
Beginn um 14,30 Uhr auf dem St.-Ägidii-Kirchplatz
(Innenstadt, Nähe Ludgeri-Kirche)

Beim diesjährigen Gebetszug wollen wir wieder Zeugnis geben für eine „Kultur des Lebens“.

Foto: EuroProLifeDie Welt liegt im Wandel; aber wohin soll all das führen?  – Immer deutlicher werden die Ausmaße sichtbar, welche durch den Zeitgeist und die Vorboten einer „Zivilisation des Todes“ auf subtile Weise im Abendland etabliert wurden.

Unser christlicher Auftrag ist die Nächstenliebe. Daher versammeln wir uns und richten unser Gebet an Gott für das Lebensrecht der Ungeborenen, aber auch um Einsicht und zur Umkehr all jener, die glauben, dass Tötung menschlichen Lebens in ihrer Entscheidungsbefugnis liege.

Bringen wir den Mut auf, einmal aus unserer vertrauten Bequemlichkeit herauszutreten und uns für die Schwächsten und am meisten Hilfsbedürftigen einzusetzen.

Wie recht hatte Clemens August Kardinal von Galen, als er gegen den Rassenwahn und die Willkürherrschaft des NS-Regimes öffentlich Stellung bezog. Sein mutiger Einsatz für Menschenwürde und Gottesgebote sollte auch uns Christen im 21. Jahrhundert als Vorbild dienen.

Heute erleben wir einen massiven Angriff auf das Christentum und damit auf Gott selbst. Mittlerweise hat sich dieses Gedankengut nahezu in alle Schichten, in vielen Medien, aber auch in staatlichen Institutionen ausgebreitet und festgesetzt.

Umso mehr ist jetzt die Solidarität aller Christen für eine „Kultur des Lebens und der Liebe“ gefragt. Bitte helfen Sie mit: Geben wir ein gemeinsames und starkes Zeugnis für die Wahrheit und damit für das Leben. Daher ist es gerade jetzt wichtig, mutig zu bekennen, dass Jesus Christus der HERR ist und wir an den Gott glauben, der ein Gott des Lebens ist.

 EuroProLife e.V., Westendstr. 78, D-80339 München

Tel. 089 / 51999851, Fax: 089 / 51999852

http://www.europrolife.com – E-mail: europrolife@yahoo.de




Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ am 12. Mai 2012 in München

Beginn: 14.30 Uhr, Sendlinger-Tor-Platz

(U-Bahn-Linien U1/U2/U3/U6, jeweils eine Station vom Hbf bzw. Marienplatz)

Am Samstag, den 12. Mai 2012 findet der diesjährige Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ von EuroProLife in München statt.

Nähere Infos finden Sie unter: http://europrolife.com/147-0-News.html

Durch Gebete, Gesänge und das Tragen von weißen Holzkreuzen soll auf die tägliche Tötung von ca. 1000 ungeborenen Kindern hingewiesen werden. In der Trauerzeremonie auf einer Isarbrücke wird die schmerzliche Trauer darüber zum Ausdruck kommen.

Abtreibung ist keine Lösung –  sie wird weder den Geboten Gottes noch der Menschenwürde gerecht.

Wir wollen die Probleme beseitigen, nicht die Kinder  – und wir wissen:

Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau!

Viele Frauen leiden oft lange an den seelischen Folgen dieser schweren Fehlentscheidung. Bei der sog. Beratung werden die Aus- und Neben-wirkungen oft verschwiegen.

Der Einsatz gegen Abtreibung ist notwendig und bleibt nicht ohne Wirkung. Wir dürfen nicht schweigen, denn Menschenrechte brauchen Öffentlichkeit!

Laßt uns Zeugnis geben für das Leben!

Es wird auch in diesem Jahr wieder mit Störaktionen durch Linksextreme zu rechnen sein. Als Christen haben wir keine Angst.  Der Himmel steht uns bei.  Auch auf die Münchner Polizei können wir uns erfahrungsgemäß hundertprozentig verlassen.

EuroProLife-Gebetszüge in 2012:
12. Mai 2012    München     1000 Kreuze für das Leben
13. Juni 2012    Straßburg     300 kleine Europäer jede Stunde
25. Juli 2012     Salzburg     1000 Kreuze für das Leben
18. August 2012    Fulda     1000 Kreuze für dasLeben
10. Nov. 2012    London    500 Crosses for Life
Kontakt-Daten:
EuroProLife e.V.
Westendstr. 78, D-80339 München
Tel.  089 / 51999851  –  Fax: 089 / 51999852
E-mail: europrolife@yahoo.de , www.europrolife.com


Samstag,10. März in Münster: 1000 Kreuze für das Leben!

Der große Gebetszug für die Ungeborenen findet auch dieses Jahr wieder von 14,30 bis 17 Uhr in Münster statt – als Mahnwache für das Leben und zum Gedenken an den Todestag des ebenso berühmten wie seliggesprochenen Kardinal von Galen, der sich während der NS-Dikatur tapfer für das Lebensrecht aller Menschen einsetzte, besonders für die von der Staats-Euthanasie bedrohten Behinderten und Geisteskranken.

Clemens August Graf von Galen

Image via Wikipedia

Auch in unserer Zeit wird das Grundrecht auf Leben mit Füßen getreten,  mehrere Millionen ungeborene Kinder wurden in unserem Land bereits im Mutterleib vernichtet.

Mit weißen Holzkreuzen soll der Gebetszug  auf dem St. Ägidii-Kirchplatz in der Innenstadt von Münster beginnen.

Der Veranstalter „EuroProLife“  ruft alle Christen und Menschen guten Willens auf, sich dieser Kreuz-Aktion anzuschließen, um so ein klares Zeichen zu setzen.

Wir beten wir für alle Mütter, Väter, Ärzte und Politiker, damit in ihren Herzen die Liebe zu den wehrlosen Kindern im Mutterleib wächst.

Wir können nicht schweigend zusehen, wenn massenhaft unschuldige Babys getötet werden, weil die Mutter dem Irrtum verfällt: „Mein Bauch gehört mir“.   –  Wenn das Kind unter ihrem Herzen reden könnte, würde es sagen: „Und mein Bauch gehört mir, Mama!   –  Bitte laß mich leben!“

Unser Land wird nur dann eine gute Zukunft haben, wenn wir eine Kultur des Lebens aufbauen, statt Kinder im Mutterleib eiskalt der Vernichtung preiszugeben.

Wir gehen davon aus, daß linksextreme Gruppen wie seit Jahren auch 2012 wieder versuchen werden, unseren friedlichen Gebetszug massiv zu stören. Wir wollen uns aber durch unfaire Störmanöver jedweder Richtung nicht einschüchtern oder gar entmutigen lassen.

Deshalb: ZEUGNIS GEBEN  – FÜR DAS LEBEN !

Hinweis auf die Kreuze-Aktion in der kath.  Nachrichtenagentur ZENIT: http://www.zenit.org/article-24484?l=german

Weitere Infos zu angekündigten Stör-Aktionen Linksradikaler: http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2012/02/1000-kreuze-aktion-in-munster-auch_29.html

http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2012/02/eskalation-droht-antifa-nordrhein.html


1000-Kreuze-Aktion: Gebetszug für das Leben am 16. März 2019 in Münster

Am Samstag, dem 16. März 2018, startet um 14,30 Uhr auf dem Kirchplatz von St. Aegidii in Münster-Innenstadt der Gebetszug gegen Abtreibung.

Diese Aktion mit weißen Holzkreuzen wird von der Münchner Initiative „Euro-Pro-Life“ organisiert.

Die Prozession führt durch die Innenstadt an einigen Kirchen vorbei und endet auf dem Domplatz am Denkmal des seligen Kardinal von Galen, der sich während der NS-Diktatur vor allem gegen die Euthanasie an Behinderten und psychisch Kranken eingesetzt hat.

Wolfgang Hering, der Organisator der Kreuze-Aktion, hält dort eine Schlußansprache und einer der teilnehmenden Priester segnet die Lebensrechtler.

In den letzten zehn Jahren mußte der Gebetszug stets von einer starken Polizeipräsenz vor linksradikalen Randalen geschützt werden. Auch in diesem Jahr wurden von Abtreibungsbefürwortern bzw. Antifa-Gruppen bereits wieder Proteste angekündigt.


FOTOs vom 1000-Kreuze-Marsch in Münster

Von Felizitas KüblePICT0267

Ergänzend zu unserer aktuellen Berichterstattung über den Lebensrechtler-Gebetszug in Münster am 21.3.2015 veröffentlichen wir nun weitere Bilder, die einen anschaulichen Eindruck von der Kundgebung und der Demonstration für die Ungeborenen vermitteln.

Sehr erfreulich war natürlich die Teilnahme von zwei katholischen Geistlichen an unserer Kreuze-Aktion, darunter der im Niederrhein wirkende Pfarrer Paul Spätling, der in Priesterkleidung (Soutane und Birett) erschienen ist. PICT0268

Die drei ersten Fotos zeigen unseren Gebetszug durch die City Münsters (in Nähe der Lamberti-Kirche), wobei Pfr. Spätling jeweils mit einer Marien-Ikone in der Hand zu sehen ist.

Pastor Spätling kam Mitte Januar deutschlandweit in die Medien, weil er sich auf einer kurzen Ansprache bei einer PEGIDA-Kundgebung in Duisburg kritisch über den islamischen Eroberungsdrang und die Bedrohung Europas in Vergangenheit und Gegenwart äußerte. 

Diese Aussagen wurden  von Bischof Dr. Felix Genn, dem Oberhirten des Bistums PICT0283Münster, mit einem allgemeinen Predigtverbot für Pfr. Spätling geahndet.

Viele Katholiken empfanden diese Reaktion als unverständlich, zumal bekannt ist, daß z.B. eine ausdrückliche Leugnung von Glaubenswahrheiten (sei es die Gottheit Christi, die Jungfräulichkeit Mariens oder biblisch bezeugte Wunder) keineswegs zu einem Entzug der Predigterlaubnis führt. PICT0293

Dasselbe gilt für liturgische Mißstände oder die in Münster weitverbreitete Praxis der Laien-Predigt, die kirchenrechtlich untersagt ist.

Das vierte Foto zeigt einen weiteren Geistlichen, den Benediktinerpater Chrysostomus Ripplinger OSB. Er zelebriert häufig die sog. „alte Messe“ in der St. Ägidii-Kirche, feiert also die PICT0297außerordentlichen Form des römischen Ritus.

Hinter ihm sehen wir im roten Anorak Doris de Boer, eine junge katholische Familienmutter und Journalistin aus Kevelaer.

Wie stark unser Gebetszug von Polizeibeamten vor linksradikalen Randalen beschützt wurden, dokumentiert das nächste Foto. Unsere „Prozession“ wurde beidseitig auf der gesamten Route von Polizisten „flankiert“.  PICT0300

Das weitere Foto zeigt einige ultralinke Protestler, die ihre Antifa- bzw. Regenbogen-Fahne hochhalten, wobei sie ständig „Homosexualität“ brüllten. Allerdings wurden sie in ihrem Treiben von der Polizei stark in Schach gehalten.

PICT0294Den wirksamen Schutz durch freundliche Polizistinnen und Polizisten veranschaulicht auch unser nächstes Bild. PICT0291

In der Mitte sehen wir Reinhard Dörner mit dem weißen Holzkreuz; er ist Vorsitzender des Kardinal-von-Galen-Kreises und beteiligt sich gemeinsam mit seiner Frau Gertrud seit langem an unserer Lebensrechts-Demo in Münster.

Unser Gebetszug begann mit starkem Regen während der Kundgebung auf dem Ägidii-Kirchplatz, danach hellte sich das Wetter sichtlich auf.

Vorne auf dem Bild sehen wir wieder Pater Chryostomus, hinter ihm das Ehepaar Reinhard und Gertrud Dörner. Gertrud leitet die „Marianische Liga“, eine deutschlandweite katholische Frauen-Initiative.PICT0285

Kurz bevor ich dieses Bild auf einer typischen Geschäftsstraße in Münster knipste (siehe „viereckiges“ Foto), hörte ich, wie ein Passant eines unserer Kirchenlieder aus voller Kehle mitsang. Andere Fußgänger schauten erstaunt unserem Kreuze-Marsch zu, viele fotografierten uns. PICT0288

Sicher werden die meisten sich sehr gewundert haben, warum solch eine offensichtlich harmlose Prozession von hunderten Polizeibeamten beschützt werden mußte…

Auch das nächste „runde“ Foto dokumentiert den massiven Polizei-Einsatz: Von beiden Seiten her wurde unser Gebetszug von Beamten begleitet. Oft rannten sie eilig nach vorne, um Seitengassen zu blockieren, wenn dort Störer im Anmarsch waren.

Das Bild zeigt unseren Weg in Richtung Liebfrauenkirche, von Münsteranern auch „Überwasserkirche“ genannt, weil sie sich gleichsam „über dem Wasser“ befindet (neben dem Gotteshaus befindet sich ein kleiner Fluß, die sog. „Aa“).

PICT0276Münster ist die fahrradreichste Stadt Deutschlands – das veranschaulicht dieses viereckige Bild unserer „Prozession“ um die Servatii-Kirche. An allen Ecken und Enden sieht man abgestellte Räder. Es gibt in der Westfalenmetropole mehr Fahrräder als Einwohner. Zugleich wird Münster als „Stadt der Kirchen“ bezeichnet  – mit ca. 70 Gotteshäusern durchaus zu Recht.

PICT0282Die Innenstadt Münsters wurde durch alliierte Bombenangriffe im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört, auch viele Kirchen einschließlich des uralten Doms.

Mit nur einer Stimme Mehrheit beschloß der Stadtrat damals, die City im historischen Sinne wieder aufzubauen – heute sind die Münsteraner (und Touristen) froh darüber, denn die Stadt mit ihren „Bogenhäusern“ im Umfeld der Lamberti-Kirche sieht wunderschön aus.

PICT0296Zugleich gilt Münster, die „Stadt der Kirchen“, auch als besonders „regenreiche“ Zone, weshalb seit langem folgende Redensart gang und gäbe ist: „In Münster regnet es oder es läuten die Glocken – und wenn Sonntag ist, geschieht beides.“ 

Das viereckige Foto zeigt unseren Gebetszug, nachdem der Platzregen endlich aufgehört hatte.

Unsere letzte Station war der Domplatz mit dem Denkmal des Kardinal von Galen, weltbekannt auch als „Löwe von Münster“, weil er den Nazis unbeugsam die Leviten las.

Das riesengroße Denkmal war in der Nacht zuvor von Gegnern massiv beschmiert worden. PICT0301Dort halten die Lebensrechtler jährlich ihre Abschlußkundgebung, die auch diesmal wieder von lautstarkem Protestlärm ultralinker Chaoten geprägt war, so daß wir die Ansprache unseres Versammlungsleiters akustisch kaum verstehen konnten.

Der Kreuze-Marsch endete mit Gebeten, Liedern und dem priesterlichen Segen durch P. Chrysostomus Ripplinger.

HIER geht es zu unserem Aktionsbericht: https://charismatismus.wordpress.com/2015/03/21/kreuze-marsch-der-lebensrechtler-erfolgreich-polizei-hielt-linke-chaoten-unter-kontrolle/

 

 

 


Weitere FOTO-Galerie der 1000-KREUZE-Aktion am 22. März 2014 in Münster

Seit Jahrzehnten findet alljährlich Mitte März der Gebetszug für das Leben in Münster statt. Diesmal war es besonders erfreulich, daß sich vier katholische Priester an der Kreuze-Aktion für die ungeborenen Kinder beteiligt haben. 015_12A

Auffallend war zudem die große Zahl junger Männer und Frauen, die sich mit eindrucksvoller Überzeugungstreue und Begeisterung für das Lebensrecht aller Menschen (ob geboren oder ungeboren, krank oder gesund, „erwünscht“ oder nicht) engagiert haben.

Wir setzen hiermit unsere BILD-Reportagen über diesen denkwürdigen Gebetszug fort (unsere vorigen Berichte und Bildergalerien siehe HIER.)

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Das zweite Foto zeigt drei einsatzfrohe Gesichter: Der junge Mann rechts hält ein Porträt des Kardinal von Galen in seiner Hand: dieser mutige Bischof von Münster hatte sich mit seinen berühmten Predigten dem Euthanasie-Massenmord der NS-Dikatur entgegengestellt. Auch heute müssen wir unbeirrbar für Gottes zeitlose Gebote und die unantastbaren Menschenrechte eintreten.

025_22ADas dritte Bild zeigt zwei Priester unterm Regenschirm auf dem Ägidii-Kirchplatz, darunter Kaplan Andreas Britzwein aus Münster-Hiltrup (auf dem Foto rechts).

Unser viertes Foto ist eine Momentaufnahme des Gebetszugs vor dem Domplatz von Münster: Wir hatten auch ausländische Lebensrechtler dabei, zB. einen Studenten aus Brasilien oder diese junge Frau aus Afrika.

035_32A034_31ADas fünfte Bild zeigt Benediktiner-Pater Chrysostomus Ripplinger mit seinem weißen Holzkreuz. Er zelebriert in der Ägidii-Kirche von Münster regelmäßig den klassischen Ritus (die sog. „alte Messe“), für deren Neubelebung und Verbreitung sich Papst Benedikt XVI. eingesetzt hat. Die jungen Frauen vor ihm tragen Rosen, die danach am Kardinal-Galen-Denkmal in einer symbolträchtigen Geste einzeln für die abgetriebenen Kinder niedergelegt werden.

031_28AWegen seit Jahren anhaltender linksradikaler Randale benötigen wir Lebensrechtler stets den Schutz der Polizei, die meist zu Hundertschaften präsent ist und mit großer Umsicht und Entschiedenheit zugleich dafür sorgt, daß das Demonstrationsrecht auch der Christen in Deutschland gewahrt ist. Das Bild zeigt Beamte, die Störer davon abhalten, in unserem Gebetszug einzudringen. 

Einer der Gegner hält ein Schild hoch „Glaube ist heilbar“, ein anderer: „My Body, my Choice“ (Mein Körper, meine Entscheidung)  – etwa im Sinne der dümmlichen Parole: „Mein Bauch gehört mir!“  –  Als ob das jemand in bezug auf den „Bauch“ bestreiten würde  –  aber das ungeborene Kind ist kein Bauchgewebe, sondern ein Menscn mit eigenem Lebensrecht.017_14A

Obwohl unser Anliegen ernst war, verzichteten wir im Unterschied zu den Krawallmachern auf Verbissenheit und jede aggressive Haltung. Die Stimmung unter den Lebensrechtlern war würdig, aber oft auch heiter und spontan.

Jung und alt, Priester und Kirchenvolk hielten in gemeinsamer Glaubensfreude zusammen, wobei auch der Regen die gute Stimmung nicht zu trüben vermochte.

037_34AAuf dem vorletzten Bild sehen wir den Gebetszug auf dem Weg zum Domplatz in der Altstadt von Münster. Dort fand unsere Abschlußkundgebung statt.

Die Kreuze-Aktion wird alljährlich organisiert von EuroProLife aus München, die von Wolfgang Hering geleitet wird.  039_36A

Das letzte und größte Foto zeigt Herrn Hering (vorne links), neben ihm zwei junge Teilnehmerinnen mit Plakat oder Kinderwagen.

Am Schluß wurde der Polizei besonders gedankt und gemeinsam ein Vater-Unser für sie gebetet. Die eindrucksvolle Kreuze-Aktion endete mit dem feierlichen Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“.

Text und Fotos: Felizitas Küble

 

 

 

 

 


1000-Kreuze-Gebetszug in Münster: FOTOS der „Rosen-Aktion“ auf dem Domplatz

Der 1000-Kreuze-Gebetszug für das Leben in Münster, der jährlich Mitte März stattfindet, enthält traditionell auch eine symbolträchtige Rosen-Aktion, die üblicherweise an der Aa-Brücke neben der sog. „Überwasserkirche“ (Liebfrauenkirche) stattfindet.  PICT0167

FOTO 1: Der Gebetszug zeigt eine junge Frau mit den Rosen, hinter ihr Pater Chrysostomus Ripplinger OSB mit einem Holzkreuz.

Danach geht es weiter zum nahegelegenen Domplatz, wo die Lebensrechtler eine feierliche Abschlußkundgebung am Denkmal des seligen Kardinal Clemens August Graf von Galen durchführen.

FOTO 2: PICT0175 Wolfgang Hering (Leiter von EuroProLife) bespricht mit Teilnehmerinnen den Ablauf der Rosen-Aktion

Dieser übliche Abschluß mußte im Vorjahr wegen massiver Störungen und anhaltender Blockaden linksradikaler Randalierer entfallen. PICT0176

Die betende und singende Schar konnte daher im Vorjahr nicht von der Aa-Brücke zum romanisch geprägten Paulus-Dom ziehen, der weithin das Stadtbild Münsters prägt.

FOTO 3: Benediktinerpater Chrysostomus (Mitte des Bildes) wird sogleich mit dem Läuten der Totenglocke beginnen.

Normalerweise lassen die Lebensrechtler auf der Aa-Brücke nacheinander vielfarbige Rosen ins Wasser fallen, wobei jede Rose einem getöteten Kind im Mutterleib gewidmet ist. PICT0177

Dabei wurden abwechselnd männliche und weibliche Vornamen vorgelesen und jeweils eine große Totenglocke geläutet; bei jeder Namens-Erwähnung wurde dem Fluß dann eine Rose übergeben.

FOTO 4: Auch Familienmutter Cordula Mohr (ALFA-Vorsitzende von Rheine) legt eine Rose nieder; man sieht die vielen Holzkreuze der Lebensrechtler

Um eine erneute Störer-Blockade zwischen Aa-Brücke und Domplatz zu vermeiden, wurde diesmal eine andere Route gewählt, so daß die Teilnehmer relativ ungehindert (wenn auch vom ohrenbetäubenden Krach der linken Störer  behelligt) zum Denkmal des Kardinal von Galen gelangen konnten.

PICT0184FOTO 5: Kaplan Andreas Britzwein aus Münster-Hiltrup auf dem Weg zum Galen-Denkmal mit weißem Kreuz und roter Rose

Dort wurde die bewährte Rosen-Zeremonie quasi nachgeholt, wobei die Blumen vor das Galen-Denkmal gelegt wurden. Daneben lag ein kleiner weißer Kindersarg, der die bekannten Plastik-Embryonen enthielt.
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FOTO 6: Adelheid Terberl, Familienmutter aus Münster-Hiltrup und stellv. Vorsitzende unseres Christoferuswerks, hatte soeben eine Rose vor das Galen-Denkmal gelegt.

Einzeln traten nun die Lebensrechtler hinzu und legten ohne jede Hast, sondern nachdenklich und betend eine Rose auf den Platz, nachdem zuvor ein Name aufgesagt und Pater Chrysostomus Ripplinger die Totenglocke geläutet hatte. PICT0178

FOTO 7: Ulrich Bonse kam aus Köln angereist; hier sieht man ihn eine Rose niederlegen; im Hintergrund der Dom von Münster.

Zum Abschluß beteten die Teilnehmer ein dankbares „Vaterunser“ für die Polizei, die unsere Kreuze-Aktion wirksam vor hunderten von Randalierern beschützt und so die Versammlungsfreiheit gesichert hat.

Foto 8: PICT0174Wolfgang Hering aus München, der Leiter des Gebetszugs, sprach abschließend zu den Lebensrechtlern und kündigte ähnliche Kreuze-Aktionen in anderen Städten Deutschlands und Europas an.

Text und Fotos: Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


FOTO-Galerie vom 1000-Kreuze-Gebetszug am 22. März 2014 in Münster

Die Kundgebung und der Gebetszug für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder am 22. März in Münster verlief trotz Nieselregen und Störungen linksradikaler Chaoten insgesamt erfolgreich. PICT0132

Hunderte von Polizisten sorgten für einen wirksamen Schutz der betenden und singenden Lebensrechtler vor Randalierern.

Das erste Foto zeigt zwei aktive junge Teilnehmerinnen mit je einem eindrucksvollen Embryonen-Plakat auf dem Kirchplatz von St. Ägidii. PICT0131Das Poster links stellt ein ungeborenes Baby im 3. Monat dar.

Leider regnete es in den ersten Stunden während der Kundgebung und bei der nachfolgenden Kreuze-Aktion, so daß die ersten Ankömmlinge sich mit Regenschirm vorstellten und kennenlernten:

Hier in der Mitte sehen wir die ALFA-Vorsitzende von Rheine: unsere Autorin und Buch-Rezensentin Cordula Mohr. (ALFA = Aktion Lebensrecht für alle.)
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Ungewöhnlich viele junge Menschen, vor allem Mädchen und jüngere Frauen, beteiligten sich diesmal an der Kreuze-Aktion von EuroProLife.

PICT0137Das vierte Foto zeigt einige Lebensrechtler auf dem Ägidii-Kirchplatz in Münster-Innenstadt: etwa in der Mitte des Bildes sehen wir zwei junge katholische Priester unterm Regenschirm. Bei der Abschlußkundgebung auf dem Domplatz erteilten sie mit zwei weiteren Geistlichen den priesterlichen Segen an die Teilnehmer.
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Auch junge Männer beteiligten sich erfreulicherweise recht zahlreich an dieser Aktion für das Leben: siehe unser fünftes Foto, daneben einige Polizeibeamte im regen Gespräch. PICT0147

Das letzte Bild zeigt die Polizisten im Einsatz an einer Seitenstraße: sie drängen Randalierer aus Linksgruppen und aus der Homosexuellen-Lobby ab, die den Gebetszug der Lebensrechtler stören wollten. Auf einem Transparent (siehe Mitte des Fotos) heißt es: „Don´t pray  –  go gay!“

Fotos: Felizitas Küble


Münster: 1000-Kreuze-Gebetszug für das Lebensrecht am 22.3.2014

Am Samstag, den 22. März, findet in Münster (Westfalen)   –  wie schon seit Jahrzenten  –  wieder die Kundgebung „1000 Kreuze für das Leben“ mit nachfolgendem Gebetszug statt. PICT0020

Eingeladen sind alle Christen, die sich für das Lebensrecht ungeborener Kinder einsetzen und dafür ein klares öffentliches Zeichen setzen wollen. Auch Priester und Ordensleute beteiligen sich seit Jahren an diesem Kreuze-Marsch in der Stadt des Kardinal von Galen, der sich während der NS-Diktatur mutig für die von Euthanasie bedrohten Behinderten einsetzte. 

Der Gebetszug beginnt 14.30 Uhr am St.-Aegidii-Kirchplatz in Münsters Innnenstadt (15 Geh-Minuten vom Bahnhof entfernt) mit de Verteilen der weißen Holz-Kreuze an die Teilnehmer.

Unser Foto zeigt die Kreuze-Aktion vom vorigen Jahr.

Veranstalter: http://www.europrolife.com


Augenzeugenbericht zur 1000-Kreuze-Aktion von EuroProLife in Münster

Von Matthias v. Gersdorff

Seit 2009 werden die 1000-Kreuze-Aktionen gestört. Im Jahr 2012 gab es besonders viele Aufrufe zu Störaktionen seitens der Linksradikalen, Feministen und einiger Antifa-Gruppen, darunter die Antifa Bielefeld, die „Emanzipatorische Antifa Münster“ und die Antifa-NRW. Wenige Tage vor dem Termin rief auch noch der ASTA-Münster zu einer Gegendemonstration auf.

Zunächst sollte es bei „kreativen Störaktionen“ und einer Gegendemonstration bleiben, doch schließlich wurde eine Blockade des Lebensrechtler-Umzuges verkündet. Um den Einsatz der Polizei zum Schutz der Lebensrechtler zu erschweren, planten die „Gegendemonstranten“, Aktionen auf die ganze Stadt zu verteilen. So würden sie eine Einkesselung durch die Polizei verhindern.

Die „Emanzipatorische Antifa Münster legte kein Blatt vor dem Mund: „Die Polizeistrategie der letzten Jahre be­stand darin, die Gegenaktivist/innen einzukesseln und den Kreuzemarsch anschließend durchzusetzen. Auch deswegen ist es wichtig, den Protest gegen diese christlichen Fundamentalist/innen an viele Orte der Stadt zu tragen und auf ganzer Strecke zu verhindern, dass sie ihre reaktionären und menschenverachtenden Inhalte ungestört verbreiten können.“

Dementsprechend war das Polizeiaufgebot massiv – wenn man zum Treffpunkt für den Beginn des Marsches zu Fuß ging, sah man schon auf Straßen vorher postierte Polizisten. Die Zeitung berichtete von 200 Beamten.

Weiträumig wurde der Marienplatz vor der Sankt-Ägidii-Kirche abgesperrt, nur die Lebensrechtler wurden durchgelassen. Ich kam gegen 14 Uhr an und es waren wenige Leute da. Ich dachte: Die Linksradikalen haben es geschafft, viele einzuschüchtern. Zudem war es gar nicht einfach, in die Innenstadt zu kommen, drei von vier Parkhäusern rund um die Ägidii-Kirche wurden geschlossen.

Schließlich kamen doch an die 150 Lebensrechtler, also immerhin etwa die Zahl der Vorjahre. Allerdings bleiben die Ankündigungen der Chaoten nicht ganz ohne Wirkung. Eine Mutter in den Vierzigern berichtete mir, sie hätte nur kommen können, weil sie an diesem Tag ihre Kinder, die schon im Schulalter waren, irgendwo unterbringen konnte. Aufgrund der Chaoten könne man keine Kinder zum Marsch mitbringen.

In der Tat: Nicht nur drohen die Chaoten die Reihen der Lebensrechtler während des Umzuges „aufzumischen“, sie brüllen und zeigen ununterbrochen Obszönitäten, schreien Gotteslästerungen, bewerfen die Lebensrechtler mit Verhütungsmitteln, in großen Plakaten zeigen sie Bilder und Sprüche, die man aus Anstandsgründen nicht wiedergeben kann.

Der Umzug konnte schließlich pünktlich beginnen und planmäßig durchgeführt werden, weil die äußerst gut vorbereitete und organisiere Polizei jeden Versuch der Linksradikalen, zu den Reihen der Lebensrechtler vorzudringen, verhinderte.

Nach Polizeischätzungen waren 200 an den Störungen beteiligt. Mehrere dutzend Mannschaftswagen und hunderte Beamte waren hierfür nötig. Ansonsten hätten die Lebensrechtler ihr Recht auf freie Meinungsäußerung nicht ausüben können.

Um Zwischenfälle zu verhindern, wurde zudem die Route verändert. Man wusste, dass die „Antifa“ Aktionen entlang der Route vorbereitet und Strategien ausgedacht hatte, um nicht von der Polizei eingekesselt zu werden.

Somit konnten die Chaoten die Lebensrechtler nur begleiten, aber keine Blockaden herrichten. Die „Westfälischen Nachrichten“ berichteten, daß fünf Personen ein Platzverweis erteilt werden musste, weil sie „anschließend aktionsorientiert an mehreren Stellen den Aufzug zu stören“ versuchten. Zwei leisteten Widerstand. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Gegen eine weitere Person wurde Anzeige erstattet, weil sie ein Pfefferspray mit sich führte.

Schließlich konnte der 1000-Kreuze-Marsch den Domplatz erreichen. Dort endete die Veranstaltung mit einer Würdigung des „Löwen von Münster“, Kardinal Clemens August Graf von Galen und einer Abschlussrede von Wolfgang Hering, der Leiter des Veranstalters „Europrolife“.

Mathias von Gersdorff, kath. Publizist und Buchautor in Frankfurt

Quelle: Webseite „Kultur und Medien online“ der Aktion „Kinder in Gefahr“