Unser bioethischer Buch-Tip: „GENTOPIA – das gelobte Land“ von Dr. Edith Breburda

Die GENTOPIA-Neuerscheinung der Medizinerin und Bioethikerin Dr. Edith Breburda (siehe 2. Foto) ist eine aufschlussreiche und informative Lektüre, die den Leser aufrütteln will.

Die Autorin hebt in verständlicher und sachkundiger Weise die beunruhigenden Ergebnisse und „unbeabsichtigten“ Folgen einer wissenschaftlichen Elite hervor, die sich verbissen auf ihre eigenen Interessen konzentriert, ohne dabei zukünftige Konsequenzen zu berücksichtigen.

Wer sind diese Forscher mit ihrer „schönen neuen Welt“? Was versprechen sie uns und wie analysieren sie ihre „Entdeckungen“?

Vor allem aber: Was antworten wir denen, die ihre Arbeit blind unterstützen?

Wie sind wir überhaupt dazu gekommen, unseren Planeten derart zu entstellen, dass viele Kritiker vor den schwerwiegenden Wirkungen genetischer Manipulationen warnen? 

Oder beginnen wir bald damit, einen GMO-Menschen zu züchten, dessen Nachkommen im Labor in einer künstlichen Gebärmutter ausgetragen werden? 

Stattdessen sollten wir uns darauf besinnen, eine verantwortungsbewusste Forschung zu betreiben, die mehr auf Umweltgesundheit als auf Profit Wert legt, bevor wir mit unserem „Machbarkeitswahn“ hochtrabende Pläne hegen?

Selbst wenn der Mensch in der Lage wäre, sich selber zu „erschaffen“, muss er dennoch früher oder später einsehen, dass er bereits zum jetzigen Zeitpunkt ein Desaster heraufbeschworen hat. 

Die Bioethik kann schon lange nicht mehr mit unserer Biotechnologie mithalten – und so ist uns eine kontrollierende Instanz abhanden gekommen. Ja, selbst einen allwissenden Schöpfer, der die Fäden in der Hand hält, haben wir früh genug mental „ausgeschaltet“. 

Zumindest leiten wir damit das Ende der einzigartigen Sonderstellung des Menschen bzw. der humanen Exklusivität ein. 

Das Anliegen dieses fundierten und faktenstarken Buches ist es, Laien einen Überblick über die derzeit am meisten diskutierten gentechnologischen „Errungenschaften“ zu vermitteln. 

In einer lockeren Art und doch mit dem nötigen Fachwissen greift die Autorin auch in ihrem vierten bioethischen Buch umstrittene Themen auf, die sie uns lebendig und anschaulich nahe bringt.

Die Verfasserin verwandelt ein eher trocken wirkendes Thema in ein spannendes Lese-Ereignis, das einen klaren Einblick in viele wissenschaftliche und bioethische Kontroversen aufzeigt.

Dieses E-Buch am Sa/So kostenlos lesen:

Ihr Buch GENTOPIA gibt es auch als E-Book – und es kann vom Samstag, den 31. August bis Sonntag, den 1. September 2019 zwei Tage lang k o s t e n l o s  heruntergeladen werden – siehe hier:
https://www.amazon.com/Gentopia-gelobte-Land-Biotechnologie-German-ebook/dp/B07WF1BRZ8/ref=sr_1_1?keywords=Gentopia%2C+das+gelobte+Land&qid=1566935101&s=digital-text&sr=1-1
Falls noch ewas unklar ist, Näheres dazu hier: https://scivias-publisher.blogspot.com/
.
GENTOPIA kann auch bei uns bestellt werden – mit portofreier Lieferung: Tel. 0251-616768  – Mail: felizitas.kueble@web.de
.
Buch-Daten:

Gentopia, das gelobte Land, Paperback-Buch: 345 Seiten, 19,26 EUR, Verlag: Scivias; erschienen am 16. August 2019


BUCH-Neuerscheinung: „Reproduktive Freiheit“ von Dr. Edith Breburda

.
Dieses verständlich geschriebene und zugleich wissenschaftlich fundierte Buch der katholischen Publizistin und deutsch-amerikanischen Ärztin Dr. Edith Breburda kommt wie gerufen in einer Zeit bioethischer Herausforderungen und Abwege.
.
Das Werk mit dem ironisch gemeinten Titel „Reproduktive Freiheit“ enthält persönliche Erzählungen  über Menschen, die in das Geschäft um die Reproduktionsmedizin eingebunden sind.
 .
Schwerpunkt ist hierbei eine investigative Berichterstattung über Eizellspenderinnen, Surrogate Mütter, Single Mom’s, Frauen im Konflikt zwischen Karriere und Kindern, Familien, die ihre Drillinge selektiv reduzieren wollen, Teenager, die von ihren Stiefvätern vergewaltigt wurden, Frauen, die mit über 50 noch Kinder bekommen, Designer-Kinder, lesbische Paare, denen aus Versehen das falsche Sperma zugesandt wurde, selbstbewusste Kinder, die trotz Down-Syndrom von der Welt anerkannt werden etc.
.
Der Leser erfährt auf diese anschauliche und spannende Art und Weise, was sich hinter der Szene der modernen Reproduktionstechnologien wirklich abspielt. Die Kombination neuester Forschungsergebnisse mit persönlichen Geschichten verleiht den Berichten eine erfrischende Lebendigkeit.
 .
Die Themenfelder Gentechnik und Reproduktionstechnologien sind Dauerbrenner, auch in der Debatte über die moralische, soziale und gesundheitsschädliche Auswirkungen.
 .
Die weltweite Kinderlosigkeit stellt uns vor wesentliche Herausforderungen, die sich nicht mit Gentechnik allein meistern lassen.  Sollen wir das Kinderkriegen zukünftig Reproduktionsmedizinern überlassen, die es in eine „shopping experience“ verwandeln? Die Reproduktionstechnologie ist der Ausdruck eines sozialen Wandels, aber wir, die wir daran teilnehmen, sollten versuchen, schädliche Auswirkungen zu verhindern.
 .
So integriert dieses Buch Männer und Frauen, Fruchtbare und Unfruchtbare, weil diese Fragen in der Tat jeden Einzelnen betreffen.
.
Das Buch kann für 22,30 Euro  p o r t o f r e i  bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de
 .
Weitere Links zu „Reproduktive Freiheit: free for what?“:
.
E-Book: http://www.amazon.com/dp/B00ZZ55TNI#reader_B00ZZ55TNI

Faktenstarker Roman der Wissenschaftlerin Edith Breburda über Biotechnologie

Von Klemens Hogen-Ostlender

Schon mit ihrem Buch „Verheißungen der neuesten Biotechnologien“ hatte Edith Breburda (siehe Foto) auf die Gefahren angesichts der Möglichkeiten heutiger Wissenschaft hingewiesen. Dr. Breburda

Jetzt hat die ehemals an der Justus-Liebig-Universität Gießen tätige Medizinerin, die heute in den USA tätig ist, ein neues Werk vorgelegt:

„Globale Chemisierung – Vernichten wir uns selbst?“ behandelt erneut das Thema Biotechnologie, diesmal aber in Romanform.

Der Inhalt des in deutscher Sprache erschienenen Werkes ist allerdings keine Fiktion, sondern geradezu faktenlastig. Eingebettet in die Rahmenhandlung um einen Professor namens McClone und dessen Assistenten wird der Leser in die grüne, rote und weiße Gentechnik eingeführt.

Grüne Gentechnik wird in erster Linie in der Landwirtschaft und im Lebensmittelbereich eingesetzt und beschäftigt sich mit der Züchtung neuer Pflanzenarten, die zum Beispiel besonders resistent gegen Schädlingsbefall sind.

Rote Gentechnik findet in der Medizin ihre Anwendung, um neue diagnostische und therapeutische Verfahren zu entwickeln und neue Medikamente herzustellen.

Weiße Gentechnik wird in der Industrie zur Herstellung von Mikroorganismen, Enzymen und Chemikalien benutzt, um die Produktqualität zu steigern. GC vernichten wir uns

Beispiel Giftmais: Jahrelang pflanzte der hessische Bauer Gottfried Glöckner gentechnisch veränderten Mais an. Als seine Milchkühe missgebildete Kälber zur Welt brachten und eine nach der anderen starb, ließ er Untersuchungen anstellen. Im Darm der Tiere befand sich ein Gift, das die Maispflanze produziert, um den Darm von Mais-Schädlingen zu perforieren, damit die Insekten sterben.

Beispiel Bisphenol-A: Eine chemische Verbindung, die zum Beispiel als Weichmacher in Kunststoffen eingesetzt wird. Bisphenol-A findet sich mittlerweile in jedem dritten Kosmetikprodukt, in Farben, Zahnpasta, Reinigungsmitteln, Klebstoffen und Textilien.

Die Chemikalie ruft im menschlichen Organismus die gleiche Wirkung hervor wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen. Eine Langzeitstudie in den USA bewies, dass gerade geringe Dosen von Hormonanaloga schwere Schäden wie Neigung zur Fettsucht, Hyperaktivität und Störungen der Gehirnentwickung ungeborener Kinder hervorrufen können.

Beispiel Stiftungsprofessuren: Edith Breburda geißelt in ihrem Buch auch das Sponsoring von Lehrstühlen durch Firmen in Zeiten leerer öffentlicher Kassen. Sie führt das Beispiel eines bekannten Kaffeerösters an, der im Jahre 2006 Wissenschaftler von vier Universitäten dafür bezahlte, zu erforschen, ob Kaffee als Gesundheitsmittel gegen Adipositas, Krebs und Diabetes angepriesen werden kann. Am Ende kam genau das gewünschte Ergebnis heraus. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

*
Buch-Daten: Edith Breburda. Globale Chemisierung – Vernichten wir uns selbst? Scivias Verlag, Madison, Wisconsin. ISBN 9780615926650, 254 Seiten, 15,79 Euro.

Erstveröffentlichung dieser Rezension im „Gießener Anzeiger“ vom 28.6.2014

TIP: Dieses Breburda-Buch kann bei uns bestellt werden  – wir liefern portofrei: Tel. 0251-616768  / Mail: felizitas.kueble@web.de


Buch-TIP: Dr. Edith Breburdas profunde Neuerscheinung zu bioethischen Themen

In der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Theologisches“ (Nr. 5-6/2014) wurde folgende Buchbesprechung von Felizitas Küble unter dem Titel „Kenntnisreiches und sittlich einwandfreies Sachbuch zu gentechnischen und bioethischen Themen“ veröffentlicht:

BUCH-Daten: Globale Chemisierung. Vernichten wir uns selbst? – Dr. Edith Breburda. Neuerscheinung vom 28.2.2014, Taschenbuch: 254 Seiten, Preis 15,79 €, Scivias-Verlag, ISBN-10: 0615926657 / ISBN-13: 978-0615926650 GC vernichten wir uns

Diese Neuerscheinung zu allen denkbaren Fragen der Gentechnik, Biotechnologie und Bioethik fasziniert in dreifacher Weise:

1. Die deutsch-amerikanische Autorin Dr. Edith Breburda (siehe Foto) ist Veterinärmedizinerin und kommt vom Fach; sie hat bereits mit ihrem ersten, im Christina-Verlag erschienenen Sachbuch („Verheißungen der neuesten Biotechnologien“) gezeigt, daß ihr die gesamte diesbezügliche Themenpalette geläufig ist. In diesem Werk wird sie diesem Anspruch noch gründlicher gerecht.

2. Das Buch ist sehr geschickt in Romanform geschrieben: es wirkt teils wie ein Thriller, so daß es nicht nur sprachlich gut verständlich rüberkommt, sondern wegen der wechselnden Dialoge und interessanten Geschehnisse auch lebendig und anschaulich wirkt.

3. Die Verfasserin vertritt in allen relevanten Aspekten uneingeschränkt die sittliche Lehre der katholischen Kirche, auch bei heißen Eisen wie Abtreibung, Nidationshemmung bzw. „Pille danach“, künstliche Befruchtung, Euthanasie, Klonen etc. Dr. Breburda

Dieses grundsolide und präzise Sach-Buch der katholischen Bioethikerin besitzt den einzigartigen Vorteil, daß es aktuelle Herausforderungen der Gentechnik (an Mensch, Tier und Pflanzen) ebenso gehaltvoll wie unkompliziert darstellt.

So wird der Leser in komplexe Fachthemen der industriellen Biotechnologie (Weiße Gentechnik), der medizinischen Biotechnologie (Rote Gentechnik) und der Pflanzenbiotechnologie (Grüne bzw. Agro-Gentechnik) eingeführt und erhält einen fundierten Überblick über die wesentlichen Gesichtspunkte.

Gentechnik und neue Biotechnologien greifen immer mehr in unser Leben ein. Das Buch setzt sich durchweg kritisch, aber ohne jeden Fanatismus mit den vielfältigen Herausforderungen auseinander, die differenziert und präzise dargestellt werden.

Anhand plastischer Beispiele verdeutlicht die Verfassering die medizinischen, sozialen, ökologischen und moralischen Gefahren einer zum Teil irreversiblen Technologie.

Das Buch umfaßt ein sehr weites Spektrum. Behandelt werden die Schädigung der Umwelt, der Verlust an natürlichen Ressourcen, ökologischen Systemen und der Artenvielfalt, Eingriffe in die Landwirtschaft, genveränderte Pflanzen und Tiere, Bioethanolproduktion und weltweite Nahrungsnot. Umweltbelastung durch Plastikmüll, Chemikalien, Antibiotika, Hormone, Östrogen, Testosteron, Schimmelpilze, Insektizide, Bienenverluste, Herbizide, Nitrate, Phosphate, Versauerung der Meere durch CO2 und ihre Folgen.

Es geht sodann um Eingriffe in das Erbgut der Menschen, IVF bzw. künstliche Befruchtung, Klonen, Stammzellen, Besamung von Tieren, Eizellenspenden, Feminisierung, Kontrazeptiva, Alzheimer, Prionen, Chronic Wasting Disease, TSE etc.

Die ethischen und gesundheitlichen Probleme und Grenzen werden ausführlich erläutert.

Es bringt nichts, später zu sagen „Wir hätten es wissen müssen“, wenn wir heute die Gelegenheit nicht nutzen, uns mit Hilfe dieses kenntnisreichen Buches umfassend zu informieren. Es ist eine hochaktuelle Lektüre zu den bioethischen Herausforderungen heute und morgen.

DIESES BUCH mit über 250 Seiten kann für 15,80 € portofrei bei uns bestellt werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)


Unser BUCH-Tip: „Globale Chemisierung“ von Dr. med. Edith Breburda

Allgemein verständliches Fachbuch zur Gentechnik in Romanform

Dieses grundsolide und präzise Sach-Buch der deutsch-amerikanerinischen Medizinerin und katholischen Bioethikerin Dr. Edith Breburda (siehe Foto) ist sehr interessant und anschaulich als Roman, ja teils als Thriller geschrieben.

Diese Neuerscheinung besitzt den einzigartigen Vorteil, daß es die aktuellen Herausforderungen der Gentechnik (an Mensch, Tier und Pflanzen) ebenso gehaltvoll wie verständlich in Darlegung und Sprache erläutert.

Im lebendigen Gesprächs-Stil wird der Leser in komplexe Fachthemen der industriellen Biotechnologie (Weiße Gentechnik), der medizinischen Biotechnologie (Rote Gentechnik) und der Pflanzenbiotechnologie (Grüne bzw. Agro-Gentechnik) eingeführt und erhält einen fundierten Überblick über die wesentlichen Gesichtspunkte.

Gentechnik und neue Biotechnologien greifen immer mehr in unser Leben ein. Das Buch setzt sich kritisch, aber ohne jeden Fanatismus mit den vielfältigen Problemen auseinander, auch hinsichtlich „heißer“ Eisen wie künstlicher Befruchtung, Frühabtreibung, Pille (davor und danach) usw.

Zahlreiche Beispiele verdeutlichen die medizinischen, sozialen, ökologischen und sittlichen Auswirkungen und Gefährdungen einer irreversiblen Technologie.   GC vernichten wir uns

Das Buch umfaßt ein sehr weites Spektrum. Behandelt werden die Schädigung der Umwelt, der Verlust an natürlichen Ressourcen, ökologischen Systemen und der Artenvielfalt, Eingriffe in die Landwirtschaft, genveränderte Pflanzen und Tiere, Bioethanolproduktion und weltweite Nahrungsnot.

Umweltbelastung durch Plastikmüll, Chemikalien, Antibiotika, Hormone, Östrogen, Testosteron, Schimmelpilze, Insektizide, Bienenverluste, Herbizide, Nitrate, Phosphate, Versauerung der Meere durch CO2 und ihre Folgen.

Eingriffe in das Erbgut der Menschen, Künstliche Befruchtung, Klonen, Stammzellen, Besamung von Tieren, Eizellenspenden, Feminisierung, Kontrazeptiva, Alzheimer, Prionen, Chronic Wasting Disease, TSE etc.

Die moralisch-ethischen Grenzen werden ausführlich erläutert. Die vielschichtigen Themen der Biotechnologie werden unkompliziert und allgemein verständlich erklärt. 

Es nützt nichts, später zu sagen: Wir hätten es wissen müssen, wenn wir heute die Gelegenheit erhalten, uns mit Hilfe dieses äußerst informativen, kenntnisreichen Buches umfassend zu informieren.

Zu den derzeit meistdiskutierten Themen liefert diese hochaktuelle Lektüre überzeugende Fakten und Argumente.

Das lesenswerte, vor allem für bioethisch Interessierte und Lebensrechtler unentbehrliche Buch ist für 15,79 € portofrei bei uns  –  oder hier bei Amazon (zuzüglich Porto) erhältlich: http://www.amazon.de/Globale-Chemisierung-Vernichten-selbst-Biotechnologien/dp/0615926657/ref=tmm_pap_title_0?ie=UTF8&qid=1394296428&sr=1-1

HIER gehts zum E-Book bzw. per Kindle herunterladen: http://www.amazon.de/Globale-Chemisierung-Vernichten-selbst-Biotechnologien-ebook/dp/B00GPW1CR2


Buchdaten:

  • Taschenbuch: 254 Seiten
  • Verlag: Scivias; Auflage: 1 (28. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 0615926657
  • ISBN-13: 978-0615926650
  • Größe und/oder Gewicht: 22,9 x 15,2 x 1,5 cm

Dr. Edith Breburda: Können embryonale Stammzellen neuro-degenerative Krankheiten heilen?

Rinderwahn-, Alzheimer- und Parkinson-Erkrankungen haben die gleiche Ursache

Sind Parkinson-, Alzheimer-, Lou Gehrig’s-Erkrankungen usw. durch humane embryonale Stammzellen therapierbar? Wissenschaftler versuchen jetzt, einen ganz anderen Weg einzuschlagen, um neurodegenerative Erkrankungen zu heilen.

Von Dr. Edith Breburda    Dr. Breburda

Forscher glauben, Ansätze gefunden zu haben, Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Lou-Gehrig’s- Disease therapieren zu können. Hinweise dazu erhoffen sie sich von einer anderen neurologischen Erkrankung, dem Rinderwahn.

Als Rinderwahn bezeichnet man eine Degenerationskrankheit des Gehirns und der Nervenzellen; sie wird durch Prionen verursacht. Krankheiten, die durch Prionen hervorgerufen werden, gehören zum Formenkreis der Spongioformen Enzephalopathien TSE (transmissible spongioform encephalopathies), einer schwammartigen Hirnerkrankung, die mit zentralnervösen Störungen einhergeht und tödlich endet. Sie tritt beim Menschen sowie bei einer Vielzahl von Säugetieren auf.

Prionen sind Proteinpartikel (Eiweißteilchen), die noch kleiner sind als Viren. Prionen findet man hauptsächlich im Gehirn und Nervengewebe. Auch der gesunde Organismus besitzt Prionen, die nach neuesten Erkenntnissen eine wichtige Schutzfunktion für die Nervenzellen ausüben.

Infektiöse Prionen sind anders gefaltet. Die Ansammlung von falsch gefalteten Prionen-Proteinen im Hirngewebe wird für die langsame Zerstörung von Nervenzellen verantwortlich gemacht. Die Zerstörung der Nervenzellen führt zu einer spongioformen (schwammartigen) Hirnerkrankung.

Durch die Verformung werden Prionen hochansteckend und offensichtlich giftig für die Nervenzellen. Prionen verbreiten sich aggressiv von  erkrankten Nervenzelle zu gesunden und bewirken, dass diese auch erkranken (siehe: Verheißungen der neuesten Biotechnologien, Kindle ebook).

Die menschliche Variante der Prionen-Krankheit wird Creutzfeld-Jakob-Disease genannt. Normalerweise besteht keine Verbindung zwischen ihr und anderen neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Lou-Gehrig’s-Disease.

Weltweit leiden hauptsächlich ältere Leute unter diesen Erkrankungen, die vornehmlich den ganzen Körper in Mitleidenschaft ziehen. Auch gibt es keine Hinweise darauf, dass Alzheimer, Parkinson oder Lou-Gerhig’s-Disease ansteckende Krankheiten sind, die man auf Gesunde übertragen kann.

Wissenschaftler fanden jedoch heraus, dass die 3 genannten Krankheiten sowie Diabetes Typ-2 zu einer ähnlichen Deformation der Struktur spezifischer Proteine führen. Das Prinzip, welchem erkrankte Prionen folgen, um gesunde Nachbarzellen zu infizieren, scheint auch in anderen neurodegenerativen Erkrankungen vorzuliegen.

Forscher der Universität von Pennsylvania in Philadelphia injizierten die giftige Variante eines Proteins, welches man mit Parkinson assoziiert, in das Gehirn einer gesunden Maus.

Wie in einem im November 2012 in der Zeitschrift Science publizierten Artikel beschrieben wird, wurden kurz nach der Injektion toxische Proteine in den Gehirnarealen gefunden, die normalerweise Dopamin produzieren. Diese Zellen starben alle ab. Somit wurde die Verbreitung von Zelle zu Zelle offensichtlich, die sich ganz so verhielt wie der Übertragungsmechanismus von Prionen. Die Versuchstiere zeigten die gleichen Symptome, die auch Parkinsonpatienten haben.

Nachdem sich Proteine dreidimensional geformt haben, können sie ganz bestimmte Prozesse im Körper  regulieren. Falten sich die Proteine jedoch falsch, könnte der Körper diese missgefalteten Proteine immer noch abstoßen. Das Alter und andere Faktoren hindern jedoch den Abbau fehlgefalteter Proteine. Zudem verbreiten sich diese toxischen Proteine von Zelle zu Zelle und veranlassen die Fehlfaltung von Nachbarzellen.

Virginia Lee, Leiterin des Forschungsteams und Direktorin des Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen an der Pennsylvania-Universität erklärte, dass ihr Institut bei Mäusen eine Antikörper-Therapie testet, welche die Übertragung des giftigen fehlgebildeten Proteins verhindert.

Wenn sie Erfolg hat, könnte eine Therapie angeboten werden, die Parkinson stoppt. Todd Sherer, Direktor der Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research sammelte Wissenschaftler um sich, welche die Fehlfaltung von Proteinen bei neurodegenerativen Krankheiten erforschen.

Ihr Ziel ist es die Übertragung der toxischen Proteine zu unterbinden. Auch bei Alzheimer sieht man fehlgefaltete Amyloid-beta-Proteine, welche die Krankheit durch Zellkontakte verursachen. Die Liste der Krankheiten, die durch missgefaltete Proteine entstehen, ist beachtlich. Zu ihr gehören Arteriosklerose, Katarakt, Mukoviszidose, Lungenemphysem und Amyloid Kardiomyopathie (A. Dockser Marcus, Mad-Cow-Disease May Hold Clues to other Neurological Disorders, 4.12.2012, The Wall Street Journal).

Bisher setzte man ausschliesslich auf humane embryonale Stammzellen, um Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer, Lou Gerig’s zu therapieren. Über Versuche, in denen man undifferenzierte embryonale Stammzellen Affen injizierte, die man vorher in einen parkinsonähnlichen Zustand brachte, waren Tierschützer entrüstet.

Kurze Zeit nach der Injektion wurden die Tiere getötet und die Gehirne histopathologisch untersucht. Aber die erhofften Dopamin-produzierenden Zellen konnten nicht nachgewiesen werden.

Webseite von Dr. Beburda (sie lebt in USA): http://scivias-publisher.blogspot.com/

USA: Mega-Prediger Rick Warren löst Kontroverse wegen Frauenordination aus

Von Felizitas Küble

Wie die evangelische Nachrichtenagentur IDEA berichtet, will sich der prominente Gemeindeleiter und Erfolgsautor Rick Warren, der vor allem durch seinen Bestseller „Leben mit Vision“ weltbekannt wurde, nach über 40 Dienstjahren in den Ruhestand begeben.

Seine Mega-Gemeinde gehört zu den Südlichen Baptisten, der mit über 14 Mill. Mitgliedern größten evangelischen Konfession in den USA, die als theologisch und moralisch betont konservativ gilt. Diese Baptisten lehnen die Frauenordination mit Hinweis auf die Bibel grundsätzlich ab, was heutzutage aus dem Rahmen des Protestantismus fällt.

Warren hat allerdings drei Mitarbeiterinnen aus seinen Saddleback-Großgemeinden unlängst noch zu Pastorinnen ernannt, was nun zu erheblichem Widerspruch aus der Leitung der Südlichen Baptisten geführt hat, wie IDEA schreibt, denn er hat damit gegen deren theologische Regeln verstoßen.

Warren ist innerhalb der evangelikalen Bewegung ohnehin nicht unumstritten. Einige Autoren, die sich kritisch mit Esoterik und Charismatik befassen, halten seine Bücher vielfach für verschwommen und nicht genügend biblisch untermauert, darunter der Verfasser Rudolf Ebertshäuser: https://das-wort-der-wahrheit.de/2017/03/die-sanfte-verfuehrung-durch-rick-warrens-leben-mit-vision/

Andererseits ist es positiv zu werten, daß sich Warren in moralischer Hinsicht oft mit katholischen Bischöfen solidarisiert hat. Obwohl er bei der ersten Amtseinführung von Barack Obama im Jahre 2009 das öffentliche Gebet sprechen durfte, hat er sich keineswegs von der Demokraten-Administration einlullen lassen.

Als die Obama-Regierung in einer Klausel zur Gesundheitsreform (Obama-Care) vorsah, daß auch kirchliche Einrichtungen (Schulen, Krankenhäuser etc) für ihre weiblichen Beschäftigten die Kosten für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel, Sterilisation und Pille-danach (Frühabtreibung) übernehmen müssen, hat der berühmteste Prediger der USA dies heftig kritisiert.

Über Twitter erklärte sich Warren damals «100-prozentig solidarisch mit meinen Brüdern und Schwestern», den Katholiken, die zuerst gegen diese staatliche Anweisung  protestiert hatten.

Er zitierte den Grundsatz  «Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen», den der Apostel Petrus in einem Verhör gesprochen hatte (vgl. Apg 5,29).

Er werde „eher ins Gefängnis gehen als einer Weisung der Regierung nachgeben, die verletzt, was Gott uns zu tun gebietet. Und du?“, twitterte Warren seinerzeit.

Fotos: Edith Breburda


Fronleichnams-Prozessionen in Deutschland ade? – Aber in den USA fängt es richtig an!

Von Felizitas Küble

Wir haben uns bereits vor Tagen in einem Artikel bitter darüber beschwert, daß fast überall in den deutschen Bistümern die Fronleichnams-Prozession ausgefallen ist, obwohl dazu – gerade coronamäßig betrachtet – nicht der geringste Anlaß bestand, denn im Freien ist die Virusgefahr verschwindend gering, wie Aerosolforscher unlängst noch einmal betont haben.

Dieses Hochfest der katholischen Kirche wäre eine großartige Chance gewesen, als Kirche Präsenz zu zeigen nach der Devise: Es gibt uns noch – und wir tragen den eucharistischen Christus bekenntnisfroh durch die Städte und Dörfer.

Leider war genau das Gegenteil der Fall.

Und dies, obwohl amtlich feststeht, daß Prozessionen unter einer Inzidenz von 200 erlaubt sind (und somit fast überall hierzulande) das schreibt sogar das bischöfliche Ordinariat in Rottenburg-Stuttgart ausdrücklich in seinem Portal: https://www.drs.de/dossiers/corona.html#c5004

Interessanterweise läuft die Entwicklung in den USA genau umgekehrt, wie unsere Gast-Autorin Dr. Edith Breburda mir heute in einem Infobrief bestätigt hat: In Amerika gibt es zunehmend m e h r Prozessionen an diesem Fest.

Fronleichnam heißt dort „Corpus Christi“ (Leib Christi) und wird am kommenden Sonntag gefeiert.

Der (inzwischen verstorbene) Bischof Robert Morlino von Madison hatte bereits Prozessionen in seinem Bistum eingeführt. Zuvor war dies ein Brauchtum, das vor allem die eingewanderten Spanier und Mexikaner gepflegt haben.

Nun hat auch Bischof Thomas Olmsted (siehe Foto) auf der Webpräsenz seiner Diözese angekündigt, daß er am 6. Juni eine Prozession durch die Straßen der Stadt Phoenix anführen möchte. Er hatte dazu neulich ein Schreiben verfaßt: https://www.catholicsun.org/2021/05/26/eucharistic-procession-of-fathers-families-planned-through-downtown-phoenix/


USA: Biden erlaubt Forschung mit dem Gewebe von abgetriebenen Kindern

Zukünftig darf in den USA wieder – wie einst unter Präsident Obama – das Gewebe abgetriebener Kinder für die „wissenschaftliche Forschung“ verwendet werden, wie die Tagespost berichtet.

„GERECHTIGKEIT für die UNGEBORENEN“

Auf einer Pressekonferenz am vergangenen Dienstag erklärte Bidens Sprecherin Jen Psaki, es sei wichtig, „in die Wissenschaft zu investieren“, um Krankheiten zu heilen, etwa bei der Herstellung von Medikamenten gegen Aids, Corona, Krebs, Diabetes etc.

Joe Biden hatte im Wahlkampf versprochen, er werde die Embryonenschutzverordnungen der Regierung Trump abschaffen und die Nutzung embryonalen Gewebes von Ungeborenen wieder erlauben.

Christliche Verbände, konservative Gruppen sowie die US-Bischofskonferenz haben die Lockerung kritisiert:

„Die Körper von Kindern, die durch eine Abtreibung getötet wurden, verdienen denselben Respekt wie die jeder anderen Person“, äußerte der zuständige Erzbischof Joseph Naumann in einer Stellungnahme. Die Regierung habe kein Recht, unschuldige Opfer von Abtreibungen als „Rohstoff“ zu behandeln, deren Körperteile für die wissenschaftliche Forschung geplündert werden dürften. 

Von unserer Autorin Dr. med. Edith Breburda gibt es kompetente Bücher und Artikel zu diesen und anderen bioethischen Themen: https://charismatismus.wordpress.com/?s=Edith+Breburda


Bioethik: Gentechnischer Eingriff mit CRISPR

Buchbesprechung von Dr. Bernd F. Pelz

Es gibt wenige Bücher, die man ohne Nebengedanken als Pflichtlektüre empfehlen kann. Aus meiner Sicht ist das bei dem Buch „Eingriff in die Evolution“ (1) der Molekularbiologin Jennifer Doudna (2) der Fall, die kürzlich mit dem Nobelpreis geehrt wurde.

Auf 250 Seiten beschreibt sie die von ihr gemachte, äußerst bedeutende und zukunftsträchtige Entdeckung sowie die Methode zur Veränderung des Erbgutes jeder nur denkbaren Spezies.

Vor knapp 70 Jahren wurde zum ersten Mal die Struktur des DNA-Moleküls (4) beschrieben, das eine zentrale Rolle in unserer Erbinformation spielt. Danach setzte weltweit ein wissenschaftliches Rennen ein, die gesamte in den menschlichen Chromosomen enthaltene DNA zu entschlüsseln, was im Jahr 2000 gelang (5).

Parallel dazu wurde danach geforscht, welche Teile des langen DNA-Moleküls mit welchen Eigenschaften des gesunden und kranken Organismus in Beziehung stehen. Gleichzeitig wurde an Methoden zur Veränderung des Erbgutes gearbeitet.

Jennifer Doudna und ihr Mitarbeiter und Co-Autor Samuel H. Sternberg beschreiben in gut verständlicher Sprache, wie es in den 2010-er Jahren zur Entdeckung der CRISPR-Methode kam und was man damit anfangen kann.

Wenn auch der Laie nicht alle Einzelheiten – wieso und weshalb was gemacht und wie interpretiert wurde – nachvollziehen kann, so ist es doch einfach, dem roten Faden zu folgen: mit welchen Fragestellungen sich Jennifer Doudna befasst, wie sich der Fortschritt in ihren Arbeiten zeigte und wie sehr ihre Entdeckungen und die von ihr entwickelte Methode zur Veränderung, Verbesserung und Neugestaltung des Erbgutes in den letzten 10 Jahren einen sicheren Platz in der internationalen Forschung erobert hat.

Die Verlockung, das durch Evolution entstandene Erbgut von Mikroorganismen, Pflanzen, Tieren und Menschen weiter zu verstehen und zu verbessern, hat ein weltweites Echo gefunden (siehe z.B. (6).

Doudna selbst ist sich der Tragweite ihrer Entdeckung voll bewusst. Ein paar Zitate mögen das erhellen:

Mit CRISPR-Cas9 (kurz CRISPR), dem neuesten und – so kann man mit Fug und Recht behaupten – wirksamsten Werkzeug der Gentechnik, lässt sich der gesamte DNA-Gehalt eines Organismus mit all seinen Genen nahezu ebenso einfach abändern wie ein einfacher Text.

Praktisch über Nacht stehen wir an der Schwelle eines neuen Zeitalters von Gentechnik und biologischer Herrschaft – einer revolutionären Ära, in der die Möglichkeiten nur noch durch die Grenzen unserer kollektiven Fantasie eingeschränkt werden.

Zahlreiche Beispiele für die bereits realisierten und denkbaren Möglichkeiten finden sich im Text.

In dem Kapitel mit der Überschrift Wie geht es weiter?, beschreibt Doudna den Stand der internationalen Diskussion darüber, ob Menschen die Kontrolle über ihre eigene Evolution übernehmen sollten oder nicht. – Ein höchst spannendes Kapitel.

Daraus: „ … trotz solcher Bestrebungen (Gipfeltreffen 2015 in Washington) werden wir wahrscheinlich nicht erleben, dass es zu einer übereinstimmenden internationalen Antwort auf die von CRISPR aufgeworfenen Herausforderungen kommt. Die verschiedenen Gesellschaften werden an das Thema des Redigierens der Keimbahn zwangsläufig jeweils mit ihren eigenen Sichtweisen, ihrer eigenen Geschichte und ihren kulturellen Werten herangehen.“

So wie es aussieht, wird die Menschheit in ein neues Kapitel von Versuch und Irrtum gehen. Ich lege dieses Buch ausdrücklich allen ans Herz, die sich mit Fragen der Zukunft beschäftigen wollen oder müssen.

Anmerkungen/Quellen:

  1. Doudna, Jennifer A., Sternberg, Samuel H. (2018): Eingriff in die Evolution. Die Macht der CRISPR-Technologie und die Frage, wie wir sie nutzen wollen. ISBN 978-3-662-57444-7 und ISBN-978-3-662-57445-4 (e-book)
  2. https://de.wikipedia.org/wiki/Jennifer_A._Doudna
  3. http://www.crisprtx.com/
  4. https://www.livescience.com/37247-dna.html
  5. https://www.genome.gov/10001457/2000-release-working-draft-of-human-genome-sequence
  6. https://www.smithsonianmag.com/smart-news/experiments-find-gene-key-human-brains-large-size-180977357/?utm_source=smithsoniandaily&utm_medium=email&utm_campaign=20210329-daily-responsive&spMailingID=44709202&spUserID=NjUzNjU1ODAyMjczS0&spJobID=1962510874&spReportId=MTk2MjUxMDg3NAS2

WEITERE INFOs zum Thema CRISPR:

Artikel von Dr. med. Edith Breburda hier: https://charismatismus.wordpress.com/2019/03/15/die-folgen-genetischer-veraenderungen-im-erbgut-von-tieren-durch-crispr-etc/

Und vor allem in Ihrem 2019 erschienenen bioethischen Buch GENTOPIA: https://charismatismus.wordpress.com/2019/08/29/unser-boethischer-buch-tip-gentopia-das-gelobte-land-von-dr-e-breburda/