Dr. Alice Weidel zum BvG-Urteil über ein „drittes Geschlecht“: abstruse Genderpolitik

Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, ein drittes Geschlecht in das Geburtenregister aufzunehmen, erklärt die AfD-Fraktionsvorsitzende Dr. Alice Weidel:

„Seit Ende 2013 darf ein Kind ohne Angaben über das Geschlecht in das Geburtenregister eingetragen werden. Eine Grundrechtsverletzung durch die Festlegung auf ein Geschlecht kann daher gar nicht vorliegen.

Dass das Bundesverfassungsgericht sich zum wiederholten Mal als Gesetzgeber hervortun möchte, muss entschieden zurückgewiesen werden.

Die Gewaltenteilung darf durch abstruse genderpolitische Empfehlungen nicht untergraben werden. Der gestaltungspolitische Anspruch der Verfassungsrichter ist klar zurückzuweisen. Karlsruhe ist nicht der bessere Gesetzgeber und schon gar nicht vom Souverän, dem Bürger, legitimiert.“

 

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Agenda des linken CDU-Flügels: Gender, Homo-Ehe und „queere“ Bildung

Mathias von Gersdorff

Immer lauter fordert der linke CDU-Flügel, den liberalistischen Merkelkurs fortzusetzen. Vor allem Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, hat sich nach der Bundestagswahl mehrmals in diesem Sinne ausgesprochen. 

Gleichzeitig ist Günther, der in seinem Bundesland eine Jamaika-Koalition anführt, auch einer der größten Eiferer für eine Koalition zwischen Union, FDP und Grüne auf Bundesebene. 

Kein Wunder, denn was linke gesellschaftspolitische Themen angeht, ist Günther noch schlimmer als die vorherige Koalition von SPD und Grüne.

Vor allem was Gender in den Schulen bzw. „Queere Bildung“ (das ist tatsächlich hierfür der offizielle Name in Schleswig-Holstein) betrifft, hat der CDU Chef die Vorgängerregierung unter Führung von Torsten Albig (SPD) weit links überholt: Albig hatte die Mittel für die „Queere Bildung“ verzehnfacht. Daniel Günther hat diese Förderung sogar ausgeweitet!

Gleich nach seinem Wahlsieg im Mai 2017 erklärte Günther, er wolle sich für eine Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare einsetzen. Damals war die offizielle Linie der CDU gegen die sog. Homo-Ehe.

Der Koalitionsvertrag der Regierungsparteien Schleswig-Holsteins hat folgendes zur LSBTIQ-Schulerziehung beschlossen: 

„Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt soll im Unterricht an geeigneten Stellen altersgerecht thematisiert werden, um Wissen zu vermitteln aber auch um Vorurteile und Stereotypen abzubauen. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt wollen wir stärker in der Fort- und Ausbildung für Lehrkräfte verankern. . . 

Neben der finanziellen Förderung von queeren Projekten im ganzen Land aus dem Aktionsplan [für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten] wollen wir queere Einrichtungen, wie Haki e.V. oder das „Schlau Projekt“, durch fünfjährige eine institutionelle Förderung finanziell stärken und absichern.“

Was Daniel Günther, Jens Spahn (einer der größten Lobbyisten der Homo-Ehe) & Co. wollen, ist offensichtlich: Die CDU noch stärker von christlichen Inhalten entkernen und den Weg Deutschlands in den totalen Gender-Staat frei machen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und schreibt aktuelle Artikel hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


„Allianz für Bildung“ der SPD führt zu Genderismus und Zentralismus

Mathias von Gersdorff

Um im Bundestagswahlkampf in die Offensive zu kommen, hat Spitzenkandidat Martin Schulz samt SPD-Ministerpräsidenten eine „Allianz für Bildung“ angekündigt.

Kern des bildungspolitischen Konzepts der SPD ist eine stärkere Einmischung des Bundes in die Belange von Schulen.

Entsprechend der Vorstellungen der SPD würde sich der Bund massiv an der Finanzierung der Schulbildung beteiligen  –  12 Milliarden Euro stehen zur Diskussion. Im Gegenzug würde aber der Bund einen Einfluss auf die Festlegung der Lerninhalte erhalten.

Gegenwärtig besteht das sog. „Kooperationsverbot“ zwischen Bund und Ländern. Schule und Bildung sind ausschließlich Ländersache.

Für die SPD soll damit Schluss sein: Man könne Investitionen in Höhe von 12 Milliarden Euro nicht rechtfertigen, wenn man im Gegenzug nicht über die Lerninhalte mitbestimmen könne.

Eine solche Zentralisierung des Erziehungswesens kann nur schlimme Konsequenzen für Eltern haben, die sich wegen der drohenden Indoktrination in den Schulen um ihre Kinder Sorgen machen.

Für SPD und ihren Lieblingspartner, die Grünen, ist Schulpolitik praktisch dasselbe wie Gesellschaftspolitik. Für diese beiden Parteien ist Schule in erster Linie ein Instrument der Gestaltung der Gesellschaft entsprechend ihren sozialistischen und linksgrünen Vorstellungen.

BILD: Kuriose Situation bei den beiden Wahlplakaten (Foto: W. Osinski)

Käme eine solche Zentralisierung, so würden die Schulen zu Gender-Indoktrinationsstätten umfunktioniert werden, wie man sich das heute gar nicht vorstellen kann. In der Tat ist die Festlegung einheitlicher Bildungsziele für Schüler Teil des SPD-Konzepts.

Auch heute bemühen sich linksgerichtete Politiker, die Gender Brechstange in Schulen anzusetzen – man sehe sich allein die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen an – doch die Eltern können besser auf diese Angriffe reagieren, wenn sie auf Landesebene stattfinden. Erlasse aus Berlin hätten ein anderes Kaliber und würden einen höheren Organisationsgrad erfordern.

Die bildungspolitischen Vorstellungen provozierten zunächst Entsetzen. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 29. August 2017 kommentierte:

„Das oberste Ziel sozialdemokratischer Bildungspolitik ist derzeit die Abschaffung des sog. „Kooperationsverbots“ zwischen Bund und Ländern. Nur so lassen sich die finanziellen Zusagen der SPD für eine „nationale Bildungsallianz“ einhalten, die vor allem SPD-Kommunen zugutekommen, nämlich den finanzschwachen. . . . Es wird nicht beim Geld bleiben, sondern mit dem Lehrplan enden. Wozu gibt es dann eigentlich noch Landtage?“

Auch der Deutsche Landkreistag warnt vor dem SPD-Bildungskonzept. Dieses würde das Ende der länderbetriebenen Bildungspolitik einläuten. Im Kampf um Zuständig- und Verantwortlichkeiten würden die einzelnen Bundesländer auf Dauer den Machtkampf mit dem finanziell viel stärkeren Bund nicht bestehen können.

Man muss sich nur vorstellen, was das bedeuten würde, wenn Rot-Rot-Grün an die Macht käme.

Verantwortungsbewussten Eltern bliebe nur noch übrig, ihre Kinder in Privatschulen zu schicken. Doch auch gegen diese Schulen beginnt die SPD Stimmung zu machen und fordert eine Deckelung des Schulgeldes.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Webseite: https://kultur-und-medien-online.blogspot.de/


Die ideologischen Wurzeln des Genderismus

Mathias von Gersdorff

Genderisten werfen nicht selten Gender-Kritikern vor, sie würden übertreiben. Die Gender-Ideologie behaupte nämlich gar nicht, die Geschlechter seien reine kulturelle und soziale Konstruktionen, sondern es ginge lediglich um Gleichberechtigung und Verständnis für andere Lebensweisen.

Das stimmt aber nicht: Gender ist eine Weltanschauung, die eine völlig neue und antichristliche Anthropologie durchsetzen will. In der Tradition des Neomarxismus vertritt Gender die Auffassung, der Mensch sei eine Kreation der Umwelt bzw. der kapitalistischen Gesellschaft; sie würde dem Einzelnen vorgeben, was er von sich selbst halten soll.

Das betrifft übrigens nicht nur die Geschlechtlichkeit, sondern alle Merkmale, die entscheidend für die Bildung der Persönlichkeit sind.

Marxisten und Neomarxisten (die sog. 1968er) vertreten eine radikale Milieutheorie, wonach der Mensch keine Individualität besitzt, sondern komplett von den sozialen Strukturen geprägt ist, in denen er lebt. Für Karl Marx ist dies der Ursprung der Entfremdung. Diese kann nur durch die Zerstörung der Strukturen, die den Einzelnen eingrenzen, erreicht werden.

Was für Karl Marx der Klassenkampf zur Überwindung des Privateigentums über die Produktionsmittel war, ist für Gender-Ideologen der Kulturkampf gegen die Natur (die sie als Biologismus bezeichnen).

Weil beide Kämpfe sich gegen die natürliche Ordnung der Dinge richten, können sie eine neue Ordnung nur über die Errichtung einer Diktatur und die Ausschaltung der Freiheit erreichen.

Ein Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“ mit Lann Horscheidt, einer Professorin für Gender-Studies in Berlin, zeigt deutlich, wie radikal und weltfremd diese Ideologie tatsächlich ist. Das Geschlecht ist für Hornscheidt kurzerhand eine „Erfindung des Sexismus“.

Wir zitieren und kommentieren einige ihrer markantesten Aussagen:

Lann Hornscheidt: Ich verstehe mich nicht als weiblich oder männlich, und die Konsequenz daraus ist, dass ich auch keine Ansprache haben möchte, die mich als eines von beidem herstellt. Das ist eine Entscheidung, die ich für mich getroffen habe.

Kommentar: Sie akzeptiert nicht, dass der Mensch mit einer bestimmten Natur auf die Welt kommt. Sie will sich im Grunde ihre eigene Realität entsprechend ihrer Phantasie „machen“ und strebt auch an, dass ihre Mitmenschen sich entsprechend verhalten. Weil Menschen sich in der Regel nicht den Phantasien anderer fügen wollen, müssen die Gender-Ideologen Wege finden, um der Gesellschaft ihre absurden Vorstellungen aufzuzwingen: Per Gesetze, über das Schulsystem, per Verordnungen supranationaler Organisationen.

Hornscheidt: Wir nehmen in dieser Gesellschaft selbstverständlich an, dass es zwei Geschlechter gibt, sodass eine Infragestellung dessen höchst irritierend ist. Wir werden von Geburt an so orientiert, lernen das im Kindergarten und in der Schule, und wenn alles gut läuft, identifizieren wir uns damit, sind auch zufrieden und versuchen, die Rolle auszufüllen.

Kommentar: Prof. Hornscheidt behauptet, dass der Mensch von Geburt an gleichsam einer Gehirnwäsche unterzogen wird; sie soll nach dem Wunsch der Gender-Ideologen in KITAS und Schulen rückgängig gemacht werden – gegen den Willen der Eltern natürlich. Das Ziel der Gender-Lehrpläne in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Berlin etc. soll genau diesen Zweck erfüllen: Die Gender-Indoktrination der Kinder, also die Auslöschung des natürlichen Empfindens der Realität in der kindlichen Weltanschauung  und im Grunde eine Aufstachelung der Kinder gegen die Ehe. In gewisser Weise ist Gender ein Klassenkampf der Kinder (von Gender-Ideologen angetrieben) gegen die Eltern, die noch an der Existenz natürlicher Gegebenheiten „glauben“.

ZEIT-Wissen: Geschlecht ist für Sie nichts als eine soziale Kategorie?
Hornscheidt: Es ist eine Erfindung von Sexismus. Bei Rasse würden alle sagen: Die Rasseneinteilung gibt es nur, weil es Rassismus gibt. Keine Person sagt das bei Frauen und Männern, aber diese Unterteilung gibt es auch nur, weil es Sexismus gibt. Dasselbe gilt für Trans. Ich bin ja nicht authentisch Trans, sondern Trans ist in einer Gesellschaft, die die soziale Kategorie Geschlecht so wichtig setzt, eine der wenigen Möglichkeiten jenseits von Weiblichkeit und Männlichkeit.

Kommentar: Hier versucht Hornscheidt, der Gender-Revolution eine moralische Rechtfertigung zu geben und warum sie politisch aktiv sein muss: Die Vorstellung, es gäbe nur Männer und Frauen, ist nichts als eine soziale Konstruktion mit einer politischen Zielsetzung. Mit diesem Postulat verlässt Hornscheidt den rein psychologischen und subjektiven Bereich und geht ins Politische über und liefert die Rechtfertigung für den oben beschriebenen Kampf, um die Mentalitäten der Kinder im Sinne der Gender-Ideologie zu prägen. Dieser Kampf richtet sich notwendigerweise gegen die menschliche Natur, gegen die Eltern und das Christentum. Papst Benedikt XVI. bezeichnete Gender als eine anthropologische Revolution, also eine Auflehnung gegen die eigene Natur, um sie durch ein Phantasiegebilde zu ersetzen.

Dass eine solche Revolution in eine schlimme Diktatur münden kann, die sogar die Psychologie dominieren will, falls sie vorher nicht gestoppt wird, liegt auf der Hand.

Hornscheidt: Es ist eine Frage der Zeit, bis wir bei der Geburt kein Geschlecht mehr zugewiesen bekommen.

Kommentar: Damit legt sie klar das Ziel der Gender-Revolution fest. Diese Aussage ist dermaßen radikal und fanatisch, dass sie einen Aufschrei auslösen müsste. Doch die Gender-Revolution hat offenbar machtvolle Alliierte.

ZEIT-Wissen: Geschlechtlichkeit hat aber doch auch etwas mit Begehren und Sex zu tun.
Hornscheidt: Sexualität, Körperlichkeit und Gefühle sind für uns etwas ganz Ursprüngliches: Ich fühle mich so, und dann muss es auch so sein. Ich liebe nun mal Frauen, oder Männer, also gibt es die auch. Wir glauben, es gibt ein natürliches Empfinden. Aber in einer konstruktivistischen Denkweise gibt es das nicht. Es ist spannend, darüber nachzudenken, was wir glauben, was Lieben ist. Welche Anteile davon vielleicht gesellschaftlich gewollt und konstruiert sind.

Kommentar: In dieser Aussage wird das Utopische der Gender-Ideologie deutlich. Von Anbeginn fühlen sich Menschen zum anderen Geschlecht hingezogen. Dies zu leugnen, erfordert einen fanatischen Glauben an die eigenen Fantasievorstellungen. Wer so denkt, erhebt sich letzlich selbst zu einem Götzen, der über die Realität bestimmt.

Hornscheidt: Die kapitalistische Logik ist Abhängigkeit und der Glaube, dass das, was gut ist, was uns fühlen lässt, von außen kommt.

Kommentar: Hier wird der eigentliche Feind namentlich genannt: Der Kapitalismus. Dieser soll angeblich die Normen vorgeben, nach denen wir uns unsere Weltanschauung basteln, inklusive der eigenen Geschlechtlichkeit. Dies ist einer der Kerngedanken der „Frankfurter Schule“ und damit der sog. 1968er-Revolution. Diese Sicht der Dinge übernahmen Herbert Marcuse und die weiteren Denker der 1968er vom Marxismus, den sie um die Psychoanalyse Sigmund Freunds erweiterten. Daher werden sie als Neomarxisten bezeichnet. Der Klassenkampf wird nicht mehr durchgeführt, um das Eigentum an den Produktionsgütern zu kollektivieren, sondern um die Kultur umzustürzen.

ZEIT Wissen: Was halten Sie von der Idee der Zweierbeziehung? Ein Auslaufmodell?

Hornscheidt: Sie ist auf jeden Fall ein großer kapitalistischer Markt.

Kommentar: Hier übernimmt sie Vorstellungen des Kommunisten Wilhelm Reich und der „Frankfurter Schule“: Die Zweierbeziehung, insbesondere die Ehe, ist lediglich vorhanden, um das bürgerlich-kapitalistische Produktionssystem aufrecht zu erhalten.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt ist katholischer Buchautor und Publizist; er leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und betreibt u. a. diese Webseite: https://kultur-und-medien-online.blogspot.de/ 


Hessen: Der Kampf gegen den Genderismus an den Schulen geht weiter

Mathias von Gersdorff

Heute beginnt das neue Schuljahr in Hessen und damit fängt das entscheidende Jahr zur Durchsetzung des Gender-Lehrplans für dieses Bundesland an.

Zur Erinnerung:
Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) beschloss unter dem Druck der Grünen einen „Lehrplan zur Sexualerziehung“, der für Kinder ab sechs Jahren (!) fächerübergreifend und verbindlich Genderismus sowie die „Akzeptanz sexueller Vielfalt und Geschlechteridentitäten“ vorsieht.

Was man den Kindern dabei zumuten will, kann einen zur Weißglut bringen:
•    In der Altersgruppe von 6 – 10 Jahren ist das Thema „unterschiedliche Familiensituationen (z.B. Patchworkfamilien und gleichgeschlechtliche Partnerschaften)“ verbindlich vorgeschrieben!
•    „Unterschiedliche sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten (Hetero-, Bi-, Homo- und Transsexualität)“ sind verbindliche Themen für die 10- bis 12-jährigen Schüler.
•    Die 13- bis 16-Jährigen erhalten „Aufklärung über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität“.
•    Für die ältesten Schüler gibt es schließlich die Kurse „Geschlechtsspezifisches Rollenverhalten – Wandel der Rollenverständnisse in Abhängigkeit von Kultur und Alter“ und „Aufklärung über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität“.

Das Ziel dieses (anti)pädagogischen Wahnsinns: Die Forderung an die Schüler nach einer „Akzeptanz sexueller Vielfalt“.

Der Gender-Lehrplan des CDU-Kultusministers ist eine beinharte Demonstration der politischen Macht ohne Rücksicht auf die Meinungen dazu in der Gesellschaft. Dies hat Kultusminister Lorz nämlich gegen den ausdrücklichen Willen des Landeselternbeirats und der katholischen Kirche auf den Weg gebracht.

Seit Veröffentlichung des unseligen Erlasses hören die Proteste gegen den Gender-Lehrplan nicht auf. Und dieser Protest muss noch viel stärker werden, damit endlich diese Gefahr von unseren Kindern gebannt wird.

Deshalb unser mehrfacher Appell:
An die Lehrer: Ignorieren Sie bitte die „Neuen Richtlinien zur Sexualerziehung“.
An die Eltern: Seid wachsam und kontrolliert, was man Euren Kindern ab dem ersten Jahr in der Grundschule lehrt und organisiert Proteste vor Ort.
An die CDU-Mitglieder und an die CDU-Basis: Fassen Sie Mut, stehen Sie auf und protestieren Sie gegen diesen gesellschaftspolitische Indoktrination an unseren Schulen.

An alle Bürger Deutschlands: Helfen Sie uns bitte, den Protest gegen Gender in den Schulen zu verstärken, indem Sie unsere Petition unterstützen: https://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen_2.html

Und schließlich unser Aufruf an den Ministerpräsident Volker Bouffier: Ziehen sie diesen unseligen Gender-Lehrplan zurück!

Die Kräfte, die aus Deutschland ein Land ohne Werte und Prinzipien machen wollen, arbeiten hartnäckig daran, die Schulen zu Gender-Indoktrinationsstätten umzufunktionieren. Deshalb stehen wir mit unserem Kampf gegen die Gender-Ideologie erst am Anfang!

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt ist katholischer Publizist und leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ sowie diese Webseite: https://kultur-und-medien-online.blogspot.de/ 


Skandalöse Klientelpolitik der SPD: Will sie den totalen Gender-Staat?

Mathias von Gersdorff

Der Leitantrag zum SPD-Regierungsprogramm, der am 22. Mai 2017 im SPD-Parteivorstand einstimmig verabschiedet wurde, ist letztlich eine Agenda, um aus Deutschland einen totalen Gender-Staat zu machen.

Bildung: Die SPD will die Schulen mit Lern- und Lehrmaterial ausstatten, „das die Lebensrealität und die Vielfalt von Lebensmodellen altersgerecht abbildet.“

Die SPD strebt eine Grundgesetzänderung, um LSBT-Gruppen ausdrücklich in § 3 berücksichtigen. Schamlose Klientelpolitik: Die SPD will Initiativen von Homo-, Bi-, Inter- und Transgruppen großzügig finanziell unterstützen.

Trans- und intergeschlechtliche Menschen sollen laut SPD medizinisch, gesundheitlich, sozial und rechtlich privilegiert behandelt werden. „Heterosexuelle“ sollen weiterhin die üblichen staatlichen Dienstleistungen erhalten.

Verbände von LSBT-Gruppen sollen in den Genuss des Verbandsklagerechts geraten. Dadurch könnten sie die Justiz als Aktivismus-Instrument missbrauchen und versuchen, alle Kritiker mundtot zu machen.

Der SPD-Vorstand will die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stärken. Diese Behörde ist eine Propaganda-Agentur für Gender. Es ist skandalös, dass der Staat schamlos seine Neutralitätspflicht verletzt.

Deutschland soll Gender via Entwicklungspolitik in die ganze Welt ausbreiten und finanziell fördern. Wer nicht Homo-Privilegien einführt, soll in der Entwicklungshilfe benachteiligt werden.

Selbst Sport soll als Plattform der Durchsetzung der Gender-Ideologie missbraucht werden, denn die Sozialdemokraten wollen Projekten, die „Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie etwas entgegensetzen“, großzügig unterstützen.

In den letzten Wochen haben diverse SPD-Bundesminister dreist ihre Ämter missbraucht, um sich der Öffentlichkeit als LSBTIQ-Aktivisten zu präsentieren: Sigmar Gabriel, Heiko Maas und Katharina Barley. Die Politik in Deutschland verkommt auf diese Weise zunehmend zur Klientelpolitik.

Es wird völlig klar: Der deutsche Staat soll in den Dienst der absurden Gender-Doktrin gestellt werden  – im Inneren wie in der Außenpolitik. 

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt ist katholischer Publizist leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und veröffentlicht seine aktuellen Kommentare hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


Wiesbaden: „Demo für alle“ am 25. Juni gegen den Gender-Sexuallehrplan in Hessen

Hedwig von Beverfoerde

Nach unserem richtungsweisenden Symposium in Wiesbaden hatten wir es angekündigt: Wir werden keine Ruhe geben, bis der rechtswidrige Sexualerziehungs-Lehrplan in Hessen zurückgezogen ist. Diesen Worten sollen nun Taten folgen.

Wir werden für Hessen und für alle anderen Bundesländer vor dem Sommer erneut auf die Straße gehen. 

Kommen Sie am Sonntag, den 25. Juni, um 15 Uhr zur DEMO FÜR ALLE auf den Luisenplatz (vor dem Kultusministerium) nach Wiesbaden!

Dort demonstrieren wir unter dem Motto »Elternrecht achten – Indoktrinierende Sexualerziehung stoppen!«

Der Verfassungsrechtler, Prof. Dr. Christian Winterhoff, hat es in seinem Vortrag bei unserem Symposium auf den ebenso einfachen wie schockierenden Punkt gebracht: Der Hessische Sexualerziehungs-Lehrplan verstößt sowohl gegen das Grundgesetz als auch gegen das Hessische Schulgesetz.

Das elterliche Erziehungsrecht hat im Bereich der Sexualerziehung Vorrang vor dem Erziehungsauftrag des Staates. Winterhoffs Ausführungen schlugen beim Publikum und in der umfangreichen Presseberichterstattung ein wie eine Bombe.

Lassen Sie uns diese Fakten jetzt mit einer eindrucksvollen Demonstration auf die Straße bringen! Nur durch große öffentliche Aufmerksamkeit werden wir mit unseren berechtigten Forderungen zum Schutz unserer Kinder und gegen Indoktrination im Klassenzimmer an den entscheidenden Stellen gehört werden.

Mit dieser nächsten DEMO FÜR ALLE fordern wir die Rückkehr zur Verfassung. Der hessische Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) muß den Sexual-Lehrplan einkassieren!


Wiesbaden: „Demo für alle“ mit erfolgreichem Symposium gegen Genderismus

Das unter schwerem Polizeischutz von DEMO FÜR ALLE veranstaltete Sexualpädagogik-Symposium im Kurhaus in Wiesbaden am Samstag, den 6. Mai, war ein voller Erfolg. 

Die über 400 Teilnehmer bekamen neben der dargelegten Rechtslage zur schulischen Sexualerziehung einen fundierten Einblick in die mangelhaften wissenschaftlichen Grundlagen der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ (SPV).

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden empfehlenswerte Alternativ-Modelle einer Sexualaufklärung vorgestellt.

(Hier gehts zur Bildergalerie.)

Der glasklare Vortrag des Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Christian Winterhoff, der einen besonderen Fokus auf den aktuellen hessischen Sexualerziehungs-Lehrplan gelegt hatte, stieß bei den Zuhörern auf sehr großes Interesse.

Prof. Winterhoff kam in seiner Abhandlung zu dem Schluß, daß das elterliche Erziehungsrecht Vorrang vor dem Erziehungsauftrag des Staates hat und der Hessische Sexualerziehungslehrplan sowohl gegen das Grundgesetz als auch gegen das eigene Hessische Schulgesetz verstößt.

Dazu erklärt die Veranstalterin des Symposiums und Sprecherin des Aktionsbündnisses DEMO FÜR ALLE, Hedwig von Beverfoerde (siehe Foto):

Mit der schwerwiegenden Expertise dieses Symposiums im Rücken werden wir nicht ruhen, bis der rechtswidrige Sexualerziehungslehrplan in Hessen geändert wird.“

Linke Protestbewegung schwach präsent

Trotz Sonnenwetters konnten die Veranstalter der Gegendemo vor dem Kurhaus mit gerade einmal 200 Teilnehmern nur 10% ihrer vollmundig angekündigten Protestbewegung (der vorgeblich über 100 Gruppen angehören sollen) mobilisieren. 

Nachdem zur Gegendemo am Tag zuvor sogar alle im Hessischen Landtag vertretenen Parteien, außer der CDU, sowie der Wiesbadener SPD-Oberbürgermeister öffentlich aufgerufen hatten, ist dies ein gigantischer Flop!

Freifrau Hedwig von Beverfoerde wies in ihrer Eröffnungsrede darauf hin, daß die Abhaltung dieses im Vorfeld mit allen Mitteln bekämpften Symposiums ein Erfolg für die Grundrechte Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Redefreiheit, elterliches Erziehungsrecht und Wissenschaftsfreiheit sei.

Sie wies die im Landtag geäußerten Unterstellungen, Demo für Alle seien Rechtsradikale, Homophobe, Antisemiten, Nationalisten, Rassisten, etc. als „völlig absurd“ zurück. Im Hinblick auf das Veranstaltungsthema betonte Beverfoerde:

„Auf diesem Symposium soll es darum gehen, die Sexualpädagogik der Vielfalt auf Herz und Nieren zu prüfen. Jede Lehre, erst recht wenn sie für sich in Anspruch nimmt, Kinder in der besten Weise zu erziehen und zu prägen, muß sich Kritik unterziehen, sich selbst immer wieder hinterfragen und hinterfragen lassen. Und genau dies tun wir.“

Prof. Seubert: Kulturgeschichte der Menschenwürde

Der Philosophie- und Religionswissenschaftler Prof. Dr. Harald Seubert (STH Basel) nahm das Publikum mit auf eine Reise durch die „Kulturgeschichte“ der menschlichen Würde, deren theologischen und philosophischen Grundlagen sowie die Zusammenhänge mit der Sexualität.

Dr. Teresa Nentwig vom Göttinger Institut für Demokratieforschung sprach über das Leben und Wirken des Pädophilen-Aktivisten und Wegbereiter der Sexualpädagogik der Vielfalt, Helmut Kentler.

Der Sexualwissenschaftler Prof. Dr. Jakob Pastötter beschäftigte sich in seinem Vortrag mit der Frage, ob es die vielzitierte „kindliche Sexualität“ bzw. „psychosexuelle Entwicklung des Kindes“ überhaupt gibt und kam zu dem Ergebnis, daß es dafür keine wissenschaftliche und empirische Grundlage gibt. 

Mit dem Video-Kurzvortrag des Psychiaters und Psychotherapeuten, Dr. Christian Spaemann, wurde sehr deutlich, daß die Behauptung, die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ diene insbesondere der Prävention vor sexuellem Mißbrauch des Kindes, weder auf wissenschaftlich validen Grundannahmen fußt noch empirischer Überprüfung standhält. Es stelle sich vielmehr, so Dr. Spaemann, „die berechtigte Frage, ob nicht gerade dieses Vorgehen der Anbahnung einer Mißbrauchshandlung Tür und Tor öffne“.

Im zweiten Teil des Symposiums wurden verschiedene alternative bindungs- und wertorienterte Aufklärungsansätze vorgestellt, darunter Teenstar, NER, „Fit for Love“ und der neue Studiengang „Leib – Bindung – Identität. Entwicklungssensible Sexualpädagogik“ der Hochschule Heiligenkreuz. 

Die Videos aller Vorträge werden wir in Kürze auf www.demofueralle.de veröffentlichen.

Kontaktdaten: Hedwig v. Beverfoerde, Koordinatorin der DEMO FÜR ALLE
Münchenhofstr. 33 in 39124 Magdeburg
kontakt@demofueralle.de
www.demofueralle.de


Stellungnahme der CDU-Parlamentarierin Sylvia Pantel zur Gender-Debatte

Unter der Überschrift „Sexismus die rote Karte zeigen“ fand Anfang der letzten März-Woche 2016 eine Sachverständigen-Anhörung des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend statt.  _MG_1465_HDR

Experten berichteten über verschiedene Formen von Sexismus in unserer Gesellschaft und schlugen u. a. eine gender*-neutrale Erziehung oder ein Verbot von sexistische Werbung als Maßnahme zur Vorbeugung von Sexismus vor.

In den politischen Anfängen hatte Gender-Mainstreaming die Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern und somit die Stärkung der Rechte von Frauen zum Ziel. Inzwischen sind wir bei dieser Diskussion jedoch auf einem Niveau angelangt, auf dem aus einem gutgemeinten Grundprinzip eine Modewissenschaft geworden ist.

Die Genderforschung verursacht erhebliche Kosten und ich zweifle den Nutzen für unsere Gesellschaft stark an. Heute geht es kaum noch um das Ziel, Frauen und Männer gleichzustellen, sondern vielmehr um sexuelle Orientierung und die verschiedenen Facetten des Geschlechts.

Nach Ansichten der Gender-Forscher soll Sexualität bereits im Kindergarten thematisiert und Teil des Schulunterrichts werden. Dass eine gender-neutrale Erziehung Unrecht auflösen kann, halte ich für mehr als fragwürdig.

*Der Begriff „gender“ stammt ursprünglich aus dem Englischen, meint das kulturell oder sozial konstruierte Geschlecht und steht im Gegensatz zum biologischen Geschlecht männlich/weiblich, das im Englischen mit „sex“ bezeichnet wird.

Quelle (Text/Foto): http://sylvia-pantel.de/gender-neutrale-erziehung-gegen-sexismus/


Hessen: Frühsexualisierender CDU-Gender-Lehrplan ist ein „grünes“ Fabrikat

Mathias von Gersdorff

Seit dem Spätsommer tobt in Hessen eine heftige Debatte. Grund sind die neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ von CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz.

Viele Eltern und CDU-Mitglieder reiben sich die Augen und fragen sich: Wieso erlässt just ein CDU-Politiker einen Gender-Lehrplan, der die Forderung nach „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ für Kinder ab sechs Jahren vorsieht?

Schon allein aus politischen Erwägungen ist die Frage mehr als berechtigt. Denn der Gender-Lehrplan nützt ausschließlich den Grünen, die sich seit eh und je als Lobby der queeren LSBTIQ-Bewegung verstanden haben.

Genauso sieht das auch der Bundesvorstand der Grünen. Im Wahlprogramm 2017 schreiben sie: „In den Landesregierungen haben wir hier auch gegen Widerstände klare Akzente gesetzt, zum Beispiel mit den Bildungsplänen zur sexuellen Vielfalt in Baden-Württemberg und in Hessen.“

Im Klartext: Der Gender-Lehrplan von CDU-Kultusminister Lorz wird von den Grünen als ihr eigener Sieg angesehen und nicht als Erfolg der CDU.

Das entspricht auch der Realität: Bei der Demonstration am 30. Oktober 2016 (Demo für Alle) gegen den Lehrplan nahmen Familien, Eltern und normale Bürger teil, die klassische CDU-Wählerschaft also. Diese protestierte gegen den CDU-Lehrplan.

An der Gegen-Demonstration beteiligten LSBTIQ-Gruppen, Parteien wie die „Linke“ und allerhand Chaoten und Linksradikale. Das sind offenbar die neuen „Freunde“ der CDU.

Von Anfang an hielten etliche Medien den Erlass von Kultusminister Lorz im Grunde für ein „grünes“ Fabrikat:

Die homosexuelle Internet-Zeitung „Queer“ am 18. September 2016 schreibt: Der neue Lehrplan wurde maßgeblich von den Grünen vorangetrieben.

Das Magazin „Männer“ (für Homosexuelle) stellt am 19. September 2016 fest: Der neue Lehrplan sei behutsam und gemeinsam unter Beteiligung von GRÜNEN und CDU diskutiert und erarbeitet worden.

Die Stellungnahme der Bundesvorstands der Grünen ist die Bestätigung dafür, dass diese Anmerkungen korrekt sind.

Es wird immer deutlicher, dass der Gender-Lehrplan von Kultusminister Lorz nicht nur eine Katastrophe für Eltern und Kindern darstellt, sondern für die CDU selbst. Ministerpräsident Volker Bouffier sollte endlich die Notbremse ziehen und diesen Erlass einstampfen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ – Erstveröffentlichung des Beitrags HIER