Wir trauern um Gertrud Dörner (†)

Von Felizitas Küble

Seit weit über 20 Jahren sind wir freundschaftlich mit ihr verbunden: Gertrud Dörner aus Stadtlohn (NRW) ist am 13. Januar 2020 im Alter von 77 Jahren an Herzversagen verstorben.

Die katholische Familienmutter (siehe Foto) ist  –  getröstet und gestärkt mit den hl. Sakramenten  – von GOTT in die Ewigkeit heimgerufen worden. 

Wir trauern mit ihrem Mann, den Kindern und Enkelkindern um diese glaubensstarke Katholikin, die kein Blatt vor den Mund genommen hat, dabei aber inhaltlich fundiert und stets argumentativ zu schreiben und zu reden wußte.

Oft bin ich mit Gertrud und ihrem Ehemann Reinhard gemeinsam zu Tagungen und Sitzungen gefahren, nicht zuletzt zum Kongreß „Freude am Glauben“ in Fulda oder Aschaffenburg.

Noch vor wenigen Wochen traf ich Gertrud wohlgelaunt bei einer Zusammenkunft glaubenstreuer katholischer Gruppen in Münster.  Humor- und schwungvoll war sie von ihrem Naturell her sowieso. Umso mehr überraschte und erschütterte mich ihr plötzlicher Herztod.

Die Pädagogin setzte sich seit Jahrzehnten mit einem Eifer ohnegleichen, aber auch intellektuell und theologisch kenntnisreich, für die Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche ein. Sie veröffentlichte in zahlreichen Publikationen, brachte aber auch selber eine Zeitschrift im Rahmen der von ihr gegründeten „Marianischen Liga“ heraus.PICT0294

Gemeinsam mit ihrem Mann nahm sie fast jedes Jahr am Kreuze-Gebetszug für das Leben in Münster teil, der stets Mitte März stattfindet und seit langem regelmäßig von linksradikalen Chaoten gestört wird, weshalb die Lebensrechtler ihre Prozession nur mit Hilfe starker Polizei-Begleitung durchführen können. (Das FOTO zeigt in der Mitte Reinhard Dörner mit einem weißen Holzkreuz.)

Die ehem. Studienrätin verstand ihren Ruhestand nicht als Ruhekissen, sondern nutzte die Chance, sich besonders intensiv für die Belange des Glaubens einzusetzen. Dabei gehörte sie zu den kenntnisreichsten Kritikern des immer mehr absackenden Religionsunterrichts an den Schulen und verfaßte gehaltvolle Studien und Broschüren hierüber, rezensierte Religionsbücher und zeigte Wege aus der Krise auf.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann veranstaltete sie dutzende Vorträge und Tagungen im Rahmen des „Kardinal-von-Galen-Kreises“. Besonders beliebt ist seit jeher die mehrtägige „Osterakademie“ im traditionsreichen und altbewährten Marienwallfahrtsort Kevealer am Niederrhein.

Gertrud pflegte eine glaubensfrohe und bodenständige Marienverehrung, gehörte aber nicht zu jenen Katholiken, die allen möglichen (und unmöglichen) „Sehern“ und „Erscheinungen“ hinterherlaufen. Die Gründerin der Frauenbewegung „Marianische Liga“ war geistig zu besonnen und wachsam, um sich in schwärmerische oder gar abergläubische Gefilde zu begeben. Auch der Charismatik stand die nüchtern denkende Katholikin daher kritisch gegenüber.

Zugleich grenzte sie sich deutlich vom Feminismus und progressiven Gruppen wie „Maria 2.0“ ab und verteidigte ihre katholischen Standpunkte auch bei „Streitthemen“ wie Zölibat, Frauenpriestertum, Abtreibung usw.

Gertrud Dörner wird am kommenden Montag, dem 20. Januar 2020, um 13.30 Uhr auf dem kath. Friedhof in Emsdetten (Nordwalder-Str.) beigesetzt, anschließend ist das Requiem (Totenmesse) in der Kirche St. Pankratius (nicht weit vom Friedhof entfernt).

Emsdetten ist ein westfälischen Städtchen, das zwischen Münster und Rheine liegt. Mehrere Freunde des KOMM-MIT-Verlags und des CHRISTOFERUSWERKs – das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt – werden dieser tapferen und einsatzfrohen Frau gerne die letzte Ehre erweisen. Bei aller Trauer und Wehmut freue ich mich, ihrem freundlichen und ebenfalls sehr glaubensengagierten Ehemann Reinhard wieder zu begegnen.

HIER einige frühere Artikel von und über Gertrud Dörner im CHRISTLICHEN FORUM: https://charismatismus.wordpress.com/?s=gertrud+d%C3%B6rner


Münster: Bischof Genn will mit feministischer „Maria 2.0“ weiter im Gespräch bleiben

„Wir bleiben miteinander im Gespräch“, verspricht Bischof Felix Genn den Damen der bundesweiten Intiative „Maria 2.0“, die in der Pfarrei Heilig Kreuz in Münster ihren Ursprung hat, weiß der Pressedienst des Bistums Münster am 26.9.2019 zu berichten.

Dr. Felix Genn (siehe Foto) erklärt weiter: „Die Bewegung hat gezeigt, dass viele Frauen, die bisher nicht sprechen konnten, jetzt gesprochen haben.“

Hat es ihnen bislang die Sprache verschlagen  –  oder mussten sie sich erst verbal aufrüsten (lassen) durch Vorreiter[innen] ihrer Verbände, die „mehr Demokratie, Transparenz und Gerechtigkeit [fordern], um unheilvolle Strukturen aufzubrechen“?

In welchem Verhältnis steht dazu die „Sorge engagierter Frauen und Männer um die Zukunft der Weitergabe eines lebendigen Glaubens auch an die nächsten Generationen“? Bedarf es da einer „Machtverteilung“? Wo bleiben Gebet, würdige Feier der Liturgie und Einsatz für glaubenstreuen und fundierten Religionsunterricht und Katechese?

Wie will man sich auf diesem Hintergrund „von der Frohen Botschaft, das [sic!] Zentrum des christlichen Glaubens“ leiten lassen?

Hat Jesus Christus denn ein „synodales Mitwirkungsgremium“ geschaffen? Sind die Apostel auf sein Geheiß hin nicht „ohne Geldbeutel und zweites Hemd“ hinausgezogen und für ihren Einsatz zu Tode gemartert worden? 

Konnten sie sich auf Steuer-Pfründe stützen, die sie den Kirchenmitgliedern „abgezwungen“ haben? Oder hat etwa ein hl. Petrus Canisius erst eine kirchliche Gemeinschaft zum Zweck der Kirchensteuerzahlung gegründet, um dann mit diesen Geldern seinen Katechismus zu finanzieren als Grundlage seiner Arbeit gegen den massenhaften Abfall der Menschen vom katholischen Glauben?

BILD: Proteste von „Maria 2.0“ in Münster gegen die „patriarchalische“ Kirche

Es wird höchste Zeit, dass diesen innerkirchlich „Macht ertrotzenden“ Damen seitens der Bischöfe die geldlichen Subventionen gestrichen werden, damit diese lernen, dass allein ihr uneigennütziger persönlicher Einsatz dem Auftrag Jesu, „der Weitergabe des lebendigen Glaubens“ zu dienen, gerecht wird  – und zwar im Verzicht auf Ansehen und „Macht“ und ohne zuerst zu verlangen, dass man seitens der Hierarchen finanziell „ausgehalten“ wird!

Wer glaubt, in der Kirche Macht beanspruchen zu dürfen, sollte erst bewiesen haben, dass es ihm mit einem Leben aus dem Glauben nach dem Vorbild des HERRN und Seiner heiligsten Mutter erkennbar ernst ist.

Es muss Schluss sein mit der Banalität zeitgeistiger Plattitüden und Worthülsen, die im Grunde nur den Glauben der Kirche aushöhlen und verflachen (wollen).

BILD: Gertrud Dörner ist Vorsitzende der „Marianischen Liga“ und widerspricht Bischof Genn

Die Initiator[inn]en sollten die Kirchengeschichte zur Kenntnis nehmen, und dort gerade die Frauen, große Heilige, die mit bescheidensten materiellen Mitteln im Vertrauen auf Jesu Zusage dauerhaften Beistands großartige Werke geschaffen haben. Die wirklichen „Machthaber“ der Kirche sind eben nur die Heiligen!

Für uns gilt das Wort des HERRN: „Geh und handle genauso“! Denn nur eins ist wichtig: Jesu Wort zu hören und zu befolgen!

Reinhard Dörner, Vorsitzender des Zusammenschlusses papsttreuer Vereinigungen eV.
Gertrud Dörner, Bundesvorsitzende der Marianischen Liga eV.

 


Initiative „Maria 2.0“ ist zum Fremdschämen

Von Gertrud Dörner

Hut ab, meine Damen! Soviel Einsicht hätte ich bei Ihnen nicht erwartet!

Da nehmen Sie ganz ungeniert die gute urkirchliche Praxis für sich in Anspruch, die besagt: „Öffentliche Sünder haben während des eucharistischen Gottesdienstes nichts in der Kirche verloren, sie müssen vor der Kirchentür stehen“.

Allerdings ist ein gewaltiger Unterschied zwischen diesen Sündern und Ihnen nicht zu leugnen: Denn erst bei  –  ebenfalls öffentlich bekundeter –  Reue und Bekehrungsbereitschaft wurde damals den öffentlichen Sündern das Stehen vor der Kirchentür erlaubt. Beides kann ich bei Ihnen nicht feststellen!

Satire aus!

Ihr Verhalten ist für mich als katholische Frau nur noch zum „Fremdschämen“!

Sie  –  die Frauenverbände – werden nicht nur geduldet, sondern hofiert und alimentiert von den angeblich so „machtgeilen“ Hierarchen, deren „Macht“ Sie öffentlich für sich selbst reklamieren und ertrotzen wollen.

Und Sie sind sich keineswegs zu schade, mit Hilfe des  – noch dazu erzwungenen – Geldes von Kirchensteuerzahlern gegen die Lehre und die sakramentale Struktur der Kirche mit allen Mitteln anzukämpfen  –  und das seit Jahrzehnten!

Dass ausgerechnet  „Münster“ dieses Monstrum einer unberechtigten Bewegung hervorgebracht hat, wundert niemand, der seit Jahrzehnten das zunehmende Abdriften dieser Diözese in eine extrem modernistische Richtung beobachten und ertragen muss!

Unsere Gast-Autorin Gertrud Dörner aus Stadtlohn ist Religionspädagogin und Vorsitzende der „Marianischen Liga“

Foto: Doris de Boer


Der okkulte Hintergrund des Peace-Zeichens

Pressemeldung der Marianischen Liga:

Die Auswahl von Symbolen ist keineswegs zufällig; sie verrät und eröffnet dem Betrachter den geistigen Hintergrund der Auswählenden.

Dies gilt auch für das Logo, das die kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) Münster in „praktischen und spirituellen Workshops“ als Vorbereitung auf den kommenden „Katholikentag“ in Münster „erarbeitet“ hat.

Offiziell geht es den Damen dabei um „Frieden“, aber nicht – wie man eigentlich bei einer sich katholisch nennenden Gruppierung erwarten müsste  ̶  „um den Frieden Christi, den die Welt nicht geben kann“, der auch nur zu erreichen ist durch den Erlöser Jesus Christus, indem sich der einzelne von seinen Sünden abkehrt und in Buße die Versöhnung mit Gott sucht  – nein, keineswegs!

Das von den Damen gewählte Logo ist bei der rein innerweltlichen, internationalen Friedensbewegung „abgekupfert“, hat also einen die katholische Religion nicht einmal ansatzweise betreffenden, sondern davon völlig abweichenden, rein ideologischen Bezug.

In diesem Zeichen ist ein Kreuz auf den Kopf gestellt, umgeben von einem „magischen Kreis“ – wie im Okkultismus und Satanismus üblich.

Die Damen benutzen als „Firmament“ einen dieses „Friedens-Zeichen“ überwölbenden Regenbogen – eigentlich das alttestamentliche Symbol des nach-sintflutlichen Bundes Gottes mit den Menschen – in der ideologisch-innerweltlichen Bewegung des „Neuen Zeitalters“ hat er aber die Bedeutung einer Brücke zwischen den Menschen und den „Geistern“, womit hier keineswegs die von Gott gesandten Engel gemeint sind.

Die ganze esoterisch orientierte Zusammenstellung hat als Hintergrund ein Bauwerk aus offenbar „behauenen Steinen“. Ob es sich dabei um Aufbau oder Abriss handelt, ist nicht zu erkennen. Dass auch die Farbgebung mit Absicht gewählt ist und in diesem Kontext Bedeutung hat, sei hier nur am Rande erwähnt.

Daraus ergeben sich Fragen:

Von welchen Zielen wird die Arbeit der kfd mit ihren Mitgliedern bestimmt, wenn so das „Arbeitsergebnis“ eines Diözesantreffens aussieht? Was hat das noch zu tun mit den Grundanliegen und der Gründungsabsicht der kfd, des ehemaligen „Frauen- und Müttervereins“, nämlich Frauen, und vor allem Müttern, ein Leben mit und aus dem Glauben zu vermitteln und in ihnen zu vertiefen?

Was unternehmen die innerkirchlich Verantwortlichen gegen derart un-katholische Ausrichtungen, die nun schon seit Jahrzehnten zunehmend nicht nur die Frauenverbände, sondern die sich katholisch nennenden Verbände aller Art dominieren?

Die Zuständigen und Verantwortlichen schauen nicht nur schweigend zu, sondern unterstützen dieses Treiben auch noch, leider nicht nur materiell, sondern oft auch ideell. Man benimmt sich, als sei man „Herr über Gottes Erbteil“, „ut si Deus non daretur“, als ob es Gott nicht gäbe!

Wenn das aber die durch Taten belegte Überzeugung ist, dann sollte man ehrlich die Konsequenzen ziehen: die im Grunde nur gläubige Katholiken treffenden Zwangsmaßnahmen zur Kirchensteuerzahlung aufheben, die ohnehin im Widerspruch zum Kirchenrecht stehen, und den sich „katholisch“ nennenden Gruppierungen diese Bezeichnung entziehen und sie zu rein staatlichen Vereinen machen, damit sie nicht noch mehr Menschen täuschen und in die Irre führen können.

Schließlich sollte stimmen: „Wo katholisch drauf steht, ist auch katholisch drin“ – oder etwa nicht?

gez. Gertrud Dörner, Vorsitzende der Marianische Liga – Vereinigung katholischer Frauen e.V.

Die Marianische Liga gehört zum ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen): http://www.papsttreue-vereinigungen.de/erklaerungen.php?datum=22.10.2017

Siehe als Ausgangsbasis dazu den Bericht aus den Westfälischen Nachrichten: http://www.wn.de/Muenster/2989300-Treffen-von-kfd-Delegierten-aus-dem-Bistum-Frauen-bereiten-Katholikentag-vor


FOTOs vom 1000-Kreuze-Marsch in Münster

Von Felizitas KüblePICT0267

Ergänzend zu unserer aktuellen Berichterstattung über den Lebensrechtler-Gebetszug in Münster am 21.3.2015 veröffentlichen wir nun weitere Bilder, die einen anschaulichen Eindruck von der Kundgebung und der Demonstration für die Ungeborenen vermitteln.

Sehr erfreulich war natürlich die Teilnahme von zwei katholischen Geistlichen an unserer Kreuze-Aktion, darunter der im Niederrhein wirkende Pfarrer Paul Spätling, der in Priesterkleidung (Soutane und Birett) erschienen ist. PICT0268

Die drei ersten Fotos zeigen unseren Gebetszug durch die City Münsters (in Nähe der Lamberti-Kirche), wobei Pfr. Spätling jeweils mit einer Marien-Ikone in der Hand zu sehen ist.

Pastor Spätling kam Mitte Januar deutschlandweit in die Medien, weil er sich auf einer kurzen Ansprache bei einer PEGIDA-Kundgebung in Duisburg kritisch über den islamischen Eroberungsdrang und die Bedrohung Europas in Vergangenheit und Gegenwart äußerte. 

Diese Aussagen wurden  von Bischof Dr. Felix Genn, dem Oberhirten des Bistums PICT0283Münster, mit einem allgemeinen Predigtverbot für Pfr. Spätling geahndet.

Viele Katholiken empfanden diese Reaktion als unverständlich, zumal bekannt ist, daß z.B. eine ausdrückliche Leugnung von Glaubenswahrheiten (sei es die Gottheit Christi, die Jungfräulichkeit Mariens oder biblisch bezeugte Wunder) keineswegs zu einem Entzug der Predigterlaubnis führt. PICT0293

Dasselbe gilt für liturgische Mißstände oder die in Münster weitverbreitete Praxis der Laien-Predigt, die kirchenrechtlich untersagt ist.

Das vierte Foto zeigt einen weiteren Geistlichen, den Benediktinerpater Chrysostomus Ripplinger OSB. Er zelebriert häufig die sog. „alte Messe“ in der St. Ägidii-Kirche, feiert also die PICT0297außerordentlichen Form des römischen Ritus.

Hinter ihm sehen wir im roten Anorak Doris de Boer, eine junge katholische Familienmutter und Journalistin aus Kevelaer.

Wie stark unser Gebetszug von Polizeibeamten vor linksradikalen Randalen beschützt wurden, dokumentiert das nächste Foto. Unsere „Prozession“ wurde beidseitig auf der gesamten Route von Polizisten „flankiert“.  PICT0300

Das weitere Foto zeigt einige ultralinke Protestler, die ihre Antifa- bzw. Regenbogen-Fahne hochhalten, wobei sie ständig „Homosexualität“ brüllten. Allerdings wurden sie in ihrem Treiben von der Polizei stark in Schach gehalten.

PICT0294Den wirksamen Schutz durch freundliche Polizistinnen und Polizisten veranschaulicht auch unser nächstes Bild. PICT0291

In der Mitte sehen wir Reinhard Dörner mit dem weißen Holzkreuz; er ist Vorsitzender des Kardinal-von-Galen-Kreises und beteiligt sich gemeinsam mit seiner Frau Gertrud seit langem an unserer Lebensrechts-Demo in Münster.

Unser Gebetszug begann mit starkem Regen während der Kundgebung auf dem Ägidii-Kirchplatz, danach hellte sich das Wetter sichtlich auf.

Vorne auf dem Bild sehen wir wieder Pater Chryostomus, hinter ihm das Ehepaar Reinhard und Gertrud Dörner. Gertrud leitet die „Marianische Liga“, eine deutschlandweite katholische Frauen-Initiative.PICT0285

Kurz bevor ich dieses Bild auf einer typischen Geschäftsstraße in Münster knipste (siehe „viereckiges“ Foto), hörte ich, wie ein Passant eines unserer Kirchenlieder aus voller Kehle mitsang. Andere Fußgänger schauten erstaunt unserem Kreuze-Marsch zu, viele fotografierten uns. PICT0288

Sicher werden die meisten sich sehr gewundert haben, warum solch eine offensichtlich harmlose Prozession von hunderten Polizeibeamten beschützt werden mußte…

Auch das nächste „runde“ Foto dokumentiert den massiven Polizei-Einsatz: Von beiden Seiten her wurde unser Gebetszug von Beamten begleitet. Oft rannten sie eilig nach vorne, um Seitengassen zu blockieren, wenn dort Störer im Anmarsch waren.

Das Bild zeigt unseren Weg in Richtung Liebfrauenkirche, von Münsteranern auch „Überwasserkirche“ genannt, weil sie sich gleichsam „über dem Wasser“ befindet (neben dem Gotteshaus befindet sich ein kleiner Fluß, die sog. „Aa“).

PICT0276Münster ist die fahrradreichste Stadt Deutschlands – das veranschaulicht dieses viereckige Bild unserer „Prozession“ um die Servatii-Kirche. An allen Ecken und Enden sieht man abgestellte Räder. Es gibt in der Westfalenmetropole mehr Fahrräder als Einwohner. Zugleich wird Münster als „Stadt der Kirchen“ bezeichnet  – mit ca. 70 Gotteshäusern durchaus zu Recht.

PICT0282Die Innenstadt Münsters wurde durch alliierte Bombenangriffe im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört, auch viele Kirchen einschließlich des uralten Doms.

Mit nur einer Stimme Mehrheit beschloß der Stadtrat damals, die City im historischen Sinne wieder aufzubauen – heute sind die Münsteraner (und Touristen) froh darüber, denn die Stadt mit ihren „Bogenhäusern“ im Umfeld der Lamberti-Kirche sieht wunderschön aus.

PICT0296Zugleich gilt Münster, die „Stadt der Kirchen“, auch als besonders „regenreiche“ Zone, weshalb seit langem folgende Redensart gang und gäbe ist: „In Münster regnet es oder es läuten die Glocken – und wenn Sonntag ist, geschieht beides.“ 

Das viereckige Foto zeigt unseren Gebetszug, nachdem der Platzregen endlich aufgehört hatte.

Unsere letzte Station war der Domplatz mit dem Denkmal des Kardinal von Galen, weltbekannt auch als „Löwe von Münster“, weil er den Nazis unbeugsam die Leviten las.

Das riesengroße Denkmal war in der Nacht zuvor von Gegnern massiv beschmiert worden. PICT0301Dort halten die Lebensrechtler jährlich ihre Abschlußkundgebung, die auch diesmal wieder von lautstarkem Protestlärm ultralinker Chaoten geprägt war, so daß wir die Ansprache unseres Versammlungsleiters akustisch kaum verstehen konnten.

Der Kreuze-Marsch endete mit Gebeten, Liedern und dem priesterlichen Segen durch P. Chrysostomus Ripplinger.

HIER geht es zu unserem Aktionsbericht: https://charismatismus.wordpress.com/2015/03/21/kreuze-marsch-der-lebensrechtler-erfolgreich-polizei-hielt-linke-chaoten-unter-kontrolle/

 

 

 


Erfolgreiche Aktion für Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba

Prominente Unterstützung, zB. von Vier-Sterne-General Henning von Ondarza

Unser Christoferuswerk in Münster setzt sich per Unterschriftensammlung für eine Seligsprechung des Bischofs von Fulda, Johannes Dyba, ein. Der am 23.7.2000 überraschend verstorbene Erzbischof amtierte zugleich als Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr.

Dyba war ein mutiger Mahner, der glaubensstark und unbeirrbar für die Ideale und Grundsätze des Christentums und der Sittlichkeit eintrat; sein besonderer Einsatz galt dem Lebensrecht der Kinder im Mutterleib. – Näheres hierzu: http://www.news4press.com/Vor-10-Jahren-starb-der-Loewe-von-Fulda_540966.html

Das christliche Infoportal „Medrum“ präsentiert ein Formular zum Ausdrucken und Unterzeichnen: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

Prominente aus Kirche, Militär und Politik unterstützen die Petition für eine Seligsprechung des „Löwen von Fulda“, darunter Vier-Sterne-General Henning von Ondarza – ehem. Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte Europa-Mitte – und seine Frau Christiane.

Zu den kirchlichen Persönlichkeiten, die pro Dyba-Seligsprechung unterzeichneten, gehört Prälat Christoph Casetti, Bischofsvikar, Domherr und Pressesprecher des Bistums Chur (Schweiz).

Aus Österreich unterschrieb Dr. Gerhard M. Wagner, Pfarrer in Windischgarsten und „Fast-Weihbischof“ von Linz. (Pfr. Wagner wurde von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof ernannt, verzichtete aber am 16.2.2009 aufgrund massiver linkskatholischer Proteste auf die Übernahme des Amtes bzw. reichte beim Papst sein Rücktrittsgesuch ein, dem stattgegeben wurde.)

Zu den Unterstützern der Petition gehört zudem Prälat Ulrich Küchl, österreichischer Komponist und früherer Propst von Stift Eisgarn sowie ehem. Regens des Priesterseminars von St. Pölten. Die Medienwissenschaftlerin Dr. Gabriele Waste unterschrieb ebenfalls.

Auch in Deutschland unterzeichneten namhafte kirchliche Persönlichkeiten die Seligsprechungs-Aktion, darunter der Priester und Dogmatiker Prof. Dr. Johannes Stöhr: er ist zugleich Chefredakteur der Zeitschrift “Theologisches” und seit fast 30 Jahren Mitglied der Päpstlichen Akademie des hl. Thomas v. Aquin.

Auch aus der Politik kamen Unterschriften für die Dyba-Petition, z.B. vom CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis und seiner Frau Anneliese; außerdem von Monika Brudlewski: die CDU-Politikerin aus Sachsen-Anhalt war 12 Jahre Mitglied des Bundestages. Auch der Lebensrechts-Experte und Buchautor Roland Rösler, hessischer CDU-Landtagsabgeordneter von 1977-1999, plädiert für eine Seligsprechung Erzbischof Dybas.

Der kath. Sozialethiker Prof. Dr. Manfred Spieker aus Osnabrück unterschrieb die Petition ebenfalls. Zu den Unterzeichnern gehören zudem:
Prof. Dr. Hilmar Krenn, Akadem. Direktor des Geographischen Instituts, Mainz
Matthias von Gersdorff, Buchautor, Leiter der Aktion „Kinder in Gefahr“
Reinhard Dörner, Vorsitzender des Kardinal-von-Galen-Kreises
Gertrud Dörner, Vorsitzende der Marianischen Liga
Pater Lothar Groppe SJ, Publizist, ehem. Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr
Prälat Edmund Dillinger, Gründer der CV-Afrika-Hilfe, Kuratoriumsmitglied des „Forum Deutscher Katholiken“.
Baronin Hedwig Beverfoerde, Vorsitzende der Initiative „Familienschutz“

Interessanterweise wurde die Seligsprechungs-Petition auch von einer Reihe evangelischer Christen unterzeichnet; dazu gehören z.B. lutherische Ordensfrauen aus Schönebeck sowie Diego Leipnitz, Vorstandsmitglied der CDL Sachsen und christlicher Buchhändler.

Das Christoferuswerk versendet eine umfangreiche Dyba-Buchdokumentation unter dem Titel „Unverschämt katholisch“ mit fast 600 Seiten Interviews, Predigten und Artikel von Erzbischof  Dyba: das Beste aus seinem Werk in diesem einzigartigen, über 1 kg schweren Buch für nur 22 € und Porto:

Christoferuswerk, 48167 Münster Schlesienstr. 32   –  Tel. 0251-616768   – Fax 0251-614020  –    Mail: felizitas.kueble@web.de


Erzbischof DYBA

JA zum Friedensnobelpreis für deutsche Vertriebene!

Auch Erzbischof Johannes Dyba setzte sich dafür ein

Der Deutschlandfunk erklärte in einer Sendung über unsere vertriebenen Landsleute aus den Ostgebieten:

„Das Thema Flüchtlinge gehört zu unserem Land seit 1945. Allein bis 1950 waren schätzungsweise 12 Millionen Deutsche auf der Flucht vor Vertreibung. Später kamen die Ungarn-Flüchtlinge hinzu.“  (Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/erinnerung-fluechtlinge-und-vertriebene-nach-dem-krieg.862.de.html?dram:article_id=343211)

Wohlgemerkt: Über 12 Millionen deutsche Heimatvertriebene ab 1945, etwa zwei Millionen von ihnen fanden den Tod durch Ermordung, Hunger, Ertrinken, Erschöpfung, Folter in polnischen Nachkriegs-KZs usw.

Trotzdem hat niemand von unseren Landsleuten aus dem Osten jemals zu politischer Gewalt aufgerufen oder gar Terrorismus betrieben.

Stattdessen wurde bereits in der „Charta der Heimatvertriebenen“ von 1950  –  bei allem berechtigten Bekenntnis zum „Recht auf die Heimat“  –  ausdrücklich auf jede Gewalt und Vergeltung verzichtet.  (Infos hier: https://www.bund-der-vertriebenen.de/charta-der-deutschen-heimatvertriebenen.html)

Wer nun meint, solche Friedensliebe und Verständigungsbereitschaft seien doch selbstverständlich, der irrt sich sehr, bedenkt man etwa den Terror und die Aggressionen von Palästinensern oder Kurden.

Faire Geschichtswissenschaftler wie der deutschjüdische Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn haben mehrfach betont, daß die Verbrechen der NS-Diktatur keineswegs als Rechtfertigung oder Verharmlosung für die Vertreibung von Millionen Deutschen herhalten dürfen.

Es ist überfällig, daß die einzigartige Friedensleistung unserer deutschen  Landsleute aus Schlesien, Ostpreußen, Pommern, dem Sudetenland etc. entsprechend gewürdigt wird und sie dafür den wohlverdienten Friedensnobelpreis erhalten  –  solange noch Menschen aus dieser Generation leben!

Übrigens ist diese Idee nicht ganz neu: Ende der 90er Jahre hat auch Erzbischof Johannes Dyba (siehe Foto) – der katholische Oberhirte aus Fulda – mehrfach diesen Vorschlag in die Öffentlichkeit gebracht.

Der am 23. Juli 2000 im Alter von 71 Jahren verstorbene Bischof von Fulda wußte das schwere Schicksal unserer Heimatvertriebenen zu würdigen und hat ihre herausragende Friedensliebe anerkannt.

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Evangelischer Publizist befürwortet Seligsprechung Dybas

Von Norbert Zielke

Ja, ich bin für die Seligsprechung Johannes Dybas, damit auf Erden endlich nachvollzogen wird, was im Himmel bereits Realität war. Dort ist Johannes Dyba nämlich schon heilig.   

Oder hegt jemand auch nur den geringsten Zweifel, dass Johannes jetzt mit den großen und kleinen Heiligen Tag für Tag an einer gigantischen Tafel im Jenseits das Reich Gottes feiert?

Ich bin Johannes Dyba in Fulda als Journalist begegnet. Ein Kollege hatte mich zu ihm empfohlen in der Hoffnung, dass zwei Streitbare dann aufeinander losgehen. Einen Hinweis auf meine damalige kritische Haltung gegenüber Dyba gibt die Intonation der Fragen meiner Interviews, die auch in dem Dyba-Buch „Unverschämt katholisch“ wiedergegeben sind.

Zur Überraschung aller haben sich Johannes Dyba und Norbert Zielke ausgezeichnet verstanden.

Ich weiß, an welchem Ort Johannes Dyba Tag für Tag gekniet hat, um zu unserem Gott und Heiland Jesus Christus zu beten. Ich begegnete dem Katholiken Johannes Dyba, der die globale Kirche proklamierte. Für ihn gab es innerhalb der Kirche keine Ausländer.

Nach Dybas Tod habe ich zehn Jahre auf einem anderen Kontinent gelebt und sehe Deutschland nach meiner Rückkehr kritisch. Es fehlen Männer wie Johannes Dyba, die mit der Schärfe von Pfefferschoten christliche Gesellschaftskritik üben und Orientierung geben.

Der nach wie vor vieltausendfach herbei geführte Tod von noch nicht geborenen Kindern wirft ein Licht auf die Brutalität und Ignoranz, die in dieser Gesellschaft üblich sind. Üblich ist auch geblieben, dass man Brutalität und Unmenschlichkeiten mit gutem Benehmen hinnehmen muss.

BILD: Unser bewährter Robben-Aufkleber gegen Abtreibung

Dyba ließ angesichts der unzähligen Abtreibungen die Glocken des Fuldaer Domes läuten. Das wurde ihm als schlechtes Benehmen ausgelegt.

Was aber ist schlecht? Das Entfernen und Töten solch eines kleinen, unglaublich zerbrechlichen und sensiblen Lebens, das aus Gottes Hand kam? Oder das Anstimmen eines donnernden Protestes dagegen von den Türmen des Domes herab?

Die Bequemlichkeiten und vordergründigen Vorzüge des modernen Lebens waren für Johannes Dyba nicht das Maß der Dinge.

Die gedankliche Schärfe Johannes Dybas fehlt im gesellschaftlichen Diskus. Sein „schlechtes“ Benehmen fehlt. Weitere Frage: Wie würde er in der heutigen Situation den Islam theologisch werten?

Dyba war unverschämt katholisch und kompromisslos katholisch. Damit lag er im Gegensatz zu allen Christen richtig, die die Ansicht vertreten, die Kirche beginne mit Luther vor etwa 500 Jahren. Nein, die Kirche beginnt auch für uns Evangelische vor etwa 2000 Jahren.

 

Weitere Persönlichkeiten pro Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba

Von Felizitas Küble

Seit Jahren veröffentlicht unser CHRISTOFERUSWERK aktuelle Berichte über Prominente, Wissenschaftler, Würdenträger und sonstige naUnsere PK pro Bischof DYBA (2)mhafte Persönlichkeiten, die sich für eine Seligsprechung des “Löwen von Fulda”, Erzbischof Johannes Dyba (siehe Foto) aussprechen.

Der glaubensstarke Oberhirte von Fulda verstarb überraschend am 23. Juli 2000, ist aber im gläubigen Kirchenvolk nach wie vor unvergessen, wir wir bei unseren Unterschriftensammlungen immer wieder erfreut feststellen können, z.B. an unserem Info-Stand beim Katholikentag 2014 in Regensburg.

Das FOTO zeigt im Hintergrund unser DYBA-Plakat – vorne unterhalten sich BVL-Chef Martin Lohmann und unsere Standmitarbeiterin Cordula Mohr (ALfA-Regionalvorsitzende in Rheine, CDL-Vorstandsmitglied in NRW), die beide ebenfalls gerne für Dybas Seligsprechung unterschrieben haben.

Folgende weitere Unterzeichner seien beispielhaft erwähnt:

  • Christa Meves, Konvertitin, Psychagogin, Bestsellerautorin
  • Walter Ramm, Bundesvorsitzender der Aktion Leben in Abtsteinach010_7
  • Prof. Dr. Reinhold Ortner, Pädagoge, Buchautor, Publizist
  • Oliver Dix, Vize-Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV), Landesvorsitzender des BdV in NRW
  • Prälat Prof. Dr. Georg May, Priester, Kirchenrechtler, Publizist
  • Prof. Dr. Roland Süßmuth, Biologe, Buchautor, Vorsitzender des Initiativkreises kath. Laien und Priester im Bistum Rottenburg
  • Dr. Andreas Püttmann, Politikwissenschaftler, Publizist
  • Prof. J. Hans Benirschke, Informatiker, Dozent an der Gustav-Sieverth-Akademie, ehem. Mitherausgeber der Monatszeitschrift “Kirche heute”
  • Manfred Christ, Landtagsabgeordneter der CSU von 1990 bis 2008, Kuratoriumsmitglied des Dachverbands “Forum deutscher Katholiken”
  • Prof. Dr. med. Ruthard Jacob, leitete zwei Jahrzehnte einen der beiden Lehrstühle für Physiologie in Tübingen
  • Georg Girisch, Bundestagsabgeordneter der CSU von 1998 bis 2005
  • Dr. Eduard Werner, Historiker, Redakteur der Zeitschrift “Fels”, Vorsitzender des Initiativkreises kath. Laien u. Priester in der Diözese Augsburg
  • Prof. Dr. Herbert Gröger, Philosoph, Lyrik-Experte, Leiter der Freien Autorengemeinschaft “Collegium poeticum”

Praktische TIPs für DYBA-Fans:

Auf der Internetpräsenz des FORUM DEUTSCHER KATHOLIKEN, der zahlreiche kath. Verbände und Initiativen vertritt, findet sich ein Seligsprechungs-Aufruf, der mit einer Online-Unterschriftensammlung verbunden ist: http://forum-deutscher-katholiken.de/aufruf/

Zugleich können jene Gläubigen, die bei Freunden, auf Tagungen oder vor der Kirchentür für Dyba Unterschriften sammeln, ein entsprechendes Formular ausdrucken  – nämlich jenes Unterschriftenblatt unseres Christoferuswerks, das wir seit Jahren verwenden: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

 

Führende Lebensrechtler wünschen eine Seligsprechung von Erzbischof Dyba

Das Christoferuswerk in Münster sammelte an seinem Infozelt auf dem Katholikentag in Regensburg erneut Unterschriften für eine Seligsprechung des einstigen Oberhirten von Fulda, Erzbischof Johannes Dyba, den viele Gläubige als „Löwen von Fulda“ verehren.IMG_0598

Auch durch Plakate und Postkarten wurde auf diesen mutigen und unbeugsamen Bischof hingewiesen, der im Juli 2000 unerwartet verstorben war.

Dabei unterzeichneten neben zahlreichen Katholiken auch evangelische Christen den Aufruf an die Kirche, Dyba als Vorbild für die Gläubigen und als Fürsprecher zur Ehre der Altäre zu erheben.

Überdies unterschrieben namhafte Vertreter von Lebensrechtsverbänden in Regensburg den Seligsprechungs-Appell des Christoferuswerks, darunter Martin Lohmann (siehe Foto unten: rechts), der Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht (BVL), sowie Angela Doose, die Leiterin der „Jugend für das Leben“ in Deutschland. Bildungsplan-Demo-1.2.1448b

Schon zuvor hatten führende Lebensrechtler sich dem Plädoyer pro Dyba-Seligsprechung angeschlossen, zB. die Buchautorin Alexandra Linder, stellv. Bundesvorsitzende der „Aktion Lebensrecht für alle“ (ALfA)  –  und der katholische Publizist Mathias von Gersdorff (siehe Foto), Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und Mitbegründer der Initiative „SOS Leben“. 

Zu den weiteren Unterzeichnern gehören beispielsweise die Vorsitzende der Stiftung „Ja zum Leben“, Johanna Gräfin von Westphalen (siehe Foto) sowie Hedwig Gräfin von Buquoy, die dem Stiftungsvorstand angehört. portrait_westphalen-r

Zudem die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, sowie ihre Stellvertreterin Odila Carbanje, die zugleich als CDL-Vorsitzende von Nordrhein-Westfalen amtiert; außerdem der Historiker Prof. Dr. Leo Peters, Mitglied im Bundesvorstand der CDL.

Auch die engagierte CDL-Lebensrechtlerin Elisabeth Freifrau von Lüninck aus Bestwig im Sauerland schließt sich dem Appell des Christoferuswerks an; über ihren Austritt aus der CDU „nach einem halben Jahrhundert“ berichtete hier die FAZ: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/homo-ehe-die-kanzlerin-bat-um-zehn-tage-zeit-12100525.html

Für die Seligsprechung Dybas plädiert auch Hildegard Regensburger, Leiterin des Förderkreises  „Ja zum Leben“ sowie eines Mutter-Kind-Heims in Ichenhausen und zugleich stellv. CDL-Landesvorsitzende in Bayern; ebenso der baden-württembergische CDL-Landesvorsitzende, Rechtsanwalt Josef Dichgans.PICT0106

Unterschrieben wurde der Aufruf des Christoferuswerks außerdem von der Vorsitzenden der „Aktion Familienschutz“ und der Leiterin von ONE OF US in Deutschland, Freifrau Hedwig von Beverfoerde (siehe Foto: links) sowie von Prof. Dr. Manfred Spieker, einem führenden Experten der Lebensrechtsbewegung in Deutschland.

In der Donnerstagszeitung zum Regensburger Katholikentag (Ausgabe an Christi Himmelfahrt) findet sich ein ausführliches Interview zur Abtreibungsthematik mit diesem Osnabrücker Sozialwissenschaftler, der dem päpstlichen Rat „Justitia et Pax“ als Consultor angehört.

HIER geht es zum Pro-DYBA-Formular, das man ausdrucken, unterschreiben und an uns einsenden oder zufaxen kann: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

CHRISTOFERUSWERK eV, 48007 Münster, Postfach 1963  – Fax 0251-614020

 

Trierer Sozialethiker Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels

plädiert für eine Seligsprechung Erzbischof Dybas

Auf einer Kundgebung des Kongresses “Freude am Glauben” sprach sich Pater Dr. Wolfgang Ockenfels am Samstag, den 15. September 2012 in Aschaffenburg unter dem Beifall vieler Zuhörer für die Seligsprechung  des Fuldaer Oberhirten Johannes Dyba aus, der vor 12 Jahren unerwartet verstarb.

Der Dominikanerpater erinnerte an den herausragenden Mut und die Glaubenskraft dieses Bischofs, zumal im Einsatz für die ungeborenen Kinder.

Der Publizist und Professor, der in Trier Sozialethik unterrichtet,  unterzeichnete am Informationsstand des Münsteraner Christoferuswerks eine Petition für die Seligsprechung Erzbischof Dybas.   imm036_34A

Dieses FOTO zeigt Helferin Cordula Mohr an unserem Infostand.

Dieser Aufruf wurde von weit über tausend Gläubigen unterschrieben, darunter Weihbischof Andreas Laun. 

Auch evangelische Christen schlossen sich dieser Petition an, zumal Erzbischof Dyba unter den theologisch konservativen Evangelikalen auch heute noch vielfach gewürdigt und bewundert wird.

Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels  kritisierte in seiner vielbeachteten Rede den sog. “Dialogprozeß” der Deutschen Bischofskonferenz, denn dieser biete „nichts Neues unter der Sonne, sondern nur viel Schatten“.

Er bemängelte außerdem ein „gewaltiges Führungsproblem“ im Episkopat und fügte hinzu, notwendig seien   „mehr kritische und wache Bischöfe“. Stattdessen würden wichtige Entscheidungen nicht selten an „anonyme Gremien“ delegiert.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Promis pro Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba

Unterstützung von Weihbischof Andreas Laun, dem ehem. Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Werner Münch  –  und weiteren Persönlichkeiten 

Das Christoferuswerk in Münster setzt sich für eine Seligsprechung des unvergessenen Bischofs von Fulda, Johannes Dyba, ein. Der am 23.7.2000 überraschend verstorbene Oberhirte amtierte zugleich als Militärbischof für die  Bundeswehr.

Foto: Unsere Postkarte pro DYBA 

Auf dem Kongreß „Freude am Glauben“, der vom 9. bis 11.  September 2011 in Karlsruhe stattfand, sammelte das Christoferuswerk aus Münster erneut Unterschriften für eine Seligsprechung des glaubensstarken  Bischofs von Fulda, der unbeugsam Gottes Wort verkündete   –  ob gelegen oder ungelegen.

Zu den Unterzeichnern der Petition gehören Weihbischof Andreas Laun (Salzburg),  der ehem. Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Werner Münch (Freiburg), der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Konrad Löw (Bayreuth) sowie die Publizistin und Familienmutter Alexandra Linder (Autorin von „Geschäft Abtreibung“, stellv. Bundesvorsitzende der „Aktion Lebensrecht für alle“, ALFA).

Johannes Dyba war ein mutiger Mahner, der unbeirrbar für die Grundsätze des Christentums und sittliche Ideale eintrat; sein besonderer Einsatz galt dem Lebensrecht der Ungeborenen. – Näheres hier: http://www.news4press.com/Vor-10-Jahren-starb-der-Loewe-von-Fulda_540966.html

Beim Nachrichtenportal „Medrum“ gibt’s ein Formular zum Ausdrucken: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

Weitere Persönlichkeiten aus Kirche und Politik unterstützen den Aufruf des Christoferuswerks für eine Seligsprechung des „Löwen von Fulda“, darunter Vier-Sterne-General Henning von Ondarza, der ehem. Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte Europa-Mitte  –  sowie seine Frau Christiane.

Zu den Unterzeichnern gehören auch Constantin von Brandenstein-Zeppelin (Urenkel des Luftschiffbauers Ferdinand Graf von Zeppelin).  Seit 1992 ist er Präsident des Malteser Hilfsdienstes. Auch seine Frau Amelie (geb. Prinzessin zu Löwenstein) plädiert mit ihrer Unterschrift für eine Seligsprechung Dybas.

Auch evangelische Christen gehören zu den Unterzeichnern, darunter Wolfram Ellinghaus, Vorsitzender des Kuratoriums „Deutscher Schulbuchpreis“ und Geschäftsführer des Verbands LDEZ (Lernen für die deutsche und europäische Zukunft eV).

Weitere namhafte Unterzeichner finden Sie hier:  http://www.news4press.com/Erfolgreiche-Aktion-fuer-Seligsprechung-von-Erzbischof-Johannes-Dyba–N_584440.html

Gedenkmesse für Erzbischof Dyba am 23. Juli 2011

Am Samstag, den 23. Juli 2011, wird im Dom zu Fulda  –  wie jedes Jahr am 23. Juli  –  ein Gedenkgottesdienst für den im Jahre 2000 verstorbenen Erzbischof  Dr. Johannes Dyba gefeiert. Die hl. Messe beginnt um 9 Uhr.

Gläubige aus nah und fern wollen am Requiem für diesen glaubensstarken Oberhirten teilnehmen, der vor allem als Verteidiger des Lebensrechts ungeborener Kinder bekannt war.  Hauptzelebrant wird auch diesmal Bischof Algermissen von Fulda sein.

Im vorigen Jahr wurde das zehnte Jahresgedächtnis des unvergessenen Erzbischofs begangen. Nach der hl. Messe trafen sich viele Gläubige zu einer Gedenkfeier mit fundierten Vorträgen, die das Leben des „Löwen von Fulda“ würdigten, wie  Johannes Dyba von seinen Anhängern oft bewundernd genannt wird.

Unser Christoferuswerk berichtete damals in einer Pressemeldung über das Jubiläumsfeier des Johannes-Dyba-Gedächtniskreises vom 23.7.2010  –  und erinnerte zugleich an die Glanzpunkte im Wirken des tapferen Streiters für Gott und seine Kirche:

http://www.pressinfocom.com/1/Vor-10-Jahren-starb-der-Loewe-von-Fulda_540966.html

Auf Anregung vieler Freunde und Mitstreiter begann das Christoferuswerk in Münster kurz danach mit einer Unterschriften-Aktion für die Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba, die ein großes Echo fand und  von namhaften Persönlichkeiten unterzeichnet wurde.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks


Erfolgreiche Aktion für Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba

Prominente Unterstützung, zB. von Vier-Sterne-General Henning von Ondarza

Unser Christoferuswerk in Münster setzt sich per Unterschriftensammlung für eine Seligsprechung des Bischofs von Fulda, Johannes Dyba, ein. Der am 23.7.2000 überraschend verstorbene Erzbischof amtierte zugleich als Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr.

Dyba war ein mutiger Mahner, der glaubensstark und unbeirrbar für die Ideale und Grundsätze des Christentums und der Sittlichkeit eintrat; sein besonderer Einsatz galt dem Lebensrecht der Kinder im Mutterleib. – Näheres hierzu: http://www.news4press.com/Vor-10-Jahren-starb-der-Loewe-von-Fulda_540966.html

Das christliche Infoportal „Medrum“ präsentiert ein Formular zum Ausdrucken und Unterzeichnen: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

Prominente aus Kirche, Militär und Politik unterstützen die Petition für eine Seligsprechung des „Löwen von Fulda“, darunter Vier-Sterne-General Henning von Ondarza – ehem. Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte Europa-Mitte – und seine Frau Christiane.

Zu den kirchlichen Persönlichkeiten, die pro Dyba-Seligsprechung unterzeichneten, gehört Prälat Christoph Casetti, Bischofsvikar, Domherr und Pressesprecher des Bistums Chur (Schweiz).

Aus Österreich unterschrieb Dr. Gerhard M. Wagner, Pfarrer in Windischgarsten und „Fast-Weihbischof“ von Linz. (Pfr. Wagner wurde von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof ernannt, verzichtete aber am 16.2.2009 aufgrund massiver linkskatholischer Proteste auf die Übernahme des Amtes bzw. reichte beim Papst sein Rücktrittsgesuch ein, dem stattgegeben wurde.)

Zu den Unterstützern der Petition gehört zudem Prälat Ulrich Küchl, österreichischer Komponist und früherer Propst von Stift Eisgarn sowie ehem. Regens des Priesterseminars von St. Pölten. Die Medienwissenschaftlerin Dr. Gabriele Waste unterschrieb ebenfalls.

Auch in Deutschland unterzeichneten namhafte kirchliche Persönlichkeiten die Seligsprechungs-Aktion, darunter der Priester und Dogmatiker Prof. Dr. Johannes Stöhr: er ist zugleich Chefredakteur der Zeitschrift “Theologisches” und seit fast 30 Jahren Mitglied der Päpstlichen Akademie des hl. Thomas v. Aquin.

Auch aus der Politik kamen Unterschriften für die Dyba-Petition, z.B. vom CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis und seiner Frau Anneliese; außerdem von Monika Brudlewski: die CDU-Politikerin aus Sachsen-Anhalt war 12 Jahre Mitglied des Bundestages. Auch der Lebensrechts-Experte und Buchautor Roland Rösler, hessischer CDU-Landtagsabgeordneter von 1977-1999, plädiert für eine Seligsprechung Erzbischof Dybas.

Der kath. Sozialethiker Prof. Dr. Manfred Spieker aus Osnabrück unterschrieb die Petition ebenfalls. Zu den Unterzeichnern gehören zudem:
Prof. Dr. Hilmar Krenn, Akadem. Direktor des Geographischen Instituts, Mainz
Matthias von Gersdorff, Buchautor, Leiter der Aktion „Kinder in Gefahr“
Reinhard Dörner, Vorsitzender des Kardinal-von-Galen-Kreises
Gertrud Dörner, Vorsitzende der Marianischen Liga
Pater Lothar Groppe SJ, Publizist, ehem. Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr
Prälat Edmund Dillinger, Gründer der CV-Afrika-Hilfe, Kuratoriumsmitglied des „Forum Deutscher Katholiken“.
Baronin Hedwig Beverfoerde, Vorsitzende der Initiative „Familienschutz“

Interessanterweise wurde die Seligsprechungs-Petition auch von einer Reihe evangelischer Christen unterzeichnet; dazu gehören z.B. lutherische Ordensfrauen aus Schönebeck sowie Diego Leipnitz, Vorstandsmitglied der CDL Sachsen und christlicher Buchhändler.

Das Christoferuswerk versendet eine umfangreiche Dyba-Buchdokumentation unter dem Titel „Unverschämt katholisch“ mit fast 600 Seiten Interviews, Predigten und Artikel von Erzbischof  Dyba: das Beste aus seinem Werk in diesem einzigartigen, über 1 kg schweren Buch für nur 22 € und Porto:

Christoferuswerk, 48167 Münster Schlesienstr. 32   –  Tel. 0251-616768   – Fax 0251-614020  

 

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Erzbischof Johannes Dyba war ein Fels in der Brandung

PRESSEMELDUNG des Christoferuswerks vom 26.7.2010

Schon zu Lebzeiten erhielt Johannes Dyba von katholischen Gläubigen und auch von vielen Mitgliedern anderer christlicher Konfessionen den respektvollen Ehrentitel: „Der Löwe von Fulda“.

Erzbischof Dyba, Oberhirte des Bistums Fulda, der zugleich als deutscher Militärbischof amtierte, erwies sich als Kirchenmann von Format und als tapferer Gottesstreiter, der dem Zeitgeist die Zähne zeigte und die Gebote Gottes unerschrocken verkündete, ob gelegen oder ungelegen.

Eben dieser Mannesmut vor „Königsthronen“ – genauer: in der couragierten Auseinandersetzung mit den Herrschenden in Politik, Medien und Gesellschaft – machte den markigen Erzbischof über die Konfessionsgrenzen hinweg beliebt bei glaubenstreuen Verbänden und Gruppen, beim einfachen Volk ebenso wie bei gleichgesinnten Persönlichkeiten.

Die ehrfurchtsvolle Würdigung „Der Löwe von Fulda“ kommt nicht von ungefähr, gab es doch bereits den vielverehrten und inzwischen seliggesprochenen „Löwen von Münster“:

Kardinal Clemens Graf von Galen war Bischof von Münster in schwerer Zeit und ein tapferer Bekenner gegen den Ungeist des Nationalsozialismus, der sich weit über Deutschland hinaus großes Ansehen erwarb. Seine weltberühmten Predigten gegen die altheidnische Diktatur der Nationalsozialisten wurden damals im Inland heimlich weitergegeben (das Verbreiten von Galen-Predigten war strafbar), im Ausland galten sie als beispielhaft für das „andere Deutschland“.

Dr. Johannes Dyba, der „Löwe von Fulda“, kämpfte ebenfalls an geistigen Fronten – und zwar gegen den neuheidnischen Ungeist unserer Zeit: er geißelte vor allem den Massenmord an wehrlosen Kindern im Mutterleib. Der Bischof von Fulda beließ es freilich nicht bei deutlichen Worten – er setzte auch klare Zeichen: dazu gehörte vor allem das von ihm ins Leben gerufene „Glockenläuten für die Ungeborenen“ am 28. Dezember, dem kirchlichen Gedenktag der „Unschuldigen Kinder“ zu Bethlehem.

Wer an Erzbischof Johannes Dyba denkt, wird leicht an einen anderen Namensträger erinnert: an den tapferen Bußprediger Johannes den Täufer. Von ihm heißt es im Neuen Testament: „Ein Mann trat auf, von Gott gesandt – sein Name war Johannes.“ (Joh 1,6)

Dies wird man auch von Johannes Dyba sagen können. Dieser eindrucksvolle Bischof, der sich mit seiner Unbeugsamkeit Respekt bei Freund und Feind (!) erwarb, verstarb am 23. Juli 2000 völlig unerwartet und zur großen Bestürzung seiner Freunde und Anhänger. Kurz vorher hatte er noch an einer Hochzeitsfeier teilgenommen.

Wenige Tage zuvor gab es lautstarke Proteste und Schreikonzerte ltralinker und schwuler Gruppen wegen seiner eindeutigen Kampfansage gegen das damals geplante und mittlerweile eingeführte Gesetz zur „Homo-Ehe“, genauer: zu homosexuellen „Lebenspartnerschaften“. Erzbischof Dyba hatte auch bei diesem Thema Flagge gezeigt und dem Gesetzesvorhaben ohne Wenn und Aber widersprochen.

Dieser unerschrockene Streiter für die Zehn Gebote und die Schöpfungsordnung Gottes, der die Konfrontation mit den Mächtigen seiner Zeit nicht scheute, ist in den Herzen vieler Gläubiger weit über das Bistum Fulda hinaus unvergessen.

Zum jährlichen Pontifikalamt im Fuldaer Dom, das zu seinem Gedenken gefeiert wird, strömen Gläubige aus nah und fern, kommen Dyba-Freunde aus ganz Deutschland angereist. Der „Löwe von Fulda“ wird in Ehren gehalten von jung und alt, von katholischen und auch von vielen evangelischen Christen, aus derem Munde man nicht selten den Stoßseufzer hört: „Ach hätten wir doch auch einen Dyba gehabt!“

Ja, die Katholiken hatten „ihren Dyba“  –  und nun fehlt er ihnen mehr denn je.

Diesem Gottesstreiter würde auch heute das passende Wort zur rechten Zeit einfallen, er würde sich als „Fels in der Brandung“ bewähren, biblische Wahrheiten verkünden, die kirchliche Lehre unverkürzt vertreten – und sich nicht etwa mit Zeitgeist-Gefälligkeiten anbiedern oder rhetorische Eiertänze veranstalten wie manch andere Würdenträger.

Zur Homo-„Ehe“ würde er sagen: „Mit diesem Gesetz können wir uns niemals abfinden!“ – Zum vieldiskutierten Adoptionsrecht für Homosexuelle würde er ebenfalls Klartext sprechen. Die zunehmenden Attacken gegen das menschliche Leben auch auf gesetzlicher Ebene – von der Gentechnik über Abtreibung bis zur Euthanasie – würden sicher seinen „heiligen Zorn“ herausfordern.

Aber auch der innerkirchlichen Verirrung und Verwirrung würde Erzbischof Dyba die Stirne bieten. Seine Hirtensorge würde vor allem der Wiederherstellung von Glaubwürdigkeit, Sittenreinheit und Ordnung in der Kirche gelten.

An diesen herausragenden Mut erinnerte auch die feierliche hl. Messe in Fulda am Freitag, den 23. Juli 2010. Obwohl das Pontifikalamt bereits um 9 Uhr begann, fanden sich Gläubige aus Nord und Süd, aus Ost und West im Dom zu Fulda ein. Der amtierende Bischof von Fulda, Heinz-Josef Algermissen, zelebrierte den Gedenkgottesdienst mit zwei Weihbischöfen und dem Regens des Fuldaer Priesterseminars, Dr. Cornelius Roth, einem Neffen Dybas. In seiner Ansprache würdigte Bischof Algermissen das unermüdliche Eintreten von Erzbischof Dyba für das Lebensrecht der Ungeborenen.

Nach der hl. Messe begaben sich Zelebranten und Kirchenvolk zur Johanneskapelle innerhalb des Doms, in der Johannes Dyba begraben liegt. Da er zugleich Militärbischof war, legten auch hochrangige Vertreter der Bundeswehr und des Militärbischofsamts einen Kranz an seiner Grabstätte nieder.

Anschließend lud der Johannes-Dyba-Gedächtniskreis die Gläubigen zu einem Festakt ein, an dem – neben Mitgliedern der Familie Dyba – auch der ehem. CDU-Parlamentarier Martin Hohmann, der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis sowie Malteser-Präsident Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin teilnahmen.

Zu den Gästen gehörten außerdem die bekannte Lebensrechtlerin Johanna Gräfin von Westphalen, die den Johannes-Dyba-Gedächtniskreis gemeinsam mit Johannes Kauka aus Berlin – einem Patensohn Dybas – ins Leben rief. Auch Mechthild Löhr, die Vorsitzende der „Christdemokraten für das Leben“ (CDL), war unter den Gläubigen, die an der Feier in Fulda teilnahmen.

In seinem inhaltsreichen Vortrag erinnerte der Sozialethiker Prof. Dr. Manfred Spieker daran, daß der Staat auf klare ethische Maßstäbe keineswegs verzichten kann. Das Mitglied der „Päpstlichen Akademie für das Leben“ stellte fest, daß die Rechtmäßigkeit des Staates nicht zuletzt davon abhängt, ob er die Menschenwürde respektiert. Der Schutz des menschlichen Lebens von der Befruchtung bis zum natürlichen Tod sei eine Kernaufgabe der christlichen Gesellschaftslehre, betonte der Osnabrücker Sozialethiker unter dem Beifall der Zuhörer.

Prof. Spieker erläuterte, daß der Rechtsstaat sich letztlich selber aufhebt, wenn er seine Schutzpflicht aufgibt und seiner Verantwortung für das Lebensrecht aller Menschen nicht gerecht wird.

Außerdem wandte sich der Redner glasklar gegen die „künstliche Befruchtung“; hierdurch entstehen sog. „überzählige Embryonen“. Diese kleinste Erscheinungsform des Menschen sei keine „Sache“, so Prof. Spieker, über die man nach Belieben „verfügen“ könne; an den überzähligen Embryonen als Ergebnis der künstlichen Befruchtung würde vielmehr eine „neue Form der Sklaverei“ praktiziert: sie seien die „Sklaven des 21. Jahrhunderts“, da sie nicht wie Personen, sondern wie „Sachen“ behandelt würden, als seien sie quasi das „Eigentum“ derer, die meinen, über sie verfügen zu dürfen.

Sodann erinnerte der Redner an die Verantwortung der Politiker für die sittliche Ordnung, die auch gegen eine mögliche Mehrheit gewährleistet sein müsse. Die Bischöfe seien ebenfalls aufgefordert, für die Gültigkeit des Sittengesetzes einzutreten. Zu ihrer Hirtenaufgabe gehöre es vor allem, die Gläubigen vor den „Wölfen“ zu schützen, die in die Herde eindringen, um sie zu verwüsten.

„Kein deutscher Bischof wurde diesem Auftrag mehr gerecht als Johannes Dyba“, betonte Prof. Spieker. Dieser unbeirrbare Oberhirte habe auch seinen bischöflichen Mitbrüdern das unantastbare Lebensrecht der Ungeborenen in Erinnerung gerufen. Vor allem durch seine Ablehnung der „Tötungslizenz“ bzw seinen Ausstieg aus der staatlichen Schwangerschaftskonflikt-Beratung habe sich Erzbischof Dyba im September 1993 als „einsamer Leuchtturm“ innerhalb der Kirche in Deutschland erwiesen.

Zwei Jahre später folgte der Vatikan dem Lebensrechts-Signal des Fuldaer Bischofs, der sein Bistum aus der staatlichen Abtreibungs-Zwangsjacke befreite: Der Papst forderte nunmehr alle deutschen Bischöfe zum konsequenten „Ausstieg“ aus dem System der Abtreibung auf, zu dem die „Schwangerschaftskonflikt-Beratung“ gehörte.

Es dauerte allerdings weitere vier Jahre, bis die deutschen Oberhirten sich den römischen Weisungen „beugten“. Als Erzbischof Dyba 1993 als unerschrockener Hirte voranging, hatte er wohl kaum vermutet, daß es sage und schreibe sechs Jahre dauern würde, bis ihm die anderen Bischöfe folgen – und auch dies nur durch massiven päpstlichen Druck.

Prof. Spieker erhielt für seine präzisen und fundierten Ausführungen langanhal-tenden Beifall, ebenso die kath. Schriftstellerin Gabriele Kuby, die als zweite Rednerin zu Wort kam und den Oberhirten von Fulda ebenfalls als leuchtendes Vorbild für die Kirche würdigte – und auch als bischöflicher Vater seiner Gläubigen:

„Der Vater steht fest, wo das Kind schwankt. Er besitzt Klarheit, wo das Kind verwirrt ist. Er hat den Geist der Unterscheidung – und damit die Kraft zur Entscheidung….Wie wichtig ist es in einer Zeit, in welcher der irdische Vater zunehmend abhanden kommt – leider inzwischen auch die Mutter – daß die Stelle des Vaters in der Welt für die Wahrnehmung der Seele noch besetzt ist.“

Sodann erinnerte Frau Kuby an den bischöflichen Wahlspruch von Johannes Dyba: „Kinder Gottes sind wir.“ – Seine Begeisterung für Gott, seine Freude am Glauben, sein frohes Bewußtsein der Gotteskindschaft kam schon in seiner Amtseinführung zum Ausdruck. Damals – am 4. September 1983 – jubelte er geradezu in seiner Predigt:

„Kinder Gottes sind wir – von IHM gewollt, von IHM geliebt – und was ist unsere Zukunft, unsere endgültige Bestimmung? – Doch nichts anderes als die vollständige Freude bei Gott, die ewige Seligkeit. Da sollten wir uns nicht freuen?!“

Danach sprach Bischof Dyba seine Gläubigen in einer Ansage von ergreifender Schlichtheit direkt an: „Ich bin so glücklich, da zu sein. Ich bin so glücklich, daß Ihr da seid. Von nun an wollen wir als Kinder Gottes zusammen glücklich sein: Das ist das ganze Programm!“

Das also war sein „ganzes Programm“: gemeinsam mit seinen Gläubigen „als Kinder Gottes glücklich sein“. Diese geradezu anrührende Episode zeigt einmal mehr: Hinter dem streitbaren Kämpfer Johannes Dyba steckte beileibe kein „Hagestolz“, kein Machtmensch und kein Sturkopf. Sein Glaube und sein Charakter waren zutiefst geprägt von „kindlicher“ Freude an Gott und seiner Botschaft – verbunden mit mannhaftem Mut, erfrischender Herzlichkeit und einem überragenden geistigen Format.

Eben dies war es, was seine Freunde an ihm liebten, was selbst seine Gegner an ihm respektierten: seine Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit, seine Geradlinigkeit und Aufrichtigkeit, seine unbeugsame Tapferkeit und seine nie versiegende Glaubensfreude.

Felizitas Küble, Vorsitzende des Christoferuswerks eV.