USA: Jüdischer Philosoph Daniel Pipes warnt vor Islamisierung durch weitere Migration

Von Felizitas Küble

Der in den USA als Publizist tätige Dr. Daniel Pipes (siehe Foto) ist der Sohn von Holocaust-Überlebenden; ein großer Teil seiner Verwandtschaft wurde von Nazi-Schergen ermordet. Der 1949 geborene Philosoph lehnt den Linksextremismus ebenso ab wie jeden Antisemitismus.

Er bekämpfte bereits als Student die totalitären Ideologien der „Neuen Linken“ bzw. 68er Rebellion. Der klassisch-liberale und konservative jüdische Autor gründete dann als Nahost-Experte das Middle-East-Forum und fungierte als Ratgeber von fünf US-Präsidenten. 

Wir haben bislang in unserem CHRISTLICHEN FORUM drei Artikel von ihm veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/?s=pipes

Weil sich Pipes eindeutig sowohl gegen den Islam wie gegen die rotgrüne Dominanz in Medien und Politik positioniert und zudem die migrationsorientierte Stiftung „Open Society“ von George Soros kritisch beleuchtet, ist er der linken Szene – vor allem  in Deutschland und Österreich – ein Dorn im Auge. (Näheres hierzu berichtete er in der Washington Times: http://de.danielpipes.org/18523/erbost-durch-deutsche-und-oesterreichische-medien)

Am 15. Dezember 2018 gab der jüdische Publizist der italienischen „Controverso Quaotdiano“ ein aufschlußreiches Interview, das von H. Eiteneier übersetzt wurde. Darin ruft Dr. Pipes die europäischen Nationen auf, endlich aus ihrer Traumseligkeit zu erwachen und die Bedrohung durch den Islam zu erkennen, die durch Millionen muslimische Einwanderer weiter angewachsen ist.

Dr. Pipes gibt auch diverse Einwände der Redaktion eindeutige Antworten – so etwa auf die Rückfrage, warum er denn „rechtspopulistische“ Parteien wie etwa die AfD oder die FPÖ in Europa als „zivilisationistisch“ bezeichne. Seine Antwort lautet, dieser Ausdruck beschreibe diese Parteien genauer als die üblichen Begriffe, denn diese Parteien „konzentrieren sich darauf, die westliche Zivilisation zu bewahren, was zivilisationistisch zum exaktesten Begriff macht.“

Stiftung von George Soros gegen westliche Zivilisation

Kritisch äußert sich der jüdische Politologe zur Stiftung von George Soros, der sich bekanntlich einflußreich für weitere Migrantenströme nach Europa einsetzt. Der in Ungarn geborene Milliardär aus den USA schiebt islamkritische Standpunkte in typisch linker Mainstream-Manier gern in die „islamophobe“ Schublade.

Aus Sicht von Pipes ist das Soros-Ziel einer „grenzenlosen Gesellschaft“ in Wirklichkeit ein „perfektes Vehikel für die Vernichtung der westlichen Zivilisation“.

Sodann zitiert die Redaktion aus dem Buch „Der Selbstmord Europas“ von Douglas Murray folgende Aussage:

„Menschen aus aller Welt strömen gerade zu einer Zeit nach Europa, in der es selbst nicht mehr weiß, was es sein soll. Und während die Einwanderung von Millionen Menschen aus anderen Kulturen in eine starke und durchsetzungsfähige Kultur hätte funktionieren können, kann die Einwanderung in eine von Schuld zermarterte, abgestumpfte, sterbende Kultur nicht gut gehen.“

Dr. Piper erklärt dazu: „Dem stimme ich entschieden zu. Ich bin derselben Perspektive in einem Blogeintrag nachgegangen, den ich 2005 anfing: „British Culture – Worth Saving?“ 

Auf die Frage, wie man die sogenannte „politische Korrektheit“ bekämpfen sollte, reagiert Piper kurz und erhellend: „Indem wir mehr Konservative dazu ermutigen, Intellektuelle zu werden.“

Er bezeichnet das Risiko der Islamisierung Europas als „sehr ernst“: „Sie ist unvermeidlich, es sei denn, die Zivilisationisten schaffen es, die Grenzen zu kontrollieren und Muslime zu integrieren.“

Auf die Nachfrage nach einem „Gegenmittel“ antwortet er: „Die Europäer wachen auf und stimmen dafür, die notwendigen Schritte zu unternehmen.“

Das vollständige Interview mit Dr. Pipes lesen Sie hier: http://de.danielpipes.org/18642/europa-wach-auf


Das Coronavirus ist ein Politikum in den USA

Von Dr. med. Edith Breburda

Immer öfter werden Stimmen laut, dass das Corona-Virus nicht als Mittel missbraucht werden sollte, um Stimmung gegen U.S.-Präsident Trump zu betreiben.

Nachdem alle anderen Versuche, ihn vom Amt zu fegen, seit drei Jahren nicht zum Erfolg führten, kommt ein Virus, so schlimm es auch sein mag, gerade recht, um einen politischen Vorteil daraus zu schlagen.

Anstatt sich endlich zu vereinen und den Präsidenten regieren zu lassen, zieht es z.B. Chuck Schumer, der Senats-Minderheitsführer der Demokraten, vor, den Bundesrichtern Brett Kavanaugh und Neil Gorsuch zu drohen: „Ich will Ihnen sagen, Richter Kavanaugh und Richter Gorsuch, Sie haben einen Wirbelsturm losgetreten, und sie werden den Preis dafür zahlen.“

Die beiden von Präsident Trump ernannten konservativen Bundesrichter wurden in einer Rede von Schumer, die er auf einer Pro-Abtreibungs-Kundgebung vor dem Bundesgerichtshof (Supreme Court) Anfang März hielt, neben den republikanischen Senatsmitgliedern massiv eingeschüchtert.

Chuck Schumer will auf diese Weise verhindern, dass das oberste Gericht den Schutzgesetzen in Louisiana zustimmt und damit das Pro-Abtreibungs-Urteil „Roe v. Wade“ eliminiert.

„Wir werden Präsident Trump und den Republikanern des Senats, die das Gericht mit rechtsextremen politische Ideologien unterwandert haben, wissen lassen, dass sie im November verschwunden sein werden und nie wieder das tun können, was Sie jetzt versuchen, nie, nie wieder“, sagte Schumer: „Im November seid ihr weg.“

Dies gibt uns einen Einblick, wie sehr der Präsident auf der linken Seite verhasst ist. Vielleicht vor allem, weil er sich so deutlich gegen Abtreibung ausspricht.

Eine Demokraten-Stadträtin aus Denver wünschte Trump gar eine Corona-Erkrankung an den Hals. (Infizierte Leute sollten den Präsidenten auf seiner Wahlkampftour anstecken). Nach Kritik von Republikanern nahm sie ihre makabre Entgleistung zurück: https://thehill.com/homenews/state-watch/485760-denver-city-councilwoman-says-call-to-spread-coronavirus-at-trump

Trump plädiert jetzt wie zuvor dafür,  an erster Stelle Amerika zu dienen. Schon lange wollte er sich aus China zurückziehen. Jetzt merkt man, wie sehr die USA von Rot-China abhängig sind, was vor allem die Herstellung von Antibiotika und Herzmedikamenten erschwert.

In einem der Supermärkte (COSTCO) der USA stritt man sich neulich um Toilettenpapier. „Kommt es auch aus China?“ fragte eine Fox-News-Moderatorin. Sobald man sich COSTCO nähert, kommen einem Leute entgegen, die in ihrem Wagen fast ausschließlich Toilettenpapier gestapelt haben.

Vertreter der Demokraten reden vom Weltuntergang und verbreiten Panik. Der Präsident hingegen ist realistisch und redet von dem Wuhan-Viurs. Aber selbst das nehmen ihm Demokraten übel. Es sei rassistisch, von einem Wuhan-Virus zu reden, hört man demokratische Präsidentschaftskandidaten reden.

Wobei doch in Wirklichkeit Russland drastische Maßnahmen gegen Rotchina unternimmt und Chinesen diskriminiert, indem man sie z.B. daran hindert, öffentliche Transportmittel zu benutzen und sie schlichtweg nicht einreisen ließ bzw. diejenigen, die bereits im Land waren, in Quarantäne setzt.

In Russland gibt es keine Neuerkrankung, berichten die Medien. Ob es nun das rigorose Vorgehen oder das Weihwasser ist, dass Gorbunov, ein Nachfahre der Kosaken, in der drittgrößten Stadt Russlands, in Yekaterinburg verteilt, sei dahingestellt.

Vor den Supermärkten kann man Gorbunov finden. Er verteilt Masken und warnt die Leute, wenn sich Chinesen im Laden befinden. Er gibt Zettel mit Anweisungen aus, wie man sich verhalten soll und verteilt sein von einem orthodoxen Priester geweihtes Weihwasser. (1)

Russland traut China nicht. Und wenn man die Sache näher betrachtet, wusste China schon lange vom Virus und hat nicht davor gewarnt. Amerikanische Forscher durften nicht ins Land. Hatten sie doch geholfen, als in Afrika Ebola ausbrach, die Seuche einzudämmen.

Die Machenschaften Chinas sind uns nicht verborgen. Im März 2013 trieben mehr als 14.000 tote Schweine im Yangtz-Fluss. Aus seinen Gewässern wird das Trinkwasser für die Metropole Shanghai bereitet. Die Behörden zensierten daraufhin Blogeinträge, die zu Protesten gegen die Schweineflut aufriefen. „Das Trinkwasser sei sicher“, war die einzige Erklärung, die folgte.

Die Kadaver stammten aus der Provinz Zehjinag, die eine intensive Schweinezucht betreibt. Acht Schweine konnten anhand der Ohrmarke ihren Besitzern zugeordnet werden, die daraufhin eine Busse von umgerechnet 374 Euro Strafe zahlen mussten.

Dass überhaupt darüber berichtet wurde, haben wir dem Blogger Huang Beibei aus Shanghai zu verdanken. Seine grausamen Bilder sensibilisierten die Welt.

Offiziell schwieg man über Gesundheitsrisiken von Seiten der chinesischen Behörden. Es hat sich nichts an dieser Haltung geändert.

Nur zu vertraut ist, was beim Ausbruch des SARS-Virus, der Vogelgrippe und Chinas verseuchter Milch geschah. Auch damals schwiegen die Verantwortlichen.

Im akuten Fall versicherte ein Amtstierarzt, dass keine Seuche ausgebrochen sei. So war man über die im Yangtse-Fluss treibenden toten Tiere im Unklaren. Hingegen florierten die Spekulationen. Es sei die Schuld der Polizei. Sie verbieten den Handel mit Fleisch, welches von erkrankten Tieren stammt. Wenn die Bauern ihr Fleisch nicht mehr auf dem Schwarzmarkt verkaufen können, bleibt ihnen nur noch die Möglichkeit, die Kadaver über den Fluss zu entsorgen.

Andere meinten, die Bauern hätten Arsen ins Tierfutter gemischt, um die Haut zu veredeln. Umweltprobleme werden in Rot-China nicht thematisiert.

„Schanghai ist vielleicht das Opfer, aber das Problem liegt flussaufwärts in Jiaxing. Pekings Regierung ist für diesen Bereich nicht verantwortlich. Es existieren keine Gesetze, die Shanghais Trinkwasserqualität regeln“, erklärte der Rektor des sozialwissenschaftlichen Instituts der Fudan-Universität in Shanghai, Peng Xizhe.

„Nirgendwo wohnen Menschen, Schweine und Wasservögel enger zusammen als in China“, kann der Gießener Veterinärvirologe Prof. Dr. Christoph Scholtissek nicht oft genug erläutern. Doch nur selten wird bedacht, dass „dies ideale Bedingungen sind, um unbeabsichtigt Vieren sowie neue Grippeerreger zu züchten. So ist es kein Zufall, dass die meisten Pandemien in China begonnen haben.

In China wird weltweit die Hälfte aller Schweine gehalten. Sie nun konzentriert in Hochhäusern unterzubringen, ist riskant. „Wir brauchen Zeit, um herauszufinden, ob ein Schweinehochhaus wirklich die beste Lösung ist. Ich würde eher davon abraten. Es gibt so viele Ideen, wie man Chinas Schweine züchten sollte. Es wird bestimmt eine bessere darunter sein“, sagt Xue Shiwei, Chefberater von Pipestone Livestock Technology, einer US Firma, die sich auf Chinas Farm Management spezialisiert hat.

In Europa geben bereits zweistöckige Schweine-Hotels Anlass zur Sorge. Die Devise ist: Je mehr Tiere, umso weniger kann man sich um das Einzeltier kümmern und Krankheiten brechen schneller aus.

Dr. Christoph Scholtissek bezeichnet Schweine als mixing-vessels, weil sie gerade in China die Übertragung von Vogelvieren begünstigen. Die im Schwein mutierten Viren können Menschen infizieren.

Im August 2018 trat zum ersten Mal die Afrikanische Schweinepest nahe der Stadt Shenyang in der nordöstlichen Provinz Liaoning auf. 1000 Tiere wurden bisher gekeult. Wie das Virus dorthin gelangte, ist ein Rätsel, denn Nordkorea oder Russland sind weit weg.

Für China entwickelt sich über kurz oder lang ein Alptraum. Die hochkontagiöse Krankheit geht oft tödlich für Haus- und Wildschweine aus. Am 21. August 2018 ist die afrikanische Schweinepest in vier Provinzen aufgetreten, obwohl sie viele tausende Kilometer voneinander entfernt waren.

China hat 430 Millionen Schweine, die auf kleinen Farmen gehalten werden. Sie sind fast schutzlos der Verbreitung einer Krankheit ausgeliefert.

Ihr Ausbruch hätte fatalen Folgen auf Chinas Ökonomie und würde den ganzen Fleischmarkt beeinflussen. Die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen bestehen darin, dass Schweine seit August 2018 nicht mehr mit Lebensmittelabfällen gefüttert werden. Bei uns ist dies schon lange verboten.

Eine Alternative, organischen Müll besser als auf Mülldeponien zu entsorgen, wird in Küchenschaben-Farmen gesehen. Zudem sind Cockroaches in China eine Delikatesse. Sie werden sehr gerne wegen ihrem hohen Proteinanteil verspeist. Man findet sie auch in Schönheitsprodukten bzw. werden Medikamenten zugemischt.

In der traditionellen Chinesischen-Medizin verwendet man cockroach-Extrakte mit Vorliebe zur Wundheilung. Während wir uns davor ekeln, dort zu arbeiten, wo sich Küchenschaben aufhalten, sind ihre Farmen in China zum Big-Business geworden. Das innovative Konzept besteht nicht nur darin, nützlich Abfall zu entsorgen, die Insekten dienen auch als Tierfutter.

Weil Schaben Allesfresser sind und ihre Unterbringung keine großen Anforderungen stellt, entpuppt sich das System zu einer win-win Situation. In der sieben Millionenmetropole Jinan, Hauptstadt der südlichen Provinz von Shandong, werden eine Milliarde Schaben mit mehr als 50 Millionen Tonnen Küchenabfällen gefüttert.

Die Firma Shandong Qiaobin Agrikultur Technologie Co wollen drei weitere Küchenschaben-Farmen etablieren. Der Direktor Li Yanrong erklärte 2017 gegenüber China Daily: „Wir haben sechs Jahre geforscht, bis wir uns ganz sicher waren, dass Schaben ideal sind. Sie können fünfmal mehr als ihr Körpergewicht fressen und erzeugen keine Abfälle. Sie sind Experten im Abfallmanagement. Noch dazu, weil es momentan verboten ist, Küchenabfälle an Schweine zu verfütterten.“ (2)

Auch wenn es wahrscheinlich Monate dauert, bis wir eine Erhöhung der Fleischpreise in unseren Breitengraden vermerken, vergleicht natürlich die Marktforschung die Szenarien. Man denke an die Jahre 2013/14, als in den USA ein Ferkelsterben die Schinkenpreise um 15% anstiegen ließ.

Wir rufen uns automatisch 2017 in Erinnerung. Damals veranlasste uns die europäische Vogelgrippe, Millionen Tiere zu keulen. In den USA ließ diese Krankheit bereits 2015 die Eierpreise um 33% in die Höhe schnellen. Es war der höchste Preisanstieg, den es bisher gab. Es dauerte neun Monate, bis sich die Preise wieder normalisierten. 

Unabhängig davon verkauft die Fastfood-Kette Burger King schon seit einiger Zeit ihren veganen Impossible Whopper®Burger (100 Prozent Whopper, 0% Beef) in den USA. Ob dies jedoch ein Ausweg ist, um dem Anstieg der Fleischpreise entgegenzutreten, ist sehr fraglich.

Die in China wütende Afrikanische Schweinepest wird nicht nur den Verlust von mehr als 200 Millionen Tieren zur Folge haben, um die weitere Ausbreitung zu verhindern, sondern China wird unweigerlich Fleisch importieren, was die Preise in allen anderen Teilen der Welt ansteigen lässt. In Deutschland dachte man fast schon, Schweinemastbetriebe könnten zumachen, weil wir – mehr und mehr kulturell bedingt – kaum noch Schweinefleisch essen.

Eine unvorhergesehene Pandemie, die China noch Ende April 2019 als „wirksam unter Kontrolle gebracht zu haben“ beschrieb, gab nur Wochen später den Skeptikern recht. Dazu kommt, dass Chinas Journalisten von den kommunistischen Behörden zensiert werden.

Verbreitet werden die Viren über Zecken, die bei uns kein Lebensreservoir haben. So findet man in unserem Klima auch keine Moskitos, die Zika-Viren übertragen. Hinzu kommt: Wer einmal infiziert war, hat Antikörper  –  und bei einer Zikainfektion waren speziell Schwangere am meisten betroffen.

Wie bei Zika „trifft“ eine Coronaviren-Infektion eigentlich nur Leute, die immunsuffizient sind und dann meist eine andere Krankheit haben. Die Superinfektion führt letztendlich den Tod herbei. Bei all den Versuchen, so schnell wie möglich einen Impfstoff zu finden, redet keiner von Antikörpern und einer natürlichen Erkrankung, die meist milde verläuft, die aber den Betroffenen für spätere Neuinfektionen wappnet.

Übrigens meldeten die USA bisher keinen einzigen Ausbruch einer Zika-Virus bedingten Mikrozephalie in ihrem Land.

Als Vektoren der Afrikanischen Schweinepest ist der Kontakt der Tiere untereinander (Wildschweine) zu nennen. Ihre Ausscheidungen, Lebensmittel sowie auch unsere Kleidung bzw. Autoreifen fördern eine Verbreitung. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich. (2)

BILD: Aktuelles bioethisches Buch „Gentopia“ von Dr. Breburda

Dennoch munkelt man seit langem, was nun in China entdeckt wurde: Ein Hund erkrankte am Corona-Virus. Ob er ein Vektor ist, weiss man nicht. Obwohl Tiermediziner wissen, dass Hunde durchaus bei einer normalen Grippe Träger sind, die ihre Petparents (Haustiereltern)  –  wie das heute so heißt  – anstecken.

Quellen:
1) Brown C.: Russia hasen’t had sny new coronavirus cases. Why ist hat? CBCnews, Feb. 29. 2020
2) Breburda Edith: Buch „Gentopia – das gelobte Land“, ISBN-10: 096006950X, ISBN-13: 978-0960069507, 350 Seiten, Erschienen am 31. 8. 2019, erhältlich bei Amazon als Kindle Ebook 9,99 € oder als Taschenbuch ca. 19 €

 

 


Warum wollte die Hamas den Krieg?

Von Dr. Daniel Pipes

Politiker beginnen Kriege mit Optimismus bezüglich ihrer Aussichten, aus der Schlacht Gewinne zu ziehen, vermerkt Geoffrey Blainey in seiner meisterlichen Studie The Causes of War (Die Ursachen der Kriege); wäre dem nicht so, würden sie das Kämpfen meiden. Screen-Shot-2014-07-08-at-3.54.46-AM-240x160

Warum provozierte dann die Hamas einen Krieg mit Israel?

Aus dem Nichts heraus begann sie, am 11. Juni Raketen zu schießen, womit sie eine Ruhe zerschlug, die seit November 2012 anhielt.

Das Rätsel dieses Ausbruchs veranlasste David Horovitz, den Herausgeber der Times of Israel, zu der Feststellung, dass die derzeitigen Kämpfe „keinen auch nur annähernd glaubwürdigen Grund“ haben stattzufinden.

Und warum reagierte die israelische Führung minimal, versuchte, den Kampf zu vermeiden?

Das, obwohl beide Seiten wissen, dass Israels Streitkräfte denen der Hamas nicht nur zahlenmäßig, sondern in jeder Beziehung überlegen sind –  geheimdienstlich, in Sachen Kommando und Kontrolle, technologisch, an Feuerkraft, in der Luftraumbeherrschung.

Die Lage hat sich geändert:

Der Ausgang auf dem Schlachtfeld arabisch-israelischer Kriege der letzten 40 Jahre war vorhersehbar; jeder weiß, dass die israelischen Truppen siegen werden. Das läuft eher wie bei Räuber und Gendarm als wie Kriegsführung. Ironischerweise lenkt diese Einseitigkeit die Aufmerksam vom Gewinnen und Verlieren ab, hin auf Moral und Politik.

Israels Feinde provozieren es dazu, dass es Zivilisten tötet, deren Tod ihnen großen Nutzen einbringt.

Die vier Konflikte seit 2006 haben den angeschlagenen Ruf der Hamas in Sachen „Widerstand“ wieder hergestellt, Solidarität an der Heimatfront aufgebaut, Uneinigkeit unter den Arabern wie den Juden Israels geschaffen, Palästinenser und andere Muslime angestachelt Selbstmord-Bomber zu werden, nicht islamistische arabische Führer beschämt, UNO-Resolutionen sichergestellt, die auf Israel eindreschen, Europäer inspiriert harschere Sanktionen gegen Israel zu verhängen, den Gifthahn der internationalen Linken gegen den jüdischen Staat geöffnet und zusätzliche Hilfe aus der Islamischen Republik Iran gebracht. Gaza-rocket-hits-factory-640x477

Der Heilige Gral der politischen Kriegsführung besteht darin, das Mitgefühl der globalen Linken zu gewinnen, indem man sich als Underdog und Opfer darstellt.

(Aus dem Blickwinkel des Historikers, lohnt sich herauszustellen, ist das sehr seltsam: Traditionell versuchen Kombattanten, dem Feind Angst einzuflößen, indem sie sich als Furcht erregend und nicht aufzuhalten darstellen.)

Zu den Taktiken dieser neuen Kriegsführung gehört, dass man eine überzeugend emotionale Darstellung vorweisen kann, Unterstützung berühmter Personen anführt, an das Gewissen appelliert und einfache, aber machtvolle politische Karikaturen zeichnet (Israel-Unterstützer tendieren dazu das sehr gut zu machen, sowohl in der Vergangenheit als auch heute).

Die Palästinenser sind darin noch kreativer und entwickeln die doppelt verlogenen Techniken der „Fauxtografie(gestellte, verfälschende und verfälschte Fotos/Bilder) für Fotografien und „Pallywood“ für Videos.

Die Israelis waren im allgemeinen selbstgefällig, was die Notwendigkeit der  –  wie sie es nennen  –  Hasbara angeht, dem Aussenden de Botschaft; doch in den letzten Jahren ist festzustellen, dass sie sich stärker darauf konzentrieren.

Hügelkuppen, Städte und strategische Straßen spielen in den Bürgerkriegen in Syrien und dem Irak eine äußerst wichtige Rolle, aber die arabisch-israelischen Kriege sind dominiert von Moral, Verhältnismäßigkeit und Gerechtigkeit.

So schrieb ich schon während der Konfrontation von Israel und der Hamas 2006, dass Leitartikel Kugeln und die sozialen Medien die Panzer ersetzt haben. davidstern (2)

Weiter gefasst: Das ist Teil der tief gehenden Veränderung der modernen Kriegsführung, wenn westliche und nicht westliche Kräfte sich bekämpfen, wie bei den von den USA angeführten Kriegen in Afghanistan und dem Irak. In Begriffen von Clausewitz: Die öffentliche Meinung ist der neue Schwerpunkt.

Nachdem dies alles gesagt ist, wie geht es der Hamas damit?

Nicht gut. Ihre Verluste auf dem Schlachtfeld seit dem 8. Juli scheinen höher als erwartet und weltweite Verurteilungen Israels lassen auf sich warten. Selbst die arabischen Medien sind relativ still. Wenn das anhält, könnte die Hamas zu dem Schluss kommen, dass Raketen auf israelische Häuser regnen zu lassen doch keine so furchtbar gute Idee ist.

In der Tat muss sie, damit man sie davon abhalten kann, in ein paar Jahren einen weiteren Angriff zu starten, sowohl den militärischen wie den politischen Krieg verlieren  –  und zwar gewaltig verlieren.

Quelle: National Review Online vom 11. Juli 2014:
http://de.danielpipes.org/14587/warum-will-hamas-krieg
Englischer Originaltext: Why Does Hamas Want War?
Übersetzung: H. Eiteneier
Zum Autor: http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Pipes
Fotos (1 und 2): Israelische Botschaft in Berlin, 3. Foto: K. Ruprecht

 


„Islam vs. Geschichte“: die Zerstörung historischer Kunstwerke durch Islamisten

Von Daniel Pipes

Englischer Originaltext: Islam vs. History
Übersetzung: H. Eiteneier
 
Die islamistische Zerstörung, die derzeit in Timbuktu im Gang ist (einschließlich des Grabes von Sidi Mahmoudou, gest. 955, und den Türen der Sidi Yahya-Moschee, ca. aus dem Jahr 1400), wirft eine Frage auf:
Was ist los mit dem Islam, dass er seine Anhänger so oft gegen das eigene Erbe wendet?
Man bedenke einige Beispiele:
Die Türen der Sidi Yahya-Moschee, gebaut ca. 1400, die erst am Ende der Zeit geöffnet werden sollten, wurden von den Islamisten heute kaputt geschlagen.
  • Die Zerstörung von Hindu-Tempeln im mittelalterlichen Indien.
  • Die Mameluken nutzten die Große Sphinx in Äypten für Schießübungen und die Große Pyramide als Steinbruch.
  • Die Zerstörung von Kirchen im nördlichen Zypern durch Türken seit 1974.
  • Die Zerstörung von Antiquitäten durch die Saudis in Mekka seit den 1990er Jahren.
  • Die Plünderung des Josefsgrabs durch Palästinenser im Jahr 2000.
  • Die Zerstörung der Buddhas von Bamiyan durch die Taliban 2001.
  • Der Bombenanschlag der Al-Qaida auf die Ghriba-Synagoge in Tunesien 2002.
  • Die Plünderung der irakischen Museen, Bibliotheken und Archive 2003.
  • Die Zerstörung eines historischen malaysischen Hindu-Tempels 2006.
  • Die Zerstörung des L’Institut d’Égypte 2011.

Zusätzlich könnten einige Absichten, Antiquitäten zu zerstören (Khomeini zog in Betracht Persepolis zu schleifen; ein Großmufti von Ägypten verbot die Ausstellung von Statuen) immer noch umgesetzt werden. (Andererseits erscheint die Story, dass Muslime die antike Bibliothek von Alexandria abbrannten, zweifelhaft.)

Obwohl diese Beispiele sowohl nicht muslimische als auch muslimische Artefakte beinhalten, unterscheiden sich die Motive in zwei Fällen: Die Überbleibsel von Ungläubigen zu beseitigen weist die „Überlegenheit“ des Islam nach, während muslimische zu beseitigen die „Überlegenheit“ des Islamismus beweist.

In beiden Fällen ist das Motiv widerlich und die Ergebnisse sind – historisch gesehen – tragisch.

Islamisten bei der Zerstörung des Jahrhunderte alten Schreins von Timbuktu.

Update: Raymond Ibrahim schreibt heute, dass die „Aufrufe zur Zerstörung der Großen Pyramiden Ägyptens beginnen“.

Der Artikel von Daniel Pipes samt Fotos erschien am 2. Juli 2012 hier: http://de.danielpipes.org/blog/2012/07/islam-vs-geschichte


Paßt die TÜRKEI noch in die NATO ?

Aktueller Artikel von Daniel Pipes
veröffentlicht am 2. September 2011 in:
http://de.danielpipes.org/blog/2011/09/lebewohl-ankara

Einen Botschafter auszuweisen ist das diplomatische Äquivalent einer Ehefrau, die ihren Mann aus dem Schlafzimmer auf das Sofa Wohnzimmer verbannt. Es mag nur vorübergehend sein, aber es schmerzt.

Ankaras heutige Entscheidung, den israelischen Botschafter rauszuwerfen (der ohnehin in ein paar Tagen gegangen wäre), signalisiert wahrscheinlich mehr als eine flüchtige Entfremdung.

Zum einen, weil es auch die Beziehungen um fünf Ebenen der diplomatischen Ränge in der Botschaft herunterfährt, alle Militärabkommen außer Kraft setzt und vielleicht feindselige Schritte bezüglich Wirtschaft, Diplomatie und Sicherheit fördert.

Zum zweiten, weil das in eine tiefgreifende Neuorientierung der türkischen Außenpolitik passt, die derzeit erfolgt und mit der sie sich vom Westen ab- und einer islamistischen Perspektive zuwendet, die dem ähnelt, aber subtiler ist, als das, was aus Riyadh und Teheran kommt.

Obwohl ich enttäuscht und betrübt von der in der Türkei stattfindenden Verschiebung bin  –  erst vor einem Jahrzehnt sah ich sie als Modell der Moderne und der Moderation, der andere Muslime folgen könnten  –  bin ich doch zufrieden zu sehen, dass der israelische Abgesandte seine Koffer packt und Ankara verlässt, denn dieses kleine Drama hilft jedem, der bezüglich des türkischen Präsidenten R.T. Erdoğan und der AKP immer noch kurzsichtig ist, zu verstehen, wie stark sie die Türkei als einen dem Westen feindlich gesinnten Staat repositionieren.

Ich habe früher schon die Auffassung vertreten und wiederhole sie hier: Da sie kein Verbündeter mehr ist, ist es an der Zeit, die türkischen Regierung aus der NATO-Allianz aufzuheben oder zumindest außer Kraft zu setzen.

Daniel Pipes

Englischer Originaltext: Goodbye Ankara
Übersetzung: H. Eiteneier