Deutsches Martyrologium mit Biographien von 60 Blutzeugen aus Missionsgebieten

“Zeugen für Christus“ in 6. Auflage erschienen

Zur Erinnerung an die Märtyrer des 20. Jahrhunderts ist vor kurzem die 6. Auflage des Deutschen Martyrologiums unter dem Titel “Zeugen für Christus” erschienen.    index

Damit kommt die katholische Kirche in Deutschland dem Aufruf von Papst Johannes Paul II. nach, die Märtyrer des 20. Jahrhunderts in Erinnerung zu halten. Dieser Aufgabe stellt sich seit vielen Jahren Prälat Prof. Dr. Helmut Moll.

Mit mehr als 100 neuen Lebensbildern von Blutzeugen und Gewaltopfern aus dem vergangenen Jahrhundert ergänzt er die zugrunde liegende 5. Ausgabe aus dem Jahr 2010, darunter auch die Biographien von 60 deutschen Missionaren, die in Papua Neuguinea, Philippinen und Mittelamerika ermordet wurden.

Das Gesamtprojekt zur Märtyrergeschichte des 20. Jahrhunderts wurde 1994 auf den Weg gebracht. Seither haben 160 Fachleute in Zusammenarbeit mit Bistümern und Ordensgemeinschaften Lebensbilder von rund 900 katholischen Märtyrerinnen und Märtyrern gesammelt.

Die Darstellung erfolgt in vier Kategorien: Blutzeugen unter dem Nationalsozialismus, Blutzeugen unter dem Kommunismus, das “martyrium puritatis” (Märtyrium der Reinheit) von Mädchen, Frauen, Ordensschwestern und ihren Beschützern, die Blutzeugen aus den Missionsgebieten.

Quelle: Fidesdienst

Bestellungmöglichkeit hier: http://www.amazon.de/Zeugen-f%C3%BCr-Christus-Bde-Martyrologium/dp/3506757784


AfD: Abschaffung des Soli-Zuschlags in 2019

Zu den Plänen der CDU, den Solidaritätszuschlag nach 2019 bis 2030 schrittweise abzusenken, erklärt die Vorsitzende der AfD (Alternative für Deutschland), Dr. Frauke Petry (siehe Foto): AfD-Petry

“Mit solchen Nebelkerzen versucht die CDU darüber hinwegzutäuschen, dass sie den Soli auch nach dessen planmäßigen Ende im Jahr 2019 weiter beibehalten will. Die Kritik aus den Reihen der SPD ist ebenfalls nicht ernstzunehmen. Sie will den Soli lediglich in der Einkommenssteuer verstecken.

Es ist schon ein starkes Stück. Einerseits werden ohne mit der Wimper zu zucken Milliarden von Euro an bankrotte Staaten überwiesen, auf der anderen Seite belegt der Staat seine Steuerzahler aber auf unabsehbare Zeit mit einer nicht zweckgebundenen Sondersteuer. Wie wollen die Kanzlerin und ihr Finanzminister das eigentlich den Bürgern erklären?

Die einzig vernünftige Lösung ist, wie es auch von der AfD gefordert wird, die ersatzlose Abschaffung des Solidaritätszuschlags im Jahr 2019. Ohne Wenn und Aber.”


Rede des israelischen Regierungschefs vor dem US-Kongreß am 4. März 2015

„Meine Freunde, ich bin tief geehrt von der Möglichkeit, ein drittes Mal vor dem wichtigsten gesetzgebenden Organ in der Welt zu sprechen, dem US-Kongress.

Ich bedanke mich bei allen, die heute hier sind. Ich weiß, dass meine Rede Gegenstand zahlreicher Kontroversen ist. Ich bedauere zutiefst, dass einige meine Anwesenheit politisch sehen. Das war nie meine Absicht.

BILD: Ministerpräsident Netanyahu vor dem US-Kongress (Foto: GPO/Amos Ben Gershom)

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, bei den Demokraten und Republikaner, für Ihre gemeinsame Unterstützung für Israel, Jahr für Jahr, Jahrzehnt um Jahrzehnt.

Ich weiß, dass, egal, auf welcher Seite des Hauses Sie sitzen, Sie zu Israel stehen. Die bemerkenswerte Allianz zwischen Israel und den Vereinigten Staaten war stets mehr als Politik. Sie muss mehr als Politik bleiben!

Amerika und Israel teilen ein gemeinsames Schicksal, das Schicksal der gelobten Länder, die Freiheit zu schätzen wissen und Hoffnung bieten. Israel ist dankbar für die Unterstützung Amerikas und ihrer Menschen, sowie der amerikanischen Präsidenten von Harry Truman bis Barack Obama.

Wir sind froh über alles, was Präsident Obama für Israel getan hat. Manches von dem ist allgemein bekannt, wie die Stärkung der Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen und der Austausch nachrichtendienstlicher Erkenntnisse und der Widerstand gegen antiisraelische Resolutionen der Vereinten Nationen.

Manches jedoch, was der Präsident für Israel getan hat, ist weniger bekannt.”

Lesen Sie weiter auf der Webseite der israelischen Botschaft »


München: Ausstellung eines böhmischen Künstlers über den hl. Nepomuk

Von Susanne Habel

In München zeigt der in Amerika tätige böhmische Künstler Prof. Dr. Walter Gaudnek (siehe Foto) eine religiöse Bilderserie. „Teutonis et Bohemis amabiles Johannes Welflin Nepomuk“ im Sudetendeutschen Haus widmet sich  Sankt Nepomuk. Gaudnek-kl

Walter Gaudnek gehört zu den Vertretern der „Pop-Art“, setzte sich in seinen Kunstwerken jedoch auch immer wieder mit religiösen Themen auseinander.

In einer 2006 in München präsentierten Ausstellung ging es beispielsweise um Engel, 2007 in Ingolstadt im Münster um die „Zehn Gebote“. Die Ausstellung „Im Schatten der Ikone – Das Heilige im Bild“ im Jahr 2011 widmete sich einem ähnlichen Thema.

Derzeit wird auch in Gaudneks eigenem Museum in Altomünster eine Schau zum Thema „Kreuze und Glyphs“ gezeigt.

Die neue Ausstellung im Sudetendeutschen Haus in München stellt eine Bilderserie vor, die 2007 in der Library Special Collection der University of Central Florida in Orlando unter dem Konzept „Homeland dedicated to Saint Nepomuk” ihren Anfang nahm.

Der Heilige mit der brennenden Zunge

Leitmotiv ist Nepomuk mit der brennenden Zunge. Der Künstler erläutert zu der neuen Schau: „Meine Nepomuk-Serie umrahmt Facetten der Angst vor Folter und Tod.“ Nepo-kl

Sankt Nepomuk wurde der Legende zufolge gemartert und von König Wenzel IV. getötet , da er als Beichtvater die Geheimnisse der böhmischen Königin, der Wittelsbacher-Prinzessin Sophie, nicht verraten wollte.

Auf den eindrucksvollen Nepomuk-Werken Gaudneks ist das verzerrte Antlitz des Heiligen und Szenen aus seinem Leben zu sehen, diesmal nicht in den für Gaudnek typischen leuchtenden Farben, sondern in schlichtem Schwarzweiß und Brauntönen.

Die hochformatigen Bilder sind oft mit Rollen versehen wie mittelalterliche Schriften. Sie führen in eine vergangene Welt der Glaubenskämpfe, die heute angesichts der Bedrohung durch terroristische Islamisten wieder sehr aktuell ist.

Mit dem Heiligen Nepomuk bewegt Walter Gaudnek sich auch wieder auf die Überlieferungswelt seiner böhmischen Heimat zu, denn er wurde 1931 in Fleyh im Kreis Dux im böhmischen Erzgebirge geboren.

Als 13jähriger Schüler wurde der Sohn eines streng katholischen Lehrers und Chorleiters 1944 von der Hitlerjugend ins Wehrertüchtigungslager Rothenhausen eingezogen; sein NS-kritischer Vater von der Gestapo erschlagen. Nepomuk-P3010143

1946 wurden die Mutter und die Kinder Walter und Ilse vertrieben und kamen in ein Lager bei Dachau nördlich von München.1951 fand die Familie im nahegelegenen Altomünster eine „neue“ Heimat.

Gaudnek erhielt nach seinem Kunststudium 1957 ein Stipendium an der University of California in Los Angeles und entschied sich, in den USA zu bleiben. Er ging nach New York und promovierte an der New York University 1968 zum Dr. phil. mit der kunstwissenschaftlichen Arbeit „Die symbolische Bedeutung des Kreuzes in der amerikanischen Malerei der Gegenwart“.

Seit 1970 ist Gaudnek Professor an der University of Central Florida in Orlando. Oft kam er in den vergangenen Jahren nach Eu­ropa zu Vortragsreisen und Ausstellungseröffnungen, meist nach München, Dachau oder Altomünster. Dort hatte Gaudnek 1999 das Gaudnek European Museum (GEM) gegründet.

Daten: Bis Donnerstag, 2. April 2015 „Walter Gaudnek Teutonis et Bohemis amabiles Johannes Welflin Nepomuk“ in München, Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8. Montag bis Freitag 9 – 19  Uhr. Bis Donnerstag, 30. April 2015: „Walter Gaudnek: Kreuze und Glyphs“ in Altomünster/Obb., Gaudnek European Museum (GEM), Sandizellergasse 3.

Unsere Autorin Susanne Habel ist Redakteurin und Journalistin in München; auch die Fotos stammen von ihr; die beiden letzten Bilder zeigen Ansichten aus der Ausstellung mit Gemälden aus der Nepomuk-Serie.


US-Außenminister John Kerry kritisiert den Menschenrechtsrat der UNO

Der US-amerikanische Außenminister John Kerry hat am Montag (2.3.) dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC) vorgeworfen, Israel in obsessiver Weise zu beschuldigen.

Weiter sagte er, die Vereinigten Staaten würden Israel gegen alle Versuche, es zu isolieren, verteidigen. […]

BILD: US-Außenminister Kerry bei einem Treffen mit Israels Außenminister Avigdor Lieberman (Foto: Archiv/MFA)

Kerry verteidigte Israel gegen einen seiner Ansicht nach unausgeglichenen Focus auf das Land. Er erklärte:

„Es muss gesagt werden, dass die Obsession des Human Rights Councils Israel gegenüber dazu führen könnte, die Glaubwürdigkeit der gesamten Organisation zu untergraben.

Die Vereinigten Staaten werden diese Dinge abwägen, ich hoffe, fair und leidenschaftslos, aber wir werden jedem Versuch von Gruppen oder Mitgliedern des UN-Systems entgegentreten, willkürlich und regelmäßig Israel zu delegitimieren.“

Quellen: israelische Botschaft in Berlin / Reuters


Viele Gemeinsamkeiten zwischen IS-Terroristen und islamischen Staaten

IGFM: Scharia unvereinbar mit der Menschenwürde

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ruft dazu auf, gegenüber „Islamischen Republiken“, Emiraten und Königreichen die „Scheuklappen“ abzunehmen. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Die Staatsdoktrin und die schockierenden Verbrechen des Islamischen Staates (IS) auf den Territorien von Irak, Syrien, Libyen und Ägypten seien keineswegs einzigartig. Der ideologische Unterbau mehrerer „Partner“-Länder unterscheide sich vom IS nur graduell, erklärt die IGFM.

Andere islamische Staaten, wie der Iran, Saudi-Arabien oder Pakistan hätten mit Berufung auf das islamische Recht schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen zu Gesetzen erhoben.

Iran besteht auf Steinigung und Kreuzigung

Ein Beispiel: Die iranische Regierung hat bei der Reform des Strafrechtes darauf bestanden, dass Auspeitschungen und Amputationen Teil des geltenden Rechts bleiben – und außerdem ausdrücklich die Steinigung für Ehebruch und sogar die Kreuzigung für den sog.  „Kampf gegen Gott“. RTEmagicC_logo_Homepage_quad.gif

Die Abkehr vom Islam kann ebenfalls mit dem Tod bestraft werden. Ehemalige Muslime, wie die Pastoren Saeed Abedini oder Behnam Irani, sind nur deshalb noch am Leben, weil der internationale Druck auf die Islamische Republik Iran stark genug ist.

Systematische Vertragsbrüche

Vor allem die Rechte von Frauen und Minderheiten würden in islamischen Staaten systematisch missachtet, so die IGFM.

„Die Scharia, das islamische Rechtssystem, wie es in Islamischen Staaten von den Regierungen verstanden und praktiziert wird, ist zutiefst menschenrechtsfeindlich“, betont IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.  4077304320

„Der Iran, aber auch andere islamistische Diktaturen, haben völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge ratifiziert. Die iranische Regierung brüstet sich mit diesen Abkommen. Teheran macht aber – inzwischen seit Jahrzehnten – nicht die geringsten Anstalten, diese Verträge auch nur ansatzweise einzuhalten“.

Islamistische Regierungen im Iran, in Pakistan oder Saudi-Arabien versuchen nach Einschätzung der IGFM, nach außen die Illusion aufrecht zu erhalten, ihre Staaten seien mit den Grundsätzen der Vereinten Nationen kompatibel.

“Ideologie im Kern dieselbe wie bei IS”

Die tiefgreifenden Probleme könnten aber nicht durch weiteres Ignorieren gelöst werden. Die Ideologien dieser Regierungen seien „im Kern“ dieselben wie die des „Islamischen Staates“ – weniger expansiv, weniger konsequent und ohne spektakuläre Inszenierung, aber mit identischer Grundlage und erschreckend ähnlichen Folgen, kritisiert die IGFM. IGFM-Kampagne-IKEA-Saudi-Arabien-1_01

Die IGFM beklagt zudem, dass der Blick auf das islamische Recht oft weichgespült sei. Ein noch viel größeres Problem als die „islamischen Strafen“ seien das islamische Familien- und Prozessrecht. Beide schließen eine Gleichberechtigung von Mann und Frau und von Muslimen und Nichtmuslimen kategorisch aus.

Die Zeugenaussagen von Frauen oder Nichtmuslimen haben nach der Scharia nur den halben Wert der Aussagen von muslimischen Männern – wenn sie überhaupt zugelassen sind. Männer hingegen haben ein „Recht“ auf sexuellen Gehorsam, ein Züchtigungs-„Recht“ und können ihre Frauen ohne Unterhalt verstoßen, während sich Frauen nur extrem schwer scheiden lassen können.

„Dieses haarsträubende Unrecht ist in den ‚Islamischen‘ Republiken kein Ausrutscher. Es sind grundsätzliche Fehler im Betriebssystem“, stellte IGFM-Vorstandssprecher Lessenthin fest.

Weitere Infos zum Iran: http://www.menschenrechte.de/iran


Wohl dem, der nicht dem Rat der Frevler folgt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 1,1-6:

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der Sünder geht,
nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des HERRN,
über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut,
wird ihm gut gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.


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