Indonesien: Vier ermordete Christen bei erneutem Terroranschlag in Sulawesi

Bei einem neuerlichen Terroranschlag auf der indonesischen Insel Sulawesi sind vier Christen ermordet worden. Ein katholischer und drei evangelische Bauern seien von islamischen Dschihadisten in einer Kaffeeplantage im Distrikt Poso in der Provinz Zentralsulawesi mit Schwertern erschlagen worden, berichtete der Pressedienst „Ucanews“.

Die Täter stammten aus der Extremistenmiliz Eastern Indonesia Mujahideen (MIT), erklärte ein Polizeisprecher. Ein Augenzeuge habe einen der Täter anhand eines Fahndungsfotos erkannt.

Bei einem Selbstmordanschlag der MIT vor der Kathedrale von Makassar in Südsulawesi waren am Palmsonntag mindestens 14 Menschen verletzt worden. Im November 2020 ermordeten MIT-Terroristen in Zentralsulawesi eine vierköpfige Christenfamilie und brannten eine Kirche nieder.

Sulawesi ist laut Terrorexperten der Stützpunkt der MIT; ihr Anführer Ali Kalora hat der Terrormiliz „Islamischer Staat“ die Treue geschworen.

Quelle: Radio Vatikan


Palmer lehnt Entschuldigung und Löschung ab

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat es abgelehnt, sich für seine Aussagen in der Auseinandersetzung um die Ex-Fußballprofis Jens Lehmann und Dennis Aogo zu entschuldigen.

„Diese Entschuldigungsforderungen sind ja Teil der Empörungsrituale, mit denen versucht wird, Leute mundtot zu machen“, sagte er der Wochenzeitung Zeit. Vielmehr gehe es dabei um die Cancel-Culture, in der er eine ernsthafte Bedrohung für die offene Gesellschaft sehe.

Eine Entschuldigung oder das Löschen des Beitrags sei ein falsches Zeichen. Das grüne Stadtoberhaupt äußerte, das wäre „nichts anderes, als den Kopf unters Joch zu halten, um selbst noch einmal davonzukommen. Und ich halte den Kopf aufrecht.“

Deswegen droht Palmer nun der Parteiausschluß. Er zeigte sich jedoch überzeugt, daß es nicht dazu kommen werde. „Es steht klar im Parteiengesetz, daß ich nur ausgeschlossen werden kann, wenn ich ihr vorsätzlich geschadet habe. Das habe ich nicht getan, im Gegenteil: ich will sie vor Schaden bewahren.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/palmer-lehnt-entschuldigung-fuer-neger-aussage-ab/


Rangliste: YouTube, WhatsApp, Facebook

Pressemeldung der PR-Agentur Faktenkontor:

Kein anderer Social-Media-Dienst wird in Deutschland von mehr Menschen genutzt als YouTube. Das Videoportal hat diese Spitzenposition gerade von WhatsApp zurückerobert. Der Messenger rangiert jetzt auf dem zweiten Platz, gefolgt von Facebook auf Rang drei.

Bei der Entwicklung einer Social-Media-Strategie ist für Kommunikatoren natürlich nicht nur hilfreich zu wissen, wie viele Leute einen bestimmten Kanal nutzen, sondern auch, wie häufig sie das tun. Auch das haben wir gemeinsam mit dem IMWF und dem Marktforscher Toluna in unserem neuen Social-Media-Atlas 2021 untersucht.

Basis ist wie immer in dieser langjährigen Studienreihe zur Social-Media-Nutzung in Deutschland eine repräsentative Umfrage unter 3.500 Internet-Nutzern ab 16 Jahren.

Dieser Blick auf die Nutzungshäufigkeit zeichnet ein anderes Bild:

Obgleich insgesamt sieben von zehn Onlinern YouTube nutzen, tun dies nur drei von ihnen täglich. Hier hat WhatsApp die Nase deutlich vorn: Der Messenger kommt 53 Prozent der Onliner jeden Tag unter die Finger.

Bei der täglichen Nutzung kommt nach WhatsApp ganz lange erstmal gar nichts – und dann Facebook. In dem Sozialen Netzwerk schauen 36 Prozent der Deutschen mit Zugang zum Internet Tag für Tag vorbei. Das reicht immerhin, um YouTube in dieser Hinsicht auszustechen – wenn auch nicht gerade um Längen.

Nach Altersgruppen differenziert zeigt sich bei fast allen Top-8-Social-Media-Kanälen eine deutliche Tendenz: Mit zunehmendem Alter sinkt die Frequenz der Nutzung.

Facebook findet bei jungen Nutzern weniger Interesse

Dabei gibt es eine auffällige Ausnahme: Facebook steht vor allem bei den 30- bis 39-Jährigen täglich auf dem Programm. Fast jeder zweite Onliner in diesem Alter (49 Prozent) schaut jeden Tag in Zuckerbergs Netzwerk vorbei – mehr als in jeder anderen Altersgruppe.

Teenager bringen hingegen am wenigsten Enthusiasmus für Facebook auf. Während WhatsApp (72 Prozent), YouTube (63 Prozent), Instagram (60 Prozent), Snapchat (42 Prozent) und TikTok (33 Prozent) diese Altersgruppe erfolgreicher als jede andere zum täglichen Besuch verführen, zeigt Facebook hier seine schwächste Leistung:

Lediglich 13 von hundert Internet-Nutzern im Alter zwischen 16 und 19 Jahren lassen sich täglich in dem Sozialen Netzwerk blicken. Deutlich weniger als selbst unter den Silver Surfern ab 60 Jahren, von denen mit 24 Prozent fast jeder Vierte jeden Tag auf Facebook unterwegs ist.

Damit bestätigt auch der Blick auf die Nutzungsfrequenz beim genauen Hinschauen, dass Facebook inzwischen vor allem ein Treffpunkt der älteren User ist – quasi ein Ü30-Netzwerk.

Quelle: https://www.faktenkontor.de/corporate-social-media-blog-reputationzweinull/und-taeglich-gruesst-das-murmeltier/


Unser PLAKAT zum Marienmonat MAI

POSTER aus dem KOMM-MIT-Jugendverlag in Münster:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen DIN-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 €, vier Stück nur 6 €  – jeweils inkl. Porto (Betrag evtl. vorweg in Briefmarken beilegen). – Per Tel. 0251 – 616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Münster und Bonn: Israelische Flaggen vor der Synagoge verbrannt, Staatsschutz ermittelt

Wie einige Medien, darunter der Sender n-tv berichten, gab es gestern in Münster und Bonn „Tumulte vor Synagogen“, es wurden sogar Israelfahnen angezündet. In beiden Fällen ermittelt jetzt der Staatsschutz.

In Münster stellte die Polizei gestern Abend 13 Tatverdächtige.

BILD: Eingangstor der Synagoge in der Innenstadt von Münster

In der westfälischen Metropole sei der Polizei von Zeugen mitgeteilt worden, daß sich eine „etwa 15-köpfige Gruppe mit arabischem Aussehen“ vor der Synagoge an der Klosterstraße aufhalte, laut herumschreie und eine israelische Flagge verbrenne, heißt es auf n-tv. (In der Tagesschau-Meldung wurde bezeichnenderweise das „arabische Aussehen“ der Gruppe totgeschwiegen.)

Das jüdische Gebetshaus selbst wurde nicht beschädigt – im Unterschied zu Bonn:

Dort wurde die Eingangstür der Synagoge in der Tempelstraße mit Steinen angegriffen. Zudem seien drei Zettel mit „mutmaßlich arabischen Schriftzeichen“ gefunden worden.

Foto: Felizitas Küble


Palmer positioniert sich gegen Cancel Culture

Von Felizitas Küble

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer räumt zwar ein, seine umstrittene Aussage sei ein Fehler gewesen, womit er die sprachliche Stillosigkeit anspricht. Zugleich hält er daran fest, daß sein Motiv gerade nicht rassistisch war; vielmehr wollte er rassistisches Gedankengut durch ironisches Entlarven kritisieren. („Mit dem Stilmittel der Satire aufzeigen, wie heutzutage vollkommen haltlose Rassismusvorwürfe wirklich jedem zu Verhängnis werden können“, so Palmer, der zudem beklagte, sein Posting sei aus dem Zusammenhang gerissen worden.)

Der springende Punkt jenseits dieser Erbsenzählerei ist aber ohnehin ein anderer, ein grundsätzlicher, nämlich die mehrheitliche Ausgrenzungswut seiner Partei ganz im Sinne der „identitätspolitischen“ Cancel Culture.

Diese fanatische Strömung akzeptiert nur stromlinienförmige Gleichschaltung und gebärdet sich noch verbissener als den bisherigen linken Zensurwahn namens „Political correctness“ (PC): Bereits in den 90er brachte die geistig wache und nonkonforme Wochenzeitung „Junge Freiheit“ einen Anti-PC-Aufkleber heraus (siehe Abbildung).

Palmer hat seine Partei in ihrem Erregungsmodus sogar ermutigt, ein Ausschlußverfahren gegen ihn anzustrengen, denn damit kann er beweisen, wie absurd der Rassismus-Vorwurf gegen ihn ist und dabei auch sonst noch einige Stühle geraderücken.

Ganz im Sinne von Sahra Wagenknecht und ihrer neuen Streitschrift wendet sich der grüne OB gegen die „selbstgerechten Lifestyle-Linken“, jene Besserverdienenden und Bildungsbürgerlichen, die gerne „rechts“ leben und links daherreden bzw. grün oder tiefrot wählen, wohl auch, um ihr Gewissen zu beschwichtigen nach der Devise: „Ich tue damit etwas für die Umwelt“ usw….

Für den eigenständig denkenden Palmer kommt es nicht infrage, sich bei der „Generation beleidigt“ zu entschuldigen oder sich einer anti-freiheitlichen Ausgrenzung zu unterwerfen.

Es geht um den Kern der liberalen Demokratie

In der „Welt am Sonntag“ vom 9. Mai 2021 erschien auf Seite 6 ein Artikel unter dem Titel „Boris Palmer äußert sich“. Darin stellt der grüne Politiker – dessen Corona-Politik in Tübingen erstaunlich erfolgreich gelaufen ist – klar:

„Ich kann Ächtung und Existenzvernichtung wegen angeblich falscher Wortwahl niemals akzeptieren“. Es gehe ihm bei seiner Kritik um den „Kern der liberalen Demokratie“.

Palmer wendet sich in seinem Statement in der „Welt am Sonntag“ gegen ein ausuferndes „Jakobinertum“ von Denunzianten und linken Fanatikern: „Die Welt wird einfach nicht besser, wenn man Menschen gesellschaftlich ächtet und ihre berufliche Existenz vernichtet, weil sie einen ungeschickten Satz gesagt haben, den man absichtlich falsch versteht“.

Dieses Ausgrenzungs-Phänomen passiere in letzter Zeit „leider“ immer häufriger und trage den Namen Cancel Culture.

Er fügt hinzu: „Gegen diese um sich greifende Ideologie wehre ich mich mit jeder Faser meines politischen Daseins.“

Das neue Jakobinertum entwickle sich, so schreibt Palmer abschließend, „zu einer ernsthaften Gefahr für die offene Gesellschaft. Dem entgegenzutreten, halte ich für eine Bürgerpflicht.“

Der bekannte Bestsellerautor, evangelische Theologe und ehem. ZDF-Moderator Peter Hahne (siehe Foto) hat den biographischen Hintergrund Palmers (Elternhaus, Vorfahren, spezifische Prägung) in „Tichys Einblick“ sehr anschaulich geschildert.

Sein Artikel ist gerade für die aktuelle Debatte sehr aufschlußreich: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/boris-palmer-und-der-remstal-rebell-der-apfel-faellt-nicht-weit-vom-stamm/

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


GOTT allein ist der Souverän der Kirche

Die konservative Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT aus Berlin hat sich unter dem Titel „Moderne Ketzerei linker Traditionszertrümmerer“ deutlich gegen Segnungsfeiern für Homo-Paare und für sonstwie allerlei „Liebende“ ausgesprochen.

Dietmar Mehrens schreibt in einem heute veröffentlichten Online-Artikel, die Rebellen-Aktionen seien für öffentlich-rechtliche Medien ein „gefundenes Fressen“:

„Denn das Vorhaben hatte der Vatikan zuvor ausdrücklich untersagt. Selbst der reformorienterte Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, zeigte sich wenig amüsiert von dem Tabubruch; gehört er doch als Deutschlands Oberkatholik zu denen, die den Ausgleich zwischen Kurie und „Kirche von unten“ suchen müssen.“

Der Autor stellt sodann fest:

„Der grundsätzliche Denkfehler, der den linken Reformern nicht auszutreiben ist, besteht in der Vorstellung, Kirche und Staat hätten denselben Souverän: das Volk. Der Souverän der Kirche ist aber gar nicht das Volk, sondern: Gott.

Doch die Segnung von homosexuellen Paaren weisen, so Mehrens, in eine entgegengesetzte Richtung:

„Hier soll Gott gleichsam gezwungen werden, seine Meinung darüber zu ändern, was richtig und was verfehlt ist, weil die Menschen es so wollen.“

Abschließend schreibt der Verfasser, ein „resolutes Eingreifen“ wäre eine „angemessene Reaktion“, nämlich wenn der Vatikan den ungehorsamen Geistlichen die „Lehrerlaubnis entziehen“ würde.

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AfD verlangt von Maas Solidarität mit Israel

Seit Montagabend feuert die islamische Terror-Organisation Hamas vom Gazastreifen aus hunderte Raketen auf Israel, sieben Raketen wurden auf Jerusalem abgeschossen. Erstmals seit 2014 wird auch Jerusalem attackiert.

Das israelische Abwehrsystem „Iron Dome“ fängt die meisten Raketen ab.

Während der Nacht folgten weitere 200 Raketenangriffe, die auf den Süden des Landes gerichtet waren.

Zehntausende von israelischen Familien mussten die Nacht in Luftschutzbunkern verbringen, zahlreiche Bürger wurden verletzt, zwei Frauen starben.

Die israelische Luftwaffe reagierte auf den Terror mit Angriffen auf Waffenlager, Angriffstunnel und Häuser von Terroristen im Gazastreifen. Dabei sollen bislang 23 Menschen getötet worden sein.

Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto), Bundesprecher der AfD, erklärt dazu:

„Die massiven Angriffe, die von der islamistischen Terrorgruppe Hamas gegen Israel geführt werden, richten sich gezielt gegen die Zivilbevölkerung: Die Raketen gehen auf Wohngebieten, Schulen und Kindergärten nieder, nicht auf militärischen Einrichtungen.

Dass die Zahl der Verletzten und Ermordeten nicht schon jetzt deutlich höher ist, liegt allein an der wirksamen Raketenabwehr der israelischen Armee – den Terror und das Leid, dem die israelische Zivilbevölkerung durch die Raketenangriffe ausgesetzt ist, mindert es nicht.

Dass Bundesaußenminister Maas angesichts dieser Situation gleichwohl ‚beide Seiten‘ zur Mäßigung aufruft, zeigt, dass für ihn Merkels Bekenntnis aus dem Jahr 2008, wonach ‚die Sicherheit Israels‘ für sie als Bundeskanzlerin ‚niemals verhandelbar‘ sei, wenig bedeutet.

Denn Sicherheit kann es für ein Land nur geben, wenn es sich vor Terror schützen und laufende Angriffe schnellstmöglich beenden kann. Die Bundesregierung muss sich deshalb eindeutig hinter Israel und seine Bemühungen stellen, die eigene Bevölkerung vor terroristischen Angriffen zu schützen. Eine Relativierung ist hier nicht angebracht.“ 

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Klima-Greta agitiert jetzt gegen Israel

Nach dem Anti-Israel-Tweet der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg ruft jetzt auch die radikale Klima-Organisation „Fridays for Future“ Empörung hervor – mit ihrer Sympathie für die palästinensischen Terrororganisationen, die Hunderte von Raketen auf Israel abgefeuert haben.

Nach dem bisherigen Stand starben mindestens zwei israelische Frauen, viele Israelis wurden schwer verletzt, Schulen wurden angegriffen – und Greta mit ihren über fünf Millionen Twitter-Followern teilt einen Kommentar der kanadischen Israel-Boykotteurin Naomi Klein.

Anne Will betrieb in ihrer vorigen Sendung Reklame für die FFF-Bewegung. Bei diesen ultralinken „Aktivisten“ kommt es immer wieder zu israel-feindlichen Äußerungen. Jetzt wirft ausgerechnet Luisa Neubauer von FFF dem Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen dreist und ohne jeden Beweis Antisemitismus vor.

Oded Horowitz, Vorsitzender des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, erklärt dazu: „Wer Antisemitismus nutzt, um im Wahlkampf zu punkten, verhöhnt dessen tägliche Opfer.“– Es sei „äußerst befremdlich“, wie der Vorwurf der Judenfeindlichkeit „hier strategisch eingesetzt wird“. (Siehe Belege dazu: https://www.welt.de/politik/deutschland/article231036601/Luisa-Neubauers-Maassen-Vorwurf-Juedische-Gemeinden-in-NRW-sind-erbost.html)

Auch die FDP-Bundestagsfraktion hat sich durch ihren medienpolitischen Sprecher Thomas Hacker sehr kritisch über die Anne-Will-Sendung geäußert: „Einzelne Personen in eine politische Ecke zu stellen, das geht nicht. Die Meinungsbildung muss bei den Zuschauern erfolgen.“

Weiteres dazu: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/antisemitismus-fridays-for-future-luisa-neubauer/

Quellen u.a.: Newsletter von Beatrix v. Storch, Die Welt-online und Cicero-Kulturmagazin
 


Roger Köppel würdigt die Heilige Schrift

Roger Köppel wurde 2001 Chefredakteur der Weltwoche und gab dem einst linksliberalen Blatt einen konservativ-liberalen Kurs. Von 2004 bis 2006 leitete er in Berlin die Tageszeitung Die Welt, danach kehrte er zur Weltwoche zurück. Seit 2015 ist er Mitglied im Schweizer Nationalrat und gehört der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) an.

Über die Bibel sagte er im Podcast, sie sei seine „Buchempfehlung“. „Wenn Sie in Ihrem Leben ein Buch – oder noch einmal – lesen wollen, dann lesen Sie die Bibel. Wenn man die Bibel gelesen hat, muss man keine anderen Bücher mehr lesen – alle anderen Bücher sind gleichsam eine Fußnote zur Bibel. Denn die Bibel handelt von allem, was den Menschen angeht – aber eben auch von dem, was über den Menschen hinausgeht.“

Dieses Buch sei „voller Weisheit“ und „das wichtigste und zugleich unterschätzteste Buch des Abendlandes“.

Der Journalist kritisiert daraufhin, dass in der Kirche allerdings gar nicht mehr richtig aus diesem Buch vorgetragen werde. „Unsere Pfarrer und Priester predigen vor allem gegen Trumps, gegen die Konzerne und gegen den Klimawandel; sie müssten eigentlich aus der Bibel predigen.“

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://www.pro-medienmagazin.de/roger-koeppel-bibel-ist-das-wichtigste-buch/