Münster: “Tag der Heimat” im Rathaus erinnert an Vertreibungsunrecht

CDU-Politiker Heiko Hendriks kritisiert NRW-Landesregierung

Der Kreisverband Münster des BdV (Bund der Vertriebenen) hat am heutigen Sonntag (30. August) im Festsaal des historischen Rathauses von Münster an das leidvolle Schicksal von Millionen deutschen Heimatvertriebenen erinnert.

Das Motto der Veranstaltung lautete: “Vertreibungen sind Unrecht – gestern wie heute”.  PICT0122

Roswitha Möller (siehe Foto) leitet den BdV-Kreisverband seit Jahrzehnten und mußte dabei mehrfach Störungen durch ultralinke Kreise erleben. Diesmal verlief der “Tag der Heimat” erfreulicherweise ohne Antifa-Randale.

Die Festveranstaltung war umrahmt von Aufritten diverser Volkstanzgruppen, darunter der Sudetendeutsche Volkstanzkreis (siehe Foto). Belebt wurde das Programm auch durch musikalische Begleitung und Gesang.

Gemeinsam wurde das Westpreußenlied, Ostpreußenlied, Pommernlied und Schlesierlied gesungen, zudem das Lied der Oberschlesier und einige Heimatgesänge. Zum Abschluß folgte die Nationalhymne: “Einigkeit und Recht und Freiheit…”

Das Ratsmitglied Stefan Leschniok überbrachte die Grüße des Rates der Stadt Münster, Dietrich Aden das Grußwort der OMV (Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU).

Der CDU-Landtagsabgeordnete Haiko Hendriks hielt die Festansprache, die mit starkem Applaus bedacPICT0121ht wurde.

Er übte deutliche Kritik an der rot-grünen Landesregierung, weil diese nicht einmal die kulturellen Anliegen der deutschen Heimatvertriebenen ernst nähme und oft allein schon in der sprachlichen Definition das Unrecht der Vertreibung zu verdrängen versuche.

Zudem müsse entschieden mehr getan werden, um Schülern und Jugendlichen die Geschichte der Deutschen nahezubringen, wozu auch das Schicksal der Heimatvertriebenen aus den östlichen Herkunftsländern gehöre. Auch die staatliche Förderung der Vertriebenenarbeit in NRW müsse sich verbessern, erklärte Henriks.

Der Parlamentarier erinnerte an einen Spruch aus dem römischen Rechtsdenken, wonach “Unrecht keine Zeit kennt”, also keineswegs allein deshalb vom Tisch gefegt werden kann, weil seitdem einige Zeit verstrichen ist. Vielmehr sei die Geschichte eine Lehrmeisterin der Völker und Menschen, daher müsse sie auch im Unterricht angemessen vermittelt werden.

Nach der Veranstaltung im Rathaus folgte der gemeinsame Gang zum Vertriebenen-Gedenkstein in Münster unweit des Hauptbahnhofs.

 


Wirbel um Tweet von Jens Spahn (CDU) gegen linke “Antifa”-Randalierer

Von Felizitas Küble

Gegen den CDU-Politiker Jens Spahn bricht derzeit ein ultralinker Shitstorm los  – und das nicht nur auf Twitter.

Damit bestätigt sich genau jene Doppelmoral, über welche sich ein bemerkenswerter FAZ-Kommentar kürzlich unter dem Titel “Auf einem Auge blind” kritisch äußerte (wir berichteten). CNegG6lXAAAlzKM

Spahn gehört dem CDU-Präsidium an und ist Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Der homosexuelle Bundestagsabgeordnete hat im Parlament nicht für die “Homo-Ehe” gestimmt und er ist in Lebensrechtsfragen (Abtreibung, Bioethik) eher konservativ orientiert.

Was er jetzt per Twitter verbreitete, ist nichts weiter als eine Binsenweisheit, wobei er den Linksextremismus ebenso ablehnt wie den Rechtsextremismus.

Wo bleibt der antitotalitäre Konsens unter Demokraten?

Früher war dieser anti-totalitäre Konsens selbstverständlich – also das Nein zum links- und zum rechtsradikalen Narrensaum gleichermaßen.

Der Anlaß für Spahns “umstrittenen” Tweet war ein skandalöser Vorgang: Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) wurde am gestrigen Freitag bei einem Willkommensfest für Flüchtlinge in Heidenau von Antifa-Linksextremen massiv beschimpft und derart dreist bedrängt, daß er wieder abfuhr.

Die Tageszeitung “Die Welt” berichtet hierzu: “Schwarz Vermummte kreisen ihn ein, der Rest ist Hass. “Hau ab, hau ab!” und “Nie wieder Deutschland!” – Er zieht sich zurück und fährt davon. Hasstiraden, gereckte Fäuste und Mittelfinger.”

Daraufhin twitterte Spahn folgenden, teils ironischen Tweet:

“Liebes linkes Pack (frei nach Gabriel), Ihr skandiert auf einem ‘Willkommensfest’ gleiche Parolen wie NPD. Und merkt es nicht mal. #Heidenau”.

Der Staatssekretär hat diesen Tweet danach aber  – als Proteste kamen  –  etwas entschärft und zB. mit der Anrede “Liebe Antifa” versüßt (was meiner Ansicht nach gar nicht nötig war).

“Deutsche Debatte von Denkverboten geprägt”

Der frühere Herausgeber der FAZ, der bekannte Publizist Dr. Hugo Müller-Vogg, gibt Spahn durchaus recht; er twitterte: “Was Sie zutreffend beschreiben, war das Geschäftsmodell der 68er; haben ihre Enkel übernommen.”

Wer das Geschehen in Medien und Politik wachen Auges mitverfolgt, bemerkt eine wachsende Intoleranz in Richtung Meinungsdiktatur. Hierzu schreibt Jens Spahn auf seiner Facebook-Seite am 16. August 2015:

“Das Letzte, was hilft, sind übrigens all die Denk- und Sprechverbote, die die deutschen Debatten prägen. Wer mit der Burka ein Problem hat, ist nicht islamophob, wer offensichtliche Probleme bei der Integration benennt, nicht gleich ausländerfeindlich.

Der Diskursraum in Deutschland verengt sich immer weiter, immer mehr „darf“ nicht gesagt werden und immer mehr Menschen finden sich in diesem Korrekt-Sprech nicht wieder. Und damit meine ich übrigens nicht, den Menschen plump nach den Mund zu reden.”

Felizitas Küble leitet den katholischen KOMM-MIT-Verlag und das ökumenische Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


Schulen in Nord und Süd führen angemessene Kleiderordnungen ein

Von Hamburg bis Horb: Mehr Vernunft mit “Klamotten”

Wie einige Nachrichtenagenturen  – darunter dpa und epd – kürzlich gemeldet haben, gilt in der katholischen Sophie-Barat-Schule in Hamburg-Rotherbaum mit Beginn des neuen Schuljahres eine geänderte Kleiderordnung.  a (7)

Hotpants, bauchfreie Zonen und tiefe Ausschnitte bei den Mädels sind nicht mehr angesagt. Richtig ist, daß auch die  – bisweilen von Jungs getragenen  – “tiefhängenden Jeans” (bei denen oft die Unterhose zu sehen ist) untersagt wurden.

Natürlich wird bei solchen “Maßnahmen” gerne ironisch die Prüderie-Keule geschwungen. Dabei wird nicht nur übersehen, daß die Schule kein Badesee ist und daß ordentliche Klamotten durchaus einer besseren Konzentration im Unterricht dienen, sondern daß in diesem Falle Eltern, Lehrer und Schüler gemeinsam die reformierte Kleiderordnung beschlossen haben.

In der neuen Regel heißt es, Kleidung sei nicht nur eine Frage von Stil und Mode, sondern auch ein “Zeichen von Respekt” – und weiter: “Dabei kann allzu freizügige und nachlässige Garderobe ungute Gefühle auf Lehrer- aber auch auf Schülerseite hervorrufen”.  –  Auch Shirts mit sexistischen oder rassistischen Sprüchen sind nicht mehr erlaubt. Wer keine passenden Klamotten mitbringt, kann auf die Schulkleidung zurückgreifen, die zur Verfügung gestellt wird.

Alles typisch sittenbrav-“katholisch”, gar altfränkisch? – Mitnichten. 

Erst im Juli sorgte die staatliche Werks-Realschule in Horb-Altheim für ähnliche Schlagzeilen. “Schülerinnen werden zwangsbekleidet”, hieß es seitens des “Spiegel” –  und die linksalternative Berliner Tageszeitung “taz” äußerte sich in einer alles andere als stubenreinen und daher nicht zitierfähigen Sprachweise. IMG_4228

Anlaß für das Protestgetöse war das Rundschreiben der 37-jährigen Schulleiterin Bianca Brissaud an die Eltern, die sich über “sehr aufreizende” Kleidung mancher Schülerinnen beschwerte. Daher kündigte sie eine neue Hausordnung an, die gemeinsam mit Schülern und Eltern erstellt werden solle.

Bis dahin gelte die Regel: “Wer zu aufreizend gekleidet ist (zB. bauchfreies Shirt, Hotpants), der bekommt von der Schule ein großes T-Shirt gestellt, das er/sie sich bis zum Schultagsende anziehen muss.”

Auch diese Schule übersieht gewisse Klamottenflegeleien bei den Herren der Schöpfung keineswegs: tiefhängende Schlabberhosen mit “Einblick” zur Unterwäsche sind dort ebenfalls nicht mehr erlaubt.

Dies sind zweifellos vernünftige Maßnahmen, die Schule machen sollten. Eine optimale Lösung wäre aus meiner Sicht die Einführung von Schul-Uniformen: sie würden nicht nur einer angemessenen Sittlichkeit gerecht, sondern auch dem Geldbeutel der weniger bemittelten Eltern, die von ihren Sprößlingen sonst gedrängt werden, teuere Markenkleidung zu kaufen, weil die Schüler nicht als “Aldi-Kinder” bespöttelt werden möchten.

Felizitas Küble leitet hauptamtlich den katholischen KOMM-MIT-Verlag und ehrenamtlich das ökumenische Christoferuswerk in Münster


Österreich: Brandanschlag auf einen konservativen FPÖ-Jungpolitiker

Vor der Wahlkampfveranstaltung der FPÖ-Margareten sorgte ein Linksextremist für unschöne Szenen:

Als die Mitarbeiter, unter denen sich auch der Obmann der lokalen Parteijugend, Roland Guggenberger, befand, mit dem Aufbau für die Veranstaltung begannen, stürmte plötzlich ein junger Mann auf Guggenberger zu und versuchte, die Kleidung des Jungpolitikers anzuzünden. Als er dies nicht schaffte, zündelte er bei den Zelten der Freiheitlichen.

Durch das Einschreiten der FPÖ-Mitarbeiter konnte der Angreifer davon abgehalten werden und ergriff die Flucht.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.unzensuriert.at/content/0018582-Brandanschlag-auf-FPOe-Jungpolitiker-bei-Wahlveranstaltung-Wien-Margareten


Die FAZ zur Doppelmoral in puncto Heidenau

Unter dem Titel “Auf einem Auge blind” äußert sich Jasper von Altenbockum am 27.8.2015 in der FAZ-online zum Polizeieinsatz in Heidenau angesichts der dortigen Randale.

Der Autor ist verantwortlicher Redakteur der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” für das Ressort Innenpolitik. Sein Text, der sich mit der weitverbreiteten Doppelmoral hierzulande befaßt, erschien auch in der Print-Ausgabe der FAZ (siehe Ausschnitt). CNegG6lXAAAlzKM

Der Verfasser bringt die wesentlichen Punkte gleich eingangs zur Sprache:

“Hätte es sich in Heidenau um linksradikales „Pack“ gehandelt, das sich Kapitalisten, Faschisten und Polizisten an den Galgen wünscht, was hätte sich die Polizei nicht alles anhören müssen? Zum Standardrepertoire hätte gehört, sie habe grundlos provoziert.”

Tatsächlich war dies bislang eine gängige Redeweise in linken Kreisen, wenn die Polizeibeamten gegen Ausschreitungen von linksextremen Chaoten vorging. Der FAZ-Autor schreibt weiter völlig zutreffend:  “Niemand hätte sich darüber beklagt, dass es zu keinen Festnahmen gekommen wäre.”

Ganz anders stehen die Aktien freilich, wenn Rechtsradikale ihr Unwesen treiben: “In Heidenau aber hätte die Polizei gar nicht hart genug durchgreifen können. Und natürlich hätte sie alle Gewalttäter vorläufig festnehmen müssen. Ganz richtig: So muss es sein!”

Online-Quelle und vollständiger Text hier: http://www.faz.net/aktuell/politik/kommentar-zu-heidenau-auf-einem-auge-blind-13772107.html

Hier ein grundsätzlicher FAZ-Artikel des Autors zur Flüchtlingskrise: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kommentar-von-jasper-von-altenbockum-zum-fluechtlingsstrom-13768775.html

 


CDU-NRW kritisiert Innenminister Jäger (SPD): er überfordert die Kommunen

Zur erneuten Anweisung des Landes an die Kommunen, Notunterkünfte im großen Umfang zu schaffen, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, André Kuper:  CDU Landtagsfraktion NRW logo

„Die erneuten Amtshilfeersuchen zeigen die Plan- und Hilflosigkeit der Landesregierung bei der Flüchtlingsaufnahme in Nordrhein-Westfalen.

Wieder einmal müssen die Kommunen die Versäumnisse des Landes ausbaden, weil das Land viel zu spät auf die wachsende Zahl der Flüchtlinge reagiert und nicht genügend Plätze in seinen Erstaufnahme-Einrichtungen geschaffen hat. Wir wissen nicht erst seit Sommer, dass die Kapazitäten nicht ausreichen.

Flüchtlings-Notunterkünfte: “Amtshilfe-Ersuchen rechtlich zweifelhaft”

Die Amtshilfeersuchen des Landes an die Kommunen sind auch rechtlich zweifelhaft. Es ist sehr fraglich, ob die Aufbürdung der Einrichtung und des Betriebes einer Landesaufnahmeeinrichtung durch Kommunen grundsätzlich und in diesem Umfang rechtlich zulässig ist. Die rot-grüne Landesregierung scheint hier rechtliche Instrumente anzuwenden, die eigentlich nicht gegeben sind.

Doch obwohl unsere Kommunen eine enorme Hilfsbereitschaft zeigen, treffen sie nicht auf einen entsprechenden Umgang durch die Landesregierung. Anstelle von Gesprächen und Kommunikation im Vorhinein geschieht alles nur im Nachhinein und unter Druck.

Die Landesregierung muss endlich mehr Bewusstsein für die Probleme der Kommunen entwickeln, sonst gefährdet sie sehenden Auges die Aufnahmebereitschaft vor Ort. Die nordrhein-westfälischen Städte sind an der Belastungsgrenze angelangt. Die Verantwortung dafür trägt die Landesregierung.“

Hintergrund:

Die Bezirksregierung hat alle kreisfreien Städte und kreisangehörige Städte in einer neuen zweiten Welle aufgefordert, Notquartiere für Flüchtlinge zu schaffen, um die Erstaufnahme-Einrichtungen des Landes  zu entlasten. Zusätzlich zu den 21 regulären Unterkünften des Landes wurden in den vergangenen Wochen landesweit schon mehr als 100 Notquartiere durch die Kommunen geschaffen – von Turnhallen bis zu leerstehenden Schulen.


Österreich: Schleuser verantwortlich für viele Tote – Werden die Asylgesetze verschärft?

Am gestrigen Donnerstag sind in einem abgestellten LKW auf der A4 im Burgenland südlich von Wien die Leichen zahlreicher Einwanderer entdeckt worden. Österreichische Medien berichten von bis zu 50 Toten in dem Fahrzeug. Offenbar waren die Illegalen in dem Schleuser-Fahrzeug erstickt. Facebook-Zitat-Stein

Der Fahrer hatte den LKW einfach in einer Parkbucht abgestellt und sich entfernt, wie die Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT berichtet.

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat mit einer Verschärfung des Asylrechts gedroht, sollte die Verteilung von Flüchtlingen in der Europäischen Union nicht gerechter geregelt werden. Möglich seien intensivere Grenzkontrollen, Diskussionen über Sozialleistungen für Asylbewerber. Auch „Blitzverfahren“, in denen geprüft werde, ob der Antragssteller nicht über ein sicheres Land nach Österreich gekommen sei, wären denkbar.

Dies alles sei nicht sein Wunsch, sagte Kurz dem ORF. Die Maßnahmen seien aber die logische Konsequenz, wenn Staaten wie Griechenland weiterhin Asylbewerber einfach durchließen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

 


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