Kinderschutzbund Niedersachsen möchte kein Geld von Edathy annehmen

NetzwerkB-Pressemitteilung vom 3. März 2015:

Das Verfahren gegen den ehem. Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy wurde gegen eine Geldauflage von 5000 Euro eingestellt. Empfänger sollte der Kinderschutzbund Niedersachsen sein. Der aber will das Geld nicht annehmen.

Die Entscheidung, das ‘Kinderporno-Verfahren’ für eine Zahlung von 5000 Euro einzustellen, sei ein “fatales Signal“.

NetzwerkB begrüßt die Entscheidung des Kinderschutzbundes Niedersachsen und fordert alle Einrichtungen auf, die sich für mehr Kinderschutz einsetzen wollen, das Geld von Edathy ebenfalls nicht anzunehmen.


Bayern: Diebstahlserie aus Kirchen aufgeklärt

Zeugenaufruf führte schnell zum Fahndungserfolg

Seit Anfang November 2014 kam es zu 12 gleichgelagerten Diebstählen aus Kirchen. Der Schwerpunkt der Taten lag in Niederbayern, ein Tatort lag in der Oberpfalz und einer in Oberbayern.

Entwendet wurden Holzfiguren und Holzkreuze im Gesamtwert von 40.000 Euro. Engel

Die veröffentlichten Bilder und der Zeugenaufruf führten bereits nach wenigen Stunden zum Erfolg.

Am Samstag, den 28.2.2015, meldete sich ein 61-jähriger Sammler aus dem Landkreis Dingolfing bei der Polizei. Er teilte mit, dass er erst kürzlich vier der 12 gesuchten sakralen Gegenstände gutgläubig erworben hätte.

Da der Sammler den Namen des Verkäufers der Polizei nennen konnte, machten sich die Ermittler der Kunstfahndung des LKA sofort auf den Weg nach Niederbayern. 

Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Landshut, öffneten die Ermittler der Kunstfahndung mit Unterstützung von örtlichen Polizeikräften die Wohnung des 39-jährigen aus dem Landkreis Dingolfing und nahmen ihn dort vorläufig fest.Holzkreuz

Bei der Durchsuchung des Anwesens wurden noch eine weitere Figur und ein Standkreuz aus dieser Serie sichergestellt. Diese beiden sakralen Gegenstände sind dem Fall 10 (Hl. Notburga aus der Kirche in Roßbach) und dem Fall 11 (Standkreuz aus der Kirche in Osterhofen) zuzuordnen. 

Der arbeitslose Werkzeugmacher machte keinerlei Angaben zur Herkunft der Figuren. Er wurde am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft der zuständigen Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Landshut vorgeführt, welche Haftbefehl erließ.

Am Montagmorgen (2.3.) wurde durch die Kunstfahnder nach Hinweis einer Zeugin der entwendete Engel aus der Kirche in Geiselhöring auf einer Auktionsplattform im Internet entdeckt. Der Engel wurde dort zum Kauf angeboten. Die Sicherstellung des Engels wird im Laufe des heutigen Tages erfolgen.033_30

Der Sammler aus Niederbayern hatte insgesamt 10 Figuren von dem 39-jährigen erworben, alle, wie er glaubhaft versicherte, gutgläubig. Vier dieser Figuren sind der Diebstahlserie zuzuordnen.

Die restlichen sechs Figuren wurden ebenfalls sichergestellt, da davon ausgegangen werden muss, dass diese ebenfalls aus Kirchendiebstählen stammen. Dies bedarf aber noch weiterer Ermittlungen.

Ebenfalls weiterer Ermittlungen obliegt der Verbleib der restlichen fünf Figuren und Kreuze aus dieser Diebstahlserie.

Aus diesem Grund bittet das Bayerische Landeskriminalamt weiterhin um Ihre Mithilfe:

Wer kann Angaben zum Verbleib der restlichen fünf Figuren machen, oder wem sind diese Figuren zum Kauf angeboten worden?

Quelle (Text/erste zwei Fotos) und FORTSETZUNG der Polizeimeldung hier: https://www.polizei.bayern.de/muenchen/news/presse/aktuell/index.html/216753


Überaus große Zufriedenheit in Deutschland mit dem Arbeitsklima

Die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) hat am 1. März 2015 eine ausführliche grafische Statistik unter dem Titel “Wachstum und Wohlbefinden in Spätkapitalismus” veröffentlicht. ahhgggbh

Dabei geht es in der ersten Tabelle um das verfügbare Jahreseinkommen in Deutschland, das von 1950 bis 2010 um 443% gestiegen ist. Das Durchschnittseinkommen beträgt heute 18.901 Euro jährlich.

Im gleichen Zeitraum (1950 bis 2010) sank die Arbeitszeit   – laut zweiter Tabelle  –  um 43,5%. So ganz schlecht scheint es den Arbeitnehmern im “Spätkapitalismus” wirklich nicht zu gehen.

Das bestätigt auch die dritte Tabelle (siehe Abbildung):

Zwar ist die Zufriedenheit mit dem Einkommen (siehe letzte Zeile dort) nicht übermäßig hoch, doch immerhin beträgt sie Zwei-Drittel. Interessanterweise wird das Arbeitsklima hierzulande sehr gelobt: 60% sind damit sogar “sehr zufrieden”, weitere 32% sind “zufrieden”. Gerade mal 8% sind unzufrieden.

Es handelt sich um eine Befragung vom Herbst 2010 bei ca. 3000 Teilnehmern im Alter von 18 – 29 Jahren. Warum nur jüngere Arbeitnehmer befragt wurden, ist unklar. Es bleibt zu hoffen, daß auch bei den Älteren eine große Zufriedenheit vorherrscht.


CDU-Vize-Chefin Julia Klöckner widerspricht Bundeskanzlerin Merkel betr. Islam

Die stellv. CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner hat der Auffassung widersprochen, der Islam gehöre zu Deutschland.

In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagsausgabe) sagte sie: „Es gibt nicht den einen Islam, es gibt verschiedene Ausprägungen.“  Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Dazu gehörten auch extremistische Strömungen, die den Einsatz von Gewalt gegen Nicht- und Andersgläubige befürworteten, eine Gleichberechtigung von Mann und Frau ablehnten oder antisemitisch und homophob seien.

„Muslime, die unsere Grundordnung eines aufgeklärten Landes teilen, die gehören zu Deutschland, aber nicht fundamentalistisch-extremistische Ausprägungen des Islam“, erklärte die CDU-Politikerin.

In der Vergangenheit hatten mehrere Politiker pauschal betont, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Darunter waren Bundeskanzlerin Angela Merkel und der frühere Bundespräsident Christian Wulff sowie der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


“Zentrum gegen Vertreibungen” übergibt einzigartigen historischen Kapellenwagen der Ostpriesterhilfe an die Bundesstiftung

Belgischer Pater setzte sich für deutsche Heimatvertriebene ein

Der letzte “Kapellenwagen” des Paters Werenfried van Straaten wird offiziell der Bundesstiftung “Flucht, Vertreibung, Versöhnung” übergeben.

Dazu erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach (siehe Foto), Vorsitzende der Stiftung ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN:10

“Mit dem letzten noch existierenden “Kapellenwagen” des belgischen Paters Werenfried van Straaten wurde ein singuläres zeithistorisches Objekt am Donnerstag, dem 26. Februar 2015, seitens unserer Stiftung “Zentrum gegen Vertreibungen” an die Bundesstiftung “Flucht, Vertreibung, Versöhnung” übergeben.

Dort soll es seinen Platz in der künftigen Dauerausstellung dieser Stiftung im Deutschlandhaus finden.

Pater Werenfried van Straaten (siehe Foto) gründete 1947 das Hilfswerk “Kirche in Not”, um das materielle und seelische Elend der deutschen Heimatvertriebenen lindern zu helfen.

Er sammelte zunächst bei den Bauern Flanderns Speck, deshalb wurde er auch “Speckpater” genannt, und andere Lebensmittel für die hungernden Vertriebenen.

Von 1950 bis 1970 ließ er dann 35 sog. “Kapellenwagen” quer durch Deutschland fahren. Die riesigen Sattelschlepper waren 14 Meter lang, zwei Meter breit, drei Meter hoch und fünf Tonnen schwer. Die Kolosse waren zu fahrenden Kirchen umgebaut worden und konnten zudem Hilfsgüter transportieren. Zumeist waren sie von belgischen Diözesen gestiftet und wurden auch von diesen unterhalten.imagescaofqd5k

Über die materielle Not der Vertriebenen hinaus sah Werenfried van Straaten die geistige Not der Heimatvertriebenen. Dort wo es keine Kirchen gab, kamen bald die Kapellenwagen und brachten neben materieller Hilfe auch geistlichem Trost.

Kardinal Frings sprach damals von einem “Schauspiel christlicher Nächstenliebe”.

In den fünfziger Jahren dehnte Werenfried van Straaten mit seiner “Kirche in Not” die Hilfe auf die Länder hinter dem Eisernen Vorhang aus. Später dann auch auf Lateinamerika, Afrika und Asien.

Heute hilft das Werk bedrängten und verfolgten Christen in mehr als 130 Ländern der Welt. Damit ist es eines der bedeutendsten Hilfswerke der katholischen Kirche weltweit. Seinen Ursprung hat es in der unermüdlichen Hilfsbereitschaft für die deutschen Heimatvertriebenen.

“Kirche in Not” hat unserer Stiftung diesen Kapellenwagen 2007 zur geeigneten Verwendung überlassen. Unsere Stiftung ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN übergibt jetzt mit dem letzten existierenden Kapellenwagen ein singuläres zeithistorisches Denkmal, das für Millionen Vertriebene von unschätzbarem Wert war, an die Bundesstiftung.

Die Dauerausstellung der Bundesstiftung “Flucht, Vertreibung, Versöhnung” im Deutschlandhaus wird ein würdiger, dauerhafter Ort für die Erinnerung an diese Hilfsbereitschaft sein.”

 

 


Frankurt: Linke Blockupy-Randalierer gegen die EZB tagen im Haus des DGB

Von Felizitas Küble

Am 18. März wird in der Bankenmetropole Frankfurt am Main die Eröffnung der EZB (Europäischen Zentralbank) gefeiert. “Kapitalismus-Gegner” bzw. ultralinke bis linksextreme Gruppierungen haben bereits ihren “Protest” dazu angekündigt. Es wird diesbezüglich mit rund zehntausend Teilnehmern gerechnet.  Plakat_oben

Bei aller Kritik, die auch in unserem CHRISTLICHEN FORUM gegenüber der EZB und z.B. ihrer Kredit- und Griechenland-Politik geäußert wurde, haben wir mit linksradikalen Umtrieben gewiß überhaupt nichts am Hut.

Schon jetzt muß befürchtet werden, daß es wieder zu Angriffen gegen Polizeibeamte kommt.

In der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) heißt es hierzu: “Die Polizei rechnet mit gewalttätigen Ausschreitungen in Frankfurt bei der Blockupy-Demonstration zur Eröffnung der EZB am 18. März.”Plakat_unten

Polizeipräsident Gerhard Bereswill erklärte am gestrigen Mittwoch in Frankfurt, ein Großteil der Protestler werde vermutlich friedlich bleiben, aber  – so die FAZ -  “angesichts der Beteiligung miteinander vernetzter und gewaltorientierter Bündnisse werde es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu gewalttätigen Ausschreitungen kommen.”

Diese Plakate, die unverhohlen zu Randalen aufrufen (mindestens zur “Gewalt gegen Sachen”: man beachte die Sprüh-Farbkleckse!), findet man auch in anderen Großstädten, zB. in Mainz. (Wir haben das Poster aus technischen Gründen in zwei Teilen abgedruckt.)

Interessanterweise tagen die Aktivisten am Vorabend ihrer geplanten Proteste im Haus des DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund)  siehe linker unterer Teil des Plakates (“Letzte Informationen….”).

Das läßt tief blicken hinsichtlich der ultralinken “Bündnispolitik” des DGB.

Foto: Jörg Murawski

 


Berlin: Linksextreme bekennen sich zu einer Serie von Brandanschlägen an Autos

Eine linksextreme Gruppe hat sich zur jüngsten Brandanschlagsserie in Berlin bekannt. In der Nacht zu Montag hatten gleichzeitig in den Bezirken Neukölln und Pankow Autos der Wachfirma Sicherheit Nord gebrannt. 039_36A - Kopie

Im nun veröffentlichten Bekennervideo zeigen die Täter, wie eines der Fahrzeuge angezündet wird. Dazu schreiben sie, warum sie das tun: „Infrastruktur von Bullen und deren Helfern sabotieren!!!“

Danach werden Fotos von den Löscharbeiten gezeigt. Am Ende kündigen die Brandstifter weitere Anschläge an: „Wir sehen uns am 18. März in FFM – EZB Eröffnung zum Desaster machen“.

Die linksextreme Szene macht seit Monaten mobil für Demonstrationen am Tag der Eröffnung des Neubaus der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main.

In einem zusätzlichen Bekennerschreiben, das auf der Netzseite Indymedia-linksunten veröffentlocht wurde, rufen die Täter zu Solidarität mit inhaftierten spanischen Anarchisten auf. Wörtlich heißt es:

„Wir haben 2 Autos der Firma ‘Sicherheit Nord’ durch Feuer wertlos für die Wachhunde des Systems gemacht. Wir versprechen mit diesem Angriff den von den Schweinen Gejagdten und Eingesperrten unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung.“

In Berlin hat es seit Jahresbeginn mehr als 50 Brandstiftungen an Fahrzeugen gegeben. 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


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