HERR, begnade mich mit deinen Geboten!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119 (118),29.72.89.101.104.163.

Halte mich fern vom Weg der Lüge;
begnade mich mit deinen Geboten!
Die Weisung deines Mundes ist mir lieb,
mehr als große Mengen von Gold und Silber.
 

HERR, dein Wort bleibt auf ewig,
es steht fest wie der Himmel.
Von jedem bösen Weg halte ich meinen Fuß zurück;
denn ich will dein Wort befolgen.
 

Aus deinen Befehlen gewinne ich Einsicht,
darum hasse ich alle Pfade der Lüge.
Ich hasse die Lüge, sie ist mir ein Greuel,
doch deine Weisung habe ich lieb.


HERR, führe mich auf den Pfad deiner Gebote!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119(118),1.27.30.34.35.44.

Wohl denen, deren Weg ohne Tadel ist,
die leben nach der Weisung des HERRN.
Lass mich den Weg begreifen, den deine Befehle mir zeigen,
dann will ich nachsinnen über deine Wunder.
 

Ich wählte den Weg der Wahrheit;
nach deinen Urteilen hab‘ ich Verlangen.
Gib mir Einsicht, damit ich deiner Weisung folge
und mich an sie halte aus ganzem Herzen.
 

Führe mich auf dem Pfad deiner Gebote!
Ich habe an ihm Gefallen.
Ich will deiner Weisung beständig folgen,
auf immer und ewig.


Unser GOTT ist groß im Verzeihen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 55,6-9:

Sucht den HERRN, solange ER sich finden lässt, ruft ihn an, solange ER nahe ist.
Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne.
Er kehre um zum HERRN, damit er Erbarmen hat in ihm, und zu unserem Gott; denn ER ist groß im Verzeihen.
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Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege – Spruch des HERRN
So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken.
Foto: Felizitas Küble

Birg mich, o HERR, im Schatten deiner Flügel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 17 (16),1-2.6-7.8.15.

Höre, HERR die gerechte Sache,
achte auf mein Flehen,
vernimm mein Gebet von Lippen ohne Falsch!
Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil;
denn deine Augen sehen, was recht ist.
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Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich.
Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede!
Wunderbar erweise deine Huld!
Du rettest alle,
die sich an deiner Rechten vor den Feinden bergen.
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Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges,
birg mich im Schatten deiner Flügel.
Ich aber will in Gerechtigkeit dein Angesicht schauen,
mich satt sehen an dir, wenn ich erwache.

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GOTT liebt Recht und Gerechtigkeit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 33 (32),2-3.4-5.12.22.

Preist den HERRN mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
Singt ihm ein neues Lied,
greift voll in die Saiten und jubelt laut!
Denn das Wort des HERRN ist wahrhaftig,
all sein Tun ist verlässlich.
ER liebt Gerechtigkeit und Recht,
die Erde ist erfüllt von der Huld des HERRN.
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Selig die Nation, deren Gott der HERR ist,
das Volk, das er sich zum Erbteil erwählt hat.
Lass deine Güte über uns walten, o HERR,
wie wir auf dich hofften!
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Groll und Zorn sind abscheulich, nur der Sünder hält daran fest

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Jesus Sirach 27,30.28,1-7.

Groll und Zorn, auch diese sind abscheulich,
nur der Sünder hält daran fest.
Wer sich rächt, an dem rächt sich der HERR;
dessen Sünden behält ER im Gedächtnis.
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Vergib deinem Nächsten das Unrecht,
dann werden dir, wenn du betest, auch deine Sünden vergeben.
Der Mensch verharrt im Zorn gegen den andern,
vom HERRN
aber sucht er Heilung zu erlangen?
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Mit seinesgleichen hat er kein Erbarmen,
aber wegen seiner eigenen Sünden bittet er um Gnade?
Obwohl er nur ein Wesen aus Fleisch ist,
verharrt er im Groll, wer wird da seine Sünden vergeben?
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Denk an das Ende, lass ab von der Feindschaft,
denk an Untergang und Tod, und bleib den Geboten treu!
Denk an die Gebote, und grolle dem Nächsten nicht,
denk an den Bund des Höchsten, und verzeih die Schuld!
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GOTT hilft denen, die rechtschaffen sind

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 84(83),3.4.5-6.12-13a.

Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach dem Tempel des HERRN.
Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu,
ihm, dem lebendigen Gott.
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Auch der Sperling findet ein Haus
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –
deine Altäre, HERR der Heerscharen,
mein Gott und mein König.
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Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.
Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir,
wenn sie sich zur Wallfahrt rüsten.
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Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild.
ER schenkt Gnade und Herrlichkeit;
der HERR versagt denen, die rechtschaffen sind, keine Gabe.
HERR der Heerscharen, wohl dem, der dir vertraut!
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GOTT hat mich gewoben im Mutterleib

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 139 (138),1-3.13-14.23-24.

HERR, du hast mich erforscht und du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir.
Von fern erkennst du meine Gedanken.
Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt;
du bist vertraut mit all meinen Wegen.
 

Denn du hast mein Inneres geschaffen,
mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast.
Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.
 

Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz,
prüfe mich, und erkenne mein Denken!
Sieh her, ob ich auf dem Weg bin, der dich kränkt,
und leite mich auf dem altbewährten Weg!


Nächstenliebe ist die Erfüllung der Gebote

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Röm 13,8-10:

Bleibt niemandem etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.
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Denn die Gebote Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
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Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses an. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.
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Der hl. Paulus an die Gemeinde in Korinth: „In Christus bin ich euer Vater geworden“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kor 4,6b-15:

Brüder, damit ihr an uns lernt, dass der Grundsatz gilt: «Nicht über das hinaus, was in der Schrift steht», dass also keiner zugunsten des einen und zum Nachteil des andern sich wichtig machen darf.
Denn wer räumt dir einen Vorrang ein? Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich?
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Ich glaube nämlich, Gott hat uns Apostel auf den letzten Platz gestellt, wie Todgeweihte; denn wir sind zum Schauspiel geworden für die Welt, für Engel und Menschen.
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Wir stehen als Toren da um Christi willen, ihr dagegen seid kluge Leute in Christus. Wir sind schwach, ihr seid stark; ihr seid angesehen, wir sind verachtet.
Bis zur Stunde hungern und dürsten wir, gehen in Lumpen, werden mit Fäusten geschlagen und sind heimatlos.
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Wir plagen uns ab und arbeiten mit eigenen Händen; wir werden beschimpft und segnen; wir werden verfolgt und halten stand; wir werden geschmäht und trösten. Wir sind sozusagen der Abschaum der Welt geworden, verstoßen von allen bis heute.
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Nicht um euch bloßzustellen, schreibe ich das, sondern um euch als meine geliebten Kinder zu ermahnen.
Hättet ihr nämlich auch ungezählte Erzieher in Christus, so doch nicht viele Väter. Denn in Christus bin ich durch das Evangelium euer Vater geworden.
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