München: Birgit Kelle spricht am 23. April über ihre Neuerscheinung „Gender-Gaga“

Über Hintergründe, Auswüchse und Folgen der „Gender“- Politik spricht die Bestsellerautorin Birgit Kelle auf einer „Domspatz-Soirée“ am Donnerstag, den 23. April, in München. Kelle_IMG_9393_RGB_(c)_Foto_Kerstin Pukall

Im Gespräch mit dem Journalisten Michael Ragg stellt sie ihr neues Buch „Gender-Gaga“ vor. Der Abend im Großen Saal des CVJM (Landwehrstraße 13) beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt beträgt zehn Euro.

Birgit Kelle ist durch Ihr Buch „Dann mach doch die Bluse zu“ und Auftritte in  Fernseh-Talkshows einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden.

Die Mutter von vier Kindern  ist Mitglied der CDU und konvertierte 2011 zur katholischen Kirche. Sie arbeitet freiberuflich als Journalistin und Publizistin, und schreibt u. a. für „Die Welt“, FOCUS und The European. Buchvover Gender Gaga

Dort bricht sie eine Lanze „für Frauen, die gerne Frauen sind und Männer, die Männer bleiben wollen“ und streitet für einen familienfreundlichen Feminismus abseits von „Genderwahn“ und Quoten.

Birgit Kelle leitet den Verein „Frau 2000plus“ mit mehr als tausend Mitgliedern.

Zum CVJM-Haus gelangt man zu Fuß in höchstens zehn Minuten vom Hauptbahnhof oder Stachus. Saalöffnung ist um 19 Uhr, Büchertische und Empfang sind ab 18:30 Uhr bereit. Der Veranstalter rät zu einer unverbindlichen Platzreservierung unter Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37 oder buero@raggs-domspatz.de.

In der Reihe „Domspatz-Soirée“ sprachen in diesem Jahr bereits die Psychologin Elisabeth Lukas, der Historiker Michael Hesemann und Kurienkardinal Paul Josef Cordes.

Nähere Infos unter www.raggs-domspatz.de


Medienkritisches Buch von Udo Ulfkotte

Von Dr. Bernd F. Pelz

Udo Ulfkotte: Gekaufte Journalisten – Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken. Kopp-Verlag. ISBN 978-3-86445-143-0index

Der einst ebenfalls “gekaufte Journalist” Ulfkotte schämt sich für seine Taten und schildert, wie sich Alpha-Journalisten in Deutschlands renommierten Print- und Fernseh-Medien  –  besonders auch bei seinem früheren Arbeitgeber, der FAZ  – durch “klebrig-filzige Nähe zu rüstungs- und US-nahen Eliteorganisationen korrumpieren lassen” und dem Volk von einer Welt berichten, wie diese Eliten sie gerne hätten.

Er nennt Ross (mehr als zwei Dutzend Organisationen) und Reiter (etwa 60 Prominente, die darin als “Netzwerker” vertreten sind) , und belegt seine Aussagen mit 575 Links, zum Teil allerdings nicht mehr aufrufbar. Die Namen der von ihm genannten Journalisten habe ich nicht gezählt.    

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich hinter der Scham Ulfkottes auch ein gutes Stück Rache, Selbstmitleid und auch Sorge verbirgt. Rache an der FAZ, die ihn 17 Jahre in die Welt geschickt und nicht sehr pfleglich behandelt hat. Selbstmitleid vielleicht wegen dieser rauen Behandlung und weil er es nicht in die höheren Ränge geschafft hat. Sorge wahrscheinlich aus der relativ späten Erkenntnis der manipulativen Zusammenhänge, wie sie in einer Demokratie nicht vorkommen sollten.

Nach Ulfkotte gibt es nur einen Weg, dieser “totalitären Gehirnwäsche” zu entgehen, und wieder zu einer “Deutungshoheit über unser Leben” zu kommen, indem die Leitmedien boykottiert und deren Mitarbeiter arbeitslos gemacht werden.

Damit auch alle Leser seine Sorgen teilen, beschreibt Ulfkotte die zukünftige Möglichkeit der Implantation von vernetzten Chips in die Gehirne von Menschen mit dem Ziel, die persönliche Freiheit immer mehr einzuschränken.

Ist “Gekaufte Journalisten” ein lesenswertes Buch? – Am verkäuferischen Erfolg, 5. Auflage, gemessen: Ja.  – Am Erkenntnisgewinn gemessen: Jein.  – Wer seine Sinne schärfen will, und dabei nicht jede Aussage auf die Goldwaage legt: Ja. – Wer praktische Lösungen, außer dem genannten Boykott der Leitmedien und der Nutzung seiner eigenen Internetpräsenz, sucht: Nein. – Hat Ulfkotte die Branche aufgerührt? – Ja.

Als Nachklapp zu den Snowden-Enthüllungen und seiner Verfolgung der Aktivitäten von Pegida und AfD hat sein journalistischer Spürsinn eine Lücke gefunden und er hat einen Bucherfolg daraus gemacht.


Buch über aktuelle Lebensrechts-Debatten

Oft heißt es, die Streitfragen Lebensrecht und Abtreibung würden die Menschen weder bewegen noch interessieren. 07_capa_Neue_Debatten_Abtreibung

Genau das Gegenteil belegt das neue Buch von Mathias von Gersdorff „SOS LEBENSRECHT – Neue Debatten um die Abtreibung“. Darin werden die jüngsten Diskussionen vor allem in den Medien einschließlich Internet dokumentiert

Lebensrecht und Abtreibung sind Dauerthema in der öffentlichen Diskussion und bei den Menschen. Das Buch „SOS Lebensrecht“ zeigt: Es lässt sich nicht einfach wegschieben, dass laut offizieller Statistik allein von 1996 bis 2014 in Deutschland fast 2,3 Millionen Kinder im Mutterleib getötet wurden!

Aber die Mehrheit der Politiker will den Anschein erwecken, als ob sie nichts mit der Massentötung ungeborener Menschen zu tun hätten.

SOS LEBEN – eine Lebensrechtsaktion der „Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur“, verbreitet das Buch aktionsmäßig gegen Spende, um eine breite Wirkung zu erreichen.

Das Deckblatt wurde bewusst modern gestaltet, um die Aktualität des Themas zu betonen.

Das 125-seitige Broschüre kann gegen Spende bestellt werden unter:

  • DVCK / SOS LEBEN
  • Emil-von-Behring-Str. 43 in 60439 Frankfurt am Main
  • Tel.: 06172/ 680 41 70  / Fax: 06172/ 680 41 71
  • http://www.dvck-sosleben.de/

Bayern-TV sendet an Osterfesttagen zweiteilige Film-Doku über Benedikts Jesus-Bücher

.
n Ostersonntag und Ostermontag (5. und 6. April) zeigt das Bayerische Fernsehen jeweils um 20.15 Uhr eine zweiteilige Dokumentation zu den drei Jesus-Büchern von Papst Benedikt XVI. unter dem Titel “Das Antlitz Christi”. ebay
 .
Der Film solle eine Annäherung an die in den Jahren 2006, 2010 und 2010 veröffentlichten Jesus-Bände des em. Papstes sein.
.
Regisseur Ingo Langner begibt sich auf die Suche nach dem Angesicht Jesu, schreibt die Filmproduktionsgesellschaft Tellux. Dies könne in der Bibel, im Nächsten, in der Welt oder in Bildern und im Gebet geschehen.
 .
Der Filmemacher Langner spricht mit hochrangigen Persönlichkeiten zu besonderen Kernaussagen, zB. mit den Kurienkardinälen Gerhard Müller und Kurt Koch, mit Erzbischof Georg Gänswein, der Theologin Petra Heldt in Jerusalem oder dem Missionar P. Gerhard Lagleder OSB in Südafrika. Auch Papst-Maler Michael Triegel (Leipzig) ist mit dabei.
 .
Der Bayerische Rundfunk erläutert, es gehe um “die visuelle Umsetzung und filmische Interpretation des Anliegens des Autors Papst Benedikt XVI., das Antlitz Jesu freizulegen von verfälschenden Beschreibungen und Darstellungen, also den “wahren Jesus“ wiederzufinden und ihn im Alltag zu entdecken.”

Der Film sei, so der BR, “begleitet von künstlerischen Bildwelten und anspruchsvollen Collagen, um Verbindungslinien zu ziehen zwischen dem historischen Jesus und dem gegenwärtigen Jesusbild.” 

 .
Quellen: Tellux, BR, Kathweb, KNA

 


Feministische Historikerin Dagmar Herzog verteidigt den Zölibat der Priester

Kritik an sexueller Freizügigkeit in der NS-Diktatur und der 68er Kulturrevolution

Der Zölibat  –  also die Ehelosigkeit katholischer Priester  –  gilt in der öffentlichen Debatte größtenteils als fraglich bis verwerflich.

Vor allem auf dem Höhepunkt der Mißbrauchsdebatte vor 5 Jahren brachten nicht nur Medien und Politiker und Journalisten den Zölibat ins Zwielicht, sondern sogar Bischöfe wie Kothgasser (Österreich) oder Weihbischof Hans-Joachim Jaschke (Hamburg). Selbst Kardinäle, darunter Erzbischof Christoph Schönborn aus Wien sowie der Mainzer Erzbischof Karl Lehmann stellen den Zölibat infrage.   media-FZMqzvujo1V-2

Dabei wurde eingeräumt (was wissenschaftlich ohnehin geklärt ist), daß der Zölibat keine “Ursache” von Mißbrauch darstellt, zumal pädosexuelle Neigungen im Pupertätsalter entstehen (also längst vor dem priesterlichen Zölibatsversprechen).

Gleichwohl wurde der Einwand formuliert, die ehelose Lebensweise katholischer Geistlicher ziehe pädosexuell orientierte Männer besonders stark an.

Diese These erhielt Widerspruch von feministischer Seite. So wendet sich z.B. die amerikanische Historikerin Dagmar Herzog, Autorin der wissenschaftlichen Studie „Die Politisierung der Lust“, ausdrücklich gegen die Verunglimpfung des Zölibats.index

Das „Deutschlandradio“ führte am 14. März 2010 ein ausführliches Gespräch über „Pädophilie und Pädagogik“ mit der Autorin aus New York, die in ihren Forschungen vor allem den Umgang mit Mißbrauch in USA und Irland untersuchte.

Die Professorin Herzog wurde in dem Interview gefragt, was sie von der These Weihbischofs Jaschkes halte, wonach der Zölibat ein Anziehungspunkt für sexuell Fehlgeleitete sei.

Die Antwort der Historikerin: „Ich finde, daß das falsch ist.“  –  Es gäbe schließlich zahllose Männer, die mit dem Zölibat gut klarkommen.

Zudem gäbe es Mißbrauch auch in Familien und im linken Spektrum, wobei sie an die Odenwaldschuld erinnerte: dort habe man sich sogar bewußt die antiken Zeiten Griechenlands mit ihrem Päderastentum bzw. der sog. „Knabenliebe“ zum Vorbild genommen.

Die Geschichtswissenschaftlerin widersprach zudem jener vulgärpsychologischen „Dampfkessel-Theorie“, die besagt, eine Unterdrückung sexueller Triebe führe zu Fehlformen, krankhafter Sexualität, Machtrausch und Aggressionen  –  eine These immerhin, die letztlich auf Wilhelm Reich zurückgeht, einem Vordenker der „sexuellen Befreiung“.

Dagmar Herzog hält geschichtliche Tatsachen entgegen: Diese Theorie sei falsch und gerade durch die NS-Diktatur widerlegt, denn dort habe große sexuelle Freizügigkeit geherrscht, gleichzeitig aber auch eine Zunahme an Machtgier und Aggression. Die Sexual-“Moral” der Nazis war insgesamt nicht konservativ, sondern liberal.

Hierüber verfaßte die feministische Autorin 2005 ein faktenreiches Sachbuch mit dem Titel „Die Politisierung der Lust“ (Siedler-Verlag), worin sie analysiert, daß die NS-Zeit zu einer “Fortschreibung, Ausweitung und Intensivierung der bereits vorhandenen liberalisierenden Tendenzen” führte. (So haben die kirchenfeindlichen Nationalsozialisten zB. die Strafbarkeit des Ehebruchs abgeschafft und vorehelichen Sex propagiert.)

Insoweit wenig erstaunlich, daß der jüdische Schriftsteller Victor Klemperer sich in seinem bekannten Tagebuch damals darüber beschwerte, “daß die Krankenhäuser übervoll sind nicht nur von schwangeren, sondern auch von tripperkranken fünfzehnjährigen Mädchen”.

In ihrer Studie „Die Politisierung der Lust“ befaßt sich die Historikerin nicht allein mit der Verstrickung von “freier” Sexualität und Politik in der braunen Diktatur, sondern auch mit dem „Aufbruch von 1968“. Obwohl sie der 68er-Bewegung ansonsten eher wohlwollend gegenübersteht, betrachtet sie die Sexwelle durch eine kritische Brille.

Ein fundiertes Sachbuch, das in der Dauerdebatte um diese “heißen Themen” mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Leider ist es 10 Jahre nach seinem Erscheinen vergriffen bzw. vom Siedler-Verlg nicht neu aufgelegt worden. Man wird es aber in gut sortierten Bibliotheken ausleihen können bzw. per Fernleihe erhalten.


Prof. Albert Drexels Buch vom “Geheimnis der Ewigkeit” mit Irrtümern inklusive

Von Felizitas Küble

Im traditionellen Spektrum ist der Völkerkundler Prof. Dr. Albert Drexel als Buchautor seit langem bekannt, nicht zuletzt durch seine Visionen (vor allem in seinem Werk “Glaube ist mehr als Gehorsam”).

Diese gehen zurück auf nächtliche Privatoffenbarungen, die der katholische Priester und Theologe in den Jahren 1970 bis 1972 direkt von Christus erhalten hGeheimnis der Ewigkeitaben will.

Hier wollen wir uns mit seinem Buch “Geheimnis der Ewigkeit” befassen, das erstaunlicherweise ausgerechnet im traditionsbewußten Bereich nach wie vor verbreitet wird.

Natürlich finden sich in dieser Abhandlung Drexels viele gute und vertiefende Einsichten und Argumente für die katholische Lehre von den “letzten Dingen” (Eschatologie).

Allerdings gibt es neben zahleichen Richtigkeiten auch einige Irrtümer oder zumindest verwirrende Aussagen, auf die wir hier hinweisen möchten:

Ist die Taufe nicht heilsnotwendig?

1. Auf den Seiten 103 und 104 erläutert der Autor seine Ansicht “in Übereinstimmung mit neueren theologischen Auffassungen”, daß auch ungetauft verstorbene Kinder “Gott schauen und einer ewigen Beglückung teilhaftig werden”.

Es kommt aber nicht auf “neuere Auffassungen” an, sondern auf die Heilsnotwendigkeit der Taufe; diese ist keine beliebige theologische Ansicht, sondern ein Dogma, also ein unfehlbarer, biblisch fundierter Herz-Jesu_01Glaubenssatz der Kirche.

Wobei gleichzeitig klar ist, daß ungetauft verstorbene Kinder nicht etwa in die Hölle kommen. Die kirchliche Tradition geht mit dem hl. Thomas von Aquin davon aus, daß diese Seelen in den Zustand des “Limbus” gelangen, also eine natürliche Zufriedenheit im Jenseits finden, aber ohne die Anschauung Gottes, weil diese den “Gnadenstand” voraussetzt.

In den Stand der Gnade Gottes werden wir durch die Taufe versetzt, die das größte Gnadengeschenk Gottes ist, denn sie öffnet uns das Tor zum Himmel.

Der Verfasser erwähnt u. a. als Anhaltspunkt für seine anderslautende Auffassung die “besondere Gunst und Gnade”, daß der “rechte Schächer als mit Christus Sterbender, also wegen dieses glücklichen Umstandes, unmittelbar des Himmels teilhaftig wurde.” (S. 103).

Christus versprach ihm aber nicht wegen dieses “Umstandes” das Paradies, sondern wegen dessen Reue und Umkehr. Der linke Schächer hatte dieselben “Umstände” (gemeinsames Sterben mit Christus auf dem Berg Golgotha), aber da er innerlich unbußfertig und verhärtet blieb, erhielt er vom Heiland keine Verheißung.  – Der springende Punkt war also damals keineswegs jener äußere “Umstand”, sondern die innere Umkehr!

Unklarheiten zur Auferstehung des Leibes

2. Während sich über die Limbus-Frage unter Theologen wohl noch trefflich streiten läßt (wobei die Limbus-Gegner in der Erklärungsnot darüber stehen, inwiefern sie denn noch eindeutig an der Heilsnotwendigkeit der Taufe festhalten), so gibt es bei einem anderen, von Prof. Drexel ebenfalls angesprochenen Thema aus katholischer Sicht keine offenen Fragen, nämlich bei der Frage der leiblichen Auferstehung. afc127c26a

Hierzu schreibt er:

“Wir müssen uns bewusst sein, dass der irdische Leib des Menschen beim Tode restlos und endgültig verwest (oder zu Asche wird). Die Auferstehung darf darum nicht einfach so gedacht werden, dass die Knochen, Haut und Fleisch jedes Menschen aus dem Grabe geholt und neu zusammengefügt werden.

Vielmehr ist die Auferstehung nur so zu verstehen, dass die Seele des Menschen mit den ihr individuell-persönlich zugehörenden leiblichen Fähigkeiten, Kräften und Eigenschaften durch göttlich-schöpferische Einwirung in die verklärte leib-seelische Existenzweise versetzt wird.” (S. 127)

Diese Äußerungen sind zum Teil mißverständlich bis irreführend. Natürlich wird die einstige Auferstehung unseren Leib “verwandeln” in eine ewigkeitsgemäße Existenzweise, die vergeistigter sein wird als die bloß irdische Lebensform.

Wir werden im Jenseits mit unserem verklärten Leib sicherlich nicht mehr an die Naturgesetze gebunden sein. Gleichwohl handelt es sich sehr wohl um jenen Leib, mit dem wir hier auf Erden existiert haben, den Gott einst auferwecken wird am Jüngsten Tag.

Dies aber geht aus dem Aussagen Drexels nicht oder jedenfalls nicht klar hervor.

Gibt es eine “Auferstehung im Tode”?

3. Noch bedenklicher erscheint seine These von einer “Auferstehung im Tode”, also nicht erst beim allgemeinen Gottesgericht am Ende der Zeiten. Hierzu schreibt der Autor ab S. 127 f.: ???????

“Ob dies (die Auferstehung) für die einzelnen Menschen bei oder nach erfolgtem Leibestod oder erst am allgemeinen Auferstehungstag geschieht, ist für uns hier die Frage.”

Gott könne, so Prof. Drexel, “jeden Menschen bei seinem Tode in die seelisch-leibliche Existenzweise versetzen und am Ende der Zeit das leib-seelische Fortleben aller Menschen offenbar werden lassen.”

Immerhin erwähnt der Verfasser, seine These von einer leib-seelischen Auferstehung im Tode sei keine sichere Glaubenstatsache, sondern “eine wenn auch wahrscheinliche Annahme” (S. 131).

Das ist sie aber ebenfalls nicht, weil die biblische und kirchliche Lehre ohne Wenn und Aber verkündet, daß der Mensch als Geschöpf Gottes nach dem Tod mit seiner unsterblichen Seele weiterlebt und erst am Ende der Zeiten bei der allgemeinen Auferstehung der Toten mit seinem Leib  – der dann verklärt ist  –  vereinigt sein wird.

Ergänzender ARTIKEL zu den Visionen von Prof. Drexel: https://charismatismus.wordpress.com/2015/03/26/erhielt-prof-drexel-botschaften-von-christus/

 


Kritik an der Banken- und Finanzwelt: “Markt ohne Moral” von Susanne Schmidt

Rezension von Dr. Bernd F. Pelz

Das Buch”Markt ohne Moral” von Susanne Schmidt reiht sich ein in die Bücher der Sorger und Sachverhaltsbeschreiber. Es ist, wie die Autorin sagt, ein persönliches Buch und reflektiert den Sachverstand und Durchblick einer ehemaligen Bankangestellten. index

Für nicht im Bankenbereich Tätige sind die Beschreibungen trotzdem durchaus illustrativ für Vorgänge und Verhaltensweisen innerhalb der Banken- und Finanzwelt, und als solche auch lesenwert: ein subjektiver Einblick in eine fremde Welt.

Was die Vorschläge zur Änderung der Verhaltensweisen im Finanzbereich und in der Politik angeht, so bleiben sie im Allgemeinen stecken, wie “Wir müssen von allen Beteiligten Augenmaß und Courage einfordern.”

Auch wenn der angesprochene Veränderungsbedarf in den Bereichen: Begrenzung des Moral Hazard, Nachhaltigkeit, Schattenbankensystem, Vergütungssysteme, Rolle der Ratingagenturen, systemische Regulatorien, und die Frage nach einer sinnvollen Größe des Finanzmarktes durchaus nachvollziehbar ist, so bleiben die Antworten der Autorin mangels tiefer gehender Einsicht in die Steuerungsmechanismen der Finanzindustrie allgemeine Aufforderungen, und an der Oberfläche.

Ergänzend hier noch ein Auszug aus dem Nachtrag der Autorin von 2011:

“Wir befinden uns im Jahr drei nach der Lehman-Pleite. Sie war der Tropfen, der das Fass mit dem Giftmüll zum Überlaufen brachte. Auch wenn viele Banken, nicht wenige Politiker und ein großer Teil der Bevölkerung inzwischen zum »business as usual« übergegangen sind, werden uns die Folgen der Finanzkrise noch lange begleiten. euros

Die Euro-Krise legt schon jetzt davon Zeugnis ab. Doch auch andere hochverschuldete Staaten könnten plötzlich in einen Krisensog geraten, die hässliche Situation einer Stagflation ist nicht auszuschließen und das globale Finanzsystem weist immer noch viele gefährliche Schlaglöcher und unbeleuchtete Baustellen auf.

Wir als Bürger und Steuerzahler sind trotz der Zeit, die seither vergangen ist, kaum besser vor einer neuen Finanzkrise geschützt, als wir das vorher waren. Sicherlich, es gibt neue Regeln, und sie weisen auch in die richtige Richtung, aber sie sind zu zahm, zu lax, letztlich Kleckerkram.

Mir scheint, die Bankenlobby hat sich behauptet. Und sie wird sich auch in Zukunft durchsetzen – es sei denn, wir würden noch einmal in eine so entsetzliche globale Krisensituation geraten. Dann könnte es sein, dass sich die globale Politik endlich zu einem gemeinsamen Vorgehen entschließt.

Das Bankwesen in seiner jetzigen Form würde eine neuerliche Krise möglicherweise nicht überleben. Weitere Verstaatlichungen, mehr Bürokratie, erhebliche Politisierung, weniger Effizienz wären die Folgen – und all das wäre durchaus nicht wünschenswert.

Deshalb müssen sich die Politiker und Aufsichtsbehörden weiterhin intensiv mit der Neuregulierung des Finanzwesens und der Finanzmärkte beschäftigen und ihre nationalen Egoismen hintanstellen. Sonst scheint die nächste Krise multinationalen, möglicherweise globalen Ausmaßes unabwendbar. So weit dürfen wir es nicht kommen lassen. Es steht zu viel auf dem Spiel.

Wir als Bürger müssen weiter Druck auf unsere Politiker ausüben. Die Finanzmärkte und das Problem der Neuregulierung des Finanzwesens sind und bleiben, aller beruhigenden Worte zum Trotz, von vitaler Bedeutung für jeden Einzelnen und für uns alle gemeinsam.”


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 314 Followern an