Wochenendfahrt vom 16. – 18. September 2016 zum „Marsch fürs Leben“ nach Berlin

Zum 4. Mal organisiert die Agentur „Ragg’s Domspatz“ zusammen mit dem Bayerischen Pilgerbüro eine Wochenendfahrt nach Berlin zum „Marsch für das Leben“.  

Der vom Bundesverband Lebensrecht veranstaltete Schweigemarsch am 17. September für ein Recht auf Leben vom Mutterleib bis zum natürlichen Tod ist von Jahr zu Jahr auf zuletzt mehr als siebentausend Teilnehmer angewachsen. PICT0133

Die Wochenendfahrt vom 16. – 18. September verbindet die Teilnahme am „Marsch“ mit weiteren Programmpunkten. Dazu gehören unter anderem ein Begrüßungsabend mit Persönlichkeiten aus dem „katholischen Berlin“, Messfeier und Führung im katholischen „Institut Sankt Philipp Neri“ und der Besuch der Sonntagsmesse in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale.

Auf einer „Domspatz-Soirée“ im Bernhard-Lichtenberg-Haus des Erzbistums Berlin am Abend nach dem „Marsch“ sprechen Pfarrer Gottfried Martens, in dessen evangelischer Berliner Gemeinde schon mehr als sechshundert Zuwanderer aus Iran und Afghanistan Christen geworden sind  – sowie die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Alexandra M. Linder. Reiseleiter sind Vivian und Michael Ragg.

Die Teilnehmer sind zentral im Hotel „Motel One Berlin Hauptbahnhof“ untergebracht. Anreise ist von überallher möglich. Teilnehmer aus dem Großraum München können gemeinsam mit der Reiseleitung per Bahn nach Berlin fahren.

Auch für Interessenten aus Berlin und Umgebung ist die Teilnahme am Programm zum Sondertarif möglich.

Anmeldeschluss ist der 11. August. Nähere Infos unter: www.raggs-domspatz.de, buero@raggs-domspatz.de, Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37.

Anmelde-Unterlagen kann man direkt beim Bayerischen Pilgerbüro, Frau Petra Ganz, anfordern: Telefon: 0 89 / 54 58 11 – 94, Mail: ganz@pilger.de.


Gebetszug für das Leben in Münster: Kreuze-Aktion von Linksradikalen massiv gestört

DIGITAL CAMERAChristliche Lebensrechtler ließen sich nicht beirren

Am heutigen Samstag, den 19. März 2016, begann gegen 15 Uhr die Kundgebung der christlichen Vereinigung „EuroProLife“ auf dem Ägidii-Kirchplatz in der Innenstadt von Münster, die bereits seit 14 Jahren meist Mitte März stattfindet.

Die rund 100 Teilnehmer hielten dabei weiße Holzkreuze in den Händen, weshalb auch von einer „Kreuze-Aktion“ gesprochen wird.

Veranstaltungsleiter Wolfgang Hering (siehe Foto) aus München betonte in seiner Ansprache, daß es sich keineswegs um eine politische Demonstration handle, sondern um einen Gebetszug für das Leben, weshalb sich die Teilnehmer in keiner Weise durch Störungen provozieren oder beunruhigen lassen sollten. Dazu gehöre auch, bei Lärm zu schweigen, für die Widersacher still zu beten und sie zu segnen.DIGITAL CAMERA

Wegen angekündigter linksextremer Proteste wurden die Abtreibungsgegner von ca. 250 Polizeibeamten beschützt, die aufmerksam darauf bedacht waren, daß sich keine Chaoten in die Schar der christlichen Teilnehmer mischen. Schließlich hatten bereits im Vorfeld ultralinke Gruppen dazu aufgerufen, „Banden zu bilden“ und den Gebetszug durch Störmanöver zum Erliegen zu bringen.  DIGITAL CAMERA

Tatsächlich kam es neben Dauerlärm (auch durch Sirenen!) zu zahlreichen Übergriffen gegen die friedliche Prozession, die über verschiedene Stationen der City bis zum Domplatz führte. Dort fand wie üblich die Abschlußkundgebung am Kardinal-von-Galen-Denkmal statt.

Die 1000-Kreuze-Aktion wurde von Anfang an vielfach gestört: durch Pfeifkonzerte, Fluchreden („Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“) und weiteren, nicht zitierfähigen Beleidigungen gegen die Marien-Ikone sowie staatsfeindlichen Sprüchen (z.B. „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“  – „Feuer und Flamme für die Abschiebebehörden“) oder geschmacklosen Blödsinn („Kirche raus aus meiner Vagina!“).

Lebensrechtler, die teils in stiller Andacht, teils betend und singend durch die Innenstadt zogen, wurden von den Randalierern nicht nur mit Kondomen, sondern auch mit Farbbeuteln beworfen, aber auch mit weißen Kreuzen: Drei vermeintliche Teilnehmerinnen haben plötzlich ihr Holzkreuz mit voller Wucht auf den Boden geschmissen bzw. um sich geworfen, wobei ein Kreuz kaputtging.

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BILD: Junge Leute zeigen uns ihr mitgebrachtes Transparent mit einem originellen Spruch gegen Abtreibung

Hätte die Polizei mit ihren Hundertschaften und Mannschaftswagen nicht für den Schutz der Demonstrationsfreiheit gesorgt, wären die Übergriffe wohl noch massiver ausgefallen.

Leider konnte ein Randalierer das Mikrofon von Wolfgang Hering rauben und kaputtmachen; dieser jagte dem jungen Burschen hinterher, stellte ihn und übergab ihn der Polizei; gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet. Es handelte sich um das einzige Mikro für den mobilen Gebets-Lautsprecher. Obwohl es nicht mehr möglich, über die Lautsprecher zu reden, ließen sich die tapferen Christen nicht davon abhalten, betend und singend weiterzuziehen.

Ein Reporter hatte den Mikrofon-Diebstahl mit seinem Handy gefilmt, was ihm Schläge von Links-Demonstranten einbrachte sowie deren Versuch, sein Handy zu stehlen. Als ich den Vorgang ebenfalls knipsen wollte, stellte sich ein Gegner direkt vor meine Digitalkamera und behauptete dreist, ich dürfe nichts fotografieren.

Das schreiben ähnlich auch die „Westfälischen Nachrichten“ in ihrem Bericht: „Die Christen ließen sich von all den Aktionen allerdings nicht provozieren. „Beten und gar nicht hinschauen“, gab ihnen Hering mit auf dem Weg. Und daran hielten sie sich auch.“

PICT0288Sogar ein linkes Pro-Abtreibungs-Portal räumt in einem Artikel ein, daß sich die Lebenrechtler von den Übergriffen keineswegs ablenken ließen: „Neben Pappschildern strecken sie auch aufgeblasene Kondome in die Luft und werfen sie auf die christlichen Fundamentalisten hinter der Polizeikette. „Für mehr Analverkehr!“ rufen einige ihnen zu und können die Abtreibungsgegner doch nicht in ihrem stoischen Gebet stören.“

Obwohl die Beamten ständig darauf achteten, daß die Christen unbehelligt ihres Weges ziehen konnten, gelang es einigen gegnerischen Frauen, sich unerkannt in den Gebetszug zu mischen, was sich aber erst an der Schlußkundgebung auf dem Domplatz herausstellte.

Zunächst legten die Teilnehmer jeweils eine Blume am Kardinal-von-Galen-Denkmal ab, um damit an die ungeborenen Kinder zu erinnern und ihrer zu gedenken. Pfarrer Dr. hc Hans Stein läutete dazu jedesmal mit einer Glocke.

Zu Beginn dieser Trauerzeremonie versuchte ein ca 30-j. Mann, Rosen aus unserem Kinderwagen zu stehlen. Wolfgang Hering konnte ihn aufhalten, die Polizei übernahm den Täter, Strafanzeige wegen Diebstahl wurde erstattet. Bald danach störte eine junge Frau lautstark; sie rief „Mein Körper, meine Wahl!“ und schrie Wolfgang Hering an „Du hast mir nichts zu sagen“ (dabei hatte er sich gar nicht geäußert).

Als die Christen am Denkmal niederknieten, um für einige Minuten still zu beten  –  für sich, für die Gegner, für schwangere Frauen in Not etc.  –  gab es eine weitere Störaktion durch zwei junge Damen, die aber schnell von der Polizei weggedrängt wurden, so daß Pfr. Steindie Lebensrechtler weiterbeten konnten.

Insgesamt kam es zu fünf Anzeigen gegen Randalierer. Versammlungsleiter Hering bedankte sich herzlich bei den Beamten für ihren hervorragenden Einsatz zum Schutz der betenden Christen.

Die drei erwähnten Attacken kann man hier im Schlußteil des Videos sehen: https://www.youtube.com/watch?v=Pk-NSRXqTUk

An der Kreuze-Initiative haben auch zwei katholische Priester teilgenommen, ein Geistlicher aus Düsseldorf sowie der bereits erwähnte Pfarrer Stein (siehe Foto) aus Oer-Erkenschwick. Die beiden Geistlichen spendeten am Schluß ihren priesterlichen Segen, worauf die Teilnehmer ihre Gebetskundgebung mit dem Lied „Großer Gott, wir loben Dich“ beendeten.

HIER unser Bericht über die von ultralinker Seite angekündigte Störung des Gebetszugs: https://charismatismus.wordpress.com/2016/03/19/muenster-linksradikale-kuendigen-stoermanoever-gegen-kreuze-marsch-an/

FOTO-Serie der „Westfälischen Nachrichten“ über die Lebensrechtler-Prozession: http://www.wn.de/Fotos/Lokales/Muenster/1000-Kreuze-Marsch-durch-Muenster/%28Foto%29/8

MELDUNG der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/muenster-250-polizisten-mussten-gebetsmarsch-gegen-abtreibung-schuetzen-94036.html

 

 

 


Münster: Linksradikale kündigen Störmanöver gegen den Kreuze-Marsch an

Blasphemischer Aufruf:  „Nieder mit Jesus!“

Am heutigen Samstag (19. März) beginnt nachmittags um 14,30 Uhr die Kundgebung für das Leben auf dem Kirchplatz von St. Ägidii in der Innenstadt von Münmitdatrumster.

Seit Jahren randalieren linksextreme, homosexuelle und radikal-feministische Gruppen gegen diesen christlichen, völlig friedlichen Gebetszug, der nur durch ein massives Polizeiaufgebot geschützt werden kann.

Dabei fällt auf, daß sich die linksextreme Szene immer gotteslästerlicher gebärdet. Vor drei Jahren hörten wir zum ersten Mal die Schrei-Parole „Nieder mit Jesus!“ seitens der Chaoten.

Inzwischen findet ein negativer Fortschritt statt, denn diese unsägliche Blasphemie wird nun sogar schriftlich groß herausgestellt: auf dem Text unter diesem abgebildeten Plakat ist sie ebenso zu finden wie als Schlußappell unter dem Aufruf der Gegendemonstranten im Internet.

Dort heißt es wörtlich: „Gegen jeden Fundamentalismus – nieder mit Jesus und für den Feminismus!“

Die linksextremen Randalierer werfen den christlichen Lebensrechtlern sodann in ihrem Aufruf vor, sie würden „konservative bis extrem rechte völkische Gesellschaftsbilder“ produzieren – wofür freilich kein einziger Beleg geliefert wird. Stattdessen wird allgemein herumgesülzt, der Gebetszug richte sich „in erster Linie gegen Schwangerschaftsabbrüche und damit gegen das Selbstbestimmungsrecht von schwangeren Personen.“

In Wirklichkeit ist Abtreibung der schlimmste, weil für das Opfer tödliche Ausdruck von Fremdbestimmung.

Den Teilnehmern an der Kreuze-Aktion wird zudem eine „umfassende konservative Kulturkritik an der Gesellschaft“ vorgehalten, als ob das nicht ihr gutes Recht wäre!

Abschließend wird dazu aufgerufen, beim Protest gegen den Gebetszug „Banden zu bilden„, den Christen „die Straße zu nehmen“ und ihren Marsch zu „entern“  –  also ihr Demonstrationsrecht mit Füßen zu treten. Ironisch heißt es: „Ab 14.30h freuen sich die fundamentalistischen Christ*innen sicher über störenden Zuwachs in ihrem Marsch, oder aber über eine kreative Begleitung.“

 


Marsch für das Leben attackiert: Linkspartei und Grüne betrieben „geistige Brandstiftung“

Von Dr. Michael Schneider-Flagmeyer2015 Berlin Marsch für das Leben 006

Inzwischen gibt es eine Reihe von Berichten zum Marsch für das Leben. Besonders betroffen machen die Parolen, die von dem gegnerischen Ultralinks-Bündnis “What the fuck” (= Was zum Teufel) gerufen wurden, zB. „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!“ – „Feuer und Flamme dem Patriarchat – Kampf dem Sexismus in Alltag und Staat!“  – „Gegen jeden Fundamentalismus – Nieder mit Jesus und für den Feminismus!“  – „BRD, Gottesstaat, wir haben dich zum Kotzen satt“ –  „Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus!“  (siehe Abbildung unten)

Das Ganze zeigt aber auch den Zustand, in dem sich in unserem Land Teile der Politik und große Teile der Medien befinden, die diese Leute durch ihre unfaire und verschleiernde Berichterstattung noch ermutigen  –  und die mehr desinformieren als informierenFuck you.1

Die Parteien “Die Linke” und die “Grünen” (Volker Beck) müssen sich nach ihren Aufrufen gegen den „Marsch für das Leben“ den Vorwurf der geistigen Brandstiftung gefallen lassen.

BILD: Gegnerisches Flugblatt, das die oben zitierten blasphemischen und staatsfeindlichen Parolen enthält

Es liegt nun an uns allen  –  jeder in seinem Umfeld  –  den Menschen klar zu machen, in welcher Gefahr sich das Land befindet, wenn man solchen Politikern den Staat anvertraut. Mussten doch die Verantwortlichen in beiden Parteien gewußt haben, welche Hefe sie hier zum Gären gebracht haben und mit wem sie sich einlassen, wen sie hier aufhetzen.

Wir rufen die Verantwortlichen in den genannten Parteien, den Medien und im Feminismus auf, sich von diesem (verführten) Mob eindeutig zu distanzieren und ihre Verhältnisse zu den Fragen des Lebens zu klären und nicht weiter eine Kultur des Todes zu unterstützen.

Beide genannten Parteien müssen ihre Verhältnisse ordnen: die Linken ihren Drang zur Diktatur als SED-Altlast  – und die Grünen, die dem Land und der Kirche so gerne Moral predigen wollen, sollten ihre Altlast der Pädophilie endlich aufarbeiten wie die Kirche, statt sie aussitzen zu wollen.

Auch ganz links stehende Kreise in der SPD seien hier angesprochen. Eine solche Verwilderung, wie sie bei den Gegendemonstranten in Berlin gezeigt wurde, wird den genannte Parteien nichts Gutes einbringen. Und die Christen, besonders die, die sich als christliche Politiker bezeichnen, mögen täglich das Kirchenlied singen, in dem es heißt: “Weck die tote Christenheit aus dem Schlaf der Sicherheit.”

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: http://blog.forum-deutscher-katholiken.de/?p=5672

 


„Marsch für das Leben“ in Berlin: Der Regensburger Oberhirte war mit dabei

Die Internetpräsenz des Bistums Regensburg berichtet:

Der Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer nahm am 11. „Marsch für das Leben in Berlin“ teil. Die Veranstaltung fand am Samstag, dem 19. September statt und begann um 13 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Kanzleramt.
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Im Anschluss bewegten sich rund 7000 Christen durch die Berliner Innenstadt zur St.-Hedwigs-Kathedrale, wo ein ökumenischer Gottesdienst die Veranstaltung beendete.

BILD: Die stellv. CDL-Bundesvorsitzende Odila Carbanje (vorne links) war ebenfalls beim Lebensrechtler-Marsch dabei (Foto: Bistum Regensburg)

Zuvor hatten Lebensrechtsgegner versucht, die Christen an der Ausübung ihres Demonstrationsrechts mit Gewalt zu hindern. Dazu aufgerufen hatte u.a. Frau Katja Kipping von der Partei „Die Linke“.

HINWEIS: Die Regensburger Bistums-Bildergalerie (24 Fotos) vermittelt einen anschaulichen Eindruck von den Vorgängen in Berlin: Bildreportage anschauen

Wie es zur Idee der Teilnahme des Bischofs kam

Die Idee zur Teilnahme am Marsch für das Leben wuchs während des Regensburger Katholikentages. Dort betonten Vertreter von „Donum Vitae“ die Bedeutung des unverfügbaren Lebensrechts, das sie als gemeinsames Ziel mit der Katholischen Kirche teilten.

Die Betonung des gemeinsamen Ziels begrüßten die Vertreter der Kirche. Um das gemeinsame Ziel zu unterstreichen und gemeinsam deutlich werden zu lassen, luden sie die Vertreter „Donum Vitaes“ ein, am „Marsch für das Leben 2015“ gemeinsam teilzunehmen. Bischof Rudolf Voderholzer sagte zu, dabei zu sein.

Der Regensburger Bischof löste sein Versprechen ein. Dass Vertreter von „Donum Vitae“ an dem Marsch für das Leben teilgenommen oder die Initiative der christlichen Lebensrechtsgruppen mit einem Grußwort unterstützt hätten, wurde bisher nicht bekannt.

Quelle: http://www.bistum-regensburg.de/news/marsch-fuer-das-leben-2015-bischof-rudolf-voderholzer-war-dabei-4032/


Berlin: Erneut linksradikale Randale mit blasphemischen und staatsfeindlichen Parolen

Unter dem rechtswidrigen Motto „Sabotieren – Demonstrieren – Blockieren“ protestierte das ultralinke Bündnis „What the Fuck“ (Was zum Teufel) am gestrigen Samstag (19.9.) in Berlin gegen den „Marsch für das Leben“. de9e7-marsch_2015_logo 

Jahr für Jahr gibt es Ausschreitungen gegen die friedlich demonstrierenden Lebensrechtler. Sage und schreibe 900 Polizisten waren diesmal nötig, um die Abtreibungsgegner vor den Chaoten zu schützen.

Allerdings sahen sich die Beamten offenbar nicht in der Lage, die Blockade der Störer zu verhindern bzw. aufzulösen. Fast zwei Stunden lang konnten die Linksextremen das Demonstrationsrecht buchstäblich mit Füßen treten. Die ärgerliche Folge war beispielsweise, daß viele Lebensrechtler, die abends den Zug nicht verpassen durften, nicht an der Abschlußkundgebung teilnehmen konnten.

Das erwähnte Links-Bündnis verteilte in den eigenen Kreisen ein Flugblatt (siehe Foto) mit jenen Parolen, die bei den Randalen gegen die Lebensrechtler gerufen werden sollten. Nicht einmal vor gotteslästerlichen Sprüchen wie „Nieder mit Jesus“ wurde Halt gemacht. Staatsfeindlichkeit ist in diesen Gruppen ohnehin an der Tagesordnung.

Wir zitieren hier einige dieser Sprüche: Fuck you.1

  • Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen!
  • Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!
  • Lasst es glitzern, lasst es krachen, Fundis ham heut nix zu lachen!
  • Was kotzt uns so richtig an? – Einteilung in „Frau“ und „Mann“!
  • Feuer und Flamme dem Patriarchat  –  Kampf dem Sexismus in Alltag und Staat!
  • Gegen jeden Fundamentalismus  – Nieder mit Jesus und für den Feminismus!
  • Staat. Nation. Religion. Sch…..!
  • BRD, Gottesstaat, wir haben dich zum Kotzen satt
  • Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus!

Die linksalternative Tageszeitung „taz“ veröffentlichte in ihrem Artikel über den Berliner Marsch wohlwollend einen Aufkleber der Störerseite mit einem Slogan, den wir aus Gründen des guten Stils nur abgekürzt zitieren wollen: „Fi…. statt Beten!“  (Quelle: http://www.taz.de/!5234201/)

Ergänzend hier ein interessanter Aktionsbericht mit Bildern über den Marsch und die Störer: http://mightymightykingbear.blogspot.de/2015/09/venceremos-stehen-fur-das-leben-2015.html

 


Marsch fürs Leben: Linksradikale Randale – Evangelikale sind enttäuscht von der EKD

900 Polizisten zum Schutz der Lebensrechtler

Trotz massiver Störungen konnte der „Marsch für das Leben“ in Berlin wie geplant durchgeführt werden. Nach Angaben des Veranstalters beteiligten sich an der Aktion am 19. September in Berlin 7000 Menschen. Das waren 2000 mehr als im Vorjahr. de9e7-marsch_2015_logo

Zu Gegendemonstrationen mit 1700 Teilnehmern hatten das Bündnis „What the fuck“ (Was zum Teufel) sowie ein „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ aufgerufen. Ihnen gelang es für fast zwei Stunden lang, den Marsch zu blockieren.

Die Polizei setzte 900 Beamte ein, um die Sperren aufzulösen.

Prediger Parzany ist „enttäuscht und zornig“ über EKD

Der bekannte evangelische Theologe und Prediger Ulrich Parzany sagte, es sei ermutigend, dass so viele Menschen für den Schutz des Lebens aufstehen. Zugleich sei er „enttäuscht und zornig“, dass die evangelischen Kirchenleitungen den Marsch nicht eindeutig unterstützten. Es sei erschreckend, dass man so viel Feindschaft und Hass zu spüren bekomme. Um das Böse mit Gutem zu überwinden, sei Feindesliebe gefragt.

Zuvor hatte die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) eine Unterstützung des Marsches abgelehnt.

Schriftliche Grußworte gab es aber vom württembergischen evang. Landesbischof Frank Otfried July und von freikirchlicher Seite:  dem Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, Johannes Justus, sowie dem Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland, Ansgar Hörsting.

Quelle und vollständiger Bericht hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/7000-teilnehmer-beim-marsch-fuer-das-leben-in-berlin-83468.html

FOTO-Galerie des Berliner Marsches: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2015/09/fotogalerie-marsch-fur-das-leben-2015.html

VIDEO der Kundgebung: http://kathtube.com/player.php?id=38517