Berlin: Lebensrechts-Marsch am 19.9.2015

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Schon seit langem veranstaltet der Bundesverband Lebensrecht (BVL) im September den “Marsch für das Leben” in Berlin. Von Jahr zu Jahr steigen die Teilnehmerzahlen (voriges Jahr über 5000 Personen).
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Linksradikale Randale gegen diese Schweigemarsch sind an der Tagesordnung, so daß seit Jahren ein Großaufgebot der Polizei nötig ist, um das Demonstrationsrecht der friedlichen Lebensrechtler vor Chaoten zu schützen.
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Der Ablauf am Samstag, den 19. September:
13 Uhr: Beginn mit Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt (Willy-Brandt-Straße in 10557 Berlin), anschließend Beginn des Marsches.
Die Wegstrecke ist voraussichtlich rund 4 bis 5 km lang und rollstuhlgeeignet.
Im Anschluss findet ein ökumenischer Gottesdienst statt.

Ende der Veranstaltung gegen 17 Uhr.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Organisatorischer Hinweis: Es gibt keine Sitzgelegenheiten und keinen Wetterschutz. Toiletten (barrierefrei, kostenpflichtig) befinden sich im Hauptbahnhof oder im Berlin-Pavillon an der Scheidemannstraße gegenüber dem Besuchereingang des Reichstags.


Rom/Vatikan: Führende Lebensrechtler auf dem Petersplatz empfangen

Papst unterstützt “Marsch für das Leben” in Berlin

Papst Franziskus hat nur drei Wochen vor dem diesjährigen Marsch für das Leben den Vorstand des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) in Rom begrüßt. Nach der Generalaudienz am Mittwoch, den 26. August 2015, sprach er mit den Veranstaltern des Marsches, die vom BVL-Vorsitzenden Martin Lohmann angeführt wurden. RadioVatikan

An der Begegnung mit dem Pontifex nahmen teil: Odila Carbanje, stv. Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Dr. Claudia Kaminski, Vorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) sowie Rolf Trauernicht, Vorsitzender des evangelischen Fachverbands “Weißes Kreuz”.

Lohmann überreichte Franziskus das diesjährige Plakat, mit dem zum Lebensrechtler-Marsch am 19. September nach Berlin eingeladen wird. Der Papst betonte dazu zweimal: „Es ist sehr, sehr wichtig, was Ihr da macht!“

Die Bitte Lohmanns, diesen Einsatz und den Marsch für das Leben zu segnen sowie für die Lebensrechtler zu beten, erwiderte der Papst mit einem freundlichen „Ja, und beten Sie auch für mich“. Dem Marsch wünschte er „alles Gute und Gottes Segen“. IMG_7875

Dann las er, indem er mit seinem Finger darauf zeigte, das diesjährige Motto des Marsches: „Gemeinsam für das Leben. Immer.“ Mit sichtbarer Zustimmung fügte er hinzu: „Ja, das müssen wir immer tun.“ Papst Franziskus, der Deutsch sprach, bat Lohmann darum, alle Teilnehmer des Marsches herzlich zu grüßen.

Dr. Claudia Kaminski überreichte dem Papst ein von ihr gemeinsam mit Mechthild Löhr (CDL) und Rainer Beckmann herausgegebenes Buch zur “Sterbehilfe”-Debatte. Franziskus las den Titel „Es gibt kein gutes Töten“ und sagte: „Ja, es kann kein gutes Töten geben.” – Das gelte vom Anfang bis zum Ende. Das dem Papst von Lohmann überreichte Modell eines Embryos segnete der Papst, nahm es in seine Hände und dankte freudig für dieses „wichtige Geschenk“.

Es war das erste Mal, dass ein Papst mit Blick auf den Marsch für das Leben die Veranstalter in Rom begrüßte. Papst Franziskus lässt wie seine Vorgänger keinen Zweifel daran, dass es nicht nur für Christen eine selbstverständliche Pflicht zum Schutz des menschlichen Lebens vom Anfang bis zum natürlichen Ende gibt.

In Rom, wo es seit etlichen Jahren einen Marsch für das Leben gibt, gehen nicht nur – wie in anderen Hauptstädten ebenfalls – Bischöfe mit. Auch Papst Franziskus hat sich bereits zum Teil dieser Demonstration gemacht.

Die Vertreter des BVL dankten dem Papst, der sich erstaunlich viel Zeit für die Begegnung nahm, für sein „starkes und klares Zeugnis“.

Martin Lohmann
Bundesverband Lebensrecht e. V.

  • Fehrbelliner Straße 99 · 10119 Berlin
  • Tel. (030) 644 940 39 · Fax (030) 440 588 67
  • info@bv-lebensrecht.de

Die Linkspartei will den “Marsch für das Leben” in Berlin blockieren

Mathias von Gersdorff

Die Partei „Die Linke“ ruft zu einer Blockade des „Marsches für das Leben“ auf, der für den 19. September 2015 in der Bundeshauptstadt geplant ist.  IMG_7875

In einer Stellungnahme mit der Überschrift „Marsch für das Leben blockieren – Paragraph 218 abschaffen“ erklärt die Bunde sgeschäftsstelle der Linkspartei:

„Ich rufe alle auf, sich den Protesten gegen Neokonservative und christliche Fundamentalistinnen und Fundamentalisten anzuschließen und am 19. September für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung auf die Straße zu gehen.“

Dieser Aufruf ist ein offensichtlicher Angriff auf das Versammlungsrecht, welches in Deutschland Verfassungsrang besitzt.

Darüber hinaus fordert Linkspartei eine komplette Abschaffung des § 218 StGB und damit die uneingeschränkte Abtreibungsfreiheit in Deutschland  – und zwar mit folgender Begründung: 

„Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ist ein Menschenrecht. Dass sich Frauen in Deutschland noch immer nicht ohne Beratungszwang für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden können, ist beschämend.“

Für diese linksextreme Partei ist offenbar unerheblich, dass nach dem Grundgesetz in Deutschland der Mensch von der Befruchtung an ein Recht auf Leben hat (wenngleich dies in der Praxis leider missachtet wird).

Dieser unverschämte Aufruf kann für die anständigen Menschen in Deutschland nur bedeuten: Sich nicht einschüchtern zu lassen, sondern massiv am „Marsch für das Leben“ zu beteiligen und den linken Chaoten friedlich, aber entschlossen die Stirn zu bieten.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und die Webseite “Kultur und Medien online”

München: Polizei schützte Gebetszug der Lebensrechtler vor Linksextremen

Rund 250 christliche Lebensrechtler haben am 9. Mai in der Münchner Innenstadt für eine Kultur des Lebens demonstriert. Zu dem „Gebetszug“ unter dem Motto „1000 Kreuze für das Leben“ hatte die ökumenische Vereinigung „EuroProLife“ eingeladen. PICT0273

Mitgeführte weiße Kreuze erinnerten daran, dass in Deutschland an jedem Werktag etwa 1000 ungeborene Kinder abgetrieben werden.

FOTO: Auch der Kreuze-Gebetszug in Münster (März 2015) wurde von Polizeibeamten vor linksradikalen Randalen beschützt

Dank eines gut organisierten Polizeieinsatzes blieben Störungen von linksextremen Aktivisten weitgehend aus. In den vergangenen Jahren hatten sie versucht, Kreuze zu entwenden und in die Isar zu schmeißen. Diesmal blieb es bei vereinzelten Pfiffen und Rufen.

Teilnehmer des Gebetszuges boten den Gegendemonstranten am Schluss des Gebetszuges Schokoladetafeln an. Man habe ihnen versichern wollen, dass man nichts gegen sie habe, sagte der Vorsitzende von „EuroProLife“, Wolfgang Hering, der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Einige hätten das überraschende Geschenk abgelehnt, andere erfreut angenommen.

Hering betonte den Gebetscharakter der Veranstaltung. Man habe das Leid unzähliger Frauen und ungeborener Kinder vor Gott beklagt und um Umkehr all jener gebetet, „die glauben, dass das Töten des sich entwickelnden menschlichen Lebens in ihrer Entscheidungsbefugnis liege“.

Quelle: http://www.idea.de


FOTOs vom 1000-Kreuze-Marsch in Münster

Von Felizitas KüblePICT0267

Ergänzend zu unserer aktuellen Berichterstattung über den Lebensrechtler-Gebetszug in Münster am 21.3.2015 veröffentlichen wir nun weitere Bilder, die einen anschaulichen Eindruck von der Kundgebung und der Demonstration für die Ungeborenen vermitteln.

Sehr erfreulich war natürlich die Teilnahme von zwei katholischen Geistlichen an unserer Kreuze-Aktion, darunter der im Niederrhein wirkende Pfarrer Paul Spätling, der in Priesterkleidung (Soutane und Birett) erschienen ist. PICT0268

Die drei ersten Fotos zeigen unseren Gebetszug durch die City Münsters (in Nähe der Lamberti-Kirche), wobei Pfr. Spätling jeweils mit einer Marien-Ikone in der Hand zu sehen ist.

Pastor Spätling kam Mitte Januar deutschlandweit in die Medien, weil er sich auf einer kurzen Ansprache bei einer PEGIDA-Kundgebung in Duisburg kritisch über den islamischen Eroberungsdrang und die Bedrohung Europas in Vergangenheit und Gegenwart äußerte. 

Diese Aussagen wurden  von Bischof Dr. Felix Genn, dem Oberhirten des Bistums PICT0283Münster, mit einem allgemeinen Predigtverbot für Pfr. Spätling geahndet.

Viele Katholiken empfanden diese Reaktion als unverständlich, zumal bekannt ist, daß z.B. eine ausdrückliche Leugnung von Glaubenswahrheiten (sei es die Gottheit Christi, die Jungfräulichkeit Mariens oder biblisch bezeugte Wunder) keineswegs zu einem Entzug der Predigterlaubnis führt. PICT0293

Dasselbe gilt für liturgische Mißstände oder die in Münster weitverbreitete Praxis der Laien-Predigt, die kirchenrechtlich untersagt ist.

Das vierte Foto zeigt einen weiteren Geistlichen, den Benediktinerpater Chrysostomus Ripplinger OSB. Er zelebriert häufig die sog. “alte Messe” in der St. Ägidii-Kirche, feiert also die PICT0297außerordentlichen Form des römischen Ritus.

Hinter ihm sehen wir im roten Anorak Doris de Boer, eine junge katholische Familienmutter und Journalistin aus Kevelaer.

Wie stark unser Gebetszug von Polizeibeamten vor linksradikalen Randalen beschützt wurden, dokumentiert das nächste Foto. Unsere “Prozession” wurde beidseitig auf der gesamten Route von Polizisten “flankiert”.  PICT0300

Das weitere Foto zeigt einige ultralinke Protestler, die ihre Antifa- bzw. Regenbogen-Fahne hochhalten, wobei sie ständig “Homosexualität” brüllten. Allerdings wurden sie in ihrem Treiben von der Polizei stark in Schach gehalten.

PICT0294Den wirksamen Schutz durch freundliche Polizistinnen und Polizisten veranschaulicht auch unser nächstes Bild. PICT0291

In der Mitte sehen wir Reinhard Dörner mit dem weißen Holzkreuz; er ist Vorsitzender des Kardinal-von-Galen-Kreises und beteiligt sich gemeinsam mit seiner Frau Gertrud seit langem an unserer Lebensrechts-Demo in Münster.

Unser Gebetszug begann mit starkem Regen während der Kundgebung auf dem Ägidii-Kirchplatz, danach hellte sich das Wetter sichtlich auf.

Vorne auf dem Bild sehen wir wieder Pater Chryostomus, hinter ihm das Ehepaar Reinhard und Gertrud Dörner. Gertrud leitet die “Marianische Liga”, eine deutschlandweite katholische Frauen-Initiative.PICT0285

Kurz bevor ich dieses Bild auf einer typischen Geschäftsstraße in Münster knipste (siehe “viereckiges” Foto), hörte ich, wie ein Passant eines unserer Kirchenlieder aus voller Kehle mitsang. Andere Fußgänger schauten erstaunt unserem Kreuze-Marsch zu, viele fotografierten uns. PICT0288

Sicher werden die meisten sich sehr gewundert haben, warum solch eine offensichtlich harmlose Prozession von hunderten Polizeibeamten beschützt werden mußte…

Auch das nächste “runde” Foto dokumentiert den massiven Polizei-Einsatz: Von beiden Seiten her wurde unser Gebetszug von Beamten begleitet. Oft rannten sie eilig nach vorne, um Seitengassen zu blockieren, wenn dort Störer im Anmarsch waren.

Das Bild zeigt unseren Weg in Richtung Liebfrauenkirche, von Münsteranern auch “Überwasserkirche” genannt, weil sie sich gleichsam “über dem Wasser” befindet (neben dem Gotteshaus befindet sich ein kleiner Fluß, die sog. “Aa”).

PICT0276Münster ist die fahrradreichste Stadt Deutschlands – das veranschaulicht dieses viereckige Bild unserer “Prozession” um die Servatii-Kirche. An allen Ecken und Enden sieht man abgestellte Räder. Es gibt in der Westfalenmetropole mehr Fahrräder als Einwohner. Zugleich wird Münster als “Stadt der Kirchen” bezeichnet  – mit ca. 70 Gotteshäusern durchaus zu Recht.

PICT0282Die Innenstadt Münsters wurde durch alliierte Bombenangriffe im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört, auch viele Kirchen einschließlich des uralten Doms.

Mit nur einer Stimme Mehrheit beschloß der Stadtrat damals, die City im historischen Sinne wieder aufzubauen – heute sind die Münsteraner (und Touristen) froh darüber, denn die Stadt mit ihren “Bogenhäusern” im Umfeld der Lamberti-Kirche sieht wunderschön aus.

PICT0296Zugleich gilt Münster, die “Stadt der Kirchen”, auch als besonders “regenreiche” Zone, weshalb seit langem folgende Redensart gang und gäbe ist: “In Münster regnet es oder es läuten die Glocken – und wenn Sonntag ist, geschieht beides.” 

Das viereckige Foto zeigt unseren Gebetszug, nachdem der Platzregen endlich aufgehört hatte.

Unsere letzte Station war der Domplatz mit dem Denkmal des Kardinal von Galen, weltbekannt auch als “Löwe von Münster”, weil er den Nazis unbeugsam die Leviten las.

Das riesengroße Denkmal war in der Nacht zuvor von Gegnern massiv beschmiert worden. PICT0301Dort halten die Lebensrechtler jährlich ihre Abschlußkundgebung, die auch diesmal wieder von lautstarkem Protestlärm ultralinker Chaoten geprägt war, so daß wir die Ansprache unseres Versammlungsleiters akustisch kaum verstehen konnten.

Der Kreuze-Marsch endete mit Gebeten, Liedern und dem priesterlichen Segen durch P. Chrysostomus Ripplinger.

HIER geht es zu unserem Aktionsbericht: https://charismatismus.wordpress.com/2015/03/21/kreuze-marsch-der-lebensrechtler-erfolgreich-polizei-hielt-linke-chaoten-unter-kontrolle/

 

 

 


Münster: Linksradikale verunglimpfen Polizei-Einsatz für Demonstrationsfreiheit

Da die Sicherheitsbeamten dies mittlerweile realistisch einschätzen, kommen sie meist mit dutzenden Polizeiwagen, um das bedrohte Versammlungsrecht der betenden und singenden Christen zu gewährleisten.

FOTO: Polizeibeamte flankieren den Gebetszug von beiden Seiten, um die Lebensrechtler vor Randalierern zu schützen.

Daß dies staatsfeindlichen Linksradikalen nicht gefällt, überrascht wenig, pflegen diese doch ihr höchst merkwürdiges Rechtsverständnis, das man schon ihrer Dauer-Parole entnehmen kann: “Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!”  – Auch bei den Störaktionen gegen den jüngsten Kreuze-Marsch war dieser Spruch unentwegt zu hören.

Bezeichnend ist es freilich, daß die Damen und Herren von der Linksfront nicht selten Opfer und Täter verwechseln. Obwohl sie es sind, welche durch ihre Randale Gewalt anwenden und die Versammlungsfreiheit der Lebensrechtler angreifen, drehen sie in ihrer selbstgefälligen Anmaßung den Spieß einfach um und werfen den Sicherheitsbeamten schon im Titel ihres ideologisch ausgerasteten Artikels “Polizeigewalt” vor: http://gegen1000kreuze.blogsport.de/2015/03/21/polizeigewalt-gegen-my-body-my-choice-demonstration-in-muenster/

Sodann heißt es ähnlich irrsinnig weiter: PICT0272

“Mit ziemlicher Brutalität prügelte die Polizei den 1000-Kreuze-Marsch durch die Innenstadt und verhinderte so fast vollständig Protest in räumlicher Nähe zu den christlichen Fundamentatlist*innen.”

Den Lebensrechtlern werfen die Linksradikalen in ihrem Artikel vor, “sich mit Marienstatuen und Gebetsgejaule wieder zum Deppen zu machen”.

Dazu paßt ein Plakat, das eine Chaotin aus der Störergruppe hochhielt: “Wir wollen eure religiösen Gefühle verletzten.”

FOTO: Unser Lebensrechtler-Marsch führte an der Ludgeri-Kirche vorbei

Wie wir bereits gestern aktuell berichtet haben, boten die Abtreibungsbefürworter gotteslästerliche Sprüche wie zB. “Gott ist Schrott” oder “Nieder mit Jesus!”

Den fürchterlichen Slogan “Nieder mit Jesus!” haben diese Linksextremen jetzt offenbar zu ihrem offiziellen Motto erhoben, denn deren Artikel lautet abschließend:

“Wir werden uns auch 2016 in Münster sehen, wenn es wieder heißt: „Gegen jeden Fundamentalismus – nieder mit Jesus und für den Feminismus!“

Schlimmer gehts nimmer!

HINWEIS: Radikal-Feministinnen zeigen stolz eines ihrer gewaltverherrlichenden Transparente mit einer Steine-schleudernden Frau und folgendem Spruch: “Frauen, Lesben, Trans  –  wehrt euch, bildet Banden  –  Ziele sind genug vorhanden!” (Quelle: “http://gegen1000kreuze.blogsport.de/images/3gepixelt.JPG)


Fairer Bericht der “Westfälischen Nachrichten” über den Kreuze-Marsch in Münster

Von Felizitas Küble

Am gestrigen Samstag, den 21. März 2015, veröffentlichten die WESTFÄLISCHEN NACHRICHTEN online eine für heutige Zeitungsverhältnisse erstaunlich sachliche Reportage über den Gebetszug christlicher Lebensrechtler durch die Innenstadt von Münster. PICT0266

“Eine Stimme für die Ungeborenen” – so heißt es bereits im Titel des WN-Artikels.

Sodann wird darüber informiert: “Gegendemonstranten versuchten den Zug zu stören, es war ein massives Polizeiaufgebot im Einsatz. Es gab zwei Festnahmen.”

Der Foto-Bericht von Karin Höller-Zwilling und Uwe Renners stellt also die tatsächliche Situation wahrheitsgemäß dar.
Trotz dieses fairen Versuches gibt es wohl einige Irrtümer in dem Text, was vielleicht auf mangelnde Informiertheit der Redaktion zurückzuführen ist. So heißt es z.B. mißverständlich, die christlichen Lebensschützer seien “gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch” auf die Straße gegangen.
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Dies klingt so, als existiere ein Recht auf Abtreibung (die zudem verharmlosend als “Schwangerschaftsabbruch” bezeichnet wird), gegen das der Kreuze-Marsch protestiert habe. PICT0271
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In Wirklichkeit gibt es auch gesetzlich gesehen  im allgemeinen k e i n  “Recht” auf Abtreibung (abgesehen vom Sonderfall der “Indikationen”).
Vielmehr hat das Bundesverfassungsgericht ausdrücklich festgehalten, daß Abtreibung grundsätzlich “rechtswidrig” ist –  dies gilt ungeachtet dessen, daß der Staat auf eine Bestrafung verzichtet. (Freilich ist diese Sonder-Konstruktion “Rechtswidrig, aber straffrei” ansonsten in der Gesetzeslage nicht üblich.)
Im weiteren Verlauf ihrer Berichterstattung über den Gebetszug wird dieser Punkt allerdings indirekt geklärt, dann die WN schreibt weiter: 
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“Der Zug endete auf dem Domplatz.”Wir wollen den Ungeborenen, deren Schreie ungehört im Mutterschoß verhallen, eine Stimme geben”, sagte Versammlungsleiter Wolfgang Hering. Es gebe kein Recht auf Abtreibung, die derzeit nur unter bestimmten Bedingungen straffrei bleibe.”
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Die “Westfälischen Nachrichten” schätzen die Zahl der demonstrierenden Abtreibungsgegner auf immerhin 200  – und fügen hinzu, daß die Polizei von 130 Teilnehmern sprach. Wir selber schätzen die Zahl der Lebensrechtler auf etwa 150 (siehe unser gestern hier veröffentlichter Bericht).
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“Die Versammlungen heute verliefen nahezu störungsfrei”, resümierte Einsatzleiter Martin Mönnighoff am Abend. “Einzelne Versuche, die Versammlung der Abtreibungsgegner massiv zu behindern, haben wir unterbunden”.

Laut Polizei Uhr zogen etwa 350 Personen unter dem Motto “Raise your voice, your body your choise!” durch die Innenstadt. Polizisten beobachteten dabei einen Mann, der aus dem Aufzug heraus an einem Infostand mehrerer Zeitschriften einsteckte. Der Feststellung der Personalien widersetzte sich der 21-jährige Bielefelder. Die Polizisten nahmen den Mann fest. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Diebstahl, Beleidigung und Widerstand.”

Sodann ist von weiteren Rechtsbrüchen und Straftaten der utralinken Szene die Rede.

Insgesamt wird man den WN-Bericht  – ungeachtet einiger Schönheitsfehler  – als fair und angemessen einschätzen können.

Dies gilt auch für die interessante FOTO-Strecke der WN: http://www.wn.de/Fotos/Lokales/Muenster/1000-Kreuze-Marsch-in-Muenster

Hier geht es zum erwähnten WN-Artikel: http://www.wn.de/Muenster/1921451-1000-Kreuze-Marsch-und-Gegendemo-Eine-Stimme-fuer-die-Ungeborenen

Fotos: Felizitas Küble

 


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