Heute: Online-Forum zur Corona-Kinder-Impfung mit Birgit Kelle und Prof. Cullen

Zum Thema „Corona-Impfung für Kinder ab 12 Jahren?“ findet heute Abend (13.9.) um 19,30 Uhr eine kompetent besetzte Online-Podiumsdiskussion statt.

Es geht dabei um medizinische, ethische und rechtliche Fragen, z.B.: Welche Probleme sind erkennbar, welche Fragen gibt es, wo liegt der Nutzen einer Kinder-Impfung?

Experten-Debatte mit qualifizierten Teilnehmern:
Prof. Paul Cullen (siehe Foto), Molekularbiologe und Labormediziner aus Münster
Birgit Kelle (siehe Foto), Bestsellerautorin, Bloggerin und Journalistin
Prof. Reinald Repp, Direktor der Klinik für Kinder-und Jugendmedizin in Fulda
Prof. Carsten Schütz, Direktor des Sozialgerichts in Fulda
Dr. Fabian Tölle, Internist und allgemeinärztlich tätiger Hausarzt

Moderation: Cornelia Kaminski und Prof. Kai Witzel

Live hier ansehen: YoutubeKanalCorneliaKaminski
https://www.youtube.com/channel/UCAYVrIie91PGEtbzLrQeReg

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ADE-Impf-Effekt läßt sich nicht mehr leugnen

Von Felizitas Küble

Von medizinisch versierten Kritikern der Corona-Impfung wurde bereits im Vorjahr auf das ADE-Syndrom hingewiesen, also auf infektionsverstärkende Antikörper (Antibody Dependent Enhancement = ADE) als Nebenwirkung genbasierter Impfstoffe.

Diese gefährliche Komplikation wurde aber von Politik, Regierungs-„Experten“ und Mainstream-Medien meist komplett ignoriert oder allenfalls beiläufig bzw. in Fußnoten erwähnt.

Im Sinne einer schrittweisen Salami-Taktik, wonach man geschickterweise das einräumt (und gleichzeitig kleinredet), was sich inzwischen wegen klarer Faktenlage nicht mehr leugnen läßt, treten jetzt einige Presseorgane die Flucht nach vorne an.

So veröffentlicht die linksgerichtete „Frankfurter Rundschau“ (FR) am 27. August 2021 online einen Artikel mit dem Titel: „Schwerer Corona-Krankheitsverlauf trotz Impfung: Das müssen Sie über den ADE-Effekt wissen“.

Warum „müssen“ wir das erst so spät wissen? Warum hat uns die FR und andere Meinungsmacher nicht früher über solch einen entscheidenden Punkt aufgeklärt?

Sodann heißt es, ADE könne eine „heftige Immunreaktion“ auslösen – und zwar nicht nur durch eine Corona-Infektion, sondern „auch eine Impfung könne theoretisch ADE zur Folge haben“, habe das Paul-Ehrlich-Institut mitgeteilt.

Was heißt hier „theoretisch“? – Diese Komplikation ist faktisch, denn diese Auswirkung läuft bereits ab, wie die schweren Krankheitsverläufe nach Impfung handfest aufzeigen. Das ADE-Phänomen ist eine Tatsache – es geht nur noch um die Frage des Ausmaßes.

Die FR schreibt weiter: „Die von B-Immunzellen gebildeten Antikörper, die normalerweise das Virus attackieren sollen, tun in dem Fall genau das Gegenteil“, wie die FAZ berichtet habe: „Sie würden dem Virus den Eintritt in die menschlichen Zellen erleichtern und damit die Vermehrung des Krankheitserregers beschleunigen. ADE verschlimmert also die Krankheit statt sie zu lindern“.

Die antikörpervermittelte Immunverstärkung ADE führt also zur massiven Vermehrung des Virus. Dazu kommt übrigens als weiteres Impffolgen-Problem die potentielle Entstehung von Immunkomplexen, wodurch das Immunsystem überreagiert und der Körper sich gleichsam selber angreift.

Die durch eine Corona-Impfung herbeigeführten Antikörper reichen nicht aus, um SARS-CoV-2 zu neutralisieren, sondern diese entwickeln sich quasi zur Brücke für das Virus, das sich schnell in den Organen des Patienten ausbreitet.

Der Medizin-Professor Dr. Paul Cullen (siehe Foto) hat bereits im Dezember 2020 auf das ADE-Syndrom hingewiesen.

In einem Artikel auf „Tichys Einblick“ über die „Probleme der Massenimpfung“ warnte der Chef der „Ärzte für das Leben“ aus Münster:

Denn Impfnebenwirkungen sind oft tückisch und kaum vorhersehbar, so wird in letzter Zeit etwa die Möglichkeit erörtert, dass einige SARS-CoV-2-Impfstoffe nicht gegen Covid-19 schützen, sondern die Krankheit sogar mittels antikörperabhängiger Verstärkung (engl. antibody-dependent enhancement) verschlechtern könnten.“

Infolge der impf-kritischen Äußerungen und wegen seiner klaren Positionierung gegen Abtreibung begann gegen den Mediziner bereits im neuen Jahr 2021 eine wüste Kampagne von grünen und linken bis hin zu linksextremen Gruppen, die sich monatelang hinzog.

Fanatische Gegner einschließlich des studentischen ASTA forderten sogar die Aberkennung seine Professur an der Universität Münster, was ihnen aber nicht gelungen ist.

Wir haben damals im Februar und März ausführlich über dieses Kesseltreiben berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/category/causa-prof-dr-paul-cullen/

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Ein schwerer Schlag für die Menschenrechte

Ärzte für das Leben kritisieren pränatalen Bluttest

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung am 19. August 2021 die Versicherteninformation zu nicht-invasiven pränatalen Bluttests (NIPT) verabschiedet und in die Mutterschaftsrichtlinien aufgenommen. Damit ist die Finanzierung vorgeburtlicher Bluttests zur Entdeckung chromosomaler Abweichungen durch die Krankenkassen endgültig beschlossen.

Ärzte für das Leben e.V. kritisieren dies als einen schweren Schlag für die Menschenrechte in Deutschland.

Der erste Vorsitzende der Ärzte für das Leben e.V., Prof. Dr. Paul Cullen (siehe Foto), nimmt hierzu ausführlich Stellung:

„Wie wir mehrfach in der Vergangenheit darauf hingewiesen haben, geht es sich bei den nicht-invasiven vorgeburtlichen DNA-Tests nicht um die Fahndung nach heilbaren oder vermeidbaren Erkrankungen, sondern in erster Linie um die Identifizierung von Kindern mit Down-Syndrom vor ihrer Geburt.

Da das Down-Syndrom keine Erkrankung, sondern eine Form des Andersseins ist, kann sie auch nicht geheilt werden. Mithin sind diese Tests reine Instrumente der Selektion, da in den allermeisten Fällen auf die Feststellung eines Down-Syndroms mit Abtreibung reagiert wird.

Dass dies nicht zwingend geschehen muss, und dass in einigen Fälle die DNA-Tests andere invasivere diagnostische Methoden ersetzen, tut hier nichts zu Sache: diese Diagnostik dient allein die Markierung und Eliminierung von Menschen mit Behinderungen vor ihrer Geburt.

Der soeben erfolgte Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses mag wie ein kleiner administrativer Schritt erscheinen, doch hat er eine hohe Symbolkraft.

Mit der Erteilung einer „Ziffer“ im Abrechnungssystem der gesetzlichen Krankenversicherung wird laut dem zwölften Paragrafen des fünften Sozialgesetzbuches diese höchst diskriminierende Leistung nun als „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ gleichsam moralisch „geadelt“. „Was kann daran so schlimm sein“, werden viele sich nun fragen, „wenn die Krankenkasse dafür bezahlt?

Mehr noch: mit der endgültigen Aufnahme der nicht-invasiven vorgeburtlichen DNA-Diagnostik in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung entsteht ein Rechtsanspruch auf eine genetische Fahndungsmethode, die sich nach und nach auf viele andere genetische Merkmale wird ausweiten lassen. Dass eine solche Rasterfahndung nach genetischen Abweichungen auch die Existenzen geborener Menschen mit diesen Abweichungen in Frage stellt, liegt auf der Hand.

Auch wird die Begrenzung des Tests auf „begründete Einzelfälle“ bei „Risikoschwangerschaften“, wie die Versicherteninformation derzeit vorsieht, kaum zu halten sein. In Ländern, wo dieser Test bereits breitflächig angewendet wird, werden fast keine Kinder mit Down-Syndrom mehr geboren.

Eltern von Down-Syndrom-Kindern sehen sich heute schon auf offener Straße vielfach dem Vorwurf ausgesetzt „ob sowas heute noch sein muss“. Sobald sich in der Bevölkerung herumspricht, dass es für dieses „Problem“ eine „Lösung“ auf Kassenschein gegeben hätte, wird der Druck auf solche mutigen Eltern, die sich für ihr Kind entschieden haben, nur noch zunehmen. Ein schwerer Schlag für die Menschenrechte in Deutschland.“

Über Ärzte für das Leben e.V.

Der Verein „Ärzte für das Leben“ fordert eine uneingeschränkte Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung auf der Grundlage der hippokratischen Tradition. Er finanziert sich ausschließlich über die Beiträge seiner Mitglieder sowie durch Spenden. Mehr unter http://www.aerzte-fuer-das-leben.de


Matic-Report: Ärzte für das Leben befürchten weitere Aushöhlung des Lebensrechts

Am Nachmittag des 24. Juni 2021 wurde der Bericht „Über die Lage im Hinblick auf die sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte in der EU im Zusammenhang mit der Gesundheit von Frauen“ des kroatischen Sozialisten Predrag Fred Matić mit einer klaren Mehrheit von 378 zu 255 Stimmen und 42 Enthaltungen vom Europäischen Parlament angenommen.

Prof. Dr. Paul Cullen (siehe Foto), Vorsitzender von Ärzte für das Leben, erklärte hierzu in Münster:

„Die Annahme des Matić-Berichts ist ein großer Rückschlag für die Menschenrechte, das Lebensrecht und die ärztliche Gewissensfreiheit in Europa.

Der Bericht postuliert erstmalig ein „Menschenrecht auf Abtreibung“, das in unzulässiger Weise auf die souveräne Rechte der Mitgliedsstaaten in dieser Frage unter Verletzung des Subsidiaritätsprinzips einwirken wird.

Zudem wird die Annahme des Berichts dazu führen, das in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerte Recht von Ärzten, aus Gewissensgründen eine Mitwirkung an Abtreibungen abzulehnen, EU-weit zu beschneiden.

Gerade der letzte Punkt muss alle Ärzte in Europa alarmieren. Denn ist die Gewissensfreiheit in einem Bereich des ärztlichen Tuns angetastet, so ist sie in allen anderen Gebieten der Medizin kaum aufrecht zu erhalten.

Die Tötung eines wehrlosen Menschen kann nie ein Recht sein, und ist das Gegenteil von einem Menschenrecht, denn sie bedeutet immer, einen anderen mutwillig aus der Menschheitsfamilie auszuschließen.

Eine solche sprachliche Konstruktion ist nur möglich, wenn man in der komplexen Situation der Schwangerschaft das elementarste Menschenrecht eines der Beteiligten, nämlich das Recht, überhaupt zu existieren, vollkommen ausblendet.

So wie es entweder Gewissensfreiheit für alle Bereiche der Medizin gibt oder für gar keine, haben entweder alle Menschen gleiche Menschenrechte oder es hat keiner richtig welche.

Der Matić-Bericht spricht von Menschenrechten, doch ist seine Annahme einer der größten Angriffe auf die Menschenrechte in Europa seit Jahren. Der Trend, die Tötung von sich selbst oder eines anderen Menschen als „Recht“ oder gar als „Menschenrecht“ rechtlich zu definieren, wird uns in den kommenden Jahren teuer zu stehen kommen.“

Der Verein „Ärzte für das Leben“ fordert eine uneingeschränkte Kultur des Lebens in der medizinischen Praxis und Forschung auf der Grundlage der hippokratischen Tradition. Er finanziert sich ausschließlich über die Beiträge seiner Mitglieder sowie durch Spenden.

Kontakt:
Ärzte für das Leben e.V., Prof. Dr. med. Paul Cullen, 48163 Münster
Tel.: 02536-319 5008 – E-Mail: p.cullen@aerzte-fuer-das-leben.de
http://www.aerzte-fuer-das-leben.de


Die FAZ von heute zur Causa Cullen

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung von heute (2.3.2021) berichtet unter dem Titel „Meinungsfreiheit für Professoren“ darüber, daß die Medizinische Fakultät der Universität Münster es abgelehnt hat, den Labmormediziner Cullen „wegen öffentlicher Äußerungen zur Abtreibung und zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zu maßregeln“.

Die FAZ informiert, daß Dr. Paul Cullen (siehe Foto) Vorlesungen als außerplanmäßiger Professor hält und daß der ASTA daran Anstoß genommen habe, weil Cullen dem Verein „Ärzte für das Leben“ vorsteht und Vorstandsmitglied des „Bundesverbands Lebensrecht“ ist.

Die Fakultät habe mitgeteilt, daß die vom ASTA beanstandeten Äußerungen Cullens von der Meinungsfreiheit gedeckt seien und sie habe – so die FAZ – „hervorgehoben“, daß nach deutschem Recht nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Meinungen unterschieden werden dürfe.

Genauere Informationen zur linken Kampagne gegen Prof. Cullen bzw. weitere 12 Artikel von uns dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/category/causa-prof-dr-paul-cullen/


WWU Münster plädiert für Meinungsfreiheit

Dr. med. Paul Cullen behält seine Professur

Die Medizinische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster wird dem Labormediziner Professor Dr. med. Paul Cullen nicht die „Außerplanmäßige Professur“ entziehen. Das teilte die Fakultät in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme mit: https://www.medizin.uni-muenster.de/fakultaet/news/stellungnahme-der-medizinischen-fakultaet-zur-kritik-an-einem-apl-professor.html

Mitte Januar hatten der AStA und eine Gruppe, die sich „kritische Mediziner*innen“ nennt, die Fakultät aufgefordert, dem Vorsitzenden der „Ärzte für das Leben“ die Professur zu entziehen und ihn nicht länger an der Universität lehren zu lassen.

BILD: Die Universität Münster in Westfalen

Wie es in der Stellungnahme der Fakultät heißt, wäre die Voraussetzung für die Aberkennung ein „wissenschaftliches Fehlverhalten“, wie „zum Beispiel eine erhebliche, fahrlässige oder vorsätzliche Falschdarstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse“. Ein solches Fehlverhalten, sei aber nach Prüfung der Vorwürfe, „nicht gegeben“.

Weiter heißt es: „Auch liegen der Medizinischen Fakultät keine Belege dafür vor, dass Prof. Cullen seine privaten Ansichten in unzulässiger Weise in seine Lehre an der WWU einfließen lässt und damit Privates mit den Verpflichtungen aus der außerplanmäßigen Professur vermischt.“

Die Meinungsäußerungsfreiheit sei „konstitutiv für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung“, Es verbietet sich, „bei der Bestimmung ihres Schutzbereichs nach ,guten‘ und ,schlechten‘ Meinungen oder ausgewogenen und unausgewogenen Begründungen zu differenzieren.“

„Die Medizinische Fakultät der WWU“ sei „den verfassungsrechtlichen Wertentscheidungen verpflichtet, die auch Vielfalt und Offenheit Grenzen setzen und ein entschiedenes Eintreten zum Beispiel gegen Antisemitismus oder Geschlechterdiskriminierung fordern.“

Zugleich trete sie jedoch auch „für ein respektvolles Miteinander innerhalb der Gesellschaft ein“.

Quelle: ALFA-Newsletter


Dr. Paul Cullen behält seine Professur: Aberkennung kommt „nicht in Betracht“

Stellungnahme der Medizinischen Fakultät der Universität Münster zu Statements von ASTA und „Kritische Mediziner*innen“ bezüglich eines apl. Professors:

Zum Statement von AStA und kritische Mediziner*innen zu Dr. Paul Cullen, Außerplanmäßiger Professor der Medizinischen Fakultät der WWU Münster, und dessen Äußerungen zu Themen wie Schwangerschaftsabbruch und Corona-Impfung sowie zu Perspektiven als Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben e.V.“ auf „gesellschaftliche Verhältnisse“ nimmt die Medizinische Fakultät wie folgt Stellung:

Die Medizinische Fakultät der WWU Münster hat die kritisierten Äußerungen untersucht, die Prof. Cullen außerhalb seiner Lehrveranstaltungen an der Fakultät bei unterschiedlichen Anlässen und in verschiedenen Formaten insbesondere zum Thema des Schwangerschaftsabbruchs, der Corona-Impfung oder zur Positionierung des Vereins „Ärzte für das Leben“ im gesellschaftlichen Diskurs verlautbart hat.

Über die Argumentationsweisen, mit denen Prof. Cullen seine Meinungen vertritt, kann man ebenso streiten wie über die Positionen selbst, die er zu den oben genannten Themen einnimmt. Das von der Rechtsordnung vorgesehene Mittel der Reaktion auf kontroverse Meinungen ist das des gesellschaftlichen Diskurses und des Streits der Meinungen und nicht die rechtliche Sanktion.

Dieser Grundsatz gilt für eine große Bandbreite von Äußerungen einschließlich solcher Beiträge, die sich einer tendenziösen Gedankenführung und fragwürdigen Wortwahl bedienten. Die Meinungsäußerungsfreiheit ist konstitutiv für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung und es verbietet sich, bei der Bestimmung ihres Schutzbereichs nach „guten“ und „schlechten“ Meinungen oder ausgewogenen und unausgewogenen Begründungen zu differenzieren.

Die Aberkennung der Bezeichnung „Außerplanmäßiger Professor“ kommt vor diesem Hintergrund nicht in Betracht. Voraussetzung für eine solche wäre wissenschaftliches Fehlverhalten, zum Beispiel eine erhebliche, fahrlässige oder vorsätzliche Falschdarstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse; dieses ist nicht gegeben.

Auch liegen der Medizinischen Fakultät keine Belege dafür vor, dass Prof. Cullen seine privaten Ansichten in unzulässiger Weise in seine Lehre an der WWU einfließen lässt und damit Privates mit den Verpflichtungen aus der außerplanmäßigen Professur vermischt.

Quelle und FORTSETZUNG der Pressemeldung hier: https://www.medizin.uni-muenster.de/fakultaet/news/stellungnahme-der-medizinischen-fakultaet-zur-kritik-an-einem-apl-professor.html


CDL-Geschäftsführerin Carbanje kritisiert ASTA-Kampagne gegen Prof. Paul Cullen

Odila Carbanje (siehe Foto) ist Bundesgeschäftsführerin und NRW-Landesvorsitzende der CDL (Christdemokraten für das Leben).

In einer aktuellen Stellungnahme äußert sie ihre „große Sorge“ über Forderungen des ASTA in Münster, „die quasi auf ein Berufsverbot für Prof. Cullen hinauslaufen.“

Es geht hierbei um einen ultralinken Medienfeldzug gegen den Labormediziner Prof. Dr. Paul Cullen mit dem fanatischen Ziel, dem Vorsitzenden der „Ärzte für das Leben“ seine Professur an der Universität Münster abzuerkennen – und dies vor allem wegen seines Einsatzes gegen Abtreibung, die er als „Tötung“ bezeichnet, was ihm ernsthaft zum Vorwurf gemacht wird.

Frau Carbanje erklärt weiter zu dieser Kampagne: „Sie gefährdet den wissenschaftlichen Diskurs an den Universitäten und damit auch die Zukunft unabhängiger Wissenschaftler. Wer dem linksextremen Spektrum nicht entspricht, darf an der Uni nicht mehr unterrichten?“

Das Vorgehen wirkt umso absurder, als diese Lebensrechtsthemen nicht einmal Gegenstand seiner Vorlesungen sind, sondern sein persönliches Anliegen:

„Dass sich Prof. Cullen in seiner Freizeit für das Lebensrecht Ungeborener einsetzt, würde, wenn es sich dabei um Frösche oder Wölfe handelt, unterstützt und gefeiert. Da es aber bei seinem Engagement um ungeborene Kinder geht, sieht man in ihm eine Gefahr.“

Zudem verweist die Lebensrechtlerin darauf, daß im Strafgesetzbuch (StGB) Abtreibung nach wie vor als rechtswidrig definiert wird und fügt hinzu: „Sowohl unser Grundgesetz wie auch die Urteile des Bundesverfassungsgerichtes stellen ungeborene Kinder unter absoluten Schutz.“

Dem entspreche auch die „Lehre der katholischen Kirche.“ – Als Katholik orientiere sich Cullen daran und er stehe mit beiden Beinen auf dem Boden unserer Verfassung.

Kardinal von Galen, der bis heute in Münster, in Deutschland und weltweit als unbeugsamer Mahner verehrt wird, habe einst durch seine Predigten zum Lebensrecht aller Menschen in bedrängter Zeit Mut und Gerechtigkeitssinn bewiesen.

Frau Carbanje fragt: „Kommen wir wieder dahin, dass, wer es ihm gleichtut, Repressalien erwarten muss?

Dass Prof Cullen kein Einzelfall ist, zeige sodann die Gründung des ‚Netzwerkes Wissenschaftsfreiheit‘.

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Die Causa Cullen aus christlicher Sicht

Mathias von Gersdorff

Paul Cullen, Professor an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster und Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“, ist gegenwärtig Ziel einer Hetzkampagne aufgrund seines Einsatzes für ungeborene Babys.

Der ASTA-Münster veröffentlichte am 19. Januar 2021 zusammen mit einer Gruppierung namens „Kritische Mediziner*innen“ eine Stellungnahme mit wüsten Beschimpfungen gegen den Pro-Life-Ärzt. Im Text werden die klassischen Totschlagargumente linker Pamphlete in wilder Mischung vorgebracht.

Diesem „Statement“ ging eine Pressemitteilung der „Grünen Jugend“ vom 4. Dezember 2020 gegen den „radikalen Abtreibungsgegner“ Paul Cullen voraus.
(Hier dokumentiert: https://aktion-sos-leben.blogspot.com/2021/02/dokumentation-hetzschrift-der-grunen.html).

Beide Texte wettern gegen Cullen, weil er sich für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder einsetzt und dementsprechend gegen die geltende Abtreibungsregelung.

Was ist der eigentliche Grund für diese verbale Hinrichtung?

Es gibt viele Akademiker, die sich für das Leben der Ungeborenen einsetzen. Gynäkologen müssen das eigentlich schon aus beruflichen Gründen tun.

Der Hass der Linken konzentriert sich gegenwärtig aber auf Prof. Cullen, weil sein Einsatz einen christlichen (konkret katholischen) Hintergrund hat. Cullen ist überzeugter Lebensrechtler, weil er gläubig ist.

Das ist es, was den Zorn der „Grünen Jugend“ und des ASTAs erzeugt.

Würde Prof. Cullen seine Haltung „lediglich“ wissenschaftlich oder philosophisch begründen, so würde man ihn wahrscheinlich in Ruhe lassen.

Doch Cullens christliche Begründung seiner Haltung macht Abtreibungen stärker zu einem moralischen Problem. Und damit legt er den Finger in die eigentliche Wunde des Themas.

Die Massenabtreibungen in Deutschland sind eine gigantische moralische Wunde. Jeder Mensch, der noch ein einigermaßen funktionierendes Gewissen hat, empfindet das auch so.

Aus diesem Grund ebbt die Debatte um die Abtreibung auch nach vielen Jahrzehnten nicht ab. Das christlich motivierte Lebensrecht ist eine Mahnung an das Gewissen. Deshalb erzeugt es einen so großen Hass bei den Abtreibungsaktivisten.

Das ständige Erinnern an das fünfte Gebot „Du sollst nicht töten“ ist das größte Hindernis für eine „Normalisierung“ von Abtreibungen. Durch Stigmatisierung von Lebensrechtlern versucht der Abtreibungsaktivismus, diese mahnende Stimme zu ersticken.

Wenn jemand es wagt, gegen Abtreibung seine Stimme zu erheben und sie als moralisch verwerflich anzuprangern, so soll er anhand einer Hasskampagne zum Schweigen gebracht werden.

Der Feldzug gegen Paul Cullen ist die kaschierte Ausgrenzung eines Christen entsprechend der gesamten Agitation des Abtreibungsaktivismus

Quelle bzw. Erstveröffentlichung hier: https://aktion-sos-leben.blogspot.com/2021/02/angriff-auf-prof-cullen-christenhass.html


Münster: Ärztin widerspricht der Kampagne gegen Prof. Dr. med. Paul Cullen

Seit Wochen läuft auf ultralinker Seite (ASTA, Grüne Jugend und andere Abtreibungsbefürworter) und in Medien ein äußert unfairer Diffamierungsfeldzug gegen den Arzt und Lebensrechtler Prof. Dr. Paul Cullen aus Münster (siehe Foto).

Der Molekularbiologe und Labormediziner ist zugleich Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“.

Am 18. Februar 2021 erschien in den „Westfälischen Nachrichten“ eine gekürzte Fassung des Leserbriefes von Dr. med. Marlis Rahe aus Münster; sie ist die Frau des evangelischen Pastors Dr. Hans Wilhelm Rahe. (Sein kirchengeschichtlich interessantes Buch haben wir hier rezensiert: https://charismatismus.wordpress.com/2020/06/02/der-ev-kirchenhistoriker-wilhelm-rahe-und-sein-aufrechter-gang-auch-in-schwerer-zeit/)

Wir veröffentlichen die Leserzuschrift der Ärztin Rahe (siehe Foto) zur Causa Cullen nun im vollen Wortlaut:

Der AStA und die Kritischen Mediziner/innen werfen Herrn Prof. Cullen vor, er trete für das vollständige Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen ein, diffamiere diese als ‚Tötungen’ und spreche den Schwangeren das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ab.

Ein Schwangerschaftsabbruch ist nicht die Entfernung von „Schwangerschaftsgewebe“, sondern die bewußte Tötung eines ungeborenen Kindes durch grausame Methoden – Zerstückelung des Kindes oder das Verhungernlassen im Mutterleib durch Hormontabletten.

Diese Tötung eines ungeborenen Kindes verfolgt viele Frauen ihr Leben lang. Ich hatte vor vielen Jahren eine Patientin aus Rumänien, die bei der Erhebung der Vorgeschichte sagte, sie habe 16 Abtreibungen hinter sich. Sie machte einen emotional völlig erkalteten Eindruck.

Die Selbstbestimmung der Frau über ihren eigenen Körper ist richtig. Doch ein ungeborenes Kind im Mutterleib ist kein Teil der Mutter. Der Blutkreislauf des Kindes und der Mutter sind getrennt. Das Kind kann eine andere Blutgruppe als die Mutter haben. Es ist ein eigener Mensch, der nur noch nicht groß genug ist, um ohne die Hilfe seiner Mutter zu überleben.

Ich verstehe nicht, wie Frauen im Zeitalter der totalen sexuellen Aufklärung ab der Grundschulzeit noch ungewollt schwanger werden können. Irgend etwas läuft da wohl schief.

Für Fairneß, Vielfalt und das Recht auf freie Meinungsäußerung tritt in der Causa CULLEN auch eine Petition ein, die von Studierenden der Universität Münster gestartet wurde, wobei der Aufruf bereits ca. 2000 Unterzeichner gewinnen konnte:

https://www.change.org/p/studierende-der-wwu-statement-f%C3%BCr-freie-meinungs%C3%A4u%C3%9Ferung-und-kulturelle-diversit%C3%A4t-an-der-wwu