BBC räumt Giftgas-Lüge gegen Assad ein

Laut der britischen Daily Mail hat die BBC eingestanden, in der Berichterstattung um den Giftgasangriff in der syrischen Stadt Duma Falschmeldungen verbreitet zu haben. Der Sender habe gezielt Fake-News über Kritiker der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) gestreut.

Bereits wenige Monate nach dem Giftgasangriff in Syrien beanstandeten Kritiker, daß die OPCW den Angriff von 2018 ohne tiefergehende Prüfung der Führung von Präsident Baschar al-Assad anlastete. Widersprechende Erkenntnisse wurden systematisch unterdrückt und zensiert.

Genau diese gezinkten Erkenntnisse lieferten Argumente für die Luftangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs. Auch deutsche Medien folgten dem Erzählmuster der BBC, darunter ARD, Deutsche Welle (DW), der Deutschlandfunk (DLF) und die Bild-Zeitung – sie verkauften den Deutschen unbelegte Behauptungen als Fakten.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/giftgas-in-syrien-auch-deutsche-medien-uebernahmen-fake-news/


Türkei betreibt eine „schleichende Islamisierung“ in Nord-Syrien

Die Menschenrechtsorganisation „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV) beklagt eine „schleichende Islamisierung jesidischer Dörfer in der nordsyrischen Region Afrin. Das Präsidium für Religionsangelegenheiten in der Türkei, Diyanet, lasse „vermehrt Moscheen in jesidischen Dörfern in der nordsyrischen Region errichten“, heißt es in einer Mitteilung:

Damit versuche der türkische Staat die Islamisierung der einst multi-religiösen Region voranzutreiben und eine besonders radikale Auslegung des sunnitischen Islam zu verbreiten, wie die GfbV kritisiert. Über seinen deutschen Ableger DITIB versuche dieselbe Behörde, ihre religiösen Ansichten auch in deutschen Schulen zu tragen.

„Jesidische Quellen berichten uns vom Bau einer Moschee im einst jesidischen Dorf Shadere, südlich von Afrin-Stadt. Dort leben noch 45 Personen jesidischen Glaubens – vor der türkischen Besatzung waren es 450“, berichtet Kamal Sido, der Nahostexperte der GfbV. „Nachdem die meisten vertrieben waren, hat die Türkei dort radikale Muslime angesiedelt. Sie unternehmen regelmäßig Raubzüge gegen die einheimische kurdische Bevölkerung.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2021-06/tuerkei-vermehrt-moschee-bauten-in-jesidischen-doerfern-gfbv.html


Syrien: Kath. Christen wehren sich gegen Kirchenschließungen und Handkommunion

Pressemitteilung des vatikanischen Fidesdienstes:

Auch das von zehn Jahren Konflikt erschütterte Syrien sieht sich heute mit den verheerenden Folgen der Wirtschaftskrise und der Coronakrise konfrontiert.

In diesem Zusammenhang vertrauen maronitische Katholiken in Damaskus auf die Vorsehung Gottes und wehren sich gegen die „corona-bedingte“ Schließung ihrer Kirchen. (Die Maroniten sind eine alt-orientalische christliche Kirche, die mit Rom bzw. dem Papst vereint ist – ähnlich wie die griechisch-kath. Kirche des Ostens.)

In seiner Botschaft zur Weihnachtszeit mit dem Titel „Die Angst besiegen“ bezeichnet der maronitische Erzbischof Samir Nassar von Damaskus diese Reaktion der Gläubigen als „Rebellion“.

Angesichts des Anstiegs der Infektionen durch Covid-19 berichtet der Oberhirte: „Die Gläubigen haben gegen die Schließung von Kirchen protestiert und darauf bestanden, an einer großen Anzahl täglicher Messen teilzunehmen zu dürfen“.

Außerdem – fügt Erzbischof Nassar hinzu – hätten die syrischen Christen sich auch geweigert, den Anweisungen der Bischöfe zu folgen und die hl. Hostie auf die Hand zu empfangen; sie würden weiter Mundkommunion praktizieren, „als wollten sie die Pandemie herausfordern“.

Erzbischof Nassar beschreibt die Situation der christlichen Bevölkerung im syrische Kontext als die eines gemarterten Volkes, das sich nach derm Rückgang von Gewalt und Bombenangriffen nun mit einem „harten Wirtschaftskrieg“ konfrontiert sehe.


Syrien: Katholischer Bischof Audo begrüßt jüngste Erfolge der Assad-Truppen

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Der chaldäisch-katholische Bischof von Aleppo, Antoine Audo, beurteilt die jüngste Entwicklung in Syrien, darunter den Vormarsch der Truppen Assads, deutlich anders als viele, die derzeit in westlichen Medien zu Wort kommen.

Die Erfolge der syrischen Armee in der Auseinandersetzung mit islamistischen Gruppierungen hätten in der Bevölkerung von Aleppo zu einem „größeren Vertrauen“ geführt, man spüre die Veränderung, sagte Audo der italienischen kath. Nachrichtenagentur AsiaNews.

Die syrische Armee habe wieder die volle Kontrolle über die Autobahn zwischen Aleppo und Damaskus übernommen: Diese Tatsache, die Wiedereröffnung des Flughafens der einstigen nordsyrischen Wirtschaftsmetropole und die Vertreibung der letzten islamistischen Widerstandsnester aus der Peripherie von Aleppo seien „positive Signale“.

Straßen und Plätze in Aleppo seien in diesen Tagen „Schauplätze von Festen und Feiern“, stellte Bischof Audo fest: Überall herrsche ein Klima der Freude, die Veränderung der Atmosphäre sei „real“.

Jetzt sei es von ausschlaggebender Bedeutung, den Wiederaufbau zu beschleunigen. Die Wiedereröffnung der Verkehrswege sei ein wichtiger Schritt in dieser Richtung.

„Zugleich erwarten wir die Beendigung des Krieges im ganzen Land und die Wiedergewinnung der Einheit und territorialen Integrität Syriens, die vom Abzug aller ausländischen Streitkräfte begleitet sein möge“, sagte der Bischof wörtlich.

Aleppo, die einstige Wirtschaftshauptstadt, war bis zur Vertreibung der Dschihadisten aus dem Ostteil der Metropole im Dezember 2016 ein Brennpunkt des kriegerischen Konflikts in Syrien. Auch nach dem Dezember 2016 hat es in der Peripherie noch dschihadistische Widerstandsnester gegeben. Diese sind jetzt beseitigt, zugleich konnte – nach acht Jahren – der Flughafen wiedereröffnet werden. In dieser Woche sind bereits Flüge von Damaskus nach Aleppo und retour durchgeführt worden. In einigen Wochen werde man „regulär reisen“ können, all das habe „große Hoffnung“ ausgelöst, so Bischof Audo.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-02/syrien-aleppo-assad-bischof-audo-truppen-krieg-idlib-islamisten.html


Opfer des IS-Terrors: Armenisch-katholischer Priester und sein Vater ermordet

Heute Vormittag fand in Qamischli die Beerdigung des armenisch-katholischen Priesters Hovsep Hanna Petoyan und seines Vaters Hanna Petoyan statt, die am 11. November in ihrem Fahrzeug auf dem Weg in die Stadt Deir ez Zor im Nordosten Syriens von zwei bewaffneten IS-Terroristen auf Motorrädern ermordet wurden.

„Für uns sind sie Märtyrer. Und was ihnen passierte, ist eine Bestätigung, dass der Krieg hier nicht zu Ende ist, wie wir es zunächst gehofft hatten“, erklärte der armenisch-katholische Erzbischof von Aleppo Boutros Marayati.

An der Beisetzung des 46-jährigen Geistlichen und seines Vaters nahmen zahlreiche Priester, Ordensleuten und Gläubigen aller christlichen Gemeinden in der Region teilt. Die Trauerfeier leitete der Bischofsvikar der armenisch-kath. Gemeinde Nordsyriens, Pfarrer Antranig Ayvazian.

Zum Zeitpunkt des Überfalls waren der Priester und sein Vater zusammen mit einem armenischen Diakon, der bei dem Anschlag verwundet wurde, und einem weiteren Begleiter unterwegs. Die beiden Killer waren vermummt und flohen nach dem Anschlag. Der Vater des Priesters starb sofort, während der verwundete Pfarrer Hovsep in eine Klinik in Hassakè gebracht wurde, wo er jedoch bereits tot ankam.

Die Stadt Deir ez Zor wird von der syrischen Armee kontrolliert, aber in der Region sind auch kurdische Streitkräfte und US-Einheiten aktiv. Im Bezirk al-Busayrah, wo der Anschlag stattfand, gibt es Stellungen von bewaffneten Milizen des IS, die sich bereits zu dem Anschlag bekannt haben.

„Diese Gruppen verhalten sich wie einsame Wölfe, denn es gibt keinen IS mehr mit gepanzerten Fahrzeugen und Artillerie. Aber es ist klar, dass dieser Mord nicht zufällig stattfand. Auf dem Wagen, mit dem der Priester und seine Begleiter unterwegs waren, befand sich eine Aufschrift der armenischen Kirche.“

Das syrische Staatsfernsehen SANA bezeichnete die Ermordung des Priesters und seines Vaters als „Märtyrertod“. Die kurdischen Medien schreiben das Wiederaufleben der IS-Gewaltder türkischen Militärintervention in Norsyrien zu, weil dadurch die kurdischen Milizen gezwungen wurden, Militäreinsätze gegen restliche IS-Terroristen in der Region auszusetzen.

Nach Angaben des kurdischen Informationszentrums Rojava verübten Dschihadisten seit Anfang November 30 Angriffe, was einem Anstieg von 300 Prozent seit Beginn der türkischen Militäroffensive entspricht.

Quelle: Fidesdienst


Syrien: Assads Generalamnestie erleichtert den syrischen Flüchtlingen die Rückkehr

Am 14. September 2019 erließ die syrische Regierung unter Präsident Bashar al-Assad mit dem „Dekret Nr. 20“ eine Generalamnestie für alle vor dem 14. September 2019 begangenen Straftaten. 

Sie reiht sich ein in eine Vielzahl bereits erlassener Begnadigungserlasse, allerdings beschränkten sich diese nur auf den militärischen Bereich.

Die Generalamnestie vom 14. September ist die erste, die auch dezidiert den zivilen Bereich beinhaltet, soll sich doch in erster Linie dabei helfen, syrischen Flüchtlingen die Rückkehr in ihre Heimat zu erleichtern.

Frank Pasemann, stellv. AfD-Bundesschatzmeister sowie Leiter der Kontaktgruppe Syrien in der AfD-Bundestagsfraktion erklärt dazu:

„Mit der Generalamnestie vom 14. September 2019 macht Assad den Weg für hunderttausende Flüchtlinge frei, zurück in ihre Heimat zu gehen und dort den Wiederaufbau voranzubringen. Das Land ist inzwischen auch weitestgehend befriedet, weshalb es keinen Grund mehr gibt, hier in Deutschland fern der Heimat zu bleiben.“

Der Wiederaufbau des vom Bürgerkrieg stark gezeichneten Land habe nun höchste Priorität. Die syrische Regierung fordert bereits seit geraumer Zeit all vor dem Bürgerkrieg geflüchteten Syrer auf, wieder in ihre Heimat zurückzukehren.

Auch die Bundesregierung könnte einen großen Teil zur Normalisierung in Syrien und vor allem dem Wiederaufbau beizutragen. Ein wichtiger Schritt hierfür wäre die Anerkennung der Regierung unter Bashar al-Assad sowie die Wiederaufnahme vollwertiger diplomatischer Beziehungen.

„Es ist unverständlich“, so Pasemann weiter, „dass die Bundesregierung die Regierung eines souveränen Staates nicht anerkennt und damit den Wiederaufbau Syriens erheblich behindert, wenn nicht gar gefährdet. Stattdessen fließen hohe Summen in die Kassen von Terroristen, die sich als Regierung gerieren und den Bürgerkrieg im Gange halten.“


Syrien: Assad würdigt einheimische Christen

Christen seien in Syrien nie „Ausländer“ gewesen, denn sie hätten zum Aufbau der syrischen Zivilisation beigetragen, indem sie deren Botschaft Seite an Seite mit ihren „muslimischen Brüdern“ in der ganzen Welt verbreiteten.

Dies unterstrich der syrische Präsident Bashar al Assad am 4. Juli 2019 bei einem Treffen mit katholischen Jugendlichen, die an einem „Sommercamp“ im Kloster Mar Tuma Saidnaya teilnahmen.

An dem Sommercamp beteiligte sich auch der syrisch-katholische Patriarch Ignace Youssif III. Younan, der auch bei der Begegnung mit Assad anwesend war.

Im Gespräch mit jungen Menschen wiederholte Assad, dass die stabile Präsenz und der ursprüngliche Beitrag der christlichen Gemeinschaften in Syrien ein wichtiger Faktor sei und das Land vielfältig bereichere.

Christen seien in Syrien – so zitieren die offiziellen Medien den Präsidenten – neben ihren muslimischen Brüdern die Erbauer der Zivilisation und der Menschlichkeit gewesen und hätten mit ihrem Patriotismus und ihrer Ausgewogenheit zum Scheitern der neokoloniale Aktionen beigetragen, die von feindlichen Kräften auf den Weg gebracht wurden, um den Terrorismus zu förderten, um die Nation zu spalten.

Die syrische Identität – so Assad – betrachte die harmonische Vielfalt als nationalen Schatz. Es gebe nicht den Gegensatz zwischen „Mehrheiten und Minderheiten“, den westliche Kreise gerne als Schlüssel zum Verständnis des Zustands hernehmen, wenn es um die Lebensumstände einheimischer Christen im Nahen Osten gehe.

Im Gespräch mit Assad stellten die Jugendlichen  Fragen zu vielen Problemen, die in Syrien durch den langen und verheerenden Konflikt verursacht wurden und machten Vorschläge, welchen Beitrag sie selbst zum Wiederaufbau des Landes leisten können.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst


Syriens Präsident Assad bittet christliche Armenier um Rückkehr und Neuaufbau

Präsident Bashar Assad wandte sich an syrische Armenier, die während der Jahre des Konflikts aus dem Land geflohen waren und im Libanon, in Armenien oder in anderen Ländern des Nahen Ostens Zuflucht suchten, mit der Bitte, eine Rückkehr nach Syrien in Betracht zu ziehen und ihr vom Konflikt zerstörten Häuser wieder aufzubauen.

In diesem Sinn äußerte sich das syrische Staatsoberhaupt anlässlich seines jüngsten Treffens mit dem Oberhaupt der armenisch-apostolischen Kirche Aram I., das am 14. Mai in Damaskus stattgefunden hatte.

Offizielle syrische Medien berichteten über das Lob, das Assad in diesem Zusammenhang im Hinblick auf den „patriotischen Geist“ der syrischen Armenier aussprach, die er als „vorbildliche Bürger“ bezeichnete. 

Assad verglich die „Brutalität der terroristischen Barbarei“ der vergangenen Jahre mit den Massakern am armenische Volk zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts auf dem Gebiet der heutigen Türkei.

Aram I. erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Syrien seit jeher ein sicherer Zufluchtsort für Armenier war und dankte Assad für seinen Beitrag zum Wiederaufbau der armenisch-apostolischen Kathedrale in Aleppo, die während des Konflikts zerstört wurde.

Von den syrischen Armeniern, die während des Konflikts aus dem Land geflohen sind, kamen mindestens 22.000 in Armenien unter. Die EU hatte im Juni 2018 finanzielle Hilfen im Umfang von 3 Millionen Euro zur Unterstützung der Integration armenischer Flüchtlinge bereitgestellt, die aus Syrien geflohen und in der ehemaligen Sowjetrepublik Zuflucht gefunden hatten.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst


Syrien: Präsident Assad ruft seine geflüchteten Landsleute zur Rückkehr auf

Familienzusammenführung? – Ja, bitte: in SYRIEN!

Ist der Krieg in Syrien schon vorbei? – Neueste Meldungen berichten, dass die letzte Hochburg des IS gefallen ist. Auf Fotos, Videos und in Songs präsentiert sich Syrien als attraktives Reiseland. Assad ruft seine Landsleute zur Rückkehr auf.

Mit der Einnahme der letzten IS-Hochburg nahe der Grenze zum Irak sei der Islamische Staat in Syrien gescheitert, heißt es in einem Bericht von n-tv. Es fänden nur noch vereinzelt Kämpfe in der Umgebung statt.

Im Spiegel heißt es, dass mit dem Fall von Abu Kamal dem IS nur noch einige Dörfer östlich des Flusses Euphrat und zwei Vororte von Damaskus verblieben.

»Der Krieg in Syrien ist vorbei«, lesen wir bei jouwatch.

In einer Videobotschaft, die man auf dieser Seite findet, fordert Baschar al-Assad seine Landsleute zur Rückkehr in ihr Heimatland auf und verspricht, dass sie keine Repressalien zu befürchten hätten.

Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat auf eine Anfrage der AfD erklärt, dass sich fast 34.000 anerkannte syrische Flüchtlinge allein in Baden-Württemberg aufhalten. Zwei Drittel davon sind Männer.

Familienzusammenführung könnte nun so aussehen, dass die Familien in ihrem Heimatland zusammengeführt werden.

Quelle und weiterer Text hier: https://www.civilpetition.de/nachricht/in-syrien-faellt-die-letzte-is-hochburg-109/

Diese PETITION fordert die Bundesregierung auf, ein  Rückführungsabkommen mit der syrischen Regierung abzuschließen:  https://www.civilpetition.de/kampagne/rueckfuehrung-der-syrischen-fluechtlinge/startseite/


Muslimischer Politologe Bassam Tibi übt Kritik an Merkels Asylpolitik

Vor achtzehn Jahren, angesichts massiver Integrationsprobleme mit Einwanderern aus dem orientalischen Raum, entwickelte der Politikwissenschaftler Bassam Tibi das Konzept der deutschen Leitkultur.syrien

Nach dem millionenfachen, unkontrollierten Hereinströmen von Einwanderern aus eben jenem Raum zog der gebürtige Syrer aus Damaskus vor über hundert Zuhörern in der „Bibliothek des Konservatismus“ eine ernüchternde Bilanz.

Die derzeitige Bundesregierung verfolge eine Politik, die sich weder an Fakten orientierte, noch ein Verantwortungsgefühl erkennen lasse. Für das Versprechen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Fluchtursachen rasch zu bekämpfen und damit den Zustrom syrischer Einwanderer einzudämmen, hat der Nahost-Experte nur Kopfschütteln übrig.

Zwar sei Tibi einerseits dankbar, daß die Bundesregierung so vielen Menschen aus Syrien helfe. Doch würden die damit verbundenen Gefahren systematisch ausgeblendet. Er habe viele ehemalige Landsleute auf der Straße, auf Bahnhöfen getroffen und sich mit ihnen unterhalten.

Viele von ihnen hingen einem radikalen Islam an, der in scharfem Widerspruch zu Tibis Vorstellungen eines europäisierten moslemischen Glauben stehen. Und auch die Gemäßigten von ihnen hätten manchmal schwere Verbrechen in ihrer Heimat begangen: „Das sind häufig keine Engel.“ 

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/kultur/literatur/2016/das-sind-haeufig-keine-engel/