Indien: Situation der Christen problematisch

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, hat in den vergangenen Tagen Indien besucht. Wie zuvor in Vietnam war auch in Indien die Religionsfreiheit zentrales Thema in den Gesprächen der Delegation. Zu den Ergebnissen seiner Reise erklärt Kauder: 7e5988847c

“Die Wahrung der Religionsfreiheit und vor allem die Situation der Christen in Indien muss uns weiter Sorgen bereiten. Vertreter der Kirchen haben die Darstellung der Regierung in Zweifel gezogen, dass die Religionsfreiheit uneingeschränkt gelte und Übergriffe auf Gläubige – Christen wie Muslime – eine absolute Ausnahme seien.

Christen sprachen vielmehr von vermehrten Übergriffen radikaler Hindus, die von der Polizei zum Teil geduldet würden. In den Medien werde darüber oft nicht berichtet. Von Seiten der Kirchenvertreter wurde davon gesprochen, dass schwierige Zeiten für die religiösen Minderheiten angebrochen seien.

Angesichts solcher alarmierenden Erklärungen werde ich mich dafür einsetzen, dass die Lage der Religionsfreiheit bei den deutsch-indischen Regierungskonsultationen, die Anfang Oktober in Indien stattfinden, angesprochen wird. Die Wahrung der Religionsfreiheit ist sicher nicht die einzige Frage, die auf dem Treffen erörtert werden sollte.

Zwischen Deutschland und Indien gibt es noch eine Vielzahl von anderen Themen. Doch sollte uns die Entwicklung in Indien in diesem Bereich nicht egal sein. Indien hat als größte Demokratie der Welt hier eine Vorbildfunktion. Hass und religiöse Intoleranz dürfen dort nicht Platz greifen.

Wir haben leider schon genügend Regionen auf der Welt, wo das der Fall ist – mit den bekannten Auswirkungen auch auf Deutschland und Europa. Bereits jetzt registrieren die Behörden in Deutschland steigende Asylbewerberzahlen aus Pakistan, wo die Religionsfreiheit jedoch in wesentlich stärkerem Maße bedroht ist als in Indien.1643619043

Bedenklich waren die Schilderungen aus den Kirchen, wonach radikale Hindus in der Regierungspartei BJP anstreben, dem Hinduismus auf Kosten der religiösen Minderheiten eine noch größere Rolle in der indischen Gesellschaft zu verschaffen.

Diese betrieben in manchen Regionen eine Verdrängung von Menschen anderen Glaubens. Ziel sei es, Dörfer mit rein hinduistischer Bevölkerung zu schaffen. Berichtet wurde auch von Vergewaltigungen und Tötungen von Christen auch aus religiösen Motiven.

Zurückgewiesen hat meine Delegation die Haltung von Teilen der Regierungspartei, wonach von außen Fragen der religiösen Toleranz nicht angesprochen werden dürften. Menschenrechte sind universal. Ihre Einhaltung geht jeden an.

Es ist zu hoffen, dass in der indischen Regierung die Position der indischen Minderheitenministerin Najma Heptulla maßgeblich ist. Sie trat mit großer Herzenswärme überzeugend dafür ein, dass Indien immer ein Land der Vielfalt war und bleiben muss.”

Hintergrund:
An dem Indienteil der Reise des Fraktionsvorsitzenden nehmen auch der Parlamentarische Geschäftsführer Bernhard Kaster und die umweltpolitische Sprecherin Marie-Luise Dött teil.

In Neu Delhi traf die Delegation am Mittwoch zunächst den Generalsekretär der Regierungspartei BJP, Ram Madhav. Der BJP wird vorgeworfen, dass ein Flügel radikal-hinduistische Positionen vertritt. Weitere Gesprächspartnerin war Minderheitenministerin Najma Heptulla. Dem schloss sich ein intensives Gespräch mit dem katholischen Erzbischof von Neu Delhi, Anil Joseph Thomas Couto, und seinen Mitarbeitern an.

Am Donnerstag besuchte die Delegation Orissa. Dort war es 2008 in der Region Kandhamal zu pogromartigen Übergriffen auf Christen mit zahlreichen Toten gekommen. Nach seiner ersten Reise im Jahr 2011 wollte Kauder das Gebiet erneut besuchen, um sich darüber zu informieren, ob sich die Lage verbessert hat. Gesprächspartner waren hier der Ministerpräsident des Bundesstaates Naveen Patnaik sowie Vertreter von Hilfsorganisationen und wiederum von Kirchenvertretern.

Fotos: HMK


Verfolgte Christen unter dem Islam – und die Hilfsaktion von Lord Weidenfeld

Von Dr. Edith Breburda

Das Christentum, dessen Präsenz im Nahen Osten 600 Jahre zurückdatiert, ist im Begriff, aus dem Nahen Osten zu verschwinden. Dr. Breburda

Ägyptische Kopten können zwar eine Atempause unter Abdel Fatah al-Sissi gefunden haben, aber nach ihrer Verfolgung unter der früheren Muslimbruderschafts-Regierung wissen sie, wie prekär ihre Existenz im 90 Prozent muslimischen Ägypten bleibt.

In anderen Ländern ist es noch viel schlimmer. In großen Teilen von Syrien und dem Irak, wo der Islamische Staat regiert, sind die Folgen für die Christen schrecklich: Versklavung, Exil, Folter, Massaker, Kreuzigung.

Im Laufe der letzten Jahre haben viele Christen den Nahen Osten nach dem Aufstieg des politischen Islam und der Intensivierung des wilden sektiererischen Krieges einfach verlassen.

Die libanesischen Christen, die einmal mehr als die Hälfte der Bevölkerung ausmachten, werden jetzt in etwa auf ein Drittel geschätzt. In Bethlehem beispielsweise hat die Zahl der Christen unter der Palästinensischen Autonomiebehörde um die Hälfte abgenommen. 100714052333-b1-

Die Ausnahme bildet Israel, wo arabische und nicht-arabische Christen nicht nur Schutz genießen, sondern Bürgerrechte haben. Ihre Zahl nimmt zu. Aber das ist eine andere Geschichte.

Am meisten gefährdet sind die Christen in Syrien. Vor vier Jahren lebten dort rund 1,1 Millionen. Mittlerweile  sind 700.000 geflohen. Viele von denen, die im Land verblieben sind, stehen unter der radikal-islamistischen Herrschaft.

Da die große christliche Welt passiv zuschaut, wird  ihre Zukunft, so wie auch die Zukunft des Christentums im Nahen Osten, durch den Iran, die Hisbollah, die Assad-Dynastie, den Islamischen Staat, die Nusra Front, verschiedene andere lokale Gruppierungen und von regionalen Mächten bestimmt werden.

4077304320Es gibt aber auch Beispiele dafür, was auf einer begrenzten Skala dagegen getan werden kann. Vor drei Wochen wurden 150 syrische Christen nach Polen ausgeflogen, wo sie Zuflucht und Sicherheit erhielten.

Der Weidenfeld-Fond ermöglichte den Flug und unterstützt die Flüchtlinge so lange,  bis sie ein neues Leben angefangen haben.

Die Person, die hinter dem Fond steht, ist der jetzt 95 Jahre alte Lord George Weidenfeld:

Philanthrop, Herausgeber (Weidenfeld & Nicolson, gegründet 1949), Gründer des Institute for Strategic Dialogue, um klassische liberale europäischen Werte zu fördern, Ehren-Vizepräsident des World Jewish Congress (Jüdischen Weltkongresses), lebenslanger Zionist (er diente einst als Chef des Kabinetts des ersten israelischen Präsidenten, Chaim Weizmann).

Weidenfeld weiß, dass die Anzahl der bisher mit Hilfe seines Fonds geretteten Christen tragisch klein ist.

Sein Ziel ist es, 2000 Familien zu retten. Im Vergleich zu dem Blutbad in Syrien durch die unbarmherzigen Kämpfe mit 230.000 Toten und 11 Millionen vertriebenen Einwohnern aus ihren Häusern, erscheint dies als lächerliche Anzahl. Aber es sind gefährdete Menschen, die gerettet werden. Und für Weidenfeld zählt nur das.

Doch er hat für die Rettung nur Christen vorgesehen. Die US-Regierung wird sich nicht beteiligen, weil Yeziden, Drusen oder Schiiten nicht einbezogen werden. Für Weidenfeld ist das eine merkwürdige Auffassung. Weil er nicht alles tun kann, wird er für den Versuch, etwas zu tun, kritisiert.

Und für ihn ist es eine persönliche Angelegenheit. 1938, noch als Teenager, war er von Wien nach London gebracht worden, wo ihn Christen aufnahmen und für ihn gesorgt haben. Das hat er nie vergessen.

Mit seinem Rettungsfond versucht er, diese Freundlichkeit zurückzuzahlen, die er vor 77 Jahren von Christen erfahren hat.
 .
Literatur: Ch. Krauthammer: Among the ruins is a case of righteousness, The Washington Post, 31.7.2015

Islamisches Blasphemieurteil: Todesstrafe gegen Asia Bibi wurde aufgehoben

Der Fall der pakistanische Christin Asia Bibi wird neu verhandelt, ihre Freilassung scheint möglich.  Der Fall der pakistanische Christin Asia Bibi wird neu verhandelt, ihre Freilassung scheint möglich. Foto: IGFM

Die in Pakistan zum Tode verurteilte Christin Asia Bibi darf wieder hoffen. Das Oberste Gericht des Landes in Islamabad hat am 22. Juli die Todesstrafe gegen die 50-jährige Katholikin aufgehoben und eine Berufung gegen das Urteil zugelassen. Der Fall muss nun neu verhandelt werden.

„Schwester Asia wird zunächst in Haft bleiben müssen, aber ihre Freilassung ist nun eine reale Möglichkeit und nur eine Frage der Zeit“, zeigte sich der Vertreter der Britisch-Pakistanischen Christlichen Vereinigung (BPCA/Ilford bei London), Naveed Aziz, optimistisch.

Offensichtlich habe der internationale Druck auf Pakistan zu der Entscheidung geführt. Auch der BPCA-Vorsitzende Wilson Chowdry freute sich, „dass unsere Anstrengungen zum Erfolg geführt haben und unsere Schwester – obwohl immer noch eingesperrt – jetzt weiß, dass sie bald in Freiheit sein wird“.

Vorwurf: Beleidigung des Islams

Die Mutter von fünf Kindern war aufgrund des pakistanischen Blasphemiegesetzes zum Tode durch den Strang verurteilt worden, weil sie den Islam beleidigt haben soll.

Anlass für das Verfahren war eine vergleichsweise banale Begebenheit: Auf Anweisung eines Landbesitzers hatte die Tagelöhnerin Wasser für Feldarbeiterinnen geschöpft. Doch diese weigerten sich zu trinken, weil das Gefäß durch die Christin „unrein“ geworden sei. Sie beschuldigten Bibi, den Islam in den Dreck gezogen zu haben.

Hunderte Muslime überfielen ihr Haus und schlugen auf sie, ihren Mann und ihre Kinder ein, bis die Polizei einschritt. 2009 wurde sie festgenommen, ein Jahr später verhängte ein Gericht in Nankana (Provinz Punjab) die Todesstrafe. Das Urteil wurde im Oktober 2014 vom Berufungsgericht in Lahore bestätigt. Nach Ansicht von Menschenrechtsorganisationen ist der wahre Grund, dass sich Bibi weigert, dem christlichen Glauben abzuschwören.

Quelle: http://www.idea.de / Foto: IGFM


Kommunistisches Kuba: Bürgerrechtler werden bedroht und drangsaliert

563 politische Verhaftungen allein im Juni 2015

Im Juni 2015 meldete die „Kubanische Kommission für Menschenrechte und Nationale Versöhnung“ (CCDHRN) insgesamt 563 rein politisch motivierte Kurzzeitverhaftungen von Bürgerrechtlern durch die kommunistische Diktatur. Anzeige-Kuba-Flagge-Gitterstaebe_8a1367f180

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hebt hervor, dass sich 129 der Verhaftungen gegen Mitglieder der christlichen Bürgerrechtsorganisation „Damen in Weiß“ richteten, um deren wöchentliche Protestmärsche für die Freilassung aller politischen Gefangenen und die Einhaltung internationaler Menschenrechtsstandards auf Kuba zu verhindern.

„Kurz vor den Besuchen von Außenminister Steinmeier und von Papst Franziskus im September fürchtet das Castro-Regime Protestaktionen der ‚Damen in Weiß‘ mehr denn je und versucht mit allen Mitteln, Friedhofsruhe herzustellen und ihre friedlichen Protestmärsche zu verhindern. Mit ihrem brutalen Vorgehen gegen friedliche Protestierende schadet die Castro-Regierung ihrem internationalen Ansehen selbst“, erklärt IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Während des Besuchs von Papst Benedikt XVI. auf der Insel im März 2012 kam es zu einer Verhaftungswelle gegen die Bürgerrechtlerinnen, erinnert Lessenthin.

Die IGFM hat an Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier appelliert, bei seinem Besuch in Kuba ein Zeichen für die Menschenrechte zu setzen und Vertreter der Demokratiebewegung zu treffen.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba: http://www.igfm.de/kuba


Kommunistisches Kuba: IGFM beklagt Massenverhaftungen vor dem Papstbesuch

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurden am vergangenen Sonntag insgesamt mehr als 220 Bürgerrechtler willkürlich verhaftet, um Protestmärsche der christlichen Bürgerrechtsorganisation Damen in Weiß für die Freilassung aller politischen Gefangenen zu verhindern. RTEmagicC__christenverfolgung_01.jpg

Mindestens 50 “Damen in Weiß” wurden festgenommen, darunter auch ihre Sprecherin Berta Soler und deren Ehemann, der ehem. politische Gefangene Ángel Moya Acosta.

Weitere 88 Bürgerrechtler, unter ihnen auch der Leiter des unabhängigen Menschenrechts-Projektes „Estado de SATS“ Antonio Rodiles, wurden inhaftiert, weil sie die Protestmärsche der Damen in Weiß unterstützten.

Die IGFM sieht als Hintergrund für die kurzzeitigen Verhaftungen den für September 2015 geplanten Besuch von Papst Franziskus auf der Insel. „Dieses willkürliche Vorgehen des Castro-Regimes zeigt die Angst von Raúl Castro vor den Protestmärschen der Damen in Weiß“, so IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

„Großangelegte Proteste der Bürgerrechtlerinnen während des Papstbesuches im September könnten dem internationalen Ansehen Kubas weiter schaden, daher versucht das Regime, diese im Vorfeld zu verhindern.“

Lessenthin erinnert in diesem Kontext an die Verhaftungswelle gegen die Bürgerrechtler, die im März 2012 den Besuch von Papst Benedikt XVI. auf Kuba überschattete.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba: www.menschenrechte.de/kuba


Iran: IGFM erinnert an Folteropfer und das Schicksal von Pastor Abedini

Weltweit wird am 26. Juni der Internationale Tag zur Unterstützung der Folteropfer begangen. An diesem Tag trat im Jahr 1987 die UN-Antifolterkonvention in Kraft, die bis heute 158 Staaten ratifiziert und neun weitere unterschrieben haben. Doch 30 Staaten verweigern sich noch immer diesem zentralen Menschenrechtsdokument der Vereinten Nationen. IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859

„Der Bedeutendste von ihnen ist der Iran, der neue ‚Partner‘ des Westens im Kampf gegen den Islamischen Staat“, kritisiert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Dabei gäbe es mehr Gemeinsamkeiten des iranischen Regimes mit dem IS, als es auf den ersten Blick scheinen möge. Dazu gehöre der systematische Einsatz von Folter.

Deutschland sitzt bei den Verhandlungen um ein Nuklear-Abkommen zusammen mit dem Iran am Verhandlungstisch. Die IGFM fordert die Bundesregierung daher auf, diesen direkten Einfluss zu nutzen, um Folter und systematische Menschenrechtsverletzungen in der Islamischen Republik wieder in den Fokus zu rücken.

Tritte bei „Verhören“ und Monate ohne Sonnenlicht

Beispielhaft nennt die IGFM einen der international bekanntesten politischen Gefangenen im Iran: Pastor Saeed Abedini. RTEmagicC__christenverfolgung_01.jpg

Der 35-jährige Ex-Muslim ist zur Zeit in einer mit 80 Häftlingen vollgestopften fensterlosen und unterirdischen Zelle eingesperrt, die für 20 Personen ausgelegt ist. Abedini ist für seine Arbeit als christlicher Pastor willkürlich verhaftet, misshandelt und gefoltert worden – obwohl er in keiner Weise gegen iranisches Recht verstoßen hat.

Durch die Tritte bei „Verhören“ erlitt er innere Verletzungen, die nach wie vor in seinen Magen bluten. Ärzte des Gefängnisses und eines Zivilkrankenhauses fordern seit über einem Jahr, dass er wegen der Misshandlungen operiert werden muss – doch die Behörden verweigern ihm die dringend notwendige Hilfe.

Monatelang sah Abedini kein Sonnenlicht. In der Einzelhaft brannte das Kunstlicht in seiner winzigen Zelle Tag und Nacht. Eine Matratze hatte er nur kurz, als er nach einem „Verhör“ in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Als die Wärter ihn wieder abholten, schlugen und demütigten sie ihn vor dem schockierten Krankenhauspersonal. Seine Peiniger machen ihm immer wieder deutlich, dass es nur einen einzigen Weg in die Freiheit gäbe, so die IGFM: Er muss wieder Muslim werden.

IGFM: Verfolgte Menschen brauchen Öffentlichkeit

„Nur die Aufmerksamkeit der Welt hält diese Menschen am Leben“, erklärt die IGFM. „Der Iran, aber auch andere islamistische Diktaturen, haben völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge ratifiziert. Die iranische Regierung brüstet sich mit diesen Abkommen. Teheran macht aber – inzwischen seit Jahrzehnten – nicht die geringsten Anstalten, diese Verträge auch nur ansatzweise einzuhalten“.

Diese Verträge werden nach Auffassung der IGFM nur dann umgesetzt, wenn die übrigen Vertragsstaaten wie Deutschland ihre Erfüllung konsequent einfordern. Der Internationale Tag zur Unterstützung der Folteropfer sei eine ideale Gelegenheit, damit zu beginnen.

Mehr Infos zu Pastor Saeed Abedini: www.igfm.de/saeed-abedini
Mehr Infos zur Menschenrechtslage im Iran: www.igfm.de/iran


Unionsfraktion fordert staatlichen Bericht zur Religionsfreiheit in aller Welt

In einem aktuellen Antrag fordert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Bundesregierung auf, bis zum 30. Juni 2016 einen Bericht zur Religionsfreiheit in den Staaten weltweit vorzulegen.

Hierzu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Fraktion, Dr. Franz Josef Jung:  4077304320

“Die Religionsfreiheit ist ein elementares Menschenrecht. In Deutschland garantiert das Grundgesetzt Glaubens- und Gewissensfreiheit. Die Freiheit zur ungestörten Ausübung der Religion ist selbstverständlich. Niemand muss wegen seines Glaubens ins Gefängnis oder um sein Leben oder das seiner Familie fürchten.

In anderen Regionen der Welt sieht dies leider anders aus: In Nordkorea kann bereits der Besitz der Bibel tödlich sein. Aktuell berührt uns der menschenverachtende Terror des sogenannten Islamischen Staates im Irak und in Syrien, der sich vor allem gegen Christen und Jesiden richtet, aber auch vor Muslimen nicht Halt macht.

Die Unionsfraktion setzt sich seit langem dafür ein, dem Recht auf Religionsfreiheit weltweit zu mehr Akzeptanz und Aufmerksamkeit zu verhelfen. Für Religionsfreiheit zu kämpfen heißt auch, sich für andere Freiheitsrechte einzusetzen. Denn dort, wo die Freiheit der Religion bedroht ist, gilt dies häufig für die friedliche Entwicklung des Landes insgesamt.”


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