Kongo: Islamisten ermordeten allein in diesem Mai ca. 50 Christen

In Kongo häufen sich die Übergriffe militanter Muslime auf Christen. Einem Bericht des christlichen Fernsehsenders CBN zufolge ermordeten Islamisten allein im Mai bisher 50 Christen im Osten des Landes. foto-dcubillas-www_freimages_com_

In der Nacht auf den 5. Mai drangen sie in ein Dorf nahe der Ortschaft Eringeti (Provinz Nord-Kivu) ein und schnitten 34 Bewohnern die Kehlen durch; unter den Opfern waren acht Frauen und vier Kinder.

Zwei Tage darauf ermordeten sie in einem anderen Ort 13 Menschen, darunter zwei Mitglieder der Missionsorganisation „Church on the Rock“ (Kirche auf dem Felsen). Sie schloss daraufhin vorübergehend ihre Schulen und Einrichtungen. Die Täter sind Anhänger der Terrorgruppe „Muslim Defense International“ (Muslimische Abwehr International), die im Kongo seit 20 Jahren aktiv ist.

Seit 2014 verübt sie verstärkt Anschläge auf Christen; mindestens 500 fielen ihnen seitdem zum Opfer. Von den rund 70 Mio. Einwohnern des zentralafrikanischen Landes sind 50 Prozent Katholiken, 20 Prozent Protestanten und zehn Prozent Muslime.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/kongo-islamisten-toeten-50-christen-96837.html


Iran: Pastor Nadarkhani frei, aber drei seiner Gläubigen weiter inhaftiert

Der in den vergangenen Tagen in Rasht festgenommene evangelische Pastor Nadarkhani von der „Church of Iran“ ist wieder auf freiem Fuß, während drei weitere Mitglieder der Gemeinde, die mit ihm zusammen am 13. Mai festgenommen wurden, sich weiter in Haft befinden. P1020947 - Kopie

Wie “Catholic Solidarity Worldwide” (CSW) berichtet, fanden die Festnahmen im Rahmen einer Razzia der Polizei in zehn Wohnungen von Christen statt. Der Pastor  – ein ehem. Muslim  –  wurde seit September 2012 immer wieder festgenommen, nachdem er wegen Abfall vom Islam im Jahre 2010 zum Tode verurteilt und dann 2012 freigesprochen wurde.

CSW schreibt: „Wir sind besorgt um die Christen, die sich noch in Haft befinden. Die Regierung unterstützt die grundlose Durchsuchung christlicher Wohnungen. Wir bitten den Iran erneut um den Respekt gegenüber der eigenen Verfassung und die Achtung internationaler Menschenrechtsvereinbarungen“.

Quelle: vatikanischer Fidesdienst


Wann kümmern sich deutsche Bischöfe endlich um bedrohte christliche Flüchtlinge?

Von Dr. David Berger

Christliche Flüchtlinge sind in deutschen Asylantenheimen einem dauernden Mobbing durch muslimische Mitflüchtlinge ausgesetzt. Statt sich für ihre eigenen Leute einzusetzen, biedern sich die deutschen Bischöfe an den politischen Zeitgeist an, der die muslimischen Christenverfolgungen nicht sehen will. Warum?   pressefotoberger11

Vor einigen Tagen hat das ZDF darüber berichtet und langsam kommt es auch im öffentlichen Bewusstsein an: Es gibt außer trans- und homosexuellen Flüchtlingen noch eine weitere Flüchtlingsgruppe, die sich durch muslimische (Mit-)Flüchtlinge zunehmend bedroht sieht: die Christen.

Schon vor mehreren Monaten gingen die mahnenden Aussagen des Pfarrers einer evangelischen Gemeinde in Berlin Steglitz durch die Medien, der sich um die christlichen Flüchtlinge im Berliner Flüchtlingsheim „LaGeSo“ kümmert.

Er berichtet u. a. von einem von ihm betreuten christlichen Flüchtling, der dort wegen seines christlichen Glaubens einem dauernden Mobbing ausgesetzt ist: „15 muslimische Bewohner seines Heims hatten ihn und ein weiteres Gemeindeglied angegriffen und geschlagen, ihm das Kreuz vom Hals gerissen und die beiden als ‚Abtrünnige‘ und ‚Unreine‘ beschimpft“, zitiert ein katholische Nachrichtenportal  den Pfarrer. 

Anzeigen bei der Polizei habe man nicht aufgegeben, da diese keinen Sinn hätten, denn im Heim gebe es genügend muslimische Zeugen, die aussagen würden, dass sie „genau gesehen“ haben, dass unser Gemeindeglied sich das Kreuz selbst vom Hals gerissen und sich seine Verletzungen selber zugefügt hat…

Dieses Einzelschicksal steht  –  wenn man dem Bericht des ZDF glaubt  –  für eine generelle Verfolgungsjagd, die gegen christliche durch muslimische Flüchtlinge alltäglich in den Asylheimen hier in Deutschland stattfindet, ganz häufig unterstützt von dem dortigen Wachpersonal.

Und was tun die deutschen Bischöfe?

Sie machen sich vor allem Sorgen über das Anwachsen der Islamkritik, warnen vor einem angeblichen Rechtsruck in DeuKundgebung Irak-Syrien in Frankfurt 2014tschland. Selbst vor parteipolitischen Statements in Sachen AfD schrecken sie inzwischen nicht mehr zurück. Dabei werden auf geradezu peinliche Weise auch unaufhörlich Vergleiche mit dem Nationalsozialismus gezogen.

Die hochwürdigen Herren und Exzellenzen bemerken dabei gar nicht, wie die Vergleiche auf sie selbst zurückfallen: Denn ihre Vorgänger im Amt haben in der Zeit der Nazidiktatur zumeist entweder Widerstand gegen den damaligen nationalsozialistischen Zeitgeist bzw. die damals angesagte politische Korrektheit geleistet –  oder sind eben in die Innere Emigration gegangen.

Ein aktives Eintreten für die damalige politische Korrektheit war, zumindest bei den römisch-katholischen Bischöfen, eine absolute Seltenheit.

Das ist nun bei den Kirchenfürsten durchgehend anders geworden: Ihr herzloses Bemühen um politische Korrektheit ist so groß, ihr kleingeistiges Anbiedern an den gegenwärtigen Zeitgeist so wirkmächtig, dass sie sogar bereit sind, die eigenen Brüder zu verraten, indem sie ihr Leiden unter dem Terror muslimischer Mithäftlinge verschweigen oder bagatellisieren.

Was motiviert – um mit der Bibel zu sprechen – die Hirten zu solch einem perfiden Verhalten, das tatenlos zuschaut, wie einzelne, besonders schwache Lämmer von den Wölfen gerissen werden?

Unser Autor Dr. David Berger aus Berlin ist Philosoph, Theologe, Pädagoge und Publizist; Erstveröffentlichung dieses Beitrags hier: http://www.david-berger.info/#!Christenverfolgung-in-Asylantenheimen-So-versagen-die-deutschen-Bisch%C3%B6fe/c1vx5/57348d440cf2e405158d31b5


Stuttgart: Vortrag am 22. Mai 2016 über Christentum im Nahen Osten

Am 22. Mai 2016 hält Theodor Lazar einen Vortrag zum Thema „Zukunft des Christentums im Nahen Osten“ in der katholischen Pfarrgemeinde St. Albert in Stuttgart-Zuffenhausen. Kreuzkuppel

Im Anschluß an die hl. Messe um 9:30 Uhr in der St. Albert-Kirche wird der Vortrag um 11 Uhr im Gemeindesaal stattfinden: St. Albert, Wollinstr. 55 in 70439 Stuttgart.
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Theodor Lazar ist Vorsitzender des Gemeinderats der Assyrischen Kirche des Ostens in Stuttgart.
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Er sprach im vorigen Jahr bereits auf Einladung der CDU: http://www.cdu-bw.de/aktuelles/presse/presse-detail/artikel/weltfluechtlingstag-gedenken-an-die-opfer-von-flucht-und-vertreibung.html
Foto: Petrusbruderschaft

 


Pakistan: Mörder von ermordetem christlichem Ehepaar auf freiem Fuß

„Ich habe heute keine guten Nachrichten“, schreibt die Rechtsanwältin Aneeqa Maria Anthony an die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM):

„Heute, am 16. April 2016, wurde der Ziegeleibesitzer Yousaf Gujjar, der hauptverantwortlich dafür ist, dass das christliche Ehepaar Shahzad Masih und Shama Bibi wegen angeblicher Blasphemie in einen Ziegeleibrennofen gestoßen und bei lebendigem Leib verbrannt wurde, aus Mangel an Beweisen auf Kaution aus dem Gefängnis entlassen.“
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Yousaf Gujjar hatte dem christlichen Ehepaar Schutz vor einem Mob von mehr als 2000 aufgehetzten Muslimen angeboten, dann jedoch gnadenlos ausgeliefert. Die Islamisten rissen dem Paar die Kleider vom Leib, schleppten sie nackt um die Ziegelei und schlugen auf sie ein. Dann stießen sie das Paar hintereinander lebendig in den Brennofen, wo sie verbrannten. Shama war im vierten Monat schwanger. 

Die IGFM berichtete darüber im Dezember 2014. Die Menschenrechtsverteidigerin Aneeqa Anthony ist nun selbst in größter Gefahr; sie teilte der IGFM mit:

„Wir haben den Fall vom ersten Augenblick an verfolgt. Bis heute wurden 106 Personen aufgrund unserer Recherchen als Beschuldigte inhaftiert und wir werden weiterkämpfen bis zum Schluss. Bitte beachten Sie: Yousaf Gujjar ist dafür verantwortlich, dass meine Familie und ich seit drei Monaten nicht mehr nach Hause können, dass wir vertrieben wurden und bedroht werden, meine Kinder mit dem Tode bedroht werden – und nun ist er aus dem Gefängnis raus!

Diese Person trägt die Schuld, dass ein christliches Ehepaar lebendig verbrannt wurde, dass meine Familie und ich bedroht wurden, können Sie sich vorstellen, was er jetzt tun kann? Ich bin verzweifelt und ohne Hoffnung, voller Qual und Schmerzen über dieses höchste Maß an Ungerechtigkeit für die drei Kinder von Shama und Shahzad, die ihre Eltern in der Hand dieses Mannes und seiner Helfershelfer haben leiden sehen müssen.“ 4077304320

Der Zeitpunkt für die Freilassung von Yousaf Gujjar ist systematisch vorbereitet und inszeniert worden. Rechtsanwältin Anthony, die sich sofort nach dem Verbrechen um die Kinder gekümmert hatte und dann beharrlich und nachhaltig die Verfolgung der Täter und Mitläufer aufnahm, hat sich durch die Festnahme so vieler Beschuldigter nicht nur Freunde gemacht.

Im Dezember 2015 erließ ein Mullah eine Fatwa (islamisches Rechtsgutachten), weil sie angeblich „die religiösen Gefühle aller Muslime verletzt. Wir erlassen diese Fatwa gegen sie und alle ihre Komplizen. Sie alle sollen getötet werden, wo auch immer sie gesehen werden.“

Frau Anthony musste ihr Büro verlassen und untertauchen und kann die Verfahren nicht weiter verfolgen. Bislang hat es die IGFM geschafft, den Kontakt zu ihr aufrecht zu halten. Die Bemühungen, für Frau Anthony und ihre Familie ein sicheres Aufnahmeland zu finden, waren bisher nicht von Erfolg gekrönt. Das deutsche Auswärtige Amt sah bisher keine besondere Gefährdung.

Mehr Infos zur Menschenrechtslage in Pakistan: menschenrechte.de/pakistan


Unionsfraktion hat Maßnahmen zum Schutz christlicher Flüchtlinge eingeleitet

In einem öffentlichen Fachgespräch hat sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am heutigen Montag mit den Übergriffen auf Christen und religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften befasst. Dazu erklärt der kirchen- und religionspolitische Sprecher, Dr. Franz Josef Jung:

„Die große Mehrheit der zu uns Geflüchteten lebt friedlich in den Unterkünften und in der Gewissheit, bei uns in Sicherheit zu sein. Gleichwohl haben die CDU/CSU-Bundestagsfraktion Meldungen von Übergriffen auf Christen und religiöse Minderheiten bestürzt. 159481-3x2-teaser296

Auch Vorwürfe gegen Sicherheitskräfte und Dolmetscher, die mutmaßlich einseitig für muslimische Flüchtlinge Partei ergriffen haben, gerieten dabei in den Fokus.

Auch wenn die Vorwürfe im nachhinein häufig nur schwer zu beurteilen sind, müssen die Anzeichen ernst genommen werden. In den letzten Monaten wurden daher u.a. auf Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagfraktion Maßnahmen auf den Weg gebracht, um Taten zu verhindern und Opfer zu schützen:

  • Ein von der Bundesregierung am 23. März beschlossener Gesetzentwurf zu Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften soll die Auswahl und Qualität der Sicherheitsunternehmen verbessern. Darüber hinaus fordert die Unionsfraktion, künftig größeren Wert auf gemischte Teams bei den Securitykräften zu legen, die aus Männer und Frauen, Christen und Muslimen, Arabern und Europäern bestehen sollten.
    Die Länder sollen künftig die Vorfälle so erfassen, dass entsprechende Straftaten jederzeit gesondert beziffert werden können.
  • Darüber hinaus prüft die Bundesregierung auf Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Schaffung einer zentralen Kontaktstelle für die Länder zwecks Konfliktlösung und Schutz der Betroffenen.

Religiöser Intoleranz zwischen Flüchtlingen müssen wir entschieden entgegentreten.“


Jemen: Der entführte Priester Uzhunnalil ist wahrscheinlich noch am Leben

Fast einen Monat nach dem Attentat auf ein kirchliches Pflegeheim in Aden (Jemen), bei dem vier Mutter-Teresa-Schwestern zusammen mit 12 weiteren Personen ermordet wurden, ist noch nicht bekannt, wo sich der indische Salesianerpater Tom Uzhunnalil (siehe Foto) aufhält, der von den islamischen Terroristen verschleppt wurde. csm_uzhannalil_tom_frater_header_715_sc_csi16_68ccc536a6

“Es vergehen Tage und wir wissen immer noch nicht, wo er sich aufhält. Wir können nichts bestätigen und nichts dementieren. Wir hoffen und beten für ihn“, sagte der Apostolische Bischof von Südarabien, Bischof Paul Hinder im Gespräch mit dem Fidesdienst.

In den vergangenen Tagen waren Nachrichten verbreitet worden, wonach der katholische Priester am Karfreitag hingerichtet worden sei. Am 28. März hatte Bischof Hinder von einer “berechtigten Annahme” gesprochen, dass Pfarrer Uzhunnalil sich noch in den Händen seiner Entführer befindet.

Am Dienstag, den 29. März, hatten die Salesianer in einer offiziellen Verlautbarung betont: “Wir hoffen, dass wir von denjenigen, die sich um die Angelegenheit kümmern, bald positive Nachrichten erhalten: die indische Regierung, das Apostolische Vikariat Südarabien und die Ordensprovinz Bangalore”, erklärte Don Filiberto Plasencia.

Quelle: Fidesdienst


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