Indonesien: Vier ermordete Christen bei erneutem Terroranschlag in Sulawesi

Bei einem neuerlichen Terroranschlag auf der indonesischen Insel Sulawesi sind vier Christen ermordet worden. Ein katholischer und drei evangelische Bauern seien von islamischen Dschihadisten in einer Kaffeeplantage im Distrikt Poso in der Provinz Zentralsulawesi mit Schwertern erschlagen worden, berichtete der Pressedienst „Ucanews“.

Die Täter stammten aus der Extremistenmiliz Eastern Indonesia Mujahideen (MIT), erklärte ein Polizeisprecher. Ein Augenzeuge habe einen der Täter anhand eines Fahndungsfotos erkannt.

Bei einem Selbstmordanschlag der MIT vor der Kathedrale von Makassar in Südsulawesi waren am Palmsonntag mindestens 14 Menschen verletzt worden. Im November 2020 ermordeten MIT-Terroristen in Zentralsulawesi eine vierköpfige Christenfamilie und brannten eine Kirche nieder.

Sulawesi ist laut Terrorexperten der Stützpunkt der MIT; ihr Anführer Ali Kalora hat der Terrormiliz „Islamischer Staat“ die Treue geschworen.

Quelle: Radio Vatikan


Türkei: Christlich-assyrischer Abt wegen Nächstenliebe zu zwei Jahren Haft verurteilt

Der assyrische Abt des Klosters Mor Jakub, Aho Bilecen, wurde am 7. April 2021 wegen angeblicher Kollaboration mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK zu 25 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Mönch aus der Region Tur Abdin hatte im September 2018 Durchreisenden Essen und eine Übernachtungsmöglichkeit in seinem Kloster gewährt.

Das Urteil des Großen Strafgerichts von Mardin (Südosttürkei) gegen Aho Bilecen ist ein Beispiel für Gesinnungsjustiz, kritisiert Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Für seine Gastfreundschaft wurde der Mönch, gemeinsam mit zehn weiteren Personen, am 9. Januar 2020 von türkischen Sicherheitskräften festgenommen und kurz darauf wieder freigelassen. Unter den Verhafteten waren auch zwei christliche Bürgermeister. Nur fünf Tage später wurde Aho Bilecen wieder vor Gericht geladen.

Bilecen und seine Anwälte betonten, dass der Abt die Gäste wie alle anderen Besucher behandelt habe. Zudem beteuert er seine Unwissenheit bezüglich ihrer angeblichen Zugehörigkeit zur PKK.

Trotz konsequenter Zurückweisung der Vorwürfe wurde er am 7. April 2021 zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und einem Monat verurteilt. Auffällig ist, dass die Anschuldigungen gegen ihn auf eine Aussage eines ehemaligen Guerillakämpfers zurückgehen, der sich von der Aussage gegen den Abt Strafminderung verspricht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da seine Anwälte Revision einlegen werden.

Unterdrückung religiöser und ethnischer Minderheiten

Bilecen gehört der assyrisch-aramäischen Gemeinde an, die in der Region Tur Abdin noch etwa 2.500 Mitglieder zählt. „Das Urteil gegen den Abt zeigt die Entschlossenheit der türkischen Regierung, auch die Gläubigen dieser religiösen Gemeinschaft weiter zu unterdrücken“, kritisiert IGFM-Sprecher Martin Lessenthin. „Das Urteil vertritt viel mehr politische Ziele, als die Absicht für „Recht zu sorgen“.

Neben den politischen Folgen dieses Urteils, ist auch der damit verfolgte Einschüchterungsversuch gegen die aramäische und kurdische Minderheit nicht zu übersehen. Deutschland muss sich für den Mönch Aho Bilecen und für ein rechtsstaatliches Verfahren einsetzen, betont Lessenthin.

In der Türkei werden seit Jahrzehnten religiöse und ethnische Minderheiten systematisch unterdrückt. Seit Änderungen an der türkischen Verfassung im April 2018 hat sich Präsident Erdogans Einfluss auch auf die Judikative ausgeweitet. Die Gewaltenteilung in der Türkei besteht seitdem nur noch eingeschränkt.


Die Menschenrechtssituation in der Türkei


China: Volle Kontrolle der Religionsausübung

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, verlangt die chinesische Regierung in einer neuen Verfügung von Geistlichen „Liebe zur Kommunistischen Partei“ zu bekunden, sowie die KPCh-Führung und das sozialistische System zu unterstützen.

Betroffen sind alle Religionen, buddhistische Lamas, christliche Gemeindeleiter und Priester, muslimische Imame und andere religiöse Führer. Die IGFM kritisiert diese weitere „totalitäre Maßnahme zur Einschränkung der Religionsfreiheit“, die am 1. Mai 2021 in Kraft tritt.

Wie die IGFM weiter berichtet, wurde die „Verordnung Nr. 15″ als „Maßnahme für die Verwaltung der religiösen Institutionen“, bereits im Januar vom Nationalen Amt für religiöse Angelegenheiten in Peking angeordnet. Demnach sind Geistliche verpflichtet, „die nationale Einheit, die ethnische Einheit, die religiöse Harmonie und die soziale Stabilität aufrecht zu erhalten“ und dürfen nicht „die nationale Sicherheit gefährden“, „die nationale Einheit untergraben“ und „das Land spalten“.

Ziel der chinesischen kommunistischen Führung in Peking sei es, die sogenannte Sinisierungspolitik bis zur totalen Gleichschaltung aller Gläubigen umzusetzen. Betroffen seien nicht nur religiöse Lehrer und Gemeindeleiter, auch religiöse Schriften und Zeremonien müssen den Standards der KP-Führung entsprechen.

Zur Durchsetzung sieht die chinesische Regierung drastische Kontrollmaßnahmen vor, z.B. die Zuweisung eines personalisierten 12-stelligen Zahlencodes, der Teil eines Bewertungssystems ist.

Das System verlangt von den Geistlichen, dass sie für religiöse Aktivitäten im Voraus eine Erlaubnis einholen. Bei Nichteinhaltung könnten sie ihre Legitimation verlieren und müssen mit Strafmaßnahmen rechnen.

China nutzt die neue Verordnung als ein weiteres Instrument zur Kontrolle und Einschränkung der Religionsfreiheit von Tibetern und Uiguren. Die neuen Maßnahmen fügen den bereits weitreichenden Befugnissen der Regierung zur Überwachung, Kontrolle und Einschränkung der Religionsausübung weitere hinzu und tragen dazu bei, die dauerhafte Unterdrückung der Gläubigen unterschiedlicher Religionen zu institutionalisieren.

Weitere Informationen zur Menschenrechtssituation in China


Indonesien: Terroranschlag auf Basilika

Der Papst betete heute für die Opfer

Vertreter aus Politik und Kirche haben ein Selbstmordattentat auf eine katholische Kirche in Indonesien verurteilt. Beobachter sehen den Anschlag im Kontext eines zunehmenden Einflusses radikal-islamischer Gruppen.

In der Vergangenheit verübten militante Islamisten mehrfach Anschläge auf Kirchen in Indonesien, dem größten muslimisch geprägten Land der Welt. Rund 87 Prozent der Indonesier sind Muslime, etwa 10,7 Prozent sind Christen.

Bei einer Explosion an der katholischen Kathedrale in der Stadt Makassar auf der Insel Sulawesi wurden am heutigen Sonntag mindestens 14 Menschen verletzt. Laut Polizeiangaben sprengte sich ein Selbstmordattentäter am Ende der Palmsonntags-Messe in die Luft.

Ein oder zwei Angreifer auf einem Motorrad hätten versucht, in die Kirche einzudringen, seien jedoch von Sicherheitskräften daran gehindert worden.

Papst Franziskus hat heute im Petersdom zum Gebet für alle Opfer von Gewalt aufgerufen, besonders für die Opfer dieses Massakers in Indonesien.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2021-03/indonesien-attentat-kirche-religionsminister-kirchenrat-reaktion.html


Niger: Dschihad-Terror gegen Bauern

Im Gebiet um Bomoanga an der Grenze zwischen Niger und Burkina Faso, wo in der Nacht vom 17. auf den 18. September 2018 der italienische Missionar Pierluigi Maccalli von radikalislamischer Miliz entführt und der schließlich am 8. Oktober 2020 freigelassen wurde, sehen sich heute Zivilisten mit psychologischer Manipulation konfrontiert.

Wie Pater Mauro Armanino, der Bruder von Pater Maccalli, berichtet, fühlen sich viele Menschen betrogen und belogen:

„Die Dschihadisten sagten zu den Studenten, sie sollten in ihre Heimatdörfer zurückkehren, um ihre Familie zu besuchen und nun ist das Gebiet, das ihre jeweiligen Dörfer verbindet, für Lastwagen, Autos, Motorräder und Fußgänger gesperrt.

Das Geläände wurde vermint, um den Handel, den Markt und die Kontakte zwischen den Menschen zu unterbrechen. Doch vielleicht ist es auch nur eine Provokation, eine Lüge, um die Bauern weiterhin in Angst und Schrecken zu versetzen“, kommentiert der Missionarund fügt hinzu:

„Oder aber es ist die Wahrheit, weil das Sprengstoffmaterial, das auch für die Goldminen der Region verwendet wird, weit verbreitet ist, ebenso wie Waffen und andere Sprengstoffe, die in diesem Teil der Grenze zwischen Niger und Burkina Faso seit langem im Umlauf sind.“

„Es ist“, fährt Pater Mauro fort „ein Schritt weiter in der Krise, denn seit der Entführung von Pater Pierluigi ist die gesamte Region terroristischen Gruppen ausgeliefert, die Tausende von Bauern praktisch als Geiseln halten“. „Schüler und Studenten mussten an einen anderen Ort ziehen, um die Schule fortzusetzen. Dasselbe haben auch Dutzende Familien getan, die verängstigt sind und nicht mehr in der Lage, das Land in Frieden zu bewirtschaften oder Vieh zu züchten.“

Quelle: Fidesdienst


Rumänien: Kirche auf Gelände eines kommunistischen Folter-Gefängnisses erbaut

Das Gefängnis von Pitesti in Rumänien war zur Zeit des Kommunismus ein Ort der Folter, unvorstellbarer Grausamkeiten und des Todes. Nun wird auf dem Grundstück eine neue orthodoxe Kirche errichtet, die an die Opfer der Vergangenheit erinnern soll.

Die feierliche Grundsteinlegung nahm der Bischof der Erzdiözese Arges und Muscel, Calinic (Argatu), vor, wie das Nachrichtenportal basilica.ro berichtet. Zuvor feierte er vor Ort eine Gedenkmesse für tausende Opfer von Pitesti und darüber hinaus.

Pitesti, rund 120 Kilometer westlich von Bukarest, steht für eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte Rumäniens. Das Gefängnis war von 1949 bis 1952 einer der Hauptschauplätze des „Pitesti-Experiments“.

Es lag weit außerhalb der nächsten Stadt, so dass die Schreie der Gequälten dort nicht gehört werden konnten. Der Tortur konnten sich die Opfer nur dadurch entziehen, dass sie selbst zu Tätern wurden.

Besonders sadistisch verhielten sich die Folterer gegenüber Theologiestudenten und anderen bekennenden Christen.

Bis zum Ende des kommunistischen Regimes 1989 war das Thema in Rumänien tabu, und auch danach kam die Aufarbeitung nur schleppend voran. Nun setzt die orthodoxe Kirche ein deutliches Zeichen des Gedenkens an die Opfer.

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2021-03/rumaenien-neue-kirche-gelaende-frueher-folter-gefaegnis-pitesti.html


Nigeria: Kath. Priester von Terroristen entführt

In Nigeria wurde ein weiterer Priester entführt. Es handelt sich um Harrison Egwuenu, Rektor des St. George’s College in Obinomba. Der katholische Geistliche wurde am 15. März in Abraka im Süden Nigerias entführt.
Laut lokalen Quellen feuerten die Entführer zunächst in die Luft, um Passanten zu erschrecken, holten den Priester aus seinem Auto und ließen das Fahrzeug am Straßenrand zurück. Ein Zeuge soll am Ort der Entführung etwa fünfzehn Kalaschnikow-Patronen gefunden haben.

Entführungen zum Zweck der Erpressung entlang von großen Verkehrsverbindungen werden ebenso wie Massenentführungen von Schülern in Nigeria immer häufiger. Unter den Opfern befinden sich auch mehrere Priester und Ordensleute, obwohl die nigerianische Bischofskonferenz kein Lösegeld zahlt.

Vor den Auswirkungen der zunehmenden Unsicherheit durch kriminelle Banden, bewaffnete Überfälle der meist muslimischen Fulani-Hirten und Aktionen der radikal-islamischen Milizen von Boko Haram warnen die Bischöfe des Landes eindringlich in einer gemeinsamen Botschaft.

Quelle: Fidesdienst


Kongo: IS/ADF verübte Massaker an Christen

Im Nordosten des Kongo wurden bei zwei Angriffen islamischer Extremisten 39 Menschen ermordet und 23 entführt. Die Vorfälle in dem überwiegend von Christen bewohnten Gebiet ereigneten sich am 5. und 14. Februar 2021.

Hinter den Angriffen stehen mutmaßlich Kämpfer der „Allied Democratic Forces“ (ADF), die auch als Ableger des IS im Kongo gilt.

Die Stadt Ndalya, ca. 75 km nördlich von Beni gelegen, war Schauplatz des Angriffes am 14. Februar. Der örtliche Kirchenleiter schilderte den Hergang im Gespräch mit dem evangelischen Hilfswerk Open Doors:

„Die Angreifer drangen aus drei verschiedenen Richtungen in die Stadt ein: hinter der Kimbanguistenkirche, an der Hauptstraße nach Beni und am Haupteingang zum Stadtzentrum östlich von Ndalya. Sie handelten fast zur gleichen Zeit.“

Von etwa 11 bis 14 Uhr hielten die Extremisten die Stadt in einer Art Belagerungszustand. Die ersten Schüsse fielen, als die Besucher nach Beendigung des Gottesdienstes die Kirche verließen. Als sie bemerkten, dass sich ihnen bewaffnete Männer näherten, flüchteten sie zurück in die Kirche und verriegelten die Tür.

Die Angreifer verschafften sich jedoch mit Gewalt Zutritt und ermordeten den Gastprediger Pastor Antoine Semanye sowie sieben weitere Personen. Pastor Antoine hinterlässt sechs Kinder und vier Enkelkinder, seine Frau wurde während des Angriffs entführt.

Andere Gruppen der Angreifer ermordeten in der Stadt weitere 10 Menschen, so dass insgesamt 18 Personen ihr Leben verloren; darunter sechs Frauen, drei Kinder und neun Männer.

Mit einer Ausnahme gehörten alle Verstorbenen christlichen Kirchen an.

Bereits am 5. Februar kamen bei einem anderen Angriff in der Siedlung Lume 21 weitere Menschen ums Leben, darunter 17 Christen. Lume ist eine landwirtschaftliche Siedlung christlicher Prägung 29 km östlich von Beni.

Quelle: Open Doors


Kongo: Islamisten ermorden 13 Zivilisten

Bei einem weiteren Massaker an Zivilisten im Osten von Kongo kamen mindestens 13 Zivilisten durch Schüsse und Macheten gewaltsam ums Leben. Einige der Opfer wurden enthauptet.

Wie die lokale Menschenrechtsorganisation CEPADHO berichtet, wurde der Angriff am 2. März in Mambelenga in der Provinz Ituri verübt.
Die mutmaßlichen Täter gehören zur radikal-islamischen Miliz ADF/MTM; sie plünderten zudem Häuser, Apotheken und ein medizinisches Zentrum, das daraufhin in Brand gesteckt wurde.

Die CEPADHO verurteilt diesen jüngsten Angriff und bedauert, dass in „zehn Tagen 45 Zivilisten von der ADF in den Gebieten Irumu und Beni ermordet wurden“.

Die Organisation äußert sich besorgt über die allgemeine Unsicherheit, die durch die Häufung von Hinterhalten auf der Straße von Beni nach Kasindi verursacht wird und fordert die kongolesische Armee (FARDC) und MONUSCO (UN-Mission in Kongo) auf, diese nationale Verbindungsachse besser zu schützen, denn eine Sperrung der Straße Beni von Kasindi durch die Terroristen des ADF belaste das Leben der Einwohner von Beni.

Quelle: Fidesdienst


Pakistan: Wieder eine junge Christin entführt

Bei der pakistanischen Polizei wurde Anzeige wegen der Entführung einer weiteren christlichen Studentin aus Lahore registriert, die zu einer islamischen Heirat gezwungen werden soll.

Mehwish Bibi, eine Studentin des “Women’s College” in Gujranwala, verließ ihr Zuhause am 18. Februar um 8.10 Uhr, um zu den Vorlesungen zu gehen, kehrte aber nie nach Hause zurück.

Die Familie vermutet eine Entführung mit dem Ziel der Zwangsehe. Patras Masih, der Vater der jungen Frau, gibt Folgendes im Untersuchungsbericht zu Protokoll:

„Wir haben nach unserer Tochter gesucht und angefangen, Leute nach ihr zu fragen. Zwei Christen, Masih und Akram Masih, teilten uns mit, dass sie einen Muslim, Muhammad Sabir, gesehen hätten, der sie mit Hilfe von zwei Komplizen entführt hat und dabei eine Waffe auf sie gerichtet hätten. Den Zeugen zufolge haben sie meine Tochter in einen weißen Kleintransporter gezwungen. Wir bitten die Polizisten, meine Tochter so schnell wie möglich zu retten. Wir fordern Gerechtigkeit und eine angemessene Bestrafung für die Täter.“

Khalid Shahzad, Aktivist für Menschenrechte und religiöse Minderheiten, erklärt gegenüber dem Fidesdienst:

„In der Provinz Punjab gibt es zunehmend Fälle von Entführungen von jungen Frauen, die religiösen Minderheiten angehören. Christliche Familien leben jeden Tag in Sorge und mit der Angst, dass ihre Töchter Opfer von Entführungen werden.“
Nach Angaben der Katholischen Bischofskonferenz von Pakistan gibt es jedes Jahr etwa 1000 Fälle von Entführungen junger christlicher und hinduistischer Frauen, die zum Zweck der Ehe und erzwungene Konversion zum Islam aus ihren Familien verschleppt werden.

Quelle: Fidesdienst Fotos: IGFM