Ex-Muslima, Abtreiberin und Atheistin Derya Little wurde katholische Lebensrechtlerin

Nach zwei Abtreibungen und einer langen religiösen Suche wurde aus der ehemaligen Muslima und Atheistin Derya Little eine bekennende Lebensrechtlerin und katholische Christin.

Über ihren bewegten Lebensweg berichtet sie in der englischsprachigen Biographie „From Islam to Christ“ (Vom Islam zu Christus) – siehe Abbildung.

Nach der Scheidung ihrer Eltern lehnt die Türkin den islamischen Glauben ihrer Familie ab und wird atheistisch. Sie gelangte zu der „feministischen“ Meinung, künstliche Verhütung und Abtreibung würden Frauen aus der „Tyrannei der Männer“ befreien.

Zweimal wurde sie unehelich schwanger, beidesmal ließ sie ihr ungeborenes Kind töten: „Abtreibung war für mich kein Mord, da ich den Fötus als einen Zellklumpen sah.“Dennoch gibt sie zu, sogar als „egoistische Atheistin“ habe sie durchaus „Trauer“ bei der Abtreibungen empfunden.

Derya L. lernt eine überzeugte Lebensrechtlerin kennen, die ihr erläutert, daß das menschliche Leben mit der Befruchtung beginnt: „Zwar war ich damals nicht ihrer Meinung, doch ich war neidisch auf ihre Zuversicht; ihre Position berührte mich tief.“ 
Zudem habe die Wissenschaft ihr klargemacht, „dass der Zellhaufen, den ich wegmachen liess, einen Herzschlag hatte.“   –  Allmählich erkannte sie, daß das zweite Opfer einer Abtreibung immer die Frau ist (gleichsam Täterin und Opfer zugleich).

Die Ex-Muslima findet zunächst den Weg zu den Evangelikalen (theologisch konservativen Protestanten). Nach weiterem Nachdenken über die konfessionellen Unterscheidungslehren tritt sie während ihres Doktorats-Studiums in die katholische Kirche ein. Später übersiedelte sie von England in die USA und gründete eine Familie.

Einige Zitate sind dieser Quelle entnommen: http://www.jesus.ch/themen/people/erlebt/316938-selbst_als_egoistische_atheistin_empfand_ich_trauer_bei_der_abtreibung.html

Little schreibt in diesem Portal über Menschenrechtsverletzungen in der Türkei: http://www.catholicworldreport.com/author/little-derya/
Ihr persönlicher Bericht im „Herald“ über die Konversion: http://www.ncregister.com/blog/guest-blogger/i-grew-up-as-a-muslimbut-then-rome-called
 

 

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Muslim aus Marokko bekehrt sich und gründet eine christliche Hausgemeinde

In Marokko sind Christen oft gezwungen, im Untergrund zu leben und niemandem von ihrem Glauben zu erzählen. Auch Mustafa hielt sich lange versteckt. Bis er Kontakt zu Christen fand und eine Hausgemeinde gründete. Jetzt lebt er seinen Glauben öffentlich. 

Als Mustafa geboren wird, ist sein Weg bereits vorgezeichnet: Da seine Vorfahren alle Imame waren, soll Mustafa natürlich auch einer werden.

Seine Familie ist in der Stadt bekannt und respektiert. Sein Vater nimmt ihn bereits im Alter von fünf Jahren mit in die Moschee, damit er dort den Koran studieren kann.

Nach der Grundschule wird er in ein angesehenes islamisches Zentrum geschickt, an dem bereits bekannte muslimische Persönlichkeiten studiert haben.

Jetzt kann Mustafa den Islam tiefgründig erforschen – und er entdeckt Details, die ihm nicht gefallen:

«Ich war auf der Suche nach Gott und tat alles, was der Islam fordert – fünfmal pro Tag beten, im Ramadan fasten etc. – aber ich hatte nicht das Gefühl, dass Gott mein Herz erfüllte. Ich brauchte etwas anderes. Je mehr ich studierte, desto mehr Widersprüche entdeckte ich, sogar Lügen, und so entschloss ich mich dazu, auch in anderen Religionen, auch im Christentum, zu suchen.»

Durch sein vieles Fragen über Christus kommt Mustafa in Kontakt zu einer christlichen Schule in Spanien, die ihm ihre Literatur zusendet. Je mehr er liest, desto klarer sieht er, dass der Islam falsch liegt:

„Eines Tages kam mir die Idee: Bete im Namen Jesu! Das machte ich und mit einem Mal wurde mein Herz von einer Frische erfüllt. In diesem Moment entschied ich mich, Christ zu werden  –  und mein Leben wurde neu und erfüllt.“

Nach sechs Jahren der Suche war Mustafa endlich angekommen. Doch was sollte er jetzt als Christ tun?

Als er seinen Angehörigen davon erzählte, schlossen sie ihn kurzum aus der Familie aus. Nun war Mustafa ganz allein – er dachte, er sei der einzige Christ im ganzen Land. Erst ein Jahr später, nachdem er den Christen der Schule in Spanien geschrieben hatte, erhielt er eine Einladung zu einer Weihnachtsfeier in einer nahe gelegenen Stadt. Kurzentschlossen fuhr er hin – und traf dort 30 weitere marokkanische Christen.

Im Jahre 2000 zieht er in eine andere Stadt und besucht eine Hausgemeinde. Die Idee gefällt ihm, und drei Jahre später, zurück in seiner Heimatstadt, will er selbst eine solche Gemeinde gründen. Befreundete Christen sind schockiert:

«Sie sagten mir, ich sei verrückt. ‹Du willst im Herzen des Islam eine Kirche gründen?› Ich begann zunächst mit Treffen bei mir zu Hause. Als die Gruppe wuchs, gingen wir samstags auf einen Berg und kamen am Sonntag zurück. Wir waren 18 Leute.»

Einfach ist es nicht. Diverse islamische Gruppen versuchen sie zu stoppen und bedrohen sie und ihre Familie.

Im vergangenen Jahr entscheiden sich Mustafa und sieben weitere christliche Leiter, ihren Glauben öffentlich zu machen. Auslöser dafür sind christenfreundliche Kommentare verschiedener Politiker und nicht zuletzt von König Mohamed VI.:

«Marokko verändert sich, es gibt grosse Fortschritte im Zusammenhang mit den Menschenrechten. König Mohamed VI sagte kürzlich, dass er König aller Marokkaner sei: Christen, Juden und Muslimen.»

Mustafa fügt hinzu: «Man sagt, dass es hier 150.000 Christen gibt, aber wir sagen, dass es auch bis zu einer Million sein könnten. Teilweise gibt es mehrere Christen in einer Familie, die das gegenseitig voneinander nicht wissen. An dem Tag, an dem sich die Gesetze ändern und uns Religionsfreiheit garantiert wird, werden alle ans Licht kommen –  und man wird merken, dass wir ganz viele sind!» 

Quelle: https://www.avc-de.org/index.php/de/aktuell/news/249-a-verfolgte/1205-marokko-der-einzige-christ


Schauspieler Bernsen: Warum jene Abtreibung der schlimmste Tag meines Lebens war

Der Schauspieler und Filmemacher Corbin Bernsen erzählte zum ersten Mal öffentlich, wie ihn die Tragödie einer Abtreibung zu Gott hinführte. 

Der 62-Jährige Ehemann und Vater von vier Kindern ist bekannt aus der TV-Serie „L.A. Law“; er sprach auf einer Konferenz christlicher Filmeschaffender und Gemeindeleiter. Er enthüllte dabei, welcher Tag der schlimmste in seinem Leben war:

„Meine Frau und ich zogen unser erstes Kind gross, ‚L.A. Law‘ lief gut und ich regte an, dass wir doch ein zweites Baby bekommen könnten. Meine Frau hatte gerade ihre Karriere als Schauspielerin beendet und sie mochte das Familienleben; sie wurde schwanger“, erinnert sich Bernsen: „Es sollte ein Junge werden, wir entschieden uns für den Namen Henry.“

Bei der Untersuchung wurde aber festgestellt, daß der Kleine kaum Nieren entwickelte. Der Arzt sagte, daß das Baby mit fast 100-prozentiger Sicherheit wohl nicht lange leben würde und Bernsens Frau Amanda gesundheitliche Probleme bekäme. Das Personal riet zur Abtreibung.

Lange wägte das Ehepaar die Lage ab, stimmte dann aber traurig einer Abtreibung zu.

Bald danach war Amanda wieder schwanger und bekam Zwillinge. Dies brachte Corbin näher zu Gott, wie er im Rückblick sagt: „Wir glaubten nicht an Gott. Doch für uns war es, als würde Henry zurückkehren.“ –  Sie hätten gespürt, dass da „etwas Grösseres“ am Werk war. In der Familie habe es bislang keine Zwillinge gegeben.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.jesus.ch/themen/people/portraits/306076-es_war_der_schlimmste_tag_in_meinem_leben.html


USA heute: Donna – vom Leben und Überleben einer amerikanischen Indianerin

Von Dr. med. Edith Breburda

Jeden Donnerstag und Samstag kann man Donna in der letzten Bank einer Stadtkirche in Scottsdale im Bundesstaat Arizona finden. Ihr immer zu ihrem Kleid passender Hut umrahmt ein sympathisches, fast jungenhaftes Gesicht der Anfang 70-jährigen Dame. Dr. Breburda

Tief in Gedanken versunken, lässt sie ihren Rosenkranz durch ihre Hand gleiten. Es sind kaum noch Leute in der Kirche, das Allerheiligste wurde nach der Messe wieder eingesetzt, und die Schlange der Beichtenden hat sich verflüchtigt.

So wage ich es Donna anzusprechen. Es interessiert mich ob sie mit den vielen Christen an der 54ig-tägigen Rosenkranz-Novene für einen guten Ausgang der Wahl teilnimmt. Vielleicht hätte ich es nicht tun sollen, denn wir beide saßen geschlagene zwei Stunden und plauderten, leise und verhalten, obwohl die Kirche nun wirklich leer war. Nur der Kirchendiener schlich an uns vorbei, schloss die Tür jedoch nicht ab und verschwand nach ein paar Sekunden wieder.

Donna hatte etwas sehr Einnehmendes an sich; ihre Mutter war Deutsche und Ihr Vater Indianer. Ja, jetzt wo sie es sagt, sah man es  –  warum ich da nicht sofort drauf gekommen bin?

Donna erzählt von den letzten Jahren in den USA, von der großen Rezension: „Nein, es war keine Rezension, es war eine Depression, schlimmer als in den zwanziger Jahren.“

Sie und ihre Familie waren in Kalifornien. Sie waren sehr wohlhabend, haben jedoch 2007 alles verloren. Donna und ihr Mann fuhren damals durch die Stadt und schauten sich die Brücken an, bis sie eine fanden, wo ein Fastfood-Restaurant gleich um die Ecke war. img_1349

„Hier ist es schön”, sagten wir zueinander, „dort gibt es ein McDonald, so müssen wir wenigstens nicht verhungern.“

So viel realistischer Optimismus inmitten einer Notlage ist erstaunlich: „Ich sitze hier immer und übergebe alles dem lieben Gott, er wird sich wohl denken: ‚Oh schon wieder unsere Donna! Ich kann es nicht mehr hören!’“

FOTOS: Viele Menschen wohnen in „Homeless“, in Zelten im Freien, da sie sich keine Wohnung leisten können

Und dann wurde ihr Mann sehr krank. Er hatte 30 Jahre nicht mehr die Sakramente empfangen. Doch er kam zurück, verlangte nach einem Priester und ging plötzlich zur Beichte. Donna berichtet:

„Ich habe ihn nicht darum gebeten. Er wollte das von sich aus. Vor 3 Jahren ist er gestorben. Viele haben ihn danach gesehen. Es geht ihm gut. Selbst hier in der Kirche sah ihn eine Frau. Sie sprach mich nach der Messe an und sagte zu mir: ‚Wie schön, dass du mit deinem Sohn da warst!’  –  Ich war ganz perplex: ‚Mein Sohn? Der geht nicht in die Kirche mit mir. Das ist unmöglich.’ – ‚Aber doch, es war ein junger Mann, und er ging hinter dir zur Kommunion und betete ganz andächtig.’

Als ich nachfragte, wir er aussah, beschrieb sie ihn mir wie meinen Mann, als er 20 Jahre alt war. Auch zu mir kam er, und ich konnte ihn umarmen. Es war in einem Traum. Die Umarmung spürte ich ganze 3 Wochen lang. img_1126

Wissen Sie, meine Großmutter hatte als Indianerin die Gabe der spirituellen Träume. Sie betete und betete. Als ich 19 Jahre alt war, besuchte ich sie. Mir wurde ganz anders. Sie redete von Engeln, die vom Himmel kamen und mit ihr beteten. Sie hörte wunderbare Musik.

Diese Gabe, von den lieben Verstobenen zu träumen, wird vererbt, und mein Bruder hatte diese Gabe. Ich war damals verwundert, wieso ich davon nicht betroffen war. Mein Bruder war doch gar nicht so fromm wie ich.“

Und dann kommt Donna auf ihren Sohn zu sprechen. Seine Frau Michaela war ein Engel. Sie waren reich, und Michaela gab so viel weg, wie sie konnte. Sie half den Obdachlosen, besorgte ihnen eine Stelle und eine Wohnung. Sie hatten in Kalifornien eine gutgehende Firma.

Michaela fand ein Mädchen, das total entstellt war. Keiner wusste, wo sie dieses Mädchen gefunden hatte. Sie sei aus einem speziellem Behinderten-Heim, hat Michaela berichtet.

Und weil sie sehr intelligent sei, wolle Michaela ihr unbedingt helfen. In ihrer Firma richtete sie ihr ein Büro ein, dort, wo sich keiner an dem Aussehen der Mitarbeiterin störte.

Ihr Mann hatte Schwierigkeiten, der jungen Dame ins Gesicht zu sehen. Michaela hatte keine Probleme. Oft ging sie zu ihrem Schützling und versuchte alles, dass sie sich in ihrer Firma wohl und angenommen fühlte.

Doch auch sie verloren ihr Gewerbe 2007. Alles war so gut gegangen – und nun standen sie vor dem Nichts. Mein Sohn arbeitete, wo er nur konnte, er nahm mehrere Jobs an… es war ihm ganz egal was, und langsam, sehr langsam hat er sich wieder hochgearbeitet.  img_1353

Es gab Firmen, die sagten, es könne nichts passieren –  und 3 Monate später konnten sie die Löhne nicht mehr zahlen. Die Mittelschicht kämpft um’s Überleben. Aber einen Mittelstand gibt es im Grunde gar nicht mehr.

Diejenigen, denen nichts passiert ist, haben den Touch zur arbeitenden Klasse verloren, sonst gäbe es ja nicht all die ‚homeless’, jene Menschen, die vor allem in Los Angeles in Zelten hausen.

Doch Michaela ließ sich nicht unterkriegen, sie half weiterhin den Leuten. Sie ging ins Gefängnis und betete mit den Frauen. Oft wird man hier ja wegen nichts eingesperrt. In den letzten Jahren sind so viele Leute deportiert worden wie noch nie. Das weiß kaum einer.

Michaela gab den Frauen Hoffnung. Jeder wollte sie im Gefängnis sehen. Die Gebetsgruppe sei zu groß, hieß es dann von der Gefängnisleitung, es sei ein Sicherheitsrisiko. Als ob es ein Risiko ist, wenn man betet. Als ich Michaela das letzte Mal vom Gefängnis abholte, liefen ihr alle Frauen nach. Jeder wollte sie berühren.

Sie war wie ein Engel. Sie war Französin und hatte eine ganz weiße Hautfarbe. Als ich Michaela das erste Mal sah, bin ich ganz erschrocken. Sie kam hinter mir auf mich zu und sprach mich mit ‘Mama’ an. Ich drehte mich um und sagte: ‚Oh, bist Du weiß!’ Sie fragte, ob das schlimm sei  – und dann mussten wir lachen.

Mit ihrem blonden Haar stand sie auf dem Gefängnishof. Mir würde kein Mensch nachrennen, aber ihr schon. ‚Ich helfe euch’, versicherte sie, ich komme wieder, macht euch keine Sorgen!’

Doch dann wurde sie krank. Keiner wusste was sie hatte  –  und eine Woche später starb sie. Sie war 42 Jahr alt. Mein Sohn hat das nicht überwunden. Er ist an keiner anderen Frau mehr interessiert,  wenngleich Michaela schon seit 2008 tot ist. Er träumte von ihr. Sehen Sie, auch er hat diese Gabe der ‚spirituellen Träume’. Michaela kam und er umarmte sie. Sie wollte ihm etwas sagen, doch in diesem Moment klingelte der Wecker. Das war der schlimmste Tag im Leben meines Sohnes.IMG_0873

Vor sieben Monaten dachte ich, ich darf nun auch sterben. Ich hatte unerklärliche, starke Blutungen. Nur hatte ich – wie so viele ohne Arbeitsplatz – keine Krankenversicherung mehr. Früher, ja da war ich gut versichert, doch seitdem wir unser Unternehmen verloren haben, habe ich nichts mehr und jetzt brauchte ich plötzlich eine Versicherung.

Meine Schwester, die 15 Kinder hat, sagte mir, ich solle ins Hospital der Indianer gehen, dort werde ich umsonst behandelt.

Als die Blutungen immer stärker wurden, rief ich im Krankenhaus an. Ich solle sofort kommen. So war ich in der Notaufnahme. Ich dachte: ‚Heute darf ich also sterben. Was für ein schöner Tag. Ich habe keine Versicherung, also lassen sie mich hier sterben.’

Die Ärzte schauten mich ganz entgeistert an. Wer will schon sterben –  außer mir! Ich brauchte sofort eine Operation, doch in ganz Phoenix war kein einziges Bett frei. Endlich fanden sie ein Bett in der Mayo-Klinik in Scottsdale. Stellen sie sich vor, die beste Klinik, die es gibt.

Natürlich hatte ich – wie immer – alles dem lieben Gott überlassen, so wie ER will. Das sagte ich auch den Krankenhauspersonal. Sie sollten sich keine Gedanken machen, alles ist gut.

Als ich in der Mayo-Klinik ankam, fragte man mich sofort nach meiner Versicherung. ‚Ich habe keine’, sagte ich. Die Frau bei der Aufnahme erwiderte: ,Dann können wir sie nicht operieren.’  – Und so freute ich mich, dass ich jetzt eben in der Mayo-Klinik sterben darf. Doch nach zwei Minuten kam die Frau zurück und erklärte, sie hätten jetzt einen Weg der Finanzierung gefunden  – und so wurde ich doch operiert.

Ich hatte Unterleibskrebs und brauchte eine anschließende Chemotherapie. Die kann ich mir aber nicht leisten. Ich sagte, man möge mich einfach in Ruhe lassen. Das ist jetzt sieben Monate her. Mir geht es prima –  ganz ohne irgendwelcher Medikamente.

Ich habe meine Haare abgeschnitten, weil sie mich einfach ärgerten. Und nun kann ich endlich Hüte tragen. Zuvor sah ein Hut aus wie eine Krone, weil ich so dicke Indianerhaare hatte.

Jetzt bin ich ‚hutsüchtig’. Ich habe 18 Hüte. Eine Frau brachte mir einen Hut: ,Donna’, sagte sie ,das ist ein Hut für dich, nur du kannst so etwas tragen.  –  Und außerdem bekam ich den Hut mit einem 70-prozentigen Rabatt.’  – Dieser Satz hätte von meiner Schwiegermutter stammen können.“

Donna lächelt, es ist nun schon spät geworden, sie musste zu ihrem Sohn, bei dem sie wohnt. So lange wie mit mir hat sie noch nie mit jemandem geredet. bookcoverimage

Und so gab mir Donna einen erneuten Einblick in das Leben des Durchschnitt-Amerikaners  – kurz vor der Wahl 2016.

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda (von ihr stammen auch die Fotos) ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA.

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

 


Meine Erlebnisse in der Al-Aqsa-Moschee

Von Christel Koppehele

Die “christlichen” Bischöfe ersäufen sich selbst im Meer falscher Toleranz und grinsen dazu noch höflich. Als ich von der feigen Kreuzabnahme der beiden Bischöfe hörte, kam mir Folgendes wieder in Erinnerung, das ich einst bei einer Israel-Reise erlebte: koppehele
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Ich zahlte viele Shekel für den “Eintritt” in die Al Aqsa-Moschee, zog brav die Schuhe aus, bedeckte als Frau mein Haupt mit einem weißen Schal, wollte als Christin niemanden provozieren. Aber mein Kreuz an der Halskette hätte ich niemals abgenommen.
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Als ich so, den Erzengel Michael anrufend, betend an einer Säule stand, die Hände seitlich ausgebreitet, hat ein Waqf-Wächter “Verdacht geschöpft”.
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Dieser Bärtige mit weißem Turban kam auf mich zu und fragte irritiert: “You Muslim?”  –  Ich antwortete: “No, Christian”. Das erfüllte ihn mit Schrecken. Er wedelte zornig mit den Armen und rief mehrmals: “No Prayer! No Prayer!” (= Keine Gebete!) – Ich entschied mich gegen einen Eklat an “heiliger Stätte”, obwohl mir diese  Unverschämtheit weh tat,  für die ich auch noch bezahlt hatte. 
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Nachdenklich und traurig ging ich zum Ausgang, kritisch beobachtet von dem  bärtigen Wolf, pardon Waqf, denn Denken und Taktik von Muslimen ist eben anders als das der Kufr, der Ungläubigen. Wollen oder können das die Bischöfe nicht begreifen?
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Informationen über Taqiya und Terrorismus haben sie doch genug. Und sollten sie tatsächlich das “heilige Buch” der Muslime als gelernte Theologen nicht kennen? Oder relativieren sie es  “wissenschaftlich” genau so, wie sie es mit der Bibel tun?
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Lessing läßt grüßen: “Sucht immerdar nach der Wahrheit !”  –  Klingt überaus edel!  –  Nur darf keiner von sich behaupten, die Wahrheit gefunden zu haben. – Alles soll relativiert werden, selbst die Aussage Christi, der sagte: ”Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen!”  –  Und weiter verdeutlicht ER: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand  kommt zum  Vater als durch mich !“
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Ein solch fundamentalistisch-gefährliches Wort darf auf christlichen Kongressen in London nicht mehr zitiert werden. Es könnte andere Religionen diskriminieren.
(Zitiert aus dem Buch “Countdown to Calamity – Or hope for the future? Current Events in the light of Biblical Prophecy”von Pastor Tony Pearce, New Wine Press)
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In der Bibel  führen in der Auflistung jener, die das Reich Gottes nicht sehen werden, interessanterweise die  F e i g l i n g e  an. Das hat mich immer nachdenklich gemacht, denn zunächst fragt man sich: Sind die Diebe, Räuber, Ehebrecher, Mörder nicht schlimmer als die “Feiglinge”, die sich klug, diplomatisch und sch…freundlich in der besten Gesellschaft bewegen  –  und heute ganz offen in einer angepaßten Kirche, Gott sei es geklagt!
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Unsere Autorin Christel Koppehele ist katholische Familienmutter und freie Schriftstellerin; sie lebt in Hamburg

Deutscher Soldat und Knochenmarkspender hilft der krebskranken Israelin Larissa

Geheilte Jüdin lud ihren „deutschen Bruder“ nach Israel ein

Ein Kreis hat sich geschlossen: In dieser Woche trafen sich erstmals die 37-jährige Israelin Larissa und Sebastian, 26-jähriger Marineoffizier der Bundeswehr, der ihr während ihrer Krebserkrankung Knochenmark gespendet hatte. deutschland-israel-flag-300x214

Begonnen hatte alles vor fünf Jahren, als der junge Rekrut sich im Rahmen seiner Einberufung als Knochenmarkspender registrieren ließ. Damals hätte er sich nicht träumen lassen, dass er schon ein Jahr später als passender Spender für eine Frau in Israel gefunden würde.

Bei Larissa war einige Jahre zuvor, nur kurze Zeit nach der Geburt ihrer Tochter, das Sézary-Syndrom festgestellt worden, ein spezielles, nur sehr selten vorkommendes Lymphom.

Eine erste Prognose war gewesen, dass eine Heilung bereits nicht mehr möglich sei, da die Krankheit bereits zu weit fortgeschritten sei. Erst eine zweite Meinung brachte sie zu einer Chemotherapie und letztlich wurde  – als letztes Mittel  –  eine Knochenmarkspende erwogen.

Da sich im Familienkreis kein geeigneter Spender befand, wurde die Bitte an das zentrale internationale Knochenmarkspenderregister weitergegeben. Dort fand sich schließlich der damals 21-jährige Bundeswehrsoldat Sebastian als am besten geeigneter Spender.

Eine Knochenmarkspende ist für den Empfänger ein schwieriger Prozess, in dessen Verlauf sich Larissa u. a. auch für einen Klinikaufenthalt für anderthalb Monate von ihrer damals einjährigen Tochter trennen musste. 1426245_577880468934571_1029821405_n

Nach der Transplantation kam es darüber hinaus zu Komplikationen, sodass es beinahe zwei Jahre dauerte, bis die Empfängerin tatsächlich als geheilt gelten konnte und sich der nächsten Mission zuwandte: den Menschen kennenzulernen, dessen Knochenmarkspende ihr das Leben gerettet hatte.

Heute erzählt sie: „Ich wollte ihn während dieser ganzen Zeit treffen. Als ich seinen Namen hatte, habe ich ihn auf Facebook gesucht. Wir haben angefangen, uns zu schreiben und am Ende habe ich ihn nach Israel eingeladen.“

Sebastian, der bei seinem Israel-Besuch auch das Transplantationszentrum im Rambam-Krankenhaus in Haifa besucht hat, schildert seine Freude, als er zunächst vom Spenderregister mit der Frage kontaktiert worden sei, ob er die Empfängerin kennenlernen wolle. „Ich habe viel an sie gedacht“, so Sebastian. „Ich wusste nicht, was am Ende passiert war, ob sie geheilt werden konnte oder nicht. Die Nachricht, dass sie gesund ist und mich treffen möchte, hat mich sehr gefreut, und ich war neugierig, mehr zu erfahren.“

Und so landete der heute 26-jährige Marineoffizier vor wenigen Tagen auf dem Ben-Gurion-Flughafen und hat nicht nur Larissa, sondern auch ihre große Familie und Israel kennengelernt, denn Larissa hatte sich vorgenommen, ihrem „deutschen Bruder“, wie sie ihn nennt, möglichst viel von ihrer Heimat zu zeigen.

Beim Besuch auf der Hämatologie des Rambam-Krankenhauses, wo Larissa während ihrer Krankheit betreut worden war, erklärte Zila Zuckerman, Professorin in der Abteilung:

„Dies ist eine bewegende und inspirierende Situation. Der Fall von Larissa ist eine medizinische Erfolgsgeschichte, und viele Faktoren haben Anteil an diesem Erfolg. Larissa auf ihren beiden Beinen stehen zu sehen, gesund und lächelnd und ihren Spender kennenzulernen, damit schließt sich für uns alle ein Kreis.“ 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


So half mir die Fürsprache der hl. Rita bei einer Konzelebration in Cascia

Von Pfarrer Dr. hc Hans Stein

Als deutscher Priester schlesischer Herkunft bin ich manchmal mit polnischen Pilgergruppen unterwegs zu katholischen Wallfahrtsstätten.

Als wir im Sancutarium (Heiligtum) der hl. Rita von Cascia in Italien ankamen, wurde ich montags für die Konzelebration bei der hl. Messe eingeteilt. Der Hauptzelebrant war ein katholischer Geistlicher, der zugleich als Theologieprofessor wirkte und im Generalvikariat tätig war.  IMG_0361 (2)

Beim Kanon (Hochgebet) fiel mir kurz vor jenem Abschnitt, der mir zufallen sollte, siedend heiß ein, daß ich meine Brille in der Sakristei liegengelassen hatte. Ich konnte unmöglich in diesen feierlichen Momenten vom Altare weglaufen, um meine Brille zu holen. Andererseits konnte ich ohne sie den polnischen Text im Meßbuch nicht lesen.

BILD: Hier sieht man Pfr. Hans Stein als Hauptzelebranten (zweiter von links) während des Hochgebetes bei einer hl. Messe in Rom

Ich war ganz ratlos und verzweifelt. Daher bat ich die hl.  Rita, an deren Heiligtum wir den Gottesdienst feierten, dringend um ihre Fürbitte.

Da ich rechts neben dem Hauptzelebranten stand, kam ich direkt nach seinen Worten an die Reihe. Ich hatte erst Herzklopfen, doch zu meiner größten Verblüffung und Freude sah ich die Buchstaben plötzlich doppelt so groß vor meinem Auge – und ich konnte den für mich bestimmten Abschnitt des Kanon ohne Brille gut lesen und sprechen. Als nun der Priester links vom Hauptzelebranten seinen Teil weiterbetete, bemerkte ich, daß ich dessen Text nicht mehr lesen konnte. Die unerkärlich vergrößerten Buchstaben bezogen sich allein auf den Abschnitt, den ich selber zu beten hatte.

Ich bin Gott und der hl. Rita überaus dankbar, daß mir diese wunderbare Hilfe zuteil geworden war.