Vier Kerzen im Advent und das Kind

Eine Symbolgeschichte für den Advent

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still, so still, daß man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Die erste Kerze seufzte und sagte: “Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.”  - Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sprach: “Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, daß ich brenne.”  – Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: “Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen.”  -  Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.marchavida300x600 - Kopie

Nun kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: “Aber ihr sollt doch brennen und nicht verlöschen!”  - Und es fing an zu weinen.

Doch da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie ermunterte: “Hab keine Angst, den ich heiße Hoffnung. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden!”

Voller Freude nahm das Kind von der Kerze “Hoffnung” das Licht und zündete die anderen Kerzen wieder an.


“Gezeichnet vom Krieg”: Der freundliche Herr war einst Soldat in Stalingrad

Heute Nacht ist mir Ehre widerfahren…Ein 90-jähriger hat zu mir gesagt “Bischt a nett’s Mädele” und hat mir einen Luftkuß zugeworfen.

Jetzt bin ich doch selbst schon im Großmutteralter und doch war das “Mädele” wie ein Geschenstalingrad-madonnak.

Der alte Herr war dankbar für einen Dienst. Gezeichnet vom Krieg, die Füße in russischer Gefangenschaft erfroren und amputiert, ein Stalingradsoldat, der heimgekehrt ist, einer von 6000.

Als ich ihn kennengelernt habe, war das ein kurzer Dialog. Ich sah seine Füße und fragte: “Russland?”  –  “Stalingrad” sagte er, “Gefangenschaft”  –  und wir schwiegen.

Er hat keine Angehörigen mehr und hat sich in fremde Obhut begeben. Er macht kein großes Wesen um sich, hat sehr bescheidene Bedürfnisse.

Nur eines ist ihm fast lebenswichtig: niemals darf seine Zimmertüre geschlossen werden. Da kann er böse werden, wenn es versehentlich passiert, weil man es halt so macht.

Nein, er will nie wieder eingesperrt sein. Er braucht den Blick nach draußen, er will sehen, wer da kommt.

Ich habe das Glück und die Ehre, zwei Berufe zu haben, die mich den Menschen sehr nah bringen. Eine Zuhörerin bin ich und seit meiner Jugend höre ich dem Krieg zu in allen seinen grausamen Spielarten und Nachwirkungen. Und immer wieder dieses “Stalingrad”.

Der alte Herr ist meine “Nummer 12″. Zwölf Männer von 6000, die einzigen, die der Hölle aus Kriegswahnsinn und Gefangenschaft “dort” entkommen sind. So viele Geschichten leben in mir weiter, Bilder, Gefühle: in Stalingrad gefallen, verwundet, vermisst…Familien.Bildschirmfoto 2014-11-17 um 07.58.29

Warum begegnet es mir in dieser Häufung und jenseits aller Wahrscheinlichkeit?

Auch das nehme ich als Fügung: die Zeitzeugen sind bald nicht mehr da. Dann bleiben nur noch nüchterne Zahlen, Daten, Fakten, “objektiv” und eingefärbt von den Bewertungen der Nachwelt.

Offenbar muß es auch die andere Form der Tradierung von Geschichte geben. Gesichter, Stimmen, Bilder, Empfindungen, Erschütterung.

Nein, “Nummer 12″, ich werde das in mir behalten und erinnern, das Gesicht, die Stimme, den Luftkuß und das Schweigen. Es ist mir eine Ehre.

Ein Beitrag mit Text und Fotos der ANKERPERLENFRAU, die das inhaltlich und graphisch ansprechende Webmagazin “Rosenkranz und Pilgerzeichen” betreibt: http://rosenkranzbeten.info/


Der Dom von Münster wurde 750 Jahre alt

Erlebnisbericht von Cordula MohrIMG_2281 - Kopie

Meine Eindrücke vom Domjubiläum in Münster am vergangenen Sonntag sind sehr erfreulich und bewegend. Die zahlreichen Veranstaltungen dauerten insgesamt vom 26. bis 28. September 2014 und fanden am Sonntag ihren krönenden Abschluß.
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Mit zwei meiner Kinder fuhr ich frühmorgens mit dem Auto von Rheine nach Münster; wir sind erstaunlich gut in die Innenstadt gekommen.
Auf dem Domplatz empfingen uns freundliche Helfer, die  sich u.a. um die Dekoration der Tische für das Mittagessen nach der Jubiläumsmesse kümmerten. Es wirkte alles sehr einladend auf die Besucher. 026_23A
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Vor dem Pontifikalamt mit dem Bischof gab es ein liturgisches Morgenlob mit Gesängen und Gebeten, wodurch die Gläubigen andächtig auf die Festmesse eingestimmt wurden.
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Das Wetter spielte hervorragend mit und  die Freiluftmesse wurde feierlich gestaltet. Alles konnte über zwei große Leinwände gut gesehen werden, wenn man weiter vom Altar entfernt stand. Für Gehörlose war Gebärdensprache inbegriffen.
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Zunächst konnten die  kleineren Kinder vor der Eucharistiefeier den Dom unter sachkundiger Leitung besichtigen; danach wurde von ihnen sogar ein Mosaik des Domes gebaut.
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Die Erwachsenen bekamen von Bischof Felix Genn eine gute Homilie zu hören. In dieser Predigt brachte er zunächst zum Ausdruck, daß der Paulusdom die Gläubigen dazu einlädt, durch die Liturgie ein Stück Paradies auf Erden zu erfahren. Dies paßte zu dem Jubiläums-Motto  “Willkommen im Paradies”, wobei die Eingangshalle des Domes seit langem als “Paradies” bezeichnet wird, gleichsam als “Vorhimmel” zum Altar als  dem Ort, der die “himmlische Liturgie” auf Erden vergegenwärtigt.
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Zudem wünschte sich der Bischof, daß die Besucher nicht bei dem sicherlich eindrucksvollen abendlichen Lichtspektakel vom Freitag und Samstag stehen bleiben, sondern sich auch von der christlichen Botschaft des Gotteshauses inspirieren  lassen. Das gelte auch für die zahlreichen Touristen von nah und fern, die durch den Dom (w)eilen, der dem heiligen Apostel Paulus geweiht ist.
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In seiner Predigt sprach der Oberhirte von Münster auch aktuelle Themen an. Er warnte vor der Euthanasie bzw. sogenannten “Sterbehilfe” und konkret auch vor dem ärztlich assisiertern Suizid (Selbstmord) und betonte, daß die Kirche dazu nur ein klares Nein aussprechen könne.
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Er erwähnte Vorwürfen aus Medien und Gesellschaft, daß die Kirche mitunter ein ständiger “Neinsager” wären. Dazu erklärte Bischof Genn ganz richtig, daß dieses “Nein” aus dem “Ja zum Leben” erschöpft, insofern sind Christen “JAsager”. Er hob die Hospizarbeit positiv hervor, wo die Menschen nicht durch die Hand, sondern an der Hand eines Menschen sterben, was ein grundsätzlicher Unterschied ist.  Es war eine gute Predigt und dem Jubiläum angemessen.
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Die ganze hl. Messe war feierlich gestaltet mit Chorgesang und einer ordentlich zelebrierten Liturgie.
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Vor den Fürbitten sang eine ausländische Frau in ihrer Sprache einen wunderschönen Gesang. Mir kamen die Gedanken an die verfolgten Christen und mir wurde weh ums Herz. Ich versuchte, noch nach der Messe herauszufinden, was genau gesungen wurde,  aber es gelang mir nicht.
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Nach der Festmesse gab es die Glückwünsche des Münsteraner Oberbürgermeisters und danach den Abschlußsegen des Bischofs.
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Beim Ein- und Auszug zogen wohl an die 35 Fahnen und Banner aus dem ganzen Münsterland –  teils in schmucken Trachten   –  an den Meßbesuchern vorbei, untermalt mit angenehmer Orchestermusik. Auch dies fand ich sehr beeindruckend.
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Danach teilten Helfer auf dem Domplatz hölzere Kisten mit Picknick-Mahlzeiten aus. Die Geistlichen des Domkapitels kamen zu den einzelnen Tischen und suchten Kontakt zu den Menschen, die dort ihr Mittagessen einnahmen. Es war eine lebhaft fröhliche Stimmung, viele Familien verweilten dort.
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Als der Bischof sich in unserer Nähe zum Gespräch aufhielt, nutzte ich die Gelegenheit, mit ihm zu sprechen. Zunächst knipste100_1513 ich ein Foto und sprach ihn dann an. Ich dankte ihm für die klare Aussage in seiner Predigt zum assistierten Suizid. Er  freute sich über meine Zustimmung und wir gaben uns die Hand.
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Dann fügte ich noch hinzu, daß ich mich bei der ALfA (Aktion Lebensrecht für Alle) für die ungeborenen Kinder einsetze und daß wir nun auch diese Themenbereiche der Euthanasie auf Verlangen bzw. den ärztlich assistierten Suizid angehen müßten. Dabei stellten wir fest, daß es diese Suizid -Helfer hierzulande bereits gibt.
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Bischof Genn freute sich über meinen Lebensrechts-Einsatz bei der ALfA und bestärkte mich darin durch wohlmeinende Worte.
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Danach haben wir den Dom besichtigt. Meine beiden Kinder waren beeindruckt von dem Paulusaltar, einem geschmackvollen Reliquienaltar aus alter Zeit, der anläßlich des Jubiläums besichtigt werden konnte.  Auch die im Dom vorhandene Grabkapelle des seligen Kardinal von Galen haben wir besucht und uns dieses tapferen Bischofs von Münster erinnert, der sich während der Nazi-Diktatur tapfer für die vom NS-Terror bedrohten Behinderten eingesetzt hat.100_1515
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Vor dem Domplatz arbeiteten einige Steinmetze. Die Kinder konnten einen großen Stein behauen, den Handwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen und Fragen stellen.
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Zudem war dort ein Handwerksbetrieb zu  sehen, der Restaurierungen an antiken Gebäuden vornahm. Es gab dabei einen Seilzug mit einem großen Drehrad, in dem die Kinder laufen konnten, um einen verknoteten Steinquater in die Höhe zu bewegen.
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Meine beiden Kinder wollten es versuchen. Meinem Sohn Leonhard hat dies besonders viel Spaß bereitet.
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Voll von diesen bewegenden Begegnungen und Erlebnissen fuhren wir am Nachmittag wieder nach Hause. Meine Kinder und ich empfanden diesen Jubiäumstag in Münster als sehr schön und eindrucksvoll.
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Fotos: Cordula und Laura Mohr

Umkehr einer Medizinstudentin: “Ich war eine harte Nuß, aber Gott hat mich geknackt”

Aus einem Brief an den evangelikalen Gideonsbund:

„Ich war als Medizinstudentin für drei Monate nach Afrika geflogen, um ein Praktikum in einem Krankenhaus zu absolvieren. Die Verhältnisse dort sind furchtbar: 0018

Es fehlt Geld für medizinische Mittel; es gibt viel zu wenig Ärzte bei katastrophalen hygienischen Verhältnissen, und es sterben täglich viele Kinder an vermeidbaren Erkrankungen.

Dies hat mich so unendlich traurig gemacht, dass ich wirklich am Leben zu zweifeln begann  –  was sollte das alles noch für einen Sinn haben?

Eines Tages fand ich in meinem Rucksack ganz unten eine kleine Bibel vom Gideonbund. Wahrscheinlich hatte meine Mutti sie dort reingeschmuggelt. Ich schnupperte einfach mal ein bisschen hinein und merkte, dass dieses Buch gar nicht so blöd und veraltet ist, wie ich immer dachte..

Auf Lamu, einer kleinen Insel an der Ostküste Kenias, fand ich auf der letzten Seite der Bibel die Zeilen für eine Lebensübergabe an Jesus. Dort, wo 90 % der Menschen Muslime sind, habe ich mich für ein Leben mit Gott entschieden  –  im nachhinein betrachtet ein Wunder!

Ich war eine harte Nuss und hatte mich vor meinem Afrika-Aufenthalt 12 Jahre gegen den Glauben meiner Eltern gewehrt. Aber Gott hat mich geknackt und dabei u.a. eure kleine Bibel als Werkzeug verwendet.”


1. Weltkrieg: Großrabbiner hilft christlichem Soldaten angesichts des Todes

Vor fast genau 100 Jahren, am 29. August 1914, also in der Frühphase des 1. Weltkriegs, geschah in Taintrux (Vosges) in Lothringen Folgendes: abraham-bloch

Ein katholischer französischer Soldat lag im Todeskampf in einem Feldlazarett und erbat christlichen Beistand. Ein katholischer Priester war im Moment nicht greifbar.

Der jüdische Oberrabbiner Abraham Bloch will dem Sterbenden helfen, holt ein Kruzifix und hält es ihm als geistlichen Trost und Weggeleit vor Augen. 

Bald darauf kommt Jesuitenpater Jamin dazu und erfährt durch den Rabbiner von dem Geschehen. Wenige Augenblicke später explodiert eine Granate: Rabbi Bloch stirbt in den Armen des katholischen Geistlichen, der später über das Ereignis berichtet.

Dieses Andachtsbild stammt von Lucien Lévy-Dhurmer, der in einer jüdisch-französischen Familie geboren wurde.

Original-Quelle: Vgl Maurice Barrès, Les diverses familles spirituelles de la France
Online-Quelle: http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/08/exactly-100-years-ago-beautiful-war.html

 


Ex-Millionär Josef Müller: “Gott sei Dank, dass ich ins Gefängnis kam”

In seiner ZDF-Talksendung am Pfingstsonntag interviewte Peter Hahne u.a. den ehem. Millionär und Anlagebetrüger Josef Müller (Fürstenfeldbruck). Für ihn war früher Geld, Erfolg und Ruhm alles.  Sayn-Abteikirche-DSC_0195-2

In den neunziger Jahren gehörte er zur Schickeria Münchens. Wegen Millionenbetrugs wurde er im Jahr 2005 zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt.

In der kalten Gefängniszelle sei er ins Nachdenken über sein „dekadentes“ Leben gekommen und habe sich Jesus Christus anvertraut, sagte er jetzt in der Sendung „Peter Hahne“.

Dadurch habe er innere Freiheit, Freude und ungeheuer viel Kraft erhalten. Heute könne er sagen: „Gott sei Dank, dass ich ins Gefängnis kam.“

Mit Uli Hoeneß über Gott sprechen

Paradoxerweise habe er in der Unfreiheit der Haft durch die Bindung an Gott „die wahre Freiheit gefunden“. Strafe und Reue wegen seiner Taten seien notwendig gewesen. Zur Reue gehöre auch Wiedergutmachung.

Er habe insgesamt etwa 40 Millionen Euro durchgebracht; noch habe er rund zehn Millionen Euro Schulden. Während die Banken die Verluste meist abgeschrieben hätten, suche er den Vergleich mit einzelnen Gläubigern, denen es nicht gut gehe. Dafür verzichte er auf sein Autorenhonorar für sein 2013 erschienenes Buch „Ziemlich bester Schurke“.

Für ihn selbst spiele das Streben nach Geld keine Rolle mehr. Insgeheim hege er den Wunsch, mit dem wegen Steuerbetrugs verurteilten früheren Präsidenten des Fußballvereins Bayern München, Uli Hoeneß, im Gefängnis in Landsberg darüber zu sprechen, was ihm der Glaube an Christus bedeute.

Quelle: http://www.idea.de


Prälat Imkamp und sein Mathe-Fünfer: Schummeln ist (allzu) menschlich…

Prälat Wilhelm Imkamp (siehe Foto) ist seit Jahrzehnten Direktor der Wallfahrtsstätte “Maria Vesperbild” im südbayerischen Bistum Augsburg. SCALED_3_160_160_127_160_509_640_39416_file.pic.190be900599a0000.jpg207014352530

Am 10. Februar brachte die BILDzeitung auf der Titelseite einen Aufmacher mit Steuersündern, die sich “outen” etc. Dabei wurde auch eine Stellungnahme von Prälat Imkamp veröffentlicht, der von seinen schulischen Schummeleien erzählte.

Wir geben die von BILD gekürzte Stellungnahme des katholischen Geistlichen hier im vollen Wortlaut wieder:

„Ich habe vorsätzlich und ausdauernd in der Schule bei Mathematik-Aufgaben mehr Intelligenz für Schummeleien entwickelt als für deren Lösung.

In der Oberstufe gingen mir sowohl das Fach Mathematik als auch die Fachlehrer mächtig auf den Geist. So hatte ich bei Mathearbeiten immer erhöhten „Assistenzbedarf“, dabei galt für mich – wahrscheinlich zur Gewissensberuhigung – der moralische Grundsatz: „Man darf den Lehrer übers Ohr hauen, aber nicht seine Gutmütigkeit ausnutzen.“  – Deshalb nutzte ich auch nie die Erlaubnis aus, auf die Toilette gehen zu dürfen.

Ansonsten war ich sehr erfinderisch: Ich schrieb mir Mathematik-Formeln auf die Hemd-Manschetten, ich guckte beim Banknachbarn ab, ich versteckte Mustergleichungen unter der Bank und in meinen Taschen. Mein bester Trick: Ich band mir mit einem Gummiband die Formeln um den Arm. Ich zog daran, schrieb ab, und sobald der Pauker guckte, ließ man wieder los.

Das klappte alles wunderbar, bis ich dann in die mündliche Abiturprüfung kam und noch nicht einmal die Frage des Mathematiklehrers verstanden habe. So erreichte ich eine satte 5!“


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