Israel: Was die alten Römer einst essen wollten

Archäologische Ausgrabungen, die von der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) in der Nähe von Ashkelon durchgeführt wurden, deckten ein römisches Industriegebiet mit Weinpressen und bisher selten entdeckten Anlagen zur Herstellung einer damals beliebten Fischsoße auf.

Die Ausgrabung, die von der Wirtschaftsgesellschaft Ashkelon in Vorbereitung der Errichtung eines Ökosportparks durchgeführt wurde, hat nun die Beweise für diese 2000 Jahre alte römische und byzantinische kulinarische Vorliebe erbracht.

Lange vor Pasta und Pizza basierte die antike römische Ernährung hauptsächlich auf Fischsoße, erläutert Dr. Tali Erickson-Gini von der IAA.

Historische Quellen beziehen sich auf die Herstellung von spezieller Fischsauce, die in der römischen und byzantinischen Zeit im gesamten Mittelmeerraum als Grundnahrungsmittel verwendet wurde. Sie berichten, dass die damit einhergehenden starken Gerüche während der Herstellung eine Entfernung von städtischen Gebieten erforderten.

Dies wurde festgestellt, da die Anlagen etwa 2 km vom Zentrum des alten Ashkelon entfernt entdeckt wurden.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Antike-roemische-kulinarische-Vorlieben-entdeckt.aspx#p
Foto: Israelische Altertumsbehörde


CO2-freie Bakterien in Israel entwickelt

Bakterien im Labor von Professor Ron Milo im Weizmann-Institut haben nicht nur dem Zucker abgeschworen – sie haben aufgehört, ihre normalen Nahrungsmittel zu essen und leben anstelle dessen von CO2 aus ihrer Umgebung.

Es ist ihnen möglich, ihre gesamte Biomasse aus Luft aufzubauen.

Von diesem bemerkenswerten Forschungserfolg berichtet die Fachzeitschrift „Cell“. Die Ergebnisse weisen auf eine mögliche Zukunft CO2-neutraler Brennstoffe hin.

Die Forscher glauben, dass die Änderung der Bakterien gesund für unseren Planeten ist. Prof. Milo weist darauf hin, dass Biotech-Unternehmen heute Zellkulturen zur Herstellung von Grundchemikalien einsetzen.

Solche Zellen – Hefe oder Bakterien – könnten dazu gebracht werden, von einer Ernährung mit CO2 und erneuerbarer Energie zu leben und so von den großen Mengen Maissirup, von denen sie heute leben, entwöhnt zu werden.

“Unser Labor war das erste, das die Idee verfolgte, die Ernährung eines normalen Heterotrophen (Organismus, der sich von organischen Substanzen ernährt) zu ändern, um sie in Autotrophie (“living on air”) umzuwandeln”, sagt Prof. Milo:

„Unser Ergebnis ist ein wichtiger Meilenstein für eine effektive, grüne wissenschaftliche Anwendung.”

Auszug aus dieser Meldung: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Israel-entwickelt-CO2-fressende-Bakterien.aspx


Das Inzuchtverbot der katholischen Kirche begründete die westliche Zivilisation

Auf der Internetseite „Grenzwissenschaft aktuell“ wurde jetzt ein aufschlußreicher Artikel veröffentlicht: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/legten-inzest-und-polygamieverbot-der-fruehen-kirche-die-grundlage-der-westliche-psyche20191114/Natur

Demnach gelangen Forscher aus den USA in einer wissenschaftlichen Studie zu der Schlußfolgerung, daß der Ursprung der westlichen Zivilisation bzw. die psychologischen Grundlagen ihrer Wertegemeinschaft wesentlich im Einfluß der katholischen Kirche und ihrer Sittenlehre zu suchen sind.

Die spätantike Kirche habe nämlich durch Konzilsbeschlüsse (z.B. Synode von Agde 506 n. Chr.) und mit ihrer Lehrverkündigung dafür gesorgt, daß die damals oft übliche Inzucht (Verwandtschafts-Ehe) und Polygamie (Vielweiberei) allmählich zum fast vollständig verschwand.

So wurden durch Kirchengesetze z.B. Ehen zwischen Personen untersagt, die enger verwandt waren als Cousin oder Cousine dritten Grades.

Dieses Inzuchtverbot sei es gewesen, so heißt es weiter, „das die seelischen Grundlage für das legte, was wir heute als „Psychologie der westliche Zivilisation“ bezeichnen“.

Die erwähnte Studie von Wissenschaftler/innen um Jonathan Schulz von der George-Mason-Universität und Joseph Henrich von der Elite-Universität Harvard wurde aktuell im Fachjournal „Science“ (DOI: 10.1126/science.aau5141) veröffentlicht.

Durch diese kirchlichen Festlegungen seien grundlegende Werte der westlichen Kultur entstanden, darunter der Individualismus durch eine gewisse Herauslösung aus dem traditionellen Familien- und Stammesverband, verbunden mit der Bereitschaft, auch mit sippenfremden Personen zusammenzuarbeiten.

Wörtlich schreibt „Grenzwissenschaft aktuell dazu: „Mit dem Einfluss der Kirche wuchsen, verbreiteten und verfestigten sich damit einhergehend auch besagte psychologische Eigenschaften, so die Autoren der Studie.“

Weiter heißt es dazu über traditionelle Stammesgesellschaften in der Zeit davor:

„Die Heirat zwischen Cousins und Cousinen war beispielsweise ein einfacher Weg, diese Familienbande aufrecht und zu stärken“, erläutert Henrich. „Tatsächlich wurden solche Ehen in nicht wenigen europäischen Gesellschaften aktiv gefördert, um so den Wohlstand innerhalb der Familie zu festigen und zu sichern.“

Durch die Veränderungen, welche die katholische Kirche einleitete, wozu auch das Verbot der Schwager-Ehe gehörte, sei die Inzucht immer stärker zurückgegangen, was eine gewisse Befreiungs aus Stammeszwängen ermöglichte und den westlichen Individualismus begünstigte.


Von der Gefäßfunktionsstörung zu Diabetes-2

Eine Funktionsstörung der Innenschicht der Blutgefäße, auch endotheliale Dysfunktion genannt, erhöht das Risiko, eine Vorstufe des Diabetes mellitus zu entwickeln.

Das haben Wissenschaftler/innen des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz um Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel und Omar Hahad anhand von Daten der Gutenberg-Gesundheitsstudie der Universitätsmedizin Mainz (GHS) erstmalig nachgewiesen.

Diese neuen Erkenntnisse aus der weltweit größten bevölkerungsbasierten Langzeitstudie wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Journal of the American Heart Association“ veröffentlicht.

Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel und Omar Hahad vom Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz (siehe Foto) konnten empirisch nachweisen, dass eine Funktionsstörung der endothelialen Zellen in den kleinen Arterien das Risiko erhöht, an einem Prädiabetes oder dem Typ 2-Diabetes mellitus zu erkranken.

Eine weitere Erkenntnis ist, dass die Störung der Endothelfunktion sich langfristig auswirken kann: Münzel und Hahad haben aufgezeigt, dass der Blutzuckergedächtniswert im Blut, der sogenannte HbA1c-Wert, nach fünf Jahren eng an die gestörte Funktion der Endothelzellen gekoppelt ist.

„Unsere Studienergebnisse zeigen auf, dass eine endotheliale Dysfunktion der kleinen Arterien nicht nur eine Folge des Typ-2-Diabetes darstellt, sondern auch der Entwicklung eines Diabetes vorausgehen kann“, erläutern Prof. Dr. Thomas Münzel (Direktor der Kardiologie I) und Studienleiter Omar Hahad.

Die Verbreitung von Diabetes mellitus, eine auch als Zuckerkrankheit bekannte Stoffwechselstörung, nimmt seit einigen Jahren zu. Die Tendenz ist weiter steigend: #

Laut Schätzungen der International Diabetes Federation ist zu erwarten, dass bis zum Jahr 2045 weltweit voraussichtlich knapp 700 Millionen Menschen an Diabetes mellitus erkrankt sind. Mit der Entstehung der Erkrankung ist  ein erhöhter Blutzuckerspiegel der Patienten verbunden.

Danach entwickeln die Blutgefäße der Diabetiker eine Funktionsstörung, auch endotheliale Dysfunktion genannt. Das führt dazu, dass Ablagerungen in den Blutgefäßen zunehmen.

Die Folge: Kleine Partikel der Ablagerungen können die Gefäße verstopfen und einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen. Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes sind diese Krankheitsereignisse die Haupttodesursache.

Die Ergebnisse von Münzel und Hahad basieren auf Daten von Teilnehmern an der Gutenberg Gesundheitsstudie, bei denen weder Prädiabetes noch Typ 2 Diabetes mellitus vorlagen. Die Wissenschaftler setzten die Technik der Volumenplethysmographie ein, ein Messverfahren, mit dem aufgrund von Volumenschwankungen die Endothelfunktion insbesondere der kleinen Gefäße bestimmt werden kann.

Quelle: Pressemeldung der Universität Mainz – Foto: Thomas Böhm


Über 500 Wissenschaftler widersprechen der Theorie vom „Klimanotstand“

Mehr als 500 Wissenschaftler haben in einem Brief an UN-Generalsekretär António Guterres der These vom menschengemachten Klimawandel widersprochen.

„Die Klimamodelle, auf denen die internationalen Politikansätze derzeit aufbauen, sind ungeeignet“, heißt es in dem Schreiben, das der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT vorliegt.

Es trägt u.a. die Unterschrift des früheren Hamburger Umweltsenators Fritz Vahrenholt (SPD).

Überschrieben ist es mit: „Es gibt keinen Klimanotstand“.  (Zur Liste der Unterzeichner)

Es sei „grausam und unklug, sich auf Basis der Resultate von solch kindischen Modellen dafür einzusetzen, Billionen zu verschwenden“.

Die derzeitige Klimapolitik höhle das wirtschaftliche System aus und gefährde Menschenleben in Ländern, denen der Zugang zu bezahlbarer elektrischer Energie verweigert werde.

Die Unterzeichner äußern die an die Vereinten Nationen gerichtete Bitte, „eine Klimapolitik zu verfolgen, die sich auf seriöse Wissenschaft stützt“.

Die Wissenschaftler mahnen, auch in der Klimadebatte Gegenmeinungen zu hören und regen dafür ein „konstruktives Treffen auf höchster Ebene zwischen Weltklasse-Wissenschaftlern auf beiden Seiten der Klimadebatte“ an.

Der Brief schließt mit sechs Thesen zum Klimawandel:

  1. Die Erderwärmung wird durch natürliche und menschliche Faktoren verursacht.
  2. Die Erderwärmung verläuft viel langsamer als vorhergesagt.
  3. Die Klimapolitik verläßt sich auf unzulängliche Modelle.
  4. CO2 ist die Nahrung für Pflanzen, die Basis allen Lebens auf Erden.
  5. Die Erderwärmung hat nicht zu einer Zunahme von Naturkatastrophen geführt.
  6. Klimapolitik muß wissenschaftliche und wirtschaftliche Realitäten respektieren.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/aufruf-von-500-wissenschaftlern-es-gibt-keinen-klimanotstand/


Die Bundesregierung stützt sich bei Klimadiskussion auf zweifelhafte Studien

Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage (BT-Drs. 19/12228) der AfD-Fraktion mit dem Titel „Anteil der Wissenschaftler, die den Klimawandel für menschengemacht erachten“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Karsten Hilse:

„Im Bundestag wurden wir offensichtlich von der Umweltministerin Svenja Schulze angelogen, als sie behauptete, dass ‚97 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (uns sagen), dass der Klimawandel menschengemacht ist und wir etwas dagegen tun müssen‘.

Ihre nachgereichten Belege beweisen das nicht.

In ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage (BT-Drs. 19/12228) der AfD Fraktion bezüglich der Richtigkeit der Behauptung der Umweltbundesministerin beharrte die Bundesregierung nicht auf dieser Feststellung, sondern erhöhte sie sogar auf 99 Prozent Zustimmung.

Sie begründet dies mit zwei neueren Meta-Studien jüngeren Datums, die zu über 99 Prozent Zustimmung bei 54.195 Studien, ‚peer reviewed‘ wie sie betont, führten. Dies hätte der Autor beider Studien, James Powell, festgestellt.

Die Analyse der Meta-Studien und ihrer Daten zeigt jedoch, dass sie als offensichtlich bewusster wissenschaftlicher Betrug zu werten sind, dem die Bundesregierung – aus welchen Gründen immer – aufgesessen ist, und dessen unhaltbare Ergebnisse sie sich sogar zu eigen macht.

Denn Powell untersuchte die angezogenen 54.195 Studien keineswegs auf Zustimmung zur Hypothese vom menschgemachten Klimawandel, sondern ausschließlich und nur per Suchfunktion auf das Vorhandensein des Wortes ‚reject‘ (ablehnen) in den Studien, deren Abstract (Zusammenfassung) er zuvor auf die Worte ‚Global warming‘ oder ‚global climate change‘ oder ‚climate change‘ ausgewählt hatte.

Er deutete dann das Fehlen dieses Worts als Ganzes oder als Teil etwa im Wort ‚rejection‘ (Ablehnung) vorsätzlich und fälschlich als ‚virtuelle Einstimmigkeit‘, welches die Bundesregierung nochmals fälschlich als Zustimmung interpretiert.

Nun kann das Fehlen verbaler Ablehnung keineswegs als ‚Einstimmigkeit‘, oder noch falscher als ganze oder auch nur teilweise Zustimmung gewertet werden, weder im Englischen noch im Deutschen. Deshalb macht sich schon der Autor dieser Meta-Studien des Wissenschaftsbetruges schuldig, in dem er für die aufgeführten Studien Einstimmigkeit suggeriert.

Und die Bundesregierung übernimmt nicht nur diesen offensichtlichen Betrug, sondern setzt noch einen drauf, indem sie aus dem Fehlen des Wörtchens ‚ablehnen‘ nicht nur den in offensichtlich betrügerischen Schluss des Autors von ‚virtueller Einstimmigkeit‘ akzeptiert, sondern es auch noch als ‚Zustimmung‘ überhöht.

Anzumerken ist außerdem, dass Powell die inzwischen deutlich mehr als tausend Studien, die sich kritisch mit der Hypothese vom menschgemachten Klimawandel beschäftigen, gar nicht erst in seine Untersuchungen einbezog.

Die Gemeinmachung der Bundesregierung mit dieser offensichtlich leicht als grober Betrug zu entlarvenden Studien könnte durchaus als ein Betrug am Fragesteller, an den Abgeordneten insgesamt, aber insbesondere auch an den Wählern gesehen werden. Zumindest ist es eine grobe Missachtung der Vorgenannten.“

HINWEIS: Die kritisierte Powell-Metastudie wird hier ausführlicher beleuchtet: https://www.eike-klima-energie.eu/2019/08/26/97-sind-nicht-genug-jetzt-sollen-es-9984-sein/?print=print


Der erdnahe Asteroid Ryugu erweist sich als kosmischer ‚Schutthaufen‘

Im Sommer 2018 bekam der nur 900 Meter große Asteroid Ryugu Besuch von der japanischen Raumsonde Hayabusa2.

An Bord: die zehn Kilogramm schwere deutsch-französische Landesonde MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout), nur so groß wie eine Mikrowelle und bestückt mit vier Instrumenten.

Am 3. Oktober wurde MASCOT, gesteuert aus dem Kölner Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), aus 41 Metern Höhe von der Muttersonde abgetrennt, berührte nach sechs Minuten zum ersten Mal die Asteroidenoberfläche und kam elf Minuten später wie ein Würfel auf einem Spielbrett in Zeitlupe zum Stillstand.

Inmitten von groben Steinblöcken führte MASCOT über 17 Stunden und an verschiedenen Stellen seine Experimente aus.

Die Auswertung von Bilddaten der DLR-Kamera MASCam vom Abstieg und auf Ryugus Oberfläche zeigen nun im Detail einen fragilen ‚Schutthaufen‘ aus zwei verschiedenen, fast schwarzen Gesteinstypen mit geringem inneren Zusammenhalt.

Das berichten Wissenschaftler um DLR-Planetenforscher Ralf Jaumann in der aktuellen Ausgabe von SCIENCE.

„Würde Ryugu oder ein ähnlicher Asteroid der Erde einmal tatsächlich gefährlich nahe kommen und wir müssten versuchen, ihn abzulenken, dann sollten wir sehr vorsichtig mit ihm umgehen. Denn wenn wir zu fest auf ihn ‚draufhauen‘, zerfällt der ganze, eine halbe Milliarde Tonnen schwere Asteroid in unzählige Bruchstücke. Dann prasseln lauter tonnenschwere Einzelteile auf die Erde“, interpretiert Prof. Ralf Jaumann die Beobachtungen.

Der Asteroid hat offensichtlich große Ähnlichkeit mit kohlenstoffhaltigen, 4,5 Milliarden Jahre alten Meteoriten in den irdischen Sammlungen. Mit einer durchschnittlichen Dichte von nur 1,2 Gramm pro Kubikzentimeter ist Ryugu nur wenig ’schwerer‘ als Wassereis.

Da der Asteroid aber aus unzähligen unterschiedlich großen Gesteinsbrocken zusammengefügt ist, bedeutet dies, dass ein großer Teil seines Volumens von Hohlräumen durchzogen sein muss, die den diamantenförmigen Körper vermutlich extrem zerbrechlich machen.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-37306/#/gallery/36381