Warum eine verfehlte amerikanische Politik zum Erstarken des Islamismus führte

Das US-amerikanische Gatestone-Institut ist ein politisch-strategischer Think-Thank bzw. hochrangiger Expertenrat mit Sitz in New York.

Das von prominenten Juden, früheren Diplomaten und Politikwissenschaftlern geprägte Institut veröffentlicht regelmäßig aktuelle Berichte und fundierte Analysen aus liberal-konservativer Sicht, wobei auch die Asylpolitik der deutschen Kanzlerin Merkel bereits kritisch durchleuchtet wurde.   IGFM-Kampagne-IKEA-Saudi-Arabien-1_01

Am heutigen 11. November 2016 erschien dort ein Artikel über den mißlungenen „arabischen Frühling“, der in Wirklichkeit für noch mehr Chaos sorgte oder sogar die radikal-islamischen Bewegungen vorantrieb. Dabei befaßt sich Nonie Darwish mit der verfehlten Politik Präsident Obamas im Nahen und Mittleren Osten.

Dessen Strategie ging von der Annahme aus, wenn die autokratischen weltlichen Herrscher in islamischen Ländern (etwa Libyen, Syrien, Ägypten) gestürzt werden könnten, würde das herrliche Zeiten für die Demokratie in dieser Region herbeiführen.

Stattdessen wuchs aber der Islamismus, wobei dieser sogar aktiv von den USA unterstützt wurde, um etwa das syrische Assad-Regime zu entmachten. Genau aus jenen vom Westen geförderten „Rebellengruppen“ erstarkte der IS nebst weiteren islamistischen Ablegern.

„Gatestone“ schreibt hierzu: „Nachdem Ägypten die Muslimbruderschaft niedergerungen hatte, verschob sich das Ziel, das islamische Kalifat in Ägypten zu gründen, einfach nach Syrien, dem einzigen arabischen Land, in dem ein säkularer muslimischer Führer den Arabischen Frühling überlebt hatte. CIMG0825

Die Förderung des Islam scheint auch ein wichtiger Faktor in der Gleichung Obamas für Amerika gewesen zu sein. Staatssekretär Hillary Clinton folgte ihm und veranstaltete mehrere geschlossene Konferenzen über „Religionsdiffamierung“, um die freie Meinungsäußerung zu unterdrücken und jede Kritik am Islam international mit Geldstrafen und Gefängnis zu kriminalisieren. Sie gibt lieber der freien Meinungsäußerung die Schuld am Terrorismus als den gewalttätigen Lehren des Islam.“

Zudem weist der Bericht von Darwish darauf hin, daß Obamas erste große Präsidentschaftsrede am 4. Juni 2009 in Kairo stattfand – und zwar „vor einer großen Anzahl islamischer Scheichs und Mitgliedern der Muslimbruderschaft“. 

Weiter heißt es: „Obama ermutigte und legitimierte sie. Ein verachteter ägyptischer Präsident Hosni Mubarak nahm nicht teil. Damit wurde mit dem Segen der Vereinigten Staaten der Aufstieg der muslimischen Bruderschaft in Ägypten begonnen.“

Aus Sicht des Gatestone-Instituts war genau dies das langersehnte Ziel der Muslimbruderschaft: „Amerikas Hilfe zu bekommen, um die Diktaturen – damals zumeist militärisch und säkular – zu stürzen, sie dann aber durch sich selbst, die Islamisten, zu ersetzen.“

Quelle für die Zitate: https://de.gatestoneinstitute.org/9306/amerika-arabischer-fruehling

HINWEIS: Unser CHRISTLICHES FORUM hat allein über die Causa SYRIEN über 140 Artikel und Berichte veröffentlicht  –  und hierbei von  v o r n h e r e i n  vor den dortigen islamistischen Rebellen gewarnt – zu einem Zeitpunkt, als diese immer noch von westlicher Seite leichtfertig unterstützt wurden. Hier z.B. unser Artikel vom 9. Februar 2012, also vor fast fünf Jahren: https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/09/katholischer-patriarch-warnt-vor-sturz-des-assad-regimes/


Wirkt eine islamfreundliche Multikulti-Ideologie wie Opium für das Volk?

Von Hanna Jüngling

So hysterisch unsere „Eliten“ auf einheimische Faschismen und eine schimärische „Rechte“ reagieren, so hysterisch reagieren sie auf solide Kritik am evidenten, unbezweifelbaren islamischen Antifeminismus, Antijudaismus, Antizionismus, Antimodernismus, an seiner Homophobie, Demokratiefeindlichkeit, einem Menschenbild, das Ungläubige mit Tieren gleichsetzt, und an seiner Antichristlichkeit. IGFM_Scharia

Was auf der Hand liegt, was jeder mit Leichtigkeit nachlesen könnte, wird ignoriert, mit Hilfe eines Kultur-Relativismus, der logischen Widersprüchen einen Persilschein zur rasanten Einfahrt ins eigene Haus ausgestellt hat, schöngeredet oder womöglich vollständig verleugnet.

Der Islam ist jedoch vor allem eine Anti-Religion. Er ist defensiv und offensiv zugleich. Er hat uns nichts Positives zu sagen, er ist der „Geist, der stets verneint“ und der seine Anhänger in einen spirituell angestrichenen, materialistischen Feindschaftsmodus treibt.

Es gibt keine Religion, die eine so ausgeprägte Feindesnotwendigkeit aufweist. Ein Islam ohne einseitig erklärten irdischen Feind oder wenigstens eine irdische Rivalität bricht in sich selbst zusammen. Folgerichtig gehen alle rein islamischen Gesellschaften zugrunde.

Ohne Feind, den man (im besten Fall) unterwerfen, (im schlimmsten Fall) vernichten kann, sind sie dem Untergang geweiht. „Islam“ heißt nicht nur „UnterwerfuMoschee-Bonn-4ng“, sonder meint auch „Unterwerfung“. Wenn alle nicht-islamischen Feinde vernichtet sind, steht als finaler Akt die endgültige Zerstörung der Frau an.

Wir sind Zeitzeugen dieser Zerstörung der Frau. Unsere Feministinnen sind allerdings, von wenigen Ausnahmen abgesehen, zu beschränkt, um das zu erkennen.

Ein Niqab oder eine Burka ist eine Art lebendiges Grab. Die Frau soll, wie in der Gnosis, „sterben“, geistlich sterben, wie es im Thomas-Evangelium aufscheint, das die Kirche u.a. deswegen verworfen hat. Vorläufig ist sie noch notwendig, um als „Saatfeld des Mannes“ zu dienen.

Wären postmoderne Europäer nicht solche ausgewachsenden Religions-Ignoranten, würden sie das mit Leichtigkeit sehen können, denn auch unsere schwarze Priestersoutane oder der Nonnen- und Mönchshabit bedeutete stets genau dies: das Absterben für die Welt.

Nur wurde dies niemandem aufgezwungen, sondern tatsächlich und per definitionem freiwillig von wenigen ergriffen.

Das „Absterben“ für diese Welt wurde im übrigen auch niemals einseitig der Frau auferlegt, während der Mann darin seine weltliche Macht fundiert. Das christliche „Absterben“ für diese Welt ist Grundhaltung für jede Seele in einem persönlichen und vor allem gerade nicht im Rahmen der Ehe stattfindenden Sonderraum: dem Kloster oder dem Weiheamt. Foto 1 - Leh für PAZ - Burkas schn DSC_0305

Damit und durch die dem Mann ebenso wie der Frau auferlegte Monogamie war trotz allem die Ehe eine vergleichsweise herrschaftsfreie Zone geworden.

Anders als im Islam zeichnete das Christentum mit dieser Kleidung eher eine spirituelle Arkandisziplin aus, an der einer oder eine Anteil hatte, die dem normalen Sterblichen gerade nicht abverlangt werden durfte!

Zu stark wirkt im fahrlässig „aufgeklärten“ Europa außerdem das Narkotikum Lessings von den drei angeblich ununterscheidbaren Ringen nach. Aufklärung könnte man in Sachen Religion auch als Ignoranz, als eine regelrechte „selbstverschuldete Unmündigkeit“ hinsichtlich eines fundierten und großen Religionswissens bezeichnen.

„Aufklärung“ heißt heute, man findet Religion überflüssig und doof  –  und man ist stolz darauf, darüber nichts zu wissen  –  eine dumpfe Haltung, die sich bitter rächt und all jene, die sich so positioniert haben, eiskalt erwischt.

Die Aufklärung hat eine notwendige einheimische Religionskritik hervorgebracht, die im letzten Ende aber zur Ignoranz hinsichtlich der Religion geführt hat. Nicht nur Religion kann Opium für das Volk sein, sondern jede Weltdeutung, die die Wachsamkeit und das Unterscheidungsvermögen betäubt.

Insofern wurde auch die Aufklärung zum Opium für das Volk. tuerkei-flagge-100_01

Es liegt auf der Hand, der Vernunft gut sichtbar, dass Religion nicht gleich Religion ist, auch dann nicht, wenn einige Strukturmerkmale übereinstimmen sollten. Nicht nur eine angemessene Religionskritik gegenüber dem Islam steht an, sondern auch eine fundierte Entmythologisierung der Aufklärung.

Das heißt im Klartext für den Ist-Zustand unserer einheimischen „Eliten“:

Aufgeklärte „Antifaschisten“ stellen faktisch eine verschleierte, neo-faschistische Führerschicht dar, die nun, nachdem sie in Politik und Medien das gesamte Feld für sich erobert und hermetisch nach außen hin abgeriegelt hat, nach und nach ihre Hüllen fallen lässt und die Nacktheit, all die Versäumnisse, die sich die Moderne einerseits selbst zuschreiben muss und in die andererseits ein aggressiver kirchlicher Antimodernismus sie seit 200 Jahren getrieben hat, sichtbar werden lässt.

Dem Volk wird eben jene Frauenverachtung, jener Judenhass, die Sexualisierung des Menschseins, die Verachtung des anderen plötzlich als ein schützenswertes Gut serviert, und dies sowohl seitens unserer pseudoliberalen, in Wahrheit aber reaktionären Eliten, als auch seitens offener abendländischer Traditionalisten.

Unsere Autorin Hanna Jüngling ist Musikerin und Künstlerin; ihren vollständigen Artikel lesen Sie hier: http://zeitschnur.blogspot.de/2016/11/spataufklarerische-religions-ignoranz.html


Hamet Abdel-Samad über die Wurzeln der Gewalt in der islamischen Welt

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Was hat der Terror von Islamisten mit dem Koran zu tun? – Diese Frage wird in Westeuropa und Deutschland heftig diskutiert. Der Politikwissenschaftler Hamet Abdel-Samad gilt als einer der „streitbarsten Islamkritiker“. 0000009699_3

Er studierte in Augsburg und war Mitglied der Islamkonferenz. Sein Buch „Der Koran – Botschaft der Liebe. Botschaft des Hasses“ wurde mit dem Sacharow-Preis ausgezeichnet.

Der aus Ägypten stammende Autor Abdel-Samad gab der Augsburger Allgemeinen Zeitung  vom 15. Oktober 2016 ein aufschlußreiches Interview mit der Überschrift „Was hat Terror mit Religion zu tun?“

BILD: Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“

Er äußert sich dazu wie folgt:

„Selbstverständlich hat der Terror mit Geopolitik, mit ungelösten Konflikten in der Arabisch-Islamischen-Welt und sozialen Fragen zu tun…Aber das Ganze wäre nicht so gefährlich und bedrohlich für die gesamte Welt, wenn nicht dahinter eine Ideologie der Gewalt stehen würde. Diese Ideologie kommt leider aus dem Herzen des Islams. …

Im Koran sind tatsächlich, wie in einem Supermarkt, alle möglichen Produkte enthalten… Es gibt darin Hass und Vergebung. Es gibt Mitgefühl und Ausgrenzung. Es gibt Frieden und Krieg. …

Das Problem ist nicht, was im Koran im Einzelnen steht, sondern der Stellenwert, der dem Koran als solches gegeben wird. Alles, was im Koran steckt, gilt als eine absolute Wahrheit, die Gott an die Menschheit geschickt hat. Als seine letzte Äußerung, als Manifest einer Gesellschaftsordnung, mit einer Rechtsordnung, mit einer politischen Weltordnung. Der Koran verlangt von den gläubigen Muslimen, dass sie das Wort Gottes in die Tat umsetzen. …  Bonn-Moschee-0312-2

Die Religion wird gebraucht, sie wird benutzt. Leider bietet sie sich dafür geradezu an. Der Islam ist beides zugleich: Eine Religion und eine politische Ideologie. Eine Ideologie, die Ungläubige für Unmenschen hält, sich über alle Religionen stellt und nicht den Menschen für den Gesetzgeber hält, sondern Gott höchstpersönlich. …

BILD: Große Moschee mit Minarett in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Durch diesen Stellenwert wird der Koran zu einem machtpolitischen Instrument, der Krieg zu einem Gottesdienst erklärt und aus Hass eine heilige Mission macht… Natürlich ist die große Mehrheit der Muslime in der Welt friedlich… Das Problem ist aber, dass auch die friedliche Mehrheit darauf beharrt, dass das Buch unantastbar ist…

Wenn ich mir Europa und Deutschland anschaue, gibt es bestimmte Entwicklungen, die mir Sorgen machen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich bin sehr enttäuscht von meiner Universität Augsburg. Ich habe hier studiert und wurde mehrfach ausgezeichnet. …Damals hat sich die Universität mit mir geziert. Jetzt wollte ich dort mit Studenten und Dozenten den politischen Diskurs führen über das Gewaltpotential des Islam. Aber man wollte mich nicht.

Auch an der Münchner Universität, wo ich früher selbst gelehrt habe, bekomme ich keine Räume für eine Veranstaltung. Ich wurde 2015 für mein Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus geehrt. Doch man rückt mich in die Nähe von Rechtspopulisten.“

Schließlich gibt der Politikwissenschaftler den Lesern zu bedenken: „Wenn die Mitte der Gesellschaft aus falsch verstandener Rücksicht nicht über die Probleme des Islams diskutieren will, überlässt sie den Diskurs den Rändern.“

Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq hat 2015 das Buch „Unterwerfung“ (Soumission) geschrieben, das einen Transformationsprozess für Frankreich beschreibt. Tatsächlich gilt er für viele westeuropäische Länder, auch für Deutschland, wie das Interview mit dem Deutsch-Ägypter Hamed Abdel-Samad zeigt.

Das ist nicht nur so, weil die christlich-humanistischen Ressourcen verbraucht scheinen. Es ist auch die Selbstaufgabe der Zivilgesellschaft vor der drohenden Gefahr. Zu welchem Grad an freiwilliger Unterwerfung sind wir schon gekommen, wenn selbst Universitäten, die Leuchttürme der Freiheit sein sollten, bereits das Licht abdrehen?

Man kann dieser Bedrohung nur entgegentreten, wenn die Menschen in Westeuropa den Mut und die Kraft zurückgewinnen, die aus dem christlichen Glauben kommen.


INSA-Studie: Vor allem Frauen fürchten sich vor einer Islamisierung Deutschlands

Im Auftrag der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA wollte das erfurter INSA-Institut in dieser Woche von den Befragten wissen, ob sie Angst vor einer Islamisierung Deutschlands haben. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer (57 %) stimmt der Aussage zu, darunter mehr Frauen (61 %) als Männer (51 %). Knapp ein Drittel (31 %) gab an, vor einer Islamisierung keine Angst zu haben. Moschee-Bonn-3

Bei einem Blick auf das Alter der Befragten fällt auf, dass die Angst vor einer Islamisierung Deutschlands mit zunehmendem Alter steigt.

BILD: Große Moschee in Bonn mit Minarett (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Besonders die jüngsten Teilnehmer stimmen der Aussage mit 37 Prozent am wenigsten zu. Hingegen stimmen jeweils fast zwei von drei Befragten zwischen 45 und 54 Jahren (65 %) sowie der über 65-Jährigen (64 %) zu. Beinahe jeder Zweite (47 %) der 18 bis 24-Jährigen widerspricht dieser Aussage.

Die Einstellung der Befragten zur Islamisierung Deutschlands ändert sich auch bei einem Blick auf die jeweiligen Bildungsabschlüsse. Hierbei sticht vor allem ins Auge, dass mehr als die Hälfte aller Befragten ohne Abschluss (53 %), mit abgeschlossener Lehre (62 %) oder mit abgeschlossenem Hochschulstudium (54 %) diese Aussage befürworten, also eine Islamisierung befürchten. Studenten (30 %) und Auszubildende (37 %) tun dies hingegen nur zu etwa einem Drittel. Jeder zweite Studierende (54 %) gibt an, sich nicht vor einer Islamisierung Deutschlands zu fürchten.

Am wenigsten Angst haben die Grünen

Neun von zehn AfD-Wählern (91 %) bestätigten, dass sie Angst vor der Islamisierung Deutschlands haben. Ebenfalls stimmen drei von fünf der befragten CDU (58 %)- und FDP-Wähler (59 %) der Aussage zu. Die geringste Zustimmung kommt von den Wählern aus den Reihen der Grünen, von Ihnen stimmt lediglich jeder Dritte (34 %) zu, mehr als die Hälfte (57 %) hingegen nicht. Die Linke- und SPD-Anhänger sind eher geteilter Meinung (50 % zu 47 % bei den Linken, 48 % zu 41 % bei der SPD).

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


Bischof Paul Hinder will lieber ein islamisches als ein religionsloses Europa

Von Felizitas Küble

Wie die evangelikale Webseite „Jesus.ch“ am 12.9.2016 berichtet, hat Paul Hinder, ein aus der Schweiz stammender katholischer Bischof von Süd-Arabien, in diversen Interviews erklärt, er halte ein islamisches Europa für ein kleineres Übel als ein religionsloses.bildma1

Abgesehen davon, daß diese „Alternative“ nach einer Wahl zwischen Pest und Cholera riecht, erscheint es mir äußerst fraglich, ob uns Christen ein islamisches Europa „lieber“ sein sollte als ein atheistisches.

Erinnern wir uns: Dieser katholische Oberhirte der „Vereinigten Arabischen Emirate“ hat noch im Dezember 2008 den Muslimen in der von ihm betreuten Region „dringend“ von einem Übertritt zum Christentum abgeraten.

Gegenüber der Schweizer „Weltwoche“ erklärte er, ein solcher Schritt sei für einheimische Muslime viel zu gefährlich, denn diese Personen könnten ihren christlichen Glauben nicht ausüben und müßten mit beruflichen Schwierigkeiten rechnet. Wenn jemand trotzdem Christ werden wolle, bleibe ihm nur die Auswanderung.

Obwohl die Arabischen Emirate im Vergleich etwa zu Saudi-Arabien oder dem Iran (ganz zu schweigen von der Schreckensherrschaft des IS) noch als gemäßigt erscheinen, rät also ein katholischer Bischof sogar in jener Gegend von einem Glaubenswechsel ab. (Quelle: http://www.jesus.ch/content/bischof-von-arabien-r%C3%A4t-vom-glaubenswechsel-ab)

Derselbe Oberhirte erzählt aber acht Jahre später, ein islamisches Europa sei nicht so schlimm wie ein religionsloses, obwohl sich die islamische Welt in der Zwischenzeit weiter radikalisiert hat.

Der Bischof hat zwar recht, wenn er seine Besorgnis darüber äußert, „dass Europa seine christlichen Wurzeln allmählich preisgebe“.  –  Aber die Klagen über eine Verweltlichung des einstmals „christlichen Abendlandes“ dürfen nicht dazu führen, den Islam als eine Art unausweichliches Schicksal hinzunehmen oder gar noch als vermeintlich kleineres Übel schönzureden. IGFM_Scharia

Als der Bischof darauf hingewiesen wurde, daß es auch in einem verweltlichen, religionslosen Europa noch moralische Werte geben könne wie Gewaltfreiheit oder Solidarität, stimmte er einerseits zu, gab aber zugleich zu bedenken, ob solche Werte ohne ihre christlichen Grundlagen auf Dauer Bestand hätten.

Zudem stellte er klar, wenn ihm der Islam  lieber sei als der Atheismus, habe er einen „positiven Islam“ vor Augen (was immer das sein mag?!). Er räumte freilich ein, daß man im Islam noch „Gewaltpotential aufarbeiten“ müsse, wie es die Christen bereits getan hätten.

Meiner Ansicht nach verniedlicht der Bischof dennoch den Islam, einmal abgesehen davon, daß es leichter ist, einen Atheisten zum Christentum zu führen als einen Moslem. Der Atheist weiß, daß er ungläubig ist, das Christentum also für ihn noch infrage kommen könnte, die Tür zum Glauben ist nicht grundsätzlich verschlossen. Der Religionslose empfindet vielleicht durchaus sein Vakuum, seine metaphysische „Leerstelle“, vor allem, wenn er ein Agnostiker ist.

Der überzeugte Moslem hingegen ist in einer anderen Situation und ein „Abfall“ vom Islam äußerst schwierig  – nicht nur äußerlich (weil der Koran dies strikt verbietet), auch von den inneren Voraussetzungen her. 

Dazu kommt, daß bei einem islamisches Europa  – im Unterschied zu einem „nur“ religionslosen  – neben den Christen auch Juden, Ungläubige und Homosexuelle unterdrückt oder gar verfolgt würden – ganz zu schweigen von der Knechtschaft für die Frauen. Daher wäre ein atheistisches Europa sehr wohl unterm Strich das kleinere Übel – aber zweifellos auch ein ÜBEL.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Französischer Islam-Experte: Dschihadisten wollen einen Bürgerkrieg provozieren

Der Deutschlandfunk veröffentlichte am 9. September 2016 ein Interview mit dem bekannten französischen Islam-Experten Prof. Dr. Gilles Kepel. Der Politikwissenschaftler hat zahlreiche Bücher über den Islam(ismus) geschrieben. IGFM_Scharia

Aus seiner Sicht ist der zunehmende Terror von radikal-muslimischer Seite letztlich Ausdruck eines Konfliktes innerhalb des Islam, der darauf abziele, die gemäßigten Muslime einzuschüchtern und in Europa bürgerkriegsähnliche Zustände herbeizuführen, um dann auf diesen „Trümmern“ ihre Kalifat-Herrschaft zu errichten.

Dr. Kepel erklärt, daß die „dritte europäische Dschihadisten-Generation“ in den europäischen Ländern „ein Klima des Schreckens“ verbreiten wolle. Ziel sei es dabei vor allem, im Westen „feindliche Reaktionen gegenüber allen Muslimen“ zu erzeugen. Dies wiederum soll dazu führen, daß die Muslime sich radikalisieren und die Dschihadisten dabei ihre Führer werden.

Kepel wörtlich: „Die Lage soll sich zu einem Bürgerkrieg entwickeln.“  –  Auf die wohl etwas erstaunte Rückfrage des DLF-Redakteurs „Tatsächlich zu einem Bürgerkrieg?“ antwortet der französische Islamwissenschaftler:

„Das ist ihr Ziel. Sie wollen die europäischen Gesellschaften zerstören und eine Art Kalifat errichten, wie in Mossul oder Rakka, auf den Ruinen des alten Kontinents. Natürlich wird es dazu nicht kommen, da die überwältigende Mehrheit der europäischen Muslime dem überhaupt nicht zustimmt.

Aber sie schaffen ein Klima großer Spannungen, was mit den vielen Brüchen innerhalb der europäischen Gesellschaften zu tun hat: in Frankreich vor allem mit der sozialen Lage. Viele junge Leute mit islamischem Hintergrund leben in einem heruntergekommenen Wohnumfeld mit dem Gefühl, dass ihnen der Arbeitsmarkt versperrt ist. In Deutschland kommt die Lage mit den Flüchtlingen hinzu.“

Zitaten-Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/terror-in-europa-terrorismus-ist-ausdruck-eines-krieges.694.de.html?dram:article_id=365381

Foto: IGFM


Vor 333 Jahren: Die Rettung Europas vor den Türken – und das Fest Maria Namen

„Unsere liebe Frau vom Sieg“ beschützte das Abendland

Vor genau 333 Jahren wurde Wien und damit das christliche Abendland vom Islam bzw. osmanischen Truppen bedroht. Zwei Monate lang, von Mitte Juli bis zum 12. September 1683 wurde die Hauptstadt Österreichs von Mohammedanern belagert.

Die Situation war für Europa lebensgefährlich, doch die existentielle Bedrohung konnte bei der Entscheidungsschlacht am Kahlenberg abgewandt werden – sowohl mit militärischer Kraft wie auch durch einen Gebetssturm, an dem sich das gläubige Volk ebenso wie der Papst, der Kaiser und einige Könige beteiligten. tochterzion

Viele Menschen nahmen ihre Zuflucht zu Gott und nicht zuletzt zum Rosenkranzgebet; sie baten die himmlische Madonna um ihre wirksame Fürsprache für die Rettung der Christenheit.

Zu den Heeren, welche das Abendland vor dem Islam retteten, gehörten neben Polen, Bayern und südwestdeutschen Truppen auch protestantische Christen (vor allem aus Kursachsen); mit Rücksichtnahme auf diese evangelischen Kämpfer hieß der Schlachtruf nicht „Maria hilf!“, sondern „Jesus und Maria!“.  Allerdings schickte der preußische König leider keine Truppen zur Verstärkung nach Wien.

Der „allerchristlichste“ König von Frankreich (man bezeichnete dort die eigene Nation gern als „älteste Tochter der Kirche) weigerte sich noch strikter; auch er sandte keine Soldaten zu Hilfe  – aber man war schon froh, daß er sich (wohl auch aufgrund päpstlicher Bemühungen) wenigstens neutral verhielt.

Bewußt hat die Kirche das Fest „Maria Namen“   – bisweilen wurde es auch als  „Gedenktag unserer lieben Frau vom Sieg“ bezeichnet  –  auf den 12. September verlegt, wobei der Name Mariens ursprünglich in der aramäischen Volkssprache Mariam lautete  – und auf hebräisch Miriam. Auch die Schwester des Moses hieß Mirjam.

Über die ursprüngliche Bedeutung des Namens diskutieren die Experten noch immer. Am wahrscheinlichsten ist die Herleitung aus dem Ägyptischen mit der Übersetzung „Die von Gott Geliebte“. Aber auch die hebräische Variante „Die von Gott Geschenkte“ kann gut möglich sein  – und sie wäre auch theologisch sehr passend für Maria. SCHÖNBORN Foto von Josef Failer

Am Sonntag (11.9.) erinnerte Kardinal Christoph Schönborn (siehe Foto) bei der Fest-Maria-Namen-Feier in Wien an den geschichtlichen Hintergrund dieser kirchlichen Feier, die als Dank für die Befreiung Wiens vor den Türken eingeführt wurde.

Dabei äußerte sich der Erzbischof, sonst eher als ein Mann von sanften Tönen bekannt, überraschend deutlich: „Wird es eine islamische Eroberung Europas geben? Viele Muslime wünschen das und sagen: Europa ist am Ende.“

Der Kardinal verwies darauf, daß „Europa drauf und dran ist, sein christliches Erbe zu verspielen“.   (Quelle: https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/52118.html)

Das Schicksalsjahr 1683 – Die Schlacht am Kahlenberg:

1683 war das islamische Türkenheer nach Wien vorgestoßen. Nach dem Fall Wiens sollte das übrige Deutschland erobert und auch der Kirchenstaat besetzt werden. Den Petersdom wollte man in einen Pferdestall umwandeln. Kreuzkuppel

Zweihunderttausend Infanteristen und Kavalleristen bildeten das Heer der Osmanen, das 300 Geschütze mitführte und durch Tataren sowie Walachen noch verstärkt wurde. Den Oberbefehl führte Großwesir Kara Mustafa (1676 – 1683), der bereits 1677 bis 1681 einen Feldzug gegen Rußland unternommen hatte.

Die vereinte Streitmacht erreichte Wien am 14. Juli. Ihr gegenüber standen unter dem Oberbefehl des Generals Ernst Rüdiger Graf von Starhemberg 11.000 Mann vom kaiserlichen Heer mit 370 Geschützen, dazu 20 Kompanien Bürgerschaft sowie drei Kompanien Studenten, insgesamt etwa 20.000 Mann.

Kaiser Leopold I. pilgerte angesichts der Gefahr nach Passau zum Gnadenbild Marias, der Helferin der Christen. Auch Papst Innozenz XI. beteiligte sich am Kampf um Wien. Er versorgte Österreich mit Geld zur Kriegsführung und rief die gesamte Christenheit zu einem vierzigstündigen Gebet für die Abwendung der Gefahr auf; zudem setzte er sich diplomatisch für die Eintracht unter den gekrönten Häuptern des Abendlandes ein.

Der dem deutsch-österreichischen Kaiserreich überaus mißgünstig gesonnene, französische König, Ludwig XIV. (1643 – 1715), konnte sich immerhin zur Neutralität entschließen.

Das Entsatzheer, das sich nordwestlich von Wien sammelte, bestand aus den Truppen des polnischen Königs Johann III. Sobieski (1674 – 1696) und denen mehrerer deutscher Fürsten, vor allem Österreicher, Bayern, Kursachsen und Soldaten aus dem Südwesten Deutschlands dem Heer an.foto-dcubillas-www_freimages_com_

Sobieski erkannte deutlich die drohende Gefahr. Zwar stand er dem Kaiser nicht freundlich gegenüber, doch war ihm klar, was dem gesamten Abendland einschließlich Polens drohte: Die Muslime wollten von Wien über Köln nach Danzig marschieren. 

Die osmanischen Truppen waren bereits siegreich durch Ungarn gezogen und vereinigten sich am 24. Juni bei Stuhlweißenburg mit dem Tatarenheer. Mitte Juli begann die Belagerung Wiens.

Heldenhaft wurde das Stift Klosterneuburg verteidigt, um die Mohammedaner aufzuhalten und Zeit zu gewinnen. Im Verlaufe des Augusts aber fielen bereits die äußeren Verteidigungsanlagen der Haupttadt. Die Vororte wurden erobert, und islamische Sklavenhändler kauften die Gefangenen auf.

Im Laufe der ersten Septembertage verschärfte sich die Lage im belagerten Wien noch durch Hunger und ausbrechende Krankheiten. 48.000 Mann von den türkischen Hilfstruppen setzten sich bereits vom Hauptheer ab, wohl um die Umgegend auszuplündern. Am 11. September gelang es den Osmanen, einen Teil der Stadtmauer zu sprengen.

Der Sturmangriff stand unmittelbar bevor. Gleichzeitig ging den Verteidigern die Munition aus.

Das christliche Entsatzheer bestand aus etwa 80.000 Mann und führte 152 Geschütze mit. Es näherte sich Wien von Westen, da im Osten der Stadt türkische Hilfstruppen operierten.Von Julia Kesenheimer geschickt

Am 11. September erreichten die europäischen Truppen den Wienerwald. Am Morgen des 12. September zelebrierte der sel. Marco d’Aviano auf dem Kahlenberg vor Wien in der niedergebrannten Klosterkirche die hl. Messe, bevor die Truppen zum Kampf ausrücken. Der polnische König Jan Sobieski ministrierte ihm. Im Heer der Christen diente auch der junge Prinz Eugen von Savoyen, der in der Schlacht am Kahlenberge seine sog. Feuertaufe erhielt.

Etwa 30.000 Türken setzten die Belagerung Wiens fort, die übrigen osmanischen Soldaten stellten sich dem Entsatzheer entgegen. Am Morgen des 12. September begann die Schlacht.

Von den ca. 13.000 polnischen Reitern gehörten dreitausenddreihundert zur Hussaria. Dabei handelte es sich um eine auf schnelle Attacken spezialisierte Truppe, die mit ihren langen Lanzen die gegenerischen Reihen aufbrachen. Die Hussaria eröffnete die Schlacht mit einem Angriff auf dem rechten Flügel und im Zentrum. Sie griff in einer zweiten Welle erneut an, und dabei folgte ihr die gesamte Kavallerie des Entsatzheeres.

Nach hartem Ringen wurde Kara Mustafas Lager auf dem rechten Flügel erobert, während die kaiserliche sowie die übrige deutsche Infanterie auf dem linken Flügel vorrückte. Gegen 18 Uhr befand sich das Heer der Mohammedaner in Auflösung. – Auf Seiten der christlichen Sieger waren nur etwa 3000 Soldaten gefallen.

Die Muslime berichteten, sie seien geflohen, als sie in der Schlacht einen riesigen Mönch mit einem hocherhobenen Kreuz erblickten. Dieser schien immer größer zu werden, bis er an den Himmel reichte. Da seien sie in Panik geraten und hätten sich zur Flucht gewandt. Der selige Pater Marco war allerdings von kleiner Gestalt, er ging gebückt und hinkte.Radio Vatikan

Anläßlich des Sieges schrieb Papst Innozenz XI. noch im Jahre 1683 der Kirche das Fest Maria Namen vor. In Süddeutschland und Österreich entstanden nach dem Sieg zahlreiche Mariahilf-Kirchen und gleichnamige Bruderschaften.

P. Marco aber forderte zu einem unverzüglichen, weiteren Vorgehen gegen die Türken auf. So marschierte das kaiserliche Heer am 18. September ab nach Ungarn. Der Papst befahl Pater Marco, die Truppen zu begleiten. 1684 wurden bereits mehrere ungarische Städte zurückerobert; 1686 konnte Budapest nach  145 Jahren von der osmanischen Herrschaft befreit werden.

1687 siegten die kaiserlichen Truppen bei Mohács, im Jahr darauf wurde Belgrad zurückerobert. – Pater Marco beklagte sich beim Kaiser, daß das Heer danach nicht weiterziehen mochte, um die Donauländer insgesamt zu befreien. Man hörte nicht auf die Mahnung des Geistlichen. Die Gunst der Stunde verstrich.

Unter Mustafa II. (1695 – 1703) erfolgte dann jedoch die türkische Gegenoffensive. Sein Heer rückte auf Belgrad vor. Papst Innozenz XII. (1691 – 1700) unterstützte den Kaiser jedoch nicht. Die Not nahm immer weiter zu, bis Prinz Eugen 1697 bei Zenta endlich über die Osmanen siegte. Zwei Jahre darauf wurde der Friede von Karlowitz zwischen dem Kaiser und der Hohen Pforte geschlossen, in dem die Türken auf Ungarn und Siebenbürgen verzichteten.

Die Phase der militärischen Expansion des Osmanischen Reiches in Europa war endgültig vorüber. Am 13. August desselben Jahres starb der selige Priester Marco d’Aviano. – Mustafa II. aber wurde 1703 von seiner eigenen Janitscharentruppe gestürzt und vergiftet.

Eine noch ausführlichere Fassung der damaligen Geschehnisse finden Sie hier: http://fsspx.de/de/news-events/news/fest-mari%C3%A4-namen-17686

Siehe hierzu auch ein Artikel des kath. Philosophen Dr. David Berger: https://philosophia-perennis.com/2016/09/11/tuerkenabwehr-wien/