IRAN: Verfolgte Christen und Ex-Muslime von Todesstrafe bedroht

Junger Pastor Abedini leidet im Folter-Knast

Er ist das Gesicht der verfolgten Christen im Iran und ein Symbol für die Lage ehemaliger Muslime, die Christen wurden: Pastor Saeed Abedini (siehe Foto).

Der 35-jährige Ex-Muslim ist zur Zeit in einer mit 80 Häftlingen vollgestopften Zelle eingesperrt, die für 20 Personen ausgelegt ist. Die fensterlose und unterirdische Zelle ist voller Ratten, Schaben und Unrat.

Seine Frau Naghmeh appellierte am heutigen Dienstag bei einer Pressekonferenz der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt an die deutsche Bundesregierung: „Deutschland darf die Minderheiten im Iran nicht vergessen.“

Sie hofft in Berlin, offene Ohren zu finden, denn auch die Deutschen hätten durch ihre eigenen Regierungen so viel erdulden müssen, dass sie verstehen könnten, was die Iraner heute durchleiden.

Nach Überzeugung der IGFM hat Deutschland vor allen anderen Staaten die größten Möglichkeiten, positiv auf die iranische Regierung einzuwirken. Die in Frankfurt ansässige Menschenrechtsorganisation ruft daher die Bundesregierung dazu auf, diesen Einfluss auch zu nutzen. RTEmagicC_logo_Homepage_quad.gif

„Deutschland und die EU dürfen über ihr Engagement bei den Nuklearverhandlungen die systematische Entrechtung der Iraner durch ihre eigene Regierung nicht vergessen. Das Zeitfenster für Verbesserungen bei den Menschenrechten wird sich schließen, sobald die Tinte unter dem Nukleardeal getrocknet ist. Die Zeit jetzt ist so günstig wie lange nicht – und sie ist kurz und kostbar“, erklärt IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Pastor Abedini ist für seine Arbeit als christlicher Pastor willkürlich verhaftet, misshandelt und gefoltert worden. Durch die Tritte bei „Verhören“ erlitt er innere Verletzungen, die nach wie vor in seinen Magen bluten.

Ärzte des Gefängnisses und eines Zivilkrankenhauses fordern seit über einem Jahr, dass er wegen der Misshandlungen durch die Wärter und Polizei operiert werden muss – doch die Behörden verweigern ihm die dringend notwendige HilfeRTEmagicC__christenverfolgung_01.jpg.

Monatelang sah Abedini kein Sonnenlicht, weil mitgefangene sunnitische Islamisten ihn beim Hofgang umbringen wollten. In der Einzelhaft brannte das Kunstlicht in seiner winzigen Zelle Tag und Nacht. Eine Matratze und eine Decke hatte er nur kurz, als er nach einem „Verhör“ in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Als die Wärter ihn wieder abholten, schlugen und demütigten sie ihn vor dem schockierten Krankenhauspersonal. Seine Peiniger machen ihm immer wieder deutlich, dass es nur einen einzigen Weg in die Freiheit gäbe, so die IGFM: Er muss wieder Muslim werden.

Verfolgung von Ex-Muslimen unter Präsident Ahmadinedschad

Pastor Abedini und seine Frau sind beide im Iran als Muslime geboren. Sie wurden Christen, ließen sich taufen und durften unter dem früheren Präsidenten Khatami sogar legal kirchlich heiraten und ihre zwei Kinder als Christen registrieren lassen.

Abedini achtete sehr darauf, dass seine gesamte Gemeindearbeit legal und in Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen stattfand. Religiöse Versammlungen in Privathäusern waren und sind im Iran legal und bei schiitischen Muslimen gang und gebe, betont die IGFM.

Doch unter Präsident Ahmadinedschad änderte die iranische Regierung ihre Minderheitenpolitik. Drohungen, Einschüchterungen und willkürliche Verhaftungen ehemaliger Muslime stiegen sprunghaft an.foto-dcubillas-www_freimages_com_

Die Abedinis wanderten in die USA aus, erhielten die US-Staatsbürgerschaft und engagierten sich im Iran nur noch karitativ. Bei einer von mehreren Reisen von Pastor Abedini für ein säkulares Waisenheim im Iran verhafteten ihn die Behörden. Seit rund drei Jahren dürfen seine Frau und seine inzwischen sieben und acht Jahre alten Kinder ihn nicht sehen. Auch Telefongespräche verbieten die Behörden.

Das Islamische Revolutionsgericht in Teheran verurteilte ihn am 27. Januar 2013 wegen angeblicher „Gefährdung der nationalen Sicherheit“ zu acht Jahren Haft. „Die Grundlage dafür sind allein die nach wie vor völlig legalen Versammlungen in Privathäusern“, unterstreicht IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Rechtlosigkeit für Nicht-Muslime

Doch Rechte, die für Muslime selbstverständlich sind, werden Nicht-Muslimen und besonders Ex-Muslimen verweigert. Ehemalige Muslime müssen in ständiger Furcht leben, so die IGFM. In Furcht vor willkürlicher Gewalt durch islamische Revolutionswächter, vor Denunziation, vor dem Verlust von Arbeits-, Ausbildungs- oder Studienplatz. BILD0191

Das im Iran geltende Islamische Recht verstößt mit Amputationen, Auspeitschungen, Steinigung und sogar der Kreuzigung vielfach gegen internationale Menschenrechtsverträge. Doch formell stellt das iranische Strafrecht das Verlassen des Islam nicht unter Strafe. Doch nach der iranischen Verfassung ist das gar nicht nötig, erklärt die IGFM. Laut Art. 170 der Verfassung stehen im Konfliktfall die Regelungen des Islamischen Rechtes immer über denen des Staates.

Art. 167 schreibt sogar fest, dass ein Richter „nicht befugt [ist], die Eröffnung des Verfahrens oder den Urteilsspruch unter dem Vorwand fehlender, unzureichender, zu allgemein formulierter oder sich widersprechender gesetzlicher Regelungen zu verweigern.“ Über Pastor Abedini und allen anderen ehemaligen Muslimen hängt dadurch permanent das Damoklesschwert der Todesstrafe.

Weitere Infos zum Iran: www.menschenrechte.de/iran
Online in Teheran demonstrieren: www.unsilence.de/

  • Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
  • Borsigallee 9 in 60388 Frankfurt a. Main
    Tel.: 069-420108-0, Fax: 069-420108-33,
  • info@igfm.de, www.menschenrechte.de

Was der islamische Muezzinruf wirklich bedeutet und wie stark er verbreitet ist

Von Peter Helmes peter-helmes-227x300

Überall in Deutschland sprießen jetzt nicht nur Moscheen aus dem Boden unserer Städte, sondern auch Minarette, aus denen der Ruf des Muezzin fünfmal täglich erschallt. Man wähnt sich im Orient, erwacht aber schnell aus dem Märchen von tausend und einer Nacht; denn der Muezzinruf ist kein Abend- oder Morgengebet, sondern ein Schlachtruf, ein Aufruf zum Kampf.

Jedes Minarett, aus dem ein Muezzin ruft, steht symbolisch (und faktisch) für den Eroberungsstützpunkt einer totalitären Gewaltideologie. Doch wir schlafen weiter. Der Islam hat eine hohe Durchsetzungsaggressivität, trifft aber auf mangelhafte Verteidigungsbereitschaft der einheimischen Bevölkerung. Das ist deutscher Alltag. Und damit ist auch die Frage beantwortet, ob Deutschland islamisiert wird.

Der Muezzinruf: das islamische Herrschaftszeichen

Die „Schahada“, also der Ruf des Muezzins – von arab. šahida = bezeugen (auch im juristischen Sinne) abgeleitet –  ist das Glaubensbekenntnis des Islam  – und die erste der fünf Säulen des Islam und entspricht einem auf den Propheten Mohammed zurückgeführten Ḥadīṯh: „Wenn der Diener (Gottes) sagt: ‘Es gibt keinen Gott außer Gott’, dann spricht der erhabene Gott: ‘Meine Engel, mein Diener weiß, daß er keinen anderen Herrn außer mir hat. Ihr seid meine Zeugen, daß ich ihm (deshalb) vergeben habe.“ Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Der Muezzinruf im Wortlaut: Beim Gebetsruf (Adhan) werden nach dem viermaligen Takbir beide Teile der Schahada, eingeleitet mit aschhadu an bzw. anna? „Ich bezeuge, daß …“, jeweils zweimal gesprochen. Die Schahada im Adhan lautet: „Aschhadu an la ilaha illa ‘llah (zweimal). Aschhadu anna Muhammadan rasulu ‘llah (zweimal). Hayya’ala s-salat (zweimal). Hayya ‘ala al-falah“ (zweimal). 

BILD: Große Moschee mit Minarett in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Auf Deutsch: „Ich bezeuge, daß es keinen Gott außer dem (einzigen) Gott (Allah) gibt (zweimal). Ich bezeuge, daß Muhammad der Gesandte Allahs ist (zweimal). Eilt zum Gebet (zweimal). Eilt zur Seligkeit“ (zweimal).  (Quelle: wikipedia.org/wiki/Adh%C4%81n#Wortlaut)

Der Dschihad ist greifbar

Sagen wir es deutlich: Wozu sprechen wir dann noch von einem barmherzigen Allah? –  Der Islam ist eine geladene Waffe. Was soll das Gefasel von einem „barmherzigen Allah“? –  Allah kann nämlich nur barmherzig gegenüber “Gläubige”n sein, also nur zu Muslimen; alle anderen sind die „Ungläubigen“, die man entweder zwingt, zum Islam zu konvertieren, oder wenn sie das nicht wollen, bekämpft – auch mit dem Schwert. Ein (gegenüber Ungläubigen) „friedlicher Islam“ wäre ein Widerspruch in sich und müßte auf seinen Beherrschungsanspruch („Es gibt nur EINEN Gott, Allah…“) verzichten, wäre dann aber kein Islam mehr.

Die Schahada ist das Ur-Glaubensbekenntnis des Islam! Im Klartext: Wo die Schahada erschallt, unterwirft man sich dem Islam. Und damit steht der Dschihad in der Tür. Der Dschihad wird fälschlicherweise bei uns fast nur als militärischer Aufruf zum Kampf verstanden. Er ist aber viel mehr: 170814063037-b1-

BILD: Das Signet der radikal-islamischen Hamas

Der Begriff Dschihad steht generell für „Anstrengung, Kampf, Bemühung, Einsatz“ und bezeichnet im religiösen Sinne ein wichtiges Konzept der islamischen Religion, die Anstrengung bzw. den Kampf auf dem Wege Gottes (al-dschihādu fī sabīli Llāh). Nach der klassischen islamischen Rechtslehre (Fiqh) dient dieser Kampf der Erweiterung und Verteidigung islamischen Territoriums, bis der Islam die beherrschende Religion ist:

In Sure 9:29 (nach Paret) heißt es allzu deutlich: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten (oder: für verboten erklären), was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören  –  von denen, die die Schrift erhalten haben  –  (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut Tribut entrichten!“  – Das darf getrost als Aufruf zu einem allgemeinen Kampf gegen die nichtmuslimische Welt verstanden werden.

Eine kleine Hinterlist hält der Islam noch für „Ungläubige“ parat, die davon nichts wissen bzw. den Koran nicht kennen: So heißt es, diejenigen seien entschuldigt, die noch nie vom Islam hörten. Aber wie soll man dies nachweisen können, wenn der Muezzin bald überall in Deutschland aus den Minaretten zum Kampf gegen die „Ungläubigen“  –  also gegen uns  –  ruft?

Zwei Stellen aus Sure 40 mögen das belegen:

Sure 40:10: „Siehe, den Ungläubigen wird zugerufen werden: ´Wahrlich, Allahs Haß ist größer als euer Haß gegen euch selber, da ihr zum Glauben gerufen wurdet und ungläubig waret.´“

Sure 40:35: „Diejenigen, welche Allahs Zeichen bestreiten, ohne daß eine Vollmacht hierzu zu ihnen kam, stehen in großem Haß bei Allah und bei den Gläubigen (Moslems)…”

Kirchenglocken verstummen – Muezzinrufe erschallen

Nun darf man annehmen, daß in Deutschlands Städten nicht nur Tumbe walten, sondern durchaus gebildete Menschen. Trotzdem erlauben immer mehr Gemeinden die Muezzinrufe – allerdings von Stadt zu Stadt unterschiedlich:Bonn-Moschee-0312-2

Im Jahr 1995 wurde bei der Duisburger Stadtverwaltung von zwei muslimischen Gemeinden eine Genehmigung beantragt, den Gebetsruf einmal in der Woche verstärkt durch eine Lautsprecheranlage zu verkünden. Der Antrag löste eine landesweite Diskussion aus, und insbesondere die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg-Laar lehnte, theologisch argumentierend, den öffentlichen Gebetsruf ab.

BILD: Moschee mit Minarett in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

In anderen Städten Nordrhein-Westfalens sind aber bereits Gebetsrufe genehmigt: Nach einer erfolgreichen Klage im Jahr 1985 war die Dürener Fatih-Moschee die erste in der Bundesrepublik, in der ein Muezzin zum Gebet auffordern konnte. Dies darf dort fünfmal täglich erfolgen; in Siegen dreimal pro Tag, in Bochum einmal täglich und in Bergkamen einmal pro Woche. Auch in Dortmund, Hamm und Oldenburg wurden Anträge für Gebetsrufe von Moscheevereinen ohne Protest der Anwohner genehmigt.

Im Jahr 2009 wehrten sich Bürger der Stadt Rendsburg in Schleswig-Holstein gegen die Pläne der dortigen Moschee, Lautsprecher an ihren zwei Minaretten anzubringen. Schließlich wurde 2010 dennoch der Antrag im Rathaus genehmigt, die Gebetsrufe dürfen fünfmal am Tag in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr ertönen; Rendsburg war damit nach Schleswig und Neumünster die dritte Stadt Schleswig-Holsteins, in der dies erlaubt wurde.

Grundsätzlich sind islamische Gebetsrufe in Deutschland durch die Religionsfreiheit geschützt. Sie können aber nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz untersagt werden, wenn die Lautstärke für Nachbarschaft oder Straßenverkehr zu hoch ist.

Da lacht der Imam: Immer häufiger wird das Glockengeläut christlicher Kirchen verboten (oder stark eingeschränkt), während der Muezzin immer öfter – und gewiß bald immer lauter – zum Kampf rufen darf. Eine Gesellschaft gibt sich auf. (Quelle für die Städteangaben: wikipedia.org/wiki/Islam_in_Deutschland#Muezzinrufe).

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und ehem. Bundesgeschäftsführer der “Jungen Union” (CDU-Jugend); er betreibt die liberal-konservative Webseite http://www.conservo.wordpress.com


Die wachsende Macht des Islam beruht auch auf der Feigheit vieler Christen

Von Peter Helmespeter-helmes-227x300

Eine Meldung von scheinbar geringer Bedeutung: Die einst mutigen, eher konservativen Freikirchen in Deutschland folgen nun offensichtlich auch dem Trend der protestantischen und katholischen Kirchen hin zum Zeitgeist. Sie wollen in Zukunft nicht mehr von „Missionswerk“ sprechen. Kein Missionswerk mehr, keine Missionsstationen, keine Missionare – ergo, keine „Mission“?

Das mit rund 350 Mitarbeitern größte protestantische Missionswerk in Deutschland  –  die Deutsche Missionsgemeinschaft (DMG)  –  heißt seit Ende 2013 “DMG Interpersonal”. Warum? 

Nach den Worten des Missionsleiters Detlef Blöcher hat der Begriff “Mission” in etlichen Einsatzländern zunehmend Probleme verursacht. “Mission ist dort zu einem Unwort geworden. Es hat eine schlechte Presse”, so Blöcher. Wenn DMG-Beschäftigte sich dort bei den Behörden anmeldeten, habe es kritische Rückfragen gegeben. Zwei Drittel der DMG-Mitarbeiter seien unter Völkern tätig, unter denen es ganz wenig Christen gebe und fast keine Gemeinden. (Quelle: http://www.idea.de)

Vertreter der christlichen Kirchen in „Entwicklungsländern“ sind heute „Sozialingenieure“, „Sozialarbeiter“ oder schlicht „Helfer“ – aber doch bittschön keine Missionare  –  und schon gar nicht des Christentums! Man faßt es nicht. Wie hieß noch der Spruch Jesu?

„Darum gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes…“ (Mt 28:19)

Der Islam auf der Überholspur

So wie sich die christlichen Kirchen dem Islam anzupassen scheinen, läuft es bei  jenem genau anders herum: Der Islam ist auf der Überholspur. Fachleute schätzen, daß es etwa um das Jahr 2070 herum  –  eher früher  –  weltweit mehr Muslime als Christen geben wird. Moschee-Bonn-4

Nach einer Meldung des evangelischen Informationsdienstes IDEA wird sich in den kommenden Jahrzehnten die religiöse Zusammensetzung der Weltbevölkerung grundlegend ändern.

Bis 2050 wird der Islam mit dem Christentum, der derzeit zahlenmäßig größten Religion, gleichziehen. Nach 2070 könnten die Moslems die Zahl der Christen übertreffen, wenn die gegenwärtigen Entwicklungen anhalten.

BILD: Moschee in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Ursachen seien zum einen das schnellere Bevölkerungswachstum der Moslems, zum anderen der Religionswechsel, meint IDEA. Das geht aus einer Langzeitstudie des US-Forschungsinstituts Pew (Washington) hervor. Danach wird die Zahl der Atheisten und religiös ungebundenen Menschen bis 2050 weltweit sinken. (Quelle: idea.de/thema-des-tages/artikel/religionsentwicklung-islam-auf-der-ueberholspur-83211.html)

Der Buddhismus wird stagnieren, der Hinduismus sowie das Judentum werden zahlenmäßig etwas zulegen. In Indien werden Hindus zwar weiterhin die Mehrheit stellen, aber gleichzeitig werden mehr Moslems in diesem Land leben als etwa in Indonesien, das heute der Staat mit der größten moslemischen Bevölkerung ist. In Europa wird etwa jeder zehnte Einwohner ein Moslem sein. Etwa 40 Prozent aller Christen leben 2050 in Afrika südlich der Sahara.

Den Berechnungen der Pew-Forscher zufolge wird die Zahl der Christen von jetzt 2,17 Milliarden auf 2,92 Milliarden steigen, die Zahl der Moslems aber stärker zulegen – von 1,6 Milliarden auf 2,76 Milliarden. Der Anteil der Christen an der wachsenden Weltbevölkerung sinkt leicht von 31,45 Prozent auf 31,4 Prozent, während die Prozentzahl der Moslems von 23,2 Prozent auf 29,7 Prozent steigt.

Zahl der Moslems steigt um 73 Prozent

Die Weltbevölkerung wird bis 2050 nach Angaben des Pew-Instituts um 35 Prozent auf 9,3 Milliarden wachsen. Die Zahl der Moslems steigt jedoch überproportional um 73 Prozent, während Hindus und Christen mit einem Plus von 35 bis 34 Prozent ungefähr mit dem Anstieg der Bevölkerung Schritt halten. Alle anderen Religionen liegen weit unter dieser Rate.

Generell werden vor allem jene Religionsgruppen wachsen, die viele Anhänger in Entwicklungsländern haben, wo die Geburtenraten hoch sind. Moslems haben die höchste Rate mit 3,1 Kindern pro Frau im gebärfähigen Alter. Christen liegen weltweit mit 2,7 an zweiter Stelle vor Hindus mit 2,4. Der Weltdurchschnitt liegt bei 2,5 Kindern pro Jahr.

Negative Geburtenrate, hohe Zahl von Abtreibungen

2,1 Kinder pro Frau sind nötig, um die Bevölkerung stabil zu halten. Zum Vergleich: Die Geburtenrate in Deutschland (aller Frauen, nicht nur Deutsche) betrug im Jahr 2012 gerademal 1,38 pro Frau, also fast nur die Hälfte der weltweiten Geburtenrate. DSC_0048

Langfristig führt der Trend rapide in den Keller; davon geht das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung aus. Eine alarmierende Entwicklung, sowohl demographisch als auch unter Religionsgesichtspunkten. Die durchschnittliche Kinderzahl hat sich kaum verändert: 2013 bekamen Frauen im Mittel 1,41 Kinder. Seit den 1990er Jahren liegt dieser Wert relativ konstant um 1,4 herum.

Die schlechteste Nachricht: Die Frauen warten immer länger bis zum ersten Kind. Das durchschnittliche Alter Erstgebärender lag 2013 bei rund 29 Jahren – noch 2009 waren die Frauen bei ihrem ersten Kind ein halbes Jahr jünger.

Trotz dieses Negativtrends erlauben wir uns aber weiterhin hunderttausende Tötungen ungeborener Kinder – verharmlosend „Abtreibung“ genannt. Da es keine verläßliche Statistik hierüber gibt – warum wohl nicht? – liegt die Zahl der jährlichen (!) Tötungsdelikte an Ungeborenen zwischen 200.000 und 400.000 – und dies in einem sog. christlichen Land mit sog. christlichen Politikern an der Spitze!

Religionswechsel: Christen verlieren

Auch der Religionswechsel spielt für die zahlenmäßige Entwicklung der Religionen eine Rolle. Hier sind die Christen die großen Verlierer. Im Zeitraum von 2010 bis 2015 werden sich 106 Millionen Christen von ihrem Glauben abwenden; hinzu kommen jedoch nur etwa 40 Millionen. Das macht unter dem Strich ein Minus von 66 Millionen. 026_23A

Eine negative Bilanz weisen auch Buddhisten mit einem Minus von knapp 2,9 Millionen und Juden mit 310.000 auf. Hindus gewinnen 10.000 Anhänger hinzu, andere Religionen 1,9 Millionen, Naturreligionen 2,6 Millionen und Muslime 3,2 Millionen. Den stärksten Zulauf haben die religiös Ungebundenen mit 61,5 Millionen.

Die Migration hat vor allem in Europa große Auswirkungen. So wird erwartet, dass 2050 etwa mehr als zehn Prozent aller Einwohner dieses Kontinents Muslime sind; ohne Zuwanderung wären es 8,4 Prozent.

Und die Konsequenz der Christenheit aus diesen Erkentnissen? Anpassen! Zurückweichen! Keine „Missionen“ mehr!

Sie haben die lateinische Sprache verlernt – wie in der hl. Messe: „Mission“ kommt von (lat.) „missio“  –  das Abschicken bzw. Aussenden. Wahrscheinlich haben das einige zeitgeistige Christen etwas falsch verstanden. Und da macht man sich als Christ dann seine Gedanken  – keine schönen Sonntagsgedanken.

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und ehem. Bundesgeschäftsführer der JU (Jungen Union); er betreibt die liberal-konservative Webseite https://conservo.wordpress.com/


Kardinal G. Müller zum Islam: “Muslime und Christen glauben nicht an denselben Gott”

Der oberste Glaubenshüte der katholischen Weltkirche, Kardinal Gerhard Müller (siehe Foto), hat sich bereits als Bischof von Regensburg mehrfach zum Islam und zu der Frage geäußert, ob “Allah” und der christliche Gott identisch seien.

Dabei stellte der Oberhirte klar, daß dies keineswegs der Fall ist, so etwa in seinem 2005 erschienenen Buch “Gott und seine Geschichte”.   0012

(Näheres hier bei uns: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/02/glaubensprafekt-muller-der-christliche-gott-ist-etwas-ganz-anderes-als-allah/)

Ergänzend dazu dokumentieren wir hier Auszüge aus der Predigt von Glaubenspräfekt Müller, die er am Dreikönigstag 2007 im Regensburger Dom St. Peter gehalten hat:

“Christen glauben an den dreifaltigen Gott und beten so zu ihm, wie er sich uns geoffenbart hat. (…) Die Muslime und die Christen glauben nicht an denselben Gott.

Obwohl es nur einen Gott gibt, lässt der prinzipielle Gegensatz im Gottesglauben ein gemeinsames Gebet nicht zu. Ein Christi kann daher im persönlichen Gebet und im öffentlichen Gottesdienst der Kirche, etwa einem Wortgottesdienst und einer Andacht, gemeinsam auch mit Christen anderer Konfessionen beten, aber prinzipiell niemals mit Angehörigen einer Religion, die ein unvergleichbar anderes Gottesverständnis haben.(…)

Denn etwas ganz anders ist es, Respekt zu zeigen vor den Menschen eines anderen religiösen Wahrheitsgewissens, als mit ihnen auf der Grundlage einer von Menschen konstruierten Allgemein-Religiosität einen nur gedachten Einheitsgott zu verehren.1523

Wir sind gewiss der Überzeugung, dass jeder Mensch mit dem Licht seiner Vernunft zum Monotheismus kommen kann, weil die Spur des Schöpfers in der Welt als Manifestation seiner Macht und Weisheit schwer zu negieren ist.

Aber diese Gotteserkenntnis aus der natürlichen Theologie führt uns nicht wie von selbst zur Selbstoffenbarung Gottes in Christus. „Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht “ ( Joh 1,18). Und nur ihn können die Christen allein anbeten: Gott den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, den Schöpfer und Erlöser aller Menschen. (…)

Mit allen Menschen auch anderer Religionen wissen wir uns im Geist der Nächstenliebe und des Respekts vor ihrer religiösen Freiheit herzlich verbunden. Aber wir bekennen auch freimütig die Wahrheit und Wirklichkeit der Selbstoffenbarung Gottes in seinem erwählten Volk Israel und in Jesus Christus seinem Sohn, dem Retter aller Menschen. Und wir sind in Wort und Werk seine Zeugen bis ans Ende der Welt. (…)Stephan_Lochner_Adoration_of_the_Magi

Die Weisen aus dem Morgenland stellen die Gottsucher aller Zeiten dar. Es gab ja die Proselyten und die Gottesfürchtigen außerhalb Israels, d.h. die Heiden, die an den Gott Israels und seine messianische Verheißung glaubten.

So war Jerusalem immer der Ort, wo diese sich einfanden und dort auf die Verheißung stießen. „Du Bethlehem im Lande Juda… , aus dir soll ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.“ (Mt 2,6). (…)

ER ist das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet (Joh 1,9). Von ihm sagt Jesaja:

„Auf, werde licht, Jerusalem, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir. Denn siehe: Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. Völker wandern zu dei-nem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz“ (Jes 60,1-3).

Das bekennt die Kirche seit Anfang an von Jesus. Das macht ihre unverwechselbare Eigenart aus in der Treue zu ihrer Sendung: Dieser Jesus ist nicht irgendein religiöser und prophetischer Mensch, der uns emotional aufwärmt, damit wir den Weltschmerz betäuben, der uns ein Weltethos vorprogrammiert, damit wir besser miteinander auskommen.

Das Kind Marias ist der Sohn Gottes, „in dem wir mit eigenen Augen das Heil sehen, das Gott vor allen Völkern bereitet hat: ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und Herrlichkeit für sein Volk Israel.“ (Lk 2,30f).

Quelle für den Predigttext: http://www.zenit.org/de/articles/die-sterndeuter-aus-dem-osten-verweisen-auf-die-christozentrik-aller-suche-nach-gott


Christus und die Ehebrecherin: Der HERR unterscheidet zwischen Person und Sache

Jesus rettete die Ehebrecherin, Mohammed ließ sie steinigen

Am heutigen Montag (23.3.) präsentiert das liturgische Tages-Evangelium der katholischen Kirche jene bekannte Situation nach Joh 8,1-11, in welcher Christus eine Ehebrecherin vor der Steinigung bewahrt und die Schriftgelehrten und Pharisäer mit seinem Hinweis “entwaffnet”: “Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.” DSC06228

Zugleich rechtfertigt Jesus in keiner Weise den Ehebruch; vielmehr fordert er die Frau, die er vor der Todesstrafe bewahrt hat, ausdrücklich zur Umkehr auf: “Gehe und sündige von jetzt an nicht mehr!”

Christus unterscheidet also zwischen Person und Sache. Er haßt die Sünde und liebt den Sünder. Schon der hl. Kirchenvater Augustinus prägte in der christlichen Antike den zeitlosen Leitsatz: “Hasse den Irrtum, aber liebe den Irrenden.”

Wie ganz anders als das Evangelium ist hierbei der Islam geprägt, denn er unterscheidet eben nicht zwischen Person und Sache, was vor allem in der Scharia deutlich wird, dem beinharten, teils geradzu grausamen islamischen Religionsgesetz.

Als Mohammed gefragt wurde, was mit einer Ehebrecherin geschehen soll, hat er ihre Steinigung befohlen. Wenigstens durfte sie vorher noch ihr Baby zur Welt bringen, aber danach gab es kein Erbarmen. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Zur Frage, wie mit einer Ehebrecherin umzugehen sei, gibt es nämlich einen Bericht in der Hadithe, den Überlieferungen über die Aussprüche und Taten Mohammeds. Neben dem Koran ist die Hadithe die zweite Quelle und Säule der islamischen Lehre und verbindlich für Muslime.

Hier folgt die Schilderung, wie Mohammed für eine Ehebrecherin die Todesstrafe anordnet:

“Eine Frau kam zum Propheten. Sie war infolge eines Ehebruchs schwanger. Sie sagte: O Gesandter Gottes, ich habe eine gesetzliche Strafe verdient, so verhänge sie über mich. Der Gesandte Gottes rief ihren Sachwalter zu sich und sagte: Sei gut zu ihr. Und sobald sie ihre Niederkunft gehabt hat, bringe sie zu mir.  Er handelte so; ihre Kleider wurden um sie festgebunden. Dann befahl er  –  und sie wurde gesteinigt.” 

 

 


IGFM beklagt westliches Versagen: Den ISLAMismus konsequenter bekämpfen

“Der Westen muß zur Konfrontation bereit sein”

Die Ursachen, die islamistische Terror-Armeen wie jene des IS erst möglich gemacht haben, sind nach Auffassung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mehr und mehr aus dem Fokus geraten.
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Das völlige Versagen von Regierungen im eigenen Land, z.B. im Irak und in Nigeria, und die falsche Toleranz gegenüber islamistischem Gedankengut hätten den Weg des „Islamischen Staates“ und von Boko Haram geebnet.

Die Bereitschaft zur Konfrontation mit den Verfechtern von Scharia-Systemen seien unverzichtbar, erklärt die IGFM. Sie ruft dazu auf, den Kampf gegen islamistischen Terror nicht auf halbherzige und isolierte Einzelmaßnahmen zu beschränken.

Der „IS” sei extrem in seiner Konsequenz, die Scharia anzuwenden und außergewöhnlich in der Art, sich medial zu inszenieren. Trotzdem ist er nach Auffassung der IGFM nur „die Spitze des Eisbergs“ eines seit Jahrzehnten kontinuierlich erstarkenden Islamismus.

Von Nordafrika bis Pakistan und Indonesien gewinnt ein radikaler Islam an Einfluss. Rechte und Freiheiten von Frauen, Minderheiten und Andersdenkenden würden immer weiter zurückgedrängt, so Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

Bisherige Verharmlosung endlich ablegen

Diese Entwicklung und ihre Ursachen sind nach Auffassung der IGFM in Europa mit großer Gleichgültigkeit hingenommen worden. Auch frühe Symptome in Deutschland, wie der sog. „Kalif von Köln“ und die Zunahme von Hasspredigern und intolerantem Gedankengut in manchen europäischen Moscheegemeinden seien wenig beachtet worden. 4077304320

Es sei höchste Zeit, zum einen den offensichtlichen Krisen wirkungsvoll zu begegnen und gleichzeitig die Ursachen anzugehen. Wenn die Ursachen weiter unbeachtet blieben, würden die Folgen noch katastrophaler.

Die EU und ihre Mitgliedsstaaten üben sich nach Ansicht der IGFM in zu großer diplomatischer Zurückhaltung. Korruption, Kleptokratie und Klientelismus in Nigeria seien neben den Zuwendungen islamistischer Geldgeber wichtige Wegbereiter für Boko Haram gewesen.

Ebenso sei die starke finanzielle Unterstützung von sunnitischen Extremisten durch Saudi-Arabien für den Aufstieg des „IS” mitverantwortlich. Europa müsse aktiv auf die betreffenden Regierungen einwirken, auch wenn diese dies als „Einmischung“ oder „westliche Bevormundung“ diffamieren würden.

Bei Völkermord ist militärischer Einsatz kein Tabu

Bei Völkermord dürfe auch für Deutschland militärische Gewalt kein Tabu sein. „Auschwitz wurde nicht von Diplomaten befreit“, erläuterte Lessenthin. In Krisenfällen, wie z.B. beim Schutz der Kurdengebiete, der Jesiden und assyrischen Christen im Irak müssten alle Optionen offen diskutiert werden:

„Vorbeugen ist in jedem Fall besser. Das bedeutet vor allem konsequentes Einfordern von ‚good governance‘ und ein Ende unser Angst vor Konflikten mit islamistischen Regierungen.“


Dr. Berger beklagt Blindheit im schwulen Spektrum gegenüber dem ISLAMismus

Von Felizitas Küble

Der in Berlin lebende Philosoph und Theologe Dr. David Berger schrieb im Kultur-Magazin “The European” am 12. März 2015 online einen kritischen Artikel über das Wegschauen in der schwulen Medienszene vor dem IS-Terror und dem ISLAMismus allgemein.  170814063037-b1-

Dr. Berger, der selbst dem homosexuellen Spektrum angehört, kann als Betroffener von dieser Ignoranz ein garstig Lied singen, wurde er doch unlängst wegen seiner Islamkritik als Chefredakteur des schwulen Magazins “Männer” entlassen.

FOTO: Das gewaltverherrlichende Emblem der radikal-islamischen HAMAS spricht Bände

Außenstehende wundern sich seit langem über diese selbstmörderische Mentalität im homosexuellen Medienbereich: Ausgerechnet dort tummeln sich besonders viele “Islamversteher”, vor allem im ultralinken schwulen Lager.

Vermutlich auf dem Hintergrund einer naiven Multikulti-Ideologie und einer vernagelten “Anti-Rechts”-Fixierung wird nicht “nur” der Islam an sich durch eine rosarote Brille betrachtet, sondern sogar seine Zuspitzung  –  der militante Islamismus  –  ständig verharmlost.

Diese Situation ist umso merkwürdiger angesichts der Tatsache, daß gerade in stark islamisch geprägten bzw. regierten Staaten die Hinrichtung oder zumindest langjährige Inhaftierung von Homosexuellen an der Tagesordnung ist (vor allem im Iran).

Die Verfolgung schwuler Männer beschränkt sich also keineswegs auf die Terrorgruppen des “Islamischen Staats” (IS), sondern greift weit darüber hinaus.pc_pi

Der Publizist Berger beklagt zu Recht diese geradezu selbstmörderische, weitgehend bewußt gewählte “Blindheit”, das Wegschauenwollen vor der islamischen Gefahr.

Verhängnisvoll ist aus seiner Sicht auch jene Regelung in vielen Homosexuellen-Medien, wonach keine Fotos des IS-Terrors veröffentlicht werden sollen, denn sie könnten islamfeindliche “Emotionen” wecken. Stattdessen werden mitunter sogar Bilder publiziert, die islamistische Terroristen wie kraftstrotzende, insofern eindrucksvoll erscheinende Kämpfer präsentieren.

Dr. Berger hierzu: “Die neue Devise queerer Medien, keine Bilder oder Videos islamistischer Gräueltaten mehr zu veröffentlichen, ist fatal. Denn sie ersetzt die abschreckenden Fotos durch Bilder, die den Islamismus verniedlichen und erotisieren.”

Der frühere Chefredakteur eines Homosexuellen-Magazins fügt ergänzend hinzu:

“Eine neue Devise macht in der kleinen Blase des Homo-Journalismus derzeit die Runde. Sie hängt mit einem Thema zusammen, mit dem man sich in diesem Milieu ohnehin schwertut, dem Islamismus.

Nachdem man etwa beim schwulen Nachrichtenblog queer.de angesichts der muslimischen Attentate von Paris gar kein Aufsehen machen wollte, sondern aus diesem Anlass lieber nur einen Artikel über die Homofreundlichkeit der in Deutschland lebenden Muslime publizierte; nachdem man hier auch zu den Gräueltaten der ISIS-Kämpfer an schwulen Männern und den Drohungen, den Anti-Gay-Terror auch nach Europa zu exportieren, lange Zeit eisern schwieg, kommt man nun so langsam um das skandalöse Thema nicht mehr herum.”
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Allerdings ist die Art und Weise, wie auf diese aktuelle Herausforderung reagiert wird, mehr als gewöhnungsbedürftig. Dr. Berger hierzu weiter:

“Um die Zumutung für die vorwiegend links-queere Leserschaft, die eher zum Antisemitismus als zur Islamophobie neigt, nicht zu groß werden zu lassen, hat man nun diese neue Devise ausgegeben: Keine Bilder mehr von den Hinrichtungen (angeblich) schwuler Männer!”

Neben allerlei taktischen Vorwänden wird diese Vorgehensweise damit begründet, solche Fotos und Videos seien “geeignet, die Leserschaft gegen den Islamismus zu emotionalisieren”.

David Berger stellt dazu klar: “Bilder emotionalisieren halt immer, egal welche man wählt: Während die Bilder der ISIS jedem vernünftigen Menschen Abscheu einjagen, sind es die Bilder von queer.de und maenner-online, die mit der subtilen Anziehungskraft von Macht und sexueller Gewalt spielen und so unbewusst Sympathien für die Terroristen erzeugen.”

Dies ist umso verheerender bei einem Publikum, so Berger, das “für das Stockholm-Syndrom als besonders anfällig gilt”.

Den vollständigen Artikel von Dr. Berger siehe hier: http://www.theeuropean.de/david-berger/9881-umgang-mit-den-isis-bildern-in-schwulen-medien#

 


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