Australien eröffnet Handelsbüro in Jerusalem

​Zur Entscheidung Australiens, eine Handels- und Verteidigungs-Vertretung in Jerusalem zu eröffnen, erklärte das Israelische Außenministerium in einer Stellungnahme:

„Israel sieht die Entscheidung der australischen Regierung als Schritt in die richtige Richtung. Israel gratuliert der australischen Regierung für ihre Position bezüglich Sanktionen gegen Iran und ihre pro-israelische Position bei den UN und gegen Antisemitismus.“

Einig sind sich beide Staaten auch hinsichtlich des Migrationspakts der Vereinten Nationen, denn sowohl Israel wie Australien haben den Beitritt zu diesem Abkommen verweigert.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel

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Israel: Tote und Verletzte durch neue Terroranschläge – Neugeborenes verstorben

Bei einem weiteren Terroranschlag in Judäa sind heute Morgen zwei Israelis getötet und zwei weitere schwer verletzt worden. Es handelte sich erneut um einen Anschlag, der mittels einer Schusswaffe aus einem fahrenden Auto heraus begangen wurde.

Bei einem ähnlichen Anschlag ganz in der Nähe waren am Sonntagabend sieben Menschen verletzt worden.

Eine der Verletzten war schwanger. Ihr Baby war nach dem Angriff in der 30. Schwangerschaftswoche per Notkaiserschnitt auf die Welt gebracht worden.

BILD: Jüdische Soldaten schützen einen arabischen Jungen beim Terrorkrieg der Hamas gegen Israel

Nachdem die Ärzte seinen Zustand zunächst als stabil bezeichnet hatten, verschlechterte sich dieser jedoch, und der kleine Junge verstarb am Mittwoch.  Er wurde am selben Abend in Jerusalem beigesetzt.

Der mutmaßliche Schütze war seit dem Anschlag auf der Flucht gewesen. Am Mittwoch wurde er beim Versuch, ihn festzunehmen, getötet. Er hatte während seiner Festnahme versucht, die Soldaten der Israelischen Verteidigungskräfte anzugreifen, um sich der Verhaftung zu entziehen.

Darüber hinaus sind bei einem Terroranschlag mit einem Messer gestern in der Altstadt von Jerusalem zwei Polizisten verletzt worden. Einer der Beamten wurde mittelschwer, der zweite leicht verwendet.

Der palästinensische Angreifer wurde von weiteren Beamten erschossen.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Terroranschlag-in-Jerusalem-Baby-verstorben.aspx


Israel: Hamas-Terroranschlag führt zu sieben Verletzten, darunter eine schwangere Frau

Bei einem Terroranschlag am Sonntagabend an einer Bushaltestelle bei Ofra in Judäa sind sieben Menschen verletzt worden.

Darunter war eine schwangere 21-Jährige, deren Sohn nach dem Anschlag durch einen Notkaiserschnitt in der 30. Schwangerschaftswoche auf die Welt gebracht wurde.

Nachdem es gestern Abend zunächst aus dem Krankenhaus hieß, der Zustand des Jungen sei stabil und der der Mutter kritisch, wurde nun vermeldet, weder die Mutter noch ihr Sohn seien außer Lebensgefahr.

Auf die Wartenden an der Bushaltestelle war aus einem vorbeifahrenden Auto heraus geschossen worden.

Die palästinensische Terrororganisation Hamas aus dem Gazastreifen hat das Verbrechen öffentlich gelobt.

Quelle: https://www.facebook.com/IsraelinGermany/photos/a.136164746439481/1945789918810279/?type=3&theater&utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+10.12.18


Münster: Gedenken an deportierte Juden – Erinnerung an den „Rigaer Blutsonntag“

Von Felizitas Küble

Jährlich wird in Münster zu Beginn der Adventszeit der ca. 400 deportierten Juden gedacht, die im Dezember 1941 mit Güterwaggons in KZs bzw. ein Ghetto nach Riga (Lettland) gebracht wurden. Die Sammelstelle für den Abtransport befand sich an der Ecke Warendofer-Str./Kaiser-Wilhelm-Ring in Münster.

Dort fand am heutigen Sonntag, dem 9. Dezember, auch eine Gedenkstunde für die verfolgten Juden aus Münster und dem Münsterland statt, von denen die meisten den Holocaust nicht überlebten. 

Die Jüdische Synagogengemeinde und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit wollen mit dieser Mahnwache die Erinnerung an jene Zeit wachhalten, in welcher die Juden ausgerechnet im Advent ihrem fast sicheren Tod entgegengeführt wurden. Etwa 30 Bürger nahmen an diesem Gedenken teil.

Zunächst wurden Tagebuchauszüge und Notizen von Überlebenden verlesen, die jene Deportation selber miterlebt haben. Sodann wurde an den „Rigaer Blutsonntag“ erinnert, bei dem am 30. November und am 8. Dezember 1941 ca. 25.000 Juden in einem Wald an der Bahnstation Rumbula erschossen wurden. Über 1000 Täter  – meist NS-Polizisten  – waren dafür verantwortlich, darunter mehrere hundert Nazi-Helfershelfer aus Lettland.

Inzwischen beginnt – so wurde bei der Gedenkstunde berichtet –  in Riga ernsthaft eine geschichtliche Auseinandersetzung um jenes Massaker und die Mitbeteiligung eigener Landsleute.

Neuerdings nehmen auch Prominente aus Politik und Gesellschaft an den Gedenkzeremonien teil, die für die ermordeten Juden stattfinden. Diese Rückbesinnung scheint auch mit einem Film zusammenzuhängen, der in Lettland die Gemüter erregte und der den Einsatz eines Judenretters schildert.

BILD: Gedenktafel für die deportierten Juden aus Münster

An den Holocaust erinnern auch die Stutthof-Prozesse, die seit Monaten am Landgericht Münster verhandelt werden, wobei zwei inzwischen über 90 Jahre alte SS-Wachmänner als Täter angeklagt sind.  

Der deutschjüdische Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn hält allerdings wenig von solchen Prozessen gegen uralte Angeklagte, weil er befürchtet, daß sie damit gleichsam zu „Märtyrern“ gemacht werden. Er schlägt stattdessen vor, ihnen eine Armbinde mit der Aufschrift „Ich war KZ-Wächter“ zu verpassen, die sie öffentlich tragen sollen. (Näheres dazu hier: https://www.wr.de/politik/wolffsohn-ex-kz-aufseher-palij-nicht-zum-maertyrer-machen-id215146927.html)

 

 

 

 


Israel: Premier Netanyahu zur Militäroperation „Schutzschild im Norden“

​Premierminister Benjamin Netanyahu hat sich am Dienstagabend zur Operation „Schutzschild im Norden“ geäußert, die am Morgen gestartet worden war. In einer Pressekonferenz erklärte er:

„Heute Morgen haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte eine Operation gestartet, um ein Netzwerk an Terrortunneln an unserer nördlichen Grenze zum Libanon aufzudecken und zu neutralisieren.

Diese grenzüberschreitenden Terrortunnel wurden von der Hisbollah mit direkter Unterstützung und Finanzierung durch Iran gegraben. Sie wurden mit nur einer Absicht errichtet – unschuldige israelische Männer, Frauen und Kinder anzugreifen und zu ermorden. Dies ist eine schwerwiegende Verletzung der israelischen Souveränität und der Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrates. Es handelt sich um einen inakzeptablen Akt dreister Aggression.

Der Terrortunnel, der heute aufgedeckt wurde, wurde unter einem Haus in einem Wohnviertel im Südlibanon gegraben. Dies ist nur ein Beispiel von vielen dafür, wie die Hisbollah ein doppeltes Kriegsverbrechen begeht. Sie zielen auf die Zivilbevölkerung und verstecken sich dabei hinter Zivilisten. Und dies muss laut und deutlich von allen Nationen verurteilt werden, denen Frieden, Freiheit und Menschenwürde etwas bedeuten.

Ich habe eine Botschaft an die Menschen des Libanon: Die Hisbollah gefährdet Ihr Leben. Sie opfern Ihr Wohl den aggressiven Zielen Irans. Israel macht die libanesische Regierung für alle Terroraktivitäten verantwortlich, die aus dem Libanon gegen Israel gestartet werden.

Wie jede andere Nation hat Israel das Recht auf Selbstverteidigung. Wir werden weiterhin alles Notwendige tun, um uns selbst gegen die iranischen Versuche zu verteidigen, den Libanon, Syrien und den Gazastreifen als Terrorbasen für Angriffe gegen Israel zu nutzen.

Genauso, wie wir die Terrortunnel der Hamas an unserer Grenze zum Gazastreifen aufgedeckt und neutralisiert haben, werden wir auch die Terrortunnel der Hisbollah an unserer Grenze zum Libanon aufdecken und neutralisieren.

Und wie Sie wissen, habe ich gestern in Brüssel US-Außenminister Mike Pompeo getroffen. Wir haben die Verhängung neuer Sanktionen gegen die Hisbollah nach diesem Akt der Aggression besprochen. Und wir werden in den kommenden Tagen auch mit anderen führenden Politikern darüber sprechen, so auch mit UN-Generalsekretär Guterres.

Ich habe die israelische Delegation bei den UN gebeten, den UN-Sicherheitsrat dazu aufzurufen, eine Dringlichkeitssitzung gegen die Hisbollah und seine Aktionen einzuberufen. Israel wird weiterhin alles Notwendige tun, um unser Volk zu beschützen und unsere Grenzen zu schützen.“


Anzeichen für israelfeindliche Merkel-Politik

Bundeskanzlerin Merkel soll europäische Staats- und Regierungschefs in Telefonaten dazu gedrängt haben, ihre Botschaften nicht von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Merkel habe eine Kampagne gegen Jerusalem als Hauptstadt Israels losgetreten, wirft ihr der Direktor von „European Coalition for Israel“, Tomas Sandell, vor.

„Wir haben herausgefunden, daß osteuropäische Regierungen, die dazu tendierten, ihre Botschaften nach Jerusalem zu verlegen, Anrufe von Bundeskanzlerin Angela Merkel erhalten haben“, sagte Sandell in einer Videobotschaft, wie die Jerusalem Post berichtete. Für viele Deutsche müsse es ein „großer Schock“ sein, zu erfahren, daß Deutschland das einzige Land sei, das eine entsprechende Kampagne von höchster Stelle gestartet habe.

Auch warf Sandell der Bundesregierung vor, sich auf europäischer Ebene nicht dagegen ausgesprochen zu haben, israelische Waren aus den besetzten Gebieten zu markieren. Merkels politischer Ansatz gebe Anlaß „zu großer Besorgnis für alle, die das jüdische Volk unterstützen“. 

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2018/merkel-soll-kampagne-gegen-jerusalem-als-hauptstadt-israels-gefuehrt-haben/


Juden feiern bald das Chanukka-Fest

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Am kommenden Sonntagabend beginnt bei den Juden das Chanukka-Fest; es wird auch als Lichterfest bezeichnet. Es erinnert an den Sieg jüdischer Truppen unter der Führung der Makkabäer über die griechischen Herrscher 164 v. Chr. 

Es war ein gewaltiger Triumph der kleinen jüdischen Nation gegen das mächtige hellenistische Königreich der Seleukiden und ein geistiger Sieg des jüdischen Glaubens über den Hellenismus. 

Die Heiligkeit des Festes leitet sich aus diesem geistigen Aspekt des Sieges und dem Wunder des Ölkrügleins ab:

Nach der Überlieferung reichte geheiligtes Öl, dessen Menge nur genügt hätte, um den Leuchter im Tempel für einen Tag zu versorgen, bei der Wiedereinweihung des Tempels für acht Tage aus.

An jedem Abend wird ein Licht mehr an der Chanukkiya, dem neunarmigen Chanukka-Leuchter entzündet. Dies geschieht in Erinnerung an das erwähnte Wunder im Tempel. Außerdem gehören der Verzehr von Kartoffelpuffern (Lattkes) und Berlinern/Pfannkuchen (Sufganiot) und das Drehen des Kreisels (Dreidel) zu den Bräuchen an Chanukka.

Die Seiten des Kreisels sind mit den hebräischen Anfangsbuchstaben des Satzes „Ein großes Wunder ist hier geschehen“ verziert; in der Diaspora stehen die Buchstaben für „Ein großes Wunder ist dort geschehen“. 

Schulen sind während der acht Chanukka-Tage in Israel geschlossen; Geschäfte aber sind geöffnet und alle Büros oder Dienstleistungsbereiche arbeiten regulär.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin – Foto: Felizitas Küble