Israels Erklärung gegen die Boykottaktion durch die US-Eismarke Ben & Jerrys

Die Entscheidung von Ben & Jerry’s stellt eine Kapitulation vor dem anhaltenden und aggressiven Druck von extremen Anti-Israel-Gruppen dar.

Die Eismarke kooperiert freiwillig mit der BDS-Bewegung; einer anti-israelischen Aktion mit antisemitischen Untertönen.

Die Entscheidung ist unmoralisch und diskriminierend, da sie Israel ausgrenzt, sowohl Israelis als auch Palästinensern schadet und radikale Gruppen ermutigt, diese Mobbing-Taktiken anwenden.

Die Entscheidung fördert nicht nur nicht den Frieden oder eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts, sondern stärkt diejenigen, die gegen eine Versöhnung zwischen den beiden Nationen sind und die Zerstörung des Staates Israel fordern.

Unilevers Ankündigung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich entschieden hat, B&J, einem Unternehmen, das ihm gehört, zu erlauben, Israel unmoralisch zu boykottieren. Es verschließt die Augen vor einer Ungerechtigkeit, wenn sich seine Erklärung auf Vertragsklauseln stützt, anstatt eine eindeutige moralische Haltung gegen die BDS-Bewegung auszudrücken.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Reaktion-auf-die-Boykott-Entscheidung-von-Ben–Jerry’s-.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+22.07.2021


Israel: Rathaus in Tel Aviv in deutschen Farben

Der israelische Staatspräsident Isaac Herzog erklärt zur Flutkatastrophe in Deutschland:  

„Im Namen des israelischen Volkes habe ich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dem deutschen Volk ein besonderes Beileidsschreiben und mein tiefstes Beileid zu den jüngsten verheerenden Überschwemmungen gesendet, die Hunderte von Menschenleben forderten und durch die Tausende noch vermisst sind.“ 

Das Rathaus in Tel Aviv erscheint in den Farben Deutschlands   – Das Rathaus von Tel Aviv leuchtete gestern Abend (18.7.) in Solidarität mit allen, die  von der schrecklichen Flutkatastrophe betroffen sind, in den Farben von Deutschland.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin


3000 Jahre alte Inschrift in Israel entdeckt: Geht es um den Namen des Richters Gideon?

Biblische Überlieferung erneut archäologisch bestätigt

Zum ersten Mal: Bei Ausgrabungen in Khirbat er-Ra’i, nahe Kiryat Gat, wurde eine Inschrift aus der Zeit der biblischen Richter geborgen, die sich auf das alttestamentliche Buch der Richter bezieht.

Die seltene Inschrift trägt den Namen „Jerubbaal“ in alphabetischer Schrift und stammt aus der Zeit um 1.100 v. Chr. Sie wurde mit Tinte auf ein Keramikgefäß geschrieben und in einer Lagergrube gefunden, die in den Boden gegraben und mit Steinen ausgekleidet war.

Das Keramikgefäß ist ein Krug, der etwa einen Liter fasst und möglicherweise eine wertvolle Flüssigkeit wie Öl, Parfüm oder Medizin enthielt. Offenbar hat der Besitzer des Gefäßes seinen Namen darauf geschrieben, um seinen Besitz zu kennzeichnen.

Die Inschrift wurde vom Epigraphik-Experten Christopher Rolston entziffert. Sie zeigt deutlich die Buchstaben yod (oben gebrochen), resh, bet, ayin, lamed, und Reste anderer Buchstaben deuten darauf hin, dass die ursprüngliche Inschrift länger war.

Prof. Garfinkel und Ganor erklären dazu:

„Der Name Jerubbaal ist aus der biblischen Tradition im Buch der Richter als alternativer Name für den Richter Gideon ben Yoash bekannt. Gideon wird zuerst erwähnt, als er den Götzendienst bekämpfte, indem er den Altar des Baal zerbrach und den Aschera-Pfahl abschlug.

In der biblischen Überlieferung wird er dann als Sieger über die Midianiter erwähnt, die den Jordan überquerten, um landwirtschaftliche Ernten zu plündern. Der Bibel zufolge organisierte Gideon eine kleine Armee von 300 Soldaten und griff die Midianiter bei Nacht in der Nähe von Ma’ayan Harod an.

In Anbetracht der geographischen Entfernung zwischen der Shephelah und dem Jesreel-Tal könnte sich diese Inschrift auf einen anderen Jerubbaal und nicht auf den Gideon der biblischen Überlieferung beziehen, obwohl nicht auszuschließen ist, dass der Krug dem Richter Gideon gehörte. In jedem Fall war der Name Jerubbaal zur Zeit der biblischen Richter offensichtlich gebräuchlich.“

Inschriften aus der Zeit der Richter sind extrem selten und in der israelischen Archäologie fast einmalig. Nur eine Handvoll Inschriften, die in der Vergangenheit gefunden wurden, tragen eine Reihe von nicht zusammenhängenden Buchstaben.

Dies ist das erste Mal, dass der Name Jerubbaal außerhalb der Bibel in einem archäologischen Kontext gefunden wurde – in einer Schicht, die auf etwa 1.100 v. Chr. datiert wird.

„Wie wir wissen, gibt es erhebliche Debatten darüber, ob die biblische Überlieferung die Realität widerspiegelt und ob sie den historischen Erinnerungen aus der Zeit der Richter und der Tage Davids treu ist“, sagen die Archäologen.

„Der Name Jerubbaal taucht in der Bibel nur in der Zeit der Richter auf, doch nun wurde er auch in einem archäologischen Kontext entdeckt, in einer Schicht, die aus dieser Zeit stammt. In ähnlicher Weise wurde der Name Ishbaal, der in der Bibel nur während der Monarchie König Davids erwähnt wird, in Schichten aus dieser Zeit am Fundort Khirbat Qeiyafa gefunden.

Die Tatsache, dass identische Namen in der Bibel erwähnt und auch in Inschriften gefunden werden, die bei archäologischen Ausgrabungen geborgen wurden, zeigt, dass Erinnerungen bewahrt und über die Generationen weitergegeben wurden.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Seltene-3000-Jahre-alte-Inschrift-gefunden.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=NL+15.7.2021


Israel besorgt über Iran-Einfluß im Libanon

Beim wöchentlichen Treffen das Kabinetts erklärte der neue israelische Premierminister Naftali Bennett am 11. Juli:

„Was den Libanon betrifft, so steht der Libanon am Rande des Zusammenbruchs, wie alle Länder, die der Iran übernimmt, und dieses Mal zahlen die Bürger des Libanon den Preis. Es muss verstanden werden, dass die Bürger des Libanon einen hohen Preis wegen der iranischen Übernahme des Landes zahlen.

Wir beobachten genau, was dort geschieht, sowohl der Verteidigungsminister als auch der Außenminister, und wir werden weiterhin vorbereitet sein.

Gestern haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und die israelische Polizei geschmuggelte Handfeuerwaffen im Wert von mehreren Millionen Schekel sichergestellt; das ist natürlich nur eines von vielen Beispielen. Wir werden die Situation weiter beobachten.“

Quelle: Newsletter der Israelischen Botschaft vomo 12.7.2021


Israels neuer Staatspräsident Herzog vereidigt

Israels neuer Präsident Isaac Herzog ist am Mittwoch im Parlament in Jerusalem vereidigt worden. Der 60-Jährige rief zur Einheit zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen auf und versprach, »ein Präsident für alle Israelis“ zu sein«.

Herzog war Anfang Juni von der Knesset mit klarer Mehrheit gewählt worden. Seine Amtszeit beginnt offiziell am Freitag.

Vor der Knesset gab es heftige Proteste gegen die Ernennung des Sprechers von Herzog, der früher für den Ex-Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gearbeitet hatte. Netanjahu steht wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht.

Herzog war 2003 als Abgeordneter der Arbeitspartei erstmals in die Knesset eingezogen. 2005 wurde er Bauminister, später übernahm er die Ministerien für Tourismus und Soziales. Herzog führte von 2013 bis 2017 die Arbeitspartei.

Herzogs Vater Chaim war bereits Staatspräsident. Geboren wurde Isaac Herzog 1960 in der Mittelmeerstadt Tel Aviv.

Als Herzog ein Jugendlicher war, zog die Familie nach New York, wo sein Vater als Israels UN-Botschafter im Einsatz war. Nach seiner Rückkehr in die Heimat diente Herzog vier Jahre lang in der angesehenen Elite-Geheimdiensteinheit 8200. Der Rechtsanwalt lebt bisher in Tel Aviv und hat mit seiner Frau Michal drei Söhne.

Quellen: Israelische Botschaft und Jüdische Allgemeine – vollständige Meldung hier: https://www.juedische-allgemeine.de/israel/ich-werde-ein-praesident-fuer-alle-israelis-sein/?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=NL+8.7.2021


Israel hilft bei der Brandbekämpfung in Zypern

Wegen Israels enger Beziehungen zu Zypern, mit Schwerpunkt auf gegenseitiger Hilfe in Notzeiten, genehmigte der neue israelische Premierminister Naftali Bennett am Samstagabend (3.7.), dass Israel am nächsten Tag zwei Löschflugzeuge und Flammschutzmittel entsendet. 

Außenminister Yair Lapid sprach mit seinem Amtskollegen, dem zypriotischen Außenminister Nikos Christodoulides, und sagte, dass Israel alles tun werde, um Zypern bei der Kontrolle der Ereignisse zu unterstützen.

Auf der Grundlage des bestehenden Kooperationsabkommens zwischen den Feuerwehr- und Rettungsdiensten beider Länder prüften der Minister für öffentliche Sicherheit, Omer Bar-Lev, und der Kommissar für Feuerwehr und Rettungswesen, Dedy Simhi, die Möglichkeiten der Unterstützung.

Demnach schickte Israel Flugzeuge der Nationalen Feuerwehr- und Rettungsstaffel, um die zypriotischen und internationalen Kräfte bei den Löscharbeiten zu unterstützen.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Israel-schickt-Hilfe-nach-Zypern.aspx


Stendal: Lesung mit Chaim Noll über die Wüste

Am Sonntag, dem 4. Juli 2021, liest der israelische Schriftsteller Chaim Noll um 16 Uhr im Winckelmann-Museum in Stendal (Sachsen-Anhalt) aus seinem Buch „Die Wüste“ – Literaturgeschichte einer Urlandschaft des Menschen.

Wüsten, Trockengebiete und Steppen der Erde breiten sich aus – jedes Jahr um eine Fläche, die ungefähr der Größe Deutschlands entspricht.

Die fortschreitende Wüstenbildung führt zur Flucht der ansässigen Bevölkerung, zum Teil mit spürbaren Auswirkungen auf das Leben in Europa. Auch sonst erzwingt Wüste als Landschaft und Schauplatz historischer Entwicklungen immer stärker unsere Teilnahme.

Das Buch des deutsch-jüdischen Schriftstellers Chaim Noll hält anhand literarischer Texte von der Entstehung der Schrift bis zur Gegenwart Themen und Leitmotive einer Urlandschaft des Menschen überblicksartig fest.

Viele der alten Hochkulturen entstanden, wo Wüste auf besiedelbares Land trifft. Als zentrales Motiv erweist sich die Widersprüchlichkeit der Wüste:

Sie steht zugleich für Dürre und Aufblühen, für Mangel an Wasser und Überfülle an Sonne, für Niedergang und Erneuerung, für deprimierende Einförmigkeit und spirituellen Höhenflug, für Tod und Leben, Gut und Böse, Realität und Mythos.

Quelle: Kultur-Newsletter der israelischen Botschaft in Berlin

Weitere Infos dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/07/03/israelischer-schriftsteller-noll-ueber-die-wueste-aus-literaturgeschichtlicher-sicht/


Israel: Außenminister Lapid in den VAE

Der israelische Außenminister Yair Lapid ist am Dienstag (29.6.) zu einer historischen zweitägigen Reise aufgebrochen.

Als erstes Mitglied einer israelischen Regierung reiste er in die VAE (Vereinigten Arabischen Emirate).

Er eröffnete dort die neue israelische Botschaft in Abu Dhabi. Dabei sagte Lapid:

„Israel will Frieden mit all seinen Nachbarn…Der Nahe Osten ist unsere Heimat. Wir sind hier, um zu bleiben. Wir rufen alle Länder der Region auf, das anzuerkennen und das Gespräch mit uns zu suchen.“

Im Anschluss besuchte er das Außenministerium der VAE, wo er seinen Amtskollegen Scheich Abdullah bin Zayed Al Nahyan traf. Beide unterzeichneten ein Abkommen zur Zusammenarbeit beider Länder im Bereich Wirtschaft und Handel.

Als nächstes reiste Außenminister Lapid weiter nach Dubai, wo er am Mittwoch (30.6.) u.a. den im Bau befindlichen israelischen Pavillon der Expo 2020 besichtigte. Außerdem eröffnete er in Dubai ein Generalkonsulat, das ein „Zentrum der Zusammenarbeit“ sein solle.

Quelle: Botschaft des Staates Israel – Foto: Shlomi Amsalem


Israel: Offener Brief eines judenchristlichen Gemeindeleiters an Ministerpräsident Orban

Von Klaus Moshe Pülz

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Orban,

mit großem Bedauern erfahre ich aus den deutschen Medien und seitens der Frau von der Leyen in ihrer Funktion als EU-Kommissionspräsidentin, wie Sie im Zusammenhang mit der Regenbogen-Debatte in einer Weise attackiert werden, als würden Sie gegen die Menschenrechte verstoßen, weil Sie zurecht die Propagierung homosexueller Praktiken strikt ablehnen.

Ich erlaube mir, Ihnen meinen kritischen Beitrag über die „Ehe für alle“ aus dem „Deutschen Katholischen Sonntagblatt“ zur Kenntnis zu geben.

Es ist eine Schande und Ungeheuerlichkeit, das Symbol des Regenbogens als einem Zeichen des Friedens zwischen Gott und dem Menschen dazu zu mißbrauchen, die schwere Sünde der praktizierten Homosexualität als angebliches „Menschenrecht“ über das Gotteswort zu stellen.

In meinem Beitrag im „Deutschen Katholischen Sonntagblatt“ führte ich all  jene Bibel-Passagen auf, die sich eindeutig gegen homosexuelle Handlungen aussprechen.

Aus diesem Grunde teilen wir israelische Judenchristen die Auffassung des Apostels Paulus und die des amtierenden Papstes Franziskus.

Unser Heiland Jesus Christus vergleicht in Lukas 17,25 ff. die Zeit vor seiner Wiederkunft mit den „Tagen Noahs und Lots samt all der sittlichen Verworfenheit, wie sie bereits zu Lebzeiten von Noah und Lot herrschte. In dieser Glaubensgewißheit sage ich all jenen Personen, die mutwillig sündigen oder zur Sünde aufrufen, voraus, daß sie keinen Anteil am ewigen Leben haben werden.

Mein Vater Erich Pülz in seiner Funktion als Chefarchitekt der MAN-Werke ist übrigens der Baumeister des Olympiastadions in München und würde sich über die derzeitige öffentliche Kontroverse sehr wundern.

Klaus Mosche Pülz,
Buchautor, Theologe, Vorsitzender des deutschen ZeLeM-Verein e.V. und der „Messianischen Bekenntnisgemeinschaft“ in Israel


Jüdischer Nationalfond bietet virtuellen Waldspaziergang in Israel am 20. Juni an

Die Wälder, die wir seit 120 Jahren in Israel pflanzen, sind nicht nur seelischer Trost, sondern haben eine positive Wirkung auf das gesamte Ökosystem dieser Region. Die Wüstenbildung wird aufgehalten und schützende Biotope für seltene und gefährdete Tierarten entstehen. 

Herr Eytan Sternberg, der bekannte israelische Reiseleiter, wird uns bei diesem Zoom-Waldspaziergang begleiten.

Ein weiteres Highlight bildet der Besuch in der Baumschule Eschtaol, wobei wir einen informativen Einblick in die erste Lebensphase unserer Bäume erhalten. Wir erfahren, wie die Auswahl der Baumarten stattfindet und wie sie an die jeweilige Umgebung angepasst werden.

Am 20.6.2021 um 16 Uhr live aus Israel und München! 

Bis zum 20.6.2021 um 12 Uhr können Sie sich hier für das Online-Event anmelden. Hinterlassen Sie uns Ihre Kontaktdaten und wir melden uns mit dem Zoom-Teilnahmelink bei Ihnen: https://www.jnf-kkl.de/waldspaziergang/

Quelle: https://www.jnf-kkl.de/waldspaziergang/