Die Hisbollah kämpft im Auftrag des Iran

Pressemeldung der israelischen Botschaft:

Das iranische Regime benutzt Terror-Handlanger im Libanon, Syrien, Jemen und Irak, um den Nahen Osten zu destabilisieren – mit jedem Angriff ein wenig mehr.

Iran stützt sich dabei besonders auf seinen größten Handlanger, die Hisbollah mit Sitz im Libanon. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat die Hisbollah Tausende Israelis durch Raketenangriffe, Bomben- und Selbstmordattentate und Entführungen getötet oder verletzt.

Iran und die Hisbollah sind eine Bedrohung für die Menschen im Libanon und Israel und eine Gefahr für die Stabilität der gesamten Region.


Israel: Satellit heute erfolgreich gestartet

Die Weltraumverwaltung des israelischen Verteidigungsministeriums (IMoD) und der israelischen Luft- und Raumfahrtindustrie (IAI) haben heute (Montag, 6.7.) den Aufklärungssatelliten „Ofek 16“ vom Zentrum Israels aus mithilfe einer Shavit-Rakete erfolgreich ins All geschossen.

„Ofek 16“ ist ein elektro-optischer Aufklärungssatellit mit erweiterten Funktionen. Während der ersten Betriebsphase wird der Satellit einer Reihe von Tests unterzogen, um seine Richtigkeit und Leistung zu bestimmen.

Der Satellit hat bereits begonnen, die Erde zu umkreisen und Daten gemäß den ursprünglichen Startplänen zu übertragen.

Die Ingenieure  haben eine Reihe von vorgeplanten Tests gestartet, um die Richtigkeit und das Leistungsniveau des Satelliten zu bestimmen, bevor er seine vollen operativen Aktivitäten aufnimmt.

Verteidigungsminister Benny Gantz sagte:

„Der erfolgreiche Start des Satelliten ‚Ofek 16‘ ist eine weitere außergewöhnliche Errungenschaft für das Verteidigungsunternehmen, für die gesamte Verteidigungsindustrie und  die israelische Luft- und Raumfahrtindustrie.

Technologische Überlegenheit und nachrichtendienstliche Fähigkeiten sind essentiell für die Sicherheit des Staates Israel:

Die Tatsache, dass Israel eines der 13 Länder der Welt mit Satellitenstartfähigkeiten ist, ist keine Selbstverständlichkeit und wurde von den Menschen ermöglicht, die im Laufe der Jahre in diese Systeme investiert und bahnbrechende Fähigkeiten weiterentwickelt haben.“

Quelle (Text/Fotos): https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Aufkl%C3%A4rungssatellit-OFEK-16-erfolgreich-gestartet.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+06.07.2020#p


Israelischer Schriftsteller Noll über die Wüste aus literaturgeschichtlicher Sicht

Kürzlich ist ein neues Buch des deutsch-israelischen Schriftstellers und ehem. „DDR“-Bürgerrechtlers Chaim Noll (siehe Foto) erschienen: „Die Wüste – Literaturgeschichte einer Urlandschaft des Menschen“.

Wüsten, Trockengebiete und Steppen der Erde breiten sich aus, jedes Jahr um eine Fläche, die ungefähr der Größe Deutschlands entspricht. Die fortschreitende Wüstenbildung führt zur Flucht der ansässigen Bevölkerung, zum Teil mit spürbaren Auswirkungen auf das Leben in Europa.

Auch sonst erzwingt Wüste als Landschaft und Schauplatz historischer Entwicklungen immer stärker unsere Teilnahme.

Das Buch des bekannten Schriftstellers Chaim Noll hält anhand literarischer Texte von der Entstehung der Schrift bis zur Gegenwart Themen und Leitmotive einer Urlandschaft des Menschen überblicksartig fest.

Viele der alten Hochkulturen entstanden, wo Wüste auf besiedelbares Land trifft. Als zentrales Motiv erweist sich die Widersprüchlichkeit der Wüste:

Sie steht zugleich für Dürre und Aufblühen, für Mangel an Wasser und Überfülle an Sonne, für Niedergang und Erneuerung, für deprimierende Einförmigkeit und spirituellen Höhenflug, für Tod und Leben, Gut und Böse, Realität und Mythos.

Buch-Daten: Chaim Noll. Die Wüste – Literaturgeschichte einer Urlandschaft des Menschen. Evangelische Verlagsanstalt Leipzig, 2020, 688 Seiten, mit zahlr. farb. Abb., Hardcover, WGS 1926, ISBN 978-3-374-06357-4

Chaim Noll lebt seit 1997 in der Wüste Negev. Bis 2019 war er Dozent am Center for German Studies an der Ben-Gurion-University, Beer Sheva, Israel, und hatte Gastdozenturen an verschiedenen ausländischen Universitäten inne. Noll hat zahlreiche Buch- und Medienveröffentlichungen aufzuweisen und ist freier Mitarbeiter vieler deutscher Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunksender .

Quelle: Kulturnewsletter der israelischen Botschaft in Berlin


Israel arbeitet gemeinsam mit Vereinigten Arabischen Emiraten gegen Coronakrise

​Der Staat Israel und der Staat der Vereinigten Arabischen Emirate haben sich auf eine Zusammenarbeit im Kampf gegen das Coronavirus geeinigt.

Der israelische Premierminister Netanyahu erklärte dazu:

„Die Gesundheitsminister der Vereinigten Arabischen Emirate und der Staat Israel werden eine Kooperation im Kampf gegen das Coronavirus bekanntgeben.

Diese Kooperation wird in der Forschungs- und Technologie-Entwicklung stattfinden, in Bereichen, die die Gesundheitssicherheit der gesamten Region verbessern wird.”

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


AfD kritisiert israelfeindliche Abstimmungen der Bundesregierung bei der UNO

Wie die Bundesregierung auf eine Anfrage des Südthüringer AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Anton Friesen antwortete, hat Deutschland den jüngsten israelfeindlichen Resolutionen im UN-Menschenrechtsrat zugestimmt.

Hierzu erklärt Friesen, stellv. Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft:

„Die Bundesregierung macht dort weiter, wo sie nie aufgehört hat: Ihre anti-israelische Politik bleibt ihr Markenzeichen bei den Vereinten Nationen.

Auch dieses Mal stimmt die Bundesregierung allen israelfeindlichen Resolutionen im berühmt-berüchtigten Menschenrechtsrat zu, zusammen mit so illustren ‚Menschenrechtsverteidigern‘ wie Afghanistan oder Pakistan, die aufgrund ihrer massiven gesellschaftlichen Intoleranz, Ausgrenzung und Verfolgung für Christen und Juden zu den schlimmsten Staaten der Welt gehören.

Das Abstimmungsverhalten der Bundesregierung im Hinblick auf israelkritische VN-Resolutionen ist beschämend.

Allein 2018 hat Deutschland in der VN-Generalversammlung 16 antiisraelischen Resolutionen zugestimmt und sich bei vier weiteren enthalten – von insgesamt 21 Resolutionen gegen Israel. Ähnlich verhält es sich – wie die Antwort der Bundesregierung noch einmal beweist – im VN-Menschenrechtsrat.

Wenn das VN-Gremium seine israelfeindliche Grundgesinnung nicht ändert, muss Deutschland aus dem Menschenrechtsrat austreten.

Die Bundesrepublik darf mit ihrer dortigen Mitgliedschaft nicht zur Legitimation solcher antiisraelischen Positionen beitragen!“


Opferfamilien schreiben an Außenminister Maas, er sei in Israel „nicht willkommen“

120 Angehörige von israelischen Terroropfern haben laut einem Bericht von Israel National News in einem Brandbrief Außenminister Heiko Maas vorgeworfen, „linksextreme Propagandaorganisationen“ in Israel zu finanzieren. Wenn Maas über von ihm finanzierte politische Organisationen soziale Unruhen in Israel verursachen wolle, sei er „nicht willkommen.“

Dazu sagt der Obmann der AfD-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron:

„Ein deutscher Außenminister ist in Israel nicht willkommen. Schallender kann eine Ohrfeige für jemanden, der von sich behauptet, wegen Ausschwitz in die Politik gegangen zu sein, nicht ausfallen.

Erneut bestätigt sich, wie sehr die von der SPD betriebene Ideologisierung der Außenpolitik dem Ansehen Deutschlands schadet.

Die Bundesregierung muss sofort aufhören, Boykottkampagnen gegen Israel sowie israelfeindliche Terrorgruppen mit deutschem Steuergeld zu finanzieren.

Die AfD-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, den Protest der israelischen Opferfamilien ernst zu nehmen und mit der Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes Israel im Sinne zwielichtiger linker NGOs und israelfeindlicher Lobbygruppen aufzuhören.“

Petr Bystron ist Obmann der AfD-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss, Politikwissenschaftler und Publizist. Seine Beiträge erschienen u.a. in „Israel National News“.


Im Kampf gegen den Hautkrebs Melanomen

Forscher der Technion in Israel präsentieren einen neuen Ansatz zur Überwindung der Resistenzen gegen Krebsmedikamente bei Melanomen.

Das Melanom zeigt häufig schnelle Resistenzen gegen molekulare Krebstherapien. In einer Entdeckung, die eines Tages zur Bewältigung dieser großen klinischen Herausforderung beitragen könnte, haben Forscher der medizinischen Fakultät der Technion zwei Proteine entdeckt, die eine wichtige Rolle beim arzneimittelresistenten Melanom spielen.

Laut Weltstatistik ist das Melanom die tödlichste Form von Hautkrebs und tötet pro Stunde eine Person. Allein in den USA werden in diesem Jahr voraussichtlich etwa 6.850 Menschen an der Krankheit sterben, die meisten davon Männer.

Obwohl in den letzten Jahren Fortschritte bei der Melanombehandlung erzielt wurden, spricht ein erheblicher Prozentsatz der Patienten nicht auf solche Therapien an oder entwickelt Resistenzen gegen sie.

In vielen Fällen resultiert das Melanom aus einer Mutation im Enzym BRAF. Dies fördert die unkontrollierte Zellteilung und verhindert den natürlichen Zelltod, was zur Entwicklung von Krebs-/Melanom-Tumoren führt.

Vor einigen Jahren wurden neue Medikamente verfügbar, die BRAF hemmen; sie stehen derzeit an der Spitze der Behandlung der Krankheit, aber leider entwickeln Melanomzellen schnell Resistenzen gegen dieselben Medikamente – was ihre Wirksamkeit und die Überlebensraten der Patienten verringert.

Eine Beobachtung bei Melanomtumoren von Patienten mit Behandlungsresistenzen sind „stabilisierte Onkoproteine“. Onkoproteine sind krebserregende Proteine, die gesunde Zellen in Krebszellen verwandeln können. Sie sind normalerweise von kurzer Dauer.

Bei solchen Melanomtumoren stabilisieren sie sich abnormal, wodurch ihr Niveau und ihre Aktivität gegen Krebs erhöht werden. In früheren Experimenten der Gruppe von Prof. Orian wurde festgestellt, dass die Onkoproteine durch ein Protein namens RNF4 gegen ihren natürlichen Proteinabbauprozess geschützt sind.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Melanom-Der-Kampf-gegen-Resistenzen.aspx


München: Jüdisches Museum zeigt Ausstellung „Von der Isar nach Jerusalem“

Bis 2. August zeigt das Jüdische Museum in München die Ausstellung „Von der Isar nach Jerusalem“ mit Zeichnungen von Gabriella Rosenthal.

Inspiriert vom französischen Illustrator Honoré Daumier, von Wilhelm Busch und Walter Trier zeugen Rosenthals Werke von einem alltagsnahen, heiteren und liebevollen Blick auf das spannungsreiche und vielfältige Leben in Jerusalem zwischen 1935 und 1955.

Gleichzeitig verweist sie mit feinsinnigem Humor auf ihre bayerische Vergangenheit. 

Die in München geborene Gabriella Rosenthal entwickelte ihr künstlerisches Talent bereits in frühester Jugend: Während sie im Antiquariat ihres Großvaters Jacques Rosenthal mithalf, vertiefte sie ihr Kunstverständnis.

1935 heiratete sie den Münchner Schriftsteller und Religionspublizisten Fritz Rosenthal, später unter dem Namen Schalom Ben-Chorin bekannt. Danach wanderten sie nach Jerusalem aus.

Gabriella Rosenthal: Von der Isar nach Jerusalem (1913–1975)
Ausstellung bis 2. August 2020, Ebene 2
Öffnungszeiten: Di. – So. von 10 bis 18 Uhr

Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz 16 in 80331 München

Quelle: http://newsletter.israel.de/i/sXFkP6BdX00g23NXG4KaI1lUvEF1LL_NotB8UTTTEBo
Foto: Franz Kimmel


Jüdische Militärrabbiner in der Bundeswehr

Beatrix von Storch

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte bekommt die Bundeswehr jüdische Militärseelsorger. Der Bundestag fasste einen entsprechenden Beschluss – einstimmig. Die ersten Militärrabbiner sollen noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen.

Die AfD begrüßt ausdrücklich die Einführung der jüdischen Militärseelsorge in der Bundeswehr.

Auch 75 Jahre nach dem Ende der NS-Herrschaft ist es noch nicht wieder selbstverständlich für deutsche Juden, in unseren Streitkräften zu dienen – wie es im Ersten Weltkrieg noch der Fall war. 100.000 jüdische Deutsche dienten während des Ersten Weltkriegs. Jeder sechste davon ist für das Vaterland gefallen.  

Es war einst Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU), der für die Neuauflage der „Kriegsbriefe gefallener deutscher Juden“ gesorgt hat.

Die Leo-Löwenstein-Kaserne trägt den Namen des Gründers des Reichsbundes Jüdischer Frontsoldaten.

Die jüdische Militärseelsorge in der Bundeswehr ist der nächste logische Schritt, um an dieser gemeinsamen Geschichte anzuknüpfen. 

Die Seelsorge in der Bundeswehr muss in einem Vertrag mit einer Körperschaft öffentlichen Rechs geregelt sein. Die muslimischen Glaubensgemeinschaften erfüllen diese Kriterien nicht:

Sie sind keine Religionsgemeinschaften im Sinne des Grundgesetzes und eben deshalb auch keine Körperschaften öffentlichen Rechts. Sie grenzen sich nicht von der Scharia ab. Was wir unbedingt verhindern müssen: Die Lehren der Scharia dürfen nicht in die Bundeswehr einsickern. Das ist eine Frage der nationalen Sicherheit.

Meine Rede, aus der von der Tageschau über die Deutsche Welle bis hin zur taz und Sputnik zitiert wurde, können Sie hier sehen.


Heute Abend beginnt das jüdische Wochenfest

Pressemeldung der Israelischen Botschaft:

Heute Abend beginnt Shavuot, das Wochenfest, an welchem der Erhalt der Tora auf dem Berg Sinai gefeiert wird.

Das Fest markiert zudem das Ende der Gersten- und den Beginn der Weizenernte. In den Kibbutzim und Moshavim, die eine bedeutende Rolle in Israels Landwirtschaft haben, bezeichnet Shavuot den Höhepunkt der Ernte des neuen Getreides und der ersten Reife von Früchten, darunter die sieben in der Bibel erwähnten Früchte des Heiligen Landes (Weizen, Gerste, Trauben, Feigen, Granatäpfel, Oliven und Datteln).

Die Thora (Lev. 23,22) beschreibt das Fest als Wochenfest (hebr. Shavu’ot) – wegen der Wochenzählung zwischen Pessach und Shavu’ot – und als den Tag, an dem neues Getreide und neue Früchte an die Priester im Tempel übergeben wurden.

Shavu’ot wird von der orthodoxen Bevölkerung mit vielen Stunden kontinuierlichen religiösen Lernens und in Jerusalem mit einer festlichen Gebetsversammlung an der Klagemauer begangen.

Nicht zu vergessen ist der christliche Feiertag Pfingsten, der am Sonntag und Montag begangen wird. Auch hierzu wünschen wir ein frohes Pfingsten!