Koptischer Patriarch bezeichnet das “Barnabas-Evangelium” als Fälschung

Das angebliche “Barnabas-Evangelium” ist ein “Buch voller Fehler” und das “Werk eines Fälschers”. Dies betont Patriarch Tawadros II. bezüglich des Buches, das im Mai 2012 angeblich im Justiz-Palast in Ankara gefunden wurde.  foto-dcubillas-www_freimages_com_

In diesem Sinne äußerte sich der Patriarch der koptisch-orthodoxen Kirche am 24. Juni 2015 bei einer Generalaudienz, bei der er sich dem heiligen Barnabas widmete.

Das auf Leder mit goldenen Buchstaben geschriebene Manuskript, von dem die türkischen Behörden erklärten, dass es vor 1500 bis 2000 Jahren geschrieben worden sei, wurde dort als neues Evangelium des Apostels Barnabas bezeichnet. Diese Schrift besagt, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde und nicht als Sohn Gottes in den Himmel aufgenommen wurde; zudem habe “Jesus” das Kommen Mohammeds vorhergesagt.

Quelle: Fidesdienst


Bregenz: Symposium zum Gedenken an Kardinal Scheffczyk vom 25. – 27.9.2015

Am 8. Dezember 2015 wird es zehn Jahre her sein, daß der bedeutende katholische Theologe Kardinal Leo Scheffczyk verstorben ist. 027_24

Anläßlich seines zehnten Todestages veranstaltet die Geistliche Familie ‘Das Werk’ im Kloster Thalbach in Bregenz (wo sich Nachlaß und Grab Kardinal Scheffczyks befinden) vom 25. bis 27. September 2015 ein Theologisches Symposium.

Der deutsche Theologe war regelmäßiger Autor in “Theologisches”. Prof. Dr. Manfred Hauke, der Herausgeber dieser populärwissenschaftlichen Zeitschrift, wird als Redner an diesem Symposium teilnehmen, ebenso der evangelikale Religionsphilosoph Prof. Dr. Harald Seubert, der bekannte Mariologe Prof. Dr. Anton Ziegenaus sowie Dr. Veit Neumann, Professor in St. Pölten und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bistums Regensburg; außerdem weitere namhafte Theologen.

 


Afrikanische Bischöfe wollen auf der Synode konsequent die kirchl. Ehelehre verteidigen

Mathias von Gersdorff0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Der afrikanische Katholizismus ist entschlossen, hinsichtlich der vatikanischen Familiensynode entschlossenen Widerstand zu leisten gegen anmaßende Forderungen vor allem aus Deutschland; deren Delegation bestehet aus Kardinal Marx, Erzbischof Koch und Bischof Bode.

Dies berichtet der bekannte italienische Vatikanist Sandro Magister

Vom 8. Bis zum 11. Juni fand in Accra (Ghana) eine Tagung mit wichtigen afrikanischen Kirchenvertretern statt, darunter die Kardinäle Robert Sarah, Christian Tumi (Kamerun), John Njue (Kenia), Polycarp Pengo (Tanzania) und Berhaneyesus D. Souraphiel (Äthiopien). Ebenso waren weitere Bischöfe aus allen afrikanischen Ländern vertreten. Veranstalter war das „Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar“ (SECEAM).

Kurienkardinal Robert Sarah (siehe Foto), ein deutlicher Kritiker der “Reform”-Vorschläge von Kardinal Kasper, erklärte unumwunden:1b5b8-cardinal_robert_sarah

1) Die Kirche muß ohne Furcht die Lehre Christi über die Ehe verkündigen.
2) Auf der Familiensynode sollen die Bischöfe Afrikas mit einer Stimme und mit Klarheit sprechen.
3) Die Synode muß die Familie vor zerstörerischen Ideologien und politischen Strategien schützen.

Sehr kritisch äußerte sich Edouard Ade, Generalsekretär der Westafrikanischen katholischen Universität, zum großen Einfluss Deutschlands in der Familiensynode. Ausdrücklich nannte er Kardinal Kasper und seine Rede vor dem Konsistorium Anfang 2014.

Im Schlusscommuniqué werden die Synodenväter aufgerufen, sich nicht von den irreführenden Lehren hinsichtlich der Familie beeindrucken zu lassen, welche zur Verwirrung beitrügen.

Mit großer Sorge beobachtet man in Afrika die Krise von Ehe und Familie in manchen westlichen Nationen, vor allem in Ländern wie Deutschland, Frankreich und der Schweiz, und die Bereitschaft einiger Bischöfe, Änderungen hinsichtlich der geschieden-Wiederverheirateten und der Homosexuellen einzuführen, die nicht der katholischen Lehre entsprechen.

Unser Autor Mathias v. Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und die Webseite “Kultur und Medien online”


Sachsen: Ministerpräsident Stanislaw Tillich freut sich auf den Katholikentag 2016

Freistaat Sachsen gibt einen Zuschuß von 3 Mill. €uro

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat heute die Geschäftstelle des Deutschen Katholikentags in Leipzig besucht. Beim Kennenlerntermin mit Geschäftsführer Dr. Martin Stauch informierte er sich über die Ausgestaltung des 100. Katholikentags 2016 in Leipzig und den aktuellen Stand der Vorbereitungen für das Großereignis. Stanislaw Tillich und Martin Stauch

Beide Gesprächspartner waren sich darin einig, dass der Katholikentag eine besondere Gelegenheit für Sachsen darstellt, Kirche und Welt zusammenzubringen.

FOTO: Ministerpräsident Tillich und Geschäftsführer Dr. M. Strauch

Die Austragung des Katholikentags in Leipzig betrachtet Tillich als große Auszeichnung für die Stadt Leipzig und drückt auch seine Begeisterung für die fünftägige Veranstaltung aus:

“Ich freue mich ganz persönlich auf den Katholikentag im nächsten Jahr und bin mir sicher, dass er für Gastgeber und Gäste, für Gläubige und Nichtgläubige ein Fest der Begegnung sein wird.”

Katholikentags-Geschäftsführer Martin Stauch dankte dem Ministerpräsidenten auch für die finanzielle Unterstützung des Katholikentags durch den Freistaat Sachsen, der drei Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Der 100. Deutsche Katholikentag findet vom 25. bis 29. Mai 2016 in Leipzig statt. Erwartet werden mehrere zehntausend Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet. Katholikentage werden in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der 99. Deutsche Katholikentag fand 2014 in Regensburg statt.

Quelle und Kontaktdaten:
100. Deutscher Katholikentag Leipzig 2016 e.V.
Nikolaistr. 27-29  in 04109 Leipzig
Tel.: +49 341.52575 152  / Fax: +49 341.52575 155
katrin.schomaker@katholikentag.de

 


Mexiko: Viele Betrüger geben sich als Priester aus und kassieren hohe “Gebühren”

Einen fälschungssicheren offiziellen Ausweis sollen Priester aus den Kirchenprovinzen Tlalnepantla und Mexiko City erhalten, um das betrügerische Vorgehen von Personen zu verhindern, die sich als Priester und Ordensleute ausgeben und Gläubigen gegen Bezahlung seelsorgerische Dienste anbieten. media-FZMqzvujo1V-2

Der Ausweis soll so gestaltet sein, dass auch einfach Gläubige ihn leicht lesen können und den Namen des Priesters oder Diakon identifizieren und evtl. Kontakt zu den Bischöfen und Ordensoberen aufnehmen können.

Immer öfter geben sich in Mexiko unlautere Personen als „falsche Priester” aus. Sie sind in Krankenhäusern, auf Friedhöfen und in Kirchen am Stadtrand anzutreffen.

Der stellv. Leiter der Pressestelle der Erzdiözese Mexiko, Carlos Villa Roiz, betont: “Leider gibt es keine genauen Daten zur Anzahl der falschen Priester, aber wir wissen z.B. auch nicht, wie viele Diebe in Mexiko City unterwegs sind. Viele dieser falschen Priester zelebrieren Hochzeiten und Taufen außerhalb von Kirchen und verlangen dafür große Summen”, beklagt Villa Roiz.

Quelle: Fidesdienst


Weihbischof Athanasius Schneider: Barmherzigkeit bedarf der Umkehr

Athanasius Schneider ist katholischer Weihbischof in Astana (Kasachstan); er erläuterte in einem ausführlichen Interview wichtige Aspekte der katholischen Lehre über Ehe, Familie und Sexualität. Das Gespräch führte Dr. Maike Hickson für den US-amerikanischen Nachrichtendienst „Lifesitenews“.

Nun ist das Gespräch HIER in voller Länge auf Deutsch zu lesen.

Diese Stellungnahme Schneiders (siehe Foto) ist aufgrund der gegenwärtigen Diskussion im Vorfeld der Familiensynode im Oktober 2015 besonders wichtig.

Weihbischof Schneider gehört zu den drei Autoren des soeben erschienenen Buches „Vorrangige Option für die Familie – 100 Fragen und 100 Antworten zur Synode“.

Hier folgt eine Auswahl seiner wichtigsten Aussagen:

Die Akzeptanz von eindeutig unchristlichen und sogar heidnischen Lebensstilen innerhalb der katholischen Kirche ist das Ergebnis einer längeren Entwicklung, es stellt gleichsam die Frucht des doktrinellen Relativismus dar.

Ferner besagt diese Theorie des Relativismus, dass man den Wortlaut einer Lehre beibehält, deren Sinn aber so interpretiert, dass man dann in der Praxis (Pastoral) durchaus Handlungen tun darf, die dem Wortlaut widersprechen. Solch eine Theorie des Relativismus ist letztlich eine Form des Gnostizismus.

“Man will dem Mainstream der modernen Welt gefallen”

Eine der Ursachen für die Übernahme des doktrinellen Relativismus in unseren Tagen  –  und das meistens seitens des Klerus  –  ist ein Minderwertigkeitskomplex, der sich darin äußert, dass man dem Mainstream in der modernen Welt gefallen will. Letztlich ist aber solch eine Haltung nichts anders als Untreue gegenüber dem Wort Christi, Verrat der Taufversprechen und Feigheit vor der Welt. b (8) - Kopie

Dieser konkrete Vorschlag von Kardinal Kasper und seiner Gesinnungsgenossen bedeutet ohne Zweifel eine Unterminierung der Lehre Christi über die Unauflöslichkeit der Ehe

Barmherzigkeit im Sinne Gottes bedeutet, dass man den Sünder aus seiner unglücklichen Situation herausholt, sofern dieser es auch ehrlich will.

Es wäre eine Gotteslästerung zu denken und zu sagen: „O Herr, ich nehme Deine Barmherzigkeit und Vergebung an, aber ich habe nicht die Absicht, diese meine konkrete Sünde, diese meine konkrete Ablehnung Deines Willens, künftig zu unterlassen“.

Echte Barmherzigkeit verkündet den Willen des Höchsten

Wenn ein Priester, ein Bischof oder ein Kardinal diese Worte Christi bagatellisiert und entsprechend die Menschen lehrt, dann ist er sicherlich nicht barmherzig, sondern wird mitschuldig daran, dass Menschen ewig verloren gehen. 027_24

Die Botschaft der letzten Bischofssynode enthält im allgemeinen einen guten theologischen Inhalt und will die katholischen Familien in ihrem Glauben bestärken. Allerdings erwähnt die Botschaft das Thema der Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zu den Sakramente, ein Thema, das eigentlich gar nicht zur Diskussion stehen dürfte, weil es vom beständigen Lehramt der Kirche schon eindeutig entschieden ist.

Zunächst sollen die Katholiken viele und flammende Gebete verrichten, damit die Bischöfe von der Versuchung der Anpassung an die Welt bewahrt werden und im apostolischen Bekennermut gestärkt werden, und dass Gott sich erhebe und die Pläne der Frevler bei der Synode zerstören möge.

Die Katholiken sollen im Hinblick auf die Synode vor allem die beständige Lehre der Kirche und aller Heiligen über die Ehe und Familie durch Schriften, Konferenzen und durch persönliches Zeugnis verbreiten.

Die unmissverständlich klare Lehre der Kirche über die Homosexualität, vorgetragen mit Liebe und Respekt, wird diesen Menschen wahrhaft eine Hilfe sein, damit sie ihre Seele für die Ewigkeit retten und schon hier auf Erden durch die Übung der Keuschheit als Ledige oder durch eine Eheschließung nach dem Gebot Gottes ein glücklicheres Leben führen können.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und veröffentlicht hier seine aktuellen Kommentare zu kirchlichen Themen: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


Evang. Kirchentag: Haarsträubendes von Kardinal Marx und katholischen Theologen

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Will man sich ein Bild über den verwahrlosten Zustand der katholischen Kirche in Deutschland machen, sollte man den Artikel „Extrem schwierige Debatte – Bischöfe und Theologen diskutieren kontrovers über die “Homo-Ehe”“ lesen, erschienen im Informationsportal der Deutschen Bischofskonferenz “katholisch.de”.

Dort liest man: „Auf dem Kirchentag in Stuttgart ging Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, am Freitag auf Fragen wie Homosexualität und wiederverheiratete Geschiedene ein. Ein weltweiter Konsens der katholischen Bischöfe zum Umgang mit ihnen sei “extrem schwierig”, so der Münchener Erzbischof. Zwischen Europäern, Afrikanern und Lateinamerikanern lägen die Positionen hier weit auseinander.”

Wie kann ein Kardinal der katholischen Kirche solche Aussagen treffen?  – Hat der Kardinal sich tatsächlich so ausgedrückt oder wird er von “Katholisches.de” falsch zitiert?

Fest steht: Die Lehre der katholischen Kirche zur Homosexualität ist völlig klar und eindeutig. Sie ist im „Katechismus der katholischen Kirche“ und in vielen anderen lehramtlichen Dokumenten zu lesen. Die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt  XVI. haben wiederholt die katholische Haltung zu Homosexualität und zu homosexuellen Partnerschaften ausgeführt.

Abgesehen davon suggeriert der Artikel (oder Kardinal Marx, falls er richtig zitiert wird), dass die Lehre der katholischen Kirche im Konsens zwischen den Katholiken verschiedener Kontinente entsteht, was offensichtlich hanebüchener Unfug ist. Die katholische Kirche besitzt eine hierarchische Verfassung mit dem Papst an der Spitze. Das Lehramt richtet sich nach der Wahrheit des Evangeliums und ist kein Produkt einer Konsensfindung.

Diese Aussagen  –  zudem auf einer Großveranstaltung wie dem Evangelischen Kirchentag ausgesprochen  – sind dermaßen verwirrend für das Kirchenvolk, dass sie schnell widerrufen werden müssen, falls sie tatsächlich so ausgesprochen wurden.
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Besonders haarsträubend sind Aussagen katholischer Theologen auf dem Evangelischen Kirchentag. So sagte laut „Katholisches.de“ Dr. Stephan Goertz, Professor für Moraltheologie:

„In keinem Fall verurteilt die Bibel das, was seit circa 150 Jahren unter Homosexualität verstanden wird, also die sexuelle Ausdrucksweise der Beziehungsfähigkeit eines gleichgeschlechtlich orientierten Menschen.“ Falls der Professor das tatsächlich gesagt hat, so führt er die Menschen bewusst in die Irre. 

Der Paderborner Professor für Moraltheologie, Peter Schallenberg, soll laut „Katholisches.de“ gesagt haben: Regierung und Parlament “aufzufordern, auf gesetzliche Regelungen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu verzichten (selbst wenn der Staat diese als Ehe bezeichnet), halte ich für unangemessen und illusorisch, ja unnötig diskriminierend”.  Radio Vatikan

Abgesehen davon, dass sich laut katholischer Lehre staatliche Gesetze durchaus nach den Geboten Gottes richten sollen, ist es Unsinn, in einem demokratischen Rechtsstaat von den Bürgern zu fordern, sie sollen sich zu bestimmten politischen Themen nicht äußern. Eine solche Aussage ist ein Affront für alle, die sich in Deutschland für die Verteidigung der christlichen Ehe einsetzen.

Zudem zitiert Schallenberg  –  wohl bewusst  –  das Zweite Vatikanische Konzil falsch, wenn er behauptet: das Konzil “bestand darauf, dass es keine Hierarchie der Funktionen von Sexualität mehr geben soll”.   –  „Wenn zwei Homosexuelle ihre Liebe sexuell ausdrückten – respektvoll und verbindlich – dürfe man das nicht mit Schuld verbinden“, sagte Schallenberg laut „Katholisches.de“.

Sollte es wahr sein, dass diese Redner derartige Aussagen in Stuttgart getroffen haben, so wäre das ein Skandal und ein weiteres Indiz für die Orientierungslosigkeit wichtiger Persönlichkeiten in der katholischen Kirche in Deutschland.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion “Kinder in Gefahr” und die Internetseite “Kultur und Medien online”


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