FRÜHLINGSLIED von Ludwig Uhland

Süßer, goldner Frühlingstag!
Inniges Entzücken!
Wenn mir je ein Lied gelang,
Sollt‘ es heut‘ nicht glücken?

Doch warum in dieser Zeit
An die Arbeit treten?
Frühling ist ein hohes Fest:
Laßt mich ruhn und beten!

Ludwig Uhland (1787 – 1862)

 


München: Christliche Lukas-Schule feierte 25-jähriges Jubiläum mit großem Konzert

Von Hans-Joachim Vieweger

1989: ein geschichtsträchtiges Jahr  –  und eben auch das Jahr, in dem die christlich-evangelikale Lukas-Schule in München gegründet wurde. Daran erinnerte sie nun mit einem großen Fest in der Stadthalle Germering.  Lukasschule_Helden1

Bei der Feier wurden auch die Hintergründe des damaligen Starts vertieft, in dessen Mittelpunkt die Schüler standen.

Schließlich ging es von Anfang an um sie und darum, ihnen neben allem wichtigen Wissen eine wesentliche Botschaft weiterzugeben: dass sie von Gott wunderbar geschaffen, gewollt und geliebt sind.

Gerade deshalb ist es so spannend zu sehen, welche Gaben in jedem Einzelnen stecken, z.B. in jenen, die sich musikalisch engagieren, wie in der Streicher-Gruppe der Schule.

Ruth Wowerat und Gabriele Bauer hatten daraus für die Feier ein beeindruckendes Orchester geformt, wie es wohl kaum eine andere Grundschule aufweisen kann. Mit einem T-Shirt mit dem Aufdruck „Helden“ saßen sie auf der großen Bühne und präsentierten unter anderem Offenbachs Can-Can.

Mit den T-Shirts kündigte sich schon der zweite Höhepunkt des Abends an: Ein Musical über den israelitischen König David  –  ein „echt cooler Held“, wie es in den Liedern hieß.

Alle Grundschüler waren beteiligt, genauso alle Lehrer  –  egal, ob beim Vorbereiten der Texte, der Kostüme und der Dekoration, beim Einstudieren der Musik und der Theaterszenen oder bei der begeisternden Motivation der Kinder während des großen Auftritts.

Beeindruckend auch Michael Weiser, der als Sprecher fungierte. Wobei die Bezeichnung „Sprecher“ massiv untertrieben ist  –  Weiser agierte so ausdrucksvoll, dass er jederzeit als Schauspieler durchgehen würde. Lukasschule_Helden3

Wohl kaum einer, der sich nicht angesprochen fühlte, als Weiser in Anlehnung an den berühmt-berüchtigten Goliath von den alltäglichen „Riesen“ sprach, die einem das Leben schwer machen können, im Schulalltag genauso wie im Berufsleben.

Oder wenn er die Zuschauer mitnahm auf die Zeitreise ins Land Israel vor 3000 Jahren. Als der Hirtenjunge David vom Propheten Samuel zum König gesalbt wurde, obwohl doch seine Brüder viel stärker waren als er  – und er von außen betrachtet gar nicht wie der große Held wirkte, der Israel einmal regieren sollte.

Doch David zeigte sich just dadurch als „Held“, dass er nicht auf sich selbst und seine Fähigkeiten vertraute, sondern auf Gott.

Wobei sich auch hier ein höchst aktueller Bezug zeigt: Was zählt, um in unserer Gesellschaft ein Held zu sein und cool dazustehen? Sind es das Geld, die Schönheit, die Sportlichkeit oder die Klugheit, wie einzelne Kinder in gerappter Form vortrugen?

Die Geschichte von David zeigt, dass es auf etwas anderes ankommt: „Ein echt cooler Held ist jemand, der aus ehrlichem Herzen, mit Mut und Gottvertrauen handelt. Dazu muss man nicht super spitze sein. So wie du bist, hat Gott dich geschaffen  –  und so kannst du ein Held sein.“  –  So lautete das Fazit des Erzählers – und 280 junge Helden haben das an diesem Tag bestätigt.

Die Webseite der Lukasschule: http://www.lukas-schule.de/


Lukasschule in München: Konzerte mit berühmtem Pianisten

Von Jörg Birnbacher

Im Juni dieses Jahres war der bekannte Pianist Pavlos Hatzopolous aus Stuttgart Gast der Lukas-Schule.Gesprächskonzert

Der 20. Juni war der erste Tag des Schulprojekts, bei dem Klassen aus allen vier Schularten abwechselnd eine besondere Einführung in die Werke großer Komponisten erhalten konnten.

Kinder und Lehrer waren von diesen außergewöhnlichen Musikstunden begeistert, die auch immer einen Bezug zu Jesus Christus enthielten. Besonders gefallen hat den Schülern eine Variationsreihe zu einem bekannten Kinderlied.  Schulkonzert

Am Abend darauf fand ein Gesprächskonzert mit Pavlos Hatzopolous in der Aula der Lukas-Hauptschule statt. Das Thema war „Licht und Finsternis“. Erklärt und gespielt wurden u.a. Werke von Bach, Chopin, Schubert und Mussorgsky.

Die Sehnsucht vieler Komponisten nach Erlösung, die allein der Glaube an  Christus bieten kann, war Dreh- und Angelpunkt des Abends, der nach drei Stunden und etlichen Zugaben gelungen zu Ende ging.

Jörg Birnbacher ist Rektor des Gymnasiums der evangelikalen Lukasschulen


Evangelikale Lukasschule siegte gegen Verleumdungen linker Medien

Pressemeldung der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

Die evangelikal orientierte Lukas-Schule in München hat sich erfolgreich gegen Vorwürfe der „Süddeutschen Zeitung“ zur Wehr gesetzt. Das teilte die Schulleitung jetzt in einem Dankschreiben an alle mit, „die uns durch Rat, Tat und Gebet unterstützt haben“.

Die Zeitung hatte im Oktober berichtet, die von einem christlichen Verein getragene Schule sei fundamentalistisch, kreationistisch und angsteinflößend. Dabei berief sich das Blatt auf anonyme Aussagen von Eltern. Unter anderem hieß es, dass eine Lehrerin mit dem Teufel gedroht habe und einen Schüler nachsitzen ließ, weil er zu Hause keine Bibel hatte. Hof2

In weiteren Veröffentlichungen wurde der Direktor des Gymnasiums, Jörg Birnbacher, wegen angeblicher Stimmungsmache gegen Homosexuelle kritisiert.

Wie es jetzt in einem Schreiben der Schulleitung heißt, sei man gegen die „offensichtlich falschen Vorwürfe“ juristisch vorgegangen und habe die „geltend gemachten Unterlassungsansprüche ausnahmslos durchsetzen“ können.

Dies betreffe insbesondere den Ausgangsartikel der „Süddeutschen“, dessen Kernaussagen das Oberlandesgericht München verboten habe.

Auch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die staatliche Schulaufsicht hätten festgestellt, dass es keine Anhaltspunkte für die Vorwürfe gebe.

Die Schulleitung spricht von einer „verleumderischen Berichterstattung“ hauptsächlich durch die Süddeutsche Zeitung, aber auch durch andere Medien.

Hierbei seien sowohl die Schule als auch Lehrer persönlich in ehrverletzender Weise diffamiert worden. An der Lukas-Schule, zu der auch eine Grund-, Haupt- und Realschule gehören, werden rund 900 Kinder und Jugendliche unterrichtet.


DANKSAGUNG der evangelikalen Lukasschule in München

DANKSAGUNG

In den vergangenen drei Monaten sahen wir uns einer verleumderischen Berichterstattung hauptsächlich durch die Süddeutsche Zeitung, aber auch durch andere Medien ausgesetzt. Hierbei wurden sowohl unsere Schule als auch Lehrer persönlich in ehrverletzender Weise diffamiert.   

Neben unseren Aktivitäten zur faktischen Aufklärung der offensichtlich falschen Vorwürfe sind wir juristisch gegen diese vorgegangen und konnten unsere geltend gemachten Unterlassungsansprüche ausnahmslos durchsetzen.

SCHÜLER der LUKASSCHULE

SCHÜLER der LUKASSCHULE

Dies betrifft insbesondere den Ausgangsartikel der Süddeutschen Zeitung, dessen Kernaussagen das Oberlandesgericht München verboten hat.

Bereits im November widersprach die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern nach eingehender Prüfung den Vorwürfen und bestätigte, dass die Lukas-Schule Teil der „Marke: Evangelische Schulen“ ist.

Eine von der Landeskirche durchgeführte, breit angelegte Elternumfrage führte ebenfalls zu einem unsere Sichtweise bestätigenden Bild.

Die staatliche Schulaufsicht stellte ebenfalls keinerlei Anhaltspunkte für die Vorwürfe fest.

Wir hoffen, dass diese für alle Beteiligten unangenehme Angelegenheit nun zu einem Ende gekommen ist.

Im Falle noch offener Fragen stehen wir gerne zur Verfügung  –  wir hatten und haben nichts zu verbergen.

Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei all denjenigen, die uns durch Rat, Tat und Gebet unterstützt haben.

Das schließt insbesondere mit ein:

–  die Eltern und Elternbeiräte, die konstruktiv an der Problemlösung mitwirkten
–  unsere Lehrerinnen und Lehrer, die den normalen Schulbetrieb sicherten
–  unsere Schülerinnen und Schüler, die zu ihrer Schule und den Lehrer standen
–  diejenigen Medien, die Wert auf seriöse Berichterstattung legen
–  die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
–  die staatliche Schulaufsicht
–  Herrn RA Prof. Dr. Himmelsbach von der Sozietät Romatka & Collegen.

München, im Januar 2013

Lukas-Schule München
Vorstand und Schulleitung

Quelle: http://www.lukas-schule.de/images/Dokumente/danksagung.pdf

HINWEIS:

Unser CHRISTLICHES FORUM hat diese Schule  –  in ökumenischer Solidarität  –  sofort gegen die unfairen Attacken der „Süddeutschen Zeitung“ und anderer Medien verteidigt  –  und über Wochen hinweg 26 Artikel pro Lukasschule veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/category/causa-lukas-schule-munchen/


IDEA würdigt Rektor des Lukas-Gymnasiums in München als „Pädagoge des Jahres“

Birgit Kelle wurde zur „Familienfrau des Jahres“ erkoren

Die theologisch konservative, evangelische Nachrichtenagentur IDEA präsentiert seit langem am Ende des Jahres herausragende Christen, die sich in besonderer Weise bewährt haben.

So wurde jetzt beispielsweise der Christdemokrat Volker Kauder zum „Politiker des Jahres“ erkoren, weil er sich sehr aktiv und vehement für verfolgte Christen in aller Welt einsetzt. Birgit Kelle neu

Als „Familienfrau des Jahres“  bezeichnet IDEA  zu Recht die vierfache Mutter und Publizistin Birgit Kelle (siehe Foto), die sich im Verein „Frau 2000plus“ für ein positives Familienbild in der Öffentlichkeit engagiert.

Leser des CHRISTLICHEN FORUMs kennen Frau Kelle längst durch ihre zahlreichen Artikel in unserem Web-Magazin.

Als „Pädagoge des Jahres“ würdigt die evangelikale Nachrichtenagentur Jörg Birnbacher, den Rektor des Lukas-Gymnasiums in München.

Wir schrieben über die unfairen Medienangriffe  –  vor allem der „Süddeutschen Zeitung“  –  gegen die Lukasschule und Rektor Birnbacher im CHRISTLICHEN FORUM bereits 25 Artikel (siehe unsere LUKASSCHUL-Berichte).

IDEA begründet dieses erfreuliche und wohlverdiente Lob für den christlichen Schulleiter folgendermaßen: Birnbacher

„Pädagoge des Jahres“ ist der Leiter des Gymnasiums der evangelischen Lukas-Schulen in München, Jörg Birnbacher. Der Christ habe „dem weltlichen und kirchlichen Gegenwind“ getrotzt.

Birnbacher machte im November Schlagzeilen, als ihm die Süddeutsche Zeitung vorwarf, im Internet homosexuellenfeindliche Artikel veröffentlicht zu haben. Dies erwies sich als falsch. Die Zeitung verpflichtete sich, die Behauptung nicht mehr zu wiederholen.

Auch die bayerische Landeskirche, die ihn zunächst zu einem Dienstgespräch einbestellt hatte, räumte nach Protesten schließlich ein, dass ihm nichts vorzuwerfen sei.“

Nicht allein die „Süddeutsche Zeitung“ unterschrieb eine Unterlassungserklärung wegen unrichtiger Behauptungen gegen die Lukas-Schule bzw. ihren Rektor Birnbacher, sondern auch der Bayerische Rundfunk, der sich ebenfalls an der wüsten, wochenlang andauernden Medienkampagne gegen die erfolgreiche evangelikale Schule beteiligt hatte.

Den vollständigen IDEA-Bericht mit weiteren Würdigungen siehe hier: http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/anerkennung-volker-kauder-ist-politiker-des-jahres.html



Trotz massiver Bauchlandung agitiert die „Süddeutsche“ weiter gegen die Lukasschule in München

Wie in unserem CHRISTLICHEN FORUM gestern faktenstark dokumentiert wurde, mußte die Süddeutsche Zeitung (SZ) mehrere herbe Niederlagen gegenüber der  –  von ihr seit einem Monat vehement bekämpften  –  evangelikalen Lukasschule einstecken:

Weder wird die fromme Schule geschlossen, noch verliert Rektor Jörg Birnbacher sein Amt  –  und auch sonst hat die evangelische Landeskirche in Bayern keinerlei personelle Konsequenzen gezogen, wie sich dies die SZ offenbar erträumt und allzu gerne als Folge ihrer „Berichterstattung“ gesehen hätte. 

Das Münchner Blatt hatte zunächst zwei Wochen lang mit der zeitgeistigen „Fundi-Keule“  und einer anonymen Gerüchteküche gegen die Lukasschule agitiert; danach wurde weitere zwei Wochen mehrfach auf den Rektor des Lukas-Gymnasiums eingedroschen und dieser z.B. als „Autor“ des anonymen Radau-Portals kreuz.net verunglimpft.

Direktor Jörg Birnbacher wehrte sich rechtlich gegen mehrere SZ-Verleumdungen, worauf das Kampagnenblatt eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterzeichnete und zwei Anti-Birnbacher-Artikel online löschte.

Dies geschah freilich nicht aus höherer Einsicht, sondern aus schierer Furcht vor juristischen Konsequenzen.

In den letzten Tagen  –  siehe Pressekonferenz der evangelischen Landeskirche und Löschung der Hetzartikel  –  konnte sich also die „Süddeutsche“ nicht gerade mit Ruhm bekleckern.

Statt nach diesen wohlverdienten Niederlagen nun endlich in sich zu gehen, gerät das dreiste Blatt weiter außer sich.

Dabei orientiert man sich in der SZ-Redaktion offenbar weiter an der unfairen Devise: „Angriff ist die beste Verteidigung.“

Am heutigen Freitag, dem 16. 11., veröffentlichte SZ-Autor Peter Fahrenholz einen weiteren Rundumschlag mit dem eher schrägen Titel: „Lukasschule  – Die Angst vor dem Pietkong“.

Darin wird der evangelischen Landeskirche „Halbherzigkeit“ vorgehalten: diese wolle wohl die von der SZ vorgebrachten Vorwürfe gegen die Lukasschule „tiefer hängen“.

Besonders stark wurmt es diese  – vom Jagdinstinkt umgetriebene –  Journaille, daß der Leiter des Lukas-Gymnasiums seinen Posten behalten kann.

Rektor Jörg Birnbacher wird erneut mit der Falschbehauptung diffamiert er habe „gegen Homosexuelle gehetzt“ –  hierfür liefert der Autor allerdings keinen einzigen Beweis.

Der evangelischen Landeskirche  –  die nicht vollständig nach der Pfeife der SZ tanzte   – wird sodann unterstellt, bei ihr schwinge wohl „ein gehöriges Stück Angst“ mit.

Gemeint ist freilich nicht die Angst vor der „Süddeutschen Zeitung“, sondern  –  man lese und staune:  „Die Angst nämlich, jene strenggläubigen Evangelikalen zu verlieren, die im Schwäbischen gern als ,,Pietkong“ bezeichnet werden.“

Reichlich absurd, ausgerechnet fromme Evangelikale bzw. Pietisten als „Pietkong“ zu benennen und damit in einen Zusammenhang mit massenmörderischen Kommunisten aus Nordvietnam (Vietkong) zu bringen. 

Im Unterschied zur linksgepolten Süddeutschen haben sich Evangelikale stets als Antikommunisten bewährt  –  auch schon vor dem Fall des „Eisernen Vorhangs“  –  zu einer Zeit, als viele Rote und Grüne gerne von ihrer „Entspannungspolitik“ mit dem Ostblock schwärmten und den unmenschlichen, totalitären Kommunismus am laufenden Meter verharmlosten.

Felizitas Küble, Leiterin des katholischen KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster


Lukasschule: Klarer Erfolg gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“

Mathias von Gersdorff    

Heute konnte die Münchner Lukasschule einen Etappensieg gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ erzielen.

Die SZ betreibt seit dem 19. Oktober eine unfaire Hetzjagd gegen die evangelisch-konservative Schule. Diese nähme die Bibel zu sehr wörtlich, sei zu fromm und würde die Kinder mit dem Teufel in Furcht versetzen.

Aufgrund dieser Vorwürfe setzte das Landeskirchenamt der EKD in München eine Untersuchung der Schule an.

Mit zwei Artikeln, die jeweils am 4. und 7. November 2012 erschienen sind, versuchte es die SZ dann mit dem „Homophobie-Vorwurf“: der Rektor der Schule, Jörg Birnbacher, hätte Artikel und Pressemeldungen mit homophoben Inhalten im Internetportal „Kreuz.net“ veröffentlicht.

Dagegen erzielte die Lukasschule nun einen juristischen Sieg: Der Süddeutsche Verlag hat zu Behauptungen über angebliche Veröffentlichungen in „Kreuz.net“ eine rechtsverbindliche Unterlassungserklärung abgegeben und sich zur Erstattung von Kosten verpflichtet.

Die SZ hat die beiden Artikel inzwischen gelöscht.

Es ist zu erwarten, dass die SZ nach dieser Niederlage ihre Treibjagd notgedrungen beendet. Der Ruf des linksliberalen Organs ist aufgrund der gehässigen Berichterstattung ohnehin schon genug beschädigt.

Überdies hat die bayerische Landeskirche die Vorwürfe der SZ nicht bestätigt und einen Verbleib der Lukasschule im Verband der evangelischen Schulen Bayerns bekräftigt.

Einstweilen kann also die Lukasschule aufatmen.

Wie sich die Hetzkampagne der SZ und die Untersuchung der EKD insgesamt auf die Lehrfreiheit hinsichtlich Homosexualität, Kreationismus und anderen „heißen Eisen“ auswirkt, bleibt abzuwarten.

Mathias von Gersdorff ist katholische Publizist, Buchautor und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“


Evangelische Kirche findet keine Bestätigung für die Vorwürfe der „Süddeutschen Zeitung“ gegen die Lukasschule

AKTUELLE MELDUNG der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA: 

Die bayerische Landeskirche hat die Vorwürfe gegen die evangelikal orientierte Lukas-Schule in München nicht bestätigt. Aufgrund eines kritischen Artikels der „Süddeutschen Zeitung“ hatte die Kirche eine Untersuchung eingeleitet.

Über die Ergebnisse berichtete der Schulreferent, Oberkirchenrat Detlef Bierbaum, am 15. November 2012 in München vor der Presse.

Unter Hinweis auf anonym gebliebene Eltern hatte die Zeitung geschrieben, die Schule sei fundamentalistisch, kreationistisch und angsteinflößend.

Dazu sagte Bierbaum, dass die evangelikale Ausrichtung der Schule  –  sie arbeitet auf der theologischen Grundlage der Evangelischen Allianz  – nicht als fundamentalistisch bezeichnet werden könne.

Die Lukas-Schule   –  sie umfasst eine Grund-, Haupt- und Realschule sowie ein im Aufbau befindliches Gymnasium  –  wird von rund 900 Kindern und Jugendlichen besucht.

„Kein generelles Klima der Angst“

Im Blick auf einzelne Vorwürfe sagte Bierbaum, dass an der Schule „ein generelles Klima der Angst nicht erkennbar“ sei. Schüler hätten dies eindeutig bestätigt.

Im Fall eines Jugendlichen, der die Schule verlassen musste, habe die staatliche Schulaufsicht bestätigt, dass der Träger den Schulvertrag rechtmäßig gekündigt habe.

Zur Kritik an einem Schullandheimaufenthalt im österreichischen Zentrum der Missionsbewegung „Fackelträger“ teilte Bierbaum mit, dass nach Auskunft der Evangelischen Kirche in Österreich „keine theologischen Bedenken“ hinsichtlich dieser Bewegung vorliegen.

Ferner habe die Untersuchung ergeben, dass es in zwei Fällen „zu pädagogisch-didaktisch beziehungsweise theologisch missverständlichen Äußerungen von Lehrkräften zu Kreationismus und Homosexualität“ gekommen sei. Da diese Vorgänge mindestens eineinhalb Jahre zurücklägen, sei ihre Bewertung nicht einfach.

Mit dem Verteilen einer „kreationistisch ausgerichteten Bibelkommentierung“ des US-Theologen John MacArthur habe sich die Schule aber in Widerspruch zu den allgemeinen Bildungs- und Erziehungszielen der bayerischen Lehrpläne gesetzt. Die „Süddeutsche“ hatte ihre Kritik damit begründet, dass MacArthur auch einen Erziehungsratgeber geschrieben habe, in dem das Schlagen von Kindern gerechtfertigt werde.

Eltern enttäuscht, weil sich die Landeskirche nicht sogleich schützend vor die Lukasschule stellte

Laut Bierbaum hat die Kirche mit ihren Untersuchungen am Tag nach dem Erscheinen des kritischen Zeitungsberichts begonnen. Sie habe sich vergewissern wollen, ob die Voraussetzungen für eine staatliche Anerkennung der Schule nach wie vor gegeben seien. Dazu habe das Schulreferat Gespräche geführt, Unterrichtsstunden besucht und Lehrmaterialien geprüft.

In zahlreichen Schreiben an die Kirchenleitung hätten Eltern die gute Arbeit der Lukas-Schulen gelobt. Sehr häufig sei Unverständnis darüber ausgedrückt worden, dass sich die Landeskirche nicht unverzüglich schützend vor die Schulen gestellt habe.

Der Pädagogische Direktor im Landeskirchenamt, Eckhardt Landsberger, bezeichnete die pädagogische Arbeit an der Lukas-Schule als „hervorragend“.

Die Schüler würden zu vorbildlichem Sozialverhalten erzogen. Den Lehrern gelinge es, auch mit schwierigen Schülern sensibel umzugehen. Verbesserungen seien „selbstverständlich immer möglich“.

Juristische Schritte der Schule gegen die „Süddeutsche“

In einer Stellungnahme der Schulleitung heißt es, dass die Vorwürfe der „Süddeutschen Zeitung“ nicht zuträfen. Bei den Untersuchungen seien sie von den betroffenen Lehrern zurückgewiesen sowie von Eltern und Schülern nicht bestätigt worden.

Gegen die „infame Behauptung“ der Zeitung, an der Schule werde mit dem Teufel gedroht, werde man juristisch vorgehen.

Nichts Negatives über den Leiter des Gymnasiums

Bei der Untersuchung wurde auch eine ehrenamtliche Tätigkeit des vor einem Jahr berufenen Leiters des Gymnasiums, Jörg Birnbacher, beleuchtet.

Der Germanist und Historiker ist seit 1999 Vorsitzender des theologisch und politisch konservativen Vereins „Die Wende“.

Ihm hatte die „Süddeutsche“ vorgeworfen, auf der Internetplattform „kreuz.net“ homosexuellenfeindliche Artikel veröffentlicht zu haben. Dazu erklärte Bierbaum, dass der Evangelischen Schulstiftung in Bayern keine Erkenntnisse darüber vorlägen, dass Birnbacher innerhalb oder außerhalb des Dienstes gegen ihm obliegende Pflichten verstoßen habe. Zu diesen Pflichten gehöre auch, zurückhaltend bei Äußerungen zu Fragen des öffentlichen Lebens zu sein.

„Süddeutsche Zeitung“ gab Unterlassungserklärung ab

Laut Birnbacher hat „kreuz.net“ Pressemitteilungen, die er als damaliger Vorsitzender des „Forums Geistige Wende“ an zahlreiche Medien verschickte, fälschlich als Namensbeiträge abgedruckt.

Die Schule teilte inzwischen mit, es sei „nachgewiesen, dass Birnbacher zu keinem Zeitpunkt Autor des radikalen Internetportals kreuz.nez gewesen war“.

„In Bezug auf Behauptungen in diesem Zusammenhang hat sich die Süddeutsche Zeitung gegenüber Herrn Birnbacher zur Unterlassung verpflichtet“, so die Schule.

Quelle: http://www.idea.de


Pressemeldung der Münchner Lukas-Schule vom heutigen 15. November 2012

Klares Votum: Die Lukas-Schule ist Teil der „Marke: Evangelische Schulen“
 

LUKAS-SCHULE: Private evangelische GRUND-,  HAUPT- und REALSCHULE sowie GYMNASIUM 

Zur heutigen Pressekonferenz der evangelischen Landeskirche in Bayern

Die Lukas-Schule bedankt sich bei der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) für die klare Feststellung, dass sie weiterhin als Teil der „Marke: Evangelische Schulen“ gesehen wird.

Die Empfehlung der ELKB, die Lehrer mit dem Rahmenkonzept evangelischer Schulen vertrauter zu machen, greifen wir gerne auf; wir sehen das als Teil der bereits jetzt praktizierten guten Zusammenarbeit mit der Evangelischen Schulstiftung.

Auch uns ist wichtig:

Wir sehen uns als Teil der evangelischen Schullandschaft, auch wenn nicht alle Lehrkräfte der ELKB angehören (es gibt auch Lehrer aus evangelischen Freikirchen, der römisch-katholischen Kirche sowie der griechisch-orthodoxen Kirche).

Mit ihrer geistlichen Prägung  –  basierend auf den theologischen Grundsätzen der Evangelischen Allianz  –  sieht sich die Lukas-Schule in einer langen Tradition evangelischen Schulwesens, das zu einem maßgeblichen Teil durch den Pietismus geprägt wurde.

Was die in der Süddeutschen Zeitung erhobenen Vorwürfe angeht, stellen wir erneut in aller Klarheit fest:

Diese Vorwürfe treffen nicht zu. Sie basieren auf Behauptungen von drei Eltern, die nicht nur von den betroffenen Lehrern entschieden zurückgewiesen worden sind, sondern von anderen Eltern und Schülern im Zuge der Untersuchung gerade nicht bestätigt wurden.

Im Gegenteil:

Bei mehreren Vorwürfen konnte zum Beispiel durch Hefteinträge von Schülern der jeweiligen Klassen dokumentiert werden,
dass die Vorwürfe unzutreffend sind.

Gegen die infame Behauptung, an unserer Schule würde mit dem Teufel gedroht, gehen wir im Übrigen juristisch vor.

Es sind persönliche Vorwürfe gegen den Leiter des Lukas-Gymnasiums erhoben worden. Wir stellen zum ersten fest, dass es keinerlei Vorwürfe im Zusammenhang mit der dienstlichen Tätigkeit von Herrn Birnbacher gibt.

Zum zweiten ist nachgewiesen, dass Herr Birnbacher zu keinem Zeitpunkt Autor des radikalen Internet-Portals kreuz.net war.

In Bezug auf Behauptungen in diesem Zusammenhang hat sich die Süddeutsche Zeitung gegenüber Herrn Birnbacher zur Unterlassung verpflichtet (siehe dazu die anliegende Stellungnahme zur Erklärung von Herrn Birnbacher vom heutigen Tag).

Wie schon in unserem Offenen Brief an die Eltern vom 24. Oktober (siehe http://www.lukasschule.de) halten wir ebenso fest:

Auch wenn wir die Unterstellungen und Vorwürfe entschieden zurückweisen, wollen wir nicht den Eindruck erwecken, als ob an unserer Schule keinerlei Fehler gemacht würden. Im Schulalltag sind auch Missverständnisse möglich.

Wir möchten uns ganz ausdrücklich bei den Eltern und Schülern bedanken, die uns auf Fehler und Missverständnisse hinweisen und gehen diesen selbstverständlich nach. Das gehört auch zu unserem Verständnis einer christlichen Schule.

Zur privaten evangelischen Lukas-Schule gehören eine Grund- und Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium mit derzeit rund 900 Schülerinnen und Schülern.

Die Lukas-Schule ist eine evangelische Bekenntnisschule. Unser besonderes Ziel ist es, im schulischen Alltag gelebten christlichen Glauben erfahrbar zu machen.

Wir bieten den Kindern professionellen und innovativen Unterricht durch staatlich geprüfte und erfahrene Lehrkräfte, die Christen sind und ihr Leben in Verantwortung vor Gott gestalten.

Wir betonen das Gemeinsame der christlichen Konfessionen, nicht das Trennende; das hat in den vergangenen 22 Jahren maßgeblich zum Erfolg der Schule beigetragen.

München, den 15.11.2012

Fördergemeinschaft Lukas-Schule e.V.
Thomas Holmer
Geschäftsführer

Stellungnahme zur Erklärung von Herrn Birnbacher (Rektor des Lukas-Gymnasiums) vom heutigen Tag:

Die „Süddeutsche Zeitung“ hat am 4. und 7.11. über den Schulleiter unseres Gymnasiums in erheblich diffamierender Weise berichtet.

Gegenstand der Berichterstattung war auch das Engagement unseres Schulleiters in dem Verein „Die Wende“.

Herr Birnbacher hat sich entschieden, im Interesse des Lukas-Gymnasiums den Vorsitz des Vereins niederzulegen. Dazu hat er gegenüber dem Trägerverein der Schule erklärt:

Erklärung

Ich bin seit der Gründung im Jahr 1999 Vorsitzender des Vereins „Die Wende e.V.“. Dem Verein geht es insbesondere um die Bewusstmachung der Bedeutung des Christentums und seiner Traditionen für unsere Kultur und den demokratischen Rechtsstaat.

Der Verein ist als ausschließlich gemeinnützigen Zielen dienend anerkannt. Seit seiner Gründung war der Verein ausschließlich auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland tätig.

Aufgrund von Presseveröffentlichungen zu meiner Tätigkeit im Verein „Die Wende“ habe ich entschieden, den Vorsitz des Vereins mit sofortiger Wirkung niederzulegen.

Mir liegt daran, jeden auch nur entfernten Eindruck zu vermeiden, meine ehrenamtliche Tätigkeit könne nur irgendwie meine Aufgabe als Schulleiter des Lukas-Gymnasiums beeinflussen.

Ich bin sicher, dass dies in der Vergangenheit nicht der Fall war. Im Interesse der Schule habe ich mein Amt jedoch aufgegeben.

In aller Deutlichkeit stelle ich außerdem fest:

Der Versuch, mich als homosexuellenfeindlich darzustellen, ist unzutreffend und beleidigend.

Zu keinem Zeitpunkt habe ich eine Person aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert. Als Schulleiter des Lukas-Gymnasiums würde ich eine solche Diskriminierung von Lehrern oder Schülern gegenüber Schülern oder Lehrern nicht zulassen.

Die Grundwerte der Lukas-Schule sind für mich leitend: Die Schule steht für den Glauben an einen Gott, der alle Menschen liebt  –  unabhängig von ihrer Herkunft, Leistung oder anderen Eigenschaften.

Der Süddeutsche Verlag hat zwischenzeitlich zu Behauptungen über angebliche Veröffentlichungen von Herrn Birnbacher im radikalen Internetangebot „kreuz.net“  –  wenn auch „ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht und ohne Präjudiz für die Sach- und Rechtslage“  –  eine rechtsverbindliche Unterlassungserklärung abgegeben und sich zur Erstattung von Kosten verpflichtet.

München, den 15.11.2012

Fördergemeinschaft Lukas-Schule e.V.
Thomas Holmer
Geschäftsführer