Lukasschule: Gibt es bald einen Anti-Homophobie-Eid für evang. Lehrer ?

Mathias von Gersdorff  

Die unfaire Hetzkampagne gegen die Lukasschule in München wurde von der Süddeutschen Zeitung am 19. Oktober 2012 losgetreten mit dem Vorwurf, die Schule sei biblizistisch und insgesamt zu fromm. Bildungsplan-Demo-1.2.1448b

Es handelte sich also um den klassischen Vorwurf des christlichen „Fundamentalismus“, um die weitverbreitete „Fundi-Keule“, die besonders oft gegen Evangelikale  – also theologisch konservative Protestanten  – angewandt wird.

Doch inzwischen fokussiert sich die Auseinandersetzung immer mehr um die Einstellung des Rektors des Lukas-Gymnasiums zur Homosexualität: 

Jörg Birnbacher sei „homophob“, weil er sich vor Jahren gegen Attacken von Homosexuellengruppen auf den evangelikalen Kongreß „Christival“ ausgesprochen habe.

Zudem habe er die „Marburger Erklärung: Für Freiheit und Selbstbestimmung – gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände“ unterzeichnet.

Dabei ging es jeweils um das Angebot von Therapien für Personen, die ihre homosexuelle Lebensweise ändern wollten. Die Empörung der Homo-Lobby über diese Angebote  –  zudem auf evangelikalen Großveranstaltungen präsentiert  –  war gigantisch. Manche drohten, diese Events zu verhindern. Schließlich konnten sie nur unter massiven Polizeischutz stattfinden.

Das Landeskirchenamt der EKD in Bayern untersucht nun, ob Rektor Birnbacher „homophob“ sei.

Der Vorwurf einer angeblichen „Homophobie“ ist innerhalb des Protestantismus eine heikle Sache und kann schnell zum Verlust das Arbeitsplatzes führen:

So hat der sächsische Landesbischof Jochen Bohl seinen Chef-Evangelisten, den in protestantischen Kreisen sehr bekannten Religionspädagogen Lutz Scheufler gefeuert. Der Jugendevangelist hatte massiv gegen das Zusammenleben homosexueller Pastoren-„Partner“ in Pfarrhäusern protestiert und dabei oft die Bibel zitiert.

Das Thema Homo-Paare im Pfarrhäusern hat viele Protestanten bewegt, deutlich zu protestieren. Die Diskussion eskalierte derart, dass eine (erneute) Spaltung zu befürchten war.

Nun soll möglicherweise eine „Säuberungsaktion“ stattfinden: Wer sich irgendwie der neuzeitlichen Todsünde der „Homophobie“ schuldig gemacht hat, wird rausgeschmissen.

Diese perfide Einschüchterungstaktik wird nicht ganz ohne Folgen bleiben: Aus Furcht werden viele von nun an stillhalten bzw. eine Art „Selbstzensur“ betreiben.

Dabei ist „Homophobie“ ein Begriff, der argumentativen Manipulationen Tür und Tor öffnet. Die eigentliche Bedeutung des Wortes ist „irrationale, zwanghafte Angst vor Homosexualität und Homosexuellen“, eine psychologisch gestörte Angst, eine „Phobie“ eben.

Doch heutzutage versuchen linksgerichtete Medien und Politiker, jeden als „homophob“ abzustempeln, der sich gegen die absurden Forderungen der politisch organisierten Homosexuellenverbände ausspricht.

Auf diese Weise wird seitens der EKD eine wahre „Stasi im Kopf“ hergestellt. Jeder soll selber sein „Gewissen“  –  jenseits von Gott und Bibel, aber diesseits des Zeitgeistes  –  prüfen, ob in ihm nicht „homophobe“ Tendenzen schlummern. Jedenfalls soll er auf keinen Fall der Homo-Lobby widersprechen, egal wie absurd deren Aussagen sind.

Diese Angelegenheit ist ein unglaublicher Kniefall vor dem antichristlichen Zeitgeist, der die göttliche Schöpfungsordnung bekämpft. 

Es ist zu hoffen, dass Menschen mit Bekennermut dies erkennen und den gebotenen Widerstand leisten. Andernfalls landet Deutschland bald in einer Psycho-Diktatur.

Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist, Buchautor und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“


Evangelische Allianz München: Die Artikel der SZ über die Lukas-Schule sind unterstes Niveau

Vorwurf: Süddeutsche Zeitung betreibt „antikirchliche Kampagne“

Eine „antikirchliche Kampagne“ wirft der Vorsitzende der Evangelischen Allianz München, Siegfried Winkler, der Süddeutschen Zeitung vor.  (Die Evangelische Allianz ist ein Dachverband theologisch konservativer evangelischer Gemeinschaften und Werke.)

Das Blatt hat seit dem 19. Oktober in mehreren Artikeln behauptet, die evangelikal orientierte Schule in München sei fundamentalistisch ausgerichtet, flöße Kindern mit dem Teufel Angst ein, vertrete den Kreationismus und dulde homosexuellen-feindliche Propaganda.

Am 7. November forderte das Blatt die „Rote Karte“ für den Leiter des Gymnasiums der Lukas-Schule, Jörg Birnbacher. Begründung der Zeitung: Toleranz höre auf, wenn das Wertefundament, das Staat und Gesellschaft zusammenhalte, offen attackiert und verhöhnt werde.

Nach Ansicht Winklers hat die Zeitung keine Beweise für ihre Anschuldigungen vorgebracht. Stattdessen berufe sie sich auf Aussagen anonym bleibender Eltern sowie auf Internetseiten, wobei vieles falsch dargestellt würde.

So werde dem Schulleiter unterstellt, Autor beim umstrittenen Internetportal kreuz.net gewesen zu sein, weil dieses im Jahr 2006 mehrere von Birnbacher –  damals Vorsitzender des „Forums Geistige Wende“  –  verschickte Pressemitteilungen abdruckte.

Zudem würden daraus einzelne Sätze willkürlich herausgegriffen, um Birnbacher als religiösen Eiferer zu diskreditieren. „Diese Art des Journalismus ist unterstes Niveau“, sagte Winkler gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Es sei unverständlich, dass die „Süddeutsche“ ihre Qualität opfere, um eine von Staat und Kirche anerkannte Privatschule in Verruf zu bringen.

Hintergrund:

Die Lukas-Schule in München umfasst außer dem im Aufbau befindlichen Gymnasium eine Grund-, Haupt-, und Realschule mit insgesamt 913 Schülern. Nach eigenen Angaben will sie Kindern „vom Wort Gottes her klare Orientierung geben und so ein Fundament legen, von dem aus der junge Mensch seine Umwelt annehmen, bewerten und sein Leben gestalten kann“.  –  Für die konfessionell verschieden geprägten Lehrer gilt als gemeinsamer Nenner die Glaubensbasis der Evangelischen Allianz.

Quelle: www.idea.de


Evangelische Familienmutter verteidigt die von der SZ attackierte Münchner Lukasschule

Offener Brief von Almut Rosebrock (siehe Foto) an die „Süddeutsche Zeitung“ und deren Redakteurin Tina Baie

Bezugnehmend auf diesen Artikel von Tina Bayer gegen die Lukasschule und deren Rektor Jörg Birnbacher: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/diskussion-um-lukas-schule-schulleiter-streitet-vorwuerfe-ab-1.1515908

Sehr geehrte (es fällt mir schwer, das zu schreiben, ehrlich gesagt, wenn man Ihre Texte gelesen hat) Tina Baier,
sehr geehrte Süddeutsche Zeitung!

Zur Kenntnisnahme und Ermutigung an die Lukasschule                            
Sehr geehrte Verantwortliche der Bayerischen Landeskirche!
Sehr geehrter Herr Kauder und andere Politiker!
Sehr geehrte Mitadressaten!

„Christlich-fundamentalistisches Hassportal„, damit beginnt der Artikel – was ist denn das?
Das passt überhaupt nicht zusammen.

Christlich- fundamentalistisch sind Menschen, die an die Realität der Bibel in ihrer Vielfalt und Komplexheit glauben. Auch „Evangelikale“ genannt.

Hass gibt es da nicht – weil Gott uns zuerst geliebt hat.

Wie wir hier sehen, ist man allerdings dem Hass der Welt ausgeliefert – wie Jesus es auch war.
Ihn hat es ans Kreuz gebracht… .

Haben wir hier in Deutschland nicht Rede-, Glaubens- und Meinungsfreiheit?

Wie kann es sein, dass Sie derart gegen einen einzelnen Menschen, den ehrbaren und engagierten Rektor einer Schule, hetzen (dieser Begriff ist mir, als engagierter Christin, total fremd; da Sie selbst ihn aber ständig benutzen, nehme ich ihn hier)  – und das bereits seit 3 Wochen?!?

Mit welcher Berechtigung tun Sie das?
Und wirken damit absolut rufschädigend auf diese Schule, wo Eltern sich aktiv entschieden haben, ihre Kinder dorthin zu schicken – und die Schule hat einen guten Ruf, nach wie vor!

Die Zuschriften von Eltern der Lukasschule, die Sie bekommen haben, belegen, dass die Schule sich sehr gut und liebevoll um einzelne Schüler kümmert. Sie haben viele Zuschriften von Eltern und Schülerinnen und Schülern der betroffenen Schule erhalten (Leserbriefe, auch abgedruckt).

Schüler LEIDEN unter den Folgen Ihrer „Hetzerei“! (Das Wort finde ich schrecklich – hier trifft es leider zu)

Das finde ich am allerschlimmsten.

Es wurde Ihnen bereits mitgeteilt – und Sie machen immer weiter. Schockierend.
Wo ist Ihre Mit-Menschlichkeit? Haben Sie gar kein Herz?

Sie hetzen hier gegen Christen, um die „Freiheit“ von homosexuell lebenden Menschen zu fordern. „Freiheit“ durch solche „Aktionen“, durch Redeverbote?

Übrigens können Sie gerne sehr viele Missstände in der aktuellen Politik,in allen Bereichen, anprangern, beschreiben, an die Öffentlichkeit bringen. Ich hätte eine riesenlange Liste dazu…

Eine Journalistin, die (mit welchen Beweggründen?) eine derartige Hetzjagd veranstaltet, lässt die Homo-Lobby in problematischerem Licht erscheinen.

Christen sind menschenliebend. (Das wäre auf Latein „homophil“).
Wir lieben die Menschen so, wie Gott sie geschaffen hat.
Und hier steht im Schöpfungsbericht zur Polarität zwischen Mann und Frau: „Und es war gut so!“

Und es ist gut so. Die Menschheit hat sich entwickelt und vermehrt.
Das Gewissen, die „Augen des Herzens“, sind geschult, u.a. durch das Lesen von Gottes Wort, der Bibel.

Lesen Sie doch mal selbst einen der Briefe von Paulus, zum Beispiel einen der Timotheusbriefe oder den an Titus.
Oder das Hohelied der Liebe, 1 Kor. 13.

Kann man da noch hassen?

Es heißt: Gott hasst die Sünde – aber Er liebt den Sünder.
Durch Jesu Tod am Kreuz hat er unsere Schuld auf SICH genommen. Das macht uns frei, Seine Kinder zu sein (Joh. 1).
So ist es.

Bitte beenden Sie endlich dieses absolut unrühmliche Kapitel Ihrer Zeitung!

Bitte wenden Sie sich wirklich wichtigen Themen zu:  Bitte fragen Sie mal, wie es Lehrern an Schulen allgemein geht – ob der herrschenden Arbeitsbedingungen? Bitte fragen Sie, wie es Schülern geht mit dem G8-Druck, unter dem sie stehen!

Ich hoffe, die SZ verliert durch dieses Vorgehen viele Abonnenten!
Normalerweise denke ich so nicht – aber hier bleibt mir fast nichts anderes mehr.

Grüße aus Bonn!

Almut Rosebrock, Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“, www.glmk.de


Die „Süddeutsche Zeitung“ setzt ihr Kesseltreiben gegen die Münchner Lukasschule fort

Erneut zwei infame Rundumschläge der SZ gegen den Rektor des Lukas-Gymnasiums

Am heutigen Mittwoch gefiel es dieser linksbewegten Tageszeitung, ihre seit fast drei Wochen anhaltende Kampagne gegen die evangelische Lukas-Privatschule in München durch zwei erneute Attacken zu bereichern.

Dabei erhielt die  – bei diesem Thema wohl mittlerweile unvermeidliche  –  SZ-Autorin Tina Baier redaktionelle Verstärkung durch einen Kommentar von Peter Fahrenholz, dessen Wahrheitsgehalt und Sachkenntnis sich freilich auf ähnlich unterirdischem Niveau befindet.

Lukas-Schule in München

Die jüngste „Berichterstattung“ Baiers unter dem Titel „Birnbacher streitet Vorwürfe ab“ (Print-Ausgabe) beginnt mit folgenden aufschlußreichen Worten:

Zweieinhalb Stunden hat das Dienstgespräch gedauert, zu dem Jörg Birnbacher, der Leiter des Lukas-Gymnasiums in Laim, am Donnerstag von Vertretern der evangelischen Landeskirche gebeten worden war.“

Hier stellt sich sogleich die Zwischenfrage, woher die SZ weiß und wissen kann, daß und wann der Rektor des Lukas-Gymnasiums in München-Laim zu einem „Dienstgespräch“ beordert wurde und wie lange diese Unterredung dauerte.

Da zwischen dem von der Süddeutschen ständig attackierten Schulleiter und deren Redakteurin Baier wohl kaum vertrauliche Details ausgetauscht werden, dürfte die Münchner Redaktion diese Internas seitens der evangelischen Kirchenleitung erhalten haben.

Ist dieses merkwürdige Gebaren bei „Dienstgesprächen“ neuerdings üblich? Werden wir es vielleicht noch erleben dürfen, daß die SZ zu solchen brisanten Unterredungen gleich mit eingeladen wird, um danach ein –  durch die rote Brille geprägtes –  „Protokoll“ zu veröffentlichen?

Sodann setzt Baier ihre bisherige Taktik, die infame Kreuz.net-Keule gegen Rektor Birnbacher zu schwingen, die von diesem bereits klar widerlegt wurde, schon im nächsten Satz unbeeindruckt fort:

„Birnbacher sollte sich dazu äußern, warum im Jahr 2006 unter seinem Namen mehrere Artikel auf der Internet-Plattform kreuz.net erschienen sind, auf der gegen Juden, Homosexuelle und Kirchenreformer gehetzt wird. Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich gerade davon distanziert und Kreuz-Net-Aktivisten aus den eigenen Reihen mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen gedroht.“

Abgesehen davon, daß sich die Deutsche Bischofskonferenz nicht „gerade“, sondern bereits vor vier Jahren öffentlich von kreuz.net distanziert hat, entsteht durch Baiers Artikel der suggestive Eindruck, als habe sich die Dt. Bischofskonferenz von Birnbachers (angeblichen) Artikeln auf diesem Internetportal distanziert, wovon natürlich keine Rede sein kann  – abgesehen davon, daß der Schulleiter ohnehin kein Autor von kreuz.net ist.

Fakt ist vielmehr, daß dieses unseriöse Radauportal seit ca 10 Jahren ungefragt zahlreiche öffentliche Stellungnahmen von Unbeteiligten übernimmt und zudem häufig deren Texte mit eigenen Kommentaren vermischt. Da aber diese Webseite, deren Server im Ausland steht und den zudem mehrfach wechselte, ihrerseits anonym agiert und agitiert, ist hiergegen juristisch kein Kraut gewachsen, weshalb die Betroffenen sich nicht wirksam dagegen absichern können.

SZ-Journalisten wissen selbstverständlich um dieses Problem, schlachten es aber zynisch aus, um so medienwirksam die kreuz.net-Keule gegen unliebsame Konservative zu schwingen und ihnen Äußerungen vorzuhalten, die sie so keineswegs getätigt haben, die vielmehr aus der sprachlichen Gossenküche des Radauportals stammen, mit dem die Attackierten nichts zu tun haben.

Offenbar findet es die SZ-Autorin nicht der Mühe wert, obgleich sie sich  gerne mit dem Anschein intensiver „Recherche“ präsentiert, die kreuz.net-Version mit dem jeweiligen Original-Text des Betroffenen zu vergleichen. Würde sie dies tun, gäbe es freilich kein geeignet erscheinendes „Futter“ für das wilde Kesseltreiben gegen die Lukas-Schule.

Abschließend zitiert Baier die evangelische Kirchenleitung Bayerns wie folgt:

 „Das Gespräch mit Herrn Birnbacher ist Teil unserer gründlichen und ausführlichen Untersuchung der Vorwürfe, die einige Eltern gegen die Lukas-Schule erhoben haben“, heißt es aus dem Landeskirchenamt. Eltern, die dazu noch etwas beizutragen haben, können sich noch bis zum Ende dieser Woche unter der E-mail-Adresse poep@elkb.dean die evangelische Kirche wenden.“

Hier stellt sich erneut die Frage, mit welcher Berechtigung die Süddeutsche diese interne Mailanschrift für Eltern erstens erfahren hat und zweitens auch noch veröffentlicht, so daß sich jeder SZ-Leser bei dieser Beschwerdestelle-Adresse per Mail melden und seinen Sermon gegen die Lukasschule loslassen könnte, ohne daß zeitnah geklärt werden kann, ob es sich wirklich um Eltern dieser evangelikalen Privatschule handelt, die von der Grundschule bis zum Gymnasium insgesamt über 900 Schüler unterrichtet.

Von ähnlicher journalistischer „Qualität“ ist der ebenfalls heute in der SZ erschienene Kommentar „Rote Karte für Eiferer“ von Peter Fahrenholz, der einleitend erklärt, die Toleranz in der Demokratie müsse dort ihre Grenzen finden, wo  – so wörtlich  – „das Wertefundament, das Staat und Gesellschaft zusammenhält, offen attackiert und verhöhnt wird.“ 

Der Autor meint damit freilich nicht das redaktionelle Treiben der Süddeutschen und ähnlicher Gazetten, sondern vielmehr die fromme evangelische Lukasschule, denn dort sei dieser „Hohn“ auf das Wertefundament „ganz offenkundig“ der Fall, wie er munter drauflosbehauptet; dies geschehe hier und heute in einer, wie er schreibt, „staatlich genehmigten Schule“  –   er meint wohl staatlich „anerkannt“.

Es könne nicht „hingenommen“ werden, so Fahrenholz weiter in seinem rasenden Agitationseifer, wenn „ein Schulleiter in seiner Funktion als Sprecher eines christlich-konservativen Kreises gegen Homosexuelle hetzt“.

Abgesehen davon, daß die SZ die vermeintliche „Hetze“ des Rektors in ihrer mehrwöchigen Kampagne bislang mit keinem einzigen Original-Zitat Birnbachers belegen konnte, entsteht nunmehr direkt der falsche Eindruck, als sei der christliche Schulleiter hier und heute Sprecher eines solchen  –  Schreck laß nach!  – „konservativen Kreises“.

In Wirklichkeit gibt es diesen „Kreis“ seit etlichen Jahren nicht mehr; es handelte sich überdies um ein ökumenisches Gesprächsforum ohne Vereinsstrukturen, dem Birnbacher außerdem angehörte, bevor er an der Lukasschule tätig war.

Diese Beispiele belegen erneut, mit welch hinterhältigen und unfairen Methoden die Süddeutsche ihren Dauer-Feldzug gegen die Lukasschule führt und hierbei einfachste Regeln journalistischer Sorgfaltspflicht und Fairneß mit Füßen tritt.

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster

Link zum hier kritisierten Baier-Artikel der SZ: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/diskussion-um-lukas-schule-schulleiter-streitet-vorwuerfe-ab-1.1515908


Erneute Stimmungsmache der „Süddeutschen Zeitung“ gegen die Lukasschule in München

Eine von der SZ verunglimpfte Erklärung wurde von Jörg Birnbacher und zahlreichen hochrangigen Persönlichkeiten unterzeichnet

Tina Baier kann es offenbar nicht lassen: Die SZ-Autorin veröffentlichte erneut einen diffamierenden und manipulierenden Artikel in der heutigen Samstags-Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ (3.11.2012) gegen die fromm-evangelische Lukas-Schule, wobei besonders unfair mit Jörg Birnbacher, dem Leiter des Lukas-Gymnasiums, verfahren wird.

Bereits im Untertitel der SZ wird dem Rektor „Stimmungsmache gegen Homosexuelle“ vorgehalten. In Wirklichkeit ist es Tina Baier, die wahrheitswidrige Stimmungsmache betreibt  –  und erneut gegen die Lukasschule und Jörg Birnbacher agitiert.

Die Beschuldigung gegen den Leiter des Lukas-Gymnasiums wird damit begründet, daß „Birnbacher vor einigen Jahren auf der Internet-Plattform kreuz.net Stimmung gegen Homosexuelle gemacht hat.“

Sodann wird darauf verwiesen, daß die Deutsche Bischofskonferenz sich „gerade wieder von kreuz.net distanziert“ habe, „weil dort gegen Juden, Schwule und Kirchenreformer gehetzt wird“.

Tatsächlich handelt es sich bei „kreuz.net“ um ein unseriöses und anonymes Radauportal, das vor allem durch Judenfeindlichkeit und eine völlig unterirdische Gossensprache negativ auffällt.

Allerdings betreibt die „Süddeutsche“ in diesem Artikel eine denkbar hinterhältige Hetze gegen Rektor Birnbacher und die Lukas-Schule, weil mehrfach nicht berücksichtigt wird, daß die Webseite „kreuz.net“ selbstverständlich öffentlich verbreitete Pressemitteilungen und Aufrufe übernimmt, ohne daß sich Autoren und Unterzeichner dagegen wehren können, zumal das unsägliche Internet-Portal anonym ist.

Selbstverständlich weiß die angeblich so intensiv „recherchierende“ SZ-Mitarbeiterin hierüber Bescheid, weil dieser journalistische Sachverhalt auch ohne langwierige Recherche klar ersichtlich auf der Hand liegt.

Gleichwohl heißt es in Baiers dreistem Artikel mit verleumderischer Zielstrebung:

„Nach Recherchen der SZ hat Birnbacher im Jahr 2009 eine auf kreuz.net veröffentlichte Erklärung „gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände“ unterzeichnet. In dem kreuz.net-Beitrag (…) geht es um „Homo-Ideologen“, die „Menschen, die von widernatürlichen Versuchungen geplagt werden, den Weg zu Therapie und Heilung verbauen“ wollen.“

Hierbei wird suggestiv der wahrheitswidrige Eindruck vorgetäuscht, als habe Jörg Birnbacher  – der damals überdies weder Lehrer noch Rektor der Lukasschule war –  eine auf kreuz.net zurückgehende Erklärung unterzeichnet. 

Pausenhof der Lukas-Schule

In Wirklichkeit handelt es sich um eine Pressemitteilung der „Initiative für Freiheit und Selbstbestimmung“, die mit Kreuz.net rein gar nichts zu tun hat.

Im Text dieser Erklärung findet sich zudem kein einziges Wort von „widernatürlichen Versuchungen“; vielmehr handelt es sich hierbei um eine Kommentierung von Kreuz.net.

Folglich steht fest:

1. Die SZ wählte als Titel für ihren erneuten Rundumschlag gegen die Lukas-Schule mit Anführungszeichen das Zitat: „Von widernatürlichen Versuchungen geplagt“.

Im Untertitel ist vom „Leiter des Lukas-Gymnasiums die Rede“, der „Stimmungsmache gegen Homosexuelle“ betreibe.

Somit entsteht bereits im Ober- und Untertitel durch heimtückisch-raffinierte Manipulation der irreführende Eindruck, als sei dieses Zitat (“widernatürliche Versuchungen“) auf den Schulleiter des Lukas-Gymnasiums zurückzuführen.

2. Diese falsche Unterstellung wird sodann im Artikel noch verstärkt, obwohl Birnbacher jene Äußerung nie getätigt oder unterzeichnet hat.

Stattdessen unterschrieb er  – damals noch Lehrer an einem staatlichen Gymnasium  –  eine engagierte, aber völlig sachorientierte Stellungnahme der „Initiative für Freiheit und Selbstbestimmung“, die in ihrer Erklärung auf das grundgesetzlich garantierte Versammlungsrecht sowie auf die Rede-  und Forschungsfreiheit in Deutschland hinweist, die durch Aktionen der hessischen Grünen und diverser homosexueller Verbände tatsächlich mit Füßen getreten wurde.

Dieser Appell für Meinungs- und Versammlungsfreiheit beginnt mit den Worten:

“Erneut versuchen Vertreter der Lesben- und Schwulenverbände zusammen mit Bündnis 90/ Die Grünen, die Rede-, Wissenschafts- und Therapiefreiheit zu beschränken.

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) attackiert in einem Offenen Brief vom 26. März 2009 an den Oberbürgermeister der Stadt Marburg und die Universitätsleitung den „6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“, der vom 20. bis 24. Mai 2009 in Marburg stattfinden wird.“

Sodann wendet sich Erklärung dagegen, daß seitens grüner und homosexueller Kreise massiver Druck auf die Veranstalter ausgeübt wird mit dem Ziel, jene Persönlichkeiten, die sich kritisch zur praktizierten Homosexualität geäußert haben, nicht auf dem Kongreß sprechen zu lassen.

Die Initiative schreibt dazu:

„Solche Aktionen stellen einen Angriff auf fundamentale Freiheitsrechte dar, die in der Verfassung garantiert sind. Wieder wird versucht, die Freiheit der Versammlung, der Rede, des wissenschaftlichen Diskurses und der Wahl der Therapie zu beschneiden.“

Sodann wird schon unter Punkt 1 festgehalten:

„Niemand bestreitet die Würde von Menschen mit homosexueller Orientierung und ihre persönliche Freiheit, eine homosexuelle Lebensweise zu praktizieren.“

Sieht so etwa „Stimmungsmache gegen Homosexuelle“ aus, wie die SZ behauptet?  – Natürlich unterschlägt deren Autorin Baier diese Passagen komplett, um das von ihr gelieferte Zerrbild nicht zu beeinträchtigen.

Die Stellungnahme fährt fort: „Es gibt aber Menschen, die unter ihrer sexuellen Orientierung leiden und therapeutische Hilfe suchen.“  –  Daher sollen „therapeutische Angebote für Menschen“, die diese freiwillig anstreben, „nicht unterdrückt“ werden.

Vielmehr sei es, so heißt es in dem Aufruf weiter, „eine Missachtung der Wissenschaftsfreiheit und der Meinungsfreiheit“, wenn sogar „die wissenschaftliche Information und Auseinandersetzung“ hierüber unmöglich gemacht werden solle.  „Dies darf in einem freiheitlichen Staat nicht hingenommen werden!“, so die Schlußfolgerung des Appells vom 19. April 2009.

Freilich wurde diese Erklärung nicht allein von Jörg Birnbacher unterzeichnet, sondern von zahlreichen hochrangigen Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland, so daß sich der heutige Rektor der Lukas-Schule in bester Gesellschaft befindet.

Bernhard Meuser

Zu jenen, die diesen Aufruf unterschrieben haben, gehören beispielsweise der Salzburger Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun, der renommierte Staats- und Verfassungsrechtler Prof. Dr. Martin Kriele sowie der katholische Verlagsleiter Bernhard Meuser (siehe Foto).

Mit dabei ist auch der Papstberater und bekannte Philosoph Prof. Dr. Robert Spaemann, der CSU-Parlamentarier Norbert Geis, die Chefin der CDL (Christdemokraten für das Leben), Mechthild Löhr  –  und der Schweizer Domherr und bischöfliche Medienbeauftragte Christoph Casetti (Bistum Chur).

Unterzeichner dieses   –  von der SZ als „Stimmungsmache gegen Homosexuelle“ diskreditierten  –   Aufrufs sind überdies der evangelische Theologe Philip Kiril Prinz von Preußen sowie die katholischen Religionsphilosophinnen Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und Prof. Dr. Edith Düsing, außerdem Prof. Dr. Hubert Gindert, der Vorsitzende des Forums Deutscher Katholiken.

Auch Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit, unterzeichnete diese Erklärung, die Rektor Jörg Birnbacher angekreidet wird   –  zudem weitere bedeutende Persönlichkeiten aus Kirche, Wissenschaft, Kultur und Politik.

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster

Der hier kritisierte SZ-Artikel ist   –  mit veränderten Überschriften, aber sonst inhaltsgleich   –  inzwischen online zu lesen: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/stimmungsmache-gegen-homosexuelle-gymnasiumsleiter-soll-auf-kreuznet-publiziert-haben-1.1513300

 
 


Familienvater Martin Weber: „Die Lukasschule ist ein Halt fürs Leben“

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) startete am vor-vorigen Freitag, den 19. Oktober 2012, mit einer Medienkampagne gegen die evangelikale Lukasschule, eine theologisch konservativ ausgerichtete Privatschule in München, die offenbar die Wut zeitgeistbeflissener Journalisten erregt.

Die SZ-Vorwürfe beruhen auf anonymen bzw. pseudonymen Anschuldigungen  – und schon deshalb kann das fanatische Kesseltreiben gegen die fromme Schule gewiß nicht als fair bezeichnet werden, sondern erinnert eher an Methoden einer Hexenjagd.

Auch auf inhaltlicher Ebene wurden die Attacken der linksorientierten SZ durch mehrere Stellungnahmen seitens der Lukasschule zurückgewiesen und richtiggestellt.

In ihrer Print-Ausgabe vom 26. Oktober 2012 veröffentlichte die SZ eine Reihe Leserbriefe pro und contra Lukasschule.

Wir zitieren hier aus der Zuschrift von Familienvater Martin Weber aus Maisach, die mit dem Titel „Ein Halt fürs Leben“ abgedruckt wurde:

„Ich kann die Aussagen kaum glauben. Mein Sohn Benjamin hat in der Lukas-Realschule vor kurzem seinen Abschluss gemacht und geht jetzt in die FOS in Fürstenfeldbruck.

Er lobte die Schule immer wieder und war mit den einzelnen Lehrern sehr zufrieden, natürlich machte auch ihm das Lernen nicht immer Spaß.

Dort hat ihm nie jemand mit dem Teufel gedroht, und auch als Vater habe ich beiden Gesprächen mit der Rektorin Frau Beck und den Lehrern immer einen sehr guten Eindruck gewonnen.

Ich kenne viele Schulen auch dadurch, dass ich in meiner Freizeit viel mit Jugendlichen unternehme. In der Lukas-Schule wurden den Kindern immer beste Werte und ein Halt fürs Leben vermittelt.

Dass die Lukas-Schule als evangelische Bekenntnisschule klar zu Aussagen der Bibel Stellung bezieht, ist völlig normal, so wie auch die Kirche (egal, ob evangelisch oder katholisch) ihre Grundlage ebenfalls in der Bibel sieht.

Sicher kann man theologisch über die Auslegung einzelner Passagen unterschiedlicher Meinung sein, aber dass Kindern mit dem Teufel gedroht wurde, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.“
 


Schüler und Eltern erklären: „Die Lukas-Schule ist ein Segen für uns“

Der SZ-Artikel ist leider wieder typisch im Geiste von Dr. Heribert Prantl“

Im christlichen Infoportal MEDRUM meldet sich Familienmutter Dagmar Sch. aus München zu Wort, erwähnt die Haltlosigkeit der Vorwürfe seitens der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ)  –  und berichtet von den Erfahrungen ihrer Kinder mit der evangelikalen Lukasschule in der bayerischen Landeshauptstadt:

„Meine Kinder gehen seit nunmehr 5 Jahren auf die Lukas-Schule. Dieser Artikel in der SZ entbehrt jeglicher Grundlage. Meine Kinder wurden weder mit dem Teufel bedroht noch sonst irgendwie.   

Lukasschule in München

Im Gegenteil, die enge Zusammenarbeit mit den engagierten Lehrern hat aus meinem Sohn der nach 3 Jahren auf einer Sprengelschule wegen massiven Mobbings 2,5 Jahre in psychotherapeutischer Behandlung war, wieder einen selbstbewussten, lebensfrohen Teenager gemacht. Vielen Dank dafür!

Dank seiner Lehrerinnen, die er 3. bis 6. Klasse hatte (ich ließ ihn die 3. Klasse wiederholen), hat mein Sohn so große Fortschritte gemacht, dass er statt der Diagnose Legasthenie „nur“ noch LRS hat!

Was auch wichtig zu erwähnen ist: ausser dass die Schule die Eltern unterstützt, ihre Kinder zu selbstständigen und selbstsicheren Menschen zu erziehen, wird den Kindern auch der Respekt vor allen Geschöpfen Gottes vermittelt. Das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich.

Ich kann nur noch einmal betonen, die Lukas-Schule ist sowohl für unsere Kinder als auch für uns Eltern  –  ich kann natürlich nur für meinen Mann und mich sprechen  – ein Segen.“

Quelle: Siehe bei Leserkommentaren unter diesem Artikel:  http://www.medrum.de/content/eltern-von-schuelern-der-lukas-schule-nehmen-stellung

Auf der liberal-konservativen Webseite SÜDWATCH teilt eine ehem. Schülerin der Lukasschule am 24. Oktober aus Ihrer eigenen Erfahrung Folgendes mit:

„Ich selbst war auf der Lukas-Schule und kann diese Anschuldigungen nur zurückweisen. Ich habe diese Schule als eine sehr gute kennengelernt mit engagierten Lehrern, die niemals so etwas behaupten würden, wie in dem Artikel beschrieben wird. Ich wundere mich doch sehr über die Süddeutsche Zeitung.

Die Journalistin sollte sich schämen, solche aufhetztenden Artikel zu schreiben, mit denen sie vielen ehrlich engagierten Menschen dieser Schule schadet. Ich kann nur noch einmal betonen: Die Lukas-Schule ist eine sehr gute Schule, der man nichts unterstellen darf, in keinerlei Hinsicht.“

Quelle (siehe 5. Leserkommentar): http://www.suedwatch.de/blog/?p=9140

Beim christlichen Web-Medienmagazin PRO meldet sich W. Neumann von Seiten der Elternschaft am 24. Oktober wie folgt zu Wort:

„Habe selbst seit einigen Jahren zwei Kinder an der Lukas-Schule. Alle Kinder und Eltern, mit denen wir im engeren Kontakt stehen, sind mit dieser Schule sehr zufrieden. Dieses war auch die einhellige Meinung aller  zahlreich erschienenen Eltern einer gestern kurzfristig einberufenen Informationsversammlung der Schulleitung in dieser Sache.

Bei der Versammlung waren auch Kinder höherer Klassen anwesend, die sich, wie die meisten Kinder, als Hauptbetroffene dieses verleumderischen SZ-Artikels fühlen. (…)

Zu den beiden Vorfällen ist noch zu sagen, daß der Fall mit dem Jungen, der die Schule aufgrund mangelnder Zusammenarbeit mit dem Elternhaus hat verlassen müssen (dürfen), vom Schulamt seinerzeit geprüft und nicht beanstandet worden ist. Der zweite Fall war der Schule nicht bekannt, wie denn auch, da sich diese „fürsorgliche“ Mutter mit ihren Problemen nicht an die Schule gewandt hat, sondern das Kind vier „leidensvolle“ Jahre durch die Schule gepresst hat.

Der SZ-Artikel ist leider wieder typisch im Geiste von Dr. Heribert Prantl, welcher in der SZ-Redaktion immer stärker allgegenwärtig zu sein scheint: Journalistisch zwar gut (auf)gemacht, aber subjektiv im Sinne der Political Correctness.(…)“

Bereits einen Tag zuvor schrieb Familienvater Florian Hirmer dort in ähnlicher Weise:

„Der SZ-Artikel ist eine miese Stimmungsmache gegen eine vorbildlich arbeitende Schule. Als Vater eines Kindes auf der Lukasschule kann ich sagen, dass unser Sohn sich sehr wohl fühlt. Dass jetzt die Schüler von den Medien und von Lesern angegangen werden, ist die bittere Konsequenz des Artikels. Das ist der SZ und der Autorin aber egal.“

Quelle (siehe Leserkommentare dort): http://www.pro-medienmagazin.de/paedagogik.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=5912

Am 26. Oktober 2012 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung in ihrer Print-Ausgabe einige Leserbriefe pro und contra Lukasschule, darunter den folgenden von Viola Wolf aus München:

„Mein Sohn ist 15 Jahre alt und in diesem Alter sicher nicht jeden Tag einfach. Aber ihm ist weder mit dem Teufel gedroht noch sonst irgendein unrealistischer Schmarrn erzählt worden. Im Gegenteil, in dieser Schule werden die Kinder mit Geduld und Liebe auf das Berufsleben vorbereitet. Den christlichen Grundsätzen und Werten entsprechend  –  und allein deshalb ist mein Kind an dieser Schule. Ihre Informationen sind gänzlich falsch. Sie sind einer Verleumdung aufgelaufen.“

Weitere ELTERN-STIMMEN  – und auch welche von LEHRERN  –  zur LUKAS-Schule siehe hier: http://www.medrum.de/content/schueler-der-lukas-schule-ueber-zeitungsartikel-sehr-empoert


SÜDWATCH knöpft sich die Berichterstattung der SZ gegen die Lukas-Schule vor

Evangelischer “Fundamentalismus” und die kurzen Beine der Süddeutschen Zeitung

Am heutigen Freitag, den 26. Oktober 2012, veröffentlichte die medienkritische Webseite SÜDWATCH (die sich unabhängig und kritisch vor allem mit der SZ befaßt) eine faktenorientierte Auseinandersetzung mit der Kampagne der „Süddeutschen Zeitung“ gegen die private Lukas-Schule in München, die evangelikal   –  also evangelisch und theologisch konservativ  –  ausgerichtet ist.

Die Südwatch-Redaktion beginnt ihren Artikel mit einer anschaulichen Einführung:

„Der “Hau den Lukas” war immer schon Sammelpunkt der Halbstarken auf den schillernden und lärmenden Volksfesten, auch wenn’s bei der Masse der zum Kräftedemonstrieren angetretenen Präpotenten dann oft nur für den “Gschaftlhuaba” oder den “Anfänger” reichte.

In den Kreis dieser Lichtgestalten haben sich in der letzten Woche die Süddeutsche Zeitung und ihre Autorin Tina Baier begeben, die den Hammer gegen die Münchner Lukas-Schule geschwungen haben. Und die dabei, so viel steht schon fest, in Bezug auf die Qualität journalistischer Arbeit noch nicht mal den “Gschaftlhuaba” errichten.“

Sodann analysiert SÜDWATCH präzise die Vorgangsweise der SZ:

„Natürlich hat man auch in den Redaktionsstuben der SZ gemerkt, dass man mit den präsentierten dürren Indizien arg frei in der Luft schwebt, weshalb man zwei Tage nach dem Erscheinen des Baier-Artikels einen weiteren nachschob.

Nun hätte der Gelegenheit gegeben, die eine oder andere journalistische Scharte auszuwetzen und manchen Sachverhalt professioneller und damit fairer darzustellen.

Solcherart Größe aber, das wissen wir, ist der Süddeutschen Sache nicht (…). Weshalb man, getreu dem Motto “Frechheit siegt”, in dem zweiten Artikel sogar nochmal nachlegt und sich schon mit der Headline als das investigative Medium geriert, auf dessen Leistung aufbauend sich jetzt – endlich – eine Exekutive um den Fall kümmere.

Diese Art von Stolz, der auch jeden Denunzianten mit Glücksgefühlen überschwemmt, sei den Münchner Schreibern gegönnt. Allein: weder hebt das das Niveau des Blattes, noch bringt es mehr Ehrlichkeit und Wahrheit in seine Berichterstattung.“

Wie es mit der arg gebeutelten Wahrheit in der SZ-Berichterstattung zur Lukasschule aussieht, wird sodann im weiteren Text erläutert.  – Lesen Sie den vollständigen Artikel hier:  http://www.suedwatch.de/blog/?p=9220


Kampagne gegen Lukasschule: wesentliche bürgerliche Rechte und Freiheiten sind bedroht

Von Mathias von Gersdorff    

Das von der Süddeutschen Zeitung losgetretene Kesseltreiben gegen die evangelikale Lukas-Schule in München zeigt zunehmend totalitäre Züge. Die unfairen Attacken belegen eher die Gesinnung der Verfolger als die der Schule und ihrer Leiter.Die Hauptvorwürfe lauten:
In der Schule sei vom „Teufel“ die Rede.
In der Schule werde praktizierte Homosexualität als Sünde bezeichnet (die Schule mache sich also der Homophobie schuldig)
Die Evolutionstheorie sei angezweifelt worden.

Die Lukas-Schule ist eine evangelikale Schule, die die Heilige Schrift ernst nimmt. Diese Tatsache hat die Schule niemals vor den Eltern verheimlicht.

Väter und Mutter wussten, dass sie ihre Kinder einer Schule anvertrauen, die sich nach biblischen Werten und Prinzipien orientiert.Nun ist es so, dass in der Bibel tatsächlich der Teufel als Realität vorkommt (und nicht zu knapp), Homosexualität mehrmals als eine besonderes schwerwiegende Sünde bezeichnet und gelehrt wird, dass die Menschen, die Welt und das ganze Universum von Gott, dem Allmächtigen, erschaffen wurde, wie das feierliche Credo – das gemeinsame christliche Glaubensbekenntnis  – ausdrücklich verkündet.

Es ist etwas faul in unserer Republik, wenn eine biblisch orientierte Schule, die diese drei Punkte mal erwähnt – selbst die Kritiker behaupten nicht, die Schüler seien permanent und penetrant damit konfrontiert worden -, derart massiv angefeindet wird.  Was hierzulande in Gefahr steht, ist nicht allein der gute Ruf der Lukas-Schule, sondern die Meinungsfreiheit und weitere elementare Grundrechte des Menschen.

Es erscheint geradezu grotesk, dass just in jenem Land, in welchem fast alle Theologen sich für Päpste halten und über sämtliche Aussagen der Bibel diskutiert werden kann, dermaßen gegen eine Schule polemisiert wird, obgleich sie lediglich Inhalte festhält, die fester Bestandteil praktisch aller christlichen Konfessionen (und wohl auch fast aller Religionen) ist.

Wo bleibt jetzt der Protest derjenigen, die jedesmal gegen den Papst wettern, weil er angeblich etwas zu autoritär auftritt?

Wieso poltern sie nicht gegen die Süddeutsche Zeitung und alle anderen, die die Lukas-Schule anprangern und ihr keine Freiheit (Religions- und Erziehungsfreiheit) zugestehen?

Hier wird im Grunde durch die „Vierte Gewalt“ in unserem Staat eine neue Inquisition aufgebaut, die für ernsthafte Christen jede Freiheit vernichten will. Wehret den Anfängen!

Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist, Buchautor und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“

KONSERVATIVE ÖKUMENE: Die evangelische Lukas-Schule wird vor allem von katholischer Seite entschieden verteidigt

Angesichts der zur Zeit laufenden Medienkampagne gegen die fromm-evangelische Lukas-Schule in München fällt auf, daß es vor allem glaubenstreue Katholiken sind, die sich entschieden für diese evangelikale Privatschule einsetzen.

Ein interessantes Phänomen und zugleich hoffnungsvolles Zeichen einer wachsenden „konservativen Ökumene“, die über Konfessionsgrenzen hinweg dem antichristlichen Zeitgeist die Zähne zeigt und biblische Prinzipien unbeirrbar hochhält.

Zu den kath. Verteidigern der Lukas-Schule gehört auch das Infoportal MEDRUM, das gestern erneut einen entsprechenden Artikel veröffentlicht und die Süddeutsche Zeitung kritisiert hat (Titel: „Zerrbild einer hoch angesehenen christliche Schule“).

In diesem MEDRUM-Bericht heißt es eingangs:

„Die Informationsarbeit der Süddeutschen Zeitung über die evangelische Lukas-Schule in München hat viele Eltern von Schülern entrüstet. Für sie ist das, was Tina Baier im Artikel „Methoden an evangelischer Privatschule“ in der Süddeutschen Zeitung am 19. Oktober 2012 geschrieben hat, nicht akzeptabel.

Zwar gibt es auch abweichende Meinungen, sie repräsentieren jedoch eine klare Minderheit. Das Gros der Elternschaft hält die Vorwürfe für unerklärlich und stellt fest, dass ein Zerrbild einer hoch angesehenen Schule gezeichnet wurde. Dies geht aus dem starken und eindeutigen Echo hervor, das der Artikel in der Süddeutschen Zeitung hervorgerufen hat.“

Hier finden Sie alle MEDRUM-Texte zum Thema: http://www.medrum.de/search/node/Lukas-Schule

Auch der AEK, der politisch orientierte Arbeitskreis engagierter Katholiken in der CDU stellt sich vor die attackierte Lukas-Schule:  http://www.aek-online.de/

Vor allem der katholische Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“, Mathias von Gersdorff, hat sich vom ersten Tag an (19.10.) deutlich pro Lukas-Schule positioniert und diese evangelikale Privatschule mehrfach verteidigt – siehe hier:
http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/search/label/Lukasschule

Diese kath. Webseite hat ebenfalls klar Flagge gezeigt:  http://www.stopdesinformation.de/startseite/diese-woche-neu/

Auch dieses informative kath. Webmagazin FFM-direkt aus Frankfurt hat viele unserer Beiträge übernommen: http://www.ffmdirekt.de/religion/

Zudem haben sich einige Blogs junger kath. Frauen beteiligt:
http://liseschmitt.xobor.de/blog-e22582-Lukasschule-in-Muenchen-Offener-Brief-an-die-Eltern-unserer-Schueler.html
http://schwarzwaldmaedle.xobor.de/blog-e22539-So-etwas-sollte-es-auch-in-unseren-kath-Schulen-geben-einfach-wunderbar-und-Nachahmungswert.html
http://kleinewelt.xobor.de/blog-e10315-Lukasschule-in-Muenchen-Offener-Brief-an-die-Eltern-unserer-Schueler.htm